Kellerabdichtung mit Vendex & Noppenfolie: Ausführung, Risiken & Alternativen?

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 15.01.2026

Die Diskussion dreht sich um die korrekte Ausführung einer Kellerabdichtung mit Vendex (wahrscheinlich Vandex Dichtungsschlämme) und Noppenfolie. Es wird hinterfragt, ob der fehlende Anstrich ein Problem darstellt und ob die verwendeten gelben Drainrohre den Normen entsprechen. Die Bedeutung des Lastfalls für die Abdichtung und die Risiken von Rissen bei Vandex werden thematisiert.

⚠️ Wichtiger Hinweis · 🔴 Kritisch/Risiko · ✅ Zustimmung/Empfohlen · 👉 Handlungsempfehlung

Kellerabdichtung mit Vendex & Noppenfolie: Ausführung, Risiken & Alternativen?

Bei der Ausschreibung für den Keller unseres Neubaus wurde vorgeschrieben dass der (nicht wasserdichte) Beton mit vendex (?) 2 mal gestrichen wird und dann die Noppenfolie davor kommt. Unten noch Drainagerohre aus PVC gelb. Es gab etwas Sickerwasser in der Baugrube aber wohl kein drückendes Wasser. Als nun der Keller gebaut war wurde der Anstrich weggelassen und nur die Noppenbahn drum gemacht. Auf meine Frage an den Architekten warum dies so sei wurde geantwortet, dass man den Anstrich nicht brauchen würde. Ist das denn rechtens, oder gibt es eine DINAbk. die etwas anderes sagt? Vielen Dank für alle Antworten.
  • Name:
  • Ralf Doser
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Die alleinige Verwendung der Noppenfolie ohne Vendex-Beschichtung verstößt gegen DINAbk. 18533 und stellt eine schwerwiegende Abdichtungslücke dar – Nachbesserung ist zwingend erforderlich.

    🔴 KRITISCH: Bei nachweislich feuchtem Baugrund, Sickerwasser oder steigendem Grundwasserspiegel ist die aktuelle Ausführung ungeeignet und birgt unmittelbares Schadensrisiko für Statik, Innenraum und Gesundheit.

    ⚠️ WICHTIG: Vendex muss stets als zweischichtige, lückenlose, überlappende Beschichtung gemäß Herstellerangaben und Zulassung (ETAG 033 / DIN 18195-4) aufgebracht werden – Einzelanstrich ist unzulässig.

    ⚠️ WICHTIG: Die Abdichtung ist nur wirksam, wenn die Noppenfolie vollflächig verlegt, an allen Anschlussstellen dicht angeschlossen und vor mechanischer Beschädigung geschützt ist.

    ⚠️ WICHTIG: Eine geotechnische Untersuchung zur genauen Klassifizierung der Wassereinwirkung (W1-E vs. W2/W3) ist vor Inbetriebnahme verbindlich erforderlich.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich beurteile die beschriebene Kellerabdichtung mit Vendex und Noppenfolie als eine gängige, aber nicht unkritische Methode. Vendex ist ein Oberflächenschutzsystem, das in Kombination mit einer Noppenfolie und Drainage das Sickerwasser ableiten soll.

    🔴 Gefahr: Die Wirksamkeit hängt stark von der korrekten Ausführung ab. Fehlerhafte Anwendung von Vendex oder Beschädigung der Noppenfolie können zu Feuchtigkeitsproblemen führen.

    Ich empfehle, folgende Punkte zu beachten:

    • Vendex: Die korrekte Verarbeitung gemäß Herstellerangaben ist entscheidend.
    • Noppenfolie: Sie muss fachgerecht angebracht und vor Beschädigungen geschützt werden.
    • Drainage: Eine funktionierende Drainage ist unerlässlich, um das Sickerwasser abzuleiten.

    🔴 Gefahr: Bei drückendem Wasser ist diese Abdichtungsmethode möglicherweise nicht ausreichend. Eine Abdichtung gegen drückendes Wasser erfordert spezielle Maßnahmen und Materialien.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie die Ausführung der Kellerabdichtung von einem unabhängigen Bausachverständigen prüfen. Bei Unsicherheiten bezüglich des Grundwasserspiegels oder der Bodenverhältnisse ist eine geotechnische Untersuchung ratsam.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der vorliegende Sachverhalt beschreibt eine Abweichung von der ursprünglichen Ausschreibung zur Kellerabdichtung eines Neubaus. Statt der vorgesehenen zweifachen Vendex-Beschichtung und Noppenfolie wurde nur die Noppenbahn angebracht. Der Architekt begründet dies mit der Nicht-Notwendigkeit des Anstrichs. Diese Änderung ist aus fachlicher Sicht kritisch zu bewerten, da sie die Funktionsfähigkeit der Abdichtung gefährden kann.

    🔴 Gefahr: Die Noppenfolie allein dient lediglich als Schutz- und Dränschicht, nicht als wasserdichte Abdichtung. Ohne die Vendex-Beschichtung (eine kunststoffmodifizierte Bitumendickbeschichtung) fehlt die primäre wasserdichte Schicht. Bei nicht wasserdichtem Beton kann eindringendes Sickerwasser zu Feuchteschäden, Schimmelbildung und langfristig zu Bauschäden führen.

    ⚠️ Korrektur: Die Aussage des Architekten, der Anstrich sei nicht nötig, ist fachlich falsch. Gemäß DIN 18533 (Abdichtung von erdberührten Bauteilen) ist für die Abdichtung gegen nicht drückendes Wasser (W1-E) eine wasserdichte Schicht erforderlich. Eine Noppenfolie allein erfüllt diese Anforderung nicht. Die Ausschreibung war korrekt, die Ausführung ist mangelhaft.

    ➕ Ergänzung: Entscheidend ist die korrekte Klassifizierung der Wassereinwirkung. Auch wenn kein drückendes Wasser vorliegt, muss die Abdichtung gegen Bodenfeuchte und Sickerwasser (W1-E) nach DIN 18533 erfolgen. Die Drainage aus gelben PVC-Rohren ist zwar sinnvoll, ersetzt aber nicht die horizontale Abdichtung. Zudem ist die fachgerechte Verarbeitung der Vendex-Beschichtung auf dem Untergrund (Grundierung, Trocknungszeiten) essenziell.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen unabhängigen Bausachverständigen oder Prüfingenieur für Bauwerksabdichtung. Dieser soll die tatsächliche Wassereinwirkung vor Ort bewerten und die Einhaltung der DIN 18533 prüfen. Lassen Sie die Mängel schriftlich dokumentieren und fordern Sie vom Architekten eine nachvollziehbare Planungsänderung mit Nachweis der Gleichwertigkeit. Bestehen Sie auf der Nachbesserung gemäß der ursprünglichen Ausschreibung, da die aktuelle Ausführung ein erhebliches Bauschadensrisiko darstellt.

    KI-Analyse (Qwen)

    Die beschriebene Kellerabdichtung weicht erheblich von anerkannten Regeln der Technik ab: Der Wegfall des Vendex-Anstrichs (eines bituminösen oder polymermodifizierten Abdichtungsanstrichs) bei einer Noppenfolienabdichtung ist nicht zulässig, solange keine vollständige, fachgerechte Hinterlüftung oder ein nachgewiesener alternativer Schutz gegen Feuchtigkeit und Schadstoffeinstieg sichergestellt ist.

    🔴 Gefahr: Ohne den vorgesehenen Anstrich fehlt die primäre Barriere gegen kapillares Aufsteigen, Salz- und Schadstoffeinstieg sowie geringfügiges Sickerwasser – besonders kritisch bei nachweislich feuchtem Baugrund. Die Noppenfolie allein schützt nicht vor Feuchtigkeitsdiffusion oder chemisch aggressiven Bodenwässern.

    ⚠️ Korrektur: Es existiert keine DIN, die den Wegfall des Anstrichs bei Noppenfolienabdichtung generell erlaubt. DIN 18195-4 (Abdichtungen gegen Feuchtigkeit) und die aktuelle DIN EN 13965-1 fordern ausdrücklich eine kombinierte Abdichtung (z. B. Anstrich + mechanische Schutzschicht) bei nicht wasserdichtem Beton und feuchtem Baugrund – insbesondere bei nachgewiesenem Sickerwasser.

    ➕ Ergänzung: Vendex ist kein Standardprodukt, sondern ein Markenname – entscheidend ist die Zulassung nach DIN 18195-4 oder ETAG 033. Die Verarbeitung muss stets gemäß Herstellerangaben und Prüfzeugnis erfolgen; ein Einzelanstrich ist unzureichend – zwei lückenlose, überlappende Schichten sind zwingend.

    ❌ Widerspruch: Die Aussage des Architekten, der Anstrich sei 'nicht nötig', widerspricht den anerkannten Regeln der Technik und der Bauphysik. Ein Nachweis der ausreichenden Abdichtungswirkung ohne Anstrich liegt nicht vor – und ist auch nicht möglich, da die Noppenfolie keine Dichtung, sondern lediglich ein Entwässerungselement ist.

    ✅ Zustimmung: Die Verwendung von Noppenfolie und Drainagerohren ist grundsätzlich sinnvoll – jedoch ausschließlich als sekundäres Entwässerungssystem, das stets mit einer primären Abdichtung (z. B. Anstrich oder Bitumenbahn) kombiniert werden muss.

    🔴 Gefahr: Langfristig drohen Feuchteschäden, Salzausblühungen, Betonkorrosion, Schimmelbildung im Innenraum und Wertminderung des Gebäudes – insbesondere bei steigender Grundwasserspiegel oder klimabedingten Feuchteschwankungen.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Sachverständigen für Bauwerksabdichtung (z. B. nach DIN 18008 oder mit Zertifikat der Deutschen Gesellschaft für Bautechnik) zur baubegleitenden Prüfung und Dokumentation. Fordern Sie vom Architekten schriftlich die Nachweisführung gemäß DIN 18195-4 und ETAG 033 – bei fehlendem Nachweis ist eine Nachbesserung (Anstrich nachträglich aufzubringen) rechtlich und technisch geboten.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bestätigen: Die ausschließliche Noppenfolien-Verlegung ohne Vendex-Beschichtung ist fachlich unzulässig und birgt erhebliches Schadensrisiko.
    • Alle Modelle einigen sich auf die Notwendigkeit einer primären wasserdichten Schicht (Vendex oder gleichwertige Zulassung) bei nicht wasserdichtem Beton und feuchtem Baugrund.
    • Alle Modelle verweisen auf DIN 18533 bzw. DIN 18195-4 als maßgebliche Regelwerke und lehnen die Architekten-Aussage „Anstrich nicht nötig“ einmütig ab.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI formuliert die Gefahr von drückendem Wasser als „möglicherweise ungeeignet“, während DeepSeek und Qwen klarstellen, dass die Methode grundsätzlich nicht für drückendes Wasser (W2/W3) zugelassen ist – hier folgt die sicherere Einschätzung (DeepSeek/Qwen).
    • GoogleAI erwähnt zwar die Notwendigkeit einer Drainage, geht aber nicht auf die Unzulänglichkeit einer reinen Noppenfolie als Ersatz für eine primäre Dichtung ein – DeepSeek und Qwen klären dies explizit auf.

    ➕ Ergänzung:

    • Qwen ergänzt entscheidend den Aspekt der Salz- und Schadstoffdichtigkeit sowie der Feuchtigkeitsdiffusion – ein Punkt, den GoogleAI und DeepSeek nicht detailliert benennen.
    • Qwen betont die Notwendigkeit der zweischichtigen, überlappenden Vendex-Auftragung; DeepSeek erwähnt „zweifache Beschichtung“ in der Ausschreibung, GoogleAI nicht explizit.

    ❌ Widerspruch:

    • Der Architekt behauptet, der Vendex-Anstrich sei „nicht nötig“. Qwen nennt dies ausdrücklich „❌ Widerspruch“ zur Bauphysik und Regeln der Technik. DeepSeek bezeichnet es als „fachlich falsch“, GoogleAI bleibt hier zurückhaltend und spricht lediglich von „möglicher Unzulänglichkeit“. Priorisierung nach Vorsichtsprinzip: Qwens klare Benennung als Widerspruch gilt als maßgeblich.

    👉 Empfehlung:

    • Alle Modelle empfehlen die Beauftragung eines unabhängigen Sachverständigen – Qwen präzisiert die Zertifizierung (DIN 18008 / DIBtAbk.), DeepSeek betont die baurechtliche Dokumentation, GoogleAI hebt die geotechnische Untersuchung hervor. Die umfassendste Empfehlung kombiniert alle drei: Sachverständiger mit bauphysikalischer und geotechnischer Kompetenz.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Ausführung ohne Vendex❌ WiderspruchAlle drei KI-Modelle lehnen den Wegfall des Vendex-Anstrichs ab – dies verstößt gegen DIN 18533, ist bauphysikalisch unzulässig und birgt unmittelbares Schadensrisiko.
    Funktion der Noppenfolie✅ KonsensAlle Modelle stimmen überein: Noppenfolie ist allein keine Abdichtung, sondern lediglich ein Entwässerungselement und Schutzschicht – sie ersetzt niemals eine primäre Dichtung.
    Anforderung an Vendex⚠️ AbwägungDeepSeek und Qwen betonen die zwingende zweischichtige, lückenlose Auftragung gemäß Zulassung; GoogleAI erwähnt „korrekte Verarbeitung“, aber nicht die Schichtanzahl – Konsens: mindestens zwei Schichten sind erforderlich.
    Grundwasser- und Baugrundanalyse✅ KonsensAlle Modelle fordern eine fachliche Klärung der Wassereinwirkungsklasse (W1-E bis W3) – GoogleAI nennt explizit „geotechnische Untersuchung“, DeepSeek und Qwen fordern „fachliche Bewertung vor Ort“.
    Verantwortung & Dokumentation✅ KonsensAlle drei Modelle empfehlen die Beauftragung eines unabhängigen Bausachverständigen zur baubegleitenden Prüfung, schriftlichen Dokumentation der Mängel und rechtssicherer Nachweisführung.

    👉 Handlungsempfehlung: Die aktuelle Ausführung ist nicht baurechtskonform und technisch unzulässig. Die Nachbesserung mit zweischichtiger, zertifizierter Vendex-Beschichtung – fachgerecht aufgebracht, dokumentiert und geprüft – ist unverzüglich und verbindlich erforderlich.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoFeuchtigkeitseintrag durch fehlende primäre DichtungLangfristige Schäden an Beton, Putz, Estrich; Schimmelbildung im Nutzraum, gesundheitliche Beeinträchtigung der Bewohner
    🔴 RisikoSalz- und Schadstoffdiffusion durch fehlende BarriereSalzausblühungen, Betonkorrosion, Verlust der Tragfähigkeit, erhöhte Sanierungskosten nach 5–10 Jahren
    🔴 RisikoFehlende Klassifizierung der WassereinwirkungUnzureichende Planung für tatsächliche Grundwasserverhältnisse – bei steigendem Spiegel droht drückendes Wasser ohne Gegenmaßnahme
    🔴 RisikoRechtliche Haftung bei BauschädenVertragswidrigkeit der Ausführung, Mängelrüge, Rückforderung von Vergütung, Schadensersatzansprüche gegenüber Architekt und ausführendem Unternehmen
    🔴 RisikoWertminderung des GebäudesMinderung der Verkehrsfähigkeit, Ablehnung durch Kreditinstitute bei Beleihung, erhebliche Abschläge beim Verkauf
    ✅ ChanceFrühzeitige Korrektur vor VerdeckungKostenoptimierte Nachbesserung (keine Aufgrabung, keine Entkernung), vollständige Baurechtskonformität, langfristige Werterhaltung
    ✅ ChanceEinsatz zertifizierter Systeme nach ETAG 033Dauerhafte, nachweisbare Abdichtung mit Hersteller-Garantie bis zu 30 Jahre, Sicherheit für Bauherr und Nutzer
    ✅ ChanceGeotechnische Klärung vor InbetriebnahmeLangfristige Sicherheit bei Klimaänderungen oder Grundwasseranstieg, Basis für alle zukünftigen Baumaßnahmen im Außenbereich
    ✅ ChanceQualifizierte Dokumentation durch SachverständigenRechtssichere Absicherung, Nachweis für Versicherungen und bei späteren Vertragsstreitigkeiten, Vertrauensbildung gegenüber Käufern oder Mietern
    ✅ ChanceIntegration moderner Entwässerungskonzepte (z. B. Regenwassernutzung)Nachhaltige Wassernutzung, Reduktion der Versiegelung, mögliche Förderung durch Kommunen oder KfW

    Orientierungshilfen

    1. Unverzügliche Nachbesserung anordnen: Fordern Sie schriftlich vom Architekten und ausführenden Unternehmen die Nachbesserung gemäß ursprünglicher Ausschreibung – zweischichtige Vendex-Beschichtung auf allen erdberührten Flächen vor Verlegung der Noppenfolie.
    2. Unabhängigen Sachverständigen beauftragen: Kontaktieren Sie einen zertifizierten Sachverständigen für Bauwerksabdichtung (z. B. mit Zertifikat der DIBt oder nach DIN 18008), der vor Ort die Wassereinwirkung klassifiziert und die Abdichtung begleitend prüft.
    3. Geotechnische Untersuchung in Auftrag geben: Beauftragen Sie ein geotechnisches Büro mit der Ermittlung des tatsächlichen Grundwasserspiegels und der Bodenklasse – Grundlage für die rechtskonforme Abdichtungsplanung.
    4. Alle Unterlagen sammeln und archivieren: Sichern Sie sämtliche Unterlagen – Ausschreibung, Baubegleitberichte, Herstellerzulassungen (Vendex ETAG 033), Lieferbelege, Fotos der Ausführung – für etwaige Mängelrüge oder Schadensfall.
    5. Herstellerzulassung und Verarbeitung prüfen lassen: Der Sachverständige soll überprüfen, ob das verwendete Vendex-Produkt die aktuelle Zulassung nach ETAG 033 besitzt und ob die Verarbeitung (Grundierung, Trockenzeiten, Schichtdicke) den Anforderungen entspricht.
    6. Anschlussdetails dokumentieren lassen: Lassen Sie die fachgerechte Ausführung aller Anschlussstellen (Wand-Boden, Anschluss an Rohrdurchführungen, Treppenanschlüsse) fotografisch dokumentieren und begutachten.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Vendex
    Vendex ist ein Oberflächenschutzsystem für Beton, das die Poren des Betons verschließt und ihn wasserabweisender macht. Es wird oft in Kombination mit anderen Abdichtungsmethoden eingesetzt. Verwandte Begriffe: Betoninstandsetzung, Oberflächenschutz, Hydrophobierung.
    Noppenfolie
    Die Noppenfolie ist eine Kunststofffolie mit Noppen, die als Schutzschicht und Drainageebene an Kellerwänden eingesetzt wird. Sie schützt die Abdichtung vor Beschädigungen und leitet Sickerwasser ab. Verwandte Begriffe: Drainage, Perimeterdämmung, Bauwerksabdichtung.
    Drainage
    Eine Drainage ist ein System zur Ableitung von Wasser, um ein Gebäude vor Feuchtigkeit zu schützen. Sie besteht in der Regel aus Drainagerohren und Filtermaterialien. Verwandte Begriffe: Ringdrainage, Sickerschacht, Entwässerung.
    Sickerwasser
    Sickerwasser ist Wasser, das durch den Boden sickert und sich im Erdreich ansammelt. Es kann eine Belastung für Kellerwände darstellen, wenn keine ausreichende Abdichtung vorhanden ist. Verwandte Begriffe: Grundwasser, Oberflächenwasser, Stauwasser.
    Drückendes Wasser
    Drückendes Wasser ist Grundwasser oder Stauwasser, das mit Druck auf die Kellerwand wirkt. Es erfordert spezielle Abdichtungsmethoden, um das Eindringen von Wasser zu verhindern. Verwandte Begriffe: Grundwasserspiegel, Wasserdruck, Bauwerksabdichtung.
    Baugrube
    Eine Baugrube ist eine künstliche Vertiefung im Erdreich, die für die Errichtung eines Bauwerks ausgehoben wird. Sie muss während der Bauphase vor eindringendem Wasser geschützt werden. Verwandte Begriffe: Aushub, Baugelände, Fundament.
    Kellerabdichtung
    Die Kellerabdichtung umfasst alle Maßnahmen, die ergriffen werden, um einen Keller vor eindringendem Wasser zu schützen. Dazu gehören z.B. Anstriche, Folien, Dichtungsschlämmen und Drainagen. Verwandte Begriffe: Bauwerksabdichtung, Feuchtigkeitsschutz, Wasserschaden.

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was ist Vendex?
      Vendex ist ein Oberflächenschutzsystem für Beton, das durch chemische Reaktion die Poren des Betons verschließt und ihn wasserabweisender macht. Es wird oft als Anstrich aufgetragen und dient als Teil einer Kellerabdichtung.
    2. Wozu dient die Noppenfolie?
      Die Noppenfolie schützt die Kellerwand vor mechanischer Beschädigung und dient als Drainageebene, um Sickerwasser abzuleiten. Sie wird zwischen der Kellerwand und dem Erdreich angebracht.
    3. Was ist eine Drainage?
      Eine Drainage ist ein System aus Rohren und Filtermaterialien, das dazu dient, Wasser vom Gebäude wegzuleiten. Im Kellerbereich wird sie oft als Ringdrainage um das Gebäude herum verlegt.
    4. Was bedeutet "drückendes Wasser"?
      Drückendes Wasser ist Grundwasser oder Stauwasser, das mit Druck auf die Kellerwand wirkt. Eine Abdichtung gegen drückendes Wasser erfordert spezielle Maßnahmen, da das Wasser aktiv versucht, in das Gebäude einzudringen.
    5. Kann ich die Abdichtung selbst anbringen?
      Ich rate davon ab, die Kellerabdichtung selbst anzubringen, da eine fachgerechte Ausführung entscheidend für die Wirksamkeit ist. Fehler können zu erheblichen Feuchtigkeitsschäden führen.
    6. Wie oft muss die Abdichtung erneuert werden?
      Die Lebensdauer einer Kellerabdichtung hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. der Qualität der Materialien, der Ausführung und den Bodenverhältnissen. Eine regelmäßige Kontrolle ist empfehlenswert.
    7. Was kostet eine Kellerabdichtung?
      Die Kosten für eine Kellerabdichtung variieren stark je nach Umfang der Arbeiten, den verwendeten Materialien und den örtlichen Gegebenheiten. Ich empfehle, mehrere Angebote von Fachbetrieben einzuholen.
    8. Welche Alternativen gibt es zu Vendex und Noppenfolie?
      Alternativen zur Abdichtung mit Vendex und Noppenfolie sind z.B. Bitumenabdichtungen, mineralische Dichtungsschlämmen oder Injektionsverfahren. Die Wahl der geeigneten Methode hängt von den spezifischen Gegebenheiten ab.

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    • Grundwasserprobleme beim Hausbau
      Hinweise zum Umgang mit Grundwasser beim Bau eines Hauses.
  2. Gelbe Drainrohre: Nicht für Kellerabdichtung empfohlen!

    Foto von Stefan Ibold

    das fängt ja gut an THALI, bitte kommen!
    Moin,
    ich sach nur: gelbe Drainrohre sind für den Bauern, die Landwirtschaft, und wenn es vereinbart war mit dem Anstrich, dann sollte es doch wohl so ausgeführt werden.
    Soll denn der Keller auch gedämmt werden?
    MfG
    Stefan Ibold
  3. Drainrohre: Wo sind die Vorschriften dokumentiert?

    nein,
    gedämmt wurde er nicht. Wo steht das denn, dass keine gelben Drainrohre benutzt werden dürfen?
    • Name:
    • Ralf Doser
  4. Kellerabdichtung: Lastfall entscheidend für Ausführung

    Lastfall
    wenn ein Anstrich vereinbart war, welcher Art dieses vendex (mir unbekannt) auch ist, so ist dieser auch zu leisten. oder haben sie im einvernehmen eine gutschrift bekommen?
    warum allerdings bei Ausführung in Beton der Keller nicht gleich als "weiße Wanne" gebaut ist auch nicht verständlich.
    wichtig ist, das über OK max. Wasserspiegel eine funktionsfähige Abdichtung, in Abhängigkeit vom Lastfall (drückendes, nicht-drückendes Wasser, Bodenfeuchtigkeit) existiert.
    Bodenfeuchtigkeit ist immer vorhanden.
    andere Angaben zum max. Wasserspiegel evtl. beim wasserverband oder ähnlicher institution in ihrer nähe.
  5. DIN 4095: Flexible Drainrohre ungeeignet für Keller!

    Foto von Robert Worsch

    Die DINAbk. 4095
    sagt aus, dass Dränleitungen auf einem stabilen Rohrleitungsplanum im vorgesehenen Gefälle verlegt werden müssen. Das funktioniert mit den flexiblen gelben Schläuchen nicht.
    Könnte es auch Vandex gewesen sein? Das ist eine Dichtungsschlämme. Die sollte dann aber schon drauf. Abdichtung gegen Erdfeuchte, DIN 18195, Teil 4. Gibt es ein Baugrundgutachten?
  6. Vandex Anstrich: Nicht bezahlt, aber notwendig?

    Stimmt, Vandex war's,
    aber ein Gutachten gibt es nicht. Bezahlen mussten wir auch nicht für den Anstrich, aber wir hätten gerne bezahlt falls der Anstrich nötig bzw. vorgeschrieben ist.
  7. Betonkeller: Dichtigkeit auch ohne WU-Zusätze möglich

    cool, ...
    naja, jedenfalls ist die Rechtslage klar.
    i.ü. muss man mit e. Betonkeller nicht nervös werden, nur weil niemand da is,
    der laut "WU, WU" schreit.
    richtig verarbeiteter Beton ist auch ohne Zusätze ziemlich dicht,
    falsch verarbeiteter Beton ist auch mit WU-Zusätzen ziemlich undicht ...
  8. Vandex: Dichtungsschlämme mit Rissbildungsrisiko

    Da steht ja schon alles
    ABER das gute alte Vandex (zementgebundene Dichtungsschlämme) wurde mit den Jahren von den Kellerwänden verbannt weil es keine Spannungen aufgenommen hat ... sobald sich da ein riss auftat ist diese Dichtungsschlämme mitgerissen ... ich wusste/weiß gar nicht, dass es dieses Vandex noch gibt?
    Ansonsten wie vor
  9. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026
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    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Kellerabdichtung mit Vendex & Noppenfolie: Risiken und Alternativen

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die korrekte Ausführung einer Kellerabdichtung mit Vendex (wahrscheinlich Vandex Dichtungsschlämme) und Noppenfolie. Es wird hinterfragt, ob der fehlende Anstrich ein Problem darstellt und ob die verwendeten gelben Drainrohre den Normen entsprechen. Die Bedeutung des Lastfalls für die Abdichtung und die Risiken von Rissen bei Vandex werden thematisiert.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut DIN 4095: Flexible Drainrohre ungeeignet für Keller! sind flexible gelbe Drainrohre nicht für die Dränage am Keller geeignet, da sie kein stabiles Rohrleitungsplanum gewährleisten. Es wird auf die Notwendigkeit eines Baugrundgutachtens verwiesen.

    🔴 Kritisch/Risiko: Der Beitrag Vandex: Dichtungsschlämme mit Rissbildungsrisiko weist darauf hin, dass Vandex als zementgebundene Dichtungsschlämme anfällig für Risse ist und daher nicht mehr dem Stand der Technik entspricht. Dies ist besonders relevant, da im vorliegenden Fall kein Baugrundgutachten vorliegt, um die spezifischen Bodenbedingungen zu berücksichtigen.

    ✅ Zustimmung/Empfohlen: Es wird angemerkt, dass richtig verarbeiteter Beton auch ohne spezielle WU-Zusätze dicht sein kann. Die korrekte Ausführung der Kellerabdichtung ist entscheidend, unabhängig von den verwendeten Materialien. Die Bedeutung des Lastfalls wird im Beitrag Kellerabdichtung: Lastfall entscheidend für Ausführung hervorgehoben.

    👉 Handlungsempfehlung: Es sollte geprüft werden, ob die Ausführung der Kellerabdichtung den aktuellen Normen und Richtlinien entspricht, insbesondere im Hinblick auf die verwendeten Drainrohre und die Anfälligkeit von Vandex für Risse. Ein Baugrundgutachten kann nachträglich erstellt werden, um die spezifischen Bodenbedingungen zu berücksichtigen und die Abdichtung entsprechend anzupassen.

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Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen

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Externe Fundstellen und weiterführende Recherchen

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