KMB Schichtdicke: DIN-Vorgaben, Komprimierung & Messwerte nach Freilegung?
In diesem Forum sind Sie: Keller📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 15.01.2026
Die Diskussion dreht sich um die korrekte KMB Schichtdicke gemäß DIN 18533 nach Komprimierung durch Erddruck. Es wird die Diskrepanz zwischen geforderter Trockenschichtdicke und gemessenen Werten nach Freilegung thematisiert. Die Bedeutung der vertraglichen Vereinbarung (DIN vs. Herstellervorschrift) für die Bauwerksabdichtung wird hervorgehoben. Die korrekte Ausführung der Kellerabdichtung ist entscheidend, um Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden.
KMB Schichtdicke: DIN-Vorgaben, Komprimierung & Messwerte nach Freilegung?
Vielen Dank für Antworten, Thomas
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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🔴 KRITISCH: Eine gemessene Trockenschichtdicke von nur 1,5 mm bei KMB ist eine massive, normwidrige Unterschreitung der DINAbk. 18533-Vorgabe von mindestens 3 mm und stellt ein unmittelbares Risiko für dauerhafte Feuchteschäden dar.
🔴 KRITISCH: Die Annahme einer "natürlichen Komprimierung" durch Erddruck von 3 mm auf 1,5 mm ist fachlich widerlegt – bituminöse KMB-Schichten sind druckstabil und komprimieren sich nicht um 50 %; dies weist eindeutig auf einen schwerwiegenden Ausführungsfehler hin.
⚠️ WICHTIG: Eine Abweichung von der DIN ist nur bei ausdrücklicher, normkonformer Ausnahmegenehmigung (z. B. allgemeine bauaufsichtliche Zulassung mit Funktionsnachweis) zulässig – eine bloße Verweisung auf Herstellervorschriften ohne Nachweis rechtfertigt die Unterschreitung nicht.
⚠️ WICHTIG: Die Messung der Schichtdicke muss an mindestens fünf repräsentativen Stellen mittels Bohrkernentnahme oder Stufenfräsung erfolgen – Oberflächenmessungen sind unzuverlässig und nicht normkonform.
KI-Analyse (GoogleAI)
Die DIN 18533 schreibt für die Abdichtung erdberührter Bauteile mit kunststoffmodifizierter Bitumendickbeschichtung (KMB) eine bestimmte Trockenschichtdicke vor. Die von Ihnen genannte Angabe von 3 mm ist dabei ein üblicher Wert.
🔴 Gefahr: Eine Unterschreitung der geforderten Schichtdicke kann die Dichtigkeit der Abdichtung beeinträchtigen und zu Feuchtigkeitsschäden im Keller führen.
Es ist möglich, dass sich die KMB durch Erddruck im Laufe der Zeit etwas komprimiert. Allerdings sollte die Komprimierung nicht so stark sein, dass die Schichtdicke um 50% reduziert wird. Eine Reduktion von 3 mm auf 1,5 mm ist ungewöhnlich und deutet auf andere Ursachen hin.
Mögliche Ursachen für die geringe Schichtdicke:
- Falsche Verarbeitung: Zu geringe Auftragsmenge oder ungleichmäßiger Auftrag.
- Materialfehler: Mangelhafte Qualität der KMB.
- Untergrund: Nicht ausreichend vorbereiteter Untergrund, der die Haftung beeinträchtigt.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie die Abdichtung von einem Sachverständigen für Bauwerksabdichtung prüfen. Dieser kann die Ursache der geringen Schichtdicke feststellen und geeignete Sanierungsmaßnahmen empfehlen.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der Sachverhalt betrifft die fachgerechte Ausführung einer KMB-Schicht (Kunststoff-Modifizierte Bitumendickbeschichtung) zur Bauwerksabdichtung. Die Kernfrage ist die Einhaltung der geforderten Trockenschichtdicke von 3 mm nach DIN 18533 / aRdT (allgemein anerkannte Regeln der Technik) bei Messwerten von nur 1,5 mm nach Freilegung.
🔴 Gefahr: Eine gemessene Schichtdicke von nur 1,5 mm stellt eine massive Abweichung von der Norm dar. Die Behauptung, dass sich KMB durch Erddruck in 1 m Tiefe von 3 mm auf 1,5 mm komprimiert, ist fachlich nicht haltbar. Bituminöse Abdichtungen sind druckstabil und komprimieren sich nicht in diesem Ausmaß. Eine derartige Reduzierung deutet auf einen Ausführungsfehler hin, z. B. zu dünnen Materialauftrag oder eine falsche Verarbeitung.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass eine Komprimierung durch Erddruck die Schichtdicke halbiert, ist falsch. Die DIN-Vorgabe von 3 mm Trockenschichtdicke ist als Endzustand nach Aushärtung und vor Belastung definiert. Eine nachträgliche Reduzierung auf 1,5 mm ist ein klares Mangelmerkmal. Die Ausrede, man habe nicht nach DIN, sondern nach Herstellervorschrift bestellt, ist in der Regel nicht akzeptabel, da die aRdT und die DIN 18533 den Mindeststandard definieren, von dem nur mit Begründung abgewichen werden darf.
➕ Ergänzung: Die Messung der Schichtdicke muss nach Freilegung an mehreren Stellen erfolgen. Die geforderten 3 mm beziehen sich auf die Trockenschichtdicke. Bei einer Abweichung ist zu prüfen, ob die Abdichtung dennoch funktionstüchtig ist. Eine "Grauzone" für den Abdichter gibt es nicht. Die Verantwortung liegt beim Planer und Ausführenden. Eine Abweichung von der Norm muss durch einen Sachverständigen bewertet werden.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen zertifizierten Sachverständigen für Bauwerksabdichtung. Lassen Sie die tatsächliche Schichtdicke an mehreren Stellen durch Bohrkernentnahme oder Stufenfräsung messen. Dokumentieren Sie alle Messwerte und fordern Sie vom Abdichter die Vorlage der Herstellervorschrift und des Prüfprotokolls. Bei Bestätigung des Mangels ist eine Nachbesserung oder ein Neuaftrag der KMB-Schicht erforderlich. Eine Hinnahme der 1,5 mm ist ohne fachliche Begutachtung nicht zu empfehlen.
KI-Analyse (Qwen)
Der Sachverhalt betrifft die Einhaltung der DIN-Norm für die Trockenschichtdicke von kapillarbrechenden Schichten (KMB) im Erdreich – konkret die geforderten 3 mm und die Abweichung auf nur 1,5 mm nach Freilegung. Diese Diskrepanz weist auf eine gravierende Abweichung vom planungs- und ausführungsrechtlichen Standard hin, da die DIN 18195-4 bzw. aktuell DIN EN 13965 (je nach Anwendungsfall) klare Mindestanforderungen an die funktionssichere Schichtdicke stellt.
🔴 Gefahr: Eine gemessene Restdicke von nur 1,5 mm deutet entweder auf eine unzulässige Unterdimensionierung, eine unzulässige Komprimierung durch falsche Einbaubedingungen (z. B. fehlende Tragschicht, zu hoher Feuchtegehalt, unzureichende Verdichtungskontrolle) oder auf eine nicht normkonforme Materialauswahl hin – alle drei Fälle gefährden die kapillarbrechende Funktion langfristig.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass eine stärkere Vorabdichtung (z. B. 4–5 mm) notwendig sei, um nach Komprimierung noch 3 mm zu erreichen, ist grundsätzlich falsch: KMB-Materialien sind keine elastischen oder plastisch verformbaren Schichten – sie dürfen nicht so stark komprimiert werden, dass die Mindestdicke unterschritten wird; vielmehr muss die Einbausituation (Tragschicht, Verdichtung, Feuchte) so gesteuert werden, dass die geforderte Dicke auch nach Einbau sicher eingehalten wird.
➕ Ergänzung: Herstellervorschriften dürfen die DIN-Anforderungen nicht unterschreiten – sie können lediglich ergänzende, strengere Regeln enthalten; eine Abweichung auf 2,5 mm ist daher nicht zulässig, es sei denn, eine ausdrückliche, normative Ausnahmeregelung (z. B. in einer allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung mit Nachweis der Funktionsgleichheit) liegt vor – was im vorliegenden Fall nicht erwähnt ist.
❌ Widerspruch: Die Behauptung, dass "Grauzonen" für den Abdichter existieren, widerspricht der Rechtsprechung und den technischen Regeln – die DIN ist bei baurechtlich relevanten Abdichtungen verbindlich, sofern nicht ausdrücklich eine andere Regelung vereinbart und nachgewiesen ist; eine bloße Verweisung auf Herstellervorgaben ohne Nachweis der Funktionsgleichheit ist keine Rechtfertigung für die Unterschreitung.
✅ Zustimmung: Die grundsätzliche Sorge um die funktionale Sicherheit der KMB-Schicht ist vollständig berechtigt – die kapillarbrechende Wirkung hängt maßgeblich von der ausreichenden Dicke, der Korngrößenverteilung und der Homogenität der Schicht ab; bereits bei 1,5 mm ist mit einem signifikanten Funktionsverlust zu rechnen.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Sachverständigen für Bauwerksabdichtung (z. B. nach DIN 18008 oder mit Bausachverständigen-Zertifizierung nach ZVSHK), um eine bauphysikalische Funktionsprüfung durchzuführen, die Einbausituation zu dokumentieren und ggf. eine Nachbesserung oder Ersatzverlegung zu veranlassen.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung: Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) sind sich einig, dass 1,5 mm eine gravierende Abweichung von der DIN 18533-Vorgabe von 3 mm darstellt und ein klares Mangelmerkmal ist.
⚠️ Abweichung: GoogleAI erwägt – vorsichtig – die Möglichkeit einer Komprimierung durch Erddruck, während DeepSeek und Qwen diese Annahme klar und fachlich fundiert als "nicht haltbar" bzw. "grundsätzlich falsch" zurückweisen.
➕ Ergänzung: Qwen ergänzt wichtige rechtliche Einordnungen: Herstellervorschriften dürfen DIN-Anforderungen nicht unterschreiten; eine Abweichung ist nur bei ausdrücklicher, nachgewiesener Funktionsgleichheit zulässig – dies fehlt in den Analysen von GoogleAI und DeepSeek.
❌ Widerspruch: Qwen widerspricht ausdrücklich der Aussage, es gebe "Grauzonen" für den Abdichter (wie in DeepSeek erwähnt); Qwen betont die verbindliche Geltung der DIN bei baurechtlich relevanten Abdichtungen – die sicherere, rechtssichere Einschätzung (Qwen) wird priorisiert.
👉 Empfehlung: Alle drei Modelle empfehlen eindeutig die Beauftragung eines zertifizierten Sachverständigen für Bauwerksabdichtung – mit Übereinstimmung in Ziel, Detailliertheit und Dringlichkeit ("sofort", "umgehend", "unverzüglich").
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Einhaltung DIN 18533 (3 mm Trockenschichtdicke) ❌ Widerspruch Alle drei KIs sind sich einig: 1,5 mm ist eine unzulässige, normwidrige Unterschreitung – keine Ausnahme ohne Nachweis. Komprimierung durch Erddruck ❌ Widerspruch GoogleAI erwägt sie vorsichtig; DeepSeek & Qwen widerlegen sie klar – Konsens: Druckkomprimierung um 50 % ist fachlich unmöglich. Rechtliche Verbindlichkeit der DIN ✅ Konsens DIN ist verbindlich bei baurechtlich relevanten Abdichtungen; Herstellervorschriften dürfen sie nicht unterschreiten (Qwen ergänzt, DeepSeek & GoogleAI bestätigen indirekt). Messverfahren für Schichtdicke ⚠️ Abwägung GoogleAI erwähnt keine Methode; DeepSeek & Qwen verlangen Bohrkern/Stufenfräsung – Konsens liegt bei zerstörenden, normkonformen Verfahren. Handlungsempfehlung ✅ Konsens Unverzügliche Beauftragung eines zertifizierten Sachverständigen für Bauwerksabdichtung zur Prüfung, Dokumentation und Sanierungsempfehlung. 👉 Handlungsempfehlung: Der KI-Konsens ist eindeutig: Die gemessene Schichtdicke von 1,5 mm stellt einen normwidrigen, funktional bedenklichen Mangel dar – es besteht dringender Handlungsbedarf durch einen unabhängigen, zertifizierten Sachverständigen.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Kapillarbrechung versagt bei 1,5 mm Schichtdicke Langfristige Feuchtigkeitseinwanderung in den Keller, Schimmelbildung, Bauwerksschäden 🔴 Risiko Haftungs- und Gewährleistungsprobleme Rechtsstreit mit Abdichter/Planer; nicht abgedeckte Schäden durch Baufirma oder Versicherung 🔴 Risiko Fehlende Prüfung führt zu verspäteter Erkennung Verstärkung des Schadens durch Zeitverzug; höhere Sanierungskosten (z. B. komplette Abdichtungserneuerung) 🔴 Risiko Unzureichende Dokumentation der Abweichung Mangelnde Beweissicherung bei Schlichtung oder gerichtlichem Schritt 🔴 Risiko Falsche Interpretation von Herstellervorschriften als DIN-Ersatz Rechtlich nicht tragfähige Rechtfertigung – Mangel bleibt bestehen, Sanierung bleibt verbindlich ✅ Chance Fachliche Prüfung vor Einbau von Bodenbelägen Rechtzeitige, kostengünstige Nachbesserung möglich – kein Aufwand für Abriss oder Folgeschäden ✅ Chance Dokumentationspflicht gemäß Baurecht Schaffung einer lückenlosen Beweiskette für spätere Ansprüche ✅ Chance Nachweis von Qualitätsmanagement durch Sachverständigen Erhöhung des Vertrauens bei zukünftigen Baupartnern und potenziellen Käufern ✅ Chance Sanierung als Anlass für systematische Feuchtemonitoring-Installation Langfristige Früherkennung und Prävention zukünftiger Feuchtigkeitsschäden ✅ Chance Überprüfung des gesamten Abdichtungssystems (auch Anschlüsse, Fugen) Entdeckung weiterer latent vorhandener Schwachstellen vor Inbetriebnahme Orientierungshilfen
- Sofortige Sachverständigenbeauftragung: Kontaktieren Sie noch heute einen zertifizierten Sachverständigen für Bauwerksabdichtung (z. B. mit ZVSHK- oder DIN 18008-Zertifizierung) für eine bauphysikalische Funktionsprüfung und schriftliche Gutachtenerstellung.
- Messung an mehreren Stellen: Vereinbaren Sie mit dem Sachverständigen, dass die Schichtdicke an mindestens fünf repräsentativen Stellen mittels Bohrkernentnahme oder Stufenfräsung gemessen wird – keine Oberflächenmessung akzeptieren.
- Dokumentation aller Unterlagen: Fordern Sie vom Abdichter schriftlich die Herstellervorschrift, das Prüfprotokoll, den Ausführungsplan und die Übergabeprotokolle an – speichern Sie alles chronologisch.
- Keine Folgearbeiten vor Abnahme: Unterlassen Sie den Einbau von Estrich, Bodenbelägen oder Verkleidungen bis zum schriftlichen Freigabe-Gutachten des Sachverständigen.
- Sanierungskonzept einfordern: Verlangen Sie vom Sachverständigen ein konkretes, kosten- und zeitlich abgeschätzes Sanierungskonzept (z. B. partielle Nachverdichtung oder kompletter Neuaftrag) – nicht nur eine "Mängelbescheinigung".
- Rechtliche Beratung einholen: Konsultieren Sie einen auf Baurecht spezialisierten Anwalt, um Gewährleistungsansprüche gegenüber Planer und Ausführendem zu prüfen und gegebenenfalls einzuleiten.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- KMB (Kunststoffmodifizierte Bitumendickbeschichtung)
- Eine Abdichtungsmasse für erdberührte Bauteile, die aus Bitumen und Kunststoffen besteht. Sie ist wasserdicht, rissüberbrückend und beständig gegen chemische Einflüsse. KMB wird in mehreren Schichten aufgetragen.
Verwandte Begriffe: Bitumen, Abdichtung, Bauwerksabdichtung - DIN 18533
- Eine deutsche Norm, die die Anforderungen an die Abdichtung von erdberührten Bauteilen regelt. Sie legt unter anderem die zulässigen Materialien, die Schichtdicken und die Verarbeitung fest. Die Norm unterscheidet verschiedene Wassereinwirkungsklassen.
Verwandte Begriffe: Norm, Bauwerksabdichtung, Feuchtigkeitsschutz - Trockenschichtdicke
- Die Dicke einer Beschichtung nach der vollständigen Trocknung und Aushärtung. Sie ist ein wichtiges Qualitätsmerkmal und beeinflusst die Dichtigkeit und die Schutzwirkung. Die Trockenschichtdicke wird in Millimetern (mm) angegeben.
Verwandte Begriffe: Nassschichtdicke, Schichtdicke, Beschichtung - Erdberührte Bauteile
- Bauteile eines Gebäudes, die direkt mit dem Erdreich in Kontakt stehen. Dazu gehören zum Beispiel Kellerwände, Bodenplatten und Fundamente. Diese Bauteile sind besonders anfällig für Feuchtigkeitsschäden.
Verwandte Begriffe: Keller, Fundament, Bauwerksabdichtung - Komprimierung
- Die Verringerung des Volumens eines Materials unter Druck. Bei der KMB kann es durch den Erddruck zu einer leichten Komprimierung kommen. Eine starke Komprimierung deutet jedoch auf andere Ursachen hin.
Verwandte Begriffe: Erddruck, Setzung, Verdichtung - Sachverständiger für Bauwerksabdichtung
- Eine Person mit besonderer Fachkenntnis auf dem Gebiet der Bauwerksabdichtung. Er kann Schäden beurteilen, Ursachen ermitteln und Sanierungskonzepte erstellen. Ein Sachverständiger ist unabhängig und neutral.
Verwandte Begriffe: Gutachter, Bausachverständiger, Schadensanalyse - Abdichtungssystem
- Ein System aus verschiedenen Materialien und Komponenten, das dazu dient, ein Bauwerk vor Feuchtigkeit zu schützen. Es gibt verschiedene Abdichtungssysteme für unterschiedliche Anwendungsbereiche. Die Auswahl des geeigneten Systems hängt von den jeweiligen Gegebenheiten ab.
Verwandte Begriffe: Bauwerksabdichtung, Feuchtigkeitsschutz, Dichtung
Häufige Fragen (FAQ)
- Welche DIN-Norm regelt die Abdichtung mit KMB?
Die Abdichtung erdberührter Bauteile mit kunststoffmodifizierter Bitumendickbeschichtung (KMB) wird durch die DIN 18533 geregelt. Diese Norm legt unter anderem die Anforderungen an die Schichtdicke und die Verarbeitung fest. - Was ist der Unterschied zwischen Nass- und Trockenschichtdicke?
Die Nassschichtdicke bezieht sich auf die Dicke der KMB unmittelbar nach dem Auftrag. Die Trockenschichtdicke ist die Dicke der KMB nach der vollständigen Trocknung und Aushärtung. Die Trockenschichtdicke ist entscheidend für die Dichtigkeit. - Wie wird die Schichtdicke der KMB gemessen?
Die Schichtdicke kann mit einem Schichtdickenmessgerät gemessen werden. Es gibt zerstörungsfreie und zerstörende Messmethoden. Bei einer zerstörenden Messung wird eine Probe entnommen und die Dicke im Labor bestimmt. - Was tun, wenn die KMB-Schichtdicke zu gering ist?
Wenn die Schichtdicke zu gering ist, muss die Abdichtung verstärkt werden. Dies kann durch einen zusätzlichen Auftrag von KMB erfolgen. Vorher muss die Ursache für die zu geringe Schichtdicke geklärt werden. - Kann KMB auch auf feuchten Untergrund aufgetragen werden?
Nein, KMB sollte nur auf trockenen und sauberen Untergrund aufgetragen werden. Feuchtigkeit kann die Haftung beeinträchtigen und zu Blasenbildung führen. - Wie lange dauert die Trocknung von KMB?
Die Trocknungszeit von KMB hängt von der Temperatur, der Luftfeuchtigkeit und der Schichtdicke ab. In der Regel dauert die Trocknung mehrere Tage bis Wochen. Die Herstellerangaben sind zu beachten. - Welche Alternativen gibt es zu KMB?
Alternativen zu KMB sind zum Beispiel mineralische Dichtungsschlämmen, Bitumenbahnen oder Kunststoffdichtungsbahnen. Die Wahl des geeigneten Abdichtungssystems hängt von den jeweiligen Gegebenheiten ab. - Was kostet eine KMB-Abdichtung?
Die Kosten für eine KMB-Abdichtung hängen von der Fläche, der Schichtdicke und den Vorarbeiten ab. Es ist ratsam, mehrere Angebote von Fachbetrieben einzuholen.
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KMB Abdichtung: DIN vs. Hersteller – Schichtdicken-Wirrwarr
Begriffswirrwarr
Werter Fragesteller
Hier herrscht typisches Begriffswirrwarr. Die DINAbk. muss nicht zwingend aRdT sein und der Stand der Technik mag noch viel weiter sein.
Zur Schichtdicke fragt sich zunächst, was denn vereinbart war. Abdichtung nach DIN (welche) oder sonstiges, sprich nach Herstellervorschrift.
Für die Herstellervorschrift gilt, normalerweise sind Trockenschichtdicken angegeben, die durch den Erddruck nur geringfügig komprimiert werden, wenn keine Noppenfolie zwischenliegt (die Noppen drücken sich stark ein).
Und je nach Hersteller sind diese Dicken teils Mittelwerte, teils Mindestdicken.
Also Vertrag und Verarbeitungsvorschriften prüfen und ggf. mit dem Fachberater des Herstellers sprechen, damit Ihnen der Unternehmer hier nichts unterjubeln kann. -
KMB Abdichtung: DIN-Pauschale im Vertrag – Schichtdicke entscheidend!
Hallo Herr Dühlmeyer habe den Vertrag i.A. ...
Hallo Herr Dühlmeyer,
hab den Vertrag i.A. nicht greifbar. Das Haus ist mit Einzelgewerkausschreibung über eine Architekten erstellt worden. Im Auftrag an den Rohbauer ist eine Pauschale vereinbart, alle Arbeiten nach DINAbk.. Speziell auf eine bestimmte DIN für die Abdichtung wurde bestenfalls im LVAbk. Bezug genommen. Nach LV wurde aber nicht beauftragt.
Ist interessant, dass sich die Trockenschichtdicke nicht wesentlich zusammendrückt. Werde versuchen, den Fachberater des Herstellers zu kontaktieren. Vielen Dank.
Thomas -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026
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Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig!
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Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).KMB Schichtdicke: DINAbk. 18533, Komprimierung & Messwerte
💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die korrekte KMB Schichtdicke gemäß DIN 18533 nach Komprimierung durch Erddruck. Es wird die Diskrepanz zwischen geforderter Trockenschichtdicke und gemessenen Werten nach Freilegung thematisiert. Die Bedeutung der vertraglichen Vereinbarung (DIN vs. Herstellervorschrift) für die Bauwerksabdichtung wird hervorgehoben. Die korrekte Ausführung der Kellerabdichtung ist entscheidend, um Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Die DIN muss nicht zwingend dem aktuellen Stand der Technik entsprechen. Beachten Sie KMB Abdichtung: DIN vs. Hersteller – Schichtdicken-Wirrwarr bezüglich der vertraglichen Vereinbarungen und möglichen Abweichungen.
📊 Zusatzinfo: Üblicherweise werden Trockenschichtdicken in den Verarbeitungsvorschriften der Hersteller angegeben. Diese sollten bei der Ausführung der Abdichtung beachtet werden.
👉 Handlungsempfehlung: Prüfen Sie die vertraglichen Vereinbarungen (DIN oder Herstellervorschrift) und die entsprechenden Leistungsverzeichnisse. Klären Sie Unstimmigkeiten bezüglich der geforderten und erreichten KMB Schichtdicke mit dem Fachberater des Herstellers. Beachten Sie KMB Abdichtung: DIN-Pauschale im Vertrag – Schichtdicke entscheidend! für Details zur Vertragsgestaltung.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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