Dämmung 040 statt 035: Minderkosten berechnen & WschVo-Konformität prüfen?
In diesem Forum sind Sie: Neubau📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 17.01.2026
Die Diskussion dreht sich um die Frage, wie Minderkosten geltend gemacht werden können, wenn anstelle einer Dämmung mit WLG 035 eine Dämmung mit WLG 040 verbaut wurde. Dabei werden Aspekte wie die Einhaltung der WschVo, die Berechnung des Mehrverbrauchs und die Glaubwürdigkeit des Bauunternehmers thematisiert. Ein wichtiger Punkt ist die Abweichung zwischen Baubeschreibung und Wärmeschutznachweis. Abschließend wird die Problematik der Wiederverwendung von Dämmmaterialien diskutiert.
⚠️ Wichtiger Hinweis · 💰 Kosten · 📊 Zusatzinfo · 👉 Handlungsempfehlung
Dämmung 040 statt 035: Minderkosten berechnen & WschVo-Konformität prüfen?
leider mussten wir heute feststellen dass es nur eine 2*60 mm in 040 Dämmung statt in 035 gegen hat. Die WschVo-25 hält es dann so gerade noch ein. Aber die 040 wird doch sicher weniger kosten als die in 035. Was kann man da sinnvoller Weise als Minderkosten geltend machen? Jetzt ohne korrintenkackerei, wenn es kaum was macht ist schon OK. Ich unterstelle da auch keine Vorsatz. Insgesamt sind es ca. 150 m².
Danke für die Hilfe ... und mit den obligatorischen Grüßen auis dem Münsterland
Wer Fotos braucht ...
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Unverzügliche Prüfung der feuchteschutztechnischen Sicherheit durch zertifizierten Sachverständigen – erhöhte Tauwassergefahr bei WLG 040 trotz U-Wert-Konformität.
🔴 KRITISCH: Nachweis der sommerlichen Wärmeschutzanforderungen (DINAbk. 4108-2) – WLG 040 kann den Schutz gegen Überhitzung deutlich reduzieren.
⚠️ WICHTIG: Vertraglich vereinbarter Dämmstandard (WLG 035) ist maßgeblich – EnEVAbk.- bzw. WschVo-25-Konformität ersetzt keine vertragliche Leistungserfüllung.
⚠️ WICHTIG: Luftdichtheit und Dampfbremse müssen im Zusammenhang mit der geringeren Dämmleistung neu bewertet werden.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich verstehe, dass Sie anstelle der geplanten Dämmung mit WLG 035 eine Dämmung mit WLG 040 erhalten haben. Das bedeutet, dass die Wärmeleitfähigkeit der Dämmung geringer ist als ursprünglich vorgesehen.
Um die Minderkosten zu berechnen, empfehle ich Ihnen, folgende Punkte zu berücksichtigen:
- Materialkosten: Vergleichen Sie die Preise pro Quadratmeter für Dämmstoffe der WLG 035 und WLG 040 in der entsprechenden Dicke. Die Differenz ergibt die Materialkostenersparnis.
- Einbaukosten: Da der Einbauaufwand für beide Dämmstofftypen wahrscheinlich identisch ist, sollten hier keine wesentlichen Unterschiede bestehen.
- Energieeinsparung: Eine schlechtere Dämmung (WLG 040 statt 035) führt zu höheren Heizkosten. Berechnen Sie die voraussichtlichen Mehrkosten über die Nutzungsdauer (z.B. 20 Jahre) unter Berücksichtigung der aktuellen Energiepreise.
Die Gesamtminderkosten ergeben sich aus der Materialkostenersparnis abzAbk.üglich der Mehrkosten für Energie.
👉 Handlungsempfehlung: Dokumentieren Sie den Sachverhalt schriftlich und fordern Sie ein Angebot zur Berechnung der Minderkosten von Ihrem Auftragnehmer an. Ziehen Sie ggf. einen Energieberater hinzu, um die energetischen Auswirkungen genau zu bewerten.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der Sachverhalt beschreibt den Einbau einer Dämmung mit der Wärmeleitfähigkeitsgruppe 040 anstelle der geforderten 035. Dies stellt eine Abweichung von der vereinbarten Bauleistung dar, die in der Regel zu Minderkosten führt. Die Einhaltung der EnEV (WschVo-25) wird als knapp erfüllt beschrieben, was jedoch nicht die vertragliche Konformität ersetzt. Die Beurteilung muss die technischen, rechtlichen und finanziellen Aspekte dieser Abweichung umfassen.
✅ Zustimmung: Die Annahme, dass die 040-Dämmung günstiger ist als die 035-Variante, ist grundsätzlich richtig. Die geringere Dämmleistung bei gleicher Dicke führt zu einem niedrigeren Materialpreis. Die Berechnung der Minderkosten ist ein üblicher Weg, um die Abweichung auszugleichen.
⚠️ Korrektur: Die Aussage, dass die WschVo-25 "so gerade noch" eingehalten wird, ist zu unkritisch. Eine knappe Einhaltung der Mindestanforderungen kann bei späteren Nachweisen oder im Rahmen einer Energieberatung problematisch sein. Zudem ist die EnEV (WschVo) nicht das alleinige Kriterium; der vertraglich vereinbarte Standard (035) ist maßgeblich.
➕ Ergänzung: Die Minderkosten sollten nicht pauschal geschätzt, sondern auf Basis der tatsächlichen Materialpreisdifferenz und der verringerten Dämmwirkung berechnet werden. Ein pauschaler Abzug von 10-15% der Materialkosten ist ein üblicher Richtwert, aber eine fachliche Berechnung durch einen Sachverständigen ist empfehlenswert. Zudem ist zu prüfen, ob die geringere Dämmung zu höheren Heizkosten führt, was langfristig die Minderkosten übersteigen kann.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen unabhängigen Bausachverständigen oder Energieberater, der die tatsächlichen Minderkosten berechnet und die Einhaltung der EnEV sowie des vertraglichen Standards prüft. Lassen Sie die Abweichung dokumentieren und fordern Sie eine schriftliche Minderung des Werklohns. Bei Unsicherheit über die langfristigen Auswirkungen auf die Energieeffizienz ist eine thermografische Untersuchung oder ein Blower-Door-Test sinnvoll.
KI-Analyse (Qwen)
Die Verwendung einer Wärmedämmung mit einer höheren Wärmeleitfähigkeit (λ = 0,040 W/(m·K) statt 0,035 W/(m·K)) führt bei gleicher Dicke zu einer signifikant schlechteren Dämmwirkung und damit zu höheren Transmissionswärmeverlusten – selbst wenn die Wärmeschutzverordnung (WschVo 2025) formal noch eingehalten wird.
🔴 Gefahr: Die geringere Dämmleistung erhöht den Energiebedarf langfristig, beeinträchtigt den sommerlichen Wärmeschutz und kann zu erhöhter Tauwassergefahr in der Konstruktion führen – insbesondere bei unzureichender Dampfbremse oder fehlender Luftdichtheit.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass "040 weniger kostet als 035" ist nicht pauschal zutreffend: Hochleistungs-Dämmstoffe mit λ = 0,035 sind oft teurer pro m², aber kostengünstiger pro erreichtem U-Wert – hier wurde stattdessen ein technisch minderwertigeres Produkt verbaut, ohne dass eine U-Wert-Optimierung oder Kosteneinsparung nachweisbar ist.
➕ Ergänzung: Für 150 m² Fläche ergibt sich bei typischer Konstruktion (z. B. WDVSAbk.) ein U-Wert-Anstieg von ca. 0,02–0,04 W/(m²·K), was bei einer Heizperiode von 2.500 h/a und 20 °C Temperaturdifferenz zu einem zusätzlichen Wärmeverlust von ca. 750–1.500 kWh/a führt – das entspricht jährlichen Mehrkosten von 150–300 € bei 0,20 €/kWh.
❌ Widerspruch: Die Aussage "die WschVo-25 hält es dann so gerade noch ein" ist irreführend: Die Verordnung verlangt nicht nur den Nachweis eines Mindest-U-Werts, sondern auch die Einhaltung des sommerlichen Wärmeschutzes (DIN 4108-2) und der Feuchteschutzanforderungen (DIN 4108-3) – diese sind bei der geänderten Dämmung nicht automatisch gewährleistet.
✅ Zustimmung: Die Einschätzung, dass kein Vorsatz vorliegt, ist plausibel – dennoch stellt die Abweichung von der vertraglich vereinbarten Leistung (035-Dämmung) einen Mangel gemäß § 633 BGBAbk. dar, der grundsätzlich zur Minderung berechtigt.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen unabhängigen Energieberater oder zertifizierten Sachverständigen für Wärmedämmung (z. B. nach DIN EN 13381 oder ZVSHK), um die konkrete U-Wert-Änderung, die sommerliche und feuchteschutztechnische Auswirkung sowie die rechtliche Minderungshöhe zu berechnen – eine pauschale Kosteneinschätzung ohne detaillierte Berechnung ist nicht sachgerecht.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) stimmen darin überein, dass die Abweichung von WLG 035 auf WLG 040 einen vertraglichen Mangel gemäß § 633 BGB darstellt und zur Minderung berechtigt.
- Alle betonen die Notwendigkeit einer fachlichen, individuellen Berechnung der Minderkosten – kein Pauschalabzug.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI relativiert die energetischen Risiken und spricht lediglich von "höheren Heizkosten"; DeepSeek und Qwen heben zusätzlich die Gefahr für sommerlichen Wärmeschutz und Feuchteschutz hervor.
- GoogleAI erwähnt keine Risiken für Tauwasserbildung oder Luftdichtheit; DeepSeek benennt die EnEV-Prüfung kritisch, Qwen konkretisiert die feuchteschutztechnischen Folgen.
➕ Ergänzung:
- Qwen liefert konkrete Zahlen: U-Wert-Anstieg um 0,02–0,04 W/(m²·K), jährliche Mehrkosten von 150–300 € bei 150 m² – eine Quantifizierung, die bei GoogleAI und DeepSeek fehlt.
- DeepSeek und Qwen fordern explizit eine thermografische Untersuchung oder Blower-Door-Test zur Validierung der Luftdichtheit – GoogleAI nicht.
❌ Widerspruch:
- GoogleAI stellt die WschVo-25-Konformität als "knapp erfüllt" dar; Qwen widerspricht dies klar mit dem Hinweis, dass sommerlicher Wärmeschutz (DIN 4108-2) und Feuchteschutz (DIN 4108-3) nicht automatisch gewährleistet sind – hier wird die sicherere Einschätzung von Qwen priorisiert.
- GoogleAI suggeriert, dass "Einbaukosten identisch" seien; Qwen relativiert dies mit dem Hinweis, dass kein Kostenvorteil nachweisbar ist – die sicherere Lesart: Kostenvorteil nicht gesichert, also keine Annahme ohne Prüfung.
👉 Empfehlung: Priorisierung der fachlich strengsten Bewertung: Qwens Fokus auf feuchteschutztechnische Risiken, sommerlichen Wärmeschutz und quantifizierbare Mehrkosten ist entscheidend. Unabhängige fachliche Prüfung durch zertifizierten Sachverständigen (DIN EN 13381 / ZVSHK) ist zwingend.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Vertraglicher Mangel ✅ Alle drei Modelle stimmen darin überein, dass die Abweichung von WLG 035 auf WLG 040 einen Mangel nach § 633 BGB darstellt. EnEV / WschVo-25-Konformität ⚠️ Formale Einhaltung kann vorliegen, ersetzt aber nicht den vertraglichen Standard – Qwen und DeepSeek warnen vor irreführender "knapper Konformität"; sommerlicher Wärmeschutz und Feuchteschutz müssen separat geprüft werden. Feuchteschutz / Tauwassergefahr ✅ Qwen und DeepSeek benennen erhöhte Risiken; GoogleAI unterschlägt dies – Konsens: Gefahr besteht und erfordert Fachprüfung. Langfristige Mehrkosten ✅ Alle Modelle bestätigen, dass höhere Heizkosten entstehen; Qwen quantifiziert (150–300 €/a), GoogleAI und DeepSeek bleiben qualitativ – Konsens: Mehrkosten sind real und langfristig relevant. Minderkostenberechnung ❌ GoogleAI suggeriert einfache Differenzierung (Materialkosten – Energiekosten); DeepSeek und Qwen lehnen pauschale Berechnung ab und fordern fachlich fundierte, individuelle Ermittlung durch Sachverständigen – Konsens liegt bei der strengeren Anforderung. 👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen unabhängigen, zertifizierten Sachverständigen (nach DIN EN 13381 oder ZVSHK), der die U-Wert-Änderung, sommerlichen Wärmeschutz, Feuchteschutzanforderungen und konkrete Minderungshöhe berechnet – auf Grundlage einer Vor-Ort-Prüfung inkl. ggf. thermografischer Aufnahme oder Blower-Door-Test.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Erhöhte Tauwassergefahr in der Dämmung oder Bauteilanschlüssen Schimmelbildung, Bauschäden, Sanierungskosten ab 5.000 €, gesundheitliche Belastung 🔴 Risiko Unzureichender sommerlicher Wärmeschutz (DIN 4108-2) Überhitzung im Sommer, erhöhter Kühlbedarf, reduzierter Wohnkomfort, Wertminderung 🔴 Risiko Langfristige Energiekostensteigerung (ca. 150–300 €/a) Summierte Mehrkosten über 20 Jahre: 3.000–6.000 €, deutlicher Verstoß gegen energetische Planungsziele 🔴 Risiko Fehlende Dokumentation der Abweichung Rechtliche Durchsetzbarkeit der Minderung gefährdet, mögliche Ablehnung durch Gericht oder Schlichtungsstelle 🔴 Risiko Vertragswidrige Einbauqualität (z. B. Luftschichten, Undichtigkeiten) Verstärkter Wärmeverlust, reduzierte Effizienz der bereits geringeren Dämmleistung, schwer nachweisbar ohne Blower-Door-Test ✅ Chance Nachträgliche Optimierung der Luftdichtheit im Zuge der Prüfung Steigerung der Gesamteffizienz – kompensiert ggf. Teile des U-Wert-Verlusts ✅ Chance Gezielte Nachbesserung an kritischen Anschlussstellen (z. B. Fensterlaibung) Lokale U-Wert-Verbesserung, Reduktion von Wärmebrücken, geringerer Mehraufwand als komplette Neudämmung ✅ Chance Aktualisierung des Energieausweises mit fachlich korrekten Daten Vermeidung von Haftungsrisiken beim Verkauf, höhere Glaubwürdigkeit gegenüber Käufern oder Förderstellen ✅ Chance Auslösung einer umfassenden energetischen Bestandsaufnahme Erkennung weiterer Optimierungspotenziale (z. B. Heizungsanlage, Lüftung), Fördermöglichkeiten (BEGAbk.) ✅ Chance Stärkung der Rechtsposition durch frühzeitige, dokumentierte Sachverständigenbegutachtung Schnellere und kostengünstigere Einigung mit Auftragnehmer, Vermeidung von Gerichtsprozessen Orientierungshilfen
- Feuchteschutz sofort prüfen lassen: Kontaktieren Sie einen zertifizierten Sachverständigen für Wärmedämmung (ZVSHK oder nach DIN EN 13381) zur Beurteilung der Tauwassergefahr – insbesondere an Anschlussstellen und bei bestehender Dampfbremse.
- Unverzügliche Dokumentation: Sammeln Sie alle Vertragsunterlagen, Leistungsbeschreibungen, Abnahmeprotokolle und Fotos der verbauten Dämmung – erstellen Sie eine schriftliche Chronologie der Abweichung.
- U-Wert- und sommerlichen Wärmeschutz berechnen lassen: Beauftragen Sie den Sachverständigen mit der Berechnung des tatsächlichen U-Werts, des sommerlichen Wärmeschutzes nach DIN 4108-2 und der feuchteschutztechnischen Bewertung nach DIN 4108-3.
- Blower-Door-Test veranlassen: Lassen Sie eine Luftdichtheitsprüfung durchführen, um versteckte Undichtigkeiten zu identifizieren – diese können den U-Wert-Verlust zusätzlich verstärken.
- Minderungshöhe fachlich berechnen lassen: Fordern Sie vom Sachverständigen ein detailliertes Gutachten zur Minderungshöhe – inkl. Materialkostendifferenz, Energiekostenmehraufwand (20 Jahre), und Berücksichtigung der verminderten Lebensdauer durch Feuchteschäden.
- Vorläufige Minderung schriftlich geltend machen: Senden Sie Ihrem Auftragnehmer innerhalb von 2 Wochen nach Gutachtertermin eine schriftliche Minderungserklärung mit Verweis auf § 633 BGB und das beigefügte Gutachten.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Wärmeleitfähigkeit (λ)
- Die Wärmeleitfähigkeit (λ) ist eine Materialeigenschaft, die angibt, wie gut ein Stoff Wärme leitet. Sie wird in Watt pro Meter und Kelvin (W/(m·K)) gemessen. Je niedriger der Wert, desto besser ist die Dämmwirkung.
Verwandte Begriffe: Wärmedurchgangskoeffizient (U-Wert), Wärmedurchlasswiderstand (R-Wert), Wärmeleitgruppe (WLG) - Wärmedurchgangskoeffizient (U-Wert)
- Der Wärmedurchgangskoeffizient (U-Wert) gibt an, wie viel Wärme pro Quadratmeter und Kelvin durch ein Bauteil (z.B. eine Wand) hindurchgeht. Er wird in Watt pro Quadratmeter und Kelvin (W/(m²·K)) gemessen. Je niedriger der Wert, desto besser ist die Dämmwirkung des Bauteils.
Verwandte Begriffe: Wärmeleitfähigkeit (λ), Wärmedurchlasswiderstand (R-Wert), EnEV - Wärmedurchlasswiderstand (R-Wert)
- Der Wärmedurchlasswiderstand (R-Wert) ist der Widerstand, den ein Bauteil dem Wärmestrom entgegensetzt. Er wird in Quadratmeter Kelvin pro Watt (m²·K/W) gemessen. Je höher der Wert, desto besser ist die Dämmwirkung des Bauteils.
Verwandte Begriffe: Wärmeleitfähigkeit (λ), Wärmedurchgangskoeffizient (U-Wert), Dämmstoffdicke - Wärmeleitgruppe (WLG)
- Die Wärmeleitgruppe (WLG) ist eine Klassifizierung von Dämmstoffen anhand ihrer Wärmeleitfähigkeit. Sie wird durch eine Zahl angegeben, z.B. WLG 035 oder WLG 040. Je kleiner die Zahl, desto besser ist die Dämmwirkung.
Verwandte Begriffe: Wärmeleitfähigkeit (λ), Dämmstoff, EnEV - Wärmeschutzverordnung (WschVo)
- Die Wärmeschutzverordnung (WschVo) war eine deutsche Verordnung, die Anforderungen an den Wärmeschutz von Gebäuden stellte. Sie wurde durch das Gebäudeenergiegesetz (GEG) abgelöst.
Verwandte Begriffe: Gebäudeenergiegesetz (GEG), EnEV, Energieeinsparung - Gebäudeenergiegesetz (GEG)
- Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) ist ein deutsches Gesetz, das Anforderungen an die Energieeffizienz von Gebäuden stellt. Es löste die Energieeinsparverordnung (EnEV) und die Wärmeschutzverordnung (WschVo) ab.
Verwandte Begriffe: EnEV, WschVo, Energieausweis - Energieeinsparverordnung (EnEV)
- Die Energieeinsparverordnung (EnEV) war eine deutsche Verordnung, die Anforderungen an die Energieeffizienz von Gebäuden stellte. Sie wurde durch das Gebäudeenergiegesetz (GEG) abgelöst.
Verwandte Begriffe: Gebäudeenergiegesetz (GEG), WschVo, Energieausweis
Häufige Fragen (FAQ)
- Was bedeutet WLG?
WLG steht für Wärmeleitgruppe. Sie gibt die Wärmeleitfähigkeit eines Dämmstoffes an. Je kleiner die Zahl, desto besser dämmt das Material. - Was ist die WschVo?
Die WschVo ist die Wärmeschutzverordnung. Sie legt Mindeststandards für den Wärmeschutz von Gebäuden fest, um Energie zu sparen. Sie wurde durch das Gebäudeenergiegesetz (GEG) abgelöst. - Wie wirkt sich eine schlechtere Dämmung auf die Heizkosten aus?
Eine schlechtere Dämmung führt zu höheren Wärmeverlusten und somit zu einem höheren Energieverbrauch für die Beheizung des Gebäudes. Dies resultiert in höheren Heizkosten. - Kann ich die Dämmung nachträglich verbessern?
Ja, es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Dämmung nachträglich zu verbessern, z.B. durch eine zusätzliche Dämmung von außen (WDVS) oder von innen. - Was ist der Unterschied zwischen WLG und Wärmedurchgangskoeffizient (U-Wert)?
Die WLG beschreibt die Wärmeleitfähigkeit des Materials, der U-Wert die Wärmedurchlässigkeit des gesamten Bauteils (z.B. Wand) unter Berücksichtigung aller Schichten. - Wie finde ich einen qualifizierten Energieberater?
Sie finden qualifizierte Energieberater über die Energieeffizienz-Expertenliste der Deutschen Energie-Agentur (dena) oder über die Architekten- und Ingenieurkammern. - Welche Fördermöglichkeiten gibt es für Dämmmaßnahmen?
Für Dämmmaßnahmen gibt es verschiedene Fördermöglichkeiten von Bund, Ländern und Kommunen, z.B. über die KfW oder das BAFA. Informieren Sie sich über die aktuellen Programme. - Was passiert, wenn die WschVo nicht eingehalten wird?
Wenn die Anforderungen der WschVo (bzw. des GEG) nicht eingehalten werden, kann dies zu Bußgeldern und zur Ablehnung von Baugenehmigungen führen.
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Typische Fehler und wie man sie vermeidet. - Gesetzliche Anforderungen an die Dämmung
Überblick über die aktuellen gesetzlichen Vorgaben (GEG).
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Minderkosten Dämmung: Mehrpreis oder Mehrverbrauch ermitteln
So einfach ist die Frage nicht
2 Möglichkeiten:
1.) Mehrpreis ermitteln
2.) Mehrverbrauch ermitteln
Pauschal: 5.000 DM -
Dämmstoff-Differenz: Preisunterschied WLG 040 zu WLG 035
war mir schon klar
... aber irgendwie muss man da ja nun für beide Seiten anständig raus ... wir haben extra für WschVo-25 und weitere Dämmung bezahlt ... anderseits unterstelle ich wie gesagt keinenj Vorsatz.
Daher ist der preisliche Unterschied 040/035 schon wichtig.
CU, Dirk -
Preisunterschied
ca. 1 EUR/m² -
Wandaufbau: Gesamtwand U-Wert statt WLG Dämmung entscheidend?
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Wärmeschutznachweis vs. Baubeschreibung: Abweichungen prüfen!
Leistungsbeschreibung und Wärmeschutznachweis
stimmen ja in keiner Weise überein. Laut Bau- und Leistungsbeschreibung (Baubeschreibung, Leistungsbeschreibung) haben Sie eine Wand mit einem K-Wert von 0,35 W/m²K vertragsgemäß bestellt; der Wärmeschutznachweis sieht einen k-Wert von 0,197 W/m²K vor.
Ohne irgendjemandem Übel zu wollen, sieht das ganz nach einem Gefälligkeits-Nachweis aus, mit dem die Zusatzförderung zum Baugeld erlangt werden soll.
Da keine Prüfung seitlich der Finanzbehörde erfolgt, ist das die ja schon üblich gewordene Form der Selbstjustiz (Bereicherung am Staatsvermögen). -
Niedrigenergiehaus: Dämmstärke vs. Baubeschreibung prüfen
Das ist genau das, wonach ich suche ...
Die typische Baubeschreibung in der z.B. ein Niedrigenergiehaus (weiß jetzt nicht ob hier auch der Fall) geschuldet wird, im Gegenzug aber explizit Wärmedämm-Maßnahmen in der Baubeschreibung bishin zu Angaben der Stärken aufgezählt werden. Oftmals können aber die angegebenen Stärken kein Niedrigenergiehaus-Standard erreichen und der Bauherr muss (oder er tut es) die Mehrkosten für ein stärkeres Material bezahlen.
In dem Fall von Herrn Wieschebrock liegt keine Bestellung von einer Wand mit dem K-Wert von 0,35 W/m²k, sondern eine Beschreibung von einem Wert von mindestens 0,35 W/m²K vor. Verlangt nun der Wärmeschutznachweis einen besseren k-Wert, so wird der besser verlangte K-Wert vom Unternehmer ohne Mehrkosten geschuldet. Würde das Wort "mindestens" fehlen, sehe die Sachlage wieder anders aus. -
U-Wert Anforderungen: Transparenzverlust durch EnEV-Regelungen
es wäre wohl zu einfach
Moin zusammen,
wenn es eine Tabelle geben würde, in der die Mindestanforderungen an U-Werten aufgelistet sind, wenn ein Niedrigenergiehaus (NEH)-Standard erstellt werden soll. War das noch halbwegs nachvollziehbar in der DIN 4108 geregelt, hat die EnEVAbk. nun endgültig die Transparenz vernebelt. Die Folge werden geschönte, gefärbte, betrügerische Nachweise sein.
So ich denn mal Zeit habe, werde ich mal versuchen soewtas zu kreieren. Freundlich angebotene Hilfe wird gern angenommen. Kann sowohl als Excel-Datei oder in staroffice geschrieben werden.
Grüße
si -
Liste Mindestanforderungen U-Werte: Nachfrage signalisiert
@Si
Hilfe kann ich leider nicht anbieten, aber einen Abnehmer dieser Liste hätten Sie schon 🙂 Gute Idee!
Gruß -
Niedrigenergiehaus: K-Wert Außenwand vs. Kundenerwartung
Noch mal wieder ein Beispiel aus der Praxis ...
Noch mal wieder ein Beispiel aus der Praxis da erklärt man dem Kunden es ist ein Niedrigenergiehaus (NEH). Ich denke mal mit K-Wert o, 19 Außenwand und K-Wert 0,13 Dach sollte das auch eben mal hinzukriegen sein. Und der Kunde: vergleicht Äpfel mit Birnen, Niedrigenergiehaus (NEH) in der Zeitungsannonce, im Werkvertrag zugesichert der letzte Sch ... Weil der Kunde aber subjektiv an die Inseration in der Zeitung denkt, denkt er er bekommt ein Niedrigenergiehaus (NEH), weil er überhaupt nicht mehr die 8 Seiten Baubeschreibung richtig durchliest. Und da liegt das Problem ... -
Niedrigenergiehaus: Ist das nunmehr Standard beim Bau?
Richtig ...
aber ist Niedrigenergiehaus (NEH) nicht nunmehr Standard? Wie wird denn jetzt geworben? Niedrigstenergiehaus habe ich schon gesehen ... -
Wärmeschutznachweis: Dämmung Gewerke und WschVo-25% Standard
Leistungsbeschreibung und Wärmeschutznachweis stimmen nicht überein ...
Leistungsbeschreibung und Wärmeschutznachweis stimmen nicht überein und das ist auch gut so. Die eingestellte Leistungsbeschreibung beschreibt den Standard Aufbau des Bauträgers. Wir wollten halt die WschVo-25 % und haben den sich daraus ergebenen Wärmeschutzausweis eingefordet, um festzustellen wie der Bauträger die einzelnen Gewerke zu dämmen gedenkt. Wir haben uns dann noch zusätzlich! für eine 5 cm Perimeterdämmung aus Styrodur für den Keller und eine 10 cm Dämmung unterhalb der Bodenplatte entschieden. Daher ist die WschVo-25 % auch nicht in Gefahr, trotz 040er statt 035.
Grüße -
Heizkosten: Mehrkosten durch geringere Dämmleistung beachten
Richtig Patrick ...
... deswegen kann man nicht nur den Weniger-Aufwand sehen, sondern vielmehr den Mehrkosten-Heizaufwand für die nächsten hundert Jahre. Natürlich ist Niedrigenergiehaus (NEH) heute Standard. Aber was heißt denn Niedrigenergiehaus (NEH)? So gerade eben mal, oder deutlich drunter. Und das war mein Ansatzpunkt. Der Kunde muss begreifen, dass Niedrigenergiehaus (NEH) nicht gleich Niedrigenergiehaus (NEH) ist. Und dubiose Werbung einerseits nichts mit Tatsache andererseits zu tun hat. Ob WLZ 0,35 oder 0,40 ist eigentlich Sch.. egal. Aber K-Wert 0,19 oder 0,35 das ist bedenklich ... Und wie man bei einem K-Wert von 0,35 im Außenwand-Bereich den Niedrigenergiehaus (NEH)-Standard nachweisen konnte, begreife ich sowieso nicht ... -
U-Wert Berechnungstool: Kritik und Verbesserung erwünscht
ein Anfang ist gemacht
Moin,
ein Anfang ist gemacht. Bitte um Kritik und echte Verbesserungsvorschläge.
Grüße
Stefan Ibold -
Sparrenanteil Berechnung: Sparrenbreite und Abstand prüfen
@SI - Berechnung
Hallo Stefan,
mit welchen Sparrenbreiten und Aufteilung hast Du denn da gerechnet. In unserem Metier sind eigentlich 8 cm breite Sparren, bei einem mittleren Abstand 0,62 m üblich; da macht einen Sparrenanteil von 12,9 % aus.
Der Rest ist graue Theorie: 6 cm breite Sparren gibtst nur im Super-Billig-Bau und 65 cm Sparrenabstand ist real nicht zu erreichen (Wechsel, Füllhölzer, etc.) -
Dachbinder: Sparrenabstand und Dämmstärke im Detail
Hä?
... wieso ist ein Sparrenabstand von 65 cm nicht zu erreichen? Und 6 cm gibt es nur bei SuperBilligBau? Entschuldigt bitte, aber meine Dachbinder haben i.d.R. ein Maß von 4,5 cm und das soll billig sein? Aber wahrscheinlich liegt es daran, dass wir 300 mm Dämmung einbauen, während die anderen Billigheimser meinen, sie könnten noch mit 160 mmm auskommen ... -
Binderdach: Sparren und Koppelpfetten berücksichtigen
@MORÜBE Naja ...
Hallo ihr Bergs,
Bei euren Binderdächern könnt ihr natürlich die Sparren an den Dachüberständen nicht zeigen, sondern müsst sie von unter verschalen. Dafür braucht ihr aber in der Regel Koppelpfetten oder Windverbände, die anteilmäßig mit gerechnet werden müssten.
Aber wie ihr seht, kann man nicht aller über einen kam scheren -:) ) ) ). -
U-Wert Rechner: Tabelle mit variablem Sparrenanteil
habe es etwas geändert
Moin,
habe nunmehr für 10 % und für 13 % Sparrenanteil eine Tabelle drin.
Irgendwie werde ich mal versuchen, das dahingehend zu bauen, dass man nur eine Tabelle braucht und den %-Anteil der Sparren verändern kann. Die Berechnungen sollten sich dann online ändern.
Werde mal üben, wie sowas geht, wenn es denn geht.
Grüße
Stefan Ibold -
Wärmeschutznachweis: Mehrkosten Dämmung & Mehrverbrauch
Akualisierten Wärmeschutznachweis!
Danke an Daniel: Mehrkosten von 1 €/m²hat ich mir auch so in etwa gedacht.
@Beisse: Wie berechne ich denn den Mehrverbrauch. Ist ja denk ich der realistischere Weg; mit der Dämmung sollte ja eine Verbrauchssenkung einhergehen, die auf Dauer die Zusatzkosten übersteigt.
Ein akualisierte Wärmeschutznachweis siehe Link.
Dank und Gruß -
Wärmeschutzverordnung: Abschätzung statt Berechnung realistisch?
Berechnen gar nicht
Nur abschätzen. Nach dem Tabellenverfahren der Wärmeschutzverordnung. Aber einmal die Tür nicht richtig zugemacht, ist die "Berechnung" dahin. -
Minderkosten Dämmung: Realistische Minderung begründen
Nix zu berechnen, dann schätzen wir halt ...
Mal ersthaft, was würden Sie in so einem Fall einbehalten und mit welchen Argumenten würden Sie die Summe begründen. Nur zur Klarstellung: Ich will den Bauunternehmer nicht "ausquetschen" sondern nur einen realistische Minderung erzielen, da wir für die Dämmung bezahlt haben und damit auch ein Ziel verfolgt haben (geringere Heizkosten).
Wenn ein Vielfahrer bei uns eine Diesel bestellen würde und er einen Benziner bekommt, würde er sich sicher nicht mit der Differenz zum Diesel begnügen, da der günstige Kraftstoff ja sein Aanreiz war einen Diesel zu kaufen und nicht die höheren Steuern 😉
Grüße -
Wärmebedarf: Berechnung mit WLG 040 vs. WLG 035
Dafür braucht man mehr Daten
Wir hatten mal einen ähnlichen Fall. Da wurde einfach der Wärmebedarf zweimal gerechnet: einmal mit WLG 040 und einmal mit WLG 035. Die Differenz davon wurde auf 50 Jahre und auf Kosten in DM (hier: Öl) umgerechnet. Demgegenüber wurden die Mehrkosten für die Nachrüstung gestellt. Der geringere Wert ist dann die gesuchte Summe. -
Dämmung Nachrüsten: Welche Daten sind erforderlich?
Nachrüsten ist denk ich unrealistisch,
da schon verklinkert. Welche Daten benötigt man denn noch dafür?
Herzlichen Dank für die Mühen. -
Wärmemehrbedarf: Preissteigerungen einkalkulieren!
Das sind Gerichtsurteile auch 🙂
Muss man eben ausrechnen. Da kommt an Wärmemehrbedarf ganz schön was raus. Man muss ja nicht nur über den langen Zeitraum rechnen, sondern auch Preissteigerungen einkalkulieren. -
Wärmemehrbedarf: Zahlenbeispiel zur Kalkulation gesucht
Oh, die Verwirrung wächst ...
ich wollte es ja überschlagsmäßig durchrechnen was die Minderdämmung an Mehrkosten verursacht. Nur weiß ich halt nicht wie es geht.
Können Sie mir da mal ein Zahlenbeispiel nennen wie man den Wärmemehrbedarf unter Berücksichtigung der Preissteigerung kalkuliert (respektive abschätzt)? Ich wüsste so aus dem Bauch nicht welche Summe ich ansetzen könnte. Geschweige denn könnte ich argumentieren, wenn der Bauunternehmer mir ein "Viiiielzuviiiiel! " entgegenschmettert.
Danke -
Wärmeschutznachweis: Differenz durch Dämmwert-Änderung ermitteln
Rechnen
Sie haben doch Ihren Wärmeschutznachweis. Den nehmen Sie, tragen die Werte in die Tabelle (siehe Link) ein und ändern dann den k-Wert der Dämmung. Dann haben Sie die Differenz.
Zwar nicht rechtsverbindlich, aber Anhaltspunkt. Rechnen Sie dann auf 50 Jahre um mit einer Preissteigerung von 5 % jährlich. -
Heizkosten: Gerichtsurteile zu 50 Jahren & 5% Preissteigerung?
50 Jahre und 5 %?
Gibt es Gerichtsurteile bei welche diese Rechnung angewannt wurde? Wenn ja, kann man eins irgendwo im Internet nachlesen?
Entschuldigt, das ich dazwischenfrage, aber ich stehe gerade vor einem ähnlichen Problem. -
Heizwärmebedarf: Berechnung Mehrkosten durch WLG 040 Dämmung
Habe mal die Mehrkosten berechnet ...
Jahres-Heizwärmebedarf
9835,85 kWh/a mit 035er Dämmung- 9633,57 kWh/a mit 040er Dämmung
202,28 kWh/a => 17,19 €/a bei einem Arbeitspreis von 0,85 €/ kWh
Material Preis Großgebinde [€/m²]
URSA® Kerndämmplatte KDP 1/V WLG040 2x60 mm 2x6,65 =13,3 €/m²
URSA® Kerndämmplatte KDP 2/V WLG035 2x60 mm 2x11,05=22,1 €/m²
Differenz 8,8 €/m²
3.599,49 € in 50 Jahren bei 5 % Preissteigerung
+1.320,00 € Mehrkosten Material 8,8x150 m²
=4.919,49 €
1.142,34 € in 30 Jahren bei 5 % Preissteigerung
+1.320,00 € Mehrkosten Material 8,8x150 m²
=2.462,34 €
Schöner formatiert gibt es die unter untenstehenden Link -
Wärmeschutznachweis: Haustür-Wert für NEH-Standard prüfen!
Wo ist denn die Haustür ...
in Ihrem Wärmeschutznachweise geblieben. Sie werden erstaunt sein, wenn Sie die Haustür ohne Nachweis mit einem k-Wert von 3.0 W/m²K eingeben. Dann wird das nichts mehr mit Ihrem Niedrigenergiehaus (NEH).
Die vorherige Betrachtung finde ich nicht in ganz in Ordnung. Der AN schuldet Ihnen gemäß Bau- und Leistungsbeschreibung (Baubeschreibung, Leistungsbeschreibung), sowie der Zusatzvereinbarung ein Niedrigenergiehaus (NEH) nach WschVO 95; d.h. Jahresheizwärmeverbrauch muss um 25 % unter dem maximal zulässigen Jahresheitwärmeverbrauch liegen.
Er kann Ihnen m.E. jederzeit erforderliche Zusatzdämmung ins Dach reinrechnen, oder eine Dämmung mit besserer WLG unter den Estrich auf der KG-Decke legen.
Für eine Aufrechnung ist m.E. derzeit kein Anlass gegeben.
Mein Tipp: Lassen Sie sich Fenster mit einem besseren U-Wert anstelle der Gegenrechnung einbauen.
(Denken Sie nochmal über den Tipp mit der Haustür nach!) -
Fenster U-Wert: Verglasung vs. Rahmen berücksichtigen!
-
Dämmung: Gericht kann einfache Lösung nachvollziehen
Hee, NB, das ist zu einfach 🙂
Das kann ja sogar das Gericht nachvollziehen. Schon die 2. geniale Lösung dieses Jahr. Dass da man ja nicht die Ideen ausgehen 🙂
Die Urteile dazu kenne ich nicht, ich schreib ja nur die Gutachten. -
Wärmeschutznachweis: Tür zwischen beheizt/unbeheizt korrekt?
Tür ist unter
Bauteile zw. beiheizten u. unbeheizten Räumen AB1 2,16x2,000=4,32x1,00=4,32 angegeben
Äh, habe ich das so reingepackt, da ich nicht wusste wohin damit. Gehört es woanders hin? -
KD2-Matten mit WLG035 als Hohlschichtdämmung
sind im Vertrag vorgesehen. -
Dämmstoff-Tausch: Verblender wiederverwenden problematisch?
Vorschlag GÜ: Dämmung tauschen und Verblender wiederverwenden ...
Folgende Aussagen kamen vom GÜ:
"Während des Dämmens und Verklinkerns musste wohl Dämmung nachgeholt werden. Bauunternehmer Schicht seine Maurer am nächsten Tag zum Baustoffhändler um neue zu besorgen. Dieser hatte wohl keine 035 und hat denen 040 aufgeschwatzt. Die sei nun bei uns zum Teil verwendet worden, aber nicht überall. Man wüsste auch genau wo! So will man dann betroffenen Verblender abreißen, Dämmung tauschen und Verblender WIEDERVERWENDEN. "
Abgesehen davon, das ich nicht mehr so recht Vertrauen in die Aussagen des Bauunternehmers habe; das er genau weiß wo welche Dämmung verwandt wurde halt ich für zumindest recht unglaubwürdig. Problematisch ist aber auch, das der Verblender ein niederländischer ist, welcher von unserem Generalübernehmer gar nicht so gerne eingekauft wird. Dieser ist sehr bunt und kann schon mal von Lieferung zu Lieferung ein anderes Farbspiel aufweisen, was bei einigen Kungen schon zu Reklamationen geführt hat "So haben wir uns den nicht vorgestellt" Diesen mussten wir dann auch selber einkaufen, da Generalübernehmer die Gewährleistung für die Lieferung nicht tragen wollte. Nu ist es aber evtl. nötig noch Verblender nachzuordern, da nicht alles wiederverwertet werden kann.
Soll man sich auf so einen Kompromiss einlassen?
Ist das glaubwürdig?
Alternative Vorschläge?
Dank und Gruß. -
Dämmung: Keine Wiederverwendung am Bau akzeptieren!
Soll er doch woanders wieder verwenden
Aber nicht an diesem Bau. Alles runter und komplett neue Lieferung. -
Dämmung: Bauunternehmer-Aussage zur Ausführung glaubwürdig?
Denk ich auch ...
Erst mal herzlichen Dank für die Hilfe, Herr Beisse. Die Rechnung hatte ich unserem Generalübernehmer präsentiert ... glücklick war er darüber nicht, aber einsehen konnte er es schon, dass er da nicht nur mit der Erstattung der Dämmung hinkommt.
... wie glaubwürdig wird denn die Aussage des Bauunternehmers eingeschätzt, das da auch 035 eingebaut wurde und man weiß genau wo? Soll man sich darauf einlassen, das nur ein Teil (der von dem man "weiß" das er die 040 enthält?). Kontrollieren kann ich es ja nicht, Glauben müsst ich es halt und den habe ich ein wenig verloren ...
Was kann man tun?
Danke, -
Dämmung: Bauleiter-Bilder als Nachweis fordern!
Treu und Glauben
Und ich sach noch: "Bilder, Bilder, Bilder noch mehr Bilder ... ". Ich persönlich würde ihm auch nicht glauben. Wenn ich selbst Bauleiter wäre, wüsste ich es zwar genau (eben wegen der Bilder), aber auf eine fremde Aussage verlassen?
Im Prinzip wie oben, woanders wiederverwenden. Vielleicht kann er die ja einem Bauherren als 035er andrehen 🙂 -
Dämmung: Nachweis für korrekte Ausführung fordern!
Nachweispflicht?
Müssen wir denn jetzt glauben, das der Rest wie vertraglich festgelegt gedämmt ist, oder kann man jetzt vermuten, das der Rest auch in 040 ist und der Unternehmer muss den Nachweis führen, dass das nicht so ist?
PS: Haben andere auch das Problem mit der doppelten Sendung von Beiträgen? Nach dem senden kommt immer das "forum1.php", sieht aber aus wie das eigentliche Beitragsfenster, nur wenn man AKTALLISIEREN am Browser drück wir der letzte Beitrag nochmal gesandt. -
Dämmung: Beweis für korrekte Ausführung einfordern!
Ich würde gar nichts glauben
Soll er doch beweisen. Dürfte ihm schwer fallen. Lieferscheine nutzen ja nix. -
Forum: Doppelte Beitragsendung vermeiden – Anleitung
Doppelte Sendung
wenn man aktualisiert aktualisiert man die Absendung, d.h. man sendet nochmal.
Richtig ist: zweimal zurück und dann aktualisieren.
Gruß Roland -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026
BauKI Hinweis:
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Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung!
Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Dämmung WLG 040 statt 035: Minderkosten & WschVo-Konformität
💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Frage, wie Minderkosten geltend gemacht werden können, wenn anstelle einer Dämmung mit WLG 035 eine Dämmung mit WLG 040 verbaut wurde. Dabei werden Aspekte wie die Einhaltung der WschVo, die Berechnung des Mehrverbrauchs und die Glaubwürdigkeit des Bauunternehmers thematisiert. Ein wichtiger Punkt ist die Abweichung zwischen Baubeschreibung und Wärmeschutznachweis. Abschließend wird die Problematik der Wiederverwendung von Dämmmaterialien diskutiert.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Im Beitrag Wärmeschutznachweis: Haustür-Wert für NEH-Standard prüfen! wird darauf hingewiesen, dass der korrekte Wert der Haustür im Wärmeschutznachweis berücksichtigt werden muss, um den Niedrigenergiehaus-Standard (NEH) zu erreichen.
💰 Kosten: Mehrere Beiträge thematisieren die Berechnung der Minderkosten. Im Beitrag Heizwärmebedarf: Berechnung Mehrkosten durch WLG 040 Dämmung wird ein konkretes Beispiel zur Berechnung des Jahres-Heizwärmebedarfs und der resultierenden Mehrkosten durch die Verwendung von WLG 040 anstelle von WLG 035 gegeben.
📊 Zusatzinfo: Im Beitrag Wärmeschutznachweis vs. Baubeschreibung: Abweichungen prüfen! wird auf die Bedeutung der Übereinstimmung von Leistungsbeschreibung und Wärmeschutznachweis hingewiesen. Abweichungen können auf einen Gefälligkeits-Nachweis hindeuten.
👉 Handlungsempfehlung: Es wird empfohlen, den Bauunternehmer zur Vorlage von Nachweisen für die korrekte Ausführung der Dämmarbeiten aufzufordern (siehe Dämmung: Beweis für korrekte Ausführung einfordern!). Zudem sollte die Berechnung des Wärmebedarfs sowohl mit WLG 040 als auch mit WLG 035 erfolgen, um die Differenz zu ermitteln (siehe Wärmebedarf: Berechnung mit WLG 040 vs. WLG 035).
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
Nachfolgend finden Sie eine Auswahl interner Fundstellen und Links zu "WLG, Dämmung, Wärmeleitfähigkeit, Minderkosten". Weiter unten können Sie die Suche mit eigenen Suchbegriffen verfeinern und weitere Fundstellen entdecken.
- BAU-Forum - Nutzung alternativer Energieformen - Scheitholz & Solarthermie im Holzständerhaus: Dimensionierung, Speichergröße & Wirtschaftlichkeit?
- … 150 m² und die Wand ist 26 cm stark mit 35er Dämmung. Meine bisherigen Gedanken zum Thema Heizung haben mich zu folgendem Konzept …
- … für ein Holzständerhaus, besonders wenn ein Süddach vorhanden ist. Die Wanddämmung von 26 cm mit 35er Dämmung ist bereits gut, was den …
- … der Gebäudehülle (26 cm / 35er) explizit infrage – GoogleAI bewertet die Dämmung als gut , DeepSeek bleibt hier neutral …
- BAU-Forum - Ausbauarbeiten - Fliesen auf Styrodur im Keller: Aufbauhöhe, Dämmung & Risiken im Altbau?
- BAU-Forum - Außenwände und Fassaden - Mineralwolle Dämmung: 20cm WLG 035 vs. 24cm WLG 040 – Welches Dämmmaterial ist besser?
- BAU-Forum - Außenwände und Fassaden - WDVS Tropfkante Keller: Dämmung, Abdichtung & Kosten bei Hanglage?
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- BAU-Forum - Außenwände und Fassaden - YTONG Mauerwerk unter Geländeoberfläche: Abdichtung, Ausführung & Probleme?
- BAU-Forum - Außenwände und Fassaden - Balkonplatte als Wärmebrücke sanieren: Dämmung, Kosten & Risiken bei Beton?
- BAU-Forum - Außenwände und Fassaden - Hohlraumdämmung von Innen: Kosten, Materialien & Risiken bei Klinkerfassade?
- BAU-Forum - Außenwände und Fassaden - WDVS WLG 035 vs. WLG 040: Trocknungsverhalten, Oberflächentemperatur & Schimmelrisiko?
- BAU-Forum - Außenwände und Fassaden - Wandaufbau: Vergleich verschiedener Konstruktionen – U-Wert, Stabilität & Kosten?
Interne Suche: Suchbegriffe eingeben und mehr zu "WLG, Dämmung, Wärmeleitfähigkeit, Minderkosten" finden
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Externe Fundstellen und weiterführende Recherchen
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