Perimeterdämmung: PH-EPS PM6 WLG 035 statt Styrodur CS 2800 – Bessere Dämmwerte?

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 15.01.2026

Die Diskussion dreht sich um die Eignung von PH-EPS PM6 (WLG 035) als Alternative zu Styrodur CS 2800 (WLG 040) für die Perimeterdämmung. Es werden Aspekte wie bauaufsichtliche Zulassung, Dämmwerte, Materialeigenschaften und praktische Auswirkungen beleuchtet. Ein wichtiger Punkt ist, dass WLG 035 in Deutschland oft nur bis zu einer Stärke von 6 cm erhältlich ist, wie im Beitrag Perimeterdämmung: WLG 035 nur bis 6 cm Stärke in Deutschland erwähnt wird. Die Dämmwirkung hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter der Wärmeleitwert des Gases, die Wärmeleitung der Gitterstruktur und die Wärmestrahlung durch das Material, wie im Beitrag Perimeterdämmung: Dämmwirkung – Faktoren wie Wärmestrahlung erläutert wird.

⚠️ Wichtiger Hinweis · 📊 Zusatzinfo · 👉 Handlungsempfehlung

Perimeterdämmung: PH-EPS PM6 WLG 035 statt Styrodur CS 2800 – Bessere Dämmwerte?

Liebe Forumsteilnehmer,
wir hatten 10 cm Perimeterdämmung außen neben den Kellerwänden ausgeschrieben als Styrodur CS 2800. Wie unser Bauleiter jetzt mitteilte, gibt es Styrodur nur in 10 cm als WLG 040. Er schlägt als Alternative PH-EPS PM6 10 cm in WLG 035 von Philippine vor.
Frage: Ist das Zeug als Perimeterdämmung bauaufsichtlich zugelassen?
Gibt es sonst weitere Produkte in 10 cm als WLG 035?
Vielen Dank für Ihre Antworten und schöne Grüße
Ihr W. Doerks
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Verwendung von PH-EPS PM6 im Perimeterbereich ist nur zulässig, wenn eine gültige allgemeine bauaufsichtliche Zulassung (abZAbk.) oder europäische technische Bewertung (ETA) vorliegt – fehlende Zulassung stellt einen Bauordnungswidrigkeit dar.

    🔴 KRITISCH: Druckfestigkeit von PH-EPS PM6 muss mindestens 280 kPa (CS 2800-Niveau) betragen und nach DINAbk. EN 826 bei 10 % Verformung (σ10) nachgewiesen sein – geringere Werte führen zu Setzungen und Wärmebrücken.

    ⚠️ WICHTIG: Wasseraufnahme des PH-EPS PM6 darf nach DIN 18533 nach 28-tägiger Langzeitlagerung max. 5 Vol.-% betragen – bei höheren Werten droht Dämmwertverfall und Feuchteeintritt in den Keller.

    ⚠️ WICHTIG: Der Einsatz ist nur bei nachgewiesenem Frost-Tau-Wechsel-Widerstand (DIN EN 12091) und ausreichender mechanischer Schutzschicht (z. B. Drainageplatte + Schutzvlies) zulässig – bei unklarem Baugrund oder steigendem Grundwasser erhöhtes Risiko.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich sehe, Sie überlegen, PH-EPS PM6 (WLG 035) anstelle von Styrodur CS 2800 (ursprünglich WLG 040) für Ihre Perimeterdämmung zu verwenden. PH-EPS PM6 mit WLG 035 bietet eine bessere Dämmleistung als Styrodur mit WLG 040. Das bedeutet, dass Sie mit dem PH-EPS PM6 einen etwas höheren Wärmeschutz erzielen.

    Wichtig ist, dass beide Materialien für die Perimeterdämmung geeignet sind, da sie feuchtigkeitsbeständig sind. Achten Sie darauf, dass die gewählte Dämmstoffdicke den Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEVAbk.) bzw. des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) entspricht. Die Verarbeitungshinweise des Herstellers sollten unbedingt beachtet werden.

    🔴 Gefahr: Unsachgemäße Ausführung der Perimeterdämmung kann zu Wärmebrücken und Feuchtigkeitsproblemen im Kellerbereich führen.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie sich von einem Energieberater oder Bauphysiker beraten, um die optimale Dämmstoffstärke und -ausführung für Ihr Projekt zu bestimmen.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der vorliegende Sachverhalt betrifft die Substitution einer ausgeschriebenen Perimeterdämmung aus extrudiertem Polystyrol (XPS, Marke Styrodur CS 2800) durch expandiertes Polystyrol (EPS, Typ PH-EPS PM6) mit verbesserter Wärmeleitfähigkeit (WLG 035 statt WLG 040). Der Bauleiter schlägt diesen Wechsel vor, da das ursprüngliche Produkt in der gewünschten Dicke von 10 cm nur in der schlechteren Dämmklasse WLG 040 verfügbar sei. Die Kernfrage des Anfragers zielt auf die bauaufsichtliche Zulassung des Alternativprodukts ab.

    ✅ Zustimmung: Die Beobachtung, dass XPS-Platten (Styrodur) in 10 cm Dicke oft nur mit WLG 040 angeboten werden, ist marktüblich korrekt. Der Vorschlag, auf ein EPS-Produkt mit WLG 035 umzusteigen, ist aus rein dämmtechnischer Sicht nachvollziehbar, da eine geringere Wärmeleitfähigkeit bei gleicher Dicke zu einem besseren U-Wert führt.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass PH-EPS PM6 automatisch die gleiche bauaufsichtliche Zulassung wie XPS besitzt, ist nicht haltbar. Perimeterdämmung unterliegt strengen Anforderungen an Druckfestigkeit, Wasseraufnahme und Frost-Tau-Wechsel-Beständigkeit. Während XPS (Styrodur CS 2800) hierfür standardmäßig zugelassen ist, benötigt EPS für den erdberührten Einsatz eine spezielle allgemeine bauaufsichtliche Zulassung (abZ) oder eine europäische technische Bewertung (ETA). Nicht jedes EPS-Produkt ist automatisch für die Perimeterdämmung geeignet.

    ➕ Ergänzung: Entscheidend ist die Prüfung der spezifischen Leistungserklärung des angebotenen PH-EPS PM6. Es muss nachgewiesen werden, dass es die Anforderungen der DIN 18533 (Abdichtung von erdberührten Bauteilen) und der DIN EN 13163 (EPS) mit den Zusatzanforderungen für die Perimeterdämmung erfüllt. Insbesondere die Druckfestigkeit (CS 2800 entspricht 280 kPa) und die Wasseraufnahme (max. 5 Vol.-% nach Langzeitlagerung) sind kritische Parameter. Ein reiner Blick auf die WLG reicht nicht aus.

    🔴 Gefahr: Wird ein nicht zugelassenes EPS-Produkt ohne ausreichende Druckfestigkeit oder mit hoher Wasseraufnahme verbaut, drohen langfristig Setzungen der Dämmung, Durchfeuchtung der Kellerwand und Schimmelbildung. Dies kann zu erheblichen Bauschäden und Folgeschäden an der Bauwerksabdichtung führen. Die Verwendung eines nicht geeigneten Materials stellt zudem einen Verstoß gegen die anerkannten Regeln der Technik dar.

    👉 Handlungsempfehlung: Fordern Sie vom Bauleiter oder Hersteller Philippine die allgemeine bauaufsichtliche Zulassung (abZ) oder die europäische technische Bewertung (ETA) für das PH-EPS PM6 als Perimeterdämmung an. Lassen Sie sich schriftlich bestätigen, dass das Produkt die gleichen Anforderungen an Druckfestigkeit (mind. 280 kPa) und Wasseraufnahme wie das ausgeschriebene Styrodur CS 2800 erfüllt. Alternativ prüfen Sie XPS-Produkte anderer Hersteller (z. B. Jackodur, Austrotherm), die in 10 cm Dicke mit WLG 035 oder WLG 030 erhältlich sind. Beauftragen Sie im Zweifel einen unabhängigen Bauphysiker oder Sachverständigen für Abdichtungstechnik mit der Prüfung der Eignung.

    KI-Analyse (Qwen)

    Die Frage betrifft den Ersatz einer bauaufsichtlich zugelassenen Perimeterdämmung (Styrodur CS 2800, WLG 040) durch PH-EPS PM6 in WLG 035 – ein Produkt, das grundsätzlich für den Außenbereich eingesetzt werden kann, jedoch nicht automatisch baurechtlich gleichwertig ist.

    ⚠️ Korrektur: Die Angabe "WLG 035 ist besser als WLG 040" ist technisch korrekt bezüglich der Wärmeleitfähigkeit, aber irreführend im Kontext der Perimeterdämmung: Hier sind Druckfestigkeit, Wasseraufnahme, Frostbeständigkeit und langfristige Stabilität unter Erdauflast entscheidend – nicht nur der Lambda-Wert.

    ➕ Ergänzung: Styrodur CS 2800 ist ein extrudierter Polystyrol-Hartschaum (XPS) mit hoher Druckfestigkeit (mind. 280 kPa), geringer Wasseraufnahme (< 0,7 %) und langjähriger Erfahrung im Perimeterbereich. PH-EPS PM6 ist ein expandierter Polystyrol-Hartschaum (EPS) mit deutlich niedrigerer Druckfestigkeit (typ. 100–150 kPa) und höherer Wasseraufnahme – selbst bei spezieller Perimeter-Ausführung.

    🔴 Gefahr: Der Einsatz von EPS im Perimeterbereich birgt bei unzureichender Schutzschicht oder ungünstiger Baugrundverhältnisse das Risiko von Kompaktionsverlust, Feuchteeintrag in den Keller und langfristigem Dämmwertverfall – insbesondere bei Erdauflasten über 1 m oder bei wechselnden Grundwasserständen.

    🔴 Gefahr: PH-EPS PM6 ist nicht automatisch bauaufsichtlich zugelassen für Perimeterdämmung – eine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung (abZ) oder eine Zustimmung im Einzelfall (ZiE) ist zwingend erforderlich und muss vom Hersteller vorgelegt werden. Fehlt diese, liegt ein Verstoß gegen die Bauordnung vor.

    ✅ Zustimmung: Es gibt tatsächlich alternative XPS-Produkte mit WLG 035 in 10 cm Dicke (z. B. einige Sorten von FOAMGLAS® oder spezielle XPS-Perimeterplatten von BASF oder Knauf), jedoch sind diese selten und meist deutlich teurer – die WLG-Angabe allein rechtfertigt keinen Wechsel ohne Prüfung der gesamten Materialeigenschaften.

    👉 Handlungsempfehlung: Fordern Sie vom Bauleiter die bauaufsichtliche Zulassung (abZ oder ZiE) für PH-EPS PM6 im Perimeterbereich ein – inkl. Nachweis der Druckfestigkeit bei 10 % Verformung (σ10), der Wasseraufnahme nach 24 h und der Frost-Tausalz-Beständigkeit. Sollte diese fehlen oder unzureichend sein, verlangen Sie die Einhaltung der ursprünglichen Planung oder eine fachlich begutachtete, baurechtlich sichere Alternative durch einen zertifizierten Energieberater oder Sachverständigen für Wärmedämmung.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei KI-Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bestätigen: WLG 035 ist dämmtechnisch günstiger als WLG 040 – doch der Lambda-Wert allein reicht nicht für die Perimeterdämmung aus.
    • Alle drei warnen einheitlich vor Feuchtigkeitseintrag, Schimmelbildung und Wärmebrücken bei unsachgemäßer Ausführung – insbesondere bei unzureichendem Material oder fehlendem Schutz.
    • Alle drei betonen die Zwingendkeit einer bauaufsichtlichen Zulassung (abZ/ETA) für PH-EPS PM6 im Perimeterbereich – keine Automatismen durch WLG-Angabe.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI stellt die generelle Eignung von EPS für Perimeterdämmung optimistisch dar und verweist lediglich auf „feuchtigkeitsbeständige“ Eigenschaften – ohne explizit Druckfestigkeit oder Zulassung einzufordern.
    • DeepSeek und Qwen hingegen betonen klar die systematischen Materialunterschiede zwischen XPS und EPS (Druckfestigkeit: 280 kPa vs. typ. 100–150 kPa; Wasseraufnahme: <0,7 % vs. >2–5 %) und relativieren die Dämmvorteile stark.

    ➕ Ergänzung:

    • DeepSeek benennt konkrete Normen (DIN 18533, DIN EN 13163) und präzisiert die kritischen Prüfkriterien (σ10, Langzeit-Wasseraufnahme, Frost-Tau-Wechsel).
    • Qwen ergänzt Hinweise zur Frost-Tausalz-Beständigkeit (DIN EN 12091) sowie zur Relevanz der Erdauflasthöhe (>1 m) und Grundwasserverhältnisse – Aspekte, die GoogleAI und DeepSeek nicht detailliert ansprechen.

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI impliziert, dass „beide Materialien für die Perimeterdämmung geeignet sind“, solange sie „feuchtigkeitsbeständig“ seien – eine Aussage, die DeepSeek und Qwen entschieden widerlegen: Ausschließliche Feuchtigkeitsbeständigkeit ist notwendig, aber bei weitem nicht hinreichend.
    • Da DeepSeek und Qwen die strengeren, normkonformen Anforderungen detailliert benennen und GoogleAI diese vernachlässigt, wird hier das vorsichtige Prinzip angewandt: Die sicherere Einschätzung (keine Automatik – Zulassung + Druckfestigkeit + Wasseraufnahme zwingend) ist maßgeblich.

    👉 Empfehlung: Vertrauen Sie keinem Materialwechsel ohne schriftliche, aktuelle abZ/ETA, die alle Perimeter-spezifischen Anforderungen gemäß DIN 18533 nachweist. Bei Zweifeln muss ein Sachverständiger für Abdichtungstechnik hinzugezogen werden – nicht ein allgemeiner Energieberater.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Wärmeleitfähigkeit (WLG)WLG 035 ist dämmtechnisch besser als WLG 040 – jedoch kein hinreichendes Kriterium für Perimeter-Einsatz.
    Bauaufsichtliche ZulassungabZ oder ETA für PH-EPS PM6 im Perimeterbereich ist zwingend erforderlich – ohne Nachweis ist der Einbau rechtswidrig.
    Druckfestigkeit⚠️Mindestens 280 kPa (σ10) nach DIN EN 826 erforderlich – typische EPS-Werte (100–150 kPa) sind unzureichend; Nachweis durch Prüfzeugnis zwingend.
    Wasseraufnahme⚠️Max. 5 Vol.-% nach 28-tägiger Langzeitlagerung nach DIN 18533 – PH-EPS PM6 erreicht dies nur bei spezieller Perimeter-Formulierung.
    Langzeitstabilität unter ErdauflastDeepSeek & Qwen warnen eindeutig vor Kompaktionsverlust und Setzungen bei EPS unter Dauerlast; GoogleAI erwähnt dieses Risiko nicht – Widerspruch zugunsten der konservativeren Einschätzung.

    👉 Handlungsempfehlung: Der Wechsel zu PH-EPS PM6 ist nur dann zulässig, wenn alle Perimeter-spezifischen Anforderungen (abZ, σ10 ≥ 280 kPa, Wasseraufnahme ≤ 5 Vol.-%, Frost-Tau-Wechsel-Beständigkeit) vollständig nachgewiesen sind. Andernfalls ist die ursprüngliche Planung mit Styrodur CS 2800 oder eine baurechtlich sichere XPS-Alternative (z. B. mit WLG 035) vorzuziehen.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoVerstoß gegen Bauordnung durch fehlende abZ/ETARechtliche Haftung des Bauherrn, Rückbauanordnung, Versicherungsausschluss bei Schäden
    🔴 RisikoUnzureichende Druckfestigkeit → Setzungen der DämmungWärmebrücken am Fundament, erhöhter Heizenergiebedarf, Feuchteanreicherung im Keller
    🔴 RisikoErhöhte Wasseraufnahme → Dämmwertverfall & DurchfeuchtungSchimmelbildung, Bauteilschäden, gesundheitliche Belastung, Folgekosten bis zu 50.000 €
    🔴 RisikoFehlende Frost-Tau-Beständigkeit bei wechselndem GrundwasserMikrorissbildung im Dämmstoff, Versagen der Abdichtungsebene, langfristige Instabilität der Kellerwand
    🔴 RisikoUnzureichende Schutzschicht (z. B. fehlende Drainageplatte)Mechanische Beschädigung der Dämmung bei Erdarbeiten, lokale Kompression, lokale Wärmebrücken
    ✅ ChanceBessere energetische Performance bei korrekter AusführungReduzierter Heizwärmebedarf um bis zu 3 %, geringere CO₂-Emissionen, mögliche Förderung über BAFA/BEWG
    ✅ ChanceBessere Verarbeitbarkeit von EPS bei komplexen GrundrissenKürzere Einbauzeit, weniger Schnitt- und Anpassungsarbeiten, geringere Entsorgungskosten
    ✅ ChanceGrößere Auswahl an nachhaltigen EPS-Herstellern mit RegionalbezugKürzere Transportwege, geringerer grauer Energieanteil, bessere Ökobilanz bei nachgewiesener Zulassung
    ✅ ChanceMöglichkeit der Material-Substitution bei Lieferengpässen (XPS)Vermeidung von Bauverzögerungen, Kostensicherheit durch frühzeitige Zulassungsprüfung
    ✅ ChanceLangfristige Kosteneinsparung bei preisgünstiger, zugelassener EPS-LösungInvestitionskosten bis zu 15 % niedriger als vergleichbare XPS-WLG-035-Produkte – bei gleicher Leistung

    Orientierungshilfen

    1. Zulassung prüfen: Fordern Sie vom Bauleiter oder Hersteller Philippine die aktuelle, gültige allgemeine bauaufsichtliche Zulassung (abZ) für PH-EPS PM6 im Perimeterbereich an – inkl. Nachweis der Druckfestigkeit (σ10 ≥ 280 kPa) und Wasseraufnahme (≤ 5 Vol.-% nach 28 Tagen).
    2. Normenabgleich durchführen: Vergleichen Sie die technischen Datenblätter von PH-EPS PM6 und Styrodur CS 2800 anhand DIN 18533, DIN EN 826 und DIN EN 12091 – achten Sie besonders auf Frost-Tau-Wechsel- und Salzbeständigkeit.
    3. Experten beauftragen: Beauftragen Sie einen zertifizierten Sachverständigen für Abdichtungstechnik (DIBtAbk.-Liste oder VFF-Verzeichnis) mit der fachlichen Stellungnahme zur Eignung des PH-EPS PM6 – kein Energieberater, kein Architekt ohne spezifische Zertifizierung.
    4. Alternative XPS recherchieren: Prüfen Sie kurzfristig, ob XPS-Produkte mit WLG 035 in 10 cm Dicke verfügbar sind (z. B. FOAMGLAS® Perimeter oder Austrotherm XPS Perimeter Plus) – oft schneller und sicherer als Zulassungsprüfung für EPS.
    5. Unterlagen sammeln: Sammeln Sie alle Dokumente (abZ, Prüfzeugnisse, Datenblätter, Baubeschreibung) in einem digitalen Ordner – diese bilden später die Grundlage für eventuelle Schadensfälle oder Versicherungsansprüche.
    6. Schutzschicht planen: Sichern Sie die Dämmung zusätzlich mit einer geprüften Drainageplatte (z. B. Terrassendrain, Perimeterdrain) und Schutzvlies – nicht nur als Empfehlung, sondern als vertragliche Baubeschreibungspflicht.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Perimeterdämmung
    Perimeterdämmung ist die Dämmung der erdberührten Bauteile eines Gebäudes, wie z.B. Kellerwände und Bodenplatten. Sie dient dazu, Wärmeverluste zu reduzieren und das Eindringen von Feuchtigkeit zu verhindern.
    Verwandte Begriffe: Kellerdämmung, Sockeldämmung, Wärmebrücke
    Wärmeleitfähigkeit (WLG)
    Die Wärmeleitfähigkeit (WLG) ist eine Materialeigenschaft, die angibt, wie gut ein Stoff Wärme leitet. Je niedriger der Wert, desto besser ist die Dämmwirkung.
    Verwandte Begriffe: Wärmedurchgangskoeffizient (U-Wert), Dämmwirkung, Wärmeschutz
    EPS (Expandiertes Polystyrol)
    EPS (Expandiertes Polystyrol), auch bekannt als Styropor, ist ein leichter, geschlossenzelliger Dämmstoff, der aus Polystyrol hergestellt wird. Es wird häufig für die Wärmedämmung von Gebäuden eingesetzt.
    Verwandte Begriffe: XPS, Styrodur, Dämmstoff
    XPS (Extrudiertes Polystyrol)
    XPS (Extrudiertes Polystyrol) ist ein Dämmstoff, der ähnlich wie EPS aus Polystyrol hergestellt wird, jedoch in einem Extrusionsverfahren. Dadurch erhält XPS eine höhere Druckfestigkeit und Feuchtigkeitsbeständigkeit.
    Verwandte Begriffe: EPS, Styrodur, Dämmstoff
    Wärmebrücke
    Eine Wärmebrücke ist ein Bereich in der Gebäudehülle, an dem Wärme schneller nach außen abgeleitet wird als in den umliegenden Bereichen. Wärmebrücken können zu erhöhten Wärmeverlusten und Feuchtigkeitsproblemen führen.
    Verwandte Begriffe: Wärmebrückenberechnung, Wärmebrücken vermeiden, EnEV
    U-Wert
    Der U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient) gibt an, wie viel Wärme pro Zeiteinheit durch ein Bauteil (z.B. eine Wand) hindurchgeht, wenn ein Temperaturunterschied von 1 Kelvin zwischen den beiden Seiten des Bauteils besteht. Je niedriger der U-Wert, desto besser ist die Wärmedämmung des Bauteils.
    Verwandte Begriffe: Wärmedämmung, Wärmeleitfähigkeit, EnEV
    EnEV/GEG
    Die Energieeinsparverordnung (EnEV) bzw. das Gebäudeenergiegesetz (GEG) sind deutsche Verordnungen, die Anforderungen an die Energieeffizienz von Gebäuden stellen. Sie legen unter anderem fest, welche Dämmstandards bei Neubauten und Sanierungen eingehalten werden müssen.
    Verwandte Begriffe: Energieausweis, Energieberatung, KfW-Förderung

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was bedeutet WLG bei Dämmstoffen?
      WLG steht für Wärmeleitgruppe und gibt die Wärmeleitfähigkeit eines Dämmstoffs an. Je niedriger der Wert, desto besser dämmt das Material. Ein Dämmstoff mit WLG 035 dämmt also besser als einer mit WLG 040.
    2. Ist PH-EPS für Perimeterdämmung geeignet?
      Ja, PH-EPS (expandiertes Polystyrol Hartschaum) ist grundsätzlich für die Perimeterdämmung geeignet, sofern es sich um eine spezielle Ausführung handelt, die für den Einsatz im Erdreich und in Kontakt mit Feuchtigkeit zugelassen ist. Achten Sie auf die Herstellerangaben und Zulassungen.
    3. Welche Dämmstoffdicke ist für die Perimeterdämmung erforderlich?
      Die erforderliche Dämmstoffdicke hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. dem gewünschten U-Wert der Kellerwand, den regionalen Klimabedingungen und den Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) bzw. des Gebäudeenergiegesetzes (GEG). Eine genaue Berechnung sollte von einem Fachmann durchgeführt werden.
    4. Was ist bei der Verarbeitung von Perimeterdämmung zu beachten?
      Bei der Verarbeitung von Perimeterdämmung ist es wichtig, auf eine sorgfältige Ausführung zu achten. Die Dämmplatten müssen dicht aneinander liegen und lückenlos verklebt oder befestigt werden. Außerdem ist ein ausreichender Schutz vor Beschädigungen während der Bauphase erforderlich.
    5. Kann ich Perimeterdämmung selbst anbringen?
      Grundsätzlich ist es möglich, Perimeterdämmung selbst anzubringen. Allerdings erfordert dies handwerkliches Geschick und Kenntnisse über die korrekte Verarbeitung der Dämmstoffe. Bei Unsicherheiten ist es ratsam, einen Fachmann zu beauftragen.
    6. Wie lange hält Perimeterdämmung?
      Die Lebensdauer von Perimeterdämmung hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. der Qualität der Dämmstoffe, der Ausführungsqualität und den Umgebungsbedingungen. Bei fachgerechter Ausführung kann Perimeterdämmung mehrere Jahrzehnte halten.
    7. Was kostet Perimeterdämmung?
      Die Kosten für Perimeterdämmung variieren je nach Dämmstoff, Dämmstoffdicke, Fläche und Ausführungsart. Eine genaue Kostenschätzung kann nur nach einer individuellen Planung erstellt werden.
    8. Welche Alternativen gibt es zu EPS für die Perimeterdämmung?
      Neben EPS gibt es auch andere Dämmstoffe, die für die Perimeterdämmung geeignet sind, wie z.B. XPS (extrudierter Polystyrol Hartschaum) oder Schaumglas. Die Wahl des geeigneten Dämmstoffs hängt von den individuellen Anforderungen und Gegebenheiten ab.

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  2. Perimeterdämmung: WLG 035 nur bis 6 cm Stärke in Deutschland

    WLG 035 gibt es in D nur bis 6 cm Stärke
    Zulassung muss der Hersteller doch nachweisen!
    Alternative 12 cm mit WLG 040 dh. gleicher Dämmwert.
  3. Oder 2 mal 5 cm

    oder 6+4 cm ...
  4. Perimeterdämmung: Materialeigenschaften im realen Einsatz

    Der letzte Tipp
    kann doch (richtig betrachtet) nicht funktionieren.
    Das Material bleibt doch das gleiche?
    Rechnerisch (nach Zulassung/Angabe) vielleicht OK, aber wie sieht es im echten Leben aus?
  5. Perimeterdämmung: Dämmwirkung – Faktoren wie Wärmestrahlung

    Soviel ich weiß
    hängt die Dämmwirkung von 4 Sachen ab:
    Wärmeleitwert des Gases (früher bessere WLG durch FCKW statt Luft)
    Wärmeleitung der Gitterstruktur des Kunststoffs (bis zu einem Raumgewicht von 30 kg/m³ vernachlässigbar)
    Wärmestrahlung durch das Material (deshalb PS30 besser als PS15 weil undurchsichtiger für Infrarot, es gibt mittlerweile auch graues EPS (evtl. auch XPS) das dadurch nochmal besser ist). Oft wird die Platte auch alukaschiert um die Infrarotstrahlung zurückzuspiegeln.
    Porengröße des Schaums (wenn die mittlere freie Weglänge der Moleküle unterschritten wird sinkt die Wärmeleitfähigkeit)
    Warum gibt es wlg035 nur bis 6 cm?
    2 Annahmen:
    1. Durch die Wärmestrahlung wird der Dämmstoff sozusagen etwas überbrückt und der Einfluss steigt bei größerer Dicke
    2. Beim Aufschäumen können nur bis zu einer gewissen Dicke kleine Poren erzielt werden. Für größere Dicken muss man die Porengröße erhöhen und die Leitfähigkeit steigt.
    Wenn Annahme 1 stimmt, dann muss eine Alufolie zwischen die Platten
    Weann Annahme 2 stimmt, dann einfach 2 dünne Platten zusammenkleben
    Gruß Roland
    PS: Weiß jemand ob 1 oder 2 stimmt?
  6. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Perimeterdämmung: PH-EPS PM6 vs. Styrodur CS 2800

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Eignung von PH-EPS PM6 (WLG 035) als Alternative zu Styrodur CS 2800 (WLG 040) für die Perimeterdämmung. Es werden Aspekte wie bauaufsichtliche Zulassung, Dämmwerte, Materialeigenschaften und praktische Auswirkungen beleuchtet. Ein wichtiger Punkt ist, dass WLG 035 in Deutschland oft nur bis zu einer Stärke von 6 cm erhältlich ist, wie im Beitrag Perimeterdämmung: WLG 035 nur bis 6 cm Stärke in Deutschland erwähnt wird. Die Dämmwirkung hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter der Wärmeleitwert des Gases, die Wärmeleitung der Gitterstruktur und die Wärmestrahlung durch das Material, wie im Beitrag Perimeterdämmung: Dämmwirkung – Faktoren wie Wärmestrahlung erläutert wird.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Bei der Auswahl des Dämmmaterials sollte nicht nur der rechnerische Dämmwert berücksichtigt werden, sondern auch die Materialeigenschaften im realen Einsatz, wie im Beitrag Perimeterdämmung: Materialeigenschaften im realen Einsatz betont wird. Es ist wichtig, die Zulassung des Herstellers zu prüfen und gegebenenfalls alternative Lösungen in Betracht zu ziehen, wie z.B. eine dickere Dämmung mit WLG 040.

    📊 Zusatzinfo: Die Dämmwirkung von Kunststoffen hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter der Wärmeleitwert des Gases, die Wärmeleitung der Gitterstruktur und die Wärmestrahlung durch das Material. Graues EPS oder XPS kann aufgrund seiner Undurchsichtigkeit für Infrarotstrahlung eine bessere Dämmwirkung erzielen. Die Diskussionsteilnehmer weisen darauf hin, dass frühere Dämmstoffe durch den Einsatz von FCKW statt Luft bessere WLG-Werte erreichten.

    👉 Handlungsempfehlung: Vor der Entscheidung für ein bestimmtes Dämmmaterial sollten die bauaufsichtliche Zulassung, die tatsächlichen Dämmwerte unter realen Bedingungen und die spezifischen Anforderungen des Bauprojekts sorgfältig geprüft werden. Es ist ratsam, sich von einem Fachmann beraten zu lassen und verschiedene Optionen zu vergleichen, um die optimale Lösung für die Perimeterdämmung zu finden. Beachten Sie die Hinweise im Beitrag Perimeterdämmung: Dämmwirkung – Faktoren wie Wärmestrahlung bezüglich der Materialeigenschaften.

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