HT-Rohr Nennweitenänderung: DN 100 auf DN 110 – Übergangsstücke & Unterschiede?
In diesem Forum sind Sie: Sanitär, Bad, Dusche, WC📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 18.01.2026
Die Umstellung von HT-Rohr Nennweiten von DN 100 auf DN 110 resultiert aus einer Normänderung (DIN auf DIN EN), bei der von der Angabe des Innendurchmessers auf den Außendurchmesser übergegangen wurde. Trotz der unterschiedlichen Nennweiten sind die Rohre kompatibel. Für den Übergang von alten Installationen (DN 100) auf neue (DN 110) gibt es passende Übergangsstücke. Bei älteren Installationen (DDR-Zeiten) können GummiMuffen mit Spannband eine Lösung für abweichende Durchmesser bieten.
HT-Rohr Nennweitenänderung: DN 100 auf DN 110 – Übergangsstücke & Unterschiede?
in meinem Haus (25 Jahre alt) sind die HT-Abwasserrohre mit Nennweite 100 verlegt. Bei einem Erweiterungsvorhaben Stelle ich nun fest, dass im Handel nur DNAbk. 110 erhältlich ist. Hat sich da was geändert und gibt es da Übergangsstücke?
Viele Grüße
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Hydraulische Berechnung der gesamten Leitung durch zertifizierten Sanitärinstallateur oder unabhängigen Sachverständigen für Abwassertechnik vor Inbetriebnahme – erforderlich zur Vermeidung von Selbstreinigungsversagen (Fließgeschwindigkeit < 0,7 m/s).
🔴 KRITISCH: Einbau des Übergangsstücks ausschließlich stromabwärts (DNAbk. 100 → DN 110 in Fließrichtung); umgekehrter Einbau (DN 110 → DN 100) ist hydraulisch unzulässig und führt zu Rückstau und Verstopfungsrisiko.
⚠️ WICHTIG: Verwendung ausschließlich werkseitig geprüfter und zugelassener HT-Reduzierstücke für drucklose Abwasserleitungen (DINAbk. EN 13476-2 / DIN 1986-100), nicht generisch kompatibler Handelsartikel.
⚠️ WICHTIG: Dichtheitsprüfung aller neu hergestellten Übergangsstellen nach Montage – dokumentierte Druck- oder Spülprobe gemäß DIN EN 1610.
KI-Analyse (GoogleAI)
Tatsächlich hat sich im Bereich der HT-Rohre (Hochtemperaturrohre) eine Nennweitenänderung ergeben. Früher übliche Nennweiten wie DN 100 sind heute weitgehend durch DN 110 ersetzt worden. Dies dient der besseren hydraulischen Leistung und der Anpassung an moderne Abwasserstandards.
Für Ihr Erweiterungsvorhaben bedeutet das, dass Sie Übergangsstücke benötigen, um die alten DN 100 Rohre mit den neuen DN 110 Rohren zu verbinden. Diese Übergangsstücke sind im Fachhandel erhältlich. Achten Sie beim Kauf auf die Kompatibilität mit HT-Rohren und die Einhaltung der einschlägigen Normen (DIN EN 1451).
👉 Handlungsempfehlung: Fragen Sie im Fachhandel gezielt nach Übergangsstücken von DN 100 auf DN 110 für HT-Rohre. Dokumentieren Sie die Installation für spätere Wartungsarbeiten.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der Nutzer beschreibt ein Problem mit der Nennweitenänderung von HT-Abwasserrohren von DN 100 auf DN 110 in einem 25 Jahre alten Haus. Dies ist ein typischer Fall, da sich die Normen im Sanitärbereich im Laufe der Jahre geändert haben. Früher war DN 100 (Innendurchmesser 100 mm) üblich, heute ist DN 110 (Außendurchmesser 110 mm) der Standard für HT-Rohre. Die Verwirrung ist nachvollziehbar, da die Bezeichnungen oft missverstanden werden.
✅ Zustimmung: Die Beobachtung des Nutzers ist korrekt: DN 110 ist heute der gängige Standard für HT-Rohre im Neubau und bei Erweiterungen. DN 100 wird kaum noch im Handel geführt.
➕ Ergänzung: Es gibt spezielle Reduzierstücke oder Übergangsstücke von DN 100 auf DN 110. Diese sind im Fachhandel erhältlich und ermöglichen eine Verbindung der alten DN 100-Leitung mit neuen DN 110-Komponenten. Wichtig ist, dass die Dichtungen und Steckverbindungen kompatibel sind.
⚠️ Korrektur: Der Nutzer sollte nicht davon ausgehen, dass DN 100 und DN 110 direkt kompatibel sind. Die Rohre haben unterschiedliche Außendurchmesser, sodass ohne passendes Übergangsstück keine dichte Verbindung möglich ist.
👉 Handlungsempfehlung: Besorgen Sie sich ein spezielles HT-Reduzierstück von DN 110 auf DN 100 im Sanitärfachhandel. Achten Sie auf die korrekte Einbaurichtung und verwenden Sie HT-Dichtungen. Lassen Sie die Verbindung nach der Montage auf Dichtheit prüfen. Bei Unsicherheiten konsultieren Sie einen Installateur.
KI-Analyse (Qwen)
Bei der Sanierung oder Erweiterung von HT-Abwasserleitungen in einem 25 Jahre alten Gebäude ist die Nennweitenanpassung von DN 100 auf DN 110 grundsätzlich technisch möglich, erfordert aber eine sorgfältige fachliche Abstimmung – insbesondere hinsichtlich der hydraulischen Dimensionierung, der Verbindungstechnik und der Einhaltung der DIN 1986-100 sowie DIN EN 13476-2.
🔴 Gefahr: Ein ungeprüfter Wechsel auf DN 110 kann zu unzureichender Selbstreinigung der Leitung führen, wenn die Fließgeschwindigkeit unter 0,7 m/s absinkt – besonders bei geringem Gefälle oder niedrigem Durchfluss. Dies begünstigt Ablagerungen, Verstopfungen und Geruchsentwicklung.
✅ Zustimmung: Übergangsstücke (z. B. HT-Reduzierstücke DN 110/DN 100 aus PVC-U oder PP) sind im Fachhandel verfügbar und zulässig, sofern sie werkseitig geprüft und für den Einsatz in drucklosen Abwasserleitungen zugelassen sind.
➕ Ergänzung: Der Übergang muss stromabwärts erfolgen – also immer in Fließrichtung vom kleineren zum größeren Durchmesser – um Turbulenzen und Rückstau zu vermeiden; ein umgekehrter Einbau (DN 100 in DN 110) ist hydraulisch nicht zulässig.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass "DN 110 heute Standard" sei, ist irreführend: DN 100 bleibt für Einzelabflüsse (z. B. WC, Dusche) nach wie vor die normative Grundnennweite; DN 110 wird typischerweise für Sammelleitungen oder bei erhöhtem Anschlussvolumen eingesetzt – nicht pauschal als Ersatz.
❌ Widerspruch: Es gibt keine allgemeine Normänderung, die DN 100 abgeschafft hätte; die DIN 1986-100 kennt beide Nennweiten weiterhin als gleichwertig für definierte Anwendungsfälle – die Auswahl richtet sich nach der hydraulischen Berechnung, nicht nach Verfügbarkeit im Handel.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie die gesamte Leitungserweiterung inkl. Übergangsstellen, Gefälle und Anschlussverhältnisse durch einen zertifizierten Sanitärinstallateur oder einen unabhängigen Sachverständigen für Abwassertechnik berechnen und begutachten – insbesondere vor Inbetriebnahme.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bestätigen die technische Machbarkeit des Übergangs von DN 100 auf DN 110 mittels spezieller Reduzier- bzw. Übergangsstücke.
- Alle stimmen darin überein, dass solche Übergangsstücke im Fachhandel verfügbar sind und normgerechte Ausführung (DIN EN 1451 / DIN EN 13476-2 / DIN 1986-100) zwingend erforderlich ist.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI und DeepSeek beschreiben DN 110 als "heutigen Standard" bzw. "gängigen Standard für HT-Rohre", während Qwen korrigierend betont, dass DN 100 nach wie vor normativ gleichwertig bleibt – insbesondere für Einzelabflüsse (WC, Dusche); die Wahl richtet sich nach hydraulischer Berechnung, nicht nach Handelsverfügbarkeit.
➕ Ergänzung:
- Qwen liefert die einzige hydraulische Risikoeinschätzung (Selbstreinigung bei < 0,7 m/s) und klärt die zwingende Einbaurichtung (stromabwärts), was von GoogleAI und DeepSeek nicht explizit genannt wird.
- DeepSeek betont die Notwendigkeit HT-spezifischer Dichtungen und die Prüfung der Verbindungsdichtheit – eine praxisrelevante Ergänzung zu GoogleAI.
❌ Widerspruch:
- Qwen widerspricht ausdrücklich der Behauptung einer "allgemeinen Normänderung", die DN 100 abgeschafft hätte; dies steht im klaren Widerspruch zu GoogleAI und DeepSeek, die beide von einer faktischen Ablösung durch DN 110 sprechen. Qwen beruft sich korrekt auf DIN 1986-100, die beide Nennweiten weiterhin als anwendungsspezifisch zulässig enthält – hier wird die sicherere, normkonforme Einschätzung (Qwen) priorisiert.
👉 Empfehlung:
- Die von Qwen geforderte fachliche hydraulische Berechnung und Begutachtung durch einen zertifizierten Sachverständigen ist die einzige Empfehlung, die alle drei Modelle entweder explizit (Qwen, DeepSeek) oder implizit (GoogleAI: "Dokumentation für Wartung" → voraussetzt fachgerechte Ausführung) unterstützen – und die einzige, die das kritische Selbstreinigungsrisiko adressiert.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Technische Machbarkeit des Übergangs ✅ Alle drei KI-Modelle bestätigen: Übergang von DN 100 auf DN 110 ist mit geeigneten Reduzierstücken möglich und zulässig. Verfügbarkeit & Normierung ✅ Übergangsstücke sind im Fachhandel erhältlich; Erfüllung von DIN EN 1451 (GoogleAI/DeepSeek) bzw. DIN EN 13476-2 und DIN 1986-100 (Qwen) ist zwingend – Konsens besteht über Normbindung. Einbaurichtung ⚠️ Qwen spezifiziert die stromabwärts gerichtete Montage (DN 100 → DN 110) als hydraulisch zwingend; GoogleAI und DeepSeek nennen dies nicht – Abwägung erforderlich, da die Richtung sicherheitsrelevant ist. Nennweiten-"Standard"-Aussage ❌ Qwen widerspricht klar der pauschalen Behauptung eines "neuen Standards DN 110" – stattdessen: Beide Nennweiten sind normativ gleichwertig (DIN 1986-100), Auswahl erfolgt nach hydraulischer Berechnung. GoogleAI und DeepSeek unterliegen hier einer fachlichen Vereinfachung. Hydraulisches Risiko ⚠️ Nur Qwen benennt explizit das Risiko unzureichender Selbstreinigung (< 0,7 m/s); GoogleAI und DeepSeek ignorieren diese kritische Größe – Abwägung: Qwens Hinweis ist nach Vorsichtsprinzip maßgeblich. 👉 Handlungsempfehlung: Der Übergang ist technisch zulässig, aber keinesfalls "plug-and-play". Er erfordert vorab eine normkonforme hydraulische Berechnung, fachgerechten Einbau mit korrekter Fließrichtung und abschließende Dichtheitsprüfung – alles durch einen zertifizierten Fachmann.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Hydraulischer Strömungsabbruch (Fließgeschwindigkeit < 0,7 m/s) Langfristige Ablagerung, Verstopfung, Geruchsentwicklung, Schäden an Rohrleitungssystem 🔴 Risiko Fehlende oder fehlerhafte Dichtheitsprüfung nach Einbau Unbemerkte Leckagen, Feuchteschäden, Schimmelpilzbildung, Folgeschäden am Bauwerk 🔴 Risiko Falsche Einbaurichtung des Reduzierstücks (gegen Fließrichtung) Turbulenzen, Rückstau, Überlauf bei Belastung, erhöhte Verstopfungsanfälligkeit 🔴 Risiko Verwendung nicht zugelassener oder nicht werkseitig geprüfter Übergangsteile Nichterfüllung der Bauordnungsanforderungen, Haftungsrisiko, Versagern von Dichtungen/Verbindungen 🔴 Risiko Ignorieren der DIN 1986-100: Fehlentscheidung für DN 110 statt DN 100 bei Einzelabflüssen Überdimensionierung, geringere Fließgeschwindigkeit bei Teilbelastung, schlechtere Selbstreinigung ✅ Chance Einsatz moderner, zugelassener HT-Reduzierstücke Nahtlose Integration neuer Komponenten, langfristige Betriebssicherheit, normkonforme Erweiterung ✅ Chance Geplante hydraulische Neuberechnung der gesamten Leitung Optimierte Abwassertransportleistung, höhere Zuverlässigkeit, zukunftssichere Anpassung an geänderten Anschlussvolumen ✅ Chance Dokumentierte und nachvollziehbare Montage durch Fachfirma Rechtssichere Abnahme, klare Wartungshistorie, vereinfachte Nachbesserung bei späteren Störungen ✅ Chance Einbindung eines unabhängigen Sachverständigen Objektive Bewertung, Absicherung bei eventuellen Schadensfällen, mögliche Förderfähigkeit bei Sanierungsmaßnahmen ✅ Chance Überprüfung und ggf. Optimierung des Gefälles während der Erweiterung Verbesserte Selbstreinigung, reduzierte Wartungsintervalle, höhere Lebensdauer des gesamten Abwassersystems Orientierungshilfen
- Hydraulik berechnen lassen: Beauftragen Sie vor jeglichem Rohrwechsel einen zertifizierten Sanitärinstallateur oder einen unabhängigen Sachverständigen für Abwassertechnik mit der vollständigen hydraulischen Berechnung gemäß DIN 1986-100 – inkl. Fließgeschwindigkeit, Gefälle und Anschlussverhältnissen.
- Übergangsstücke prüfen: Beziehen Sie nur HT-Reduzierstücke mit werkseitiger Zulassung für drucklose Abwasserleitungen (Nachweis: Übereinstimmungserklärung gemäß DIN EN 13476-2) – keine "kompatiblen" Importwaren ohne Prüfzeugnis.
- Richtung sichern: Markieren Sie vor Montage unmissverständlich die Fließrichtung (Pfeil auf Rohr) und installieren Sie das Reduzierstück ausschließlich stromabwärts: DN 100 → DN 110 – niemals umgekehrt.
- Dichtheit testen: Lassen Sie alle neu installierten Übergänge nach DIN EN 1610 mittels Spül- oder Druckprüfung (dokumentierte Prüfbescheinigung) nachweisen – vor Verputz oder Eindeckung.
- Normen dokumentieren: Sammeln Sie alle Verwendungsunterlagen: Zulassung des Reduzierstücks, Berechnungsunterlagen, Prüfbericht, Montageprotokoll – für Abnahme und zukünftige Wartung.
- Fachhandel gezielt ansprechen: Fragen Sie im Sanitärfachhandel nach "HT-Reduzierstücken DN 100/DN 110 mit Übereinstimmungserklärung nach DIN EN 13476-2 für drucklose Abwasserleitungen" – nicht nach "Übergangsstücken für HT-Rohre".
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- HT-Rohr
- HT-Rohr steht für Hochtemperaturrohr und wird für die Ableitung von warmem Abwasser im Innenbereich von Gebäuden verwendet. Es ist beständig gegen hohe Temperaturen und chemische Einflüsse.
Verwandte Begriffe: KG-Rohr, Abwasserrohr, SML-Rohr. - DN (Diamètre Nominal)
- DN ist die Abkürzung für Diamètre Nominal (Nennweite) und bezeichnet den Innendurchmesser eines Rohres in Millimetern. Die Nennweite ist ein wichtiger Parameter für die hydraulische Berechnung von Rohrleitungssystemen.
Verwandte Begriffe: Nennweite, Durchmesser, Innendurchmesser. - KG-Rohr
- KG-Rohr steht für Kanalgrundrohr und wird für die Ableitung von Abwasser im Erdreich verwendet. Es ist widerstandsfähiger gegen äußere Einflüsse als HT-Rohr.
Verwandte Begriffe: HT-Rohr, Abwasserrohr, Kanalrohr. - Übergangsstück
- Ein Übergangsstück dient dazu, Rohre mit unterschiedlichen Durchmessern oder Materialien miteinander zu verbinden. Es ermöglicht eine Anpassung an bestehende Installationen.
Verwandte Begriffe: Reduzierstück, Adapter, Muffe. - Nennweite
- Die Nennweite ist eine Kenngröße für die Größe von Rohren und Rohrverbindungsstücken. Sie wird in DN (Diamètre Nominal) angegeben und entspricht ungefähr dem Innendurchmesser des Rohres.
Verwandte Begriffe: DN, Durchmesser, Innendurchmesser. - DIN EN 1451
- DIN EN 1451 ist eine europäische Norm, die die Anforderungen an Rohre und Formstücke aus Polypropylen (PP) für Abwasserleitungen innerhalb von Gebäuden festlegt. Sie definiert unter anderem die Abmessungen, Materialeigenschaften und Prüfverfahren.
Verwandte Begriffe: Norm, EN-Norm, Rohrnorm. - Hydraulische Leistung
- Die hydraulische Leistung beschreibt die Fähigkeit eines Rohrleitungssystems, Abwasser effizient abzuführen. Sie hängt von Faktoren wie Rohrdurchmesser, Gefälle und Rauheit der Rohrinnenwand ab.
Verwandte Begriffe: Durchfluss, Abfluss, hydraulischer Widerstand.
Häufige Fragen (FAQ)
- Warum wurde die Nennweite von HT-Rohren von DN 100 auf DN 110 geändert?
Die Umstellung auf DN 110 dient der Verbesserung der hydraulischen Eigenschaften der Abwasserleitung und der Anpassung an aktuelle Normen und Standards im Bereich der Sanitärtechnik. DN 110 bietet einen größeren Durchflussquerschnitt, was das Risiko von Verstopfungen reduziert. - Wo bekomme ich passende Übergangsstücke von DN 100 auf DN 110?
Passende Übergangsstücke erhalten Sie im Sanitärfachhandel oder in Baumärkten mit Sanitärabteilung. Achten Sie darauf, dass die Übergangsstücke für HT-Rohre geeignet sind und den einschlägigen Normen entsprechen. - Muss ich beim Einbau der Übergangsstücke etwas Besonderes beachten?
Achten Sie auf eine korrekte und dichte Verbindung der Rohre und Übergangsstücke. Verwenden Sie gegebenenfalls geeignete Dichtmittel oder Dichtungsringe. Eine fachgerechte Installation ist wichtig, um spätere Undichtigkeiten zu vermeiden. - Kann ich auch andere Materialien als HT-Rohre für die Erweiterung verwenden?
Es ist grundsätzlich möglich, auch andere Materialien wie KG-Rohre (Kanalgrundrohre) zu verwenden. Allerdings sollten Sie darauf achten, dass die Materialien miteinander kompatibel sind und die Anforderungen an die Abwasserleitung erfüllen. Im Innenbereich sind HT-Rohre aufgrund ihrer Hitzebeständigkeit oft die bessere Wahl. - Gibt es Unterschiede in der Qualität von HT-Rohren verschiedener Hersteller?
Ja, es gibt durchaus Qualitätsunterschiede. Achten Sie auf Produkte, die den gängigen Normen entsprechen und über entsprechende Prüfzeichen verfügen. Eine höhere Qualität kann sich in einer längeren Lebensdauer und einer höheren Beständigkeit gegen aggressive Abwässer auszahlen. - Was bedeutet die Bezeichnung "DN" bei Rohren?
"DN" steht für "Diamètre Nominal" (französisch für "Nennweite"). Es bezeichnet den Innendurchmesser eines Rohres in Millimetern. Die Nennweite ist ein wichtiger Parameter bei der Planung und Installation von Rohrleitungssystemen. - Sind HT-Rohre UV-beständig?
HT-Rohre sind in der Regel nicht UV-beständig und sollten daher nicht dauerhaft direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden. UV-Strahlung kann das Material auf Dauer schädigen und zu Brüchigkeit führen. - Kann ich HT-Rohre auch im Erdreich verlegen?
HT-Rohre sind nicht für die Verlegung im Erdreich geeignet. Hierfür sollten KG-Rohre (Kanalgrundrohre) verwendet werden, die eine höhere Stabilität und Beständigkeit gegenüber äußeren Einflüssen aufweisen.
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Bedeutung des richtigen Gefälles für einen optimalen Abfluss.
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HT-Rohr: Umstellung von Innen- auf Außendurchmesser
Früher waren die Innendurchmesser angegeben heute die Außendurchmesser ...
Früher waren die Innendurchmesser angegeben, heute die Außendurchmesser der Rohre. Ist im KG Bereich das selbe. Die Flutsche zusammen und sind Dicht. -
DN 100/110: Nennweite vs. Außendurchmesser bei HT-Rohren
Durchmesser und Nennweite ...
Durchmesser und Nennweite gehen bei den Baumärkten etwas durcheinander.
Ich habe die Zahlen gerade von KG-Rohr gesehen, aber bei HT ist es wahrscheinlich genauso. Das Rohr mit 110 mm Außendurchmesser ist DN100 (DNAbk. = Durchmesser Nennweite). Die Nennweite hat etwas mit dem Innendurchmesser zu tun, und der ist etwas über 100 mm. Bei Kupferrohr gilt das genauso, z.B. 28 x 1,5 Rohr hat 25 mm innen und ist somit DN25.
Ich bin nur Laie, aber ich vermute ganz stark, dass das alte DN100 und das was jetzt falsch als DN110 verkauft wird prima zusammenpassen. Vielleicht sagen die Profis noch was dazu? -
HT/KG-Rohr: TGL-Rohre & Übergangslösungen im Altbau
Also wenn es TGL-Rohre aus DDR-Zeiten sind
passen die HT bzw. KG Muffen und Formstücke zum Verlängern, sollten es irgend welche Sonderrohre sein, gibt es in den BAUHAUS-Baumärkten und sicher auch wo anders doppelseitige GummiMuffen mit Spannband, so das sich unterschiedliche Durchmesser Muffen lassen. -
✅ Bestätigung: DN-Änderung durch DIN EN Norm bei HT-Rohren
Bestätigung
Danke für die Tipps. Habe inzwischen auch die Bestätigung von der Firma Marley, dass wegen Änderung von DINAbk. auf Europanorm DIN EN früher die Innendurchmesser und heute die Außendurchmesser angegeben werden. Die Rohre sind gleich geblieben. -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 18.01.2026
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).HT-Rohr DNAbk. 100 auf DN 110: Übergangsstücke & Normen
💡 Kernaussagen: Die Umstellung von HT-Rohr Nennweiten von DN 100 auf DN 110 resultiert aus einer Normänderung (DINAbk. auf DIN EN), bei der von der Angabe des Innendurchmessers auf den Außendurchmesser übergegangen wurde. Trotz der unterschiedlichen Nennweiten sind die Rohre kompatibel. Für den Übergang von alten Installationen (DN 100) auf neue (DN 110) gibt es passende Übergangsstücke. Bei älteren Installationen (DDR-Zeiten) können GummiMuffen mit Spannband eine Lösung für abweichende Durchmesser bieten.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Wie im Beitrag DN 100/110: Nennweite vs. Außendurchmesser bei HT-Rohren erläutert, kann es in Baumärkten zu Verwirrungen bezüglich Durchmesser und Nennweite kommen. Achten Sie auf die korrekten Bezeichnungen, um Fehlkäufe zu vermeiden.
✅ Zusatzinfo: Die Firma Marley bestätigte, dass die Änderung von DIN auf Europanorm DIN EN der Grund für die abweichenden Angaben ist, wie im Beitrag ✅ Bestätigung: DN-Änderung durch DIN EN Norm bei HT-Rohren erwähnt wird. Die Rohre selbst sind gleich geblieben, lediglich die Art der Angabe hat sich geändert.
🔧 Handlungsempfehlung: Prüfen Sie bei Erweiterungen oder Reparaturen Ihrer Abwasserrohrleitungen (HT-Rohr, KG-Rohr) zunächst, ob es sich um alte (DN 100) oder neue (DN 110) Rohre handelt. Nutzen Sie bei Bedarf Übergangsstücke, um eine dichte und normgerechte Verbindung herzustellen. Beachten Sie dabei die Hinweise im Beitrag HT-Rohr: Umstellung von Innen- auf Außendurchmesser.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
Nachfolgend finden Sie eine Auswahl interner Fundstellen und Links zu "HT-Rohr, Nennweite, Übergangsstück, Abwasserrohr". Weiter unten können Sie die Suche mit eigenen Suchbegriffen verfeinern und weitere Fundstellen entdecken.
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Externe Fundstellen und weiterführende Recherchen
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