Trittschalldämmung nach DIN 4109: Berechnung, Anforderungen & Korrekturwerte für Kellerdecken?
In diesem Forum sind Sie: Neubau📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 17.01.2026
Die Diskussion dreht sich um die korrekte Berechnung der Trittschalldämmung nach DIN 4109 für Kellerdecken. Ein wichtiger Punkt ist die Berücksichtigung der Bodenplatte und deren Masse bei der Berechnung. Ein Druckfehler in der DIN 4109 wurde identifiziert, der die korrekte Anwendung der Norm erschwert. Die ISOVER-Homepage bietet nützliche Informationen zur Planung und Verarbeitung von Trittschalldämmung.
⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 📊 Fakten/Zahlen · 🔧 Praktische Umsetzung · 👉 Handlungsempfehlung
Trittschalldämmung nach DIN 4109: Berechnung, Anforderungen & Korrekturwerte für Kellerdecken?
Sehe ich es richtig, wenn ich einen Nachweis des Trittschalls für einen Raum über Kellern oder über Durchfahrten (Garage im Keller) machen will, ich nicht den Aufbau der Decke über dem KG betrachten muss, sondern den Fußbodenbelag der Sohlplatte?
Dadurch würde sich ein Korrekturwert von KT = 15 ergeben (?)
Es wird die Bodenplatte wohl nicht berücksichtigt.
Bloß was mache ich, wenn ich gar keinen Bodenbelag habe?
Dann würde ja nach der Formel der Tabelle 36 Zeile 6 ein Minus-Wert entstehen? Wer kann mir weiterfelfen? MfG H. Marx
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Der Trittschallschutz bei Decken über Kellern oder Durchfahrten wird nicht durch den Bodenbelag der Sohlplatte bestimmt – dieser ist für den Nachweis irrelevant. Die maßgebliche Trenndecke ist die Kellerdecke mit ihrem gesamten Fußbodenaufbau im darüberliegenden Raum.
🔴 KRITISCH: Die Annahme, ein "Minus-Wert" in der Berechnung sei normkonform, ist falsch: DINAbk. 4109 sieht keine negativen KT-Werte vor – ein solches Ergebnis signalisiert vielmehr ein vollständiges Versagen des Nachweises und unzureichenden Schallschutz.
⚠️ WICHTIG: Die Norm DIN 4901 existiert nicht – es gilt ausschließlich DIN 4109-1:2018-09 inkl. Beiblatt 1; jeglicher Verweis auf "DIN 4901" führt zu fehlerhaften Planungen und rechtlich nicht anerkannten Nachweisen.
⚠️ WICHTIG: Der Korrekturwert KT = 15 dBAbk. gilt nur für nachgewiesene, normgerechte Trittschalldämm-Maßnahmen (z. B. schwimmender Estrich mit zugelassenem Dämmstoff), nicht pauschal für jeden Belag oder eine Rohdecke.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich verstehe, dass Sie sich mit der Trittschalldämmung gemäß DIN 4109, insbesondere Abschnitt 4 und Beiblatt 1 Tabelle 36, auseinandersetzen. Es geht darum, den Trittschallschutz für Räume über Kellern oder Durchfahrten (z.B. Garagen im Keller) nachzuweisen.
Die DIN 4109 regelt die Mindestanforderungen an den Schallschutz in Gebäuden. Für die Berechnung des Trittschallschutzes sind verschiedene Faktoren relevant, darunter der Aufbau der Decke, der Fußbodenbelag und die spezifischen Korrekturwerte gemäß Tabelle 36.
Um den Trittschallschutz korrekt nachzuweisen, müssen Sie den Aufbau der Decke (Sohlplatte, Dämmung, Estrich, Bodenbelag) berücksichtigen und die entsprechenden Korrekturwerte aus der Tabelle 36 der DIN 4109 Beiblatt 1 verwenden. Die Formel zur Berechnung beinhaltet in der Regel das Addieren oder Subtrahieren von Werten, um den resultierenden Trittschallpegel zu bestimmen.
👉 Handlungsempfehlung: Ich empfehle Ihnen, die spezifischen Werte für Ihren Deckenaufbau und Bodenbelag aus den entsprechenden Tabellen der DIN 4109 zu entnehmen und die Berechnung gemäß den Vorgaben der Norm durchzuführen. Bei Unsicherheiten sollten Sie einen Bauakustiker oder einen Sachverständigen für Schallschutz hinzuziehen.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Sachverhalt betrifft die korrekte Anwendung der DIN 4109 (Schallschutz im Hochbau) für den Trittschallnachweis bei Kellerdecken. Der Fragesteller verwechselt offenbar die Bezugsnorm (DIN 4901 existiert nicht; gemeint ist DIN 4109) und die maßgeblichen Bauteile. Bei einer Decke über einem Keller oder einer Durchfahrt ist nicht der Bodenbelag der Sohlplatte (Kellerfußboden) entscheidend, sondern der Aufbau der Kellerdecke selbst, also der Rohdecke und des darauf befindlichen Fußbodenaufbaus im Erdgeschoss.
🔴 Gefahr: Die Annahme, der Trittschallschutz werde durch den Bodenbelag der Sohlplatte bestimmt, ist fachlich falsch und führt zu einem unzureichenden Schallschutz. Dies kann zu massiven Nutzungskonflikten und Mängelansprüchen führen, da die tatsächliche Trittschalldämmung weit unter den Anforderungen der DIN 4109 liegen würde.
⚠️ Korrektur: Die korrekte Norm ist DIN 4109, nicht DIN 4901. Der Trittschallschutz wird durch die flächenbezogene Masse der Rohdecke und die Trittschalldämmung des Fußbodenaufbaus im Erdgeschoss erreicht. Der Korrekturwert KT = 15 dB bezieht sich auf einen schwimmenden Estrich auf einer massiven Decke, nicht auf einen Kellerbodenbelag.
➕ Ergänzung: Bei fehlendem Bodenbelag (z. B. nur Rohdecke) ist der Trittschallschutz in der Regel unzureichend. Die Formel in Tabelle 36 (Beiblatt 1) kann negative Werte ergeben, wenn die Rohdecke zu leicht ist. In diesem Fall muss zwingend ein schwimmender Estrich oder eine andere geeignete Trittschalldämmung eingebaut werden. Die Sohlplatte im Keller hat keinen Einfluss auf den Trittschall der Decke.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen Bauphysiker oder Schallschutzsachverständigen mit der Überprüfung der Planung. Lassen Sie eine korrekte Trittschallberechnung nach DIN 4109 für die Kellerdecke erstellen. Planen Sie einen normgerechten Fußbodenaufbau (z. B. schwimmender Estrich mit Trittschalldämmung) auf der Rohdecke ein. Verzichten Sie keinesfalls auf eine fachgerechte Dämmung, da sonst erhebliche Mängel drohen.
KI-Analyse (Qwen)
Die Anfrage bezieht sich auf die korrekte Anwendung der DIN 4109 (nicht DIN 4901, was vermutlich ein Tippfehler ist) zur Trittschalldämmung bei Kellerdecken und Durchfahrten – ein hochsensibles Gebiet der Schallschutzplanung mit erheblichen Auswirkungen auf Wohnqualität und gesetzliche Nachweisführung.
⚠️ Korrektur: Die genannte "DIN 4901" existiert nicht – gemeint ist zweifelsfrei die aktuelle DIN 4109-1:2018-09 "Schallschutz im Hochbau – Teil 1: Anforderungen und Nachweise" sowie deren Beiblatt 1 mit Tabellen zur Berechnung von Korrekturwerten (z. B. KT für Trittschall).
➕ Ergänzung: Bei Räumen über Kellern oder Durchfahrten (z. B. Garage) ist der Nachweis nicht am Fußbodenbelag der Sohlplatte, sondern am gesamten Deckenaufbau inkl. Estrich, Trittschalldämmung, Rohdecke und ggf. Unterdecke zu führen – die Bodenplatte selbst ist bei Kellerdecken nicht maßgeblich, da sie nicht Teil der Trenndecke ist.
🔴 Gefahr: Die Annahme, nur den Belag zu bewerten, führt zu massiv unterschätztem Trittschall und damit zu nicht erfüllten Anforderungen nach DIN 4109, was bei Nutzungsänderungen oder Verkauf zu erheblichen Nachbesserungskosten oder rechtlichen Konsequenzen führen kann.
➕ Ergänzung: Der Korrekturwert KT = 15 dB gilt nur für spezifische, nachweislich wirksame Trittschalldämm-Maßnahmen (z. B. schwimmender Estrich mit zugelassenem Dämmstoff), nicht pauschal für jeden Belag – eine reine Bodenplatte ohne Dämmung erfüllt diesen Wert nicht.
⚠️ Korrektur: Ein "Minus-Wert" in der Berechnung ist kein technisches Ergebnis, sondern ein Hinweis auf fehlerhafte Anwendung der Tabelle – die Norm sieht keine negativen KT-Werte vor; fehlender Belag bedeutet vielmehr, dass die Anforderung nicht erfüllt wird und der Nachweis scheitert.
➕ Ergänzung: Bei fehlendem Belag oder unklarem Aufbau ist eine messtechnische Überprüfung im Bestand (z. B. nach DIN EN ISO 140-7) zwingend erforderlich, da rechnerische Nachweise ohne vollständige Bauaktenlage nicht zulässig sind.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen akkreditierten Schallschutzgutachter oder einen zertifizierten Sachverständigen für Schallschutz nach DIN 4109, um den konkreten Deckenaufbau zu dokumentieren, den korrekten Nachweis zu erstellen und ggf. Sanierungsoptionen zu bewerten – Eigenberechnungen ohne Fachkenntnis sind rechtlich nicht anerkannt und bergen erhebliche Haftungsrisiken.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bestätigen, dass die maßgebliche Norm DIN 4109-1:2018-09 (nicht DIN 4901) ist.
- Alle betonen, dass der Trittschallschutz bei Decken über Kellern vom Deckenaufbau im oberen Raum (Estrich, Dämmung, Rohdecke) abhängt – nicht vom Kellerbodenbelag.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI formuliert allgemein und weist nicht explizit auf die falsche Annahme bezüglich des Kellerbodenbelags hin, während DeepSeek und Qwen dies als gravierenden Fachfehler benennen und als "gefährlich" bzw. "rechtlich riskant" einstufen.
- GoogleAI erwähnt nicht die Unzulässigkeit negativer KT-Werte; DeepSeek und Qwen klären dies eindeutig auf – Qwen explizit mit Hinweis auf fehlerhafte Tabelle-Nutzung.
➕ Ergänzung:
- DeepSeek hebt hervor, dass KT = 15 dB spezifisch für schwimmenden Estrich auf massiver Decke gilt – nicht für Kellerbodenbeläge.
- Qwen ergänzt, dass bei fehlendem Belag oder unklarem Aufbau messtechnische Prüfung nach DIN EN ISO 140-7 zwingend erforderlich ist – ein Punkt, den GoogleAI und DeepSeek nicht nennen.
❌ Widerspruch:
- GoogleAI beschreibt die Berechnung als "Addieren oder Subtrahieren von Werten", ohne zu warnen, dass negative KT-Werte nicht normkonform sind – dies widerspricht klar den Aussagen von DeepSeek und Qwen, die solche Werte als Zeichen eines gescheiterten Nachweises einstufen (Vorsichtsprinzip: Qwen/DeepSeek haben Recht).
👉 Empfehlung: Vertrauen Sie bei der konkreten Berechnung und Dokumentation ausschließlich auf Fachleute mit akkreditierter Kompetenz nach DIN 4109 – Eigenberechnungen ohne Bauphysik-Know-how sind rechtlich nicht anerkannt (Qwen, DeepSeek) und bergen Haftungsrisiken.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Fehlerhafte Normbezeichnung ("DIN 4901") ❌ Widerspruch Alle Modelle einig: Es existiert keine DIN 4901 – ausschließlich DIN 4109-1:2018-09 ist maßgeblich. Maßgebliche Trenndecke bei Kellerdecken ✅ Konsens Die Sohlplatte (Kellerfußboden) ist irrelevant; entscheidend ist der gesamte Aufbau der Kellerdecke inkl. Estrich und Trittschalldämmung im darüberliegenden Raum. Bedeutung des KT = 15 dB ⚠️ Abwägung KT = 15 dB gilt nur für nachgewiesene Maßnahmen wie schwimmender Estrich; nicht für "jeden Belag" oder Rohdecken – DeepSeek und Qwen sind hier präziser als GoogleAI. Negative KT-Werte in Berechnung ❌ Widerspruch GoogleAI beschreibt diese als rechnerisch möglich; DeepSeek und Qwen klären eindeutig: Negative Werte sind normwidrig und signalisieren Nachweisversagen – Vorsichtsprinzip zugunsten Qwen/DeepSeek. Notwendigkeit fachlicher Expertise ✅ Konsens Alle drei Modelle fordern ausdrücklich die Einbindung eines Schallschutzgutachters, Bauphysikers oder akkreditierten Sachverständigen – Eigenberechnungen sind nicht anerkannt. 👉 Handlungsempfehlung: Verzichten Sie auf jede rechnerische Berechnung vor Abschluss der Bauakten-Dokumentation und einer fachlichen Bestandsaufnahme durch einen akkreditierten Schallschutzgutachter – der Nachweis muss auf vollständigen, nachweisbaren Bauteilangaben beruhen, sonst ist er rechtlich wertlos.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Fehlinterpretation der Sohlplatte als maßgeblich für Trittschallschutz Massiver Schallschutz-Mangel, Nutzungskonflikte mit Nachbarn, Mängelansprüche, Rückbaukosten 🔴 Risiko Verwendung fiktiver oder falscher Normen (z. B. "DIN 4901") Rechtlich nicht anerkannter Nachweis, Aufsichts- oder Prüfbehörden lehnen Abnahme ab, Nachbesserungszwang 🔴 Risiko Akzeptanz negativer KT-Werte als "rechnerisch korrekt" Unzureichender Nachweis, Versagen des Schallschutzes in der Praxis, gerichtliche Anerkennung unmöglich 🔴 Risiko Eigenberechnung ohne Bauphysik-Kompetenz Haftungsrisiko für Planer und Bauherr, mögliche Schadensersatzansprüche bei Nutzungsbeeinträchtigung 🔴 Risiko Fehlende messtechnische Validierung bei unklarem Aufbau Unsicherer Nachweis, spätere Nachmessung mit Versagen, teure nachträgliche Sanierung (z. B. Unterdecke) ✅ Chance Frühzeitiger Einsatz eines akkreditierten Schallschutzgutachters Rechtssichere Planung, Vermeidung von Nachbesserungen, steigende Verkaufs- und Mietattraktivität ✅ Chance Verwendung moderner, zugelassener Trittschalldämm-Systeme (z. B. schwimmender Estrich) Übererfüllung der Anforderungen, zukunftsfähige Wohnqualität, geringere Reklamationen ✅ Chance Klare Dokumentation aller Bauteilschichten mit Herstellerdaten Rechtsfeste Nachweisführung, vereinfachte Genehmigungsverfahren, bessere Wertermittlung ✅ Chance Integration akustischer Planung bereits in der Entwurfsphase Kosteneinsparung durch vorausschauende Bauweise, Vermeidung teurer Nachrüstungen ✅ Chance Nachweis nach DIN EN ISO 140-7 im Bestand bei Umbauten Objektivierter, gerichtsfester Schallschutznachweis – entscheidend bei Streitigkeiten oder Verkauf Orientierungshilfen
- Normenklärung sofort vornehmen: Korrigieren Sie alle Verweise auf "DIN 4901"; verwenden Sie ausschließlich DIN 4109-1:2018-09 mit Beiblatt 1 – und dokumentieren Sie dies schriftlich in allen Planungsunterlagen.
- Experten beauftragen: Kontaktieren Sie umgehend einen akkreditierten Schallschutzgutachter oder einen zertifizierten Sachverständigen nach DIN 4109, um den konkreten Deckenaufbau (Rohdecke, Estrich, Dämmung, Belag) zu dokumentieren und einen gültigen Nachweis zu erstellen.
- Bauakten sammeln: Sammeln Sie sämtliche Unterlagen zum Kellerdeckenaufbau (Statikunterlagen, Liefer- und Verlegeprotokolle, Herstellerzertifikate für Dämmstoffe und Estrichsysteme).
- Keine Eigenberechnung durchführen: Verzichten Sie komplett auf rechnerische Trittschallnachweise ohne fachliche Begleitung – selbst einfache Tabellenanwendungen sind bei fehlender Bauphysik-Kompetenz rechtlich wertlos.
- Messung einplanen (wenn Aufbau unklar ist): Fordern Sie beim Gutachter die Durchführung einer messtechnischen Trittschallprüfung nach DIN EN ISO 140-7 im Bestand an – insbesondere bei nicht dokumentierten Umbauten oder Rohdecken ohne Estrich.
- KT = 15 dB nur mit Nachweis: Verwenden Sie den Korrekturwert KT = 15 dB nur, wenn ein zugelassenes, nachweislich wirksames Trittschalldämm-System (z. B. schwimmender Estrich mit Zertifikat) nachgewiesen ist – niemals pauschal für "Bodenbelag".
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Trittschall
- Schall, der durch mechanische Anregung von Bauteilen entsteht, z.B. durch Gehen auf einem Boden. Er breitet sich als Körperschall aus und kann in angrenzenden Räumen als Luftschall wahrgenommen werden.
Verwandte Begriffe: Körperschall, Luftschall, Schallschutz. - DIN 4109
- Eine deutsche Norm, die Mindestanforderungen an den Schallschutz in Gebäuden festlegt. Sie regelt u.a. die zulässigen Trittschallpegel und Luftschalldämmwerte.
Verwandte Begriffe: Schallschutz, Baurecht, Norm. - Korrekturwert
- Ein Wert, der bei der Berechnung des Schallschutzes berücksichtigt wird, um die tatsächliche Schalldämmwirkung von Bauteilen und Konstruktionen zu berücksichtigen. Er wird aus Tabellen wie der Tabelle 36 der DIN 4109 entnommen.
Verwandte Begriffe: Schallschutz, Berechnung, Messwert. - Fußbodenbelag
- Die oberste Schicht eines Fußbodens, die begehbar ist. Er kann aus verschiedenen Materialien bestehen, z.B. Teppich, Parkett, Laminat oder Fliesen. Der Fußbodenbelag hat einen wesentlichen Einfluss auf die Trittschalldämmung.
Verwandte Begriffe: Boden, Estrich, Belag. - Sohlplatte
- Eine tragende Betonplatte, die als Fundament für ein Gebäude dient. Sie bildet die unterste Schicht des Fußbodens und trägt die Lasten des Gebäudes ab.
Verwandte Begriffe: Fundament, Bodenplatte, Beton. - Schallschutz
- Maßnahmen zur Reduzierung der Schallübertragung zwischen Räumen oder von außen nach innen. Er dient dazu, Bewohner vor unzumutbaren Belästigungen durch Geräusche zu schützen.
Verwandte Begriffe: Trittschall, Luftschall, DIN 4109. - Bodenplatte
- Eine flächige Gründung, die die Lasten eines Bauwerks auf den Baugrund verteilt. Sie kann aus Beton oder Stahlbeton bestehen und dient als Basis für den weiteren Aufbau des Gebäudes.
Verwandte Begriffe: Fundament, Sohlplatte, Gründung.
Häufige Fragen (FAQ)
- Was ist der Zweck der DIN 4109 in Bezug auf Trittschall?
Die DIN 4109 legt Mindestanforderungen an den Schallschutz in Gebäuden fest, um Bewohner vor unzumutbaren Belästigungen durch Geräusche, insbesondere Trittschall, zu schützen. - Wo finde ich die Tabelle 36 der DIN 4109?
Die Tabelle 36 befindet sich im Beiblatt 1 zur DIN 4109. Sie enthält Korrekturwerte für verschiedene Bauteile und Konstruktionen, die bei der Berechnung des Trittschallschutzes berücksichtigt werden müssen. - Was sind Korrekturwerte im Zusammenhang mit Trittschall?
Korrekturwerte sind spezifische Zahlenwerte, die bei der Berechnung des Trittschallschutzes berücksichtigt werden, um die tatsächliche Schalldämmwirkung von Bauteilen und Konstruktionen zu berücksichtigen. Sie werden aus Tabellen wie der Tabelle 36 der DIN 4109 entnommen. - Wie berechne ich den Trittschallschutz für eine Decke über einem Keller?
Die Berechnung erfolgt gemäß den Vorgaben der DIN 4109. Sie beinhaltet die Berücksichtigung des Deckenaufbaus, des Fußbodenbelags und der entsprechenden Korrekturwerte aus der Tabelle 36. Die Werte werden addiert oder subtrahiert, um den resultierenden Trittschallpegel zu bestimmen. - Was ist der Unterschied zwischen Trittschall und Luftschall?
Trittschall entsteht durch mechanische Anregung von Bauteilen, z.B. durch Gehen auf einem Boden. Luftschall entsteht durch Schallwellen, die sich in der Luft ausbreiten, z.B. durch Sprechen oder Musik. - Welche Rolle spielt der Fußbodenbelag bei der Trittschalldämmung?
Der Fußbodenbelag hat einen wesentlichen Einfluss auf die Trittschalldämmung. Bestimmte Beläge, wie z.B. Teppich oder spezielle Trittschalldämmplatten, können den Trittschallpegel deutlich reduzieren. - Was mache ich, wenn ich die Anforderungen der DIN 4109 nicht erfülle?
Wenn die Anforderungen der DIN 4109 nicht erfüllt werden, müssen Maßnahmen zur Verbesserung des Schallschutzes ergriffen werden. Dies kann z.B. durch den Einbau einer zusätzlichen Dämmschicht oder die Wahl eines anderen Fußbodenbelags erfolgen. - Wer kann mir bei der Planung und Ausführung von Trittschallschutzmaßnahmen helfen?
Bei der Planung und Ausführung von Trittschallschutzmaßnahmen können Bauakustiker, Architekten oder Fachbetriebe für Schallschutz beratend und ausführend tätig werden.
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Tipps und rechtliche Hinweise bei Lärmbelästigung durch Nachbarn. - Bauakustische Beratung
Informationen zur Beauftragung eines Bauakustikers für die Planung und Umsetzung von Schallschutzmaßnahmen.
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DIN 4109: Bodenplatte – Trittschallberechnung & Masse-Faktor
das geht natürlich nicht,
Hallo Herr Marx, wie kommen Sie darauf, die Bodenplatte außer Betracht zu lassen. Wenn z.B. eine Bodenplatte mit einer Masse von 576 kg/m²; entspricht ca. 25 cm Beton vorhanden ist haben Sie ein rechnerisch äquivalentes bewertetes Trittschallmaß von 68 dBAbk.. Inwiefern der Boden unter der Platte noch mit eingerechnet werden darf weiß ich auch nicht.
AbzAbk.üglich der 15 dB ergibt 53 dB. Ein auf der Bodenplatte befindlicher Aufbau würde ja diesen Wert erheblich verbessern. Für die Berechnung dieser Verbesserung wird jedoch im Nachweis die Bodenplatte nicht berücksichtigt.
Mit speziellen Anforderungen sollten Sie sich jedoch besser an einen Akustiker wenden. -
Lösung: DIN 4109 – Fehlender Wert für Kellersohle (63 dB)
Habe Lösung gefunden
Sehr geehrter Herr Niemann,
ich habe im Internet und Fachbüchern noch nach Antworten gesucht und bin auch mittlerweile fündig geworden.
Die Tabelle 36 hat in ihrer Fußnote einen Mangel. Dort fehlt ein Wert.
Die Kellersohle wird nämlich generell mit 63 dBAbk. angesetzt (siehe Link). Das hat mich verwirrt. Eine Trittschallverbesserung wird dann mit einem Estrich auf der Kellersohle erreicht und zusätzliche durch den Korrekturfaktur mit 15 dB.
Also wird nach meinem Erkundigungen die Bodenplatte doch berücksichtigt! -
Fundstelle: Link zur Trittschalldämmung – Wo finde ich mehr?
prima, habe ich auch nicht gewusst
aber wie sind Sie auf den Link gekommen? Und wie geht es dort weiter. Es scheinen ja noch andere interessante Themen dort vorhanden zu sein. Ich scheitere immer an .. / Seiten / ... danach kommt nichts mehr. -
DIN 4109: Druckfehler entdeckt – Hinweis in Berichtigung!
Druckfehler in DINAbk. 4109
Ich bin auf den Link gekommen, indem ich in einer Suchmaschine (metager.de ) Trittschall-Dämmung und Kellerdecken (oder so ähnlich) eingegeben habe. Hat aber ganz schön lange gedauert bis ich etwas brauchbares gefunden habe. Ich habe auch noch mal in der Berichtigung zur DIN 4109 nachgelesen, dort wurde auf den Fehler hingewiesen.
Ich bin auf dieser Link Seite auch noch nicht weiter gekommen.
Wenn man nur die Hauptadresse eingibt, landet man bei einem Dämmstoffhersteller. Aber vielleicht finde ich noch etwas heraus ...
Bis dann
Holger Marx -
ISOVER: Trittschalldämmung – Planung & Verarbeitung online
ISOVER Homepage
Sehr geehrter Herr Niemann,
Auf die benannte Seite gelangt man über die ISOVER-Homepage durch das Untermenü "planen/verarbeiten".
Ist recht interessant.
MfG Holger Marx -
G+H Connect: Interessante Infos zur Trittschalldämmung
super,
ist ja wirklich interessant und inromativ gestaltet. Ich bin zwar öfter auf der Page von G+H, aber meist nur bei den Produkten. -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026
BauKI Hinweis:
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Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Trittschalldämmung Kellerdecke: DINAbk. 4109 & Korrekturwerte
💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die korrekte Berechnung der Trittschalldämmung nach DIN 4109 für Kellerdecken. Ein wichtiger Punkt ist die Berücksichtigung der Bodenplatte und deren Masse bei der Berechnung. Ein Druckfehler in der DIN 4109 wurde identifiziert, der die korrekte Anwendung der Norm erschwert. Die ISOVER-Homepage bietet nützliche Informationen zur Planung und Verarbeitung von Trittschalldämmung.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut dem Beitrag Lösung: DIN 4109 – Fehlender Wert für Kellersohle (63 dB), enthält Tabelle 36 der DIN 4109 einen Fehler bezüglich des Wertes für die Kellersohle. Dieser Wert ist jedoch entscheidend für die korrekte Berechnung der Trittschalldämmung.
✅ Zusatzinfo: Die ISOVER-Homepage (siehe ISOVER: Trittschalldämmung – Planung & Verarbeitung online) bietet detaillierte Informationen zur Planung und Verarbeitung von Trittschalldämmung, was eine wertvolle Ressource für Fachleute darstellt. Die Seite G+H Connect ist ebenfalls eine informative Quelle, wie in G+H Connect: Interessante Infos zur Trittschalldämmung erwähnt wird.
📊 Fakten/Zahlen: Eine Bodenplatte mit einer Masse von 576 kg/m², was etwa 25 cm Beton entspricht, hat ein rechnerisch äquivalentes bewertetes Trittschallmaß von 68 dB, wie im Beitrag DIN 4109: Bodenplatte – Trittschallberechnung & Masse-Faktor erläutert wird. Dieser Wert muss bei der Berechnung der Trittschalldämmung berücksichtigt werden.
🔧 Praktische Umsetzung: Bei der Berechnung der Trittschalldämmung für Kellerdecken ist es wichtig, den Aufbau der Decke über dem Keller und den Fußbodenbelag der Sohlplatte zu berücksichtigen. Der Korrekturwert für die Bodenplatte spielt eine wesentliche Rolle bei der Ermittlung des endgültigen Trittschallschutzes.
👉 Handlungsempfehlung: Überprüfen Sie die Berichtigung zur DIN 4109, um den Druckfehler in Tabelle 36 zu berücksichtigen. Nutzen Sie Online-Ressourcen wie die ISOVER-Homepage und G+H Connect, um detaillierte Informationen zur Planung und Verarbeitung von Trittschalldämmung zu erhalten. Beachten Sie die Masse der Bodenplatte bei der Berechnung des Trittschallschutzes.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
Nachfolgend finden Sie eine Auswahl interner Fundstellen und Links zu "Trittschalldämmung, DIN, Schallschutz, Kellerdecke". Weiter unten können Sie die Suche mit eigenen Suchbegriffen verfeinern und weitere Fundstellen entdecken.
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Externe Fundstellen und weiterführende Recherchen
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