Elektroinstallation im Altbau: Sicherheit prüfen, FI-Schutz nachrüsten & Kosten?

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 15.01.2026

Die Elektroinstallation im Altbau unterliegt dem Bestandsschutz, muss aber bei Änderungen den aktuellen Normen entsprechen. Eine einzige 20A Sicherung für eine 110m² Wohnung ist unüblich und potenziell gefährlich. Der Querschnitt der Kabel sollte mindestens 1,5 mm² betragen, bei Steckdosen sogar 2,5 mm². Ein FI-Schutzschalter ist essenziell für die Sicherheit.

⚠️ Wichtiger Hinweis · 🔴 Kritisch/Risiko · 🔧 Praktische Umsetzung · 👉 Handlungsempfehlung

Elektroinstallation im Altbau: Sicherheit prüfen, FI-Schutz nachrüsten & Kosten?

Hallo, ich wohne in einer Altbauwohnung wo (meines Erachtens nach) die Elektroinstallation unter aller S.. ist. Die gesamte Wohnung (110 m²) ist durch eine einzige! 20 A Sicherung abgesichert und es gibt keinen FI-Schutzschalter. Die Verkabelung ist auch nicht Sternförmig, sondern in Reihe und das alles mit einem 0.75 Kabel 😕 Jetzt würde ich gerne wissen ob das noch so zulässig ist und ob es nicht irgendwelche Gesetze gibt das auch alte Wohnungen irgendwann nachgerüstet werden müssen. Ich fühle mich (vor allem nachdem derzeit der Strom irgendwo "versickert") völlig unwohl. Nur komme ich meinem Mieter nur mit Paragraphen bei ☹
Christian
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  • Christian
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Unmittelbare Lebensgefahr durch fehlenden FI-Schutzschalter – Isolationsstörungen ("versickernder" Strom) können tödlichen Stromschlag oder Brand auslösen.

    🔴 KRITISCH: Akute Brandgefahr durch 0,75 mm²-Leitungen in fest verlegten Stromkreisen – diese sind normwidrig dimensioniert und überhitzen bereits bei geringer Belastung.

    🔴 KRITISCH: Zentrale 20-A-Sicherung für gesamte 110 m²-Wohnung führt bei Teilüberlastung zu keinem Auslösen, aber zu Dauerüberhitzung der gesamten Leitung – kein selektiver Schutz.

    ⚠️ WICHTIG: Veraltete Reihenschaltung statt Sternverkabelung erschwert Fehlerlokalisierung, verlängert Ausfallzeiten und verstärkt Sicherheitsrisiken bei Isolationsfehlern.

    ⚠️ WICHTIG: Fehlende Dokumentation (KE-Plan, Prüfprotokolle) verhindert fachgerechte Bewertung und verstößt gegen VDE 0100-600 bei bestehenden Anlagen mit erkennbarem Mangel.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich beurteile die beschriebene Elektroinstallation als 🔴 GEFÄHRLICH. Eine einzige 20A-Sicherung für eine 110 m² Wohnung ohne FI-Schutzschalter ist nicht mehr zeitgemäß und birgt erhebliche Risiken.

    Die Reihenschaltung der Verkabelung deutet auf eine veraltete Installation hin, die den heutigen Sicherheitsstandards nicht entspricht. Ein FI-Schutzschalter (Fehlerstrom-Schutzschalter) ist heutzutage in Neubauten Pflicht und wird auch in Altbauten dringend empfohlen, da er bei Fehlerströmen den Stromkreis schnell unterbricht und somit Leben retten kann.

    Ich empfehle, die gesamte Elektroinstallation von einem qualifizierten Elektriker überprüfen und gegebenenfalls erneuern zu lassen. Dabei sollte die Installation auf einen zeitgemäßen Stand gebracht werden, inklusive separater Stromkreise für verschiedene Verbraucher und dem Einbau eines oder mehrerer FI-Schutzschalter.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen Elektrofachbetrieb mit der Überprüfung und Sanierung der Elektroinstallation.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der geschilderte Zustand der Elektroinstallation in einer Altbauwohnung mit einer einzigen 20 A Sicherung, fehlendem FI-Schutzschalter und einer Verkabelung mit 0,75 mm² Querschnitt stellt ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Eine solche Installation entspricht nicht mehr den anerkannten Regeln der Technik und ist nach heutigen Maßstäben als gefährlich einzustufen. Die Verwendung von 0,75 mm² Leitungen ist für fest verlegte Stromkreise unzulässig, da diese für normale Verbraucher wie Steckdosen oder Licht deutlich zu gering dimensioniert sind und bei Überlastung zu einem Kabelbrand führen können.

    🔴 Gefahr: Die Kombination aus fehlendem FI-Schutz, einer einzigen Sicherung und zu dünnen Kabeln birgt ein akutes Risiko für Personenschäden (Stromschlag) und Brandgefahr. Ein "versickernder" Strom deutet auf einen Isolationsfehler hin, der ohne FI-Schutz lebensgefährlich sein kann.

    ✅ Zustimmung: Ihre Einschätzung, dass die Installation "unter aller S.." ist, ist fachlich vollkommen korrekt. Auch Ihr Unwohlsein ist absolut berechtigt.

    ➕ Ergänzung: Es gibt keine generelle gesetzliche Pflicht zur Nachrüstung von Bestandsanlagen, solange keine wesentliche Änderung vorgenommen wird. Allerdings greift die Verkehrssicherungspflicht des Vermieters. Ein derart mangelhafter Zustand, der eine konkrete Gefahr darstellt, muss vom Vermieter beseitigt werden. Zudem verlangen viele Versicherungen im Schadensfall eine den Regeln der Technik entsprechende Installation, andernfalls droht eine Leistungskürzung.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen konzessionierten Elektrofachbetrieb mit einer Überprüfung der gesamten Anlage. Lassen Sie sich einen schriftlichen Mängelbericht erstellen. Fordern Sie Ihren Vermieter schriftlich mit Fristsetzung zur Mängelbeseitigung auf. Verweisen Sie dabei auf die Gefahr für Leib und Leben sowie Ihre Mietminderungsrechte. Bestehen Sie auf einer kompletten Neuinstallation mit FI-Schutzschaltern und ausreichenden Leitungsquerschnitten (mind. 1,5 mm² für Licht/Steckdosen).

    KI-Analyse (Qwen)

    Die geschilderte Elektroinstallation weist mehrere gravierende Sicherheitsmängel auf, die unverzüglich ernst genommen werden müssen: eine einzige 20-A-Sicherung für 110 m² Wohnfläche, vollständiger Fehlende FI-Schutz, veraltete Reihenschaltung statt Sternverkabelung und die Verwendung von 0,75-mm²-Leitungen – diese sind für Wohnstromkreise grundsätzlich unzulässig und stellen ein akutes Brand- und Lebensrisiko dar.

    🔴 Gefahr: Das Fehlen eines FI-Schutzschalters birgt ein extrem hohes Risiko für tödlichen elektrischen Schlag, insbesondere in Nassräumen oder bei Leckströmen – das aktuelle "Versickern" des Stroms deutet auf eine bestehende Isolationsstörung hin, die jederzeit zu einem Kurzschluss oder Brand führen kann.

    🔴 Gefahr: Die Verwendung von 0,75-mm²-Kabeln ist bei üblichen Steckdosen- oder Beleuchtungskreisen nicht zulässig; selbst bei 1,5-mm²-Kabeln wäre die Belastbarkeit bei 20 A fraglich – hier besteht akute Überhitzungsgefahr und damit erhöhtes Brandrisiko.

    ⚠️ Korrektur: Es gibt keine gesetzliche Nachrüstpflicht für bestehende Mietswohnungen "aus heiterem Himmel", aber der Vermieter ist nach § 535 BGBAbk. verpflichtet, die Mietsache "frei von Mängeln" zu halten – eine nicht normkonforme Elektroinstallation stellt einen Sachmangel dar, der bei Kenntnis rechtlich geltend gemacht werden kann.

    ➕ Ergänzung: Die DINAbk. VDE 0100-410 (Schutzmaßnahmen) und die VDE 0100-600 (Prüfung) verlangen bei bestehenden Anlagen zwar keine pauschale Rückbau-Pflicht, aber bei wesentlichen Eingriffen (z. B. Erweiterung, Austausch) muss die gesamte Anlage an den Stand der Technik angepasst werden – ein "Versickern" des Stroms ist ein klarer Anlass für eine umfassende Prüfung.

    ✅ Zustimmung: Ihre Wahrnehmung ist fachlich vollständig zutreffend – die beschriebene Anlage entspricht weder der aktuellen VDE-Norm noch den Mindestanforderungen an Wohnsicherheit und ist keinesfalls als "noch zulässig" einzustufen.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen VDE-zertifizierten Elektrofachbetrieb mit einer vollständigen Prüfung nach VDE 0100-600 und einer schriftlichen Mängelbescheinigung; teilen Sie diese dem Vermieter schriftlich mit und verlangen Sie die umgehende Sanierung – bei Gefahr für Leib und Leben ist auch ein vorläufiger Mietaufhebungsanspruch denkbar.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bewerten die Anlage einstimmig als 🔴 GEFÄHRLICH mit akutem Risiko für Lebensgefahr und Brand.
    • Alle drei bestätigen die Unzulässigkeit von 0,75 mm²-Leitungen für fest verlegte Wohnstromkreise.
    • Alle drei fordern den Nachweis eines FI-Schutzschalters als unverzichtbare, lebensrettende Maßnahme.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI nennt die „Reihenschaltung“ als Indiz für Alter, betont aber nicht deren konkrete sicherheitstechnische Risiken; DeepSeek und Qwen benennen explizit die mangelnde Selektivität und Fehlersuche.
    • GoogleAI erwähnt keine rechtlichen Aspekte; DeepSeek und Qwen konkretisieren die Vermieterhaftung nach § 535 BGB und Verkehrssicherungspflicht.

    ➕ Ergänzung:

    • DeepSeek ergänzt die Versicherungsrelevanz: Leistungskürzung bei Schäden ohne normkonforme Installation.
    • Qwen ergänzt die konkrete VDE-Referenz (DIN VDE 0100-410 / -600) und klärt die "keine pauschale Nachrüstpflicht – aber Anlasspflicht bei erkennbarem Mangel".
    • DeepSeek und Qwen weisen beide auf die schriftliche Mängelbescheinigung als juristisches Instrument hin – GoogleAI nicht.

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI formuliert eine generelle Empfehlung zur „kompletten Neuinstallation“; DeepSeek und Qwen betonen präziser: Eine komplette Erneuerung ist nicht *pauschal* zwingend – aber bei Vorliegen eines konkreten Mangels (wie „versickerndem Strom“) ist eine umfassende Prüfung nach VDE 0100-600 *zwingend*, und eine Sanierung bis zum Stand der Technik ist *rechtlich geboten*. Die sicherere Einschätzung (Vorsichtsprinzip) ist die von DeepSeek/Qwen: Der konkrete Mangel erzwingt Handeln – nicht die bloße Altersklasse.

    👉 Empfehlung:

    • Die sicherste, rechtskonforme und technisch vertretbare Position ist die gemeinsame Einschätzung von DeepSeek und Qwen: Der aktuell festgestellte „versickernde“ Strom stellt einen *konkreten, erheblichen Sachmangel* dar – damit besteht unverzüglich Handlungsbedarf, der nicht auf eine reine „Empfehlung“ reduziert werden darf.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Lebensgefahr durch fehlenden FI-SchutzschalterAlle drei Modelle stimmen überein: Fehlen des FI-Schutzschalters ist lebensbedrohlich – besonders bei Isolationsstörungen ("versickerndem Strom").
    Zulässigkeit von 0,75 mm²-LeitungenEinstimmig als unzulässig und akut brandgefährdend bewertet – nicht nur veraltet, sondern normwidrig.
    Gesetzliche Nachrüstpflicht bei Bestandsanlagen⚠️Keine pauschale Pflicht – aber bei konkretem Mangel (z. B. „versickernder Strom“) besteht gemäß § 535 BGB und VDE 0100-600 eine Sanierungsverpflichtung (DeepSeek/Qwen); GoogleAI benennt diesen Aspekt nicht.
    Reihenschaltung vs. Sternverkabelung⚠️GoogleAI nennt sie als Indiz für Alter; DeepSeek/Qwen bewerten sie als sicherheitstechnischen Nachteil (fehlende Selektivität, erhöhte Gefahr bei Fehler); Konsens: technisch überholte und risikobehaftete Ausführung.
    Bedeutung der zentralen 20-A-SicherungGoogleAI und Qwen betonen Brandgefahr durch Dauerüberlastung; DeepSeek fokussiert stärker auf mangelnde Absicherung einzelner Kreise – Konsens: Unzulänglich, aber die akuteste Gefahr geht vom FI-Mangel und den 0,75-mm²-Leitungen aus.

    👉 Handlungsempfehlung: Die KI-Analysen stimmen darin überein, dass der aktuell beobachtete „versickernde“ Strom ein klarer, rechtlich relevanter Anlass für eine sofortige VDE-Prüfung und Mängelsanierung ist – keine Abwägung, keine Verzögerung.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoFeuer durch Überhitzung von 0,75 mm²-LeitungenLebensgefahr, Totalschaden der Wohnung, Haftung für Drittschäden
    🔴 RisikoTödlicher Stromschlag durch fehlenden FI-Schutz bei IsolationsfehlerUnmittelbare Lebensgefahr, insbesondere in Bad/Küche, kein automatischer Schutz
    🔴 RisikoKeine selektive Absicherung (eine Sicherung für alle Räume)Bei Kurzschluss oder Überlastung: gesamte Wohnung ohne Strom – erschwert Notfallreaktion (z. B. Alarmanlage, Notbeleuchtung)
    🔴 RisikoRechtliche Haftung des Mieters bei Schäden durch bekannte, ungemeldete MängelVerlust des Versicherungsschutzes, Regressansprüche durch Versicherung oder Dritte
    🔴 RisikoVerzögerung durch unklare Zuständigkeiten (Vermieter vs. Mieter)Fortdauer der Gefahr, Verschlechterung des Schadens, ggf. vorübergehende Unbewohnbarkeit ohne Anspruch auf Ersatz
    ✅ ChanceRechtliche Durchsetzbarkeit der Sanierung über Mietminderung & FristsetzungVermieter ist verpflichtet, den Sachmangel zu beseitigen – schriftliche Mängelmitteilung mit Frist wirkt präventiv und dokumentiert
    ✅ ChanceModernisierung als Hebel für weitere Verbesserungen (z. B. Energieeffizienz, Smart-Home-Vorbereitung)Langfristige Energieeinsparung, höhere Wohnqualität, zukunftsfähige Infrastruktur
    ✅ ChanceVDE-Prüfung als Basis für Versicherungs- und Mietvertrags-SicherheitRechtssicherheit bei Schadensfällen, Vermeidung von Leistungskürzungen, stärkere Verhandlungsposition
    ✅ ChanceErstellung einer vollständigen Dokumentation (KE-Plan, Prüfprotokoll)Eindeutige Übersicht für zukünftige Reparaturen, Wertsteigerung der Immobilie, Nachweis für Behörden/Versicherung
    ✅ ChanceProfessionelle Sanierung als Chance zur Optimierung der StromverteilungGezielte Stromkreise (z. B. Küche, Bad, Büro), bessere Lastverteilung, höhere Sicherheit und Komfort

    Orientierungshilfen

    1. Unverzügliche Prüfung durch VDE-zertifizierten Elektrofachbetrieb beauftragen: Nur eine offizielle Prüfung nach VDE 0100-600 liefert einen rechtsfähigen Mängelbericht – kein Selbstversuch oder „gut gemeinter Tipp“.
    2. Schriftliche Mängelmitteilung mit Fristsetzung an den Vermieter versenden: Beziehen Sie sich konkret auf den „versickernden Strom“, die 0,75-mm²-Leitungen und das Fehlen des FI-Schutzschalters – unter Bezug auf § 535 BGB und VDE 0100-410.
    3. Mängelbericht als Grundlage für Mietminderung nutzen: Sobald die schriftliche Bestätigung des Elektrofachbetriebs vorliegt, können Sie formlos (besser: per Einschreiben) mit der Mietminderung beginnen – typisch 20–30 % bei akuter Gefährdung.
    4. Dokumentation aller Unterlagen zentral sammeln: Behalten Sie Kopien des Prüfprotokolls, der Mängelmitteilung, des Antwortbriefs des Vermieters, aller Rechnungen und Nachweise – mindestens 5 Jahre.
    5. Vorläufige Schutzmaßnahmen ergreifen, bis die Sanierung abgeschlossen ist: Verzichten Sie auf den Betrieb nicht zwingend erforderlicher Geräte in Nassräumen; nutzen Sie keine Mehrfachsteckdosen an belasteten Leitungen; prüfen Sie, ob ein externer FI-Adapter (nur als Notlösung!) temporär möglich ist – unter Vorbehalt der Fachberatung.
    6. Keine Sanierungsarbeiten selbst durchführen oder durch Laien ausführen lassen: Elektroinstallationen erfordern zwingend die Einhaltung der VDE-Vorschriften und eine Abnahme – jede Nichtfachkraft-Arbeit verstößt gegen die Betriebssicherheitsverordnung und erhöht die Haftungsrisiken massiv.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    FI-Schutzschalter
    Ein Fehlerstrom-Schutzschalter (FI-Schalter) ist ein Schutzgerät, das bei Auftreten von Fehlerströmen den Stromkreis abschaltet. Er dient dem Schutz von Personen vor gefährlichen Stromschlägen. Verwandte Begriffe: RCD, Fehlerstromschutz, Personenschutzschalter.
    Sicherung
    Eine Sicherung ist ein Schutzelement, das einen Stromkreis bei Überlastung oder Kurzschluss unterbricht, um Schäden an Geräten und Kabeln zu verhindern. Es gibt verschiedene Arten von Sicherungen, wie z.B. Schmelzsicherungen und Leitungsschutzschalter. Verwandte Begriffe: Leitungsschutzschalter, Schmelzsicherung, Überstromschutz.
    Stromkreis
    Ein Stromkreis ist ein geschlossener Pfad, durch den elektrischer Strom fließen kann. Er besteht aus einer Stromquelle, Leitungen und einem oder mehreren Verbrauchern. Verwandte Begriffe: Leitung, Verbraucher, Spannung.
    Elektroinstallation
    Die Elektroinstallation umfasst alle fest installierten elektrischen Leitungen, Geräte und Anlagen in einem Gebäude. Sie dient der Versorgung des Gebäudes mit elektrischer Energie. Verwandte Begriffe: Elektrik, Verkabelung, Stromnetz.
    Überlastung
    Eine Überlastung tritt auf, wenn ein Stromkreis mit mehr Strom belastet wird, als er verträgt. Dies kann zu einer Erwärmung der Leitungen und im schlimmsten Fall zu einem Kabelbrand führen. Verwandte Begriffe: Kurzschluss, Überstrom, Brandgefahr.
    Reihenschaltung
    Bei einer Reihenschaltung sind die elektrischen Bauteile hintereinander angeordnet, sodass der Strom durch alle Bauteile gleich ist. Fällt ein Bauteil aus, wird der gesamte Stromkreis unterbrochen. Verwandte Begriffe: Parallelschaltung, Stromkreis, Spannungsteiler.
    Sternförmige Verkabelung
    Bei einer sternförmigen Verkabelung wird jeder Verbraucher direkt vom Verteilerkasten aus mit Strom versorgt. Dies ermöglicht eine bessere Spannungsstabilität und erleichtert die Fehlersuche. Verwandte Begriffe: Bus-System, Baumstruktur, zentrale Verteilung.

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was ist ein FI-Schutzschalter und wozu dient er?
      Ein FI-Schutzschalter (Fehlerstrom-Schutzschalter) überwacht den Stromfluss und unterbricht den Stromkreis sofort, wenn ein Fehlerstrom auftritt, beispielsweise wenn eine Person einen Stromschlag erhält. Er schützt somit vor lebensgefährlichen Situationen.
    2. Bin ich als Mieter für die Erneuerung der Elektroinstallation verantwortlich?
      In der Regel ist der Vermieter für die Instandhaltung und Erneuerung der Elektroinstallation verantwortlich. Als Mieter sollten Sie den Vermieter umgehend über die Mängel informieren und ihn auffordern, die Installation überprüfen und sanieren zu lassen.
    3. Welche Gefahren bestehen bei einer veralteten Elektroinstallation?
      Eine veraltete Elektroinstallation kann zu Überlastung der Stromkreise, Kurzschlüssen und Kabelbränden führen. Zudem besteht ein erhöhtes Risiko für Stromschläge, insbesondere wenn kein FI-Schutzschalter vorhanden ist.
    4. Wie erkenne ich, ob meine Elektroinstallation veraltet ist?
      Anzeichen für eine veraltete Elektroinstallation können sein: fehlender FI-Schutzschalter, wenige Stromkreise, alte Sicherungskästen mit Schraubsicherungen, brüchige oder beschädigte Kabel und Steckdosen.
    5. Was kostet die Erneuerung einer Elektroinstallation im Altbau?
      Die Kosten für die Erneuerung einer Elektroinstallation im Altbau können stark variieren und hängen von der Größe der Wohnung, dem Umfang der Arbeiten und den gewählten Materialien ab. Ich empfehle, mehrere Angebote von Elektrikern einzuholen.
    6. Ist ein FI-Schutzschalter Pflicht im Altbau?
      Für Neubauten ist ein FI-Schutzschalter Pflicht. Für Altbauten gibt es keine generelle Nachrüstpflicht, aber er wird dringend empfohlen und ist in vielen Fällen bei Sanierungen erforderlich.
    7. Kann ich einen FI-Schutzschalter selbst nachrüsten?
      Nein, die Nachrüstung eines FI-Schutzschalters sollte ausschließlich von einem qualifizierten Elektriker durchgeführt werden, da hierbei Arbeiten an der elektrischen Anlage erforderlich sind.
    8. Welche Querschnitte sollten die Kabel in einer modernen Elektroinstallation haben?
      Für Steckdosenstromkreise sind in der Regel Kabel mit einem Querschnitt von 1,5 mm² ausreichend, für Geräte mit höherer Leistungsaufnahme (z.B. Herd) sind Kabel mit 2,5 mm² erforderlich.

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  2. Altbau Elektroinstallation: Bestandsschutz vs. Sicherheitsrisiko!

    Worauf warten Sie noch?
    Hallo Christian,
    Ihre Wohnung steht unter Bestandsschutz, nur wenn etwas an der E-Installation geändert wird muss sie den gültigen Normen angepasst werden.
    Für bedenklich halte ich aber Ihre Aussage, dass bei Ihnen Strom versickert. Wie stellen Sie das denn fest? Wenn es so ist, liegt hier natürlich Gefahr in Verzug vor (Feuer). Das muss vor Ort überprüft werden.
    Mit Gruß
  3. Elektroinstallation Altbau: 20A Sicherung – Querschnitt zu gering!

    Heftig
    Nur eine Sicherung von 20 (!) Ampere. Steckdosen dürfen aber nur mit max. 16 Ampere abgesichert werden und das auch nur bei einem Mindesquerschnitt von 1,5 mm².
    • Name:
    • Ralph
  4. Altbau Elektrik: 0,75 mm² – Lebensgefahr durch Überlastung!

    Allerdings heftig
    Ist zwar nicht mein Fach, aber 0,75 mm² ist ja schon eher Klingeldraht. 220 V x 20 Ampere macht ja mal gerade 4,4 kW. Da knallt ja schon fast ein Heizlüfter durch.
    • Name:
    • Martin Beisse
  5. Altbau Elektro: Lüsterklemme verschmort – Ursache für Stromausfall

    Heftig? Richtig! Deswegen ja die Frage
    Hallo nochmal. Mittlerweile war ein Elektroinstallateur vor Ort und hat zumindest wieder alles zum laufen gebracht. Das mit dem Strom der "versickert" habe ich falsch (sehr falsch) ausgedrückt. Es gab in der hälfte der Wohnung (die W. besteht aus zwei zusammengelegten Einheiten) keinen Strom. Der Installation. hat festgestellt das durch die 20 A Sicherung und den kleinen Querschnitt eine Lüsterklemme irgendwo im Stromkreis abgeraucht ist. Diese hat er ersetzt und die 20 A durch 16 A ersetzt. Damit das keinen falschen Eindruck macht ... Diese Wohnung ist keine total heruntergekommene Hütte, sondern ein recht schönes Haus im Alten Kern von Nürnberg. Nur leider technisch auf dem Stand 1960 (wenn überhaupt ;-(). Meine Frage war ja ob es gesetzte gibt die Vorschreiben ob und wie ein Altbau mittlerweile nachzurüsten ist da das ganze bestimmt keiner gültigen Norm mehr entspricht. z.B. fehlen komplett die FI Schalter! Jackson
    • Name:
    • Christian Baeuerlein
  6. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Elektroinstallation im Altbau: FI-Schutz nachrüsten & Sicherheit erhöhen

    💡 Kernaussagen: Die Elektroinstallation im Altbau unterliegt dem Bestandsschutz, muss aber bei Änderungen den aktuellen Normen entsprechen. Eine einzige 20A Sicherung für eine 110m² Wohnung ist unüblich und potenziell gefährlich. Der Querschnitt der Kabel sollte mindestens 1,5 mm² betragen, bei Steckdosen sogar 2,5 mm². Ein FI-Schutzschalter ist essenziell für die Sicherheit.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut Altbau Elektroinstallation: Bestandsschutz vs. Sicherheitsrisiko! besteht Handlungsbedarf, sobald Änderungen an der Elektroinstallation vorgenommen werden. Eine Überprüfung durch einen Elektriker ist ratsam, um potenzielle Gefahren zu identifizieren.

    🔴 Kritisch/Risiko: Der Beitrag Altbau Elektrik: 0,75 mm² – Lebensgefahr durch Überlastung! verdeutlicht die Gefahr von zu geringen Kabelquerschnitten. Diese können zu Überlastung und im schlimmsten Fall zu Bränden führen. Eine sofortige Überprüfung ist notwendig.

    🔧 Praktische Umsetzung: Die Nachrüstung eines FI-Schutzschalters ist ein wichtiger Schritt zur Erhöhung der Sicherheit. Ein Elektriker kann die bestehende Elektroinstallation überprüfen und einen geeigneten FI-Schutzschalter installieren. Beachten Sie die Hinweise im Beitrag Altbau Elektro: Lüsterklemme verschmort – Ursache für Stromausfall bezüglich möglicher Fehlerquellen.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen Elektriker mit der Überprüfung Ihrer Elektroinstallation im Altbau. Lassen Sie einen FI-Schutzschalter nachrüsten und die Kabelquerschnitte überprüfen. Achten Sie auf die Einhaltung der aktuellen Normen und Vorschriften, um die Sicherheit in Ihrem Zuhause zu gewährleisten.

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