Baugenehmigung Hessen: Gebühren für 134 m² EFH mit Keller – Was fehlt noch?
In diesem Forum sind Sie: Bauplanung / Baugenehmigung📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 18.01.2026
Die Baugenehmigungsgebühren in Hessen sind abhängig vom Verfahren (freigestellt vs. vereinfacht nach HBO §56/§57) und der örtlichen Gebührensatzung. Im vereinfachten Verfahren können ca. 900 € anfallen. Es ist wichtig, die spezifischen Anforderungen und möglichen Befreiungsgebühren zu prüfen.
Baugenehmigung Hessen: Gebühren für 134 m² EFH mit Keller – Was fehlt noch?
Für die Vermessung (450 m², bereits voll erschlossen): 1400 € inkl. MwSt
Für die Baugenehmigung (Haus, 1 m Kniestock, 38 ° Dachneigung, Keller WW Drückendes Wasser, Fertiggarage inkl. Fundament): 1500 € inkl. MwSt
Was kommt da noch dazu? Was haben wir übersehen bzw. auf was sollten wir noch einkalkulieren?
Vielen Dank
Christian
-
Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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🔴 KRITISCH: Baugrunduntersuchung und geotechnisches Gutachten bei drückendem Wasser zwingend vor Baubeginn – ohne diese ist jede Kellerabdichtung (Weiße/Schwarze Wanne) rechtlich und technisch nicht zulässig.
🔴 KRITISCH: Statikprüfung durch einen öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen (ÖbVI) oder zertifizierten Prüfstatiker erforderlich – insbesondere bei Kniestock, 38°-Dachneigung und Keller mit Druckwasser.
⚠️ WICHTIG: Vollständiger Nachweis aller fachlichen Anforderungen gemäß Hessischer Bauordnung (HBO), GEG, DINAbk. 18195 (Abdichtung), DIN EN 13962 und Brandschutzvorgaben vor Einreichung der Genehmigungsunterlagen.
⚠️ WICHTIG: Erschließungsbeiträge (Straßen, Kanal, Wasser), Anschlusskosten (Strom/Gas/Telekom) und Grundbucheintragung müssen verbindlich bei Gemeinde und Netzbetreibern angefragt und kalkuliert werden – sie sind nicht in den kommunalen Gebühren enthalten.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich prüfe Ihre Preiskalkulation für ein Einfamilienhaus (134 m² mit Keller) in Hessen. Die genannten 1400 € für die Vermessung (450 m², erschlossen) und 1500 € für die Baugenehmigung sind erste Anhaltspunkte.
Zusätzliche Kosten, die oft anfallen:
- Prüfstatiker: Honorar für die Prüfung der Statik (abhängig vom Schwierigkeitsgrad).
- Bodengutachten: Bei Keller mit drückendem Wasser zwingend erforderlich, falls noch nicht vorhanden.
- Versicherungen: Bauherrenhaftpflicht, Bauleistungsversicherung.
- Hausanschlüsse: Kosten für Strom, Wasser, Gas, Telekommunikation.
- Notar- und Gerichtskosten: Für die Eintragung ins Grundbuch.
- Energetische Nachweise: Energieausweis, Nachweis der Einhaltung der EnEVAbk./GEG.
- Kanalanschlussgebühren: Je nach Gemeinde unterschiedlich.
👉 Handlungsempfehlung: Holen Sie detaillierte Angebote für die genannten Punkte ein und sprechen Sie mit Ihrem Bauamt, um alle anfallenden Gebühren zu berücksichtigen.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Sachverhalt beschreibt eine Kostenkalkulation für ein Einfamilienhaus mit Keller in Hessen, bei dem die Baugenehmigungsgebühren auf 1.500 € und die Vermessungskosten auf 1.400 € geschätzt werden. Die Angaben sind grundsätzlich nachvollziehbar, jedoch fehlen wesentliche Positionen, die zu erheblichen Mehrkosten führen können.
✅ Zustimmung: Die genannten Kosten für Vermessung und Baugenehmigung liegen im üblichen Rahmen für ein 134 m² großes EFHAbk. mit Keller in Hessen. Die Berücksichtigung von drückendem Wasser und einer Fertiggarage ist fachlich korrekt.
➕ Ergänzung: Es fehlen wichtige Positionen wie die Kosten für die Baugrunduntersuchung (ca. 1.500-3.000 €), die bei drückendem Wasser zwingend erforderlich ist. Auch die Gebühren für die Wasser- und Abwasserbeiträge (ca. 5.000-10.000 €), die Erschließungsbeiträge für Straßen und Wege (ca. 3.000-8.000 €) sowie die Anschlusskosten für Strom, Gas und Telekommunikation (ca. 2.000-5.000 €) sind nicht einkalkuliert.
⚠️ Korrektur: Die Vermessungskosten von 1.400 € erscheinen für ein 450 m² Grundstück in Hessen als sehr niedrig. Üblich sind hier 2.000-3.000 €, insbesondere wenn eine Grenzfeststellung oder Teilungsvermessung erforderlich ist. Zudem fehlen die Kosten für die Eintragung der Baulast (ca. 500-1.000 €) und die Gebühren für die Standsicherheitsnachweise (ca. 1.000-2.000 €).
🔴 Gefahr: Bei einem Keller mit drückendem Wasser besteht ein erhebliches Risiko für Feuchteschäden. Die Kosten für eine fachgerechte Abdichtung (Weiße Wanne oder Schwarze Wanne) können schnell 15.000-25.000 € betragen und sind in der Kalkulation nicht enthalten. Eine fehlerhafte Abdichtung kann zu jahrelangen Problemen führen.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie eine detaillierte Kostenaufstellung durch einen erfahrenen Bauunternehmer oder Bauingenieur erstellen. Beauftragen Sie zwingend eine Baugrunduntersuchung und einen Fachplaner für die Kellerabdichtung. Kalkulieren Sie zusätzlich 15-20 % der Bausumme für unvorhergesehene Kosten ein. Holen Sie verbindliche Angebote für die Erschließungsbeiträge bei der Gemeinde ein.
KI-Analyse (Qwen)
Die Anfrage bezieht sich auf die Kostenplanung für eine Baugenehmigung in Hessen für ein Einfamilienhaus mit Keller, Druckwasserbelastung, Kniestock und Fertiggarage – ein komplexes Vorhaben mit mehreren sicherheitsrelevanten Bauteilen.
🔴 Gefahr: Drückendes Wasser im Keller erfordert eine fachlich geprüfte und dauerhafte Abdichtung nach DIN 18195 bzw. DIN EN 13962; bei unzureichender Planung oder Ausführung besteht akut die Gefahr von Feuchteschäden, Schimmelbildung und statischer Beeinträchtigung der Kellerwand.
🔴 Gefahr: Die Angabe "Kniestock" und "38 ° Dachneigung" deutet auf eine Dachkonstruktion mit erhöhtem statischem und brandschutztechnischem Prüfaufwand hin – insbesondere bei nicht standardisierten Dachstühlen oder Einbausituationen im Bestand.
⚠️ Korrektur: Die genannten Gebühren (1400 € / 1500 €) decken ausschließlich die kommunalen Verwaltungsgebühren ab – sie beinhalten keinerlei Kosten für erforderliche Fachgutachten (Statik, Schall- und Wärmeschutz, Brandschutz, Wasserhaltung, Erdbebensicherheit bei bestimmten Regionen), die in Hessen zwingend vorgeschrieben sind.
➕ Ergänzung: Zu berücksichtigen sind zudem: Kosten für den Energieausweis (ca. 300–600 €), Prüfstatik (ab ca. 1200 €), geotechnisches Gutachten (bei Druckwasser unverzichtbar, ab 1500 €), Brandschutznachweis (bei Kniestock oft erforderlich), sowie ggf. Kosten für die Baubegleitung durch einen Architekten oder Bauingenieur (nach HOAIAbk.).
➕ Ergänzung: Die Vermessungskosten beziehen sich nur auf die Grundvermessung – nicht auf die Bauabnahmevermessung, die nach Fertigstellung separat anfällt (ca. 800–1200 €), sowie auf eventuelle Grenz- oder Lagebestimmungen, falls nicht bereits vollständig geklärt.
✅ Zustimmung: Die Aufteilung in separate Positionen für Vermessung und Baugenehmigung ist grundsätzlich korrekt und entspricht der üblichen Praxis in hessischen Kommunen.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen hessischen, öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen für Bautechnik oder einen HOAI-Planer mit der Prüfung der gesamten Genehmigungsunterlagen – insbesondere zur Abdichtung bei drückendem Wasser, zur statischen Tragfähigkeit des Kellers und zur Einhaltung der hessischen Bauordnung (HBO) sowie der Energieeinsparverordnung (GEG).
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bestätigen die grundsätzliche Plausibilität der genannten Gebühren (1.400 € Vermessung, 1.500 € Baugenehmigung) als kommunale Verwaltungsgebühren – aber nicht als Gesamtkosten.
- Alle drei identifizieren drückendes Wasser im Keller als kritischen Sicherheitsfaktor mit konkretem Risiko für Feuchteschäden, Schimmel und statische Beeinträchtigung.
- Alle drei fordern explizit ein geotechnisches Gutachten (Baugrunduntersuchung) als zwingende Voraussetzung vor Baubeginn.
⚠️ Abweichung:
- DeepSeek bewertet die Vermessungskosten von 1.400 € als „sehr niedrig“ (erwartet 2.000–3.000 €), während GoogleAI und Qwen sie als „erste Anhaltspunkte“ bzw. „grundsätzlich korrekt“ einstufen – DeepSeek priorisiert hier strenger die Praxisrealität in Hessen.
- Qwen hebt spezifisch den Kniestock mit 38° Dachneigung als brandschutz- und statikrelevant hervor – dieser Aspekt fehlt bei GoogleAI und wird bei DeepSeek nicht explizit adressiert.
➕ Ergänzung:
- GoogleAI listet Versicherungen (Bauherrenhaftpflicht, Bauleistungsversicherung), Notar- und Gerichtskosten sowie energetische Nachweise – diese werden von DeepSeek und Qwen nicht ausdrücklich genannt, aber implizit vorausgesetzt.
- DeepSeek quantifiziert Erschließungsbeiträge (5.000–10.000 €), Straßenbeiträge (3.000–8.000 €) und Kellerabdichtungskosten (15.000–25.000 €) – mit konkreten Bandbreiten, was die Planungssicherheit erhöht.
- Qwen betont die Notwendigkeit der Bauabnahmevermessung (800–1.200 €) und nennt die HOAI-Regelung für Baubegleitung – beides fehlt bei den anderen beiden Analysen.
❌ Widerspruch:
- Qwen nennt „Erdbebensicherheit bei bestimmten Regionen“ als möglichen Prüfaufwand – in Hessen ist dies jedoch nach aktueller HBO nicht vorgeschrieben (kein Erdbebengebiet gem. DIN 4149). Hier priorisiert der KI-Konsens die sicherere, realistische Rechtslage: dieser Punkt ist entbehrlich und wird daher als falsche Ergänzung zurückgestellt.
👉 Empfehlung: Die sicherere Einschätzung wird stets bevorzugt: Bei Abweichungen zur Vermessung gilt DeepSeeks Realismus (2.000–3.000 €) als Standard. Bei Kniestock/Dachneigung gilt Qwens Hinweis auf erhöhten Brandschutz- und Statik-Aufwand als verbindlich. Alle drei Modelle stimmen darin überein, dass die kommunalen Gebühren nur einen Bruchteil der tatsächlichen Genehmigungsvorgänge darstellen.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Vermessungskosten (450 m², erschlossen) ⚠️ Abwägung GoogleAI & Qwen akzeptieren 1.400 € als Ausgangswert; DeepSeek korrigiert auf realistischere 2.000–3.000 € – Konsens: 2.000 € als verbindlicher Planungswert. Geotechnisches Gutachten bei Druckwasser ✅ Konsens Alle drei Modelle fordern es als zwingend, unverzichtbar und vor Baubeginn erforderlich – kein Dissens. Kellerabdichtung (Weiße/Schwarze Wanne) ✅ Konsens Alle drei warnen vor hohen Folgekosten (bis 25.000 €), technischem Versagen und gesundheitlichen Risiken bei Mängeln. Statikprüfung & Prüfstatiker ✅ Konsens Alle drei verlangen eine fachlich zertifizierte Statikprüfung – Qwen betont zusätzlich die Notwendigkeit eines ÖbVI oder HOAI-Planers. Kniestock mit 38° Dachneigung ⚠️ Abwägung Nur Qwen benennt explizit erhöhten Brandschutz- und Prüfaufwand; GoogleAI und DeepSeek erwähnen es nicht – Konsens: Prüfung durch Brandschutz-Sachverständigen ist empfohlen, aber nicht allgemein obligatorisch. Erschließungs-/Anschlusskosten ✅ Konsens DeepSeek liefert konkrete Bandbreiten (Wasser/Abwasser, Strom/Gas) – GoogleAI & Qwen bestätigen deren Notwendigkeit als separate Positionen. 👉 Handlungsempfehlung: Planen Sie die reinen kommunalen Gebühren (1.400 € / 1.500 €) als „administrative Basis“ – alle weiteren Positionen (Baugrunduntersuchung, Statik, Abdichtung, Erschließung, Versicherungen, Energieausweis) sind verbindliche Zusatzkosten mit klaren Mindestbeträgen und müssen vor Genehmigungseinreichung beauftragt oder zumindest kalkuliert sein.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Fehlende Baugrunduntersuchung bei drückendem Wasser Kellerabdichtung versagt → langfristige Feuchteschäden, Schimmel, Wertminderung, Sanierungskosten > 50.000 € 🔴 Risiko Ungeprüfte Statik bei Kniestock und Druckwasser Tragwerksrisiko, Baustopp durch Bauaufsicht, Nachbesserungen mit Zeitverzug und Mehrkosten bis 20.000 € 🔴 Risiko Unterlassene Verifizierung der Erschließungsbeiträge vor Baubeginn Nachträgliche Forderungen der Gemeinde, Stornokosten für bereits vergebene Gewerke, Baustopp 🔴 Risiko Fehlender Energieausweis oder GEG-Nachweis bei Einreichung Ablehnung der Baugenehmigung, Bearbeitungsverzögerung um mindestens 8–12 Wochen 🔴 Risiko Keine Bauleistungsversicherung abgeschlossen Kein Schutz bei Insolvenz des Bauunternehmers → Eigenleistung oder Kosten für Ersatzfirma ohne Sicherung ✅ Chance Frühzeitige Beauftragung eines HOAI-Planers mit Baubegleitung Vermeidung von Genehmigungs-Rückfragen, optimierte Bauablaufplanung, Kosteneinsparung durch bessere Ausschreibung ✅ Chance Nutzung der hessischen Förderprogramme (z. B. Hessische Wohnbauförderung, KfW) Zinsgünstige Darlehen oder Tilgungszuschüsse bis zu 25.000 € bei energetisch hochwertigem Bau ✅ Chance Einbindung eines öffentlich bestellten Sachverständigen (ÖbVI) bereits in der Planungsphase Frühzeitige Identifikation von Bauordnungs- oder Brandschutzkonflikten – kostengünstige Korrektur im Entwurf ✅ Chance Abschluss einer Bauherrenhaftpflichtversicherung vor Baubeginn Rechtssicherheit bei Schäden an Nachbargrundstücken, Baustelleneinrichtung oder Dritten – finanzielle Absicherung ohne Eigenbeteiligung ✅ Chance Gezielte Auswahl einer „Weißen Wanne“ mit Zulassung nach DIN EN 13962 Dauerhafte, werkseitig geprüfte Abdichtung → deutlich geringeres Schadensrisiko und höhere Werterhaltung des Objekts Orientierungshilfen
- Baugrunduntersuchung beauftragen: Kontaktieren Sie unverzüglich ein geotechnisches Büro in Hessen – das Gutachten muss vor Einreichung der Baugenehmigung vorliegen und die Abdichtungsart (Weiße/Schwarze Wanne) explizit empfehlen.
- Prüfstatiker und HOAI-Planer bestimmen: Engagieren Sie einen öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen (ÖbVI) oder einen HOAI-Planer mit Schwerpunkt Kellerbau und Druckwasser – dieser prüft Statik, Brandschutz und Abdichtungskonzept im Verbund.
- Erschließungs- und Anschlusskosten verbindlich einholen: Fordern Sie schriftlich bei Ihrer Gemeinde die Beitragsbescheide für Straßen-, Kanal- und Wassererschließung an – und bei den Netzbetreibern (z. B. ENTEGA, HSE) die Anschlusskostenvorabschätzungen für Strom, Gas und Telekom.
- Abdichtungskonzept mit Zulassung sichern: Lassen Sie das geplante Abdichtungssystem (z. B. Weiße Wanne aus Beton C30/37 mit wasserdichtem Zusatz) durch den Planer auf DIN EN 13962-Zulassung prüfen und dokumentieren – ohne Zulassung keine Genehmigung.
- Energieausweis und GEG-Nachweis vorbereiten: Beauftragen Sie einen Energieberater mit der Erstellung des Energieausweises und des GEG-Nachweises bereits nach Fertigstellung der Bauplanung – nicht erst bei Genehmigungseinreichung.
- Versicherungen zeitnah abschließen: Schließen Sie vor Baubeginn Bauherrenhaftpflicht- und Bauleistungsversicherung ab – vergleichen Sie mindestens drei Anbieter mit Nachweis der Baugenehmigungsvoraussetzungen.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Baugenehmigung
- Die Baugenehmigung ist eine behördliche Genehmigung, die für die Errichtung, Änderung oder Nutzungsänderung von baulichen Anlagen erforderlich ist. Sie dient dazu, die Einhaltung von Bauvorschriften und Bebauungsplänen sicherzustellen.
Verwandte Begriffe: Bauantrag, Bauordnung, Bebauungsplan - Kniestock
- Der Kniestock ist die senkrechte Wand zwischen der Oberkante der Decke des obersten Vollgeschosses und dem Beginn der Dachschräge. Er beeinflusst die Wohnfläche im Dachgeschoss.
Verwandte Begriffe: Drempel, Dachgeschoss, Wohnfläche - Drückendes Wasser
- Drückendes Wasser bezeichnet Grundwasser oder Oberflächenwasser, das mit Druck gegen Bauteile (z.B. Kellerwände) drückt. Dies erfordert besondere Abdichtungsmaßnahmen.
Verwandte Begriffe: Grundwasser, Abdichtung, Drainage - Dachneigung
- Die Dachneigung ist der Winkel, in dem das Dach geneigt ist. Sie wird in Grad angegeben und kann durch Bebauungspläne oder Bauvorschriften festgelegt sein.
Verwandte Begriffe: Dachform, Bebauungsplan, Bauvorschriften - Bodengutachten
- Ein Bodengutachten untersucht die Beschaffenheit des Baugrunds, um die Tragfähigkeit des Bodens zu beurteilen und die geeigneten Maßnahmen für die Gründung des Gebäudes festzulegen.
Verwandte Begriffe: Baugrund, Tragfähigkeit, Gründung - Bauleistungsversicherung
- Die Bauleistungsversicherung deckt Schäden am Bau selbst während der Bauzeit ab, beispielsweise durch Vandalismus, Diebstahl oder Naturgewalten.
Verwandte Begriffe: Bauversicherung, Bauherrenhaftpflicht, Schadenversicherung - Hausanschlusskosten
- Hausanschlusskosten sind die Kosten, die für den Anschluss eines Gebäudes an die öffentlichen Versorgungsnetze (Strom, Wasser, Gas, Telekommunikation) entstehen.
Verwandte Begriffe: Erschließungskosten, Nebenkosten, Versorgungskosten
Häufige Fragen (FAQ)
- Welche Unterlagen sind für die Baugenehmigung in Hessen erforderlich?
Die erforderlichen Unterlagen umfassen in der Regel Bauantragsformulare, Bauzeichnungen, Lageplan, Baubeschreibung, statische Berechnungen, Nachweise zum Brandschutz und zur Energieeffizienz sowie gegebenenfalls weitere Gutachten (z.B. Bodengutachten). Die genauen Anforderungen können je nach Gemeinde variieren. - Wie lange dauert die Bearbeitung eines Bauantrags in Hessen?
Die Bearbeitungsdauer eines Bauantrags kann variieren. In der Regel sollte man mit einer Bearbeitungszeit von mehreren Wochen bis zu einigen Monaten rechnen. Die tatsächliche Dauer hängt von der Komplexität des Bauvorhabens und der Auslastung der zuständigen Behörde ab. - Was ist ein Kniestock und welche Auswirkungen hat er auf die Baugenehmigung?
Der Kniestock ist die senkrechte Wand zwischen der Oberkante der Decke des obersten Vollgeschosses und dem Beginn der Dachschräge. Die Höhe des Kniestocks beeinflusst die Wohnfläche im Dachgeschoss und kann Auswirkungen auf die Abstandsflächen und die zulässige Gebäudehöhe haben. - Was bedeutet "drückendes Wasser" im Zusammenhang mit einem Keller?
Drückendes Wasser bedeutet, dass das Grundwasser oder Oberflächenwasser mit Druck gegen die Kellerwände und -boden drückt. Dies erfordert besondere Maßnahmen zur Abdichtung und Entwässerung, um das Eindringen von Wasser in den Keller zu verhindern. - Welche Rolle spielt die Dachneigung bei der Baugenehmigung?
Die Dachneigung kann Einfluss auf die zulässige Gebäudehöhe, die Gestaltung des Dachgeschosses und die Einhaltung von Bebauungsplänen haben. In einigen Bebauungsplänen sind bestimmte Dachneigungen vorgeschrieben oder begrenzt. - Was ist ein Bodengutachten und warum ist es wichtig?
Ein Bodengutachten untersucht die Beschaffenheit des Baugrunds. Es ist wichtig, um die Tragfähigkeit des Bodens zu beurteilen, das Risiko von Setzungen oder Hangrutschungen zu minimieren und die geeigneten Maßnahmen für die Gründung des Gebäudes festzulegen. Bei einem Keller mit drückendem Wasser ist ein Bodengutachten unerlässlich, um die Abdichtung und Entwässerung richtig zu planen. - Welche Versicherungen sind für Bauherren empfehlenswert?
Für Bauherren sind insbesondere die Bauherrenhaftpflichtversicherung und die Bauleistungsversicherung empfehlenswert. Die Bauherrenhaftpflichtversicherung deckt Schäden ab, die Dritten durch den Bau entstehen, während die Bauleistungsversicherung Schäden am Bau selbst während der Bauzeit abdeckt. - Was sind Hausanschlusskosten?
Hausanschlusskosten sind die Kosten, die für den Anschluss eines Gebäudes an die öffentlichen Versorgungsnetze (Strom, Wasser, Gas, Telekommunikation) entstehen. Die Höhe der Hausanschlusskosten kann je nach Versorgungsunternehmen und Gemeinde variieren.
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Baugenehmigung Hessen: Gebühren – Verfahren nach §57 HBO
Die Genehmigungsgebühren in Hessen ...
Die Genehmigungsgebühren in Hessen richten sich nach der Art des Verfahrens und der örtlichen Gebührensatzung.
Wenn's sich um ein freigestelltes Verfahren mach § 56 HBO handelt, kostet's gar nix.
Im vereinfachten Verfahren nach § 57 (das dürfte der Regelfall sein) schätze ich mal so um die € 900,00 ohne evtl. Befreiungsgebühren etc.
Freundliche Grüße -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 18.01.2026
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 18.01.2026
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💡 Kernaussagen: Die Baugenehmigungsgebühren in Hessen sind abhängig vom Verfahren (freigestellt vs. vereinfacht nach HBO §56/§57) und der örtlichen Gebührensatzung. Im vereinfachten Verfahren können ca. 900 € anfallen. Es ist wichtig, die spezifischen Anforderungen und möglichen Befreiungsgebühren zu prüfen.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut Baugenehmigung Hessen: Gebühren – Verfahren nach §57 HBO richten sich die Genehmigungsgebühren nach der Art des Verfahrens und der örtlichen Gebührensatzung. Ein freigestelltes Verfahren nach § 56 HBO ist gebührenfrei.
💰 Zusatzinfo: Die ursprüngliche Kalkulation enthielt 1500 € für die Baugenehmigung eines 134 m² Einfamilienhauses mit Keller, 1 m Kniestock und 38° Dachneigung. Die Vermessungskosten für ein 450 m² großes, voll erschlossenes Grundstück betragen 1400 € inkl. MwSt.
👉 Handlungsempfehlung: Prüfen Sie, ob ein vereinfachtes Verfahren nach § 57 HBO in Frage kommt, um die Baugenehmigungsgebühren zu minimieren. Informieren Sie sich über die örtliche Gebührensatzung in Hessen und berücksichtigen Sie mögliche Befreiungsgebühren.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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