(Entschuldigung, das wird länger 🙂
Wir haben im April 2006 einen Reihenhausneubau übernommen. Zu unserem Glück war die Außenanlage noch nicht fertig gestellt, so das wir eigentlich immer gesehen haben was fabriziert wurde.
Die Bodenbeschaffenheit ist sehr lehmig. Es wurden Abläufe für das Dachwasser angelegt (allerdings nicht als Wanne) und am Ende (6 Meter) mit Regoleneinläufen versehen und eine Drainage unter alle Grundstücke gelegt, allerdings ca. 80 cm von den Regolen entfernt. vom Haus unter der Terrasse ist auch ein Drainagerohr (100, Kokos, ohne Vlies/Kies im Lehmboden (!) ) gelegt, allerdings mit Kontergefälle (!) und ca. 30 cm unter Bodenniveau.
Als an einem anderen Haus Probleme auftraten haben wir dann die Kiesschicht am Haus aufgemacht (Kies, Split, Sand). Bei ca. 20 cm unter Boden kam dann die erste Pfütze. Diese füllt sich bis zu einem bestimmten Niveau (ca. 15 cm unter Boden). Wenn ich dann das Wasser abschöpfe füllt sich das Loch sofort wieder bis zu diesem Niveau. Das passiert bei Lochtiefe von 30 cm, jetzt bin ich schon bei 60 cm Lochtiefe, das Wasser steht immer bei -15 cm. Das Wasser selber riecht leicht faulig.
Daraufhin stöberte ich im Internet und stieß auf die "Weiße Wanne". Diese haben wir allerdings nicht. Die Bodenplatte ist wasserundurchlässiger Stahlbeton, darauf die Wände massiv aus Kalksandstein. Die Dämmung der Bodenplatte (Styropor?) ist schon quietschnass, wie die Wanddämmung aussieht weiß ich noch nicht.
Unsere Vermutung ist: Das Dachwasser kommt gar nicht erst bei der Regole und Drainage an, sondern zieht vorher in den Sand unter der Terrasse und damit an das Haus, da der Lehmboden keine Abgabe nach unten und vorn erlaubt.
Meine Fragen:
- Wie baut man sowas normalerweise bei Lehmboden
- Wie schädlich ist das Wasser am Haus
- Wie bekomme ich das Haus bis November trocken
- Was muss bei der von mir beschriebenen Situation getan werden
Für jeden Ratschlag bin ich offen und falls noch Fragen bestehen: einfach posten.
Ach ja, über die Kompetenz der uns aufgedrückten Landschaftsbauer braucht man nichts zu sagen, die haben keine! Jeder Versuch eine Erläuterung zu bekommen schlug fehl, Tenor: "Wir machen das schon, Sie haben ja Garantie. "
