Wir wollen nun auch die Nordseite des Kellerfundaments aufgraben und isolieren. Dabei wäre u.U. eine Dränung sinnvoll.
Nachdem es sich nicht um drückendes Wasser, sondern wahrscheinlich um Versickerungswasser aus langen Niederschlägen handelt, will ich eine möglichst einfache und kostengünstige Dränung auf die Nordseite quer zum Hang einbringen. Im Forum kursieren widersprüchliche Meinungen zu der Ausführung. Ich denke an ein 100er flexibles Rohr (gelb), das mit 1-2 % Gefälle auf einen kleinen Estrichbetonsockel, der auch einen Fundamenterder aufnimmt, verlegt wird. Darüber ca. 30 cm Filterkies, Rohr und Kies mit Vlies ummantelt. Am Anfang und ggf. an dem Eck (falls wir die Ostseite auch drainieren) je einen 30er Wartungsschacht, Tiefe etwa auf Oberkante des Fundamentsockels (ca. 1,30 m, da Kellerdecke min. 60 cm über dem Gelände liegt).
Falls wir auch auf der Westseite eine Dränung legen müssen (nasse Flecken an Kellerwänden nach Westen zum nicht unterkellerten Teil), können wir auch nicht am Haus bis auf Kellerbodentiefe aufgraben, da das Fundament des nicht unterkellerten Teils wesenlicht höher liegt.
Meine Fragen:
- Ist das Verlegen des Drainrohrs direkt auf einem schmalen Estrichbetonsockel sinnvoll (gerade Führung mit definiertem Gefälle), oder muss unter dem Drainrohr auch Kies sein?
- An der Westseite: Ist ein Aufgraben bis auf die hohe Fundamentoberkante und dann nach 10-15 cm eben eine Abböschung (max. 45 °) bis zur Drainungstiefe etwa 1,25 m neben dem Fundament machbar? Dann denke ich an die Isolierung des Fundaments und der Böschung (Estrichschicht, darauf Bitumenbahn, 10 cm Filterkies und Vlies) bis zum Drainungsrohr, dass dann etwa 1,25 m vom Fundament auf ca. 1,50 m Tiefe liegt. Mach sowas Sinn?