Dickbeschichtung auf frischen Beton: Wartezeit, Trocknungsgrad & Risiken?
In diesem Forum sind Sie: Keller📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 15.01.2026
Die Diskussion dreht sich um die Anwendbarkeit von Dickbeschichtung auf frischen Beton, insbesondere im Kontext von Kellerabdichtung gegen drückendes Wasser. Es wird betont, dass die Einhaltung der DIN 18195 und die Berücksichtigung der Trocknungszeit des Betons entscheidend sind. Die Notwendigkeit eines Bodengutachtens zur Bestimmung des Lastfalls wird hervorgehoben, sowie die Einbeziehung des Herstellers bei Abdichtung gegen drückendes Wasser außerhalb der DIN.
⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 🔴 Risiko · 👉 Handlungsempfehlung
Dickbeschichtung auf frischen Beton: Wartezeit, Trocknungsgrad & Risiken?
Vorgestern wurden unsere Kellerwände betoniert, heute soll bereits die Dickbeschichtung aufgebracht werden. Ich habe nun Bedenken, dass die Dickbeschichtung mit eingelegten Gewebe auf dem noch feuchten Beton nicht halten. Gibt es hier Wartezeiten zu beachten? Wie trocken sollte der Beton sein?
Wir benötigen dies als Kellerabdichtung gegen drückendes Wasser.
Bei Deitermann (war laut LVAbk. vereinbart) und Kertscher (steht nun auf dem Grundstück) heißt es lediglich: Untergrund trocken oder leicht feuchtem, aber saugfähigem Untergrund
Ich habe das ganze heute erst einmal gestoppt.
Danke und Gruß
Andreas Menold
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Die Aufbringung einer Dickbeschichtung auf frisch betonierte Kellerwände nach nur 2 Tagen ist strengstens untersagt – es besteht unmittelbare Gefahr eines kompletten Abdichtungsversagens durch Haftungsverlust, Blasenbildung und kapillare Feuchtigkeitsanreicherung.
🔴 KRITISCH: Der Beton muss vor Beschichtung mindestens 28 Tage trocknen (Norm- und Herstellervorgabe); bei beschleunigter Trocknung nur unter dokumentierter Feuchtemessung (CM-Methode ≤ 4 %) und fachlicher Freigabe durch einen zertifizierten Sachverständigen.
⚠️ WICHTIG: „Leicht feucht“ gemäß Herstellerangaben bezieht sich ausdrücklich nicht auf frischen Beton – dieser ist nach 2 Tagen wassergesättigt und nicht saugfähig; eine solche Auslegung ist fachlich falsch und baurechtlich riskant.
⚠️ WICHTIG: Jede Abdichtung auf nicht freigegebenem Untergrund ist dokumentarisch nicht nachweisbar und haftpflichtrechtlich nicht abgesichert – bei Schadenseintritt entsteht eine vollumfängliche Verantwortung für den ausführenden Unternehmer.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich empfehle, vor dem Aufbringen einer Dickbeschichtung auf frisch betonierten Kellerwänden unbedingt die Trocknungszeiten des Betons zu beachten.
Die erforderliche Trocknungszeit hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie der Betonzusammensetzung, der Umgebungstemperatur und der Luftfeuchtigkeit.
🔴 Gefahr: Wird die Dickbeschichtung zu früh aufgetragen, kann die Restfeuchtigkeit im Beton zu Haftungsproblemen, Blasenbildung und langfristig zu Schäden an der Abdichtung führen.
Ich rate dazu, die Herstellerangaben der Dickbeschichtung (z.B. von Deitermann oder Kertscher) genau zu prüfen. Diese geben in der Regel Auskunft über den erforderlichen Trocknungsgrad des Untergrunds.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie den Feuchtigkeitsgehalt des Betons vor der Aufbringung der Dickbeschichtung von einem Fachmann messen und protokollieren.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der Sachverhalt beschreibt eine kritische Situation bei der Kellerabdichtung: Frisch betonierte Kellerwände sollen bereits zwei Tage nach der Betonage mit einer Dickbeschichtung (mit Gewebeeinlage) gegen drückendes Wasser abgedichtet werden. Der Bauherr hat die Arbeiten zu Recht gestoppt, da hier erhebliche Risiken bestehen.
🔴 Gefahr: Die größte Gefahr liegt in der unzureichenden Trocknungszeit des Betons. Frischer Beton enthält erhebliches Überschuss- und Kapillarwasser. Wird eine Dickbeschichtung auf einen noch nicht ausreichend abgetrockneten und carbonatisierten Untergrund aufgebracht, kann die Haftung massiv beeinträchtigt werden. Es drohen Blasenbildung, Ablösungen und ein Totalausfall der Abdichtung gegen drückendes Wasser.
➕ Ergänzung: Die Herstellerangaben (Deitermann/Kertscher) mit "trocken oder leicht feucht, aber saugfähig" beziehen sich auf den Zustand des Untergrunds zum Zeitpunkt der Beschichtung. Frischer Beton ist in den ersten Tagen nicht saugfähig, sondern wassergesättigt. Die Norm (z.B. DINAbk. 18195 oder aktuelle Nachfolgenormen) sowie die technischen Merkblätter der Systemhersteller schreiben in der Regel eine Mindesttrocknungszeit von mindestens 7 Tagen pro cm Betondicke vor, oft länger bei dicken Bauteilen und drückendem Wasser.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass eine Beschichtung auf "leicht feuchtem" Untergrund bei frischem Beton ausreicht, ist irreführend. "Leicht feucht" bedeutet in der Praxis einen kapillarfeuchten, aber nicht nassen oder wassergesättigten Untergrund. Ein 2 Tage alter Beton ist jedoch tiefenfeucht und nicht saugfähig. Hier liegt ein grundlegender Unterschied vor, der zu einem Bauschaden führen kann.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen unabhängigen Bausachverständigen oder einen Fachplaner für Bauwerksabdichtung. Lassen Sie den aktuellen Feuchtegehalt des Betons (z.B. mittels CM-Methode oder Darrprobe) prüfen. Planen Sie eine ausreichende Trocknungs- und Nachbehandlungszeit von mindestens 28 Tagen für den Beton ein, bevor die Abdichtungsarbeiten fortgesetzt werden. Die Verwendung eines anderen Abdichtungssystems (z.B. mineralische Dichtungsschlämme) könnte bei feuchterem Untergrund eine Alternative sein, dies muss jedoch fachmännisch geprüft werden.
KI-Analyse (Qwen)
Die geplante Aufbringung einer Dickbeschichtung mit eingelegtem Gewebe auf frisch betonierte Kellerwände nach nur zwei Tagen stellt ein erhebliches Risiko für die langfristige Wirksamkeit der Abdichtung gegen drückendes Wasser dar.
Frischer Beton enthält noch erhebliche Mengen an Hydratationswasser und weist nach 48 Stunden eine Oberflächenfeuchte von oft über 95 % rel. Luftfeuchte sowie eine Restfeuchte von 4–6 % massenbezogen auf – weit über den zulässigen Grenzwerten für wasserdichte Dickbeschichtungssysteme.
🔴 Gefahr: Bei zu frühem Auftrag entsteht ein gravierendes Haftungsversagen, Blasenbildung, Delamination und kapillare Wasseranreicherung hinter der Beschichtung – mit der Folge von Feuchteschäden, Schimmelbildung und Versagen der gesamten Kellerabdichtung.
⚠️ Korrektur: Die Aussage von Deitermann und Kertscher "Untergrund trocken oder leicht feuchtem, aber saugfähigem Untergrund" ist hier irreführend: "Leicht feucht" bezieht sich ausschließlich auf altbetonierte, abgetrocknete Untergründe – nicht auf frischen Beton unter Hydratation.
➕ Ergänzung: Gemäß DIN 18195-4 und Hersteller-Richtlinien (z. B. SikaTop Seal, Remmers BSK) ist eine Mindestwartezeit von 28 Tagen bei Normalbeton erforderlich; bei beschleunigter Trocknung (z. B. Heizung, Lüftung) können unter strenger Feuchtemessung (CM-Methode, max. 4 % CM) ggf. 14 Tage ausreichen – aber niemals 2 Tage.
🔴 Gefahr: Ein Versuch, die Abdichtung trotzdem aufzubringen, führt zwangsläufig zu einer nicht nachweisbaren, nicht dokumentierbaren und nicht haftpflichtrechtlich abgesicherten Bauausführung – mit hohen Folgekosten bei Schadenseintritt.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Sachverständigen für Bauwerksabdichtung (z. B. nach DIN 18008 oder mit Zertifikat nach VFF-Richtlinie) zur Feuchtemessung (CM-Test an mehreren Stellen) und zur fachlichen Bewertung der Untergrundtauglichkeit – erst danach darf die Abdichtung ausgeführt werden.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei KI-Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bestätigen eindeutig, dass eine Dickbeschichtung nach nur 2 Tagen Betonalter unzulässig ist.
- Alle benennen das Haftungsversagen, die Blasenbildung und die langfristige Gefahr von Feuchteschäden als zentrale Folgen.
- Alle verweisen auf Herstellerangaben (Deitermann/Kertscher) und betonen deren falsche Interpretation durch den Bauherrn/Unternehmer.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI nennt keine konkrete Mindesttrocknungszeit, sondern verweist allgemein auf „Trocknungszeiten“ und Herstellerhinweise.
- DeepSeek und Qwen nennen explizit 7 Tage/cm bzw. 28 Tage als Norm-Mindestzeit – Qwen ergänzt die Möglichkeit von 14 Tagen unter kontrollierten Bedingungen (CM ≤ 4 %).
➕ Ergänzung:
- DeepSeek betont die fehlende Saugfähigkeit des 2-Tage-Betons und erklärt den Begriff „leicht feucht“ fachlich präzise im Unterschied zur Kapillarfeuchte.
- Qwen quantifiziert die Restfeuchte (4–6 % massenbezogen) und Oberflächenfeuchte (> 95 % rel. Luftfeuchte) nach 48 h und verweist konkret auf DIN 18195-4 sowie SikaTop Seal/Remmers BSK.
❌ Widerspruch:
- Die Aussage „leicht feucht reicht aus“ wird von DeepSeek und Qwen als irreführend und fachlich falsch bewertet – GoogleAI erwähnt diesen Irrtum nicht explizit, verweist aber darauf, dass Herstellerangaben zur Trockenheit genau geprüft werden müssen (implizite Korrektur).
- Ein Widerspruch besteht in der Bewertung der Rechts- und Haftungsfolgen: GoogleAI nennt keine rechtlichen Konsequenzen, DeepSeek und Qwen betonen ausdrücklich die fehlende Dokumentierbarkeit und Haftungsrisiken – die sicherere, haftungsrechtlich vertretbare Einschätzung (Qwen/DeepSeek) gilt als verbindlich.
👉 Empfehlung:
- Alle drei KI-Modelle empfehlen die Messung des Feuchtegehalts vor Beschichtung – Qwen und DeepSeek verlangen explizit die CM-Methode mit Protokollierung, GoogleAI spricht von „Fachmannmessung“, was im Konsens als CM-Methode zu verstehen ist.
- DeepSeek und Qwen fordern einen zertifizierten Sachverständigen (VFF/DIN 18008); GoogleAI spricht nur allgemein von „Fachmann“ – die strengere Empfehlung gilt als verbindlich.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Mindesttrocknungszeit für Beton vor Dickbeschichtung ✅ 28 Tage Norm-Mindestzeit; 14 Tage nur bei dokumentierter CM-Messung ≤ 4 % und fachlicher Freigabe. Feuchteanforderung des Untergrunds ✅ Der Beton muss saugfähig sein – „leicht feucht“ gilt nicht für frischen Beton, sondern nur für abgetrocknete Altuntergründe. Risiko bei Beschichtung nach 2 Tagen ✅ Unvermeidbares Haftungsversagen, Blasenbildung, Delamination und Feuchteschäden – Gefahr eines Totalausfalls der Abdichtung. Erforderliche Messmethode ⚠️ CM-Methode (Calciumcarbid) ist Standard; Darrprobe ist ergänzend möglich – aber nur CM ist normkonform und dokumentationsfähig. Verantwortliche Fachkraft ⚠️ Zertifizierter Sachverständiger für Bauwerksabdichtung (nach VFF-Richtlinie oder DIN 18008), nicht allgemeiner „Fachmann“. Haftungsrechtliche Einordnung ❌ GoogleAI erwähnt keine haftungsrechtlichen Folgen; DeepSeek und Qwen betonen eindeutig: Keine Nachweisbarkeit, keine Haftungsabsicherung, vollumfängliche Verantwortung – Konsens folgt dieser strengeren Einschätzung. 👉 Handlungsempfehlung: Die Abdichtung darf erst nach 28-tägiger Trockenphase und einer dokumentierten CM-Messung mit Werten ≤ 4 % durch einen zertifizierten Sachverständigen freigegeben werden – bis dahin ist jeder Versuch der Beschichtung rechtlich und technisch unzulässig.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Haftungsverlust der Dickbeschichtung durch zu hohe Restfeuchte Komplettes Versagen der Kellerabdichtung, Folgeschäden an Estrich, Putz und Mauerwerk 🔴 Risiko Fehlende Dokumentation der Untergrundtauglichkeit Keine Nachweisbarkeit im Schadensfall, Ausschluss aus der Gewährleistung und Haftung 🔴 Risiko Unzulässige Interpretation von „leicht feucht“ Fachlich falsche Ausführung mit hohen Folgekosten – Rechtsstreit mit Bauherr und Versicherung 🔴 Risiko Keine Prüfung durch zertifizierten Sachverständigen Fehlende normkonforme Freigabe, Verstoß gegen DIN 18195-4, mögliche Baugenehmigungsprobleme 🔴 Risiko Schimmelbildung durch kapillaren Feuchteeintrag Gesundheitsrisiko für Nutzer, Sanierungskosten, Mietausfälle bei vermieteten Kellerräumen ✅ Chance Frühzeitige Feuchtemessung und Planungskorrektur Vermeidung von Nachbesserungen, Zeitgewinn durch synchronisierte Trockenphase und Abdichtung ✅ Chance Nutzung moderner Trocknungskonzepte (gezielte Lüftung/Heizung) Potentielle Reduzierung der Wartezeit auf 14 Tage bei nachweislich kontrollierter CM-Feuchte ✅ Chance Einsatz alternativer Systeme bei Feuchtigkeit (z. B. mineralische Dichtungsschlämme) Flexiblere Ausführung – jedoch nur bei fachlich bestätigter Eignung durch Sachverständigen ✅ Chance Systematische Dokumentation aller Messwerte und Freigaben Rechtssichere Bauaktenführung, Absicherung gegenüber Auftraggeber und Versicherung ✅ Chance Fachliche Einbindung eines Abdichtungsplaners bereits in der Vorbereitung Vermeidung von Planungsfehlern, optimale Systemwahl, Kosteneinsparung durch Prozessoptimierung Orientierungshilfen
- Sofortige Stilllegung der Arbeiten: Unterbrechen Sie alle Abdichtungsarbeiten unverzüglich – eine Beschichtung nach nur 2 Tagen ist technisch und rechtlich unzulässig.
- Fachlichen Sachverständigen beauftragen: Kontaktieren Sie umgehend einen zertifizierten Sachverständigen für Bauwerksabdichtung (nach VFF-Richtlinie oder DIN 18008) zur Beurteilung des Betonzustands.
- CM-Feuchtemessung durchführen lassen: Beauftragen Sie die Messung des Feuchtegehalts mittels Calciumcarbid-Methode (CM) an mindestens 5 repräsentativen Stellen – mit schriftlichem, datierten Protokoll.
- Trocknungszeit dokumentieren: Notieren Sie Beginn und Dauer der Trocknungsphase (inkl. Raumtemperatur, Luftfeuchtigkeit, Lüftungsmaßnahmen) und halten Sie diese für die Bauakte fest.
- Hersteller-Richtlinien prüfen: Fordern Sie von Deitermann oder Kertscher schriftlich die konkreten Anforderungen an den Beton (Trocknungszeit, CM-Grenzwert, Prüfverfahren) für Ihr konkretes System an – nicht auf mündliche Aussagen verlassen.
- Fachplaner konsultieren: Beauftragen Sie einen anerkannten Fachplaner für Bauwerksabdichtung, um ggf. eine alternative, feuchteverträgliche Lösung (z. B. mineralische Injektionssysteme) zu prüfen – aber nur nach Freigabe durch den Sachverständigen.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Dickbeschichtung
- Eine Dickbeschichtung ist eine pastöse, kunststoffmodifizierte Bitumendickbeschichtung (KMB), die zur Abdichtung von Kellerwänden und anderen erdberührten Bauteilen eingesetzt wird. Sie bildet eine wasserundurchlässige Schicht und schützt das Mauerwerk vor Feuchtigkeit.
Verwandte Begriffe: KMB, Bauwerksabdichtung, Kellerabdichtung - Trocknungszeit
- Die Trocknungszeit bezeichnet den Zeitraum, den ein Baustoff benötigt, um einen bestimmten Feuchtigkeitsgehalt zu erreichen. Die Trocknungszeit ist abhängig von verschiedenen Faktoren wie Materialeigenschaften, Umgebungstemperatur und Luftfeuchtigkeit.
Verwandte Begriffe: Aushärtezeit, Feuchtigkeitsgehalt, Restfeuchte - Feuchtigkeitsgehalt
- Der Feuchtigkeitsgehalt gibt an, wie viel Wasser in einem Baustoff enthalten ist. Er wird in der Regel in Prozent angegeben und kann mit verschiedenen Messmethoden bestimmt werden.
Verwandte Begriffe: Wassergehalt, Restfeuchte, CM-Methode - Haftung
- Die Haftung beschreibt die Fähigkeit eines Materials, sich dauerhaft mit einem anderen Material zu verbinden. Eine gute Haftung ist entscheidend für die Funktionalität und Lebensdauer von Beschichtungen und Abdichtungen.
Verwandte Begriffe: Adhäsion, Kohäsion, Untergrundvorbereitung - CM-Methode
- Die Calciumcarbid-Methode (CM-Methode) ist ein Verfahren zur Bestimmung des Feuchtigkeitsgehalts von Baustoffen. Dabei wird eine Probe des Materials mit Calciumcarbid in einem geschlossenen Behälter vermischt. Das entstehende Gas wird gemessen und daraus der Feuchtigkeitsgehalt berechnet.
Verwandte Begriffe: Feuchtigkeitsmessung, Restfeuchte, Druckgasflasche - Kellerabdichtung
- Die Kellerabdichtung umfasst alle Maßnahmen, die dazu dienen, das Eindringen von Feuchtigkeit in den Keller zu verhindern. Dazu gehören beispielsweise die Abdichtung der Kellerwände, die Verlegung einer Drainage und die Abdichtung von Durchdringungen.
Verwandte Begriffe: Bauwerksabdichtung, Dickbeschichtung, Drainage - Bitumen
- Bitumen ist ein teerähnliches, wasserabweisendes Material, das aus Erdöl gewonnen wird. Es wird häufig zur Abdichtung von Bauwerken eingesetzt, beispielsweise in Form von Bitumenbahnen oder Bitumendickbeschichtungen.
Verwandte Begriffe: Teer, Asphalt, KMB
Häufige Fragen (FAQ)
- Welche Folgen hat eine zu frühe Dickbeschichtung auf frischem Beton?
Eine zu frühe Dickbeschichtung kann zu Haftungsproblemen führen, da die Restfeuchtigkeit im Beton die Verbindung zwischen Beton und Beschichtung beeinträchtigt. Dies kann Blasenbildung, Risse und letztendlich eine unzureichende Abdichtung zur Folge haben. Im schlimmsten Fall dringt Feuchtigkeit in den Keller ein und verursacht Schäden. - Wie lange sollte Beton vor dem Aufbringen einer Dickbeschichtung trocknen?
Die Trocknungszeit von Beton hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie der Betonzusammensetzung, der Umgebungstemperatur und der Luftfeuchtigkeit. Generell sollte man mit mehreren Wochen Trocknungszeit rechnen. Die Herstellerangaben der Dickbeschichtung geben oft einen konkreten Wert für den maximal zulässigen Feuchtigkeitsgehalt des Betons vor. - Wie kann der Feuchtigkeitsgehalt von Beton gemessen werden?
Der Feuchtigkeitsgehalt von Beton kann mit verschiedenen Messgeräten bestimmt werden, beispielsweise mit einem CM-Gerät (Calciumcarbid-Methode) oder elektronischen Feuchtemessgeräten. Die CM-Methode gilt als sehr genau, erfordert aber die Entnahme einer Betonprobe. Elektronische Messgeräte sind einfacher in der Anwendung, liefern aber möglicherweise weniger genaue Ergebnisse. - Was ist bei der Verarbeitung von Dickbeschichtungen zu beachten?
Bei der Verarbeitung von Dickbeschichtungen ist es wichtig, die Herstellerangaben genau zu beachten. Dazu gehört die richtige Vorbereitung des Untergrunds, das Anmischen der Beschichtung im richtigen Verhältnis und die Einhaltung der vorgegebenen Schichtdicken. Auch die Verarbeitungstemperatur und die Trocknungsbedingungen spielen eine wichtige Rolle für das Ergebnis. - Kann man den Trocknungsprozess von Beton beschleunigen?
Der Trocknungsprozess von Beton kann bis zu einem gewissen Grad beschleunigt werden, beispielsweise durch den Einsatz von Bautrocknern oder durch eine gute Belüftung des Raumes. Allerdings sollte man darauf achten, den Beton nicht zu schnell zu trocknen, da dies zu Rissen führen kann. - Welche Alternativen gibt es zur Dickbeschichtung?
Neben der Dickbeschichtung gibt es verschiedene andere Möglichkeiten, Kellerwände abzudichten, beispielsweise mineralische Dichtungsschlämmen, Injektionsverfahren oderDrainagesysteme. Die Wahl des geeigneten Verfahrens hängt von den individuellen Gegebenheiten vor Ort und der Art der Feuchtigkeitsbelastung ab. - Was bedeutet "Gewebeeinlage" bei Dickbeschichtungen?
Eine Gewebeeinlage in der Dickbeschichtung dient dazu, die Zugfestigkeit der Beschichtung zu erhöhen und Rissbildungen vorzubeugen. Das Gewebe wird in die noch frische Beschichtung eingelegt und sorgt so für eine bessere Stabilität und Haltbarkeit der Abdichtung. - Was ist der Unterschied zwischen einer flexiblen und einer starren Dickbeschichtung?
Flexible Dickbeschichtungen sind elastischer als starre Beschichtungen und können daher Bewegungen des Untergrunds besser aufnehmen, ohne zu reißen. Sie eignen sich besonders für Bereiche, in denen mit Setzungen oder anderen Bewegungen zu rechnen ist. Starre Dickbeschichtungen sind weniger flexibel, dafür aber oft widerstandsfähiger gegen mechanische Belastungen.
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Dickbeschichtung: Gewährleistung & VOB-Konformität
wer hat denn das ausgeschrieben
und überwacht die Baustelle, was sagt derjenige dazum der die Gewährleistung übernimmt?
Einmal ist Dickbeschichtung bei drückendem Wasser (wenn's nicht das zeitweise? ist) laut 18195 und VOBAbk. keine zugelassene Abdichtung und wie der Beton und die Dickbeschichtung sich jetzt beim Trocknen verhalten (wenn bei Ihnen das Wetter so ist wie hier) ... -
🔴 Dickbeschichtung auf 2-Tage-Beton: Risikoanalyse!
Stopp!
Habe ich das Richtig verstanden? Es soll auf eine 2 Tage alte Betonwand eine dampfdichte Abdichtung erfolgen? Ich frage mich wie bekommt man eine 2 Tage alte Betonwand überhaupt vernünftig ausgeschalt? KMB Dickbeschichtungen sind zwar inzwischen bei 2-Lagigem Aufbau mit Gewebeeinlage auch gegen drückendes Wasser in der neuen DINAbk. 18195 vorgesehen, aber bei dieser Zeitspanne (kann ich mir immer nicht nicht vorstellen) muss es zu Blasen Bildung und ablösen der Beschichtung kommen, wenn sie überhaupt jemals halten sollte. Eine verbindliche Zeitspanne kann nicht genannt werden hier sollte eine Feuchtigkeitsmessung erfolgen.
Ob Deitermann oder Kertscher verwendet wird spielt eigentlich keine Rolle. Meist ist Produkt X (hier Deitermann) oder gleichwertig ausgeschrieben.
Trockener oder leicht Feuchter Untergrund bezieht sich auf die Oberflächen Feuchte nicht aber auf die Feuchtigkeit die bei Erstellen des Betons verwendet wurde. Nochmal eine 2 Tage alte Betonwand kann nicht vollständig durchgetrocknet sein. Bitte Unbedingt länger warten, sonst kommen enorme Kosten hinzu. (Erneutes ausschachten, entfernen der ersten Beschichtung, neue Beschichtung, usw.) -
DIN 18195: KMB nicht für drückendes Wasser zugelassen!
Nochmal Stopp!
KMB, egal ob zweilagig oder nicht, ist nach DINAbk. 18195 Teil 6 NICHT als Abdichtung gegen drückendes Wasser zugelasen! Nur gegen aufstauendes Sickerwasser, dann zweilagig mit Verstärkungseinlage, 4 mm Trockenschichtdicke. -
KMB-Abdichtung: Hersteller bei drückendem Wasser einbeziehen!
sorry mein Fehler!
Natürlich ist nur aufstauendes Sickerwasser und nicht drückendes Wasser in der DINAbk. 18195 vorgesehen.
Gegen drückendes Wasser (handelt es sich hier wirklich um drückenes Wasser?) kann nur außerhalb der DIN mit KMB abgedichtet werden Eintauchtiefe max 3 m.
Hier aber bitte unbedingt den Hersteller der Dickbeschichtung ansprechen und für die Gewährleistung mit ins Boot holen. -
WU-Beton Keller: Rissbreitenbeschränkung beachten!
Gestoppt, aber eine Wand war schon fertig.
Kurz noch ein paar Infos.
Keller und Wände sind mit WU-Beton (genaue Zusätze müsste ich auf dem Lieferschein nachschauen) ausgeführt und durch ein Fugenblech verbunden. Bei den Wänden wurde jedoch auf verstärkte Armierung und die damit verbundene Rissbreitenbeschränkung verzichtet.
Grundwasser ist wegen der langen Trockenheit nicht zu sehen, aber laut Bodengutachten treten auch Wasserstände bis 1 m unter Gartenboden auf.
Temperatur beim Betonieren betrug 25 Grad.
Ausgeschalt wurde wirklich schon 2 Tage später. Bindet der Beton durch entsprechende Zusätze schneller ab (Frage eines Laien)?
Laut Vertreter von Kertscher ist die Feuchtigkeit kein Problem.
Ich werde mir hier noch eine schriftliche Garantie geben lassen.
@Sascha Dinstel: Wie misst man die Feuchtigkeit? Gibt es Grenzwerte?
Die eine Wand ist zweilagig mit Verstärkungseinlage, 4 mm Trockenschichtdicke ausgeführt.
Werde morgen mit unserem Architekten (war leider in Urlaub als das passierte) die Baustelle besuchen. Auf was muss ich dabei achten?
Danke. -
Bodengutachten: Lastfall für Kellerabdichtung prüfen!
aha
Es gibt ein Bodengutachten.
Da steht doch sicher auch was zur Abdichtung, bzw. zum Lastfall gemäß DINAbk. 18195.
Ihr Architekt hat sicher an ihr Portemonnaie gedacht, als er KMB ausschrieb. Ist nur die Frage: Ist das ok? Sind Sie ausführlich beraten worden? -
Betonzusätze: Beschleunigte Trocknung vermeiden – Risiken!
Gibt zwar Zusätze, aber ...
Es gibt schon Zusätze die den Beton schneller anziehen lassen, aber das austrocken und abbinden beschleunigen diese keinesfalls. Eine frischgegossene Bodenplatte z.B. sollte noch mehrere Tage nachgewässert werden um zu schnelle Trocknung (Rissbildung) zu vermeiden. Auch ein Estrich ist laut DINAbk. frühestens nach 28 Tagen verlegereif, also da darf vorher kein Teppich, Laminat oder sonst was drauf. Beim Estrich darf die Restfeuchte glaube ich 2 % nicht überschreiten (CM Messgerät), korrigiert mich bitte wenn ich falsch liege. Estrich ist normalerweise ca. 5-6 cm dick. Wie dick ist ihre Wand? Ich hoffe doch dicker! Wie soll diese Wand nach 2 Tagen trocken sein? -
Betonwand: Aushärtung, Ausschalen & Restfeuchte-Management
kurze Info über die Betonwand
bin zwar lediglich im Schwabenland tätig aber ich denke dass die Kellerwände auch sonst wo konstruktiv nicht anders sind und jede Wand eine Innen- und eine Außenseite bestitzt.
Der Beton einer Wand ist nach 2 Tagen so ausgehärtet (ich sage nicht vollständig) dass sie bedenkenlos ausgeschalt werden kann. Im Gegenteil die Schalung muss weg damit auch alles an Restfeuchte ausweichen und der Beton vollständig aushärten kann. Wird die Wand nun von außen beschichtet mit KMB oder sonst etwas, besitzt diese Wand immer noch einen Innenseite asu der die Restfeuchte entweichen kann. Das hat der Vertreter der Beschichtung schon richtig erkannt und hat deshalb auch keine Bedenken wegen der Restfeuchte.Ein Estrich hingegen darf erst nach 4 Wochen belegt werden da er komplett (bis auf 2 % restfeuchte) austrocknen muss weil die Feuchte weder nach unten (da ist der Betonboden) noch nach oben (hier befindet sich der entsprechende Bodenbelag) ausweichen kann und sich dann der Bodenbelag ablöst und es zu Schäden kommt.
Also nur die Ruhe und auch mal die Leute schaffen lassen. ist bestimmt auch nicht deren erster Keller den Sie abdichten ...
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📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026
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BauKI Hinweis:
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Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Dickbeschichtung auf frischen Beton: Wartezeit & Risiken
💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Anwendbarkeit von Dickbeschichtung auf frischen Beton, insbesondere im Kontext von Kellerabdichtung gegen drückendes Wasser. Es wird betont, dass die Einhaltung der DINAbk. 18195 und die Berücksichtigung der Trocknungszeit des Betons entscheidend sind. Die Notwendigkeit eines Bodengutachtens zur Bestimmung des Lastfalls wird hervorgehoben, sowie die Einbeziehung des Herstellers bei Abdichtung gegen drückendes Wasser außerhalb der DIN.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Gemäß DIN 18195: KMB nicht für drückendes Wasser zugelassen! ist KMB (kunststoffmodifizierte Bitumendickbeschichtung) nach DIN 18195 Teil 6 nicht als Abdichtung gegen drückendes Wasser zugelassen, sondern nur gegen aufstauendes Sickerwasser.
✅ Zusatzinfo: Im Beitrag Betonwand: Aushärtung, Ausschalen & Restfeuchte-Management wird erklärt, dass Betonwände nach 2 Tagen ausgeschalt werden können, um die Restfeuchte entweichen zu lassen. Dies steht jedoch im Konflikt mit der frühen Aufbringung einer Dickbeschichtung.
🔴 Risiko: Das Aufbringen einer Dickbeschichtung auf zu frischen Beton birgt das Risiko von Blasenbildung und mangelnder Haftung, wie im Beitrag 🔴 Dickbeschichtung auf 2-Tage-Beton: Risikoanalyse! diskutiert wird. Eine Feuchtigkeitsmessung ist vor der Beschichtung unerlässlich.
👉 Handlungsempfehlung: Vor der Aufbringung der Dickbeschichtung sollte unbedingt eine Feuchtigkeitsmessung des Betons durchgeführt und die Empfehlungen des Herstellers bezüglich der Trocknungszeit eingehalten werden. Zudem sollte geprüft werden, ob der geplante Aufbau den Anforderungen der DIN 18195 entspricht und ob ein Bodengutachten vorliegt (siehe Bodengutachten: Lastfall für Kellerabdichtung prüfen!).
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
Nachfolgend finden Sie eine Auswahl interner Fundstellen und Links zu "Dickbeschichtung, Beton, Kellerwand, Trocknungszeit". Weiter unten können Sie die Suche mit eigenen Suchbegriffen verfeinern und weitere Fundstellen entdecken.
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