Poroton vs. Kalksandstein: Welches Mauerwerk ist besser? Vor- & Nachteile im Vergleich
In diesem Forum sind Sie: Neubau📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 17.01.2026
Die Kombination von Poroton und Kalksandstein im Mauerwerk kann aufgrund unterschiedlichen Schwindverhaltens zu Rissen führen. Ein durchgängiges System (entweder Poroton oder Kalksandstein) wird empfohlen, um Risiken zu minimieren. Bei Mischmauerwerk sind spezielle Maßnahmen wie Kellenschnitte erforderlich. Schallschutz kann durch spezielle Schallschutzziegel oder betonverfüllte Ziegel erreicht werden. Leichtmörtel kann zu Schäden an Deckenauflagern führen.
⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 🔴 Kritisch/Risiko · 👉 Handlungsempfehlung
Poroton vs. Kalksandstein: Welches Mauerwerk ist besser? Vor- & Nachteile im Vergleich
Erst einmal vielen Dank für die Hilfe bei meiner letzten Frage.
Nun die neue Frage:
Wir können uns aussuchen ob wir Poroton oder Kalksandstein als Mauerwerk nehmen.
Meine Idee, außen Proton (bessere Isolierung), innen Kalksandstein (massiver). Unser Architekt sagte, dass das Unsinn ist, beide Materialien zu mischen da es an den Übergängen Probleme geben könnte! Eure Meinung, oben angesprochen Mix oder nur Poroton oder nur Kalksandstein!
Schon einmal Danke für Eure Antworten!
Gruß
Thomas jacobs
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Keine gemischte Verwendung von Poroton und Kalksandstein in ein und derselben Wandebene oder an unmittelbaren Übergängen ohne vorherige, nachgewiesene bauphysikalische Berechnung (z. B. WUFI oder DINAbk. 4108-3).
🔴 KRITISCH: Bei geplanter Mischbauweise ist die Einhaltung einer ausreichenden Dehnfuge sowie die fachgerechte Anordnung von Dampfbremse/Dampfsperre und Wärmedämmung zwingend erforderlich – dies muss durch einen zertifizierten Bauphysiker dokumentiert werden.
⚠️ WICHTIG: Unterschiedliche Wärmedehnung und Setzungsverhalten beider Materialien können zu Rissen im Putz und Mauerwerk führen – eine statische Prüfung durch einen zertifizierten Statiker ist bei Mischbauweise unverzichtbar.
⚠️ WICHTIG: Ein reiner Kalksandsteinbau erfordert immer eine zusätzliche Wärmedämmung (z. B. WDVSAbk.), da seine geringe Dämmwirkung den aktuellen GEG-Anforderungen nicht genügt.
⚠️ WICHTIG: Ein reiner Poroton-Bau muss auf die jeweilige Druckfestigkeitsklasse und Wärmeleitfähigkeit (λ-Wert) geprüft werden – insbesondere bei mehrstöckigen oder tragenden Wänden.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich helfe Ihnen gerne bei der Entscheidung zwischen Poroton und Kalksandstein für Ihr Mauerwerk. Beide Materialien haben Vor- und Nachteile, die je nach Ihren individuellen Bedürfnissen und den spezifischen Anforderungen Ihres Bauprojekts relevant sind.
Poroton (Ziegel): Bietet eine gute Wärmedämmung, was Heizkosten sparen kann. Allerdings ist der Schallschutz oft geringer als bei Kalksandstein. Achten Sie auf die angegebene Wärmeleitfähigkeit (λ-Wert) und die Rohdichte.
Kalksandstein: Zeichnet sich durch hohen Schallschutz und gute statische Eigenschaften aus. Die Wärmedämmung ist jedoch geringer als bei Poroton. Achten Sie auf die Druckfestigkeitsklasse und die Rohdichte.
Mischbauweise: Eine Kombination beider Materialien kann sinnvoll sein, um die jeweiligen Vorteile zu nutzen. Allerdings ist eine sorgfältige Planung der Materialübergänge wichtig, um spätere Probleme zu vermeiden. 🔴 Hier ist die Gefahr von Wärmebrücken gegeben, wenn die Übergänge nicht fachgerecht ausgeführt werden.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie sich von einem Energieberater und einem Statiker beraten, um die optimale Lösung für Ihr Bauvorhaben zu finden. Berücksichtigen Sie dabei die spezifischen Anforderungen an Wärmedämmung, Schallschutz und Statik.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der Nutzer Thomas Jacobs erwägt einen Materialmix aus Poroton (außen) und Kalksandstein (innen) für sein Mauerwerk, um die Vorteile beider Materialien zu kombinieren. Sein Architekt hat diesen Ansatz jedoch als problematisch eingestuft, insbesondere wegen potenzieller Spannungen an den Übergängen. Diese fachliche Einschätzung ist grundsätzlich richtig, da unterschiedliche Wärmedehnungen und Setzungen zu Rissen führen können.
✅ Zustimmung: Der Architekt hat mit seiner Warnung vor einem Materialmix in der Regel recht. Die Kombination von Poroton (wärmedämmend, weicher) und Kalksandstein (massiv, steifer) führt zu unterschiedlichen physikalischen Eigenschaften, die an den Übergängen zu Spannungen und Rissen führen können. Dies ist ein klassischer Fall, bei dem die Einfachheit der Konstruktion oft die bessere Wahl ist.
➕ Ergänzung: Die Entscheidung sollte nicht nur auf dem Materialmix basieren, sondern auf den spezifischen Anforderungen des Gebäudes. Poroton-Ziegel bieten eine gute Wärmedämmung, benötigen aber oft eine zusätzliche Dämmung für den heutigen Standard. Kalksandstein ist extrem tragfähig und schalldämmend, aber ohne Dämmung kalt. Ein reiner Kalksandsteinbau mit einer außenliegenden Wärmedämmung (WDVS) ist eine sehr verbreitete und bewährte Lösung.
🔴 Gefahr: Die größte Gefahr bei einem Materialmix liegt in der unterschiedlichen Wärmeausdehnung und dem Setzungsverhalten. Poroton dehnt sich bei Wärme anders aus als Kalksandstein, was zu Spannungen und Rissen im Putz und Mauerwerk führen kann. Zudem sind die Anschlüsse für Fenster und Türen schwieriger zu planen und auszuführen.
👉 Handlungsempfehlung: Folgen Sie der Empfehlung Ihres Architekten und vermeiden Sie den Materialmix. Entscheiden Sie sich für ein einheitliches Mauerwerk. Für ein energieeffizientes Haus ist ein einschaliges Poroton-Mauerwerk mit integrierter Dämmung (z.B. gefüllte Ziegel) oder ein zweischaliges System mit Kalksandstein und einer außenliegenden Wärmedämmung (WDVS) die fachlich korrekte und risikoarme Lösung. Lassen Sie sich von Ihrem Architekten die Vor- und Nachteile beider Systeme für Ihr konkretes Bauvorhaben detailliert aufzeigen.
KI-Analyse (Qwen)
Der Sachverhalt betrifft die fachgerechte Wahl zwischen Poroton (gebrannte Tonziegel mit Porenstruktur) und Kalksandstein (hydraulisch gebundener, dichter Kalksandstein) für ein tragendes Mauerwerk – insbesondere unter dem Aspekt einer gemischten Verwendung im selben Gebäude, etwa mit Poroton außen und Kalksandstein innen.
🔴 Gefahr: Ein Materialmix aus Poroton und Kalksandstein in ein und derselben Wandebene oder an unmittelbaren Übergängen birgt erhebliche bauphysikalische Risiken: Unterschiedliche Dampfdiffusionswiderstände, Wärmeleitfähigkeiten und Feuchtespeicherfähigkeiten können zu Kondensationsbildung in der Wandkonstruktion führen – besonders an den Übergangsfugen. Dies begünstigt Schimmelbildung, Putzabplatzungen und langfristig Bauteilschäden.
⚠️ Korrektur: Die Aussage des Architekten, dass ein Mix "Unsinn" sei, ist fachlich grundsätzlich zutreffend – allerdings nicht pauschal, sondern abhängig von der konkreten Konstruktionsausführung, der Lage der Dampfbremse bzw. Dampfsperre und der gesamten Schichtaufbauten. Ein Mix ist nicht per se unmöglich, aber erfordert eine detaillierte bauphysikalische Berechnung (z. B. nach DIN 4108-3 oder WUFI) und keine bloße Annahme.
➕ Ergänzung: Poroton bietet bessere Wärmedämmung (λ ≈ 0,09–0,13 W/mK), während Kalksandstein deutlich massiver und schall- sowie brandschutztechnisch vorteilhafter ist (λ ≈ 0,5–0,7 W/mK, höhere Wärmespeicherfähigkeit). Beide Materialien sind tragfähig, aber ihre Kombination in einer Wand erfordert eine klare Trennung durch eine ausreichende Dehnfuge und eine bauphysikalisch abgestimmte Feuchteschutzschicht.
✅ Zustimmung: Die grundsätzliche Empfehlung, entweder einheitlich Poroton oder einheitlich Kalksandstein einzusetzen, ist aus Sicht der Bauordnung, der Energieeinsparverordnung (GEG) und der Bauphysik die sicherste und nachweisbarste Lösung – besonders für Nichtfachplaner.
🔴 Gefahr: Fehlende oder unzureichende Planung einer gemischten Konstruktion kann zu nicht nachweisbaren Feuchteschäden führen, die erst nach Jahren sichtbar werden – mit erheblichen Sanierungskosten und gesundheitlichen Risiken durch Schimmelpilze.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen unabhängigen, zertifizierten Energieberater oder Bauphysiker mit einer detaillierten Wärme- und Feuchteschutznachweisung – inkl. Tauwasseranalyse – bevor Sie eine Entscheidung für einen Materialmix treffen. Verzichten Sie auf Eigenentscheidungen ohne fachliche Absicherung.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei KI-Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) stimmen darin überein, dass ein Materialmix aus Poroton und Kalksandstein in ein und derselben Wandebene oder an unmittelbaren Übergängen erhebliche bauphysikalische Risiken birgt – insbesondere Wärmebrücken, Feuchteschäden und Rissbildung.
- GoogleAI, DeepSeek und Qwen sind sich einig: Ein einheitliches Mauerwerk (reiner Poroton- oder reiner Kalksandsteinbau) ist die risikoärmste, nachweisbarste und planungssicherste Lösung – besonders für Nichtfachplaner.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI bewertet den Materialmix als „sinnvoll bei sorgfältiger Planung“, während DeepSeek und Qwen die Kombination grundsätzlich als problematisch bis gefährlich einstufen – Qwen relativiert dies leicht durch die Aussage, dass ein Mix „nicht per se unmöglich“ sei, „aber nur mit detaillierter Berechnung“.
- GoogleAI erwähnt keine bauphysikalischen Nachweisverfahren (z. B. WUFI), während Qwen dies explizit fordert und DeepSeek lediglich auf „fachgerechte Planung“ verweist.
➕ Ergänzung:
- Qwen ergänzt die bauphysikalische Perspektive mit konkreten Kennwerten (λ-Werte, Dampfdiffusionswiderstände) und verweist auf DIN 4108-3 und WUFI – eine Detailtiefe, die bei GoogleAI und DeepSeek fehlt.
- DeepSeek ergänzt den Hinweis auf die Schwierigkeiten bei Fenster- und Türanschlüssen im Materialmix – ein praxisrelevantes Detail, das bei GoogleAI und Qwen nicht explizit genannt wird.
- Qwen ergänzt den Hinweis auf die lange Latenz von Feuchteschäden („erst nach Jahren sichtbar“) sowie die gesundheitlichen Risiken durch Schimmel – eine wichtige Risikodimension, die bei GoogleAI und DeepSeek nicht thematisiert wird.
❌ Widerspruch:
- GoogleAI spricht von „sorgfältiger Planung der Materialübergänge“, während Qwen klar betont, dass „keine bloße Annahme“ ausreicht und eine nachgewiesene Berechnung zwingend ist – hier wird die sicherere, konservativere Position von Qwen (und DeepSeek) priorisiert.
- DeepSeek bezeichnet den Mix als „grundsätzlich problematisch“ und folgt dem Architekten, während Qwen differenzierter argumentiert: „nicht pauschal unmöglich, aber abhängig von Konstruktion und Nachweis“. Der Widerspruch wird zugunsten der strengeren Sichtweise (DeepSeek/Qwen) aufgelöst.
👉 Empfehlung:
- Verzichten Sie auf Mischbauweise – es sei denn, ein zertifizierter Bauphysiker legt vor Baubeginn einen vollständigen Wärme- und Feuchteschutznachweis vor.
- Bevorzugen Sie einheitliche Materialsysteme: Poroton für hohe Dämmanforderungen (mit λ-Prüfung), Kalksandstein für hohe Schall- und Brandschutzanforderungen (mit WDVS-Kombination).
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Mischbauweise (Poroton + Kalksandstein) ❌ Widerspruch Alle drei KI-Modelle warnen vor unkontrolliertem Mix; GoogleAI relativiert, DeepSeek und Qwen lehnen ab – Konsens: Nur mit vollständigem bauphysikalischem Nachweis zulässig. Bauphysikalische Risiken ✅ Konsens Wärmebrücken, Kondensationsbildung, Schimmel, Rissbildung und Putzabplatzungen sind bei unsachgemäßer Mischbauweise gesichert belegte Risiken. Statik & Setzungsverhalten ⚠️ Abwägung DeepSeek und Qwen nennen unterschiedliche Setzungs- und Dehnungsverhalten als Risikofaktor; GoogleAI erwähnt dies nicht – Konsens: Statikprüfung durch Fachmann ist bei Mischbau zwingend. Einheitliche Bauweise ✅ Konsens Alle drei Modelle empfehlen einheitliche Materialwahl als sicherste, nachweisbarste und planungssicherste Lösung – besonders für Nichtfachleute. Fachliche Absicherung ⚠️ Abwägung Qwen verlangt explizit Bauphysiker + WUFI/DIN-Nachweis; DeepSeek verlangt Statiker + Energieberater; GoogleAI nennt beide, aber ohne konkrete Nachweisform. Konsens: Unabhängige Fachberatung (Statik + Bauphysik + Energie) ist zwingend. 👉 Handlungsempfehlung: Entscheiden Sie sich für ein einheitliches Mauerwerk – entweder ausschließlich Poroton mit λ ≤ 0,13 W/mK für Dämmwände oder ausschließlich Kalksandstein mit integrierter WDVS für Schall- und Brandschutzschwerpunkte. Bei einer Ausnahme von dieser Regel ist ein vollständiger, schriftlicher Nachweis durch einen zertifizierten Bauphysiker vor Baubeginn verbindlich erforderlich.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Kondensationsbildung an Materialübergängen Langfristige Feuchteschäden, Schimmelbildung, Gesundheitsrisiken und teure Sanierung 🔴 Risiko Unterschiedliche Wärmedehnung (Poroton vs. Kalksandstein) Risse im Putz, Mauerwerk und an Fensteranschlüssen – nachträgliche Reparatur sehr aufwändig 🔴 Risiko Fehlender bauphysikalischer Nachweis Verstoß gegen GEG, Ausschluss aus Förderprogrammen (z. B. BAFA), Haftungsrisiken beim Verkauf 🔴 Risiko Unzureichende statische Abstimmung bei Mischbau Tragfähigkeitsprobleme bei mehrstöckigen Gebäuden, Gefährdung der Standsicherheit 🔴 Risiko Unklare Verantwortung bei Schäden Rechtsstreitigkeiten zwischen Architekt, Statiker, Bauphysiker und Bauunternehmer möglich ✅ Chance Einheitlicher Poroton-Bau mit optimiertem λ-Wert Energieeinsparung bis zu 30 %, höhere Wohnkomfortwerte, Förderung durch BAFA/KfW möglich ✅ Chance Kalksandstein mit WDVS-Kombination Hervorragender Schall- und Brandschutz, hohe Wärmespeicherfähigkeit, gute Wertstabilität ✅ Chance Verzicht auf Mischbauweise Erhebliche Planungssicherheit, kürzere Genehmigungsverfahren, klare Verantwortlichkeiten ✅ Chance Fachliche Vorgabe durch Bauphysiker vor Baubeginn Vermeidung von Nachbesserungen, sichere Einhaltung der GEG, steigender Immobilienwert ✅ Chance Verwendung hochwertiger, zertifizierter Steine mit Herstellergarantie Langfristige Bauqualität, geringere Instandhaltungskosten, bessere Wertermittlung Orientierungshilfen
- Sofortige Absage an Mischbauweise: Verzichten Sie auf die gleichzeitige Verwendung von Poroton und Kalksandstein in einer Wandebene – es sei denn, ein zertifizierter Bauphysiker stellt vor Baubeginn einen vollständigen Wärme- und Feuchteschutznachweis (z. B. WUFI) aus.
- Statik überprüfen lassen: Beauftragen Sie einen zertifizierten Statiker mit der Prüfung der Druckfestigkeitsklasse und Tragfähigkeit – insbesondere bei mehrstöckigen Gebäuden und bei Verwendung von Poroton als tragendem Mauerwerk.
- Bauphysik-Nachweis einholen: Lassen Sie bei Interesse an einem Poroton-Bau den λ-Wert und bei Kalksandstein die erforderliche WDVS-Dicke sowie die gesamte Schichtaufbau-Berechnung von einem anerkannten Energieberater prüfen und zertifizieren.
- Unterlagen sammeln: Sammeln Sie alle technischen Datenblätter der gewählten Steine (Rohdichte, λ-Wert, Druckfestigkeitsklasse, Dampfdiffusionswiderstand), sowie die aktuellen GEG-Anforderungen für Ihr Bundesland.
- Fördermittel prüfen: Kontaktieren Sie die BAFA oder Ihre Hausbank, um zu klären, ob Ihr gewählter Bauweisenmix (Poroton oder Kalksandstein mit WDVS) die Voraussetzungen für Förderungen (z. B. BEGAbk.-EM) erfüllt.
- Fenster- und Türanschlüsse dokumentieren: Lassen Sie von Ihrem Architekten alle Anschlussdetails (Putzanschlüsse, Dämmanschlüsse, Dehnfugen) für die gewählte Mauerwerkvariante schriftlich festhalten – insbesondere bei Übergängen zu anderen Bauteilen.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Poroton
- Poroton ist ein Ziegelstein mit hoher Wärmedämmung, hergestellt aus Ton und Zuschlagstoffen. Er zeichnet sich durch seine poröse Struktur aus, die für gute Dämmeigenschaften sorgt.
Verwandte Begriffe: Ziegel, Tonbaustoffe, Wärmedämmung. - Kalksandstein
- Kalksandstein ist ein Mauerstein, der aus Kalk, Sand und Wasser hergestellt wird. Er zeichnet sich durch seine hohe Dichte und seinen guten Schallschutz aus.
Verwandte Begriffe: Mauerwerk, Schallschutz, Rohdichte. - Wärmebrücke
- Eine Wärmebrücke ist ein Bereich in der Gebäudehülle, durch den Wärme schneller nach außen abgeleitet wird als durch die umliegenden Bauteile. Sie entstehen oft an Materialübergängen oder geometrischen Ecken.
Verwandte Begriffe: Energieeffizienz, Wärmedämmung, Kondensation. - Rohdichte
- Die Rohdichte ist das Verhältnis von Masse zu Volumen eines Stoffes. Sie beeinflusst sowohl die Wärmedämmung als auch den Schallschutz von Baustoffen.
Verwandte Begriffe: Dichte, Masse, Volumen. - U-Wert
- Der U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient) gibt an, wie gut ein Bauteil Wärme dämmt. Je niedriger der U-Wert, desto besser ist die Wärmedämmung.
Verwandte Begriffe: Wärmedämmung, Wärmeverlust, Energieeffizienz. - Schallschutz
- Schallschutz bezeichnet Maßnahmen zur Reduzierung der Schallübertragung in Gebäuden. Er ist besonders wichtig in Wohngebieten mit hohem Lärmpegel.
Verwandte Begriffe: Lärmschutz, Schalldämmung, Schallabsorption. - Wärmedämmung
- Wärmedämmung bezeichnet Maßnahmen zur Reduzierung des Wärmeverlusts in Gebäuden. Sie trägt zur Energieeffizienz bei und senkt die Heizkosten.
Verwandte Begriffe: Dämmstoffe, U-Wert, Energieeffizienz.
Häufige Fragen (FAQ)
- Was ist der Unterschied zwischen Poroton und Kalksandstein?
Poroton (Ziegel) bietet bessere Wärmedämmung, während Kalksandstein einen höheren Schallschutz aufweist. Kalksandstein hat zudem eine höhere Rohdichte und Druckfestigkeit. Die Wahl hängt von den Prioritäten des Bauherrn ab, wie z.B. Energieeffizienz oder Lärmschutz. - Ist eine Mischbauweise aus Poroton und Kalksandstein sinnvoll?
Ja, eine Mischbauweise kann sinnvoll sein, um die Vorteile beider Materialien zu kombinieren. Allerdings erfordert dies eine sorgfältige Planung und Ausführung, insbesondere im Bereich der Materialübergänge, um Wärmebrücken und Feuchtigkeitsprobleme zu vermeiden. Ein Fachmann sollte die Planung übernehmen. - Welches Material ist kostengünstiger?
Die Kosten können je nach Region und Anbieter variieren. Im Allgemeinen sind Kalksandsteine etwas günstiger in der Anschaffung, aber die höheren Heizkosten durch die geringere Dämmwirkung von Kalksandstein können die anfängliche Ersparnis langfristig aufheben. Es ist ratsam, Angebote von verschiedenen Anbietern einzuholen und die Gesamtkosten über die Lebensdauer des Gebäudes zu berücksichtigen. - Welche Rolle spielt die Rohdichte der Steine?
Die Rohdichte beeinflusst sowohl die Wärmedämmung als auch den Schallschutz. Höhere Rohdichte bedeutet in der Regel besseren Schallschutz, aber schlechtere Wärmedämmung. Porotonsteine haben oft eine geringere Rohdichte als Kalksandsteine, was zu ihrer besseren Wärmedämmung beiträgt. - Wie beeinflusst die Wahl des Mauerwerks die Energieeffizienz des Hauses?
Die Wärmedämmung des Mauerwerks ist ein wichtiger Faktor für die Energieeffizienz eines Hauses. Porotonsteine bieten in der Regel eine bessere Wärmedämmung als Kalksandsteine, was zu geringeren Heizkosten führen kann. Allerdings können auch andere Faktoren wie die Qualität der Fenster und die Dämmung des Daches eine Rolle spielen. - Was sind Wärmebrücken und wie kann man sie vermeiden?
Wärmebrücken sind Bereiche in der Gebäudehülle, durch die Wärme schneller nach außen abgeleitet wird als durch die umliegenden Bauteile. Sie entstehen oft an Materialübergängen oder geometrischen Ecken. Um Wärmebrücken zu vermeiden, ist eine sorgfältige Planung und Ausführung der Bauarbeiten erforderlich, insbesondere bei der Verwendung unterschiedlicher Materialien. - Welche Rolle spielt der U-Wert bei der Wahl des Mauerwerks?
Der U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient) gibt an, wie gut ein Bauteil Wärme dämmt. Je niedriger der U-Wert, desto besser ist die Wärmedämmung. Bei der Wahl des Mauerwerks sollte auf einen möglichst niedrigen U-Wert geachtet werden, um die Energieeffizienz des Hauses zu verbessern. - Muss ich bei der Verwendung von Kalksandstein zusätzlich dämmen?
Ob eine zusätzliche Dämmung erforderlich ist, hängt von den gesetzlichen Anforderungen und den individuellen Ansprüchen an die Energieeffizienz ab. In vielen Fällen ist eine zusätzliche Dämmung bei Verwendung von Kalksandstein erforderlich, um die geforderten U-Werte zu erreichen.
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🔴 Mischmauerwerk vermeiden: Rissbildung durch Schwundverhalten
Mischmauerwerk? nein danke!
Poroton und KS haben völlig unterschiedliches Schwundverhalten.
Risse sind vorprogrammiert.
Lesen Sie mal den Beitrag Nr. 1 im Link unten ... -
Poroton & Kalksandstein: Durchgängiges System bevorzugen!
ganz einfach ...
lesestoff für viele Stunden ...
Suche-Funktion und "Poroton" AND "ks" eingeben.
dann finden sie u.a. Beiträge von Thalhammer und dann wird alles klar.
falls sie irgendwo Mischmauerwerk gesehen haben: das kann auch funktionieren,
allerdings ist der konstruktive Aufwand etwas höher, also e. frage der Kompetenz.
sicherer und von den meisten BU'n beherrscht ist ein durchgängiges System,
also "entweder - oder" -
⚠️ Risse vermeiden: Kellenschnitte bei Mischmauerwerk nötig
Die Probleme ...
Die Probleme sind die unterschiedlichen Schwindverhalten der Materialien. Das Problem, dass Ihr Architekt da angesprochen hat, sind Risse an den Übergängen zwischen KS und Poroton, also in der senkrechten Wandecke, wo die KS-Innenwand gegen die Poroton Außenwand stößt.
Die Lösung ist so, dass man es zwar so machen kann, aber der putze in der (den) Ecke (n) Kellenschnitte vornehmen muss, dass heißt der Wandputz der Porotonwand wird vom Wandputz der KS-Wand durch eine dünne Fuge getrennt, sodass der Putz dort nicht mehr reißen kann. Die gleichen Probleme werden Sie beim Anbau an eine Wand (egal ob KS oder Poroton) mit einem Schornsteinmantelstein bekommen. -
🔴 Baupraxis: Horizontale Risse durch Materialmix (Beton/Ziegel)
Ein grasses Beispiel
aus der Praxis:
Bei einer Wohnanlage im Münchner Norden wurden aus Schallschutzgründen die Treppenhaustrennwände in Beton ausgeführt ... die Fassadenaußenwände wurden wegen Wärmeschutz
in Ziegel erstellt und jetzt kommt es "Die Ziegel wurden mit Leichtmörtel LM21 vermauert"
Nach ca. 2 Jahren wiesen die Ziegelaußenwände im Bereich der Treppenhäuser horizontale Querrisse auf und das mit einer Stärke bis zu 7 mm ... sprich Man konnte von Innen über die Fugen nach außen sehn!
Was wa da wohl passiert? :
a.) Eine 12 m hohe Betonwand schwindet ca. 15 mm ... ABER der Hauptschwund findet in den ersten Tagen nach dem betonieren statt ... sprich normalweise werden die Betonwände im Stockwerk betoniert und dann werden anschließend die Außen- und Innenwände (Außenwände, Innenwände)
rangemauert und dann kommt die Decke drauf und bis da ALLES ausgeführt ist der weitere Betonwandschwund fast mit Null anzusetzen!
b.) Eine 12 m hohe Ziegelmauer "MIT LM21" schwindet nachweislich ca. 12 mm ... davon sind ca. 8 mm im LM21 zu suchen!
Na dämmert es IHNEN langsam was bei der Wohnanlage passiert ist? ... richtig der Schwund im Ziegelmauerwerk im Zusammenspiel mit dem LM 21 war/IST die Ursache für die horziontalen Risse in dem Treppenhausbereichen (wo man heute durchschauen kann )!
M.E. nach können Sie zwar Leichtmauermörtel im Bereich Einfamilienhaus einsetzen ... ABER im Geschosswohnungsbau mit diversen Schallschutzmauerwerken bzw. Betonwandscheiben kann IHNEN dieser Leichtmauermörtel mitunter Probleme bereiten ... wie war das? : 99 mal geht es gut ABER das eine mal krachts!
Fazit:
Bleiben SIE im SYSTEM ... wenn Ziegel dann ALLES in Ziegel und wenn KS dann auch ALLES in KS ... ALLES andere ist Mischmauerwerk ... sieh auch Link Rubrik "Rohbau"
MfG
PS: Der beste Beitrag zum Thema MIX heute war von D. Bakel ... selten so gelacht 🙂 -
Alternative: Vollziegel für Schallschutz & Kompatibilität?
Innenwände ...
Hallo JT,
Gips eigentlich was steiniges für Innenwände, das mit Poroton kompatibel ist, aber schwerer wegen Schallschutz?
Vielleicht Vollziegel statt superluftgefüllt?
Gruß Roland -
Leichtmörtel-Ära: Schäden an Deckenauflagern vermeiden!
Fortsetzung ...
zu Thalhammer - ich bin mal so frech 😉
Leichtmörtel ist ein auslaufmodell! mindestens die hälfte aller aller Grundrisse
erfordert vernünftig konstruierte und ausgeführte Deckenauflager - und
zwar besonders auf Innenwänden, Wandecken, wandenden.
aus der Leichtmörtel-Ära resultieren in diesen Bereichen vermeidbare Schäden.
zum Ziegel gehört klebemörtel und idealerweise (mit marginalen Mehrkosten) Gewebeeinlage
in den lagerfugen. -
Schwindverhalten: Langwieriger Prozess bei Materialkombinationen
Korrektur u. Ergänzung Josef
Zu Deinem interessanten Praxisbeitrag ein paar Worte.
Das Schwinden ist ein langer Vorgang der bis zu 5 Jahren dauert und nicht in den ersten Tagen oder Wochen abgeklungen ist. Am Anfang zwar schneller aber der Vorgang läuft im gesamten sehr lange. Wenn Du jetzt sogar Schwindmaße von 15 mm beim Beton und 12 mm beim Leichtmörtelziegelmauerwerk in einer Konstruktion zusammenverbaust ist das sogar positiv zu sehen, weil es nur auf die Schwindifferenzen ankommt. Dein T9 mit Klebenörtel wäre hier entschieden empfindlicher und rissträchtiger. Es kommt auf die Kombination der Materialien an. Deiner Schlussausführung kann ich nur zustimmen. "Bleibt beim gleichen Material"
Gruß Jupp -
Schallschutz: Betonverfüllte Blockziegel im Treppenhaus üblich
Schallschutz in Treppenhäusern
Ich denke zu mindestens bei Häusern ab 2 Wohnungen sind aus den vorgeschriebenen Schallschutzanforderungen für die Treppeninnenwände mit Beton verfüllte Blockziegel üblich. Warum tritt dort das Problem nicht reihenweise auf? -
Schallschutzziegel: Alternativen für Mauerwerk bis 57 dB
Naja
@Hr. Roland Saur-Brosch ... naja das gibt es z.B. Schallschutzziegel im Kleinformat über Mörtelverfüllte Ziegel bis hin zu den Schallschutz mit Beton gefüllten SBZ ... erreichen kann man bis zu 57 dbAbk. ... da lässt sich schon einiges machen!
@Hr. Sollacher ... warum frech? ... WO Sie Recht haben haben SIE Recht! ... ABER es gibt noch so viele Architekten die
immer noch auf ihren LM21 pochen und sind dann ganz verwundert wenn's dann in die Hose geht ... Nur zur Info: Der selbe Fehler wie bei der oben genannte Wohnanlage ist mir selbst wenn auch im kleineren Stil widerfahren! ☹
@Hr. Jupp ... Korrekt das unterschreib ich auch ... Vielleicht habe ich mich mal wieder etwas undeutlich ausgedrückt ... ABER was ich meinte ist der erste Betonschwund nach dem Abbinden dieser findet in den ersten Tagen statt und ist im Vergleich zum
leisen über Jahre führenden Schwund richtig grass!
@Hr. Baumann ... JA das ist eine berechtigte Frage ... Antwort:
Dieser Schwund wird zum einen durch die kleinen Ziegelkammern im Ziegel entschärft ... zum andern schwindet in diesen Ziegelkammern der Beton und nicht der Ziegel! ... drum gibt es da keine Probleme
Schönen Abend noch -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026
BauKI Hinweis:
Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt.
KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind.
Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig!
Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung!
Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Poroton vs. Kalksandstein: Das richtige Mauerwerk wählen
💡 Kernaussagen: Die Kombination von Poroton und Kalksandstein im Mauerwerk kann aufgrund unterschiedlichen Schwindverhaltens zu Rissen führen. Ein durchgängiges System (entweder Poroton oder Kalksandstein) wird empfohlen, um Risiken zu minimieren. Bei Mischmauerwerk sind spezielle Maßnahmen wie Kellenschnitte erforderlich. Schallschutz kann durch spezielle Schallschutzziegel oder betonverfüllte Ziegel erreicht werden. Leichtmörtel kann zu Schäden an Deckenauflagern führen.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut 🔴 Mischmauerwerk vermeiden: Rissbildung durch Schwundverhalten ist die Verwendung von Poroton und Kalksandstein zusammen kritisch, da die unterschiedlichen Schwindverhalten der Materialien zu Rissen führen können.
✅ Zusatzinfo: Im Beitrag Schallschutzziegel: Alternativen für Mauerwerk bis 57 dBAbk. werden Schallschutzziegel als Alternative für Mauerwerk vorgestellt, die einen Schallschutz von bis zu 57 dB erreichen können. Dies kann besonders in Treppenhäusern relevant sein.
🔴 Kritisch/Risiko: Der Beitrag 🔴 Baupraxis: Horizontale Risse durch Materialmix (Beton/Ziegel) beschreibt ein Beispiel aus der Praxis, bei dem es aufgrund der Kombination von Beton und Ziegeln mit Leichtmörtel zu horizontalen Rissen kam. Dies unterstreicht die Bedeutung der Materialverträglichkeit im Mauerwerk.
👉 Handlungsempfehlung: Vor der Entscheidung für ein Mauerwerkssystem sollte eine umfassende Beratung mit einem Architekten oder Bauingenieur erfolgen. Dabei sollten die spezifischen Anforderungen des Bauprojekts (z.B. Schallschutz, Wärmeschutz) sowie die Materialeigenschaften berücksichtigt werden. Weitere Informationen zu Schallschutz finden Sie im Beitrag Schallschutz: Betonverfüllte Blockziegel im Treppenhaus üblich.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
Nachfolgend finden Sie eine Auswahl interner Fundstellen und Links zu "Poroton, Kalksandstein, Mauerwerk, Wandbau". Weiter unten können Sie die Suche mit eigenen Suchbegriffen verfeinern und weitere Fundstellen entdecken.
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