Vor ein paar Tagen ist unsere Baugrube verfüllt worden, aber nach und nach stellen sich mir ein paar mehr Fragen ob die Abdichtung korrekt ausgeführt wurde.
Hier die Fakten:
- Keller ist aus 36,5 PB gemauert
- WU-Beton Bodenplatte ca. 25 cm
- es gibt keinen Bodenplattenüberstand, also auch keine Hohlkehle
Das Bodengutachten sagt folgendes:
... das Bauwerk ist gegen aufstauendes Sickerwasser abzudichten ...
Grundwasser ca. 2 m unter Bodenplatte
Der Aufbau der angebrachten Abdichtung sieht wie folgt aus:
Im Bereich der Bodenplatte und der 1. Steinreihe wurde eine Dichtschlämme aufgetragen, anschließend wurden 2 Schweißbahnen angebracht, wobei diese an der Bodenplatte auch nur angeschweißt wurden und nicht weiter befestigt. Als Anfüllschutz wurden ca. 3 cm dicke Dämmplatten davor GESTELLT.
Der obere Abschluss soll mittels einer Kappleiste ca. 5 cm unterhalb der Geländeoberkante hergestellt werden.
Die Lichtschächte wurden von außen zusätzlich mit KMB abgedichtet.
Meine Fragen:
- Ist die Befestigung der Schweißbahn an der Bodenplatte ausreichend?
- Ist der Verfüllschutz ausreichend?
- Ist die Kappleiste geeignet und wie muss der Übergang zum Spritzwasserbereich ausgebildet werden? (Dieser soll mit Dichtschlämme und Sockelputz ausgeführt werden. Aber da die Schweißbahnen schon geklebt sind, wird es zu keine Überlappung zwischen Schweißbahn und Dichtschlämme kommen?
- gibt es Ideen wie man im sichtbaren Bereich der Lichtschächte die Abdichtung ausführen könnte. Mein Bauleiter ist der Meinung, dass man da ja eh nicht reinschaut und man dies Schweißbahnen ja so lassen könnte! Dazu fiel mir erstmal gar nichts ein! Sind Schweißbahnen überhaupt UV beständig?
Ich würde mich über die eine oder andere Antwort von Euch freuen!
PS: Wir bauen mit einem Generalunternehmer also hilft mir die Architektin in diesem Fall auch nicht weiter ... und bitte kein Mitleid an dieser Stelle!