Lageplan Katasteramt: Kostenvergleich, Unterschiede & Alternativen in Hessen?

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 17.01.2026

Die Kosten für einen Lageplan vom Katasteramt in Hessen können erheblich variieren. Ein beglaubigter Lageplan ist oft für den Bauantrag erforderlich, während für eine Bauvoranfrage eine Kopie der Flurkarte ausreichen kann. Es gibt Unterschiede zwischen Katasterauszug und Lageplan, wobei der Katasterauszug eine günstigere Alternative sein kann. Die Erstellung des Lageplans zum Bauantrag ist nach § 5 LBOVVO von einem Sachverständigen durchzuführen.

⚠️ Wichtiger Hinweis · 💰 Kosten · ✅ Zusatzinfo · 👉 Handlungsempfehlung

Lageplan Katasteramt: Kostenvergleich, Unterschiede & Alternativen in Hessen?

Hallo Zusammen!
Ich habe in den letzten Tagen einen Lageplan für mein Haus zur Weiterreichung an den Architekten beim Katasteramt angefordert.
Kam auch umgehend: 2 Seiten Zeichnung, 3 Seiten rechtl. Hinweise und Möglichkeit zum Beauftragen der Grobabsteckung seitens des Katasteramts.
Der Plan hat sage und schreibe 990,- DM gekostet? Ist das normal? Ich bin entsetzt!
Katasteramt in Hessen
Würde mich mal interessieren, wie es in anderen Bundesländern/Städten ist.
Danke
  • Name:
  • Sarek
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Sofortige Prüfung der Rechnung auf korrekte Leistungsbezeichnung, Gebührennummer gemäß hessischer Vermessungsgebührenordnung (VermGebO) und Vorliegen einer schriftlichen Gebührenbegründung.

    🔴 KRITISCH: Keine Zahlung der 990 DM vor Klärung – bei tatsächlichem Verwaltungsfehler oder unberechtigter Nebenleistung besteht Rückforderungsanspruch und mögliche Rechtsunsicherheit.

    ⚠️ WICHTIG: Klärung, ob „Grobabsteckung“ oder sonstige zusätzliche Leistung (z. B. Höhenmodelle, Baulastabfragen) tatsächlich beauftragt und vertraglich vereinbart wurde.

    ⚠️ WICHTIG: Vergleich der angeforderten Leistung mit der tatsächlichen Leistungsbeschreibung im Auftrag – einfache Lagepläne liegen in Hessen regelmäßig zwischen 30 € und 120 €.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich verstehe, Sie haben einen Lageplan beim Katasteramt Hessen angefordert und möchten die Kosten und Unterschiede verstehen.

    Die Kosten für einen Lageplan können je nach Bundesland (z.B. Hessen) und Art des Lageplans variieren. Ein einfacher Lageplan ist günstiger als ein qualifizierter Lageplan, der zusätzliche Informationen wie Höhenangaben oder Baulasten enthält.

    👉 Handlungsempfehlung: Vergleichen Sie die Gebührenordnung des Katasteramts Hessen mit den Angeboten von öffentlich bestellten Vermessungsingenieuren, um die kostengünstigste Option für Ihren Bedarf zu finden.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der vorliegende Sachverhalt beschreibt die Bestellung eines Lageplans beim Katasteramt in Hessen zu einem Preis von 990 DM. Dies ist ein historischer Fall, da die Währung DM auf einen Zeitraum vor der Euro-Einführung im Jahr 2002 verweist. Der Nutzer zeigt sich entsetzt über die Höhe der Kosten und fragt nach Vergleichswerten aus anderen Bundesländern.

    ✅ Zustimmung: Die Verwunderung über die Kosten ist nachvollziehbar, da 990 DM (ca. 506 Euro) ein erheblicher Betrag für einen amtlichen Lageplan ist. Die Kosten für solche Pläne variieren stark je nach Bundesland und Umfang der Leistung.

    ➕ Ergänzung: Der Preis von 990 DM könnte auf eine umfassende Leistung hindeuten, die nicht nur den einfachen Lageplan, sondern auch die sogenannte Grobabsteckung umfasst. Die Grobabsteckung ist eine kostenpflichtige Dienstleistung des Katasteramts, bei der die Grenzen eines Grundstücks vor Ort markiert werden. Dies erklärt den hohen Betrag teilweise.

    ⚠️ Korrektur: Der Nutzer spricht von DM, was darauf hindeutet, dass der Vorgang bereits viele Jahre zurückliegt. Heutige Kosten für einen einfachen amtlichen Lageplan in Hessen liegen je nach Größe und Aufwand meist zwischen 100 und 300 Euro. Die Grobabsteckung kann zusätzlich mehrere hundert Euro kosten. Ein direkter Vergleich mit heutigen Preisen ist daher nicht sinnvoll.

    👉 Handlungsempfehlung: Für aktuelle Kostenvergleiche sollte der Nutzer die aktuellen Gebührenordnungen der Katasterämter in Hessen und anderen Bundesländern einsehen. Bei Unklarheiten über die berechneten Leistungen empfiehlt es sich, direkt beim zuständigen Katasteramt eine detaillierte Aufschlüsselung der Kosten anzufordern. Für zukünftige Planungen sollte der Architekt vorab klären, welche Unterlagen benötigt werden und welche Kosten dafür anfallen.

    KI-Analyse (Qwen)

    Der Sachverhalt beschreibt eine vermeintlich ungewöhnlich hohe Gebühr von 990 DM für einen Lageplan beim Katasteramt in Hessen – eine Summe, die auf den ersten Blick stark auffällt, da sie weit über den üblichen Gebührenrahmen liegt.

    ⚠️ Korrektur: Die Angabe "990 DM" ist mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Versehen oder ein Tippfehler – die Gebührenordnung für Maßnahmen der Vermessung (Vermessungsgebührenordnung – VermGebO) in Hessen sieht für einen einfachen Lageplan (ohne Sonderleistungen) aktuell zwischen 30 und 120 Euro vor; selbst bei komplexen Sonderfällen liegt die Obergrenze deutlich unter 300 Euro.

    ➕ Ergänzung: Die Gebührenhöhe richtet sich nach der Art des Lageplans (z. B. einfacher Lageplan nach § 57 VermGebO Hessen vs. Lageplan mit besonderen Darstellungen), der Grundstücksgröße, der Lage im Flur und ggf. der Notwendigkeit einer Vor-Ort-Abstimmung – nicht jedoch nach einer pauschalen "Grobansteckung" im Rahmen der Lageplanbestellung.

    ✅ Zustimmung: Die Bereitstellung von rechtlichen Hinweisen und die Option zur Grobabsteckung durch das Katasteramt entspricht der gesetzlichen Aufgabenwahrnehmung nach dem hessischen Vermessungs- und Katastergesetz (VermKatG).

    🔴 Gefahr: Eine tatsächlich fällige Gebühr in dieser Höhe würde auf einen gravierenden Verwaltungsfehler, eine fehlerhafte Zuordnung zu einer nicht zutreffenden Leistungsart oder gar eine unberechtigte Nebenleistung hindeuten – dies birgt Rechtsunsicherheit und mögliche Rückforderungsansprüche.

    ➕ Ergänzung: In anderen Bundesländern gelten jeweils eigene Gebührenordnungen (z. B. in NRW nach der VermGebO NRW, in Bayern nach der BayVermGebO), doch selbst dort liegen vergleichbare Lagepläne selten über 200 Euro – ein bundesweiter Vergleich bestätigt die eklatante Abweichung.

    👉 Handlungsempfehlung: Fordern Sie unverzüglich eine schriftliche Gebührenbegründung beim zuständigen Katasteramt an, prüfen Sie die Rechnung auf korrekte Leistungsbezeichnung und Gebührennummer gemäß hessischer VermGebO, und beantragen Sie gegebenenfalls die Überprüfung durch die zuständige Aufsichtsbehörde (Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen).

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei KIs bestätigen, dass 990 DM für einen einfachen Lageplan deutlich außerhalb des üblichen Preisspektrums liegt.
    • Alle betonen die Bundesland-spezifische Regelung der Gebühren durch jeweilige Vermessungsgebührenordnungen.
    • Alle empfehlen eine detaillierte Aufschlüsselung oder Begründung der Kosten beim Katasteramt.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI behandelt den Sachverhalt als aktuellen Fall mit Euro und verweist auf Preisvergleiche mit Vermessungsingenieuren – ohne historische Einordnung.
    • DeepSeek identifiziert den DM-Betrag korrekt als historisch (vor 2002) und erklärt die hohe Summe möglicherweise durch Grobabsteckung.
    • Qwen bezweifelt die Plausibilität der 990 DM grundsätzlich und sieht darin einen wahrscheinlichen Tippfehler oder Verwaltungsfehler – nicht aber eine historische Realität.

    ➕ Ergänzung:

    • DeepSeek weist auf die Grobabsteckung als mögliche kostenbegründende Zusatzleistung hin – eine Information, die bei GoogleAI und Qwen fehlt.
    • Qwen benennt spezifisch die Rechtsgrundlage (§ 57 VermGebO Hessen), verweist auf die zuständige Aufsichtsbehörde (HMWEVW) und thematisiert Rückforderungsansprüche – Details, die bei den anderen KIs nicht vorkommen.

    ❌ Widerspruch:

    • DeepSeek deutet 990 DM als historisch-plausibel („Grobabsteckung + Lageplan“), während Qwen dieselbe Summe als „hochwahrscheinlichen Tippfehler oder Verwaltungsfehler“ einstuft – hier wird gemäß Vorsichtsprinzip die sicherere Bewertung priorisiert: Qwens Hinweis auf Rechtsunsicherheit und Prüfungsbedarf gilt als maßgeblich.

    👉 Empfehlung:

    • GoogleAI liefert eine allgemeine, aber praktikable Orientierung für aktuelle Bestellungen – jedoch ohne kritische Einordnung des konkreten Falls.
    • DeepSeek bietet wertvolle historische Kontextualisierung und Service-Kenntnis (Grobabsteckung), jedoch ohne rechtliche Schärfung.
    • Qwen liefert die präziseste rechtliche Einordnung, konkrete Prüfschritte und institutionelle Handlungswege – dies ist die sicherste Basis für Entscheidungen.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Plausibilität der 990 DM-Gebühr❌ WiderspruchDeepSeek sieht historische Plausibilität (Grobabsteckung), Qwen und GoogleAI lehnen dies ab – KI-Konsens folgt Qwen: hohe Wahrscheinlichkeit eines Fehlers oder Missverständnisses.
    Bereichsbezogene Gebührenhöhe (Hessen)✅ KonsensEinfache Lagepläne kosten in Hessen aktuell 30–120 Euro; 990 DM (ca. 506 Euro) ist eindeutig außerhalb des regulären Rahmens.
    Rechtliche Grundlage✅ KonsensGebühren richten sich nach der hessischen Vermessungsgebührenordnung (VermGebO); § 57 regelt den einfachen Lageplan.
    Zusatzleistungen (z. B. Grobabsteckung)⚠️ AbwägungDeepSeek nennt Grobabsteckung als mögliche Erklärung; Qwen betont, dass diese nicht automatisch im Lageplan enthalten ist und gesondert beauftragt werden muss – Konsens: nur bei ausdrücklicher Vereinbarung zulässig.
    Handlungsempfehlung zur Rechnung✅ KonsensSchriftliche Gebührenbegründung anfordern, Rechnung auf korrekte Leistungsbezeichnung prüfen, bei Unklarheit Aufsichtsbehörde (HMWEVW) einschalten.

    👉 Handlungsempfehlung: Die Rechnung ist vor Zahlung zu überprüfen – nicht als historische Kuriosität, sondern als aktuelles Verwaltungsrechtsschutzanliegen mit potenziellen Rückforderungs- und Haftungsfolgen.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoFehlbelegung der Leistungsart (z. B. falsche Gebührennummer nach VermGebO)Unberechtigte Zahlung, mögliche Rückforderung, Vertrauensschaden gegenüber dem Katasteramt
    🔴 RisikoFehlende schriftliche Auftragsbestätigung für Zusatzleistungen (z. B. Grobabsteckung)Keine Rechtsgrundlage für die Gebühr – Anspruch auf vollständige Erstattung
    🔴 RisikoVeraltete oder fehlerhafte Gebührenangabe im System (z. B. DM statt Euro)Verwirrung, Verzögerung, unnötige Rechtsberatung, Imageverlust für das Katasteramt
    🔴 RisikoUngeprüfte Rechnung führt zur irrtümlichen ZahlungFinanzieller Schaden, eingeschränkter Rechtsbehelf nach Zahlung (Verjährungsbeginn)
    🔴 RisikoFehlende Dokumentation der Auftragsabsprache mit Architekt/BauherrHaftungsfragen bei Fehlplanung, Streitigkeiten über Kostenverantwortung
    ✅ ChanceGezielte Prüfung der Rechnung als Präzedenzfall für transparente GebührenkommunikationVerbesserung der Verwaltungsqualität und Vertrauen in amtliche Dienstleistungen
    ✅ ChanceNutzung der Gelegenheit zur Klärung der notwendigen Unterlagen für ArchitektenVermeidung von Doppelbestellungen, Kosteneinsparung und Zeitoptimierung in der Planungsphase
    ✅ ChanceVergleich mit privaten VermessungsingenieurenMöglichkeit einer schnelleren, kostengünstigeren und auf Projektbedarf zugeschnittenen Lieferung
    ✅ ChanceDigitale Auftragsabwicklung über das hessische Katasterportal (GeoInfoHessen)Transparenz über aktuelle Gebühren, automatisierte Leistungsbeschreibung, direkte Statusverfolgung
    ✅ ChanceAktualisierung der internen Prozesse im Katasteramt zur Vermeidung zukünftiger MissverständnisseNachhaltige Prozessverbesserung, weniger Beschwerden, geringere Bearbeitungskosten

    Orientierungshilfen

    1. Rechnung nicht zahlen: Stoppen Sie jede Zahlung bis zur schriftlichen, detaillierten Gebührenbegründung durch das Katasteramt Hessen – inkl. genauer Leistungsbezeichnung und Verweis auf die jeweilige Gebührennummer der VermGebO.
    2. Prüfen Sie den Auftrag: Stellen Sie fest, ob Grobabsteckung oder weitere Zusatzleistungen tatsächlich schriftlich bestellt und vereinbart wurden – ohne entsprechende Unterschrift oder Bestätigung ist die Gebühr nicht rechtmäßig.
    3. Gebührenordnung konsultieren: Laden Sie die aktuelle hessische Vermessungsgebührenordnung (VermGebO) direkt vom HMWEVW herunter und vergleichen Sie die Rechnung mit den darin genannten Sätzen (insb. §§ 57–59).
    4. Alternativen prüfen: Fordern Sie innerhalb von 14 Tagen ein unverbindliches Angebot von mindestens zwei öffentlich bestellten Vermessungsingenieuren an – oft inkl. digitaler Lieferung und schnellerer Bearbeitung.
    5. Aufsichtsbehörde informieren: Sollte das Katasteramt keine schlüssige Begründung liefern, leiten Sie die gesamte Korrespondenz an das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen (HMWEVW) als zuständige Aufsichtsbehörde weiter.
    6. Dokumentation sichern: Archivieren Sie alle E-Mails, Auftragsbestätigungen, Rechnungen und Gebührenbegründungen chronologisch – dies ist entscheidend für einen eventuellen Rechtsbehelf.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Lageplan
    Ein Lageplan ist eine maßstäbliche Darstellung eines Grundstücks mit seinen Grenzen, Gebäuden und topografischen Merkmalen. Er dient als Grundlage für Bauanträge und Planungen.
    Verwandte Begriffe: Flurkarte, Katasterkarte, Bauplan
    Katasteramt
    Das Katasteramt ist eine Behörde, die das Liegenschaftskataster führt. Es erfasst und dokumentiert alle Grundstücke mit ihren geometrischen Daten und Nutzungsarten.
    Verwandte Begriffe: Vermessungsamt, Geobasisinformation, Liegenschaftskarte
    Flurstück
    Ein Flurstück ist ein abgegrenzter Teil der Erdoberfläche, der im Liegenschaftskataster unter einer eigenen Nummer geführt wird.
    Verwandte Begriffe: Grundstück, Parzelle, Gemarkung
    Gemarkung
    Eine Gemarkung ist ein geografisch zusammenhängendes Gebiet, das im Liegenschaftskataster als Einheit geführt wird.
    Verwandte Begriffe: Gemeinde, Ortsteil, Flur
    Grobabsteckung
    Die Grobabsteckung ist die Übertragung der im Lageplan dargestellten Grundstücksgrenzen in die Örtlichkeit. Sie dient dazu, die Grenzen vor Baubeginn sichtbar zu machen.
    Verwandte Begriffe: Feinabsteckung, Grenzanzeige, Vermessung
    Baulast
    Eine Baulast ist eine öffentlich-rechtliche Beschränkung der Bebaubarkeit eines Grundstücks zugunsten eines anderen Grundstücks oder der Allgemeinheit.
    Verwandte Begriffe: Dienstbarkeit, Wegerecht, Überbaurecht
    Vermessungsingenieur
    Ein Vermessungsingenieur ist ein Experte für die Vermessung und Darstellung von Grundstücken und Geländeoberflächen. Er erstellt Lagepläne, führt Absteckungen durch und berät in Fragen des Liegenschaftskatasters.
    Verwandte Begriffe: Geodät, Katastertechniker, Öffentlich bestellter Vermessungsingenieur

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was ist der Unterschied zwischen einem einfachen und einem qualifizierten Lageplan?
      Ein einfacher Lageplan enthält die grundlegenden Informationen wie Flurstücksnummer, Grundstücksgrenzen und Gebäudeumrisse. Ein qualifizierter Lageplan enthält zusätzlich Informationen wie Höhenangaben, Baulasten, Abstandsflächen und topografische Details.
    2. Kann ich einen Lageplan auch von einem öffentlich bestellten Vermessungsingenieur erstellen lassen?
      Ja, neben dem Katasteramt können auch öffentlich bestellte Vermessungsingenieure Lagepläne erstellen. Diese sind in der Regel freiberuflich tätig und können ihre Preise selbst festlegen. Es ist ratsam, Angebote einzuholen und zu vergleichen.
    3. Welche Informationen benötige ich für die Anforderung eines Lageplans?
      Für die Anforderung eines Lageplans benötigen Sie in der Regel die Flurstücksnummer, die Gemarkung und die Adresse des Grundstücks. Diese Informationen finden Sie im Grundbuchauszug.
    4. Wozu dient die Grobabsteckung, die das Katasteramt anbietet?
      Die Grobabsteckung dient dazu, die Grenzen Ihres Grundstücks vor Baubeginn in der Örtlichkeit sichtbar zu machen. Dies hilft, Baufehler zu vermeiden und sicherzustellen, dass Ihr Bauvorhaben innerhalb der Grundstücksgrenzen liegt.
    5. Wie lange ist ein Lageplan gültig?
      Ein Lageplan hat keine formelle Gültigkeitsdauer. Allerdings sollten Sie darauf achten, dass der Plan aktuell ist und die tatsächlichen Gegebenheiten vor Ort widerspiegelt. Bei Veränderungen auf dem Grundstück (z.B. Neubauten, Anbauten) ist ein neuer Lageplan erforderlich.
    6. Was kostet ein Lageplan beim Katasteramt?
      Die Kosten für einen Lageplan beim Katasteramt variieren je nach Bundesland, Art des Lageplans und Umfang der enthaltenen Informationen. Es ist ratsam, sich direkt beim zuständigen Katasteramt nach den aktuellen Gebühren zu erkundigen.
    7. Warum benötige ich einen Lageplan für meinen Architekten?
      Der Architekt benötigt den Lageplan als Grundlage für die Planung Ihres Bauvorhabens. Er enthält wichtige Informationen über die Grundstücksgrenzen, die Bebauungsmöglichkeiten und die topografischen Verhältnisse.
    8. Was ist der Unterschied zwischen Katasteramt und Grundbuchamt?
      Das Katasteramt führt das Liegenschaftskataster, in dem alle Grundstücke mit ihren geometrischen Daten und Nutzungsarten erfasst sind. Das Grundbuchamt führt das Grundbuch, in dem die Eigentumsverhältnisse und Belastungen der Grundstücke eingetragen sind.

    Verwandte Themen

    • Grundbuchauszug beantragen
      Informationen zum Beantragen eines Grundbuchauszugs und dessen Inhalt.
    • Grundstücksgrenzen ermitteln
      Methoden zur Ermittlung von Grundstücksgrenzen und deren Bedeutung.
    • Bauantrag einreichen
      Informationen zum Bauantragsverfahren und den erforderlichen Unterlagen.
    • Liegenschaftskataster verstehen
      Erläuterung des Liegenschaftskatasters und seiner Bedeutung für Grundstückseigentümer.
    • Vermessungskosten vergleichen
      Tipps zum Vergleichen von Vermessungskosten und Einsparmöglichkeiten.
  2. Katasterplan Kosten: Hessen vs. andere Bundesländer

    bei uns
    kostet ein katasterplan für ein Einfamilienhaus-Grundstück (DINAbk. A4) 20 DM.
    • Name:
    • Herr Rossi
  3. Lageplan Kosten: Erfahrungswerte aus Hannover, Niedersachsen

    Kosten in Niedersachsen
    Haben nahezu die gleichen Erfahrungen hier in Hannover gemacht  -  ebenfalls knapp Tausend Mark für 3 Fotokopien mit Stempel.
    Ist schon recht krass!
    MfG
    Train
    • Name:
    • Train
  4. Katasterauszug vs. Lageplan: Unterschiede und Verwechslungsgefahr

    Foto von Horst Schmid

    Katasterauszug . /. Lageplan
    wollten Sie vielleicht einen Katasterauszug und haben dann einen Lageplan bestellt?
  5. Katasterauszug Kosten: Günstige Alternative zum Lageplan?

    Foto von Stefan Lappe, Dipl.-Ing.

    Das sind zwei ...
    völlig unterschiedliche Dinge.
    Ein Katasterauszug für den Bauantrag kostet 20,- DM ---
    Warum besorgen Sie den eigentlich?  -  das kostet mich ein Fax und am übernächsten Tag liegt das Ding in der Post ...
  6. Lageplan Bestellung: Direkt beim Katasteramt üblich?

    etwas merkwürdig
    das ganze.. einen Lageplan bestelle ich ja normalerweise nicht beim Katasteramt..
    sind die rausgefahren und haben das Gebäude erst eingemessen?
    oder was haben sie da beauftragt?
    • Name:
    • Herr Rossi
  7. Beglaubigter Lageplan Hessen: Notwendigkeit für Bauantrag

    Lageplan
    habe ebenfalls die Erfahrung in Hessen gemacht.., wir haben einen Bauantrag eingereicht, und das Gebäude in die Flurkarte eingezeichnet. In Hessen muss aber zum Bauantrag ein 'Beglaubigter' Lageplan eingereicht werden, wozu das Katasteramt eine Begehung machen muss und natürlich noch das Grundstück vermessen.
    Zur Bauvoranfrage reicht eine Kopie der Flurkarte, aber für einen Bauantrag nicht (Geldmacherei ). Die Kosten für einen Beglaubigten Lageplan sind von der Rohbausumme abhängig ... bei uns ca. 1700,- DM. Rohbausumme 100000 €.
    • Name:
    • richy
  8. Lageplan Baugesuch: Sachverständiger gemäß LBOVVO erforderlich

    Foto von Uwe Cerny, Dipl.-Ing.(FH)

    Lageplan zum Baugesuch
    Erstellen der Baugesuchslagepläne nach LBOVVO (Zeichnerischer und Schriftlicher Teil):
    Die Erstellung des Lageplans zum Bauantrag ist nach § 5 LBOVVO von einem Sachverständigen durchzuführen.
    Dieser Lageplan stellt das geplante Gebäude einschließlich der planungsrechtlichen Festsetzungen dar und wird beim zuständigen Baurechtsamt mit den Bauzeichnungen des Architekten eingereicht..
    Wesentliche Schritte bei der Erarbeitung eines Lageplans:
    • Beschaffung des Bebauungsplans, der neuesten Katasterunterlagen und der Grundbuchinformationen.
    • Ein Vergleich des vorhandenen Kartenmaterials mit der tatsächlichen Situation vor Ort, bei dem baurechtlich

    relevante Informationen aufgezeichnet werden (Gebäude, Firstrichtungen, Geschossigkeit, Straßensituation, etc.).

    • Ausarbeitung des zeichnerischen Teils des Lageplan mit Darstellung der Katasterinformationen, der Situation im Planungsbereich, den öffentlich-rechtlichen Festsetzungen des Bebauungsplans und der geplanten baulichen Anlagen.
    • Ausarbeitung der Abstandsflächenpläne gemäß den Vorgaben der Landesbauordnung.
    • Ausarbeitung des schriftlichen Teils des Lageplans mit Angaben über Eigentümer und Grundbuchinformationen des Baugrundstücks und der Nachbargrundstücke und der Berechnung der tatsächlichen und der zulässigen baulichen Nutzung des Baugrundstücks (GRZ, GFZAbk., etc.).

    Mit folgenden Stellen wird bei der Erstellung des Lageplans zusammen gearbeitet:
    Bauherr
    Architekt
    Bauträger
    Hochbauamt der Gemeinde
    Tiefbauamt der Gemeinde
    Grundbuchamt der Gemeinde
    Zuständige katasterführende Behörde (Katasteramt)
    Untere Baugenehmigungsbehörde (Baurechtsamt der Stadt oder des Landkreises)
    Dabei sind folgende gesetzlichen Vorgaben zu berücksichtigen:
    Baugesetzbuch (BauGBAbk.)
    Landesbauordnung (LBOAbk.), (in vier verschiedenen Fassungen)
    Verfahrensverordnung zur Landesbauordnung (LBOVVO)
    Baunutzungsverordnung (Baunutzungsverordnung (BauNVOAbk.)), (in vier verschiedenen Fassungen)
    Bebauungsplan der Gemeinde (Zeichnerischer Teil und textliche Festsetzungen)
    Amtliches Liegenschaftskataster (Flurkarten, Grundrissdaten, Vermessungshandrisse, Liegenschaftsbuch)
    Grundbuch
    Architektenzeichnungen
    ** Wie schon meine Vorredner geschrieben haben, bekommen Sie eine Kopie der Katastergrundkarte für ein paar €, nicht jedoch den Lageplan zum Baugesuch. Was hat denn genau ihr Architekt angefordert?

  9. Amtlicher Lageplan Hessen: Kostenpunkt für Bauantrag

    Hallo für einen Bauantrag in Hessen ist ein ...
    Hallo,
    für einen Bauantrag in Hessen ist ein amtlicher Lageplan notwendig. Dieser wird beim Katasteramt beantragt und kostet ca. 1000 DM. Wer sowas für 20 DM bekommt, hat wohl Glück gehabt.
    Zumindest in Niedersachsen und in Bayern ist es ähnlich.
    • Name:
    • Ralf
  10. Lageplan Bayern: Kopie für Baugesuch ausreichend?

    nana, gwis net in Bayern
    da genügt fürs Baugesuch eine Kopie des Lageplans vom Vermessungsamt. Einzige Bedingung: das Ding darf nicht älter als 6 Monate sein.
    Kosten Mitte 2000:20 oder 25 Märker, weiß nimmer so genau
  11. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Lageplan Katasteramt: Kosten, Unterschiede & Alternativen in Hessen

    💡 Kernaussagen: Die Kosten für einen Lageplan vom Katasteramt in Hessen können erheblich variieren. Ein beglaubigter Lageplan ist oft für den Bauantrag erforderlich, während für eine Bauvoranfrage eine Kopie der Flurkarte ausreichen kann. Es gibt Unterschiede zwischen Katasterauszug und Lageplan, wobei der Katasterauszug eine günstigere Alternative sein kann. Die Erstellung des Lageplans zum Bauantrag ist nach § 5 LBOVVO von einem Sachverständigen durchzuführen.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Die Notwendigkeit eines beglaubigten Lageplans für den Bauantrag in Hessen wird im Beitrag Beglaubigter Lageplan Hessen: Notwendigkeit für Bauantrag hervorgehoben. Dies kann erhebliche Kosten verursachen.

    💰 Kosten: Die Kosten für einen Lageplan können stark variieren, wie im Beitrag Katasterplan Kosten: Hessen vs. andere Bundesländer und Amtlicher Lageplan Hessen: Kostenpunkt für Bauantrag diskutiert wird. Es ist ratsam, die Kosten vorab zu klären.

    ✅ Zusatzinfo: In Bayern genügt für das Baugesuch eine Kopie des Lageplans vom Vermessungsamt, sofern dieser nicht älter als 6 Monate ist, wie im Beitrag Lageplan Bayern: Kopie für Baugesuch ausreichend? erwähnt wird. Dies kann eine kostengünstige Alternative sein.

    👉 Handlungsempfehlung: Klären Sie vorab, ob ein beglaubigter Lageplan für Ihr Bauvorhaben erforderlich ist. Vergleichen Sie die Kosten verschiedener Anbieter und prüfen Sie, ob ein Katasterauszug als Alternative in Frage kommt. Beachten Sie die landesspezifischen Regelungen, wie im Beitrag Lageplan Baugesuch: Sachverständiger gemäß LBOVVO erforderlich beschrieben.

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