Poroton Kellerwand: 30cm mit Dämmung vs. 36,5cm ohne? Kosten, Dämmwerte & Vergleich

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 14.01.2026

Die Diskussion dreht sich um die optimale Wandstärke (30cm mit Dämmung vs. 36,5cm ohne) für eine Poroton Kellerwand im Neubau. Dabei werden statische Aspekte, die Wahl des Mauerwerks (Poroton vs. Porenbeton), sowie die korrekte Ausführung von Verfüllarbeiten und Verdichtung des Erdreichs berücksichtigt. Die Einbeziehung eines Tragwerksplaners ist essentiell für die Planung und Ausführung.

⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 🔧 Praktische Umsetzung · 👉 Handlungsempfehlung

Poroton Kellerwand: 30cm mit Dämmung vs. 36,5cm ohne? Kosten, Dämmwerte & Vergleich

Hallo zusammen,
habe hier mal eine Frage zur Kellerwanddicke. Aktuell planen wir den Neubau eines Einfamilienhauses mit Keller. Als Mauerwerk stellen wir uns Poroton vor. Jetzt gäbe es für uns die Varianten 36,5er Wand ohne Perimeterdämmung, oder 30er Wand mit 6er Perimeterdämmung. Wer kann mir sagen was da statisch günstiger ist? reichen die 30 cm aus, oder sollten es doch lieber 36,5 cm sein? Habe mal gehört, dass Porenbeton Wände beim Wiederverfüllen des Erdreiches und beim späteren Verdichten einbrechen kann. Ob diese Info stimmt weiß ich aber nicht so richtig.
Bin für Infos immer dankbar.
Gruß
Fred
  • Name:
  • Fred Mäder
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

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    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Statische Berechnung durch zertifizierten Tragwerksplaner für beide Varianten ist zwingend erforderlich – insbesondere zur Prüfung der Druckfestigkeitsklasse, Erdlastannahme und Dämmstoffverankerung.

    🔴 KRITISCH: Perimeterdämmung muss druckfest (z. B. XPS oder EPS 100), fachgerecht angeschlossen und mechanisch geschützt sein – Beschädigung führt zu Wärmebrücken, Feuchteschäden und statischem Versagen.

    ⚠️ WICHTIG: Baugrund- und Grundwasseruntersuchung vor Planungsbeginn – Bodenklasse und Grundwasserstand entscheiden über Abdichtungs- und Drainagekonzept sowie Verfüllungsverfahren.

    ⚠️ WICHTIG: Verwechslung von Poroton (gebrannter Porenbeton) mit Gasbeton (nicht tragfähig) korrigieren – Poroton-Ziegel besitzen ausreichende Druckfestigkeit, aber nur bei korrekter Ausführung und Materialklasse.

    ⚠️ WICHTIG: Abdichtungskonzept (horizontal/vertikal) muss wasserdicht und langfristig beständig sein – bei 30-cm-Wand ist die Abdichtungsschicht zwischen Wand und Dämmung besonders anfällig für Verletzungen durch Verfüllung.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich empfehle, bei der Wahl der Kellerwanddicke sowohl die Dämmwerte als auch die Kosten zu berücksichtigen. Eine 30 cm Porotonwand mit 6 cm Perimeterdämmung kann ähnliche oder sogar bessere Dämmwerte erreichen wie eine 36,5 cm Wand ohne Dämmung.

    Wichtig ist, den U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient) beider Varianten zu vergleichen. Ein niedrigerer U-Wert bedeutet eine bessere Wärmedämmung. Auch die Art des verwendeten Porotons spielt eine Rolle, da es hier Unterschiede in der Wärmeleitfähigkeit gibt.

    Zusätzlich sollten Sie die Kosten für Material und Arbeitsaufwand für beide Varianten vergleichen. Die Perimeterdämmung erfordert zusätzlichen Arbeitsaufwand, kann aber langfristig Heizkosten sparen.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie sich von einem Energieberater oder Bauplaner die U-Werte und Kosten für beide Varianten detailliert berechnen und vergleichen.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der Nutzer vergleicht zwei Varianten für eine Kelleraußenwand aus Poroton-Ziegeln: eine 36,5 cm dicke Wand ohne zusätzliche Dämmung und eine 30 cm dicke Wand mit 6 cm Perimeterdämmung. Die Fragestellung umfasst statische Anforderungen, Kosten und Dämmwerte. Zudem wird die Sorge geäußert, dass Porenbeton beim Wiederverfüllen einbrechen könnte.

    ✅ Zustimmung: Die grundsätzliche Überlegung, zwischen einer monolithischen und einer gedämmten Variante zu wählen, ist fachlich korrekt und entspricht gängigen Planungsansätzen im Kellerbau.

    ⚠️ Korrektur: Die genannte Sorge bezüglich Porenbeton (Gasbeton) ist hier nicht zutreffend, da es sich bei Poroton um ein anderes Material handelt. Poroton-Ziegel sind deutlich stabiler und brechen beim Wiederverfüllen nicht ein. Die Verwechslung sollte korrigiert werden.

    ➕ Ergänzung: Aus statischer Sicht ist die 36,5 cm dicke Wand ohne Dämmung in der Regel stabiler und unempfindlicher gegen Erddruck. Die 30 cm Wand mit Dämmung erfordert eine sorgfältige statische Berechnung, da die Dämmung keine tragende Funktion hat. Zudem muss die Perimeterdämmung druckfest (z. B. XPS) und fachgerecht gegen aufsteigende Feuchtigkeit geschützt werden.

    🔴 Gefahr: Ein wesentliches Risiko besteht bei der 30-cm-Variante in der korrekten Ausführung der Abdichtung und Dämmung. Wird die Perimeterdämmung beschädigt oder nicht fachgerecht angeschlossen, drohen Feuchteschäden und Wärmebrücken. Auch die spätere Verfüllung muss mit geeignetem Material und schonender Verdichtung erfolgen, um die Dämmung nicht zu beschädigen.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie eine statische Berechnung für beide Varianten durch einen Tragwerksplaner erstellen. Beauftragen Sie zudem einen Energieberater mit der Berechnung des U-Wertes und der Bewertung der Wirtschaftlichkeit. Für die Ausführung der Perimeterdämmung und Abdichtung ist zwingend ein Fachbetrieb zu wählen. Eine Baugrunduntersuchung ist ebenfalls empfehlenswert, um den anstehenden Boden und den Grundwasserstand zu kennen.

    KI-Analyse (Qwen)

    Der Sachverhalt betrifft die statische und energetische Bewertung zweier Kellerwandvarianten aus Poroton-Porenbeton: einer 36,5 cm dicken Wand ohne Perimeterdämmung versus einer 30 cm dicken Wand mit 6 cm Perimeterdämmung. Dabei stehen Fragen zur Tragfähigkeit, Erdlastaufnahme, Langzeitstabilität und Wärmedämmung im Fokus.

    🔴 Gefahr: Die Aussage, Porenbetonwände könnten beim Wiederverfüllen und Verdichten des Erdreichs "einbrechen", ist nicht pauschal falsch – sie deutet auf ein reales Risiko hin: Porenbeton weist bei unzureichender Auflagerung, fehlender Druckfestigkeitsklasse oder mangelhafter Erdanschlusskonstruktion eine erhöhte Empfindlichkeit gegenüber seitlichen Erdlasten und Setzungen auf.

    ⚠️ Korrektur: Die statische Günstigkeit lässt sich nicht allein an der Wanddicke festmachen – entscheidend sind die Druckfestigkeitsklasse (z. B. P2/0,7 oder P4/1,0), die Auflagerbedingungen, die Höhe der Erdanschüttung, die Bodenklasse und die Ausführung der Perimeterdämmung (z. B. Druckfestigkeit, Verankerung, Schutz vor mechanischer Beschädigung).

    ➕ Ergänzung: Eine 30 cm Wand mit Perimeterdämmung erreicht zwar bessere U-Werte (ca. 0,25–0,30 W/m²K), doch die Dämmung muss druckfest (z. B. EPS 100 oder XPS) und fachgerecht verankert sein – andernfalls kann sie versagen und die Wand ungeschützt Erdlasten aussetzen.

    ❌ Widerspruch: Die Annahme, dass eine dickere Wand ohne Dämmung automatisch statisch sicherer ist, ist irreführend: Eine 36,5 cm Wand ohne Dämmung hat zwar höhere Eigensteifigkeit, aber bei fehlender Feuchtesperre und unzureichendem Drainagekonzept steigt das Risiko von Feuchteschäden, Frosthebung und langfristiger Materialdegradation – was die Tragsicherheit im Zeitverlauf mindert.

    ✅ Zustimmung: Die grundsätzliche Überlegung, Dämmung außen anzuordnen, ist energetisch und bauphysikalisch sinnvoll – sie vermeidet Wärmebrücken und schützt das Mauerwerk vor Temperaturschwankungen und Feuchteeintrag.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen statisch geprüften Tragwerksplaner und einen Energieberater für die konkrete Baugrund- und Lastannahme – insbesondere zur Prüfung der Druckfestigkeitsklasse, der Erdlastannahmen, der Dämmstoffdruckfestigkeit und der gesamten Perimeterdämmkonstruktion inkl. Anschlussdetails. Eine pauschale Entscheidung ohne statische Berechnung ist nicht zulässig und stellt ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung: Alle Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) stimmen darin überein, dass eine energetische und statische Gesamtbewertung notwendig ist, eine pauschale Entscheidung ohne Fachplanung unzulässig ist und eine fachkundige Energieberatung zur U-Wert-Berechnung dringend empfohlen wird.

    ⚠️ Abweichung: DeepSeek betont die grundsätzlich höhere statische Robustheit der 36,5-cm-Wand, während Qwen betont, dass deren Vorteil nur bei korrekter Feuchteschutz- und Drainageausführung bestehen bleibt – bei Mängeln kann die Langzeitstabilität sinken. GoogleAI thematisiert die statische Dimension nicht.

    ➕ Ergänzung: DeepSeek und Qwen ergänzen GoogleAI um zentrale Aspekte: DeepSeek weist auf die Notwendigkeit einer Baugrunduntersuchung und fachgebundener Verfüllung hin; Qwen konkretisiert Druckfestigkeitsklassen (z. B. P2/0,7), Dämmstoffanforderungen (EPS 100/XPS) und die Risikopotenziale bei fehlender Verankerung.

    ❌ Widerspruch: Qwen widerspricht der Annahme, dass dickere Wände automatisch statisch sicherer seien – mit dem Hinweis, dass langfristige Feuchteschäden (bei fehlender Abdichtung) die Tragsicherheit der 36,5-cm-Variante untergraben können. DeepSeek priorisiert hingegen primär die statische Unempfindlichkeit der massiveren Wand. Da Qwens Einwand bauphysikalisch fundiert und auf Langzeitsicherheit abzielt, wird hier das vorsichtige Prinzip (Vorrang vor Dauerhaftigkeit) angewendet – der Widerspruch wird zugunsten einer integralen Feuchteschutz- und Dämmkonzeption aufgelöst.

    👉 Empfehlung: Alle drei KIs verweisen einhellig auf die Notwendigkeit eines Tragwerksplaners und Energieberaters – GoogleAI formuliert es am allgemeinsten, DeepSeek und Qwen spezifizieren die notwendigen Berechnungsparameter (Druckfestigkeitsklasse, Erdlastannahmen, Dämmstoffdruckfestigkeit, Anschlussdetails). Die sicherste, gemeinsame Empfehlung lautet daher: keine Entscheidung vor fachlich abgestimmter statischer und energetischer Gesamtbetrachtung.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    Thema Status KI-Konsens
    Statische Tragsicherheit ⚠️ Abwägung 36,5 cm bietet höhere Eigensteifigkeit, jedoch nur unter der Voraussetzung eines vollständigen Feuchteschutz- und Drainagekonzepts; 30 cm erfordert zwingend statische Berechnung, druckfeste Dämmung und fachgerechte Verankerung – beide Varianten sind grundsätzlich möglich, aber nicht pauschal vergleichbar.
    Energetische Performance (U-Wert) ✅ Konsens 30 cm mit 6 cm Perimeterdämmung erreicht signifikant bessere U-Werte (ca. 0,25–0,30 W/m²K) als 36,5 cm ohne Dämmung – Voraussetzung ist fachgerechte, unbeschädigte Dämmung ohne Wärmebrücken.
    Materialverwechslung (Poroton vs. Gasbeton) ✅ Konsens Poroton-Ziegel sind nicht identisch mit Gasbeton – sie besitzen ausreichende Druckfestigkeit für Kellerwände; die Sorge vor „Einbrechen beim Wiederverfüllen“ ist bei korrekter Ausführung (Materialklasse, Verfüllung, Verdichtung) unbegründet, aber nicht generell auszuschließen – bei niedriger Festigkeitsklasse oder fehlerhafter Ausführung besteht Risiko.
    Dämmstoffanforderungen ✅ Konsens Perimeterdämmung muss druckfest (z. B. XPS oder EPS 100), wasserdampfdiffusionshemmend und fachgerecht verankert sein – eine nicht tragfähige oder mechanisch ungeschützte Dämmung gefährdet Langzeitstabilität und Wärmedämmung gleichermaßen.
    Fachplanungspflicht ✅ Konsens Statischer Nachweis durch Tragwerksplaner und energetische Bewertung (U-Wert, Wirtschaftlichkeit) durch Energieberater sind obligatorisch – keine Variante darf ohne diese Berechnungen realisiert werden.

    👉 Handlungsempfehlung: Entscheiden Sie sich nicht auf Basis von Wandstärke allein. Beauftragen Sie umgehend einen Tragwerksplaner zur statischen Gesamtbewertung – inkl. Erdlastannahmen, Druckfestigkeitsklasse, Dämmstoffverankerung und Baugrundverhältnissen – sowie einen Energieberater zur U-Wert-Optimierung und Wirtschaftlichkeitsanalyse.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    Kategorie Risiko / Chance Auswirkung
    🔴 Risiko Fehlende statische Berechnung führt zu unzureichender Tragfähigkeit unter Erddruck Setzungen, Rissbildung oder plötzliches Versagen der Kellerwand – erhebliche Sicherheits- und Sanierungskosten
    🔴 Risiko Beschädigte oder unverankerte Perimeterdämmung durch unsachgemäße Verfüllung Wärmebrücken, Feuchteeintrag, Frostschäden und langfristige Materialdegradation
    🔴 Risiko Fehlende Baugrunduntersuchung bei hohem Grundwasser oder bindigem Boden Unzureichende Drainage und Abdichtung → hydrostatischer Druck, Feuchteschäden, Schimmelbildung
    🔴 Risiko Verwendung nicht druckfester Dämmstoffe (z. B. Standard-EPS 70) an Kellerwand Plastische Verformung unter Erdlast → Verlust der Dämmwirkung und statische Entlastung der Wand
    🔴 Risiko Unvollständige oder lückenhafte horizontale/vertikale Abdichtung Aufsteigende Feuchte, Salzausblühungen, Korrosion von Bewehrung, langfristiger Verlust der Tragsicherheit
    ✅ Chance Energieeffizienzsteigerung durch Perimeterdämmung (30 cm + 6 cm) Senkung der Heizkosten um bis zu 15–20 %, höhere Bewertung im Energieausweis, zukunftssichere Bauweise
    ✅ Chance Reduzierte Wanddicke bei gleicher Dämmleistung (30 cm statt 36,5 cm) Mehr nutzbare Kellerfläche, geringere Materialmenge, geringerer Erdmassenaushub
    ✅ Chance Außendämmung vermeidet Wärmebrücken an Anschlüssen (z. B. Deckenauflager) Verbesserte Raumklimaqualität, geringeres Schimmelrisiko, höhere Behaglichkeit im Keller
    ✅ Chance Kombination aus Poroton (hohe Wärmespeicherfähigkeit) und Perimeterdämmung Optimale sommerliche Wärmeschutzleistung durch Speicherfähigkeit + Dämmung – reduzierte Kühlbedarfe
    ✅ Chance Langfristige Werterhaltung durch hochwertige, fachgerechte Kellerbauweise Keine Folgekosten für Sanierung, bessere Vermarktbarkeit, erhöhte Bauqualität nach außen sichtbar

    Orientierungshilfen

    1. Statischen Nachweis einholen: Beauftragen Sie unverzüglich einen Tragwerksplaner mit der Berechnung beider Varianten unter Berücksichtigung Ihres konkreten Baugrunds, der Erdhöhe und der gewählten Poroton-Druckfestigkeitsklasse (z. B. P4/1,0).
    2. Baugrunduntersuchung durchführen: Beauftragen Sie ein geotechnisches Gutachten zur Ermittlung von Bodenart, Grundwasserstand und Setzungsverhalten – Grundlage für Abdichtung, Drainage und Verfüllung.
    3. Perimeterdämmung spezifizieren: Wählen Sie ausschließlich druckfeste Dämmstoffe (XPS oder EPS 100), lassen Sie die Verankerung, Schutzschicht und Anschlussdetails (z. B. an Bodenplatte und Außenwand) vom Planer festlegen und vom Fachbetrieb umsetzen.
    4. Abdichtungskonzept abstimmen: Sprechen Sie mit Ihrem Bauunternehmer und Planer ein durchgängiges, mehrschichtiges Abdichtungskonzept ab – inkl. horizontaler Sperre, vertikaler Perimeterabdichtung und funktionierendem Drainagering.
    5. Verfüllung und Verdichtung regeln: Vereinbaren Sie schriftlich mit dem Bauunternehmer die Verfüllungsart (z. B. Kies-Sand-Gemisch), Verdichtungsmethode (keine Rüttelplatten direkt an Dämmung!) und Schutzhöhe vor mechanischer Belastung.
    6. Energieberatung in Anspruch nehmen: Lassen Sie den U-Wert beider Varianten rechnerisch ermitteln und die Heizkostenersparnis sowie Amortisationsdauer der Dämmung berechnen – für Entscheidung und Förderantrag (z. B. BEGAbk.).
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Perimeterdämmung
    Die Perimeterdämmung ist eine spezielle Art der Wärmedämmung, die an erdberührten Bauteilen, wie Kellerwänden, angebracht wird. Sie dient dazu, Wärmeverluste zu minimieren und das Eindringen von Feuchtigkeit zu verhindern.
    Verwandte Begriffe: Wärmedämmung, Kellerdämmung, Feuchtigkeitsschutz.
    U-Wert
    Der U-Wert, auch Wärmedurchgangskoeffizient genannt, ist ein Maß für den Wärmeverlust durch ein Bauteil. Er gibt an, wie viel Wärme pro Quadratmeter und pro Grad Temperaturunterschied zwischen Innen und Außen verloren geht. Ein niedriger U-Wert bedeutet eine gute Wärmedämmung.
    Verwandte Begriffe: Wärmedämmung, Wärmeleitfähigkeit, EnEVAbk..
    Poroton
    Poroton ist ein Markenname für Mauerziegel mit integrierten Dämmeigenschaften. Diese Ziegel werden aus Ton hergestellt und weisen eine hohe Porosität auf, was zu einer guten Wärmedämmung führt.
    Verwandte Begriffe: Mauerziegel, Ziegel, Mauerwerk.
    Wärmebrücke
    Eine Wärmebrücke ist ein Bereich in der Gebäudehülle, durch den Wärme schneller nach außen abgeleitet wird als durch die umliegenden Bauteile. Wärmebrücken können zu erhöhten Heizkosten und Schimmelbildung führen.
    Verwandte Begriffe: Wärme, Dämmung, Schimmel.
    DIN 18533
    DIN 18533 ist eine deutsche Norm, die die Anforderungen an die Abdichtung von erdberührten Bauteilen regelt. Sie legt fest, welche Materialien und Ausführungen für die Abdichtung von Kellerwänden und Bodenplatten geeignet sind.
    Verwandte Begriffe: Abdichtung, Keller, Bauwerksabdichtung.
    DIN 4108
    DIN 4108 ist eine deutsche Norm, die Anforderungen an den Wärmeschutz von Gebäuden stellt. Sie legt unter anderem fest, welche U-Werte für verschiedene Bauteile einzuhalten sind.
    Verwandte Begriffe: Wärmeschutz, EnEV, Energieeffizienz.
    Porenbeton
    Porenbeton ist ein Baustoff, der aus Kalk, Zement, Sand und Wasser hergestellt wird. Er zeichnet sich durch seine hohe Porosität und sein geringes Gewicht aus, was ihm gute Wärmedämmeigenschaften verleiht.
    Verwandte Begriffe: Baustoff, Beton, Dämmung.

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was ist Perimeterdämmung?
      Perimeterdämmung ist die Dämmung der Kelleraußenwände im Erdreich. Sie schützt vor Wärmeverlusten und Feuchtigkeit.
    2. Was ist ein U-Wert?
      Der U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient) gibt an, wie viel Wärme durch ein Bauteil verloren geht. Je niedriger der U-Wert, desto besser ist die Wärmedämmung.
    3. Welche Rolle spielt der Baustoff Poroton?
      Poroton ist ein Ziegelstein mit guten Wärmedämmeigenschaften. Es gibt verschiedene Poroton-Sorten mit unterschiedlichen Wärmeleitfähigkeiten.
    4. Warum ist eine gute Kellerdämmung wichtig?
      Eine gute Kellerdämmung reduziert Wärmeverluste, spart Heizkosten und beugt Schimmelbildung vor.
    5. Was bedeutet 'Wiederverfüllen' im Zusammenhang mit Kellerbau?
      Wiederverfüllen bezeichnet das Auffüllen der Baugrube mit Erdreich, nachdem die Kellerwände errichtet und abgedichtet wurden.
    6. Was muss beim Verdichten des Erdreichs beachtet werden?
      Das Erdreich muss lagenweise verdichtet werden, um Setzungen und Schäden an den Kellerwänden zu vermeiden.
    7. Welche Normen sind beim Kellerbau relevant?
      Beim Kellerbau sind verschiedene DINAbk.-Normen relevant, insbesondere DIN 18533 (Abdichtung von erdberührten Bauteilen) und DIN 4108 (Wärmeschutz).
    8. Wie finde ich einen geeigneten Energieberater?
      Einen geeigneten Energieberater finden Sie über die Energieeffizienz-Expertenliste der Deutschen Energie-Agentur (dena).

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  2. Poroton Kellerwand: Tragwerksplanung durch Experten

    Erstens
    plant so etwas der Tragwerksplaner.
    2. kommen Sie hier mit Poroton und Porenbeton etwas durch einander.
  3. Poroton vs. Porenbeton: Festigkeit bei Kellerwänden

    Hallo, durcheiandergekommen bin ich bei Porenbeton und Poroton ...
    Hallo,
    durcheiandergekommen bin ich bei Porenbeton und Poroton eigentlich nicht. Wollte damit nur ausdrücken, dass ich gehört hatte (könnte auch ein Märchen sein, sicher bin ich mir da nicht), dass Porenbetonkellerwände Aufgrund der gegenüber Poroton geringeren Festigkeit beim Verdichten des wiederverfüllten Aushubes eingedrückt werden können. Aus diesem Grund bevorzugen wir Poroton Mauerwerk. Es stellt sich nun für uns die Frage, sind dann bei den Porotonwänden 36,5er erforderlich, oder reichen auch 30 er. Baustatisch ist das offenbar kein Problem. Es geht nur ums Verdichten des wiederverfüllten Materials.
    Gruß
    • Name:
    • Fred Mäder
  4. Kellerwand: Statik – Verfüllen und Verdichten beachten!

    Das verfüllen
    und verdichten ist auch eine Sache, die der Statiker mit einberechnet.
    Wenn der dieses so so in der Planung mit aufnimmt, geht das OK.
    'Wir kennen hier nicht den Grundriss und die Anfüllhöhen. Auch wissen wir nicht wie verfüllt wird und womit verdichtet usw.
  5. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Poroton Kellerwand: Wandstärke, Dämmung und Kosten im Vergleich

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die optimale Wandstärke (30cm mit Dämmung vs. 36,5cm ohne) für eine Poroton Kellerwand im Neubau. Dabei werden statische Aspekte, die Wahl des Mauerwerks (Poroton vs. Porenbeton), sowie die korrekte Ausführung von Verfüllarbeiten und Verdichtung des Erdreichs berücksichtigt. Die Einbeziehung eines Tragwerksplaners ist essentiell für die Planung und Ausführung.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Bei der Planung einer Kellerwand mit Poroton ist es wichtig, die Tragwerksplanung von einem Experten durchführen zu lassen, wie im Beitrag Poroton Kellerwand: Tragwerksplanung durch Experten betont wird. Dies stellt sicher, dass die statischen Anforderungen erfüllt werden.

    ✅ Zusatzinfo: Die Wahl zwischen Poroton und Porenbeton sollte sorgfältig abgewogen werden, da Porenbeton eine geringere Festigkeit aufweisen kann. Im Beitrag Poroton vs. Porenbeton: Festigkeit bei Kellerwänden wird dieser Aspekt im Zusammenhang mit dem Verdichten des Aushubs diskutiert. Poroton wird aufgrund seiner höheren Festigkeit oft bevorzugt.

    🔧 Praktische Umsetzung: Das Verfüllen und Verdichten des Erdreichs um die Kellerwand muss in der statischen Planung berücksichtigt werden. Wie im Beitrag Kellerwand: Statik – Verfüllen und Verdichten beachten! erläutert, sind die Art der Verfüllung, die Verdichtungsmethode und die Anfüllhöhe wichtige Faktoren, die der Statiker berücksichtigen muss, um die Stabilität der Kellerwand zu gewährleisten.

    👉 Handlungsempfehlung: Es wird empfohlen, frühzeitig einen Tragwerksplaner in die Planung einzubeziehen, um die optimale Wandstärke und Dämmung für die Poroton Kellerwand zu bestimmen. Dabei sollten die spezifischen Gegebenheiten des Baugrundstücks und die geplanten Verfüllarbeiten berücksichtigt werden. Die Beiträge in diesem Thread bieten wertvolle Einblicke in die verschiedenen Aspekte des Kellerbaus mit Poroton.

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