wir wurden zu einem Grenztermin eingeladen, der von der Sache her eigentlich recht eindeutig ist,
aber eine Besonderheit aufweist, die uns Fragen aufgibt.
Die Besonderheit:
Im Verlaufe des Baus der Hauptstraße, von der aus wir unsere Einfahrt aufs Grundstück haben und auch die Hausnummer,
wurde hinter dem Grundstück ein Feldweg geteert, um den Verkehr für die Bauphase dort fließen zu lassen.
Diese neue Straße und die anliegenden Grundstücke mit Wassergraben wurden nun neu eingemessen.
Zwei Grundstücke haben einen Zugang zur Straße/Weg, drei keinen.
Laut Vermessungsbüro will die Gemeinde, die bis dato keine Auskunft zur Sache gibt, einen Streifen der Grundstücke aufkaufen,
der noch vor dem Wassergraben auf der Straßenseite liegt.
Wenn es hilft, wir leben uns in Sachsen.
Unsere Fragen bzw, Bedenken:
Wenn wir dem neuen Grenzverlauf zustimmen,
- müssen wir etwas unterschreiben
- verpflichtet uns dies Unterschrift zu etwas, wenn ja, zu was
- wer trägt die Kosten für diesen Verwaltungsakt
- müssen wir dann die Straße bezahlen
- sollten wir die Brücke wegreisen, die es schon immer gibt
- warum verhält sich die Gemeinde so geheimnisvoll
- sollten wir einen Anwalt mitnehmen
Da wir völlig unbedarft in dieser Sache sind, wären nicht nur die Antworten sehr hilfreich,
auch gute Tipps, wie wir uns besser vorbereiten können bzw. verhalten sollten, würden uns bestimmt weiterhelfen.
Vielen Dank für Ihre Antworten.