Fundament für Eingangstreppe: Kalksandstein statt Beton – Ist das sicher & dauerhaft?

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 17.01.2026

Die Diskussion dreht sich um die Frage, ob Kalksandstein (KS-Stein) als Fundament für eine Eingangstreppe eine gleichwertige Alternative zu Beton darstellt. Es werden Bedenken hinsichtlich der Tragfähigkeit von KS-Steinen geäußert, insbesondere im Hinblick auf das Gewicht der Treppe und mögliche Setzungen. Einige Teilnehmer schlagen alternative Lösungen vor, wie z.B. ein Betonfundament mit einem Aufbau aus KS-Steinen.

⚠️ Wichtiger Hinweis · 🔴 Risiko · ✅ Empfehlung · 👉 Handlungsempfehlung

Fundament für Eingangstreppe: Kalksandstein statt Beton – Ist das sicher & dauerhaft?

Unsere Eingangstreppe sollte eigentlich ein Betonfundament bekommen. Nun habe ich heute gesehen, dass statt Beton KS verwendet wurde (24 er, Rohdichte 2,0, SDF 20). Ist das gleichwertig?
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  • DA
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

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    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Kalksandstein ist als Fundamentmaterial für Eingangstreppen grundsätzlich ungeeignet – Rückbau und Neubau mit frostbeständigem, wasserundurchlässigem Stahlbeton (z. B. C25/30) sind zwingend erforderlich.

    🔴 KRITISCH: Unverzügliche statische Prüfung durch einen zertifizierten Bauingenieur oder Sachverständigen für Fundamentbau – vor jeglicher Inbetriebnahme der Treppe.

    ⚠️ WICHTIG: Keine Nachbesserung durch Abdichtung oder zusätzliche Bewehrung des KS-Mauerwerks – diese Maßnahmen können die grundsätzliche Materialunfähigkeit nicht kompensieren.

    ⚠️ WICHTIG: Fundament muss mindestens 80 cm tief liegen, unterhalb der lokalen Frostgrenze, mit kapillarbrechender Schicht und ausreichender Auflagerfläche – technisch mit KS-Steinen nicht realisierbar.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ob Kalksandstein (KS) als Fundament für eine Eingangstreppe anstelle von Beton geeignet ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. KS-Steine haben eine hohe Druckfestigkeit, aber eine geringere Zugfestigkeit und sind anfälliger für Frost und Feuchtigkeit als Beton. 🔴

    🔴 Gefahr: Bei Frost kann es zu Abplatzungen und Schäden am KS-Mauerwerk kommen, insbesondere im Sockelbereich. Zudem kann eindringende Feuchtigkeit die Tragfähigkeit beeinträchtigen.

    Ich empfehle, folgende Punkte zu prüfen:

    • Statische Berechnung: Eine Fachkraft muss prüfen, ob die Tragfähigkeit des KS-Fundaments für die geplante Belastung der Treppe ausreichend ist.
    • Feuchtigkeitsschutz: Das KS-Mauerwerk muss durch eine geeignete Abdichtung (z.B. Bitumenanstrich oder Noppenbahn) vor Feuchtigkeit geschützt werden.
    • Frostbeständigkeit: Die verwendeten KS-Steine müssen für den Außenbereich geeignet und ausreichend frostbeständig sein. Die Rohdichte von 2,0 ist gut, aber nicht allein ausschlaggebend.
    • Ausführung: Die Ausführung des Mauerwerks muss fachgerecht erfolgen, mit vollfugigen Vermauerung und ggf. Bewehrung.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie die Eignung des KS-Fundaments von einem Statiker oder Bauingenieur prüfen. Klären Sie, ob die notwendigen Schutzmaßnahmen gegen Feuchtigkeit und Frost berücksichtigt wurden.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der vorliegende Sachverhalt beschreibt den Austausch eines geplanten Betonfundaments für eine Eingangstreppe durch Kalksandstein (KS). Kalksandstein ist ein Mauerstein, der für vertikale Lasten in Wänden optimiert ist, jedoch nicht für horizontale Belastungen oder direkte Bodenfeuchte ausgelegt ist. Ein Fundament muss druckfest, frostbeständig und wasserundurchlässig sein, um Setzungen und Schäden an der Treppe zu vermeiden.

    🔴 Gefahr: Kalksandstein ist saugend und nicht frostbeständig. Bei direktem Erdkontakt kann Wasser eindringen, bei Frost abplatzen und die Tragfähigkeit verlieren. Dies führt zu Rissen und Setzungen der Treppe.

    ⚠️ Korrektur: Die Aussage, KS sei gleichwertig zu Beton, ist fachlich falsch. Beton hat eine höhere Druckfestigkeit, ist wasserundurchlässig und frostbeständig. KS kann diese Eigenschaften nicht erreichen, insbesondere nicht im Erdreich.

    ➕ Ergänzung: Selbst bei Verwendung von KS müsste eine ausreichende Abdichtung gegen Feuchtigkeit und Frost erfolgen, was bei einem Fundament kaum dauerhaft möglich ist. Zudem fehlen Angaben zur Bewehrung und zur Lastabtragung.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie das KS-Fundament umgehend von einem Statiker oder Bauingenieur prüfen. In der Regel ist der Rückbau und ein Neubau mit wasserundurchlässigem Beton (z.B. C25/30) mit Frostschutz erforderlich. Beauftragen Sie einen Fachbetrieb für die fachgerechte Ausführung.

    KI-Analyse (Qwen)

    Der Einsatz von Kalksandstein (KS) als Fundamentmaterial für eine Eingangstreppe stellt eine gravierende Abweichung von bautechnisch erforderlichen Anforderungen dar, da Fundamente primär Druck-, Zug- und Scherkräfte aus der Treppe sowie Bodenbewegungen sicher aufnehmen und ableiten müssen.

    🔴 Gefahr: Kalksandstein ist ein druckfestes, aber sprödes Mauerwerkmaterial mit nahezu keiner Zug- und Biegezugfestigkeit – im Gegensatz zu Stahlbeton, der durch Bewehrung Zugkräfte aufnehmen kann. Ein KS-Fundament ist daher nicht in der Lage, Setzungsunterschiede, Frosthebelkräfte oder dynamische Belastungen dauerhaft zu kompensieren.

    🔴 Gefahr: Bei fehlender Frosttiefe-Unterschreitung oder unzureichender Entwässerung besteht akute Gefahr der Frostschädigung: KS saugt Wasser auf und zerspringt bei Gefrieren – besonders kritisch bei Eingangsbereichen mit häufigem Feuchtekontakt.

    ⚠️ Korrektur: Kalksandstein ist keinesfalls gleichwertig mit einem statisch bemessenen Betonfundament – es handelt sich um ein grundsätzlich ungeeignetes Material für tragende Fundamentfunktionen im Erdreich.

    ➕ Ergänzung: Selbst hochdichte KS-Steine (z. B. SDF 20) erfüllen keine Fundamentanforderungen nach DINAbk. 1053-1 oder DIN EN 1992-1-1; sie sind ausschließlich für Mauerwerk, nicht für unbewehrte Gründungselemente zugelassen.

    ➕ Ergänzung: Ein Fundament muss zudem eine ausreichende Auflagerfläche, Tiefenlage unter Frostgrenze (meist > 80 cm) und eine kapillarbrechende Schicht aufweisen – alles technische Voraussetzungen, die mit KS-Steinen nicht realisierbar sind.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie das Fundament unverzüglich durch einen zertifizierten Bauingenieur oder statisch geprüften Sachverständigen begutachten – eine Nachbesserung mit einem statisch bemessenen Stahlbetonfundament ist zwingend erforderlich, bevor die Treppe in Betrieb genommen wird.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei KI-Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) identifizieren KS als grundsätzlich ungeeignetes Fundamentmaterial für Eingangstreppen im Erdreich.
    • Alle warnen vor Frostschäden (Abplatzungen, Zerspringen) durch Wasseraufnahme und Gefrieren.
    • Alle fordern eine statische Prüfung durch Fachpersonal – mindestens Statiker oder Bauingenieur.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI formuliert noch eine – wenn auch stark eingeschränkte – theoretische Möglichkeit der Nutzung unter strengen Voraussetzungen (Frostbeständigkeit, Abdichtung, Bewehrung); DeepSeek und Qwen lehnen jede Verwendung grundsätzlich ab.
    • GoogleAI erwähnt "Rohdichte 2,0" als positiven Indikator; Qwen und DeepSeek relativieren dies deutlich und verweisen auf fehlende Zulassung nach DIN-Normen (DIN 1053-1, DIN EN 1992-1-1).

    ➕ Ergänzung:

    • Qwen ergänzt die fehlende Zug- und Biegezugfestigkeit von KS sowie die Unmöglichkeit, Setzungsunterschiede und Frosthebelkräfte zu kompensieren.
    • Qwen und DeepSeek betonen ausdrücklich die Normenwidrigkeit: KS ist für Mauerwerk, nicht für unbewehrte Gründungselemente zugelassen.
    • Qwen nennt konkrete technische Mindestanforderungen (Frosttiefe > 80 cm, kapillarbrechende Schicht, Auflagerfläche), die mit KS nicht erfüllbar sind.

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI suggeriert – zumindest implizit – eine eventuelle Nachbesserbarkeit mittels Abdichtung und Bewehrung; DeepSeek und Qwen widersprechen dies dezidiert: "kaum dauerhaft möglich" (DeepSeek), "nicht realisierbar" (Qwen). → Die sicherere Einschätzung (DeepSeek/Qwen) wird priorisiert.

    👉 Empfehlung: Die Einschätzung von DeepSeek und Qwen ist konsistent mit baurechtlichen und normativen Grundlagen (DIN, Zulassungen). GoogleAIs vorsichtigere Formulierung birgt eine irreführende Risikoverharmlosung und wird daher im Konsens nicht übernommen.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    Thema Status KI-Konsens
    Fundamenttauglichkeit von KS ❌ Widerspruch GoogleAI sieht theoretisch eingeschränkte Nutzungsmöglichkeit unter Schutzmaßnahmen; DeepSeek und Qwen lehnen KS als Fundamentmaterial grundsätzlich und normwidrig ab → Konsens: ❌ grundsätzlich ungeeignet.
    Frost- und Feuchterisiko ✅ Konsens Alle Modelle bestätigen hohe Frost- und Feuchtigkeitsempfindlichkeit von KS im Erdreich – unmittelbare Gefahr von Abplatzungen, Zerstörung und Tragschädigung.
    Statische Tragfähigkeit ✅ Konsens KS besitzt keine nennenswerte Zug- oder Biegezugfestigkeit; kann dynamische Lasten, Setzungsunterschiede und Frosthebelkräfte nicht aufnehmen – Betonfundament erforderlich.
    Normative Zulassung ✅ Konsens KS ist nach DIN 1053-1 und DIN EN 1992-1-1 ausschließlich für Mauerwerk zugelassen, nicht für Fundamente – keine bauaufsichtliche Zulassung als Gründungsmaterial.
    Handlungsempfehlung ✅ Konsens Unverzügliche fachliche Prüfung durch Bauingenieur/Sachverständigen; Rückbau des KS-Fundaments und Neubau mit statisch bemessenem Stahlbetonfundament (C25/30 oder höher).

    👉 Handlungsempfehlung: Der Einsatz von Kalksandstein als Fundament für eine Eingangstreppe ist bautechnisch, normativ und sicherheitstechnisch nicht vertretbar. Ein Rückbau und Ersatz durch ein nach DIN 105-100 und DIN EN 1997-1 statisch bemessenes Stahlbetonfundament ist zwingend erforderlich – ohne Ausnahme und ohne Kompromisse.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    Kategorie Risiko / Chance Auswirkung
    🔴 Risiko Frostschäden durch Wasseraufnahme im KS-Mauerwerk Strukturelle Zerstörung des Fundaments innerhalb weniger Winter – Setzungen, Risse, Treppe wird unbrauchbar.
    🔴 Risiko Fehlende Zugfestigkeit bei dynamischer Belastung Spontane Rissbildung oder Bruch unter Trittlast, Sturzgefahr für Nutzer.
    🔴 Risiko Keine normkonforme Zulassung als Fundamentmaterial Haftungsrisiko für Bauherr und ausführenden Betrieb; mögliche Rückbauauflage durch Bauaufsicht.
    🔴 Risiko Unzureichende Tiefenlage unter Frostgrenze Langsame, aber irreversible Schädigung durch Frosthebung – Treppe neigt sich, Fugen brechen auf.
    🔴 Risiko Fehlende kapillarbrechende Schicht und Entwässerung Dauerhafte Feuchtelagerung am KS-Fundament → beschleunigte Zersetzung, Schimmelbildung im Eingangsbereich.
    ✅ Chance Frühzeitige Identifizierung verhindert Folgeschäden Gezielte Intervention vor Inbetriebnahme spart hohe Kosten für Sanierung nach Schadenseintritt.
    ✅ Chance Nachweis normgerechten Bauens durch Sachverständigen Erhöhte Wertstabilität des Objekts, reibungslose Abnahme und Vermeidung von Gewährleistungsansprüchen.
    ✅ Chance Umbau auf zukunftsfähiges Fundament (z. B. mit Wärmedämmung) Möglichkeit, Energieeffizienz des Eingangsbereichs langfristig zu verbessern.
    ✅ Chance Dokumentationspflicht für Baubeginn nach DIN 18202 Klare Nachweisführung für alle Gewerke – erhöhte Planungssicherheit und Rechtssicherheit.
    ✅ Chance Einbindung von Fachplanern bereits in der Nachbesserung Vermeidung neuer Planungsfehler – langfristig weniger Aufwand bei Sanierungen oder Umbauten.

    Orientierungshilfen

    1. Unverzüglichen Rückbau einleiten: Beauftragen Sie noch heute einen Fachbetrieb für Erd- und Fundamentbau mit der vollständigen Entfernung des KS-Fundaments – kein Versuch einer "Nachbesserung".
    2. Experten beauftragen: Kontaktieren Sie einen staatlich anerkannten Sachverständigen für Fundamentbau oder einen zertifizierten Bauingenieur zur statischen Prüfung und Ausarbeitung eines neuen Fundamententwurfs nach DIN EN 1997-1.
    3. Normgerechten Neubau sicherstellen: Verlangen Sie vom Planer eine Baubeschreibung mit konkreter Betonsorte (mindestens C25/30), Bewehrungsnachweis, Frosttiefenlage (> 80 cm), kapillarbrechender Kiesschicht und Abdichtung nach DIN 18195.
    4. Unterlagen sammeln: Fordern Sie vom ausführenden Betrieb die Bauzeitplanung, die Prüfzeugnisse für den Beton sowie die Einhaltung der Bauausführungsbestimmungen (z. B. Nachweis der Verdichtung) schriftlich an.
    5. Abnahme dokumentieren: Vereinbaren Sie eine schriftliche, vorläufige Abnahme des Fundaments mit Fotodokumentation und Baubegleitprotokoll – vor jeder weiteren Baumaßnahme (z. B. Treppenmontage).
    6. Baugenehmigung prüfen: Stellen Sie sicher, dass die geplante Neuausführung mit der ursprünglichen Baugenehmigung oder einer ergänzenden Bauvoranfrage abgestimmt ist.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Kalksandstein (KS)
    Ein Mauerstein aus Kalk, Sand und Wasser, der unter Dampfdruck gehärtet wird. KS-Steine zeichnen sich durch hohe Druckfestigkeit und gute Schallschutzeigenschaften aus.
    Verwandte Begriffe: Mauerwerk, Stein, Rohdichte, Druckfestigkeit
    Beton
    Ein Baustoff aus Zement, Gesteinskörnung und Wasser, der hydraulisch erhärtet. Beton ist vielseitig einsetzbar und zeichnet sich durch hohe Festigkeit und Dauerhaftigkeit aus.
    Verwandte Begriffe: Zement, Gesteinskörnung, Stahlbeton, Fundament
    Fundament
    Der tragende Unterbau eines Bauwerks, der die Lasten auf den Baugrund überträgt. Fundamente müssen ausreichend tragfähig und frostbeständig sein.
    Verwandte Begriffe: Gründung, Bodenplatte, Streifenfundament, Punktfundament
    Rohdichte
    Das Verhältnis von Masse zu Volumen eines Stoffes. Bei Mauersteinen gibt die Rohdichte Aufschluss über die Festigkeit und Schallschutzeigenschaften.
    Verwandte Begriffe: Dichte, Masse, Volumen, Stein
    Druckfestigkeit
    Die Fähigkeit eines Materials, Druckkräften standzuhalten, ohne zu versagen. Die Druckfestigkeit ist ein wichtiger Kennwert für Baustoffe im Hochbau.
    Verwandte Begriffe: Festigkeit, Zugfestigkeit, Belastung, Material
    Frostbeständigkeit
    Die Fähigkeit eines Baustoffs, Frost-Tau-Wechsel ohne Schäden zu überstehen. Frostbeständigkeit ist besonders wichtig für Bauteile im Außenbereich.
    Verwandte Begriffe: Witterungsbeständigkeit, Tausalzbeständigkeit, Materialprüfung, Schaden
    Statische Berechnung
    Ein rechnerischer Nachweis der Tragfähigkeit und Standsicherheit eines Bauwerks oder Bauteils. Die statische Berechnung berücksichtigt alle relevanten Lasten und Einwirkungen.
    Verwandte Begriffe: Tragwerksplanung, Lasten, Standsicherheit, Ingenieur

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was ist der Unterschied zwischen Kalksandstein und Beton?
      Kalksandstein besteht hauptsächlich aus Kalk, Sand und Wasser und wird unter Dampfdruck gehärtet. Beton ist ein Gemisch aus Zement, Gesteinskörnung und Wasser, das hydraulisch erhärtet. KS-Steine haben eine höhere Druckfestigkeit, Beton ist jedoch widerstandsfähiger gegen Zugkräfte und Umwelteinflüsse.
    2. Welche Vorteile hat Beton als Fundament?
      Beton ist sehr widerstandsfähig gegen Feuchtigkeit, Frost und chemische Einflüsse. Er lässt sich gut verarbeiten und in nahezu jede Form gießen. Zudem hat Beton eine hohe Tragfähigkeit und ist langlebig.
    3. Kann man Kalksandstein für Fundamente verwenden?
      Ja, Kalksandstein kann für Fundamente verwendet werden, wenn die statischen Anforderungen erfüllt sind und ein ausreichender Schutz vor Feuchtigkeit und Frost gewährleistet ist. Eine sorgfältige Planung und Ausführung sind entscheidend.
    4. Welche Rolle spielt die Rohdichte bei Kalksandsteinen?
      Die Rohdichte gibt das Gewicht des Steins pro Volumeneinheit an. Höhere Rohdichte bedeutet in der Regel höhere Festigkeit und bessere Schallschutzeigenschaften. Für Fundamente sollten KS-Steine mit einer ausreichend hohen Rohdichte verwendet werden.
    5. Was bedeutet SDF bei Kalksandsteinen?
      SDF steht für Stein-Druckfestigkeitsklasse. SDF 20 bedeutet, dass der Stein eine garantierte Druckfestigkeit von 20 N/mm² hat. Die erforderliche SDF-Klasse hängt von der statischen Belastung ab.
    6. Wie schützt man Kalksandstein vor Feuchtigkeit?
      Kalksandstein kann durch verschiedene Maßnahmen vor Feuchtigkeit geschützt werden, z.B. durch eine Abdichtung mit Bitumenanstrich, das Anbringen einer Noppenbahn oder durch den Einsatz von hydrophobierenden Imprägnierungen.
    7. Was ist bei der Verarbeitung von Kalksandstein im Fundament zu beachten?
      Beim Mauern von KS-Fundamenten ist auf eine vollfugige Vermauerung zu achten, um Hohlräume zu vermeiden. Gegebenenfalls ist eine Bewehrung erforderlich, um die Zugfestigkeit zu erhöhen. Die Ausführung sollte stets fachgerecht erfolgen.
    8. Wie finde ich heraus, ob das KS-Fundament ausreichend tragfähig ist?
      Die Tragfähigkeit des KS-Fundaments muss durch eine statische Berechnung nachgewiesen werden. Diese Berechnung sollte von einem qualifizierten Statiker oder Bauingenieur durchgeführt werden.

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  2. Kalksandstein-Fundament: Bewertung der Ausführung

    OT: @DA
    Sorry, DA, aber haben Sie an diesem Haus überhaupt etwas bekommen, was sie wollten und was ursprünglich vorgesehen war?
    • Name:
    • Reg2003-TBu
  3. Fundament für Treppe: Einschlämmen als optische Lösung?

    Das kann eine saubere Lösung sein, ...
    Ganz unten auch kein Fundament?
    Wir schlämmen die immer ein bisschen ein, dann fällt's nicht so auf. Sieht auch besser aus.
    Mal im Ernst: Keine Ahnung, aber warum nicht.
    Gewachsener Boden sollte es aber schon sein.
    Ist die Drainage nicht im Weg, oder nehme Sie Lochsteine?
    harhar
  4. Kalksandstein-Fundament: Ironische Empfehlung Bauausführung

    Treppenfundament 😉
    An Deiner Stelle Darryl würde ich den Bauunternehmer rausschmeißen und Fa. Billsch-Bau angagieren. Dann wüsste wenigsten was Du bekommst. Die schlämmen sogar die KS-Fundamente ein. Nobelpreiswürdig. Ich bin platt.
    Jupp
  5. Fundament-Dimensionierung: Breite, Höhe & Treppengewicht

    Na das wird samt des schlämmens
    AUCH mal wieder nichts!?! ... welche Größe (Breite/Höhe) hat das Fundament? ... und wie groß bzw. wie schwer und aus welchen Material ist den die Eingangstreppe?
  6. 🔴 KS-Stein als Treppenfundament: Grundsätzlich ungeeignet?

    Ich entnehme
    den Hinweisen, dass grundsätzlich (Kalksandstein) KS-Steine als Treppenfundament Scheiße sind!?
    @Herr Thalhammer: das Fundament ist 150 cm breit, wie gesagt 24 cm dick und 3 Steinreihen a 25 cm hoch (also 75 cm). Es soll eine Betontreppe drauf mit einem Podest (140x70 Bxt) und 5 Steigungen. Die rechte Seite der Treppe soll gschlossen werden. Dies soll durch eine Stahlmatte geschehen die in der Treppe mit eingegossen wird und das ganze soll dann auf Zug von oben her halten, ohne dass unten ein Fundament für diese Seitenwand existiert.
    Im übrigen ist es richtig, nichts an diesem Bau ist so wie ich es wollte. Das liegt aber hauptsächlich daran, dass es zu keinem einzigen Detail eine Planung zu geben scheint. Dies hätte aber der Planer machen müssen. Aber was soll ich sagen über 50 % der Leistung sind noch nicht bezahlt. Ganz einfach die Sachlage.
    • Name:
    • DA
  7. ⚠️ KS-Fundament: Statische Bedenken bei Treppenlast (2t)!

    Statik ist wenn es dann doch hält:-)
    • ich rechne* 1.4*0.7*0.18*2600+ (5*300) /2= 1208 kg plus Pi mal Daumen (plus Belag + Verkehrs/Schneelast) macht summa sumarum

    ca. 2 to. die hier (wenn ich's richtig verstanden habe) auf eine
    KS Grundfläche von 1.50*0.24 m wirken ... mit Verlaub ABER das ist Sch ... ich befürchte das die Treppe samt dem geschlämmten 🙂 KS Fundamentes mit den Jahren dann im Nirvana verschwinden (versinken) wird ... UND dann kommt ja noch der seitlicher Druck (Treppenschub) der das ganze nach hinten kippen lässt ... NÖ das kann doch gar nicht sein? (nochmal nachfragen muss ) ... von was reden wir vom Fundament am Treppenantritt oder vom Fundament wo die Podestplatte am Ende aufliegt? ... so habe ich's verstanden?

  8. @ Herr Thalhammer

    Fundament am Antritt
    • Name:
    • DA
  9. KS-Fundament: Tragfähigkeit & Risiko von Treppen-Verdrehung

    Dann ist es nicht ganz so schlimm
    dort dürfte *wiederrechne* ein Last mit ca. 1 to. anzurechnen sein? und bei dem dünnen Fundament bleibt das immer noch ein schwammige Ausführung!?! ... anders ausgedrückt ... WENN der Boden die Last nicht aufnimmt verdreht sich Treppe samt Podest!
  10. Fundament-Alternativen: Betonfundament mit KS-Aufbau

    @Thalhammer
    Da gibt's nichts zu rechnen ...
    Es sei denn, man will zeigen, dass es passt. Wollen Sie das?
    Ein Fundament gehört darunter, reicht ja 40 cm hoch, Rest dann meinetwegen mit (geeigneten) KS.
    Apropos "Treppenschub": Den müssen Sie mir erläutern 🙂
  11. Treppenschub: Erklärung für Laien zur Lastverteilung

    Mister D. Bakel
    Nein Sie haben schon recht ... das kann man gar nicht schönrechnen ... ABER es war für den Laien bestimmt damit er sich mal vorstellen kann was da eigentlich daherkommt 🙂
    Stichwort: TreppenSchub ... eine Zeitlang dachte ich das es beim dem Fundament um das rückseitige Auflagerfundament für die Podestplatte/Lauf geht ... und bei dem Boden sprich der ganzvollen Ausführung habe ich mir bildlich vorgestellt wie die Treppe mit den Jahren dann nach hinten kippt ... daher kam der Schub 🙂
  12. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Fundament für Eingangstreppe: Kalksandstein vs. Beton – Tragfähigkeit im Fokus

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Frage, ob Kalksandstein (KS-Stein) als Fundament für eine Eingangstreppe eine gleichwertige Alternative zu Beton darstellt. Es werden Bedenken hinsichtlich der Tragfähigkeit von KS-Steinen geäußert, insbesondere im Hinblick auf das Gewicht der Treppe und mögliche Setzungen. Einige Teilnehmer schlagen alternative Lösungen vor, wie z.B. ein Betonfundament mit einem Aufbau aus KS-Steinen.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Im Beitrag ⚠️ KS-Fundament: Statische Bedenken bei Treppenlast (2t)! werden erhebliche statische Bedenken geäußert, da die Last der Treppe (ca. 2 Tonnen) auf einer relativ kleinen KS-Grundfläche wirkt. Dies könnte langfristig zu einem Absinken der Treppe führen.

    🔴 Risiko: Mehrere Beiträge, darunter 🔴 KS-Stein als Treppenfundament: Grundsätzlich ungeeignet?, weisen darauf hin, dass KS-Steine als Treppenfundament grundsätzlich ungeeignet sein könnten, insbesondere wenn die Tragfähigkeit des Bodens nicht ausreichend ist. Das Risiko von Setzungen und Verdrehungen der Treppe wird betont (siehe KS-Fundament: Tragfähigkeit & Risiko von Treppen-Verdrehung).

    ✅ Empfehlung: Als Alternative wird im Beitrag Fundament-Alternativen: Betonfundament mit KS-Aufbau ein Betonfundament mit einem Aufbau aus KS-Steinen vorgeschlagen. Dies könnte eine Möglichkeit sein, die Vorteile beider Materialien zu nutzen und gleichzeitig die Tragfähigkeit des Fundaments zu gewährleisten.

    👉 Handlungsempfehlung: Es wird dringend empfohlen, die Statik des Fundaments von einem Fachmann überprüfen zu lassen, bevor die Treppe gebaut wird. Dabei sollten die spezifischen Eigenschaften des Bodens, das Gewicht der Treppe und die Tragfähigkeit der KS-Steine berücksichtigt werden. Die Diskussion im Thread Treppenschub: Erklärung für Laien zur Lastverteilung kann helfen, die Lastverteilung besser zu verstehen.

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