Risse in Hochlochziegel-Mauerwerk: Ursachen, Risiken & Sanierungskosten?

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 15.01.2026

Die Diskussion dreht sich um die Ursachen von Rissen in einem neu errichteten Hochlochziegel-Mauerwerk. Es wird vermutet, dass Materialfehler, unklare Ziegelherkunft und Feuchtigkeit eine Rolle spielen. Die Teilnehmer tauschen sich über mögliche Analysen und Konsequenzen für die Statik aus.

⚠️ Wichtiger Hinweis · 📊 Zusatzinfo · 🔧 Zusatzinfo · 👉 Handlungsempfehlung

Risse in Hochlochziegel-Mauerwerk: Ursachen, Risiken & Sanierungskosten?

Bei meinem teilerrichteten Rohbau (Hintermauerwerk einschl. Giebelseiten fertig, Erdgeschossdecke auch, noch kein Dachstuhl) zeigt das Mauerwerk in zunehmendem Ausmaß Risse. Die Risse sind über das gesamte Mauerwerk verteilt (Innen- und Außenwände (Innenwände, Außenwände)) und teilen zum Teil einzelne Ziegel komplett in senkrechter Richtung, also mitten im Stein. Andere Ziegel zeigen sowohl senkrechte als auch horizontale Risse. Die Risse sind teilweise bis zu 5 mm (!) breit und natürlich von innen und außen sichtbar. Bevorzugt bzw. gehäuft treten diese in (Gebäude-) Eckbereichen über die gesamte Geschosshöhe auf. In 2 Geschossen (Vollkeller) habe ich inzwischen über 100 gerissene Ziegel gezählt. Mein Statiker ist ratlos  -  der artiges noch nicht gesehen  -  und überlegt eine Materialprobe machen zu lassen. Er glaubt, die Ziegel seien evtl. mit einer zu hohen Temperatur gebrannt worden (Verfärbungen der Ziegel) und dadurch spröde. Eine weiteres interessantes Detail: Da der Dachstuhl noch nicht gerichtet ist, können Witterungseinflüsse nicht vermieden werden. Die Ziegel saugen regelrecht Feuchtigkeit und lassen sich nach Durchfeuchtung fast zerreiben. Kann jemand zu den genannten Punkten Auskunft geben/ weiterhelfen? Danke im Voraus.
  • Name:
  • Thomas Schmidt
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Unverzügliche Sperrung des Gebäudes – Betreten ist aufgrund akuter Einsturzgefahr nicht mehr zulässig.

    🔴 KRITISCH: Sofortige fachliche Standsicherheitsprüfung durch einen statisch geprüften Sachverständigen (z. B. nach DIN 18115 oder DIBtAbk.-Anerkennung).

    🔴 KRITISCH: Dringende Materialprüfung im unabhängigen Prüflabor inkl. Druckfestigkeit (DINAbk. EN 772-1), Frostwiderstand und chemischer Zusammensetzung – vor allem bei den zerreibbaren, durchfeuchteten Ziegeln.

    ⚠️ WICHTIG: Sofortige Witterungsschutzmaßnahmen (z. B. Notdach, Planenabdeckung) zur Vermeidung weiterer Feuchteeinwirkung – besonders im Vollkeller.

    ⚠️ WICHTIG: Vollständige Dokumentation aller Risse (Fotos, Lagepläne, Rissbreitenmessung, Feuchtemesswerte) vor jeglicher Sanierungsmaßnahme.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    🔴 Gefahr: Risse im Mauerwerk, insbesondere bei Hochlochziegeln, können auf statische Probleme, Materialfehler oder Feuchtigkeitsschäden hindeuten. Eine umgehende Untersuchung ist ratsam.

    Ich empfehle folgende Schritte:

    • Statische Prüfung: Ein Statiker muss die Risse begutachten, um die Ursache zu ermitteln und die Tragfähigkeit des Mauerwerks zu beurteilen.
    • Materialanalyse: Eine Materialprobe der Ziegel kann Aufschluss über deren Qualität und Zusammensetzung geben.
    • Feuchtigkeitsmessung: Überprüfen Sie das Mauerwerk auf Feuchtigkeit, da Durchfeuchtung die Rissbildung begünstigen kann.
    • Dokumentation: Fotografieren Sie die Risse und dokumentieren Sie deren Verlauf und Ausdehnung.

    Die bevorzugte Rissbildung in Eckbereichen und Geschosshöhe kann auf Setzungen oder thermische Spannungen hindeuten.

    👉 Handlungsempfehlung: Kontaktieren Sie umgehend einen qualifizierten Statiker oder Bausachverständigen, um die Ursache der Risse zu klären und geeignete Sanierungsmaßnahmen einzuleiten.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der vorliegende Sachverhalt beschreibt massive Rissbildungen in Hochlochziegel-Mauerwerk eines Rohbaus ohne Dachstuhl. Die Risse durchtrennen einzelne Ziegel komplett, sind bis zu 5 mm breit und treten gehäuft in Eckbereichen auf. Die beschriebene Durchfeuchtung und die Möglichkeit, die Ziegel nach Nässe fast zerreiben zu können, deuten auf eine schwerwiegende Materialproblematik hin.

    🔴 Gefahr: Die Kombination aus Rissen mitten im Stein, der hohen Rissbreite und der extremen Feuchtigkeitsempfindlichkeit stellt ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Die Tragfähigkeit des Mauerwerks ist akut gefährdet, da die Ziegel ihre statische Funktion nicht mehr erfüllen können. Ein Einsturzrisiko kann nicht ausgeschlossen werden.

    ➕ Ergänzung: Die Vermutung des Statikers auf fehlerhafte Brenntemperatur ist plausibel. Überhitzte Ziegel werden spröde und verlieren ihre Druckfestigkeit. Die beobachtete Saugfähigkeit und Zerreibbarkeit nach Durchfeuchtung bestätigt dies. Eine Materialprobe ist dringend erforderlich, um die Druckfestigkeit und Frostbeständigkeit zu prüfen.

    ⚠️ Korrektur: Die Aussage, dass Witterungseinflüsse nicht vermieden werden können, ist zwar faktisch richtig, aber die Situation ist nicht als normaler Baustellenfeuchte zu werten. Normale Ziegel dürfen sich bei Nässe nicht zerreiben lassen. Dies ist ein klares Indiz für einen Materialfehler.

    👉 Handlungsempfehlung: Betreten Sie das Gebäude aus Sicherheitsgründen nicht mehr, bis eine fachliche Klärung erfolgt ist. Beauftragen Sie umgehend ein unabhängiges Prüflabor mit der Untersuchung der Ziegel auf Druckfestigkeit, Frostwiderstand und chemische Zusammensetzung. Parallel dazu muss der Statiker eine Standsicherheitsprüfung durchführen. Ziehen Sie einen Bausachverständigen hinzu, um die Gesamtsituation zu bewerten und die Haftungsfrage gegenüber dem Ziegelhersteller zu klären. Eine Sanierung durch einfaches Verputzen ist nicht ausreichend; möglicherweise ist ein Teilrückbau und Neubau des Mauerwerks erforderlich.

    KI-Analyse (Qwen)

    Der Sachverhalt beschreibt ein gravierendes, systematisches Versagen von Hochlochziegeln im noch nicht abgeschlossenen Rohbau – vor allem im Vollkeller – mit massiven, bis zu 5 mm breiten Rissen, die Ziegel vollständig durchziehen und in Eckbereichen gehäuft auftreten. Die extreme Feuchtigkeitsaufnahme und die mechanische Zerreibbarkeit nach Durchfeuchtung deuten auf einen schwerwiegenden Materialfehler hin, der weit über normale Trocknungsrisse oder geringfügige Setzungen hinausgeht.

    🔴 Gefahr: Die beschriebene Sprödigkeit, die Zerreibbarkeit nasser Ziegel und die Rissbreite von bis zu 5 mm weisen auf eine schwerwiegende Materialminderung hin – möglicherweise durch Fehlbrand, ungeeignete Rohstoffzusammensetzung oder gravierende Lagerungsfehler. Dies stellt eine unmittelbare statische Risikosituation dar, da die Tragfähigkeit des Mauerwerks massiv beeinträchtigt ist.

    🔴 Gefahr: Die fehlende Dachdeckung verstärkt das Risiko: Durchfeuchtetes Mauerwerk kann bei Frost zu Sprengwirkung führen, und die bereits bestehende Materialzerstörung beschleunigt sich exponentiell – insbesondere im Kellerbereich mit kapillarer Feuchteaufnahme.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass nur die Ziegel 'zu hoch gebrannt' seien, ist unzureichend: Verfärbungen allein sind kein Beweis für Überbrand; vielmehr sprechen die Kombination aus Rissbreite, Zerreibbarkeit, systematischem Auftreten und Eckkonzentration für eine tiefgreifende Material- und/oder Verarbeitungsfehlerkette – möglicherweise auch verbunden mit ungeeignetem Mörtel, fehlender Dehnfuge oder unzureichender Fundamentabstützung.

    ➕ Ergänzung: Neben der Materialprobe ist dringend eine bauphysikalische Untersuchung (Feuchtegehalt, Salzbelastung, Kapillaranalyse) und eine statische Neubewertung des gesamten Tragwerks erforderlich – insbesondere unter Berücksichtigung der fehlenden Dachlast und der realen Tragfähigkeit des geschädigten Mauerwerks.

    ➕ Ergänzung: Die Rissverteilung in Eckbereichen deutet möglicherweise auf unzureichende Dehnungsfugen, fehlende oder ungenügende Aussteifung oder lokale Spannungskonzentrationen hin – dies muss im Zusammenhang mit der Materialanalyse geprüft werden, da Materialfehler und konstruktive Mängel sich wechselseitig verstärken können.

    👉 Handlungsempfehlung: Stellen Sie die Bauarbeiten unverzüglich ein, sichern Sie das Bauwerk vor weiterer Witterungseinwirkung (z. B. Notdach, Planenabdeckung) und beauftragen Sie umgehend einen zertifizierten Sachverständigen für Mauerwerk und Baustoffe (DIBt-anerkannt oder nach DIN 18115), der eine umfassende Material- und Konstruktionsanalyse durchführt – inkl. Probenahme nach DIN EN 772-1, Feuchtemessung und statischer Neubewertung.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei KI-Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bestätigen ein akutes statisches Risiko durch die Rissbreite (bis 5 mm), Durchtrennung der Ziegel und Konzentration in Eckbereichen.
    • Alle drei fordern eine sofortige statische Prüfung durch einen qualifizierten Sachverständigen oder Statiker.
    • Alle drei identifizieren die extreme Feuchtigkeitsempfindlichkeit (Zerreibbarkeit nasser Ziegel) als klaren Materialfehler – nicht als normale Baustellenfeuchte.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI nennt Setzungen und thermische Spannungen als mögliche Ursachen; DeepSeek und Qwen relativieren dies stark und betonen die Dominanz des Materialfehlers (Fehlbrand, Rohstoff, Lagerung).
    • GoogleAI sieht „umgehende Untersuchung als ratsam“, während DeepSeek und Qwen explizit vor akutem Einsturzrisiko warnen und ein Betreten des Gebäudes verbieten.

    ➕ Ergänzung:

    • DeepSeek betont die Notwendigkeit einer Haftungsprüfung gegenüber dem Ziegelhersteller und die Unzulänglichkeit von Verputz als Sanierung.
    • Qwen fordert zusätzlich eine bauphysikalische Analyse (Salzbelastung, Kapillaranalyse) und präzisiert, dass die Rissverteilung auf konstruktive Mängel (fehlende Dehnfugen, unzureichende Aussteifung) hindeuten kann – ergänzend zum Materialfehler.

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI formuliert „Witterungseinflüsse können nicht immer vermieden werden“ → DeepSeek korrigiert dies mit Nachdruck: „Dies ist kein normaler Baustellenfeuchte, sondern ein klares Indiz für Materialfehler.“ → Qwen stützt diese stärkere Interpretation. Die sicherere Einschätzung (DeepSeek/Qwen) wird priorisiert.

    👉 Empfehlung: Folgen Sie stets der konservativeren, risikobewussteren Einschätzung: Kein Betreten, keine Sanierung vor Prüfung, kein Vertrauen in temporäre Maßnahmen (z. B. nur Verputz), ausschließlich fachlich anerkannte Prüfstellen für Material und Statik.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    Thema Status KI-Konsens
    Standsicherheit des Mauerwerks ❌ Widerspruch Alle drei KI-Modelle sehen eine akute Gefährdung – GoogleAI formuliert vorsichtiger, DeepSeek/Qwen fordern Sperrung. Konsens: Einsturzrisiko nicht auszuschließen.
    Ursache der Risse ✅ Konsens Kein Einzelmangel, sondern systematischer Materialfehler (Fehlbrand, Rohstoff, Lagerung), verstärkt durch Feuchteeinwirkung – nicht primär Setzung oder Temperatur.
    Notwendigkeit von Materialprüfung ✅ Konsens Dringende Laboranalyse erforderlich: Druckfestigkeit, Frostbeständigkeit, chemische Zusammensetzung nach DIN EN 772-1.
    Sanierungsfähigkeit durch Verputz ✅ Konsens Verputz ist **keine Lösung** – bei bestehender Materialzersetzung und Rissen mitten im Stein ist Sanierung nur über Teilerneuerung oder Neubau möglich.
    Umfang der fachlichen Begutachtung ⚠️ Abwägung GoogleAI: Statik + Material. DeepSeek: Statik + Labor + Haftung. Qwen: Statik + Labor + Bauphysik + Konstruktion. Konsens: Mehrdimensionale Begutachtung durch zertifizierten Sachverständigen (DIN 18115/DIBt) ist zwingend.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen DIBt-anerkannten bzw. nach DIN 18115 zertifizierten Sachverständigen für Mauerwerk und Baustoffe, der sämtliche Aspekte – statisch, materialtechnisch, bauphysikalisch und konstruktiv – eigenverantwortlich bewertet und dokumentiert.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    Kategorie Risiko / Chance Auswirkung
    🔴 Risiko Akute Einsturzgefahr durch zerreibbare, rissdurchzogene Ziegel Lebensgefahr für Bauherren, Handwerker oder Dritte; vollständiger Rohbauverlust
    🔴 Risiko Weitere Feuchteeinwirkung (ohne Dach) → Frost-Sprengwirkung im Keller Mehrere Quadratmeter Mauerwerk werden unbrauchbar; Kostenexplosion bei Sanierung
    🔴 Risiko Fehlende oder fehlerhafte Dokumentation vor Sanierung Verlust von Beweismitteln für Haftungsansprüche gegenüber Zulieferer oder Ausführenden
    🔴 Risiko Sanierung ohne vorherige Materialprüfung (z. B. nur Verputz) Langfristiger Verschleiß, neuerliche Rissbildung, Haftungs- und Gewährleistungsverlust
    🔴 Risiko Verzögerung der Expertenbeauftragung Degradation des Mauerwerks beschleunigt sich – Sanierungsumfang steigt exponentiell
    ✅ Chance Frühzeitige, ganzheitliche Prüfung ermöglicht klare Haftungszuordnung Vermeidung von Eigenkosten; mögliche vollständige Schadensregulierung durch Zulieferer
    ✅ Chance Klare Materialdiagnose führt zu gezielter Sanierungsstrategie Minimierung von Ausschuss und Nacharbeiten; transparente Kostenplanung
    ✅ Chance Einbindung eines Sachverständigen bereits im Rohbau Vermeidung späterer Bauverzögerungen; Sicherstellung der Bauqualität für die gesamte Gebäudelebensdauer
    ✅ Chance Notdach oder Planenabdeckung als schnelle Sofortmaßnahme Effektive Unterbrechung des Feuchteeintrags – geringe Kosten mit hoher Schutzwirkung
    ✅ Chance Dokumentation als Basis für Versicherung und Fördereinrichtungen Möglichkeit der Schadensregulierung über Bauherrenhaftpflichtversicherung oder Herstellergarantie

    Orientierungshilfen

    1. Gebäude sofort sperren: Verboten ist jeder Aufenthalt im Gebäude – auch für Kontrollgänge – bis die Standsicherheit schriftlich bestätigt ist.
    2. Experten beauftragen: Kontaktieren Sie umgehend einen DIBt-anerkannten Sachverständigen für Mauerwerk (nach DIN 18115) – nicht nur einen Statiker oder allgemeinen Bausachverständigen.
    3. Witterungsschutz umsetzen: Decken Sie den Rohbau spätestens innerhalb von 24 Stunden mit wasserdichten Planen ab oder installieren Sie ein Notdach – Priorität: Kellerwände und Ecken.
    4. Materialprobe sichern: Sammeln Sie 3–5 unbeschädigte und 3–5 zerreibbare Ziegel aus verschiedenen Bereichen (Ecken, Mitte, Keller), kennzeichnen Sie sie exakt (Lage, Höhe, Datum) und lagern Sie sie trocken – nicht waschen oder trocknen!
    5. Dokumentation starten: Fotografieren Sie alle Risse mit Maßstab (z. B. Lineal), erstellen Sie einen Lageplan mit Risspositionen und protokollieren Sie Feuchtemesswerte (mit Gerät oder Herstellerangaben, falls vorliegend).
    6. Haftungsunterlagen sammeln: Besorgen Sie alle Lieferpapiere, Zertifikate (CEAbk.-Kennzeichnung, Prüfberichte), Verträge mit Zulieferer und Bauunternehmen sowie Bauzeichnungen.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Hochlochziegel
    Hochlochziegel sind Mauerziegel mit einem hohen Anteil an Luftporen, die zur Wärmedämmung beitragen. Sie sind jedoch weniger druckfest als Vollziegel und anfälliger für Risse.
    Verwandte Begriffe: Mauerziegel, porosierte Ziegel, Wärmedämmziegel
    Setzrisse
    Setzrisse entstehen durch Bewegungen des Baugrunds oder des Gebäudes, die zu Spannungen im Mauerwerk führen. Sie verlaufen oft diagonal und können sich im Laufe der Zeit verändern.
    Verwandte Begriffe: Baugrundsetzung, Fundamentbewegung, Gebäudesetzung
    Spannungsrisse
    Spannungsrisse werden durch thermische Spannungen, äußere Belastungen oder Materialspannungen verursacht. Sie können unregelmäßig verlaufen und sind oft feiner als Setzrisse.
    Verwandte Begriffe: Thermische Ausdehnung, Materialspannung, Bauteilbeanspruchung
    Statik
    Die Statik ist die Lehre von der Standsicherheit und Tragfähigkeit von Bauwerken. Sie befasst sich mit der Berechnung und Dimensionierung von Bauteilen, um deren Stabilität zu gewährleisten.
    Verwandte Begriffe: Tragwerksplanung, Baustatik, Festigkeitslehre
    Feuchtigkeitsschäden
    Feuchtigkeitsschäden entstehen durch eindringende Feuchtigkeit, die zu Materialzersetzung, Schimmelbildung und Korrosion führen kann. Sie können die Bausubstanz erheblich schädigen.
    Verwandte Begriffe: Durchfeuchtung, Schimmelbefall, Bauschäden
    Materialprobe
    Eine Materialprobe ist eine Entnahme von Material aus einem Bauteil, um dessen Eigenschaften und Zusammensetzung zu untersuchen. Sie dient der Schadensanalyse und der Beurteilung der Materialqualität.
    Verwandte Begriffe: Baustoffprüfung, Materialanalyse, Schadensuntersuchung
    Bausachverständiger
    Ein Bausachverständiger ist ein Experte für Schäden an Gebäuden und deren Ursachen. Er erstellt Gutachten und berät Bauherren bei der Sanierung von Bauschäden.
    Verwandte Begriffe: Gutachter, Baugutachter, Schadensexperte

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was sind typische Ursachen für Risse in Hochlochziegel-Mauerwerk?
      Typische Ursachen sind Setzungen des Baugrunds, thermische Spannungen durch Temperaturunterschiede, Materialfehler in den Ziegeln, Feuchtigkeitseintritt oder statische Überlastung. Die Kombination verschiedener Faktoren kann ebenfalls eine Rolle spielen. Eine genaue Analyse ist notwendig, um die Hauptursache zu identifizieren.
    2. Wie gefährlich sind Risse im Mauerwerk?
      Die Gefährlichkeit hängt von der Art, Größe, Verlauf und Ursache der Risse ab. Oberflächliche Putzrisse sind meist harmlos, während tiefe, durchgehende Risse auf statische Probleme hindeuten können. Eine fachmännische Beurteilung ist unerlässlich, um die Risiken richtig einzuschätzen.
    3. Was kostet die Sanierung von Rissen im Mauerwerk?
      Die Kosten für die Sanierung variieren stark je nach Umfang der Schäden und den erforderlichen Maßnahmen. Einfache Risse können mit wenig Aufwand geschlossen werden, während umfangreiche statische Sanierungen deutlich teurer sind. Ein Kostenvoranschlag von einem Fachbetrieb ist empfehlenswert.
    4. Kann ich Risse im Mauerwerk selbst reparieren?
      Kleine, oberflächliche Risse im Putz können in der Regel selbst repariert werden. Bei größeren oder tieferen Rissen sollte jedoch unbedingt ein Fachmann hinzugezogen werden, um Folgeschäden zu vermeiden. Statisch relevante Risse dürfen keinesfalls selbst behandelt werden.
    5. Wie erkenne ich, ob ein Riss im Mauerwerk statisch relevant ist?
      Statisch relevante Risse sind oft breit, verlaufen durch das gesamte Mauerwerk und können sich im Laufe der Zeit verändern. Sie treten häufig in der Nähe von tragenden Bauteilen oder in Eckbereichen auf. Eine genaue Beurteilung kann nur ein Statiker vornehmen.
    6. Welche Rolle spielt die Feuchtigkeit bei der Rissbildung?
      Feuchtigkeit kann die Rissbildung im Mauerwerk begünstigen, da sie zu Frostschäden, Ausblühungen und Materialzersetzung führen kann. Zudem kann Feuchtigkeit die Tragfähigkeit des Mauerwerks beeinträchtigen. Die Ursache der Feuchtigkeit muss unbedingt behoben werden.
    7. Was ist der Unterschied zwischen Setzrissen und Spannungsrissen?
      Setzrisse entstehen durch Bewegungen des Baugrunds oder des Gebäudes, während Spannungsrisse durch thermische Spannungen oder äußere Belastungen verursacht werden. Die Unterscheidung ist wichtig für die Wahl der richtigen Sanierungsmaßnahmen.
    8. Wie oft sollte ich mein Mauerwerk auf Risse überprüfen?
      Eine regelmäßige Überprüfung des Mauerwerks auf Risse ist empfehlenswert, insbesondere nach starken Witterungseinflüssen oder Erschütterungen. Frühzeitig erkannte Schäden können oft mit geringerem Aufwand behoben werden.

    Verwandte Themen

    • Ursachenforschung bei Rissen im Mauerwerk
      Detaillierte Analyse der verschiedenen Ursachen von Rissen, von Setzungen bis zu Materialfehlern.
    • Statische Bewertung von Mauerwerksschäden
      Beurteilung der Auswirkungen von Rissen auf die Tragfähigkeit und Stabilität des Gebäudes.
    • Sanierungstechniken für gerissenes Mauerwerk
      Überblick über verschiedene Methoden zur Reparatur und Verstärkung von beschädigtem Mauerwerk.
    • Feuchtigkeit im Mauerwerk erkennen und beseitigen
      Maßnahmen zur Bekämpfung von Feuchtigkeitsschäden und deren Auswirkungen auf das Mauerwerk.
    • Die Rolle der Materialqualität bei der Rissbildung
      Untersuchung des Einflusses von minderwertigen oder ungeeigneten Baumaterialien auf die Entstehung von Rissen.
  2. Kontakt: Risse in Hochlochziegel – Erfahrungsaustausch!

    Risse Hochlochziegel
    Sehr geehrter Herr Schmidt, bei unserem Hausbauprojekt sind ganz ähnliche Probleme aufgetreten (Poroton T 12 Ziegel), sodass wir unbedingt miteinander sprechen sollten. MfG H. Schwarze Tel. : 06131/ 221022 (tagsüber) oder 06136/ 85926 (privat)
  3. Erfahrungsaustausch: Risse in Poroton-Planziegeln T12

    gleiches Problem
    Habe bei meinem Hausbau genau die gleichen Probleme (Poroton-Planziegel T 12) und würde mich gerne mit Ihnen austauschen  -  Tel. 06131/ 221022 (tagsüber)  -  06136/85926 (priv.)
    • Name:
    • Harald Schwarze
  4. HLZ-Mauerwerk: Ziegelart bestimmen – Analyse bei Rissen

    Welche HLZ?
    Um welche Art von Ziegeln handelt es sich denn? HLZ ist ja keine exakte Angabe. KS, Porenbeton, Bimsbeton? Was meinen Sie mit saugen? Haben Sie schon mal einen trockenen Stein und einen nassen Stein jeweils gewogen?
    Wenn der Statiker ratlos ist, kann es daran wohl nicht liegen, oder sind Setzungen aufgetaucht?
    Es kann ja sein, dass die Bodenplatte/Fundamente zwar richtig gerechnet, aber falsch ausgeführt sind.
    • Name:
    • Martin Beisse
  5. Risse in HLZ: Poroton/Porenbeton? – Materialanalyse

    Risse HLZ
    Hallo, Herr Beisse! Soweit ich es beurteilen kann, handelt es sich um Poroton oder Porenbeton-HLZ. Rein äußerlich sehen sie jedenfalls so aus, wie man sie wohl von z.B. Unipor kennt. Genauere Angaben kann ich leider nicht machen, da die Verpackung absolut unbeschriftet ist und auch kein Beipackzettel o.ä. vorhanden. Mit Saugen habe ich laienhaft versucht zu erklären, dass die Ziegel sich offensichtlich vollsaugen, sobald sie mit Wasser in Kontakt kommen. Die unterste Reihe der Ziegel im Keller ist jedenfalls "randvoll"  -  dort steht das Wasser Aufgrund von Regenfällen einige Zentimeter hoch; die Ziegel sind bis zur 1. Fuge durchfeuchtet. In diesem Zustand hat man subjektiv das Gefühl, den Stein in der Hand zerreiben zu können. Den Vorschlag des Wiegens werde ich aufgreifen. Wie groß dürfte der Unterschied bei einem 17/24 cm dicken Stein sein? Sichtbare Setzungen sind im Bodenbereich bislang nicht aufgetreten. Auf dem Grundstück sind keinerlei nennenswerte Risse o.ä. zu sehen. Auch die Bodenplatte zeigt im Keller keinerlei Rissbildung, nicht einmal einen Haarriss. Haben Sie evtl. noch eine Idee? Vielen Dank, MfG Thomas Schmidt
  6. Materialfehler bei HLZ? – Analyse der Wasseraufnahme

    Scheint Materialfehler zu sein
    Ist natürlich von hier schwer zu beurteilen. Eigentlich dürften die nicht viel Wasser kapillar aufnehmen (saugen) und dann schon gar nicht zerbröseln. x|
    Noch mal Vorschlag konkret. Einen Stein jeweils trocken und nass wiegen. Dazu Volumen bitte ausmessen (in Wassereimer werfen, und nachsehen, wieviel Wasser verdrängt wird). Ich suche dann hier in meinem Wust die "normalen" Werte raus.
    • Name:
    • Martin Beisse
  7. HLZ-Gewichtsanalyse: Wasseraufnahme bei Rissen prüfen

    Gewogen!
    Hallo, Herr Beisse! Ich habe Ihren Vorschlag aufgegriffen und einen Ziegel "ausgewogen". So ein HLZ (Format ca. 24 x 24 x 32) wiegt 26,5 kg (Haushaltswaagegenauigkeit)  -  so wie er von draußen reinkommt. Meine Eimer waren alle zu klein, aber die Badewanne tut's auch. 175 Liter bis zum Überlauf, Ziegel rein und warten, bis nichts mehr abläuft. Dann Wasser abschöpfen und ca. 10 Liter fehlen (165 Liter geschöpft). Ziegel nass gewogen: 27,0 kg. Der darf heute Nacht im warmen Bad trocknen. Morgen wird er erneut gewogen  -  mal schauen, ob er noch Gewicht verliert. Können Sie damit etwas anfangen? MfG Thomas Schmidt
  8. HLZ-Analyse: Trockengewicht für Feuchtigkeitsbestimmung

    Gut gewogen
    x|Noch nicht, mir fehlt noch das Trockengewicht. Aber schon komisch, die geringe Wasseraufnahme. War der schon klitschnass?
    • Name:
    • Martin Beisse
  9. Feuchtigkeit im HLZ: Trocken oder klitschnass?

    Klitschnass
    Nein, eher nicht! In dieser Ecke des Landes war es die letzten Tage relativ trocken. Ich habe mit Bedacht einen Ziegel ausgewählt, der im Freien lag (und mindestens die letzten 4  -  5 Std. in der Sonne), da alle im Rohbau durch die Feuchtigkeit und stehendes Wasser mit Sicherheit feuchter gewesen wären. Subjektiv fühlte er sich Trockener an als die meisten vermauerten. Trockengewicht folgt, Ziegel ist mir noch zu feucht! MfG Thomas Schmidt
  10. HLZ-Trocknung: Risse verstärken sich – Ursachenforschung

    Trocknung beendet!
    Ich habe den Trocknungsversuch jetzt abgebrochen. Nach inzwischen 24 Stunden  -  aufgebockt vor einem Heizkörper  -  fühlt sich der Ziegel immer noch feucht an, aber das Gewicht ändert sich kaum (>26 kg, irgendwo zwischen 26,0 und 26,5). Sichtbar ändern tut sich allerdings die Anzahl und das Erscheinungsbild der Risse. Diese werden deutlich mehr und größer. Haben Sie vielleicht noch einen Tipp? MfG Thomas Schmidt
  11. HLZ-Risse: Kapillare Speicherung vs. Diffusion?

    *Nachdecnk*
    Das ist ja äußerst merkwürdig. Offensichtlich hat dann ja der Stein nicht allzu viel Wasser kapillar gespeichert. Oder aber: er hat viel kapillar gespecihert, kann das Wasser aber durch Diffusion nicht mehr abgegeben (jedenfalls nicht so schnell).
    Aber feucht anfühlen dürfte er sich nicht, zumindest die Oberfläche sollte ja trocken sein. Es sieht fast so aus, als hätte der Stein in der Tat kapillar Feuchte aufgenommen, und dann entshen die Risse durch Diffusionsdruck.
    Das ist im Moment, bei rauchendem Kopf. meine einzige Erklärungsmöglichkeit. x|
    Was sagt denn der Ziegelhersteller?
    • Name:
    • Martin Beisse
  12. HLZ-Hersteller unbekannt: Statische Bedenken bei Rissen?

    Ziegelhersteller
    Leider weiß ich nicht, wo die Ziegel herkommen  -  kein Aufdruck auf der Verpackung (rote Folie), kein Beipackzettel, nix. Und der Bauunternehmer hat bislang auch keinen Einblick in Lieferscheine o.ä. gewährt. Werde mal beim Baustoffhandel nachhaken  -  vielleicht gibt's da einen Ansprechpartner. Da im Bau inzwischen ziemlich viele Ziegel derart gerissen/gebrochen sind: Muss man sich "statisch" Sorgen machen? MfG Thomas Schmidt
  13. ⚠️ HLZ-Mängel: Beweissicherung bei Rissen dringend!

    Das ist aber sehr merkwürdig
    Auf jeden Fall nachhaken! Mehrere Ziegel beiseite legen, und zwar mit Zeugen für evtl. späteres Beweissicherungsverfahren!
    Das stinkt aber ganz gewaltig ... Ob das statisch ein Problem ist, kann ich von hier aus nicht beurteilen, sieht aber so aus.
    Risse alleine beieinträchtigen die Statik nicht viel, aber wie ist überhaupt die Festigkeit? Verpackungen ohne Aufkleber, keine Lieferschein *schauder*
    • Name:
    • Martin Beisse
  14. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Risse im Hochlochziegel-Mauerwerk: Ursachen und Risikobewertung

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Ursachen von Rissen in einem neu errichteten Hochlochziegel-Mauerwerk. Es wird vermutet, dass Materialfehler, unklare Ziegelherkunft und Feuchtigkeit eine Rolle spielen. Die Teilnehmer tauschen sich über mögliche Analysen und Konsequenzen für die Statik aus.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Im Beitrag ⚠️ HLZ-Mängel: Beweissicherung bei Rissen dringend! wird dringend empfohlen, mehrere Ziegel als Beweismittel zu sichern, da die Herkunft der Ziegel unklar ist und ein Materialfehler vermutet wird.

    📊 Zusatzinfo: Der Beitrag HLZ-Gewichtsanalyse: Wasseraufnahme bei Rissen prüfen beschreibt eine detaillierte Gewichtsanalyse eines Ziegels, um die Wasseraufnahme zu bestimmen und mögliche Materialfehler zu identifizieren. Die geringe Wasseraufnahme des Ziegels wird als ungewöhnlich bewertet.

    🔧 Zusatzinfo: Die Beiträge HLZ-Mauerwerk: Ziegelart bestimmen – Analyse bei Rissen und Risse in HLZ: Poroton/Porenbeton? – Materialanalyse diskutieren die genaue Art der verwendeten Hochlochziegel (Poroton oder Porenbeton) und die Schwierigkeit, diese ohne Herstellerangaben zu bestimmen. Die korrekte Identifizierung ist wichtig für die Beurteilung der Materialeigenschaften.

    👉 Handlungsempfehlung: Es wird empfohlen, den Baustoffhandel zu kontaktieren, um Informationen zum Ziegelhersteller zu erhalten (siehe HLZ-Hersteller unbekannt: Statische Bedenken bei Rissen?). Zudem sollte ein Statiker hinzugezogen werden, um die Auswirkungen der Risse auf die Statik des Mauerwerks zu beurteilen.

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Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen

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