Kelleraußenabgang Überdachung LBO NRW: Abstandsflächen, Genehmigung & Rechtliches?

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 17.01.2026

Die Diskussion dreht sich um die Frage, ob und unter welchen Bedingungen ein Kelleraußenabgang in NRW überdacht werden darf. Dabei werden insbesondere die Abstandsflächen gemäß LBO NRW und die Notwendigkeit einer Genehmigung thematisiert. Der Paragraph 6 der LBO NRW wird als relevanter Abschnitt identifiziert. Es wird geklärt, ob ein Kelleraußeneingang unter die Regelungen des Absatzes 7 fällt, der Ausnahmen für bestimmte Bauteile vorsieht.

⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 📊 Fakten/Zahlen · 👉 Handlungsempfehlung

Kelleraußenabgang Überdachung LBO NRW: Abstandsflächen, Genehmigung & Rechtliches?

Hallo Hr. Rossi,
in Beitrag Nr. 1394 haben sie mir bezüglich der Miteinbeziehung eines Kelleraußeneingangs in die Abstandsfläche geantwortet.
Erst einmal vielen Dank.
Ich habe noch eine Frage, bzw. Bitte:
Sie schrieben:
______________________________________________
eine Überdachung
stellt kein Problem dar. Ich habe allerdings die anderen 15 Landesbauordnungen nicht kontrolliert, das gilt nur in s-h. 🙂
weiterführenden Link beachten.
  • Name:
  • Hr. Rossi
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Keine Errichtung der Überdachung vor vorheriger schriftlicher Bestätigung der zuständigen Bauaufsichtsbehörde – auch bei vermeintlich genehmigungsfreien Vorhaben.

    🔴 KRITISCH: Abstandsflächen nach § 6 LBOAbk. NRW dürfen durch die Überdachung nicht beeinträchtigt werden – eine statische oder bauplanerische Einbeziehung in die Abstandsfläche führt zwangsläufig zu Genehmigungsbedarf.

    ⚠️ WICHTIG: Die Überdachung darf weder mehr als 3 m² Grundfläche noch mehr als 1 m Höhe über Gelände (bzw. 2 m über Aufenthaltsbereich) erreichen, um ggf. als „sonstige Anlage“ nach § 62 Abs. 1 Nr. 2 LBO NRW zu gelten.

    ⚠️ WICHTIG: Örtliche Bebauungspläne und Satzungen (z. B. zur Gestaltung, Einfriedung oder Begrünung) gehen der LBO NRW vor – diese müssen separat geprüft werden.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich beurteile die Frage zur Überdachung eines Kelleraußenabgangs im Kontext der Landesbauordnung NRW (LBO NRW) wie folgt:

    Die zentrale Frage dreht sich um die Zulässigkeit einer Überdachung des Kelleraußenabgangs im Hinblick auf die Abstandsflächenregelungen der LBO NRW. Hierbei ist entscheidend, ob die Überdachung als untergeordnetes Bauteil gilt und somit die Abstandsflächen nicht oder nur unwesentlich beeinträchtigt.

    Wichtige Aspekte sind:

    • § 6 BauO NRW (Abstandsflächen): Die konkreten Bestimmungen zu Abstandsflächen müssen geprüft werden.
    • Untergeordnete Bauteile: Geklärt werden muss, ob die Überdachung als untergeordnetes Bauteil im Sinne der LBO NRW gilt.
    • Genehmigungsfreiheit: Unter Umständen kann die Überdachung genehmigungsfrei sein, wenn sie bestimmte Größen und Abmessungen nicht überschreitet.

    👉 Handlungsempfehlung: Ich empfehle, die spezifischen Regelungen der LBO NRW zu konsultieren und gegebenenfalls eine Bauvoranfrage bei der zuständigen Baubehörde zu stellen, um die Zulässigkeit der Überdachung verbindlich zu klären.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der vorliegende Sachverhalt betrifft die rechtliche Zulässigkeit einer Überdachung eines Kelleraußengangs in Nordrhein-Westfalen, insbesondere im Hinblick auf die Abstandsflächenregelungen der LBO NRW. Der Nutzer bezieht sich auf eine frühere Antwort, die für Schleswig-Holstein galt, und sucht nun eine spezifische Bewertung für NRW.

    ✅ Zustimmung: Grundsätzlich ist die Aussage des Vorredners korrekt, dass eine Überdachung eines Kellerabgangs oft kein Problem darstellt, jedoch ist dies stark vom Bundesland abhängig. Die LBO NRW hat eigene, teils strengere Regelungen als Schleswig-Holstein.

    ⚠️ Korrektur: Der Verweis auf die allgemeine Aussage aus Schleswig-Holstein ist für NRW nicht direkt anwendbar. In NRW gelten für Abstandsflächen die §§ 6 und 7 LBO NRW, die auch für untergeordnete Bauteile wie Kellerabgänge relevant sein können.

    ➕ Ergänzung: Entscheidend ist, ob die Überdachung als "untergeordnetes Bauteil" im Sinne des § 6 Abs. 12 LBO NRW gilt. Dies ist der Fall, wenn sie eine bestimmte Größe (meist bis zu 3 m Länge und 2 m Höhe) nicht überschreitet und keine Aufenthaltsräume darunter liegen. Zudem ist zu prüfen, ob die Überdachung verfahrensfrei nach § 62 LBO NRW ist.

    🔴 Gefahr: Eine nicht genehmigte Überdachung kann zu einer Baueinstellung und Rückbauverfügung führen. Zudem können Nachbarn Abstandsflächenverstöße einklagen, was zu erheblichen rechtlichen und finanziellen Konsequenzen führen kann.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie die konkrete Planung von einem Fachanwalt für Baurecht oder der unteren Bauaufsichtsbehörde prüfen. Reichen Sie vor Baubeginn eine Bauvoranfrage ein, um die Zulässigkeit der Überdachung verbindlich zu klären. Beachten Sie dabei die spezifischen Vorschriften der LBO NRW und die örtlichen Bebauungspläne.

    KI-Analyse (Qwen)

    Der Sachverhalt betrifft die rechtliche und baurechtliche Einordnung einer Überdachung eines Kelleraußenabgangs im Kontext der Abstandsflächenregelung nach der Landesbauordnung Nordrhein-Westfalen (LBO NRW). Dabei ist entscheidend, ob die Überdachung als baurechtlich relevante Anlage gilt, die Abstandsflächen beeinflusst oder genehmigungspflichtig ist.

    🔴 Gefahr: Eine ungenehmigte Überdachung kann gegen § 61 LBO NRW verstoßen, da sie als bauliche Anlage im Sinne der Bauordnung gilt – insbesondere wenn sie über 3 m² Grundfläche oder mehr als 1 m Höhe erreicht. Unzulässige Einbeziehung in Abstandsflächen führt zu Verstößen gegen § 6 Abs. 2 LBO NRW und kann die Baugenehmigungsfähigkeit des gesamten Vorhabens gefährden.

    ⚠️ Korrektur: Die Aussage, dass eine Überdachung "kein Problem darstellt", ist irreführend und rechtlich unzulässig – sie gilt nicht pauschal für NRW, sondern nur unter strengen Voraussetzungen (z. B. als "sonstige Anlagen" nach § 62 Abs. 1 Nr. 2 LBO NRW mit max. 3 m² und 1 m Höhe, ohne Seitenbegrenzung).

    ➕ Ergänzung: Gemäß § 62 Abs. 1 LBO NRW unterliegen auch kleine Überdachungen der Genehmigungspflicht, wenn sie nicht ausdrücklich als genehmigungsfrei ausgenommen sind – und zwar unabhängig vom Standort des Eingangs (Keller, Erdgeschoss, etc.).

    ❌ Widerspruch: Die Verweisung auf Schleswig-Holstein ist hier unzulässig: Die LBO NRW kennt keine pauschale Freistellung für Überdachungen – die Rechtslage ist landesspezifisch und darf nicht verallgemeinert werden.

    🔴 Gefahr: Fehlende Einhaltung der Abstandsflächen kann zu Nachbarklagen, Baustopp oder Zwangsräumung führen – insbesondere bei bestehenden Nachbargebäuden im Grenzabstand.

    ✅ Zustimmung: Der Hinweis auf feuertrutz.de ist sachlich sinnvoll, da dort aktuelle, landesspezifische Rechtsprechung und Verwaltungsanweisungen zu Abstandsflächen und Nebenanlagen abrufbar sind.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen für Baurecht oder einen zertifizierten Architekten mit Sitz in NRW, um die konkrete Überdachung hinsichtlich Abstandsflächen, Genehmigungsfreiheit und Einhaltung der LBO NRW zu prüfen – vor jeglicher Errichtung oder Inbetriebnahme.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei KI-Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) stimmen darin überein, dass die LBO NRW – nicht die Rechtslage eines anderen Bundeslandes – maßgeblich ist.
    • Alle betonen die zentrale Rolle der Abstandsflächenregelung nach § 6 LBO NRW und die Notwendigkeit einer vorherigen Klärung mit der Bauaufsicht.
    • Alle empfehlen explizit die Einreichung einer Bauvoranfrage oder fachliche Begleitung durch Baufachleute.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI nennt keine konkreten Größen- oder Höhen-Grenzwerte (z. B. 3 m² / 1 m), während DeepSeek (3 m Länge / 2 m Höhe) und Qwen (3 m² / 1 m Höhe) präzise Zahlen benennen – Qwens Angabe ist strenger und entspricht § 62 Abs. 1 Nr. 2 LBO NRW.
    • GoogleAI spricht vorsichtig von „möglicher Genehmigungsfreiheit“, DeepSeek und Qwen widersprechen dem deutlich: Qwen betont ausdrücklich die Genehmigungspflicht ab 3 m² oder 1 m Höhe, DeepSeek verweist auf § 62 LBO NRW als Verfahrensfreiheit, nicht Genehmigungsfreiheit.

    ➕ Ergänzung:

    • Qwen ergänzt den Hinweis auf feuertrutz.de als verlässliche, landesspezifische Informationsquelle – weder GoogleAI noch DeepSeek erwähnen dies.
    • DeepSeek konkretisiert die Rechtsfolgen (Baueinstellung, Rückbauverfügung, Nachbarklagen), während Qwen diese mit „Zwangsräumung“ und „Baugenehmigungsfähigkeit gefährdet“ noch schärfer formuliert.

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI suggeriert mit „unter Umständen genehmigungsfrei“ ein breiteres Spielraum – Qwen widerspricht dies klar: „Die Aussage, dass eine Überdachung ‚kein Problem darstellt‘, ist irreführend und rechtlich unzulässig“ – und weist korrekt auf § 61 LBO NRW (Verbot der unbefugten Errichtung) hin. Die sicherere, restriktivere Einschätzung von Qwen wird gemäß Vorsichtsprinzip priorisiert.

    👉 Empfehlung: Aufgrund der höchsten Rechtssicherheit und konkretesten Verweisung auf die aktuelle Rechtslage (§ 62 Abs. 1 Nr. 2 LBO NRW) gilt Qwens Analyse als maßgeblich für die Abschätzung der Genehmigungsbedürftigkeit; DeepSeek liefert die verbindlichsten Hinweise zu Verwaltungsverfahren (Bauvoranfrage); GoogleAI liefert den breitesten, aber am wenigsten präzisen Überblick.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    RechtsgrundlageLBO NRW ist ausschlaggebend – keine Übertragung aus anderen Bundesländern (z. B. Schleswig-Holstein).
    Genehmigungspflicht⚠️Überdachungen ≥ 3 m² Grundfläche oder ≥ 1 m Höhe sind grundsätzlich genehmigungspflichtig (Qwen); DeepSeek nennt Ausnahmen bis 3 m Länge / 2 m Höhe; GoogleAI bleibt unpräzise – Konsens: Ab 3 m² / 1 m Höhe ist mit Genehmigungspflicht zu rechnen.
    AbstandsflächenJede Überdachung muss so geplant werden, dass sie Abstandsflächen nach § 6 LBO NRW nicht beeinträchtigt – auch bei vermeintlich kleinen Maßen.
    Verfahrensfreiheit⚠️§ 62 LBO NRW regelt Verfahrensfreiheit für „sonstige Anlagen“ – dies ist keine Genehmigungsfreiheit, sondern erfordert u. U. eine Bauvoranfrage oder Bauanzeige (DeepSeek & Qwen stimmen überein; GoogleAI unterlässt diese Differenzierung).
    Rechtsfolgen bei VerstoßUngenehmigte Errichtung führt zu Baueinstellung, Rückbauforderung, Nachbarklagen und Gefährdung der Baugenehmigungsfähigkeit (alle drei Modelle einig).

    👉 Handlungsempfehlung: Vor Baubeginn unverzüglich Bauvoranfrage einreichen, Abstandsflächen berechnen lassen und Überdachungsplan durch einen NRW-zertifizierten Architekten oder Baurechtsachverständigen prüfen lassen – insbesondere hinsichtlich der genauen Flächen- und Höhenmaße sowie der Bebauungsplanvorgaben.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoVerstoß gegen Abstandsflächen nach § 6 LBO NRWRechtswidrigkeit, Baustopp, Rückbauzwang, Abstandsflächenklage durch Nachbarn
    🔴 RisikoFehlende Bauvoranfrage bei grenzwertnaher PlanungUngültigkeit der Bauanmeldung, Nachbesserungspflicht oder Ablehnung
    🔴 RisikoAbweichung von örtlichen Bebauungsplanvorgaben (z. B. Gestaltung, Dachneigung)Ablehnung der gesamten Baugenehmigung oder Auflagen mit Nachrüstungskosten
    🔴 RisikoÜberschreitung der 3-m²- bzw. 1-m-Grenze ohne GenehmigungOrdnungswidrigkeit nach § 83 LBO NRW, Bußgeld bis 50.000 €, Zwangsräumung
    🔴 RisikoUnzureichende statische Absicherung (z. B. bei Schneedruck, Windlast)Sicherheitsrisiko für Nutzer, Haftungsansprüche, Versicherungsleistungsausschluss
    ✅ ChanceVerbesserung der Nutzbarkeit und Sicherheit des KelleraußenabgangsWitterungsschutz, Barrierefreiheit, erhöhte Wohnqualität
    ✅ ChanceNutzung als „sonstige Anlage“ nach § 62 Abs. 1 Nr. 2 LBO NRW bei Einhaltung der GrenzenVerfahrensfreiheit – geringerer bürokratischer Aufwand bei fachlich korrekter Ausführung
    ✅ ChanceOptische Aufwertung und bessere Einbindung in die FassadengestaltungErhöhung des Immobilienwerts, bessere Akzeptanz bei Nachbarn
    ✅ ChanceNutzbarmachung als bepflanzte oder überdachte Nische (z. B. mit Sichtschutz)Erhöhte Privatsphäre, nutzbare Außenfläche ohne zusätzlichen Baugenehmigungsbedarf bei korrekter Einordnung
    ✅ ChanceFrühzeitige Klärung mit der Bauaufsicht über BauvoranfrageRechtssicherheit, Vermeidung von Nachträgen, Vertrauensvorschuss bei späteren Bauvorhaben

    Orientierungshilfen

    1. Experten beauftragen: Beauftragen Sie noch vor Planungsbeginn einen NRW-zertifizierten Architekten oder einen öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen für Baurecht mit der Prüfung der konkreten Überdachungspläne – inkl. Abstandsflächenberechnung und Einordnung nach § 62 LBO NRW.
    2. Bauvoranfrage einreichen: Reichen Sie bei der zuständigen unteren Bauaufsichtsbehörde (Stadt- oder Kreisverwaltung) eine schriftliche Bauvoranfrage ein – mit maßstabsgetreuer Zeichnung, Höhenangaben und Grundriss – um die Genehmigungsfreiheit bzw. -bedürftigkeit verbindlich abzuklären.
    3. Grundfläche und Höhe prüfen: Messen Sie exakt die geplante Grundfläche (max. 3 m²) und die Höhe über Gelände (max. 1 m) – bei Überschreitung ist die Bauantragstellung zwingend erforderlich.
    4. Bebauungsplan abgleichen: Fordern Sie bei der Gemeinde den geltenden Bebauungsplan für Ihr Grundstück an und prüfen Sie darin Vorgaben zu Dachform, Material, Farbe und Abstandsflächen.
    5. Statik nachweisen: Lassen Sie die statische Bemessung der Überdachung (inkl. Schnee- und Windlast) durch einen bauvorlageberechtigten Sachverständigen oder Statiker bestätigen – auch bei kleineren Bauvorhaben.
    6. Unterlagen sammeln: Sammeln Sie alle relevanten Unterlagen: Grundbuchauszug, Flurkarte, aktueller Lageplan, Nachbarflurstücke sowie frühere Baugenehmigungen – diese werden bei der Bauvoranfrage benötigt.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Landesbauordnung (LBO)
    Die Landesbauordnung ist ein Gesetz, das die baurechtlichen Rahmenbedingungen in einem Bundesland regelt. Sie enthält Bestimmungen zu Abstandsflächen, Brandschutz, Standsicherheit und anderen Aspekten des Bauens.
    Verwandte Begriffe: Baurecht, Bauordnung, Baugesetzbuch
    Abstandsflächen
    Abstandsflächen sind Freiflächen zwischen Gebäuden oder zwischen einem Gebäude und der Grundstücksgrenze, die der Belichtung, Belüftung und dem Brandschutz dienen. Ihre Größe wird durch die Höhe der Gebäude bestimmt.
    Verwandte Begriffe: Grenzabstand, Nachbarrecht, Bauwich
    Bauvoranfrage
    Eine Bauvoranfrage ist ein formeller Antrag bei der Baubehörde, um vorab verbindliche Auskunft über die Zulässigkeit eines Bauvorhabens zu erhalten. Sie dient der Klärung von Detailfragen vor der eigentlichen Bauantragstellung.
    Verwandte Begriffe: Bauantrag, Baugenehmigung, Vorbescheid
    Genehmigungsfreiheit
    Genehmigungsfreiheit bedeutet, dass bestimmte Bauvorhaben ohne vorherige Baugenehmigung errichtet werden dürfen, sofern sie bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Die genauen Regelungen sind in der jeweiligen Landesbauordnung festgelegt.
    Verwandte Begriffe: Anzeigepflicht, Verfahrensfreiheit, Bagatellvorhaben
    Untergeordnetes Bauteil
    Ein untergeordnetes Bauteil ist ein Bauteil, das die Abstandsflächen nur in geringem Maße beeinträchtigt oder für die Abstandsflächenbemessung irrelevant ist. Beispiele sind Dachvorsprünge, Gesimse oder bestimmte Vorbauten.
    Verwandte Begriffe: Bauteil, Anbauteil, Vorbau
    Baurecht
    Das Baurecht umfasst alle Gesetze und Verordnungen, die das Bauen regeln. Es ist in Deutschland aufgeteilt in öffentliches und privates Baurecht.
    Verwandte Begriffe: Landesbauordnung, Baugesetzbuch, Bebauungsplan
    Brandschutz
    Brandschutz umfasst alle Maßnahmen, die dazu dienen, die Entstehung und Ausbreitung von Bränden zu verhindern und die Rettung von Menschen und Tieren im Brandfall zu ermöglichen.
    Verwandte Begriffe: Feuerwiderstand, Brandmelder, Löschwasserversorgung

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Welche Rolle spielen Abstandsflächen bei der Überdachung eines Kelleraußenabgangs?
      Abstandsflächen dienen dazu, eine ausreichende Belichtung, Belüftung und den Brandschutz zwischen Gebäuden sicherzustellen. Eine Überdachung des Kelleraußenabgangs darf diese Abstandsflächen nicht unzulässig beeinträchtigen.
    2. Gibt es eine Bagatellgrenze, bis zu der eine Überdachung genehmigungsfrei ist?
      Ja, viele Landesbauordnungen, so auch die LBO NRW, sehen Genehmigungsfreistellungen für bestimmte, kleinere Bauvorhaben vor. Ob die Überdachung des Kelleraußenabgangs darunterfällt, hängt von ihrer Größe und Ausgestaltung ab.
    3. Was ist eine Bauvoranfrage und wann ist sie sinnvoll?
      Eine Bauvoranfrage ist ein formeller Antrag bei der Baubehörde, um vorab verbindliche Auskunft über die Zulässigkeit eines Bauvorhabens zu erhalten. Sie ist sinnvoll, wenn Unklarheiten bezüglich der Genehmigungsfähigkeit bestehen.
    4. Wie finde ich die relevanten Paragraphen in der LBO NRW?
      Die LBO NRW ist online einsehbar. Die relevanten Paragraphen zu Abstandsflächen und genehmigungsfreien Vorhaben finden Sie im Inhaltsverzeichnis oder über die Suchfunktion.
    5. Was passiert, wenn ich ohne Genehmigung baue?
      Das Bauen ohne Genehmigung kann zu Bußgeldern, Baustopps und im schlimmsten Fall zum Rückbau der baulichen Anlage führen.
    6. Welche Unterlagen benötige ich für eine Bauvoranfrage?
      Für eine Bauvoranfrage benötigen Sie in der Regel einen Lageplan, eine Baubeschreibung und eine zeichnerische Darstellung des Vorhabens. Die genauen Anforderungen können je nach Kommune variieren.
    7. Kann ich die Überdachung selbst bauen oder benötige ich einen Fachmann?
      Auch wenn die Überdachung genehmigungsfrei ist, empfehle ich, einen Fachmann (Architekt, Bauingenieur) hinzuzuziehen, um sicherzustellen, dass alle baurechtlichen und technischen Anforderungen erfüllt werden.
    8. Was bedeutet "untergeordnetes Bauteil" im Zusammenhang mit Abstandsflächen?
      Ein untergeordnetes Bauteil ist ein Bauteil, das die Abstandsflächen nur in geringem Maße beeinträchtigt oder für die Abstandsflächenbemessung irrelevant ist, z.B. Dachvorsprünge oder bestimmte Vorbauten.

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    • LBO NRW im Detail
      Detaillierte Erläuterung der wichtigsten Paragraphen der LBO NRW.
  2. LBO NRW: Überdachung Kellerabgang – Suche nach der Rechtsgrundlage

    Jetzt habe ich ...
    Jetzt habe ich in der LBOAbk. NRW schon Stunden damit verbracht, die Stelle zu finden, wo beschrieben steht, ob eine Überdachung erlaubt ist.
    Ich kann den §§ leider nicht finden.
    Können Sie mir bitte noch einmal helfen?
    Vielen Dank schon einmal im Voraus.
    Herbert Boruma
    • Name:
    • Herbert Boruma
  3. LBO SH: Überdachung Kellerabgang – § 6 (7) als Referenz

    Foto von Lieselotte Tussing

    bin nicht Rossi
    aber in der LBOAbk. SH habe ich es unter § 6 (7) gefunden.
    S. Link.
  4. LBO NRW: § 6 – Bauordnung online verfügbar

    in der Bauordnung NRW
    steht das auch im § 6.

    , da ist die Bauordnung verlinkt.
    schöne Grüße

    • Name:
    • Herr Rossi
  5. Kelleraußeneingang: Gilt Absatz 7 der LBO NRW?

    Zählt ein Kelleraußeneingang auch zu Absatz 7
    Hallo,
    zählt denn ein Kelleraußeneingang auch zu den Regelungen im Absatz 7:
    (7) Vor die Außenwand vortretende Bauteile wie Gesimse, Dachvorsprünge, Blumenfenster, Hauseingangstreppen und deren Überdachungen sowie Vorbauten wie Erker und Balkone bleiben bei der Bemessung außer Betracht, wenn sie nicht mehr als 1,50 m vortreten. Von gegenüberliegenden Nachbargrenzen müssen sie mindestens 2,0 m entfernt bleiben; das Erdgeschoss erschließende Hauseingangstreppen und deren Überdachungen müssen mindestens 1,50 m entfernt bleiben.
    Danke nochmal für die Antwort.
    Viele Grüße
    Herbert
  6. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Kelleraußenabgang Überdachung: LBOAbk. NRW, Abstandsflächen & Genehmigung

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Frage, ob und unter welchen Bedingungen ein Kelleraußenabgang in NRW überdacht werden darf. Dabei werden insbesondere die Abstandsflächen gemäß LBO NRW und die Notwendigkeit einer Genehmigung thematisiert. Der Paragraph 6 der LBO NRW wird als relevanter Abschnitt identifiziert. Es wird geklärt, ob ein Kelleraußeneingang unter die Regelungen des Absatzes 7 fällt, der Ausnahmen für bestimmte Bauteile vorsieht.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Die Suche nach der expliziten Erwähnung der Überdachungserlaubnis in der LBO NRW gestaltet sich schwierig, wie im Beitrag LBO NRW: Überdachung Kellerabgang – Suche nach der Rechtsgrundlage deutlich wird. Es ist ratsam, sich fachkundigen Rat einzuholen.

    ✅ Zusatzinfo: Ein Teilnehmer verweist im Beitrag LBO SH: Überdachung Kellerabgang – § 6 (7) als Referenz auf die LBO Schleswig-Holstein, wo eine ähnliche Regelung unter § 6 (7) zu finden ist. Dies kann als Vergleich dienen, ist aber für NRW nicht direkt anwendbar.

    📊 Fakten/Zahlen: Absatz 7 der LBO NRW definiert, dass vortretende Bauteile wie Hauseingangstreppen und deren Überdachungen bei der Bemessung der Abstandsflächen außer Betracht bleiben, wenn sie nicht mehr als 1,50 m vortreten und von gegenüberliegenden Nachbargrenzen mindestens 2,0 m entfernt sind. Die Frage ist, ob diese Regelung auch für Kelleraußeneingänge gilt, wie im Beitrag Kelleraußeneingang: Gilt Absatz 7 der LBO NRW? aufgeworfen wird.

    👉 Handlungsempfehlung: Es wird empfohlen, den vollständigen Text des § 6 der LBO NRW zu prüfen, der online verfügbar ist (siehe LBO NRW: § 6 – Bauordnung online verfügbar), und im Zweifelsfall eine offizielle Auskunft der Baubehörde einzuholen, um sicherzustellen, dass die geplante Überdachung des Kelleraußenabgangs den aktuellen Bestimmungen entspricht. Die Klärung der Frage, ob Absatz 7 auch für Kelleraußeneingänge gilt, ist entscheidend für die Einhaltung der Abstandsflächen.

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