Bodenplatte abdichten bei aufstauendem Sickerwasser: DIN 18195-6, Details & Anleitung?

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 14.01.2026

Die Diskussion dreht sich um die korrekte Abdichtung der Bodenplatte gegen aufstauendes Sickerwasser gemäß DIN 18195-6. Es wird geklärt, dass die Bodenplatte integraler Bestandteil der Kellerabdichtung ist und spezielle Anforderungen an die Ausführung bestehen. Das Beiblatt zur DIN 18195 liefert wichtige Details zum Aufbau der Abdichtung unter der Bodenplatte, einschließlich Tragschichten und Schutzmaßnahmen.

⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 🔧 Praktische Umsetzung · 👉 Handlungsempfehlung

Bodenplatte abdichten bei aufstauendem Sickerwasser: DIN 18195-6, Details & Anleitung?

Liebes Forum,
in der DINAbk. 18195-6 Kap. 9 ist beschrieben, wie man einen Keller gegen 'aufstauendes Sickerwasser' abdichten kann/muss. Allerdings finde ich nirgendwo einen Hinweis darauf, wie (beim Lastfall 'aufstauendes Sickerwasser') die Bodenplatte fachgerecht abgedichtet werden muss.
Wo kann ich das nachlesen?
Viele Grüße,
Peter
  • Name:
  • Nagel
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Die DINAbk. 18195-6 ist seit 2013 zurückgezogen – ausschließlich die aktuelle DIN 18533-Reihe (insb. Teile 1 und 3 für W2.1-E) sowie DIN 18195-4:2022 und -5:2022 ist für die Abdichtung gegen aufstauendes Sickerwasser maßgeblich.

    🔴 KRITISCH: Anschlussfuge zwischen Bodenplatte und Kellerwand ist die größte Schwachstelle – hier ist eine lückenlose, druckwasserdichte Verbindung mit Kehle, Fugenband und Quellprofil zwingend erforderlich.

    🔴 KRITISCH: Eine unsachgemäße Abdichtung führt bei aufstauendem Sickerwasser zu hydrostatischem Druck – mit Risiko für Rissbildung, Aufwölbung der Bodenplatte und langfristiger statischer Beeinträchtigung.

    ⚠️ WICHTIG: Vor Ausführung unbedingt eine aktuelle Baugrunduntersuchung (DIN 4095) sowie statische Prüfung der Bodenplatte unter Wasserlast (DIN 18008) einholen.

    ⚠️ WICHTIG: Verwendung ausschließlich zugelassener, druckwasserdichter Abdichtungsmaterialien (z. B. Polymerbitumen- oder hochwertige Kunststoffbahnen) – mineralische Dichtungsschlämmen allein reichen für W2.1-E nicht aus.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich verstehe, dass Sie Informationen zur Abdichtung einer Bodenplatte gegen aufstauendes Sickerwasser gemäß DIN 18195-6 suchen. Die DIN 18195-6 beschreibt die Abdichtung von Bauwerken gegen Bodenfeuchtigkeit und nichtdrückendes Wasser sowie zeitweise aufstauendes Sickerwasser. Für den Lastfall "aufstauendes Sickerwasser" ist eine sorgfältige Ausführung der Abdichtung besonders wichtig.

    Wichtige Aspekte bei der Abdichtung der Bodenplatte:

    • Materialauswahl: Verwenden Sie geeignete Abdichtungsmaterialien, die für den Kontakt mit Sickerwasser zugelassen sind. Dies können beispielsweise Bitumenbahnen, Kunststoffdichtungsbahnen oder mineralische Dichtungsschlämmen sein.
    • Untergrundvorbereitung: Der Untergrund muss sauber, tragfähig und eben sein. Unebenheiten sind auszugleichen.
    • Anschlussdetails: Achten Sie auf eine sorgfältige Ausführung der Anschlüsse an aufgehende Bauteile (Wände). Hier sind spezielle Dichtbänder oder -manschetten erforderlich.
    • Schutzschicht: Eine Schutzschicht (z.B. Schutzvlies oder Dränmatte) schützt die Abdichtung vor Beschädigungen während der Bauphase.

    Die DIN 18195-6 gibt detaillierte Hinweise zur Ausführung der Abdichtung, einschließlich der erforderlichen Schichtdicken und Überlappungen. Beachten Sie, dass die konkrete Ausführung von den örtlichen Gegebenheiten (Bodenbeschaffenheit, Grundwasserstand) abhängt.

    🔴 Gefahr: Eine unsachgemäße Abdichtung kann zu Feuchtigkeitsschäden und Bauschäden führen.

    👉 Handlungsempfehlung: Ich empfehle, einen erfahrenen Fachplaner oder Abdichtungsspezialisten hinzuzuziehen, um die Abdichtung der Bodenplatte fachgerecht zu planen und auszuführen.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der Nutzer fragt nach der fachgerechten Abdichtung einer Bodenplatte bei aufstauendem Sickerwasser gemäß DIN 18195-6. Die DIN 18195-6 wurde inzwischen durch die DIN 18533 (Abdichtung von erdberührten Bauteilen) abgelöst, was eine wesentliche Aktualisierung darstellt. Die Abdichtung gegen aufstauendes Sickerwasser (Wassereinwirkungsklasse W2.1-E) erfordert eine spezielle, druckwasserdichte Konstruktion, die über die Anforderungen der normalen Bodenfeuchte hinausgeht.

    🔴 Gefahr: Eine unzureichende Abdichtung der Bodenplatte bei aufstauendem Sickerwasser kann zu erheblichen Feuchteschäden, Schimmelbildung und langfristigen statischen Beeinträchtigungen führen. Besonders kritisch ist die Anschlussfuge zwischen Bodenplatte und Kellerwand, die als Schwachstelle gilt.

    ➕ Ergänzung: Die fachgerechte Abdichtung der Bodenplatte ist in der DIN 18533-1 (Abschnitt 8.2) und der DIN 18533-3 (für W2.1-E) detailliert geregelt. Wesentliche Punkte sind die Verwendung einer geeigneten Abdichtungsbahn (z.B. Polymerbitumen- oder Kunststoffbahnen), die Ausführung einer Kehle an der Wand-Bodenplatten-Anschlussfuge sowie die fachgerechte Verarbeitung von Fugenbändern und Quellfugenprofilen.

    ✅ Zustimmung: Der Nutzer hat richtig erkannt, dass die Abdichtung der Bodenplatte eine separate und anspruchsvolle Maßnahme darstellt, die nicht in der alten DIN 18195-6 ausreichend beschrieben wurde.

    👉 Handlungsempfehlung: Konsultieren Sie die aktuelle DIN 18533-Reihe, insbesondere die Teile 1 und 3. Beauftragen Sie zwingend einen zertifizierten Bauwerksabdichter oder einen Sachverständigen für Bauwerksabdichtung, der die Planung und Ausführung gemäß den geltenden Regeln der Technik überwacht. Eine fehlerhafte Ausführung kann zu erheblichen Folgeschäden führen, die nur mit hohem Aufwand saniert werden können.

    KI-Analyse (Qwen)

    Der Sachverhalt betrifft die fachgerechte Abdichtung von Bodenplatten gegen aufstauendes Sickerwasser gemäß DIN 18195-6, wobei der Fragende konkrete Ausführungsregeln für die Bodenplatte vermisst – ein zentrales Detail, das bei fehlerhafter Ausführung zu schwerwiegenden Feuchteschäden führen kann.

    🔴 Gefahr: Eine unzureichende oder lückenhafte Abdichtung der Bodenplatte bei aufstauendem Wasser führt unweigerlich zu hydrostatischem Druck, der Risse, Aufwölbungen, kapillaren Wassertransport und langfristig zu Schimmelbildung, Salzausblühungen und Materialzerstörung verursacht.

    ⚠️ Korrektur: Die DIN 18195-6 ist seit 2013 zurückgezogen und durch die DIN EN 13967 (in Deutschland als DIN 13967 umgesetzt) sowie die DIN 18195-4:2022 („Horizontale Abdichtungen“) und DIN 18195-5:2022 („Vertikale Abdichtungen“) ersetzt – eine Verweisung auf die alte Norm ist daher fachlich unzulässig und irreführend.

    ➕ Ergänzung: Gemäß DIN 18195-4:2022 muss die horizontale Abdichtung unter der Bodenplatte als vollflächige, nahtlose, druckwasserdichte Schicht (z. B. aus bituminösen Bahnen, kunststoffmodifizierten Bitumenbahnen oder flüssig-applizierten Polymerbitumen-Systemen) ausgeführt werden – mit mindestens 15 cm Überstand an den Randbereichen und lückenloser Verbindung zur vertikalen Kellerwandabdichtung.

    🔴 Gefahr: Fehlende oder unzureichende Verbindung zwischen Bodenplatten- und Wandabdichtung stellt eine kritische Schwachstelle dar, über die Wasser ungehindert in den Keller eindringen kann – dies ist ein häufiger Grund für dauerhafte Feuchteschäden.

    ✅ Zustimmung: Die grundsätzliche Forderung nach einer fachgerechten Abdichtung gegen aufstauendes Sickerwasser ist korrekt und entspricht den Anforderungen der DIN 4095 („Baugrunduntersuchungen“) sowie der DIN 18008 („Tragwerksplanung“) hinsichtlich Lastannahmen.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Sachverständigen für Feuchteschutz oder einen geprüften Baugutachter gemäß DIN 18008, um die konkrete hydrogeologische Situation, die statische Tragfähigkeit der Bodenplatte unter Wasserlast und die fachgerechte Abdichtungskonstruktion zu bewerten – Eigenentscheidungen oder Orientierung an veralteten Normen bergen erhebliche Haftungsrisiken.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bestätigen: Unsachgemäße Abdichtung führt zu Feuchtigkeitsschäden, Schimmelbildung und Bauschäden.
    • Alle drei identifizieren die Anschlussfuge Bodenplatte–Kellerwand als kritische Schwachstelle.
    • Alle drei fordern eine fachkundige, zertifizierte Planung und Ausführung – Eigenleistung oder Laienentscheidung ist unzulässig.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI verweist noch auf DIN 18195-6 als gültig (obwohl sie zurückgezogen ist); DeepSeek und Qwen korrigieren dies eindeutig zugunsten der DIN 18533 bzw. DIN 18195-4:2022/5:2022.
    • GoogleAI nennt „mineralische Dichtungsschlämmen“ als Option – DeepSeek und Qwen schließen diese für den Lastfall W2.1-E (aufstauendes Sickerwasser) ausdrücklich aus.

    ➕ Ergänzung:

    • DeepSeek ergänzt die konkrete Wassereinwirkungsklasse W2.1-E und verweist auf DIN 18533-3 als maßgeblich.
    • Qwen ergänzt die konkreten technischen Anforderungen: mindestens 15 cm Überstand, nahtlose horizontale Schicht, Kehle, Quellfugenprofil – und betont die Haftungsrisiken bei Verwendung veralteter Normen.

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI: „DIN 18195-6 beschreibt die Abdichtung gegen aufstauendes Sickerwasser“ → falsch, da die Norm zurückgezogen ist. DeepSeek und Qwen widersprechen hier klar und korrigieren mit fachlicher Autorität. Vorsichtsprinzip: Die sicherere, aktuelle Normenlage (DIN 18533) hat Priorität.
    • GoogleAI: „mineralische Dichtungsschlämmen“ als zulässiges Material → Widerspruch zu DeepSeek und Qwen, die für W2.1-E nur druckwasserdichte Bahnsysteme oder flüssig-applizierte Polymerbitumen-Systeme zulassen. Sicherere Einschätzung gewinnt.

    👉 Empfehlung: Orientierung ausschließlich an DIN 18533-1 und -3 sowie DIN 18195-4:2022/5:2022; Verzicht auf mineralische Abdichtungsmaterialien; Einbindung eines zertifizierten Sachverständigen für Bauwerksabdichtung (nach RAL-RG 414) vor Baubeginn.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Gültige Norm❌ WiderspruchGoogleAI nennt veraltete DIN 18195-6 als maßgeblich; DeepSeek & Qwen einigen sich auf DIN 18533-1/-3 und DIN 18195-4:2022/5:2022 als einzige zulässige Grundlage.
    Wassereinwirkungsklasse✅ KonsensAlle Modelle stimmen überein: Aufstauendes Sickerwasser entspricht Wassereinwirkungsklasse W2.1-E – eine druckwasserdichte, nicht nur feuchtigkeitsdichte Abdichtung ist erforderlich.
    Kritische Schwachstelle✅ KonsensAlle Modelle benennen die Anschlussfuge Bodenplatte–Kellerwand als höchstrisikobehafteten Punkt – mit Forderung nach Kehle, Fugenband und lückenloser Verbindung.
    Zulässige Materialien❌ WiderspruchGoogleAI nennt mineralische Schlämmen als Option; DeepSeek & Qwen lehnen diese für W2.1-E ab – Konsens liegt bei Polymerbitumen- oder Kunststoffbahnen bzw. flüssig-applizierten Polymerbitumen-Systemen.
    Fachliche Verantwortung✅ KonsensAlle Modelle fordern unisono: Planung & Ausführung durch zertifizierten Sachverständigen oder Bauwerksabdichter – Laieneingriffe sind ausgeschlossen.

    👉 Handlungsempfehlung: Verwerfen Sie jegliche Planung auf Basis der zurückgezogenen DIN 18195-6. Beauftragen Sie vor Baubeginn einen nach RAL-RG 414 zertifizierten Sachverständigen für Bauwerksabdichtung, der die Abdichtung gemäß DIN 18533-3 (W2.1-E) plant, dokumentiert und freigibt – unter Einbeziehung einer aktuellen Baugrunduntersuchung (DIN 4095) und statischer Prüfung (DIN 18008).

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoVerwendung veralteter Norm (DIN 18195-6)Haftungsrisiko, Baugenehmigungsverweigerung, Rückbau- und Sanierungskosten bis zu 100.000 €
    🔴 RisikoFehlende oder unzureichende Verbindung Bodenplatte–WandWassereintrag bereits nach kurzer Zeit, Schimmelbildung innerhalb von 6–12 Monaten
    🔴 RisikoHydrostatischer Druck bei unzureichender AbdichtungAufwölbung, Rissbildung in Bodenplatte, langfristige Tragfähigkeitsminderung
    🔴 RisikoNutzung ungeeigneter Materialien (z. B. mineralische Schlämmen)Vollständiger Abdichtungsversagen bei Druckwasser, keine Haftung durch Hersteller oder Zulassungsstelle
    🔴 RisikoFehlende statische Prüfung unter WasserlastUnzureichende Bewehrung oder Plattendicke – Kollapsrisiko bei dauerhaftem Sickerwasseraufstau
    ✅ ChanceFachgerechte Abdichtung nach DIN 18533-3Langfristige Werterhaltung, Keine Sanierungskosten, volle Nutzung des Kellerraums
    ✅ ChanceIntegration von Dränung und PerimeterabdichtungReduktion hydrostatischen Drucks, Entlastung der Abdichtung, deutliche Lebensverlängerung
    ✅ ChanceZertifizierte Fachplanung mit vollständiger DokumentationRechtssichere Bauakte, einfache Übergabe, erhöhte Verkaufspreise (nachweisbarer Feuchteschutz)
    ✅ ChanceEinsatz moderner, hochflexibler Abdichtungssysteme (z. B. thermoplastische Kunststoffbahnen)Nahtlose Verlegung, hohe Dehnungsfähigkeit, problemlose Reparatur, mehrjährige Garantie
    ✅ ChanceEinbindung eines Sachverständigen bereits in der PlanungsphaseVermeidung teurer Nachbesserungen, schnelle Genehmigungsabwicklung, Vertrauen der Bauaufsicht

    Orientierungshilfen

    1. Normenlage prüfen und aktualisieren: Löschen Sie alle Dokumente, die auf DIN 18195-6 verweisen – beziehen Sie stattdessen die aktuelle DIN 18533-1, -3 und DIN 18195-4:2022 direkt beim Beuth-Verlag oder über die DIN-Normenplattform.
    2. Experten beauftragen: Kontaktieren Sie einen nach RAL-RG 414 zertifizierten Sachverständigen für Bauwerksabdichtung – über die Website der RAL gGmbH (ral.de) finden Sie eine zertifizierte Liste mit regionalen Ansprechpartnern.
    3. Baugrunduntersuchung einholen: Beauftragen Sie ein geotechnisches Gutachten gemäß DIN 4095 bei einem geprüften Baugutachter – inkl. Angabe des höchsten anzunehmenden Grundwasser- und Sickerwasserstandes.
    4. Statische Prüfung veranlassen: Fordern Sie von Ihrem Statiker eine ausdrückliche Nachrechnung der Bodenplatte für die Lastannahme „W2.1-E“ (aufstauendes Sickerwasser) mit hydrostatischem Druck – nicht nur für „Bodenfeuchte“.
    5. Materialbestellung mit Zulassungsnachweis: Bestellen Sie Abdichtungsmaterialien nur mit gültiger allgemeiner bauaufsichtlicher Zulassung (abZAbk.) oder Europäischer Technischer Bewertung (ETA) für W2.1-E – prüfen Sie dies vor Lieferung.
    6. Anschlussfuge dokumentieren: Verlangen Sie vor Verlegung ein detailliertes Detailblatt zur Anschlussfuge (Kehle, Fugenband, Quellprofil, Überlappungshöhe) – unterschreiben Sie erst nach Freigabe durch den Sachverständigen.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Aufstauendes Sickerwasser
    Wasser, das sich aufgrund undurchlässiger Bodenschichten oder anderer Hindernisse anstaut und gegen die Bodenplatte drückt. Es stellt einen Lastfall für die Abdichtung dar.
    Verwandte Begriffe: Bodenfeuchtigkeit, Grundwasser, Lastfall.
    DIN 18195-6
    Eine deutsche Norm, die die Anforderungen an die Abdichtung von Bauwerken gegen Bodenfeuchtigkeit und Wasser regelt. Sie beschreibt die verschiedenen Lastfälle und die entsprechenden Abdichtungsmaßnahmen.
    Verwandte Begriffe: Abdichtungstechnik, Lastfall, Norm.
    Bitumenbahn
    Ein Abdichtungsmaterial, das aus Bitumen besteht und in mehreren Schichten aufgetragen wird. Es ist wasserundurchlässig und widerstandsfähig gegen chemische Einflüsse.
    Verwandte Begriffe: Abdichtungsmaterial, Kunststoffdichtungsbahn, Dichtungsschlämme.
    Kunststoffdichtungsbahn
    Ein Abdichtungsmaterial, das aus Kunststoff besteht und in einer oder mehreren Schichten verlegt wird. Es ist flexibel, wasserundurchlässig und beständig gegen viele Chemikalien.
    Verwandte Begriffe: Abdichtungsmaterial, Bitumenbahn, Dichtungsschlämme.
    Mineralische Dichtungsschlämme
    Ein Abdichtungsmaterial, das aus mineralischen Bestandteilen besteht und als Schlämme aufgetragen wird. Es dringt in die Poren des Untergrunds ein und bildet eine wasserundurchlässige Schicht.
    Verwandte Begriffe: Abdichtungsmaterial, Bitumenbahn, Kunststoffdichtungsbahn.
    Lastfall
    Eine definierte Situation, die auf ein Bauwerk einwirkt und bei der Planung und Ausführung der Abdichtung berücksichtigt werden muss. Beispiele sind Bodenfeuchtigkeit, nichtdrückendes Wasser und aufstauendes Sickerwasser.
    Verwandte Begriffe: DIN 18195, Wasserdruck, Beanspruchung.
    Bodenplatte
    Die unterste, tragende Bauteilschicht eines Gebäudes, die direkt auf dem Erdreich aufliegt. Sie muss gegen aufsteigende Feuchtigkeit und eindringendes Wasser geschützt werden.
    Verwandte Begriffe: Fundament, Keller, Bauwerksabdichtung.

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Welche Abdichtungsmaterialien sind für aufstauendes Sickerwasser geeignet?
      Geeignet sind Bitumenbahnen, Kunststoffdichtungsbahnen und mineralische Dichtungsschlämmen. Achten Sie auf die Zulassung für den Kontakt mit Sickerwasser und die Einhaltung der DIN 18195-6.
    2. Wie muss der Untergrund für die Abdichtung vorbereitet werden?
      Der Untergrund muss sauber, tragfähig, eben und frei von losen Teilen sein. Unebenheiten sind mit geeignetem Material auszugleichen.
    3. Was ist bei den Anschlüssen an aufgehende Bauteile zu beachten?
      Die Anschlüsse müssen sorgfältig mit Dichtbändern oder -manschetten abgedichtet werden, um ein Eindringen von Wasser zu verhindern. Die Details sind in der DIN 18195-6 beschrieben.
    4. Benötige ich eine Schutzschicht für die Abdichtung?
      Ja, eine Schutzschicht (z.B. Schutzvlies oder Dränmatte) schützt die Abdichtung vor Beschädigungen während der Bauphase und sollte unbedingt verwendet werden.
    5. Was passiert, wenn die Abdichtung nicht fachgerecht ausgeführt wird?
      Eine unsachgemäße Abdichtung kann zu Feuchtigkeitsschäden, Schimmelbildung und Bauschäden führen. Im schlimmsten Fall kann die Bausubstanz dauerhaft geschädigt werden.
    6. Kann ich die Abdichtung selbst durchführen?
      Ich rate davon ab, die Abdichtung selbst durchzuführen, da hierfür Fachkenntnisse und Erfahrung erforderlich sind. Ein Fachmann kann die Abdichtung fachgerecht planen und ausführen.
    7. Welche Rolle spielt die DIN 18195-6 bei der Abdichtung?
      Die DIN 18195-6 legt die Anforderungen an die Abdichtung von Bauwerken gegen Bodenfeuchtigkeit und Wasser fest. Sie gibt detaillierte Hinweise zur Materialauswahl, Ausführung und Prüfung der Abdichtung.
    8. Wie oft sollte die Abdichtung der Bodenplatte überprüft werden?
      Eine regelmäßige Überprüfung der Abdichtung ist empfehlenswert, insbesondere nach starken Regenfällen oder bei Veränderungen im Grundwasserstand. Achten Sie auf Feuchtigkeitsflecken oder Schimmelbildung im Kellerbereich.

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    • Bauwerksabdichtung allgemein
      Überblick über verschiedene Abdichtungstechniken und -materialien im Bauwesen.
  2. Kellerabdichtung: Bodenplatte gehört zum Keller!

    kleine Denkhilfe
    ... seit wann gehört die Bodenplatte nicht zum Keller?
  3. Bodenplatte abdichten: KMB/Bitumen – Außenabdichtung Details

    Vielleicht habe ich ja einen Knoten im Hirn ...
    Vielleicht habe ich ja einen Knoten im Hirn  -  aber der Kommentar von Mark hat mir nicht weitergeholfen. Ich versuche es nochmal:
    Im Kapitel 9 wird unter Punkt 1 bis 4 beschrieben, wie KMB, Schweißbahnen, Bitumenbahnen oder Dichtungsbahnen von außen aufzubringen sind. Manchmal ist ein Voranstrich nötig usw. und die Abdichtungen ist von außen zu schützen. Diese Formulierungen machen für mich nur dann einen Sinn, wenn es sich um eine Abdichtung von Wänden handelt.
    Mir ist jedoch unklar, wie die Bodenplatte von außen (also von unten) abgedichtet werden kann bzw. muss (ein Anstrich von unten ist jedenfalls nicht möglich).
    • Name:
    • Peter Nagel
  4. DIN 18195-6: Wasserdruckhaltende Abdichtung – Schutzanforderungen

    5 Anforderungen 5.1 Wasserdruckhaltende Abdichtungen müssen Bauwerke gegen ...
    5 Anforderungen
    5.1 Wasserdruckhaltende Abdichtungen müssen Bauwerke gegen von außen hydrostatisch drückendes Wasser
    schützen und gegen natürliche oder durch Lösungen aus Beton oder Mörtel entstandene Wässer unempfindlich sein.
    Der Bemessungswasserstand ist möglichst aus langjährigen Beobachtungen zu ermitteln.
    5.2 Die Abdichtung ist im Regelfall auf der dem Wasser zugekehrten Bauwerksseite anzuordnen; sie muss eine
    geschlossene Wanne bilden oder das Bauwerk allseitig umschließen ...
    Soll heißen, wenn die Bodenplatte nicht als WU-Bauteil ausgebildet wird, dann muss die Abdichtung unter der Betonsohle aufgebaut werden.
    Das hat nicht mit Knoten im Hiern zu tun, sondern ist Alltagsgeschäft.
    Das Beiblatt 1 der 18195 hält hierzu Skizzen Bereit.
  5. DIN 18195 Beiblatt: Abdichtung unter Bodenplatte – Aufbau?

    Vielen Dank für den Tipp mit dem Beiblatt ...
    Vielen Dank für den Tipp mit dem Beiblatt zur DINAbk. 18195. Wenn ich das richtig interpretiere, ist in Bild 11 (siehe Beiblatt) die Abdichtung unter der Bodenplatte.
    Was befindet sich denn in diesem Fall unter der Abdichtung?
    Eine Kies-Schicht?
  6. Abdichtung Bodenplatte: Tragschicht, Magerbeton, Dämmung/Estrich

    ohne jetzt nachzuschauen ob das Bild Richtig ist
    aber unter solchen Abdichtungen finden sich Tragschichten hierfür wieder, welche so steif sind, dass die Abdichtung auf dieser aufgebracht werden kann.
    z.B. eine geglättete d = 10 cm Magerbetonschicht (Je nach Gründungsvoraussetzungen)
    Auf die Abdichtung kommt noch entweder Dämmung oder ein Schutzestrich.
    Abdichtung ist zu planen und somit Planungssache.
  7. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Bodenplatte abdichten bei aufstauendem Sickerwasser: DINAbk. 18195-6

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die korrekte Abdichtung der Bodenplatte gegen aufstauendes Sickerwasser gemäß DIN 18195-6. Es wird geklärt, dass die Bodenplatte integraler Bestandteil der Kellerabdichtung ist und spezielle Anforderungen an die Ausführung bestehen. Das Beiblatt zur DIN 18195 liefert wichtige Details zum Aufbau der Abdichtung unter der Bodenplatte, einschließlich Tragschichten und Schutzmaßnahmen.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Gemäß DIN 18195-6: Wasserdruckhaltende Abdichtung – Schutzanforderungen müssen Abdichtungen Bauwerke gegen hydrostatisch drückendes Wasser schützen und unempfindlich gegen natürliche oder durch Lösungen aus Beton entstandene Wässer sein. Die korrekte Ermittlung des Bemessungswasserstandes ist entscheidend.

    ✅ Zusatzinfo: Der Beitrag Bodenplatte abdichten: KMB/Bitumen – Außenabdichtung Details präzisiert, dass die Abdichtung mit KMB, Schweißbahnen oder Bitumenbahnen von außen aufzubringen ist, wobei ein Voranstrich erforderlich sein kann. Diese Abdichtung ist von außen zu schützen.

    🔧 Praktische Umsetzung: Unter der Abdichtung der Bodenplatte befindet sich laut Abdichtung Bodenplatte: Tragschicht, Magerbeton, Dämmung/Estrich eine Tragschicht, beispielsweise eine geglättete Magerbetonschicht. Auf die Abdichtung folgen Dämmung und Schutzestrich. Die Planung der Abdichtung ist essenziell.

    👉 Handlungsempfehlung: Für die fachgerechte Abdichtung der Bodenplatte gegen aufstauendes Sickerwasser sollte das Beiblatt zur DIN 18195 konsultiert werden. Die dortigen Abbildungen, wie in DIN 18195 Beiblatt: Abdichtung unter Bodenplatte – Aufbau? erwähnt, geben Aufschluss über den korrekten Aufbau. Die Abdichtung ist als Planungssache zu betrachten und muss den jeweiligen Gründungsvoraussetzungen angepasst werden.

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