Barrierefreie Dusche im Dachgeschoss: Aufbau, Abdichtung & Materialien für Spanplatten?
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Barrierefreie Dusche im Dachgeschoss: Aufbau, Abdichtung & Materialien für Spanplatten?

Im ausgebauten Dachgeschoss möchte ich eine große barrierefreie Dusche (2 m x 2,5 m) ohne Duschwanne realisieren. Der Untergrund besteht aus ausreichend verschraubten 25 mm V100-Spanplatten und federt praktisch nicht. Ein mit alternativer Abdichtung eingedichteter Bodenabfluss DNAbk. 50 ist bereits in einer Ecke vorhanden (deshalb keine vorgefertigten Gefälleelemente möglich). Obwohl nach VDE 0100 nicht mehr zulässig wäre auch eine el. Temperierung schön. Ich Stelle mir folgenden Bodenaufbau vor:
Spanplatten grundieren (z.B. PCI-Wadian), Aufkleben von Trittschalldämmplatten (z.B. PCI-Polysilent plus), Aufbringen eines Gefälleestrichs (5  -  30 mm), alternative Abdichtung der gesamten Fläche (z.B. PCI-Seccoral inkl. Dichtbänder, -Manschetten), ruschfeste Fliesen auf Flexkleber mit eingebauter el. Temperierung (Schutzmantel obligatorisch).
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    Sicherheitshinweise

    🔴 Gefahr: Bei unzureichender Abdichtung besteht die Gefahr von Wasserschäden und Schimmelbildung im Dachgeschoss.

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    Für eine barrierefreie Dusche im Dachgeschoss auf Spanplatten sind mehrere Aspekte zu beachten. Ich empfehle folgenden Aufbau:

    • Untergrund: 25 mm V100-Spanplatten (ausreichend verschraubt) sind eine gute Basis, aber prüfen Sie die Tragfähigkeit und Ebenheit.
    • Trittschalldämmung: Polysilent Trittschalldämmplatten aufbringen, um Schallübertragung zu minimieren.
    • Gefälleestrich: Ein Gefälleestrich sorgt für den nötigen Ablauf des Wassers zum Bodenablauf DNAbk. 50. Achten Sie auf ein ausreichendes Gefälle (ca. 1-2 %).
    • Abdichtung: Verwenden Sie ein geprüftes Abdichtungssystem wie Seccoral mit Dichtbändern und Manschetten an allen Anschlüssen und Ecken.
    • Fliesen: Verlegen Sie Fliesen mit einem geeigneten Flexkleber.

    🔴 Gefahr: Unsachgemäße Abdichtung kann zu Feuchtigkeitsschäden und Schimmelbildung führen.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie den Aufbau und die Abdichtung von einem Fachbetrieb durchführen, um eine dauerhafte und sichere Lösung zu gewährleisten.

    📖 Wichtige Begriffe kurz erklärt

    V100-Spanplatte
    Eine V100-Spanplatte ist eine feuchtigkeitsresistente Spanplatte, die für den Einsatz in Feuchträumen geeignet ist. Sie quillt bei Kontakt mit Wasser weniger auf als herkömmliche Spanplatten.
    Verwandte Begriffe: OSBAbk.-Platte, MDF-Platte, Holzwerkstoff
    Gefälleestrich
    Ein Gefälleestrich ist ein Estrich, der mit einem bestimmten Gefälle (Neigung) verlegt wird, um den Wasserablauf zu gewährleisten. Er wird häufig in Duschen und Badezimmern eingesetzt.
    Verwandte Begriffe: Zementestrich, Anhydritestrich, Trockenestrich
    Abdichtungssystem
    Ein Abdichtungssystem besteht aus verschiedenen Komponenten (z.B. Dichtbänder, Manschetten, Flüssigfolie), die zusammen eine wasserdichte Schicht bilden. Es wird verwendet, um Bauteile vor Feuchtigkeit zu schützen.
    Verwandte Begriffe: Bauwerksabdichtung, Fugenabdichtung, Flächenabdichtung
    Flexkleber
    Ein Flexkleber ist ein spezieller Klebstoff, der elastische Eigenschaften besitzt. Er wird verwendet, um Fliesen und andere Beläge auf Untergründen zu verkleben, die sich ausdehnen oder zusammenziehen können.
    Verwandte Begriffe: Fliesenkleber, Natursteinkleber, Mörtel
    Bodenablauf DN 50
    Ein Bodenablauf DN 50 ist ein Abflussrohr mit einem Durchmesser von 50 mm, das in den Boden eingelassen wird, um Wasser abzuleiten. Er wird häufig in Duschen und Badezimmern eingesetzt.
    Verwandte Begriffe: Siphon, Ablaufgarnitur, Geruchsverschluss
    Trittschalldämmung
    Eine Trittschalldämmung reduziert die Übertragung von Trittschall (Geräusche, die durch Gehen oder Bewegen entstehen) auf angrenzende Räume. Sie wird häufig unter Estrichen oder Bodenbelägen verlegt.
    Verwandte Begriffe: Schallschutz, Schalldämmung, Akustik
    Seccoral
    Seccoral ist ein Abdichtungssystem für den Innen- und Außenbereich, das aus verschiedenen Komponenten besteht und eine wasserdichte Schicht bildet. Es wird häufig in Duschen, Badezimmern und auf Balkonen eingesetzt.
    Verwandte Begriffe: Abdichtung, Dichtschlämme, Flüssigfolie

    ❓ Häufige Fragen (FAQ)

    1. Welche Spanplatten sind für eine Dusche geeignet?
      V100-Spanplatten sind feuchtigkeitsbeständiger als normale Spanplatten und daher besser geeignet. Achten Sie auf eine ausreichende Dicke (mind. 25 mm) und Verschraubung.
    2. Wie viel Gefälle ist für eine barrierefreie Dusche notwendig?
      Ein Gefälle von 1-2 % ist empfehlenswert, um einen guten Wasserablauf zu gewährleisten, ohne die Barrierefreiheit zu beeinträchtigen.
    3. Welche Abdichtungssysteme sind für Duschen auf Spanplatten geeignet?
      Systeme wie Seccoral mit Dichtbändern und Manschetten sind speziell für die Abdichtung von Duschen geeignet. Achten Sie auf die Herstellerangaben und Verarbeitungshinweise.
    4. Muss unter den Estrich eine Trittschalldämmung?
      Ja, eine Trittschalldämmung wie Polysilent reduziert die Schallübertragung und erhöht den Wohnkomfort.
    5. Welchen Fliesenkleber soll ich verwenden?
      Verwenden Sie einen Flexkleber, der für den Einsatz in Feuchträumen und auf Spanplatten geeignet ist.
    6. Was ist bei der Entwässerung zu beachten?
      Der Bodenablauf DN 50 muss ausreichend dimensioniert sein und über eine Geruchsverschlusseinrichtung verfügen.
    7. Kann ich eine elektrische Fußbodenheizung unter den Fliesen verlegen?
      Ja, eine elektrische Fußbodenheizung kann unter den Fliesen verlegt werden, sofern sie für den Einsatz in Feuchträumen geeignet ist. Beachten Sie die Herstellerangaben.
    8. Wie oft muss die Abdichtung erneuert werden?
      Bei fachgerechter Ausführung und regelmäßiger Wartung sollte die Abdichtung viele Jahre halten. Überprüfen Sie die Dichtigkeit regelmäßig und lassen Sie Schäden umgehend beheben.

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  2. Und warum alternativ?

    Weil es teurer ist?
    • Name:
    • Martin Beisse
  3. Abdichtung Fliesen: Bituminös vs. Flexibel im Dachgeschoss?

    interessiert mich auch ...
    Hallo MB,
    ich komme grad von der Bewehrungsfront zurück  -  das hält  -  erkennbar 😉
    aber wie und warum hält ein Fliesenbelag auf einer schwarzen Abdichtung? wenn man die fliesen wenigstens annageln dürfte ... 🙂

    aber mal im ernst: ist doch nicht ganz einfach, auf die bituminöse Abdichtung die fliesen so draufzumachen (insbes. wandbereich), dass die nicht runterfallen?

  4. Gefälleestrich auf Entkopplungsmatte: Machbarkeit & Alternativen?

    ob das funktioniert?
    Polysilent ist doch eine Entkopplungsmatte. Darauf einen Estrich mit 5  -  30 mm halte ich für nicht machbar. Sie haben ja keinen klassischem Verbundestrich. Was sagt denn der Hersteller dazu?
    Ist es nicht möglich, anstelle der Spanplatten mit Schwalbenschwanzplatten zu arbeiten? Dann könnten Sie direkt einen Zement-Gefälleestrich auf den Lewis-Platten herstellen ohne den komplizierten und riskanten Aufbau mit den Spanplatten. Als Schallschutz verlegen Sie Miwo-Streifen auf den Balken nach Einbauanleitung des Hersteller.
    Was verwenden Sie denn als Fußbodenentwässerung? Wie erfolgt der Anschluss der alternativen Abdichtung (aA)? Die meisten FEAbk.'s für aA sind für den Einbau in einem Estrich ausgelegt, was aber bei den 5 mm nicht funktionieren wird.
    Als Abschluss zum übrigen Bad-Bereich würde ich Ihnen wenigstens empfehlen, die üblicherweise als Wandsockel in Küchen verwendeten Hohlkehlleisten waagerecht als Übergang zu verlegen. Sie haben damit zwar eine ganz leichte abgerundete Schwelle, aber zusätzlich mehr Sicherheit gegen Wasser in den übrigen Bereichen. Natürlich dürfen Sie nicht vergessen, den Duschbereich hierfür ca. 1 cm abzusenken.
    Da die DINAbk.- gerechte Abdichtung bei Ihrer Aufbaubeschreibung nicht mehr möglich scheint, ist die Ausführung der aA besonders gründlich zu planen und sorgfältig auszuführen. Denken Sie hier insbesondere an die starre Verbindung der Konstruktion mit der FE.
  5. Alternative Abdichtung: Flexibilität bei Holzuntergründen (Spanplatten)!

    Erstmal Danke ...
    Erstmal Danke für die Antworten bisher.
    An MB: Alternative Abdichtung, weil sonst keine genügende Flexibilität und Rissüberbrückungsfähigkeit vorhanden ist. Holzuntergründe "arbeiten", wobei besonders der Wandanschluss (Ständerwände mit GKB) gefährdet ist.
    An Markus L. Sollacher: Bei PCI-Seccoral handelt es sich nicht um eine bituminöse Masse, sondern um einen kunststoffvergüteten Feinzementmörtel.
    An Bernd Niemann: Polysilent ist tatsächlich eine Entkopplungsplatte, mit der ich den Wasser-Aufprall-Schall mindern möchte. Da es sich um ein Faserverbund-Gummigranulat handelt gehe ich davon aus, dass es das Estrich-Gewicht aushält. Der Estrich soll gleichzeitig wegen seines Gewichts für eine entsprechende Luftschallminderung sorgen. Lewis-Platten wären von Anfang an eine Alternative gewesen, nachträglich leider nicht mehr. Die FEAbk. besteht bisher aus einem "normalen" HT Bodenabfluss, der gegen die Spanplatte abgedichtet ist. Der Rostaufsatz kann noch rund 40 mm über der FE angebracht werden, insofern kann der Estrich auch mehr aufbauen. Das mit den "5  -  30 mm" sollte nur wiedergeben, dass ich gerne mehr als 1 % Gefälle hätte. Grundsätzlich gehe ich bei alternativen Abdichtungen auf Kunststoffbasis davon aus, dass es sich nach Auftrag um eine dicke Folie handelt, die bei sorgfältiger Anwendung sicher sein sollte, oder?
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  6. DIN-Abdichtungen: Genügend Flexibilität für barrierefreie Duschen?

    Das gibt doch keinen Sinn
    Wieso haben DINAbk.-gerechte Abdichtungen nicht genügend Flexibilität?
    • Name:
    • Martin Beisse
  7. Alternative Abdichtung: Sinnvoll bei kleinen, komplexen Duschen?

    Sinn ...
    Unter einer Abdichtung nach DINAbk. verstehe ich beispielsweise eine Bitumen-Schweißbahn, die auf Spanplatten nur kalt verklebt werden könnte. Oder eine millimeterdicke PVC-Folie, die ich praktisch nicht an der Wand hochziehen kann, weil der Raum viele Ecken und Kanten hat. Sie haben recht: alternative Abdichtungen sind teuer aber bei komplizierten Raumgeometrien und insgesamt nur 5,5 m² Bodenfläche durchaus eine echte Alternative.
    Lohnt es sich, diese Anfrage noch unter anderen Rubriken zu stellen?
  8. Abdichtung unter Fliesen: Trennlage oder KMB statt Schweißbahn?

    Die Fachleute finden das schon
    Jetzt kapiere ich, was Sie meinen. Bei einer Schweißbahn gehört aber ehh eine Trennlage drunter. Ansonsten kann man ja auch KMB nehmen, ist ja erlaubt.
    • Name:
    • Martin Beisse
  9. Estrich auf Entkopplungsmatte: Dicke, Gewicht & Schallschutzwirkung

    mehrere?
    Hall Herr Scheying,
    also zuerst, um das Gewicht des Estrich auf der Entkopplungsmatte mach mir überhaupt keine Sorgen, sondern die Dicke. 30  -  55 mm könnte funktionieren 5  -  30 dagegen garantiert nicht. Wie sollen 5 mm Material die Lasten aufnehmen?
    Das Gewicht oberhalb der Trittschalldämmung bringt Ihnen schalltechnisch gar nichts. (außer Eigen-Frequenzänderung ).
    Eine normale HT-FEAbk. bekommen Sie nicht an eine Spanplatte abgedichtet. Warum auch. Ihre Entwässerungsebene liegt doch direkt unter den Fliesen und nicht an der Spanplatte. Sie benötigen jetzt ein Aufstockelement, welches zum Einen die Federbewegung der Gummimatte kompensiert und außerdem bei dieser Bewegung auch noch sicher mit der von Ihnen gewählten alternativen Abdichtung verbunden werden kann. Deshalb meine Frage nach Hersteller und genauen TYP. Ich kann Ihnen nur raten, direkt mit der Anwendungstechnik des Hersteller zu koresspondieren. Dieses Thema beherrscht vielleicht 1er von 100 Sanifritzen. Wie auch, ist ja nicht sein Part.
    Ich bin mir nicht sicher ob es so etwas gibt. Der Dichtungsanschluss muss ja an das Aufstockelement möglich sein. Wie soll das aussehen. Wenn Sie so etwas finden wäre ich ihnen für die Info dankbar.
    Die meisten technischen Angaben der Hersteller und selbst die mitgelieferten Details enden genau hier nebulös.
  10. Bodenablauf: Marley-System für barrierefreie Dusche im Dachgeschoss

    Abdichtung FEAbk.
    Es handelt sich um einen normalen Marley Bodenabfluss, zu bewundern unter

    Das eingebaute Teil Nr. 5 liegt im Moment ca. 15 mm unter der Spanplatten-Oberkante. Mit dem Teil Nr. 2 ist der Estrichaufbau problemlos zu überbrücken, ein Aufstockelement ist nicht nötig. Sorgen bzgl. der Abdichtung mache ich mir keine, da die teuren, "maßgeschneiderten" Abdichtungen z.B. von Kessel/PCI (Pecibord) im Grunde gleich aufgebaut sind bzw. die gleichen Maßnahmen verlangen: auf den Bodenausschnitt wird eine Gewebematte in die Abdichtung gedrückt und dann nochmals überstrichen. Die Abdichtung des quadratischen Rostaufsatzes zum Untergrund bzw. den Fliesenanschluss dachte ich mit Silikon herzustellen, das als Qualitätsprodukt Dehnungen von 15 % mitmachen sollte. Es gibt solche Systeme wirklich nicht "von der Stange" zu kaufen, weil die Hersteller die Dichtheits-Garantie ablehnen, wobei ich der Meinung bin, dass in 90 % der undichten FE's die Herren Handwerker nicht sorgfältig gearbeitet haben. Eine Dichtung aus Silikon auf mineralischem Baustoff ist auch nach mehr als 5 Jahren noch 100 %ig dicht. Bzgl. der schallmindernden Wirkung des Estrichs haben sie recht: es wird nur die Eigenfrequenz verändert. Wer schon einmal geklebtes Parkett mit schwimmendem Parkett verglichen hat, weiß es allerdings: Die Resonanz des schwimmenden Parketts erzeugt deutlich mehr Luftschall (nicht Trittschall!).
    Welches Fabrikat und  -  falls nötig  -  welche Zuschläge würden Sie für den Gefälleestrich empfehlen, bzw. weitere Tipps hierzu?!

  11. 🔴 Bauschadenrisiko: Gelenkige Abdichtung auf Gummimatte im Dach?

    jetzt mach ich mir aber Sorgen,
    Hallo Herr Scheying,
    was Sie hier bauen ist der klassische Anfang eines garantierten Bauschaden. Genau das meine ich mit nebulösen Details der Hersteller. Sie erwarten, Ihre alternative Abdichtung funktioniert als gelenkige Bauteilüberbrückung. Auf der einen Seite verwenden Sie eine Feder (Gummimatte ) und befestigen das Ende der Feder am starren Kunststoff über den Estrich und die Matte gespannt.
    Es ist als bauen Sie einen Hängeschrank an und befestigen die eine Seite am Mauerwerk und die andere am Fensterflügel.
    Ihr Gewebe in Verbindung mit der aA soll als Gelenk oder Manschette funktionieren? Ihr Optimismus geht sogar soweit, das es Ihnen gelingen soll die aA als selbstklebende Verbindung zwischen Kunststoff und Abdichtungsmasse zu realisieren. Selbst wenn das nun scheinbar erst einmal gelingen sollte muss dieses riskante System die nächsten Jahre überdauern.
    Wenn wenigstens ein werksseitiger stabiler Flansch mit 6-8 Schrauben und eine mitgelieferte Flächenabdichtung z.B. 50 x 50 cm mit umlaufendem Gittergewebestreifen ähnlich dem Ixelband für die aufgehenden Wände vorhanden wäre.
    Das Aufstockelement ist übrigens das Teil 2. Ich kann auch nicht erkennen, ob die FEAbk. überhaupt für eine 2-Ebenenentwässerung vorgesehen ist. D.h. es müssten sich am Flansch des Teil 6 Öffnungen befinden, welche das auf der Dichtung abgeleitete Wasser aufnehmen.
    Die Abdichtung des Aufstockelement an die Fliesen wird auf keinen Fall funktionieren. Testen Sie doch einmal wie leicht Silikon nach der Aushärtung vom Kunststoff rückstandslos abgezogen werden kann. Hinzu kommt, das sich dieses Teil ja funktionsbedingt in der Führung bewegen soll. Die Belastung
    beim Duschen führt recht schnell zum Abreißen der Verbindung. Wasser und Kalk führen die Arbeit dann zu Ende.
    Natürlich haben Sie recht, das Silikondichtungen in vielen Anwendungsfällen hervorragend funktionieren. Nur benötigen Sie entweder eine vulkanisierte Verbindung mit dem Gegenmaterial wie beim Aquarium oder aber eine ständige mechanische Belastung z.B. durch einen Druckflansch. Sie haben weder das eine noch das andere.
    Einen Estrich für diese Anwendung werden Sie nicht finden. 5 mm würde mit einem gefülltem Epoxidharz zusätzlich mit Glasgewebe funktionieren. Ähnlich einer GFKAbk.-Schale. Ich kann es aber nur wiederholen. Verlassen Sie diese äußerst riskante Spielerei und reduzieren auf einfache und sicher funktionierende Systeme. Eines habe ich oben bereits genannt. Und kaufen Sie in diesem Fall bitte die Teile der FE die auch vom Hersteller hierfür produziert werden. Das Risiko ist selbst dann noch groß genug.
    Was passiert denn jetzt. Sie reißen doch maximal die paar Spanplatten wieder raus.
    Sie sehen, ich beschwöre Sie fast obwohl es mir eigentlich egal sein könnte.
  12. Gefälleestrich: Mindesthöhe auf Entkopplungsplatten im Bad

    Missverständnis (se)?
    Hallo Herr Niemann,
    vielen Dank für Ihr Engagement. Ich muss, glaube ich, ein paar Missverständnisse ausräumen. Ich werde auf keinen Fall einen Gefälleestrich, der als Verbundestrich dienen soll, mit weniger als 20 mm (+ Matte) verwenden (die erste Aussage "5  -  30 mm" bezog sich ausschließlich auf das Gefälle über die 2 m). Dass ein Estrich auf den Entkopplungsplatten an sich wasserdicht ist und bleibt stimmen Sie doch sicher zu. Nun soll an der FEAbk. das Teil 2 gegen den Estrich auf der gesamten Estrichhöhe mit Silikon eingedichtet werden, wobei zwischen Estrichoberfläche und Aufsatzoberteil-Unterseite (mit dem Rost) diea.A.zum Einsatz kommt (inkl. Dichtmanschette = gewebeverstärkter Gummi a la PCI).
    Ich sehe da weder das erwähnte Federelement, noch eine zweite Ablaufebene. Auch wenn das Holz stark arbeitet, ist es weniger als 2 mm / m, was durch die Silikondichtung vom Estrich gegen den Aufsatz prima weggesteckt wird. Die Silikondichtung hat einen Querschnitt von rund 10 x 10 mm und bindet auf dem mineralischen Estrich unlösbar. Am Kunststoff (Polypropylen) findet keine chemische Anbindung statt, ich gehe aber davon aus, dass an dieser Stelle nur dann mit Wasser zu rechnen ist, wenn die Fliesenfugen nicht mehr dicht sind oder eine Fliese einen Schaden hat. Insofern hoffe und glaube ich, dass der (geringe) Anpressdruck der Silikondichtung an das Teil 2 ausreicht um gegen Tröpfchen zu sperren. Auf der Estrichoberseite ist die erwähnte Dichtmanschette ein zusätzlicher Schutz.
    Wenn ich grundsätzlich davon ausgehe, dass Baustoffe nicht halten, was sie (bzw. der Hersteller) verspricht, könnte ich ja gar nichts machen ... Trotzdem: was würden Sie konkret tun? Die Spanplatten sind nicht mehr so einfach ausbaubar, da sie Ständerwände tragen und der Flansch der FE ist gegen die Unterseite der Spanplatten prima abgedichtet (da stand nach diversem "Eimerentleeren" das Wasser wochenlang drin, weil der Abfluss zeitweise vom Fallrohr getrennt war).
    Zum Schluss: geht man denn allgemein davon aus, dass sich Wasser unter den Fliesen befindet?
  13. 🔴 Estrich auf Gummimatte: Wasserdichtigkeit & Haftungsprobleme!

    ich steh kurz vor dem Verzweifeln,
    Hallo Herr Scheying,
    an Ihrer Aufzählung ist soviel falsch. Selbst bei 20 mm versagt Ihr Estrich auf einer Gummimatte (auch ohne Gummi ). Ein normaler Estrich ist mit Sicherheit nicht wasserdicht. Das Wasser kann nahezu ungehindert durch. Silikon hält weder am PP noch am Estrich, probieren Sie es aus. Spätestens wenn der Estrich feucht wird ist die geringe Verkrallung dahin. Der Druck durch das Eigengewicht reicht hinten und vorn nicht aus. Die Bewegung ist nicht die geringe Maßänderung der Spanplatte, sondern die horizontale und vertikale Bewegung welche der schwimmende Estrich ausführt. Unterschätzen Sie hier nicht die Zerstörung durch Kalk, Wasser und Schimmel  -  von Ihnen unbemerkt weil nicht mehr sichtbar.
    Mit dera.A.sieht es ganz genauso aus. Garantiert verspricht Ihnen kein Hersteller die Anbindung seines Material an den Kunststoff. Und wenn, unbedingt das Schriftstück für den Rechtsstreit aufheben.
    Mit Wasser unter den Fliesen müssen Sie immer rechnen. Verhindern können Sie das nur durch wasserdichtes Verfugen z.B. mit Epoxidharz-Fugenmasse. Bleiben aber immer noch die Wandanschlüsse hier funktioniert auch eine EP-Verfugung nicht (wieder wegen der Bewegung ).
    Für eine Aufbauempfehlung benötige ich die genauen Höhen. In jedem Fall verwenden Sie unbedingt eine geeignete FEAbk.. In dem PCI-Merkblatt aus dem PCI-Link sind 3 verschiedene Hersteller mit genauer Bezeichnung angeführt.
    Sie können mich auch anrufen  -  0177-5927566.
  14. Experten-Austausch: Wo finde ich Herrn Niemann im Chat?

    Und warum
    ist der Herr Niemann immer noch nicht bei uns im Chat?
    • Name:
    • Martin Beisse
  15. Link zum Thread: Diskussion über barrierefreie Dusche im DG

    Foto von Gerhard Partsch, Prof. Dr.

    Link angeben,
    wie man da hin kommt vereinfacht die Sache 😉
    • Name:
  16. *ups*

    Sorry
    • Name:
    • Martin Beisse
  17. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 18.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 18.01.2026

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    Barrierefreie Dusche im Dachgeschoss: Abdichtung auf Spanplatten

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Realisierung einer barrierefreien Dusche im Dachgeschoss auf Spanplatten. Dabei werden verschiedene Abdichtungsmethoden, Estrichaufbauten und die Flexibilität der verwendeten Materialien diskutiert. Ein wichtiger Punkt ist die Eignung von Entkopplungsmatten und die korrekte Ausführung des Gefälleestrichs. Zudem wird auf mögliche Bauschäden hingewiesen, wenn ungeeignete Materialien oder Konstruktionen verwendet werden.

    ⚠️️ Wichtiger Hinweis: Im Beitrag 🔴 Bauschadenrisiko: Gelenkige Abdichtung auf Gummimatte im Dach? wird vor der Kombination einer gelenkigen Abdichtung auf einer Gummimatte gewarnt, da dies zu Problemen führen kann.

    ✅ Zusatzinfo: Der Beitrag Bodenablauf: Marley-System für barrierefreie Dusche im Dachgeschoss verweist auf ein spezielles Bodenablaufsystem, das für den Einsatz in barrierefreien Duschen geeignet ist.

    🔧 Praktische Umsetzung: Bei der Abdichtung von Holzuntergründen (Spanplatten) ist auf eine ausreichende Flexibilität und Rissüberbrückungsfähigkeit zu achten, wie im Beitrag Alternative Abdichtung: Flexibilität bei Holzuntergründen (Spanplatten)! erläutert wird. Es wird empfohlen, alternative Abdichtungsmethoden in Betracht zu ziehen, um die Bewegungen des Holzuntergrunds auszugleichen.

    👉 Handlungsempfehlung: Es wird empfohlen, die Herstellerangaben der verwendeten Materialien genau zu beachten und im Zweifelsfall einen Fachmann zu konsultieren. Weitere Informationen zur Estrichhöhe finden Sie im Beitrag Gefälleestrich: Mindesthöhe auf Entkopplungsplatten im Bad.

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