nachdem ich in der Planungsphase hier schon einige Fragen klären konnte, komme ich jetzt während der Bauphase wieder ...
Vertragsverhältnis: Architekt = Bauträger
Der Bau: (auch hier zu sehen:
Wir bauen ein vollunterkellertes Haus am Hang, unterhalb steht auf Straßenniveau unsere Garage. DieKellerplatte ist circa 1 Meter höher als die garegenplatte und beide sind an der Nahtstelle verbunden. (auf Mauer aufgelegte Platte)
Die Garage hat eine lichte Höhe von ca. 3.6 Meter bekommen, da die Decke der Garage gleichzeitig auch die Terrasse wird. (Keller bekommt Wohnraumhöhe) Wir haben Denner Fertigdecken eingebaut.
Jetzt das Problem:
Beim Vergießen der Fertigdeckenspalte haben die Rohbauer die Thermische Entkopplung zwischen der Erdgeschossdecke und der Terrassenplatte (Überschneidung circa 6 cm, da Terrassenplatte tiefer) vergessen und bereits die erste Reihe Steine gemauert.
Jetzt erst hat der Rohbauer (eigentlich ein Excellenter Mann) diesen Fehler eingestanden und gesagt, dass er die Platte komplett Dämmen will (knapp35 m²!)
Frage 1) macht das Sinn? kann man eine so große Platte Dämmen und so die Wärmeverluste in den Griff bekommen (Nahtlänge circa 9 Meter)
Frage 2) ist es besser zu verlangen hier die begonnene Mauer abzureißen, die Betonierte Verbindung zu trennen?
Frage 3) Was hau ich dem Architekt (der auch die Aufsicht hat) zwischen die Hörner, wenn er mir erstens sagt "Ich hätte es ihnen nicht erzählt" sowie dann einerseits mir zustimmt, "dass das wohl Mist ist", andererseits mir erzählen will, "dass es so das Beste sei, wie man so etwas dämmen kann, und so die Garage (unbeheizt!) ein bessres Klima bekommt" (worauf ich ihn fragte, ob alles klar sei ;o) )
Danke für rasche Antworten, ich will bis zum 19.4. (so lange ist Pause) entscheiden, ob ich den Abriss der Mauer und Einbau der Trennung verlange, oder mich auf die Dämmung einlasse. (ggf. Stopp und Ärger!)
Gruß
Claus Gehne
