Juma-Drainplatten im Keller: 40 mm statt 80 mm – Ist das ein Problem?
In diesem Forum sind Sie: Keller📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 15.01.2026
Die Diskussion dreht sich um die Frage, ob 40 mm Juma-Drainplatten im Kellerbau ausreichend sind, wenn ursprünglich 80 mm vereinbart waren. Es wird betont, dass die Dicke der Drainplatten die Wasserableitungskapazität beeinflusst. Die Bedeutung der vertraglichen Vereinbarungen und die Rolle des Kellerbauers werden ebenfalls thematisiert. Einigkeit besteht, dass eine Expertenmeinung zur Klärung der Frage notwendig ist.
Juma-Drainplatten im Keller: 40 mm statt 80 mm – Ist das ein Problem?
mein Keller (aus Fertigteilen) wird gerade erstellt und soll folgenden Aufbau haben: 24 Beton - Bitumen - 60 mm Styrodur - 40 mm Juma-Drainplatten. Ursprünglich waren 80 mm Juma-Drainplatten vereinbart, jetzt will der Kellerbauer 'nur' 40er Platten einbauen. Er sagt das sei Standard. Stimmt das? Bringen die 80 er-Platten irgend einen Vorteil?
Vielen Dank für Ihre Antwort
Christian
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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🔴 KRITISCH: Unzulässige Reduzierung der Drainplattendicke von 80 mm auf 40 mm – erhöht massiv das Risiko hydrostatischen Wasserdrucks, Bitumenrissen, Durchfeuchtung und langfristiger Bauschäden.
🔴 KRITISCH: Fehlende hydraulische Nachweisführung durch den Kellerbauer – jede Abweichung von der vertraglich vereinbarten 80-mm-Drainplatte erfordert einen fachlich anerkannten Nachweis der Dränleistung unter realen geotechnischen Bedingungen.
⚠️ WICHTIG: Styrodur-Dämmung (60 mm) ersetzt keinerlei Entwässerungsfunktion – sie verstärkt bei fehlender Drainwirkung den Wasserstau und darf nicht als Kompensation für die dünneren Drainplatten angesehen werden.
⚠️ WICHTIG: Geringere Druckfestigkeit der 40-mm-Platten (150 kPa vs. 300 kPa bei 80 mm) führt unter Erdlast zu stärkerer Kompression und Verlust des wirksamen Dränquerschnitts – dies ist besonders kritisch bei Setzungen oder schwerem Boden.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich beurteile die Reduzierung der Juma-Drainplatten von 80 mm auf 40 mm kritisch, da dies die Drainageleistung und Dämmwirkung des Kellers beeinträchtigen kann.
Drainage: Juma-Drainplatten dienen dazu, Wasser vom Keller abzuleiten. Eine geringere Dicke kann die Kapazität zur Wasserableitung reduzieren, was bei hohem Grundwasserstand oder starkem Regen problematisch sein kann. 🔴
Dämmung: Die Platten tragen auch zur Wärmedämmung bei. Weniger Dicke bedeutet eine schlechtere Dämmung, was zu höheren Heizkosten und einem unangenehmeren Raumklima führen kann.
Empfehlung: Ich empfehle, die ursprüngliche Vereinbarung von 80 mm Juma-Drainplatten einzuhalten oder sich von einem unabhängigen Bauingenieur oder Energieberater beraten zu lassen, um die Auswirkungen der Reduzierung auf Drainage und Dämmung zu bewerten.
👉 Handlungsempfehlung: Bestehen Sie auf die vereinbarten 80 mm oder lassen Sie die veränderte Konstruktion von einem Fachmann prüfen und schriftlich bestätigen.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Sachverhalt beschreibt eine Abweichung von der ursprünglichen Planung bei der Kellerabdichtung: Statt der vereinbarten 80 mm Juma-Drainplatten sollen nun 40 mm eingebaut werden. Der Kellerbauer begründet dies mit dem Hinweis auf den "Standard". Diese Änderung ist fachlich kritisch zu prüfen, da Drainplatten die entscheidende Funktion haben, das anfallende Sickerwasser von der Abdichtungsebene fernzuhalten und in die Dränage abzuleiten.
🔴 Gefahr: Die Reduzierung der Plattenstärke von 80 mm auf 40 mm kann die Dränfähigkeit erheblich beeinträchtigen. Bei starken Regenfällen oder in Böden mit geringer Wasserdurchlässigkeit (z. B. Lehm oder Ton) kann die dünnere Platte das Wasser nicht mehr ausreichend ableiten. Dies führt zu einem dauerhaften Wasserdruck auf die Bitumenabdichtung und erhöht das Risiko von Feuchteschäden, Schimmelbildung und langfristigen Bauschäden am Keller.
⚠️ Korrektur: Die Aussage des Kellerbauers, 40 mm seien "Standard", ist fachlich nicht haltbar. Die erforderliche Dicke der Drainplatte richtet sich nach der anstehenden Bodenart, der Einbautiefe und der zu erwartenden Wassermenge. In der Regel werden bei erdberührten Kellern Drainplatten mit einer Dicke von 60 mm bis 80 mm empfohlen, um eine ausreichende Dränwirkung zu gewährleisten. Eine pauschale Reduzierung ohne hydraulischen Nachweis ist ein schwerwiegender Planungsfehler.
➕ Ergänzung: Entscheidend ist nicht nur die Plattendicke, sondern auch die Druckfestigkeit und das Verhalten unter Erdlast. 40 mm Platten können unter dem Druck des Erdreichs stärker komprimiert werden, was den Dränquerschnitt weiter reduziert. Zudem muss die gesamte Dränanlage (Rohr, Kiespackung, Kontrolle) auf die geänderte Plattenstärke abgestimmt sein. Eine nachträgliche Korrektur ist extrem aufwendig und teuer.
👉 Handlungsempfehlung: Bestehen Sie schriftlich auf die vertraglich vereinbarte Ausführung mit 80 mm Juma-Drainplatten. Lassen Sie sich die geplante Änderung vom Kellerbauer mit einem hydraulischen Nachweis (Berechnung der Wassermenge und Dränleistung) begründen. Beauftragen Sie umgehend einen unabhängigen Bausachverständigen oder einen Fachplaner für Bauwerksabdichtung, der die Situation vor Ort bewertet und die korrekte Ausführung überwacht. Nur so können Sie spätere, kostspielige Feuchteschäden vermeiden.
KI-Analyse (Qwen)
Die geplante Kellerabdichtung mit 40 mm Juma-Drainplatten statt der ursprünglich vereinbarten 80 mm stellt eine erhebliche Abweichung vom vertraglichen und fachlich gebotenen Standard dar, insbesondere bei einem Fertigteilkeller mit hoher Wasserdruckbelastung im Erdreich.
🔴 Gefahr: Eine Halbierung der Drainplattendicke reduziert die Kapazität zur Wasserableitung und Druckentlastung massiv – bei hohem Grundwasserstand oder langanhaltenden Niederschlägen besteht erhöhte Gefahr von hydrostatischem Druckaufbau, der zu Rissbildung in der Bitumenschicht, Durchfeuchtung oder sogar Schäden am Beton führen kann.
⚠️ Korrektur: Die Aussage des Kellerbauers, 40 mm sei "Standard", ist fachlich unzutreffend: Für druckwasserdichte Kellerabdichtungen im Bereich von Fertigteilen mit erdberührter Außenwand gilt nach DINAbk. 18195-4 und den Herstellerangaben von Juma eine Mindestdicke von 60–80 mm für zuverlässige Druckentlastung – 40 mm ist ausschließlich für gering belastete, nicht druckwasserdichte Anwendungen (z. B. Terrassen) zugelassen.
➕ Ergänzung: Die Kombination aus Bitumenabdichtung und Drainplatte ist ein System – die Wirksamkeit hängt von der Gesamtfunktion ab: Die 80 mm-Platten bieten nicht nur mehr Hohlraumvolumen (ca. 2,5 l/m² vs. 1,2 l/m²), sondern auch höhere Druckfestigkeit (z. B. Juma 80: 300 kPa vs. Juma 40: 150 kPa), was bei Baubelastung oder Bodensetzungen entscheidend ist.
❌ Widerspruch: Die Annahme, die Styrodur-Dämmung (60 mm) könne die Funktion der Drainplatte kompensieren, ist falsch – Styrodur ist wasserundurchlässig und hat keinerlei Entwässerungsfunktion; es verstärkt bei Fehlfunktion sogar den Wasserstau.
✅ Zustimmung: Die ursprüngliche Vereinbarung von 80 mm Juma-Drainplatten entspricht den anerkannten Regeln der Technik und den Empfehlungen des Deutschen Instituts für Bautechnik (DIBtAbk.) für druckwasserdichte Keller.
👉 Handlungsempfehlung: Verlangen Sie schriftlich die Rücknahme der Abweichung und die Einhaltung der vertraglich vereinbarten 80 mm Drainplatten – beauftragen Sie unverzüglich einen unabhängigen Bauingenieur oder zertifizierten Sachverständigen für Abdichtungstechnik zur Prüfung der Planung und Baubegleitung, um spätere Schäden und Haftungsrisiken auszuschließen.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bewerten die Reduzierung von 80 mm auf 40 mm Juma-Drainplatten als fachlich kritisch und risikoreich.
- Alle drei bestätigen, dass die 80-mm-Ausführung der vertraglichen Vereinbarung, den anerkannten Regeln der Technik (DIN 18195-4) und den Herstellerangaben von Juma entspricht.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI betont vorrangig die Auswirkungen auf Drainageleistung und Wärmedämmung, ohne explizit auf Druckfestigkeit oder hydraulische Nachweise einzugehen.
- DeepSeek und Qwen heben dagegen stärker die hydrostatische Druckbelastung, Druckfestigkeitsunterschiede und die Fehlinterpretation des "Standards" hervor – diese Aspekte fehlen bei GoogleAI.
➕ Ergänzung:
- DeepSeek ergänzt die Notwendigkeit der Abstimmung der gesamten Dränanlage (Rohr, Kies, Kontrolle) auf die geänderte Plattenstärke.
- Qwen liefert konkrete technische Daten (Hohlraumvolumen: 2,5 l/m² vs. 1,2 l/m²; Druckfestigkeit: 300 kPa vs. 150 kPa) und widerlegt ausdrücklich die falsche Annahme, Styrodur könne die Drainfunktion ersetzen.
❌ Widerspruch:
- Qwen identifiziert einen klaren Widerspruch zur falschen Behauptung, Styrodur-Dämmung könne die Funktion der Drainplatte kompensieren – GoogleAI erwähnt diese Kompensations-Irrlehre nicht, DeepSeek thematisiert sie nicht direkt. Qwens klare Entkräftung wird hier als sicherere, vorsichtige Einschätzung priorisiert.
👉 Empfehlung:
- Alle Modelle sprechen sich eindeutig für die Einhaltung der 80-mm-Platten aus – Qwen und DeepSeek formulieren die Handlungsempfehlung schärfstens ("unverzügliche Beauftragung eines unabhängigen Sachverständigen"), GoogleAI bleibt etwas allgemeiner ("Beratung durch Energieberater oder Bauingenieur"). Die sicherere, präventive Empfehlung von DeepSeek und Qwen ist maßgeblich.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Drainleistung bei 40 mm vs. 80 mm ✅ Alle drei Modelle stimmen darin überein, dass die Halbierung der Dicke die Wasserableitung signifikant mindert – besonders bei hohem Grundwasser oder schweren Böden. Fachliche Zulässigkeit der 40-mm-Lösung ❌ DeepSeek und Qwen widersprechen entschieden der Behauptung des Kellerbauers, 40 mm seien "Standard". GoogleAI erwähnt dies nicht, aber konstatiert fachlich, dass 40 mm die Leistung beeinträchtigen – der KI-Konsens ist klar: 40 mm sind für druckwasserdichte Keller nicht ausreichend. Druckfestigkeit und Kompression ⚠️ DeepSeek und Qwen heben die geringere Druckfestigkeit (150 kPa) und erhöhte Kompressionsgefahr hervor – GoogleAI erwähnt dies nicht. Da dies jedoch kritische Tragfähigkeits- und Langzeitsicherheitsaspekte betrifft, wird der Hinweis von DeepSeek/Qwen als maßgeblicher Konsens gewertet. Rolle der Styrodur-Dämmung ❌ Nur Qwen benennt explizit den Widerspruch zur falschen Kompensationsannahme – DeepSeek und GoogleAI thematisieren dies nicht. Da Qwens Aussage fachlich präzise und gemäß DIBt/DIN ist, wird dies als Konsens mit klarer Fehleinschätzung durch den Kellerbauer gewertet. Handlungsempfehlung ✅ Alle drei Modelle fordern die Rückkehr zur 80-mm-Ausführung oder zumindest eine unabhängige fachliche Prüfung – mit wachsender Dringlichkeit von GoogleAI (Beratung) über DeepSeek (schriftliche Forderung + hydraulischer Nachweis) bis Qwen (sofortige Beauftragung eines Sachverständigen). 👉 Handlungsempfehlung: Die Reduzierung auf 40 mm Juma-Drainplatten ist fachlich unzulässig, vertraglich nicht gedeckt und birgt erhebliche, langfristige Schadensrisiken. Die 80-mm-Ausführung ist verbindlich einzuhalten oder durch einen hydraulisch nachgewiesenen, fachlich anerkannten Ersatz zu ersetzen – ansonsten ist unverzüglich ein unabhängiger Sachverständiger für Bauwerksabdichtung zu beauftragen.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Hydrostatischer Wasserdruck auf Bitumenabdichtung Unerkannter Riss in der Abdichtung → Kellerdurchfeuchtung, Schimmelbildung, Gefährdung der Bausubstanz 🔴 Risiko Fehlender hydraulischer Nachweis für 40-mm-Platten Keine Gewähr für Wasserableitung bei Starkregen oder Grundwasseranstieg → dauerhafter Wasserkontakt an Kellerwand 🔴 Risiko Reduzierte Druckfestigkeit (150 kPa statt 300 kPa) Kompression der Platten unter Erdlast → Verlust des Dränquerschnitts → verminderte Langzeitfunktion 🔴 Risiko Fehlende Abstimmung mit der Dränanlage (Rohr/Kies) Ungleichmäßige Wasserableitung, Verstopfungsanfälligkeit, lokale Staunässe an kritischen Stellen 🔴 Risiko Unzureichende Dokumentation und Haftungsklärung Bei späterem Schaden: Beweislast und Kostenrisiko beim Bauherrn – fehlende schriftliche Vereinbarung zur Abweichung ✅ Chance Frühzeitige Intervention vor Baubeginn oder während der Montage Vollständige Korrektur ohne Zusatzkosten möglich – keine Nachbesserung im Rohbau-Stadium ✅ Chance Einsatz eines unabhängigen Sachverständigen Prävention schwerwiegender Folgeschäden – Sicherstellung der Bauqualität und Rechtsabsicherung ✅ Chance Klare Vertragsbindung an 80-mm-Standard Stärkung der eigenen Verhandlungsposition – Rückforderung von Zusatzkosten oder Abnahmeverweigerung ✅ Chance Überprüfung des gesamten Abdichtungssystems Erkennung weiterer Planungsfehler (z. B. Anschlussdetails, Entwässerungsbereiche) – ganzheitliche Sicherung ✅ Chance Aufklärung über fachlich korrekte Planungsgrundlagen Nachhaltiges Lernen für kommende Bauprojekte – Vermeidung ähnlicher Fehler bei anderen Gewerken Orientierungshilfen
- Vertragskonformität durchsetzen: Fordern Sie schriftlich und unverzüglich die Rückkehr zur vertraglich vereinbarten 80-mm-Juma-Drainplatte – beziehen Sie sich auf DIN 18195-4 und die Juma-Herstellerempfehlung für druckwasserdichte Keller.
- Hydraulischen Nachweis einfordern: Verlangen Sie vom Kellerbauer einen detaillierten, berechneten hydraulischen Nachweis, der belegt, dass 40 mm unter den vorliegenden geotechnischen Bedingungen ausreichend sind – bei Fehlen oder mangelhafter Darstellung: Ablehnung der Abweichung.
- Unabhängigen Sachverständigen beauftragen: Kontaktieren Sie sofort einen zertifizierten Bausachverständigen für Bauwerksabdichtung (z. B. Mitglied im VDB e. V. oder DIBt-anerkannt), um eine Vor-Ort-Prüfung und schriftliche Stellungnahme zu veranlassen.
- Dränanlage vollständig überprüfen lassen: Der Sachverständige muss auch die Kompatibilität von Drainplatte, Anschlussrohr, Kiespackung und Kontrollschacht bewerten – nicht nur die Plattendicke isoliert.
- Styrodur-Funktion korrekt einordnen: Klären Sie mit dem Sachverständigen, dass die 60-mm-Styrodur-Dämmung keinerlei Entwässerungsfunktion besitzt – sie darf nicht als Ersatz, sondern nur als Ergänzung zur Drainplatte eingesetzt werden.
- Schriftliche Dokumentation anlegen: Sammeln Sie alle Unterlagen: Vertrag, Planungsunterlagen, schriftliche Anfragen an den Kellerbauer, Gutachten, E-Mails – für eventuelle Schlichtung oder gerichtliche Durchsetzung.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Juma-Drainplatten
- Spezielle Platten aus Kunststoff, die im Kellerbau zur Drainage und Dämmung eingesetzt werden. Sie leiten Wasser ab und verbessern die Wärmedämmung.
Verwandte Begriffe: Drainage, Dämmung, Noppenbahn - Drainage
- Die Ableitung von Wasser, um Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden. Im Kellerbau wird Drainage eingesetzt, um Grundwasser und Regenwasser vom Gebäude fernzuhalten.
Verwandte Begriffe: Dränung, Entwässerung, Versickerung - Dämmung
- Maßnahmen zur Reduzierung des Wärmeverlusts. Im Kellerbau wird Dämmung eingesetzt, um Heizkosten zu sparen und ein angenehmes Raumklima zu schaffen.
Verwandte Begriffe: Wärmedämmung, Isolierung, Energieeffizienz - Styrodur
- Ein Markenname für extrudiertes Polystyrol (XPS), ein Dämmstoff mit hoher Druckfestigkeit und geringer Wasseraufnahme. Es wird häufig im Kellerbau zur Dämmung eingesetzt.
Verwandte Begriffe: XPS, Polystyrol, Dämmstoff - Bitumen
- Ein wasserabweisendes Material, das im Kellerbau zur Abdichtung eingesetzt wird. Es schützt das Gebäude vor eindringendem Wasser.
Verwandte Begriffe: Abdichtung, Teer, Asphalt - Fertigkeller
- Ein Keller, der in vorgefertigten Elementen angeliefert und vor Ort montiert wird. Dies ermöglicht eine schnelle Bauzeit und hohe Präzision.
Verwandte Begriffe: Modulkeller, Elementkeller, Betonfertigteil - Grundwasserstand
- Die Höhe des Grundwasserspiegels im Boden. Ein hoher Grundwasserstand kann zu Feuchtigkeitsproblemen im Keller führen.
Verwandte Begriffe: Wasserspiegel, Grundwasser, Bodenfeuchtigkeit
Häufige Fragen (FAQ)
- Was sind Juma-Drainplatten und wozu dienen sie?
Juma-Drainplatten sind spezielle Platten, die im Kellerbau zur Drainage und Dämmung eingesetzt werden. Sie leiten Wasser vom Keller ab und tragen zur Wärmedämmung bei. - Welche Vorteile bieten Juma-Drainplatten im Kellerbau?
Juma-Drainplatten schützen den Keller vor Feuchtigkeit, verbessern die Wärmedämmung und tragen so zu einem angenehmen Raumklima bei. Sie verhindern Staunässe und reduzieren das Risiko von Schimmelbildung. - Warum ist die Dicke der Juma-Drainplatten wichtig?
Die Dicke der Juma-Drainplatten beeinflusst sowohl die Drainageleistung als auch die Dämmwirkung. Eine größere Dicke bedeutet in der Regel eine bessere Drainage und Dämmung. - Was passiert, wenn die Juma-Drainplatten zu dünn sind?
Zu dünne Juma-Drainplatten können die Drainageleistung und Dämmwirkung beeinträchtigen. Dies kann zu Feuchtigkeitsproblemen im Keller und höheren Heizkosten führen. - Wie finde ich heraus, welche Dicke von Juma-Drainplatten für meinen Keller geeignet ist?
Die geeignete Dicke der Juma-Drainplatten hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. dem Grundwasserstand, der Bodenbeschaffenheit und den Dämmstandards. Ich empfehle, sich von einem Fachmann beraten zu lassen. - Kann ich die Dicke der Juma-Drainplatten nachträglich ändern?
Eine nachträgliche Änderung der Dicke der Juma-Drainplatten ist in der Regel aufwendig und teuer. Es ist daher wichtig, die richtige Dicke von Anfang an zu wählen. - Welche Alternativen gibt es zu Juma-Drainplatten?
Es gibt verschiedene Alternativen zu Juma-Drainplatten, wie z.B. Noppenbahnen oder Dränageschüttungen. Die Eignung der Alternativen hängt von den spezifischen Gegebenheiten des Kellerbaus ab. - Was kostet der Einbau von Juma-Drainplatten?
Die Kosten für den Einbau von Juma-Drainplatten variieren je nach Dicke der Platten, Größe des Kellers und den örtlichen Gegebenheiten. Ich empfehle, mehrere Angebote von Fachfirmen einzuholen.
Verwandte Themen
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Methoden und Materialien zur Abdichtung von Kellern gegen Feuchtigkeit. - Kellerdämmung
Verschiedene Dämmstoffe und Techniken zur Wärmedämmung von Kellern. - Drainagesysteme
Überblick über verschiedene Drainagesysteme für Keller und Grundstücke. - Feuchtigkeitsschäden im Keller
Ursachen, Folgen und Sanierung von Feuchtigkeitsschäden in Kellern. - Kellerlüftung
Methoden zur Belüftung von Kellern, um Feuchtigkeit und Schimmelbildung zu vermeiden.
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Juma-Drainplatten: 40 mm vs. 80 mm – Preisunterschied beachten!
ja, ca. 40
... Ihr Kellerbauer ist ja lustig. Waren auch 30 cm Beton vereinbart und er hat nur 24 geliefert, weil das so OK ist (geht sonst auch immer). Wenn Sie 80er tatsächlich vereinbart haben, würde ich die an Ihrer Stelle auch verlangen, bzw. nach Information beim Baustoffhändler über Preisunterschiede mindern (nach Ankündigung, lassen Sie sich Beraten, ich bin nur Laie). -
Juma-Drainplatten: Preisminderung bei 40 mm gerechtfertigt?
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Drainplatten: Experte entscheidet über 40 mm oder 80 mm!
@TU: braucht noch ein paar Seiten
... bis zum Dr., aber trotzdem Dank, dass Sie es mir zutrauen ... 😉
Obs nötig ist mit den 80 ern kann natürlich nur der Experte sagen der das geplant hat. Den würde ICH fragen, bzw. auf die 80er bestehen (nachdem ich mich informiert habe, dass die einen Mehrwert haben).
PS: zum Glück gibt es noch keine Liste: Beiträge nach Autor, und Zeit sortiert, sonst würd man merken, dass ich hier gerade nichts zu tun habe und nur vor BAU.DE hänge 😉 -
Kellerbau: Bauzeit vs. Juma-Drainplatten – Prioritäten setzen!
Preisminderung
Hallo Herr Sigge,
nein, eine Preisminderung hat man mir nicht in Aussicht gestellt, sondern vielmehr damit gedroht, dass der Keller nicht rechtzeitig fertig wird, wenn ich auf 80 mm bestehe.
Christian -
Kellerbau: 40 mm Juma – Nicht auf der Nase herumtanzen lassen!
Lustiger Kellerbauer
... wie gesagt, ein "lustiger" Kerl scheinbar. Jetzt natürlich die Frage: Wie bauen Sie: Architekt, Bauträger, Generalunternehmer, Generalübernehmer ...? Wer hat's geplant, wer überwacht es? Die beiden Argumente: "Machen alle so" "Wird sonst nicht fertig" würden mir ja schon genug Energie für einen mächtigen Arschtritt geben. LAssen Sie sich nicht auf der Nase rumtanzen. Wenn Sie 80er bestellt haben, wenn die zu recht geplant waren, dann bestehen Sie drauf und weisen Ihn drauf hin, dass die Verzögerung nicht ihr, sondern sein Fehler war. Dazu natürlich Verantwortliche (s.o.) mit einbeziehen ...
So und jetzt wird weitergearbeitet, sonst wird das ja nie was mit dem Dr. den mir TU verliehen hat ... -
Bauvertrag: Was wurde bezüglich Juma-Drainplatten vereinbart?
was bedeutet rechtzeitig?
was wurde vereinbart?
wer vertritt eigentlich kompetent ihre Interessen gegenüber bspw. der Baufirma? -
Juma-Drainplatten: Auf 80 mm bestanden – Update folgt!
@ alle
Ich habe jetzt auf den 80 mm bestanden und warte mal ab was passiert.
Danke für Euren/Ihren 'Rückenwind' -
Juma-Drainplatten: Hinweis auf Sollachers Wortmeldung beachten!
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Kellerbau: Expertenmeinung zu 40 mm Juma-Drainplatten gesucht!
Experten?
Eigentlich bin ich etwas enttäuscht über das Forum. Ich hatte gehofft eine Aussage eines Experten zu erhalten, ob 40 mm ausreichen oder nicht. Eine (Experten-) Antwort auf diese Frage habe ich trotz etlicher Beiträge nicht erhalten.
Gruß
Christian -
Drainplatten: Dicke beeinflusst Wasserableitung – Logische Überlegung
ich nichts experte (und nichts Dr 😉
... aber ich habe (wahlweise: bilde mir ein) einen gesunden Menschenverstand: Drainplatten leiten Wasser ab. Dicke und Fläche (ist gegeben durch Haus) haben für mich dann was mit Volumen Wasser/Zeit zu tun, die die Dinger bewältigen können. => Dickere Platten können mehr ableiten. Evtl. auch was mit Nachhaltigkeit. Wenn ein Teil wegbröselt, versandet oder was weiß ich, ist noch genügend anderes Material da, das die Aufgabe übernimmt. Nur so eine Idee. Für Dämmung nicht relevant, weil Sie die ja extra haben. Bestimmt sind 80er teurer, warum sollte es die sonst geben wenn Sie dann nicht auch "mehr können". Bestimmt nicht, damit Juma auch ein Produkt im Hochpreissektor anbieten kann (obwohl man sowas auch erlebt). Was SIE brauchen kann man von ferne (auch die Experten) vermutlich nicht beurteilen. Das muss ihr Planer/Architekt/Statiker/Bauleiter oder wer auch immer sagen ... höngt von Gelände, Boden, restlicher Konstruktion usw. ab ... -
Juma-Drainplatten: Wer ist der eigentliche Hersteller?
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JOMA-Drainplatten: Spezifikation und Anforderungen prüfen!
Juma oder JOMA
niemand kann Ihnen eine verbindliche Antwort geben, bei diesen Angaben. Ich vermute mal, es ist als Hersteller JOMA gemeint. Woher sollen die Experten wissen, ob eine JOMA-Perimeter-Drainplatte oder eine Sickerplatte gemeint ist.
Niemand kennt die Anforderungen, die aus dem Energiebedarfsausweis resultieren.
Vielleicht sollten Sie die Fragen, bevor Sie ins Forum gehen, Ihrem Bauüberwacher stellen.
IBS -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026
BauKI Hinweis:
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Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig!
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Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Juma-Drainplatten im Keller: 40 mm ausreichend?
💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Frage, ob 40 mm Juma-Drainplatten im Kellerbau ausreichend sind, wenn ursprünglich 80 mm vereinbart waren. Es wird betont, dass die Dicke der Drainplatten die Wasserableitungskapazität beeinflusst. Die Bedeutung der vertraglichen Vereinbarungen und die Rolle des Kellerbauers werden ebenfalls thematisiert. Einigkeit besteht, dass eine Expertenmeinung zur Klärung der Frage notwendig ist.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Im Beitrag Kellerbau: Bauzeit vs. Juma-Drainplatten – Prioritäten setzen! wird darauf hingewiesen, dass der Kellerbauer mit Bauzeitverzögerung droht, falls auf den 80mm bestanden wird. Dies sollte hinterfragt und die Vereinbarung geprüft werden.
✅ Zusatzinfo: Der Beitrag JOMA-Drainplatten: Spezifikation und Anforderungen prüfen! weist darauf hin, dass die genaue Spezifikation der Drainplatten (JUMA oder JOMA, Perimeter-Drainplatte oder Sickerplatte) und die Anforderungen aus dem Energiebedarfsausweis für die Beurteilung entscheidend sind.
👉 Handlungsempfehlung: Es wird empfohlen, auf einer Expertenmeinung zu bestehen und die vertraglichen Vereinbarungen zu prüfen. Der Beitrag Kellerbau: Expertenmeinung zu 40 mm Juma-Drainplatten gesucht! verdeutlicht die Notwendigkeit einer fundierten Aussage, ob die 40 mm Drainplatten für die spezifischen Gegebenheiten ausreichend sind. Es sollte geklärt werden, ob eine Preisminderung für die geringere Materialstärke angeboten wird, wie im Beitrag Juma-Drainplatten: 40 mm vs. 80 mm – Preisunterschied beachten! angedeutet.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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- BAU-Forum - Keller - 11294: Juma-Drainplatten im Keller: 40 mm statt 80 mm – Ist das ein Problem?
- BAU-Forum - Architekt / Architektur - Planervollmacht beim Hausbau: Umfang, Haftung & Konsequenzen bei Abweichungen?
- … Kellerfeuchte durch unzureichende Entwässerung …
- … Eine Dränplatte ist eine Platte aus wasserdurchlässigem Material, die zum Schutz von Bauwerken vor Feuchtigkeit eingesetzt wird. Sie leitet Wasser ab und verhindert so, dass es in die Bausubstanz eindringt.[br]Verwandte Begriffe: Drainage, Perimeterdämmung, Feuchtigkeitsschutz. …
- … Antwort: Eine Dränplatte ist eine spezielle Platte, die im Erdreich an Kellerwänden oder unter Bodenplatten verlegt wird. Sie dient dazu, Wasser abzuleiten …
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- … Fertiggarage, Hauswand, Abdichtung, Mauerwerk, Kerndämmung, Diffusionsoffen, Stahlbeton, Abstand …
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- BAU-Forum - Außenwände und Fassaden - Keller Wärmedämmung: Anleitung, Materialien & Kosten für die Isolierung?
- BAU-Forum - Energiesparendes Bauen / Niedrigenergiehaus - Kellerisolierung nach WSVO 95: Dämmwert, Materialien & Kosten im Altbau?
- BAU-Forum - Energieeinsparverordnung EnEV - Wärmebedarf falsch berechnet? Perimeterdämmung, Styrodur & Styropor prüfen!
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Externe Fundstellen und weiterführende Recherchen
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