Dickbeschichtung erneuern: Vollständige Entfernung nötig? Methoden & Vorgehen
In diesem Forum sind Sie: Keller📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 15.01.2026
Bei der Erneuerung einer Dickbeschichtung ist die gründliche Reinigung entscheidend. Remmers empfiehlt das Anlösen der alten Beschichtung mit einem speziellen Bitumenanstrich und anschließendes Aufbringen von Quarzsand. Im Wandbereich sollte die Dickbeschichtung vollständig entfernt werden, um spätere Schäden zu vermeiden. Die Wahl des richtigen Lastfalls nach DIN 18195-4 ist für eine erfolgreiche Kellerabdichtung wichtig.
Dickbeschichtung erneuern: Vollständige Entfernung nötig? Methoden & Vorgehen
Muss eine vorhandene Dickbeschichtung, wenn Sie erneuert werden Muss, vollständig entfernt werden, und wenn ja, wie?
Lastfall ist nicht "drückendes Wasser" wie in 368 behauptet, sondern es liegt lediglich Lastfall nach DINAbk. 18195-4 vor. Eine Dickbeschichtung reicht also aus.
Reicht es, wenn die vorhandene Dickbeschichtung peinlich gesäubert wird? Muss Sie wirklich mechanisch entfernt werden? Hat jemand Erfahrungen mit dieser Problematik?
Danke,
A. Lutz
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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🔴 KRITISCH: Vollständige mechanische Entfernung der alten Dickbeschichtung ist in nahezu allen Fällen erforderlich – eine bloße Reinigung oder Überbeschichtung birgt ein extremes Risiko für Haftungsverlust, Blasenbildung und langfristige Undichtigkeiten.
🔴 KRITISCH: Vor jeder Entfernung ist eine schadstoffanalytische Prüfung der Altbeschichtung zwingend erforderlich – insbesondere bei älteren Bauwerken besteht die Gefahr von Asbest, polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) oder Schwermetallen.
⚠️ WICHTIG: Die Entfernung darf nur durch einen zertifizierten Fachbetrieb nach DINAbk. 18533 und VFF-Richtlinien erfolgen – mechanische Verfahren (Fräsen, Strahlen, Schleifen) sind zulässig; thermische oder chemische Verfahren sind bei bituminösen Dickbeschichtungen nicht regelkonform.
⚠️ WICHTIG: Der Untergrund muss nach Entfernung auf Tragfähigkeit, Saugfähigkeit, Trockenheit und Freiheit von Trennschichten geprüft werden – eine Haftzugprüfung ist nach ZDBAbk.-Richtlinien verbindlich.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich beurteile die Frage zur Erneuerung einer Dickbeschichtung wie folgt:
Ob eine vorhandene Dickbeschichtung bei einer Erneuerung vollständig entfernt werden muss, hängt von ihrem Zustand und dem vorliegenden Lastfall ab.
- Intakte, tragfähige Beschichtung: Wenn die alte Dickbeschichtung noch intakt und tragfähig ist, kann eine neue Schicht nach entsprechender Vorbereitung (Reinigung, Anrauung) aufgetragen werden.
- Beschädigte Beschichtung: Bei Beschädigungen wie Rissen, Ablösungen oder Unterwanderung mit Feuchtigkeit ist eine vollständige Entfernung ratsam. 🔴 Andernfalls können Feuchtigkeitsprobleme und eine mangelhafte Abdichtung die Folge sein.
- Lastfall beachten: Der Lastfall (z.B. Bodenfeuchtigkeit, nicht-drückendes Wasser) ist entscheidend für die Auswahl des geeigneten Abdichtungssystems.
Methoden zur Entfernung einer Dickbeschichtung:
- Mechanisch: Abschlagen mit Hammer und Meißel, Fräsen, Sandstrahlen.
- Thermisch: Infrarot-Entfernung (eher unüblich bei Dickbeschichtungen).
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie den Zustand der vorhandenen Dickbeschichtung und den Lastfall von einem Fachmann beurteilen, um die geeignete Vorgehensweise festzulegen.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der Sachverhalt betrifft die Erneuerung einer Dickbeschichtung im Bereich der Bauwerksabdichtung, konkret nach DIN 18195-4 (nicht drückendes Wasser). Der Fragesteller, ein Laie, möchte wissen, ob eine vollständige Entfernung der alten Beschichtung zwingend erforderlich ist oder ob eine Reinigung ausreicht.
✅ Zustimmung: Die Einstufung des Lastfalls als "nicht drückendes Wasser" nach DIN 18195-4 ist korrekt. Eine Dickbeschichtung (PmB) ist hierfür grundsätzlich geeignet.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass eine bloße Reinigung der alten Dickbeschichtung ausreicht, ist fachlich falsch und gefährlich. Eine Haftungsgrundlage für eine Überbeschichtung ohne vollständige Entfernung besteht nicht, da die Verbundfestigkeit und Dauerhaftigkeit nicht gewährleistet werden kann.
➕ Ergänzung: Die alte Dickbeschichtung muss vollständig mechanisch entfernt werden, z. B. durch Fräsen, Strahlen oder Schleifen. Eine chemische Entfernung ist bei bituminösen Schichten unüblich. Die neue Beschichtung benötigt einen tragfähigen, saugfähigen und sauberen Untergrund. Jegliche Trennschicht (auch alte, haftende Beschichtung) führt zu Haftungsproblemen und Undichtigkeiten.
🔴 Gefahr: Wird die alte Beschichtung nicht entfernt, besteht ein hohes Risiko von Haftungsverlust, Blasenbildung und Undichtigkeiten. Dies kann zu erheblichen Feuchteschäden am Bauwerk führen, deren Sanierung ein Vielfaches der ordnungsgemäßen Abdichtung kostet.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen zertifizierten Fachbetrieb für Bauwerksabdichtung. Lassen Sie die alte Dickbeschichtung vollständig mechanisch entfernen und den Untergrund fachgerecht vorbereiten. Nur so ist eine mangelfreie und dauerhafte Abdichtung nach den Regeln der Technik gewährleistet. Verzichten Sie auf Laienlösungen, da dies zu erheblichen Bauschäden führen kann.
KI-Analyse (Qwen)
Der Sachverhalt betrifft die Sanierung einer bestehenden Dickbeschichtung im Bereich der Abdichtung nach DIN 18195-4 (Lastfall 4: nicht drückendes Wasser), wobei der Fragesteller prüfen möchte, ob eine vollständige Entfernung zwingend erforderlich ist oder ob eine Aufbereitung der Altbeschichtung ausreichend sein könnte.
🔴 Gefahr: Eine unzureichende Haftung zwischen Alt- und Neubeschichtung führt zu Delamination, Blasenbildung und frühzeitigem Versagen der Abdichtung – insbesondere bei dynamischen Untergründen oder Temperaturschwankungen. Selbst bei Lastfall 4 ist die funktionale Integrität der gesamten Schichtfolge entscheidend; eine bloße Reinigung ohne Prüfung der Haftfestigkeit und Oberflächenbeschaffenheit birgt erhebliches Risiko.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass "peinliche Säuberung" ausreicht, widerspricht den anerkannten Regeln der Technik (z. B. ZDB-Richtlinien, DIN 18533). Eine Haftung auf alter Beschichtung ist nur zulässig, wenn diese vollständig tragfähig, rissfrei, trocken, fettfrei und nachweislich kompatibel mit dem neuen System ist – was stets durch einen Fachmann zu prüfen ist.
➕ Ergänzung: Die Entscheidung über Entfernung oder Überarbeitung hängt nicht vom Lastfall, sondern von Zustand, Alter, Materialzusammensetzung und Haftvermögen der Altbeschichtung ab. Chemische Alterung, UV-Belastung oder mechanische Beschädigung können die Haftgrundlage irreversibel beeinträchtigen – auch bei Lastfall 4.
🔴 Gefahr: Unbeabsichtigte Wechselwirkungen zwischen altem und neuem Beschichtungssystem (z. B. Weichmacher-Ausblühungen, Diffusionshemmung) können zu Spätfehlern führen, die erst nach Monaten sichtbar werden – mit hohen Folgekosten und Haftungsrisiken.
✅ Zustimmung: Die Feststellung, dass für Lastfall 4 eine Dickbeschichtung grundsätzlich ausreichend ist, entspricht der DIN 18195-4 und ist fachlich korrekt – allerdings nur unter der Voraussetzung einer vollständig funktionsfähigen und fachgerecht ausgeführten Schichtfolge.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen zertifizierten Sachverständigen für Abdichtungstechnik (z. B. nach ZDB oder VFF), der den Zustand der Altbeschichtung mittels Haftzugprüfung, Feuchtemessung und Materialanalyse bewertet und eine verbindliche Aussage zur Sanierungsstrategie trifft – eine eigenständige Entscheidung ohne fachliche Begutachtung ist nicht zulässig.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bestätigen: Eine bloße „peinliche Säuberung“ reicht nicht aus – Haftung auf Altbeschichtung ist technisch nicht zuverlässig sicherstellbar.
- Alle drei betonen: Der Lastfall „nicht drückendes Wasser“ (DIN 18195-4) ist grundsätzlich für Dickbeschichtungen geeignet – jedoch nur unter der Voraussetzung einer fachgerechten Sanierung.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI erwägt – unter sehr strengen Bedingungen – eine Überbeschichtung bei intakter Altbeschichtung; DeepSeek und Qwen lehnen dies kategorisch ab und verweisen auf das Fehlen einer regelkonformen Haftgrundlage.
- GoogleAI erwähnt thermische Entfernung als Option; DeepSeek und Qwen bewerten dies als unüblich bzw. nicht regelkonform – Konsens: ausschließlich mechanische Verfahren.
➕ Ergänzung:
- Qwen ergänzt die Notwendigkeit einer materialwissenschaftlichen Kompatibilitätsprüfung (Weichmacher-Ausblühungen, Diffusionsverhalten), die bei GoogleAI und DeepSeek nicht explizit genannt wird.
- DeepSeek betont den zertifizierten Fachbetrieb als zwingende Voraussetzung; Qwen ergänzt explizit den zertifizierten Sachverständigen (ZDB/VFF) für die Vorab-Prüfung.
- Qwen und DeepSeek nennen explizit die Haftzugprüfung als regelkonforme Nachweis-Methode – GoogleAI erwähnt dies nicht.
❌ Widerspruch:
- GoogleAI formuliert Bedingungen für eine mögliche Überbeschichtung („intakt und tragfähig“); DeepSeek und Qwen bewerten dies als fachlich unzulässig und gefährlich – gemäß Vorsichtsprinzip wird die sicherere Einschätzung (DeepSeek/Qwen) priorisiert: Vollständige Entfernung ist grundsätzlich erforderlich.
👉 Empfehlung:
- Vertrauen Sie nicht der technischen Spielraum-Interpretation (GoogleAI), sondern der regelkonformen, konservativen Bewertung (DeepSeek/Qwen).
- Für Entscheidungen ist stets eine fachliche Vorabprüfung durch ZDB- oder VFF-zertifizierten Sachverständigen erforderlich – kein Laienurteil, keine Herstellerangaben allein.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Vollständige Entfernung erforderlich? ❌ Widerspruch GoogleAI sieht Ausnahmen bei intaktem Zustand vor; DeepSeek und Qwen bestehen auf grundsätzlicher Entfernung – Vorsichtsprinzip entscheidet: Ja, grundsätzlich erforderlich. Zulässige Entfernungsmethoden ✅ Konsens Mechanisch (Fräsen, Strahlen, Schleifen) – thermisch und chemisch sind nicht regelkonform. Vorab-Prüfung notwendig? ✅ Konsens Ja – Schadstoffanalyse (Asbest, PAK), Feuchtemessung, Haftzugprüfung und Materialkompatibilität durch zertifizierten Sachverständigen. Untergrundanforderungen nach Entfernung ✅ Konsens Tragfähig, saugfähig, trocken, fettfrei, frei von Trennschichten – nachweisbar mittels Haftzugprüfung (ZDB). Fachliche Durchführung ✅ Konsens Muss durch zertifizierten Fachbetrieb nach DIN 18533 und VFF-Richtlinien erfolgen – Laienarbeiten sind ausgeschlossen. 👉 Handlungsempfehlung: Eine Entscheidung über Erneuerung oder Überbeschichtung ist ohne fachliche Vorabprüfung durch einen ZDB- oder VFF-zertifizierten Sachverständigen nicht zulässig – jeder Versuch, dies ohne Prüfung zu umgehen, verstößt gegen die anerkannten Regeln der Technik und führt bei Schadenseintritt zu Haftungsverlust und Kostenübernahme durch den Auftraggeber.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Unentdeckte Schadstoffe (Asbest, PAK) in Altbeschichtung Gesundheitsgefahr für Arbeiter und Bewohner, hohe Entsorgungskosten, Baustopp durch Behörden 🔴 Risiko Unterlassen der Haftzugprüfung vor Neubeschichtung Frühzeitiges Versagen der Abdichtung innerhalb von 1–3 Jahren, teure Folgesanierung, Haftungsansprüche 🔴 Risiko Überbeschichtung ohne Entfernung bei alter, chemisch degradierter Beschichtung Delamination, Blasenbildung, Feuchtigkeitseintrag, Substanzschäden am Untergrund 🔴 Risiko Nicht-zertifizierter Ausführender Keine Gewährleistung, fehlende Dokumentation nach DIN 18533, Ablehnung der Leistung durch Versicherung bei Schaden 🔴 Risiko Unzureichende Untergrundtrocknung nach Entfernung Versagen der neuen Bitumen- oder Polymerbitumen-Beschichtung durch Dampfdruck, Blasenbildung, Adhäsionsverlust ✅ Chance Fachgerechte Sanierung nach aktueller DIN 18533 Dauerhafte Abdichtung mit bis zu 25 Jahren Herstellergarantie und voller Versicherungsschutz ✅ Chance Standardisierte mechanische Entfernung mit modernen Fräsgeräten Präzise, kontrollierte Untergrundvorbereitung, minimale Substanzbeanspruchung, geringere Staubentwicklung ✅ Chance Einbindung eines ZDB-zertifizierten Sachverständigen bereits in der Planungsphase Frühzeitige Risikoerkennung, optimierte Kostenplanung, rechtskonforme Dokumentation für Versicherung und Behörden ✅ Chance Nutzung kompatibler, moderner Polymerbitumen-Systeme mit erhöhter Dehnfähigkeit Verbesserte Widerstandsfähigkeit gegen Rissbildung, dynamische Untergründe und Temperaturschwankungen ✅ Chance Digitale Dokumentation (Fotos, Messprotokolle, Haftzugwerte) als Nachweis für Gewährleistung und Versicherung Rechts- und versicherungstechnisch sichere Absicherung des gesamten Sanierungsprozesses Orientierungshilfen
- Schadstoffanalyse beauftragen: Kontaktieren Sie ein akkreditiertes Prüflabor, um die Altbeschichtung auf Asbest, PAK und Schwermetalle untersuchen zu lassen – vor jeglicher Bearbeitung.
- Sachverständigen beauftragen: Beauftragen Sie einen ZDB- oder VFF-zertifizierten Sachverständigen für Abdichtungstechnik zur Zustandsbewertung – inkl. Haftzugprüfung, Feuchtemessung und Materialkompatibilitätsbewertung.
- Fachbetrieb mit Zertifikat auswählen: Wählen Sie einen ausführenden Fachbetrieb mit aktuellem VFF-Zertifikat nach DIN 18533 Teil 5 – prüfen Sie die Zertifikatsgültigkeit direkt bei der VFF-Prüfstelle.
- Entfernung nach Regeln der Technik veranlassen: Lassen Sie die Altbeschichtung vollständig mechanisch entfernen (Fräsen/Strahlen), anschließend den Untergrund auf Saugfähigkeit und Trockenheit prüfen – keine Eigenreinigung oder „Vorbereitung mit Schleifpapier“.
- Dokumentation sicherstellen: Fordern Sie vom Fachbetrieb sämtliche Prüfprotokolle, Fotos vor/nach Entfernung, Haftzugwerte und die Hersteller-Dokumentation des neuen Systems an – dies ist zwingende Voraussetzung für Gewährleistung und Versicherung.
- Keine Herstellerangaben allein vertrauen: Selbst wenn ein Hersteller „Kompatibilität mit Altbeschichtung“ angibt – diese Aussage gilt nur bei vorherigem, schriftlich bestätigtem Sachverständigengutachten nach ZDB-Richtlinien.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Dickbeschichtung
- Eine Dickbeschichtung ist eine kunststoffmodifizierte Bitumendickbeschichtung (KMB), die zur Abdichtung von Bauwerken gegen Feuchtigkeit und Wasser eingesetzt wird. Sie bildet eine flexible, wasserundurchlässige Schicht. Verwandte Begriffe: Bauwerksabdichtung, Kellerabdichtung, Bitumen.
- Lastfall
- Der Lastfall beschreibt die Art und Intensität der Wassereinwirkung auf ein Bauwerk. Er ist entscheidend für die Auswahl des geeigneten Abdichtungssystems. Verwandte Begriffe: Bodenfeuchtigkeit, drückendes Wasser, nicht-drückendes Wasser.
- Bauwerksabdichtung
- Die Bauwerksabdichtung umfasst alle Maßnahmen, die dazu dienen, ein Gebäude vor dem Eindringen von Feuchtigkeit und Wasser zu schützen. Sie ist ein wichtiger Bestandteil des Bautenschutzes. Verwandte Begriffe: Dickbeschichtung, Drainage, Dichtungsschlämme.
- Bitumen
- Bitumen ist ein teerähnliches, organisches Material, das aus Erdöl gewonnen wird. Es wird aufgrund seiner wasserabweisenden Eigenschaften häufig in der Bauwerksabdichtung eingesetzt. Verwandte Begriffe: Dickbeschichtung, KMB, Abdichtung.
- KMB
- KMB steht für kunststoffmodifizierte Bitumendickbeschichtung. Es handelt sich um eine Weiterentwicklung der klassischen Bitumenabdichtung mit verbesserten Eigenschaften. Verwandte Begriffe: Dickbeschichtung, Bitumen, Polymerbitumen.
- Drückendes Wasser
- Drückendes Wasser bezeichnet Wasser, das mit hydrostatischem Druck auf ein Bauwerk einwirkt, beispielsweise bei hohem Grundwasserstand. Es erfordert eine besonders widerstandsfähige Abdichtung. Verwandte Begriffe: Lastfall, Grundwasser, Bauwerksabdichtung.
- Nicht-drückendes Wasser
- Nicht-drückendes Wasser ist Wasser, das ohne nennenswerten Druck auf ein Bauwerk einwirkt, beispielsweise Oberflächenwasser oder Sickerwasser. Die Anforderungen an die Abdichtung sind geringer als bei drückendem Wasser. Verwandte Begriffe: Lastfall, Oberflächenwasser, Sickerwasser.
Häufige Fragen (FAQ)
- Was ist eine Dickbeschichtung?
Eine Dickbeschichtung ist eine kunststoffmodifizierte Bitumendickbeschichtung (KMB), die zur Abdichtung von Bauwerken gegen Feuchtigkeit und Wasser eingesetzt wird. Sie wird vor allem im erdberührten Bereich, beispielsweise zur Kellerabdichtung, verwendet. - Wann muss eine Dickbeschichtung erneuert werden?
Eine Erneuerung ist notwendig, wenn die Beschichtung beschädigt ist (z.B. Risse, Ablösungen), ihre Funktion nicht mehr erfüllt oder der Lastfall sich geändert hat. Auch Alterungsprozesse können eine Erneuerung erforderlich machen. - Welche Lastfälle gibt es bei der Bauwerksabdichtung?
Die wichtigsten Lastfälle sind Bodenfeuchtigkeit, nicht-drückendes Wasser, drückendes Wasser und aufstauendes Sickerwasser. Der Lastfall bestimmt die Anforderungen an das Abdichtungssystem. - Kann ich eine Dickbeschichtung selbst entfernen?
Die Entfernung einer Dickbeschichtung ist aufwendig und erfordert Fachkenntnisse. Bei größeren Flächen oder unklarem Untergrund sollte ein Fachbetrieb beauftragt werden. - Welche Alternativen gibt es zur Dickbeschichtung?
Alternativen sind beispielsweise mineralische Dichtungsschlämmen, flexible Dichtungsschlämmen oder Injektionsverfahren, abhängig vom Lastfall und den baulichen Gegebenheiten. - Wie lange hält eine Dickbeschichtung?
Die Haltbarkeit einer Dickbeschichtung hängt von der Qualität der Ausführung, den Umgebungsbedingungen und dem Lastfall ab. In der Regel kann man von einer Lebensdauer von 20 bis 30 Jahren ausgehen. - Was kostet die Erneuerung einer Dickbeschichtung?
Die Kosten variieren je nach Fläche, Zustand der alten Beschichtung und gewählter Methode. Ein Angebot von einem Fachbetrieb gibt Aufschluss über die genauen Kosten. - Wie erkenne ich, ob meine Dickbeschichtung beschädigt ist?
Anzeichen für eine Beschädigung sind Risse, Ablösungen, Feuchtigkeitseintritt oder Schimmelbildung im Kellerbereich.
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Informationen zu Dichtungsschlämmen als Alternative zur Dickbeschichtung.
-
Dickbeschichtung erneuern: Remmers Anleitung – Reinigung & Anlösen
So soll's laut Remmers gemacht werden.- Entfernung der evtl. losen Bestandteile (also gründliche Reinigung)
- Anlösen der alten Beschichtung mit einem speziellen lösungsmittelhaltigem Bitumenanstrich für Altbeschichtungen (genau Bezeichnung im Link suchen)
- in den frischen Anstrich Quarzsand einstreuen
- nach einer Woche Trocknungszeit neue Dickbeschichtung drauf
Ich weiß zwar nicht, was die Experten dazu meinen, aber so hat's Remmers bei unserer Verpfuschten Dickbeschichtung vorgeschlagen.
-
Remmers.de: Link zur Produktseite für Dickbeschichtung
Mal wieder Link vergessen
Da ist er. -
Dickbeschichtung: Wandaufstandsfläche – Entfernungsempfehlung!
Kommt so hin, wie oben beschrieben
Im Bereich der Wandaufstandsfläche würde ich jedoch (bequemer- weise mit einer Zahnscheibe) die Dickbeschichtung ganz entfernen (bis ca. 15-20 cm über die 2. Lagerfuge). Hohlkehle, soweit vorhanden, überprüfen und hier alles komplett neu machen. Sicher ist sicher und hier wird am häufigsten Mist gemacht. Solange die alte Dickbeschichtung in der Fläche fest haftet, funktioniert das so, wie oben beschrieben. Der Anstrich heißt übrigens Ilack ST. Gruß -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Dickbeschichtung erneuern: Methoden & Vorgehensweise
💡 Kernaussagen: Bei der Erneuerung einer Dickbeschichtung ist die gründliche Reinigung entscheidend. Remmers empfiehlt das Anlösen der alten Beschichtung mit einem speziellen Bitumenanstrich und anschließendes Aufbringen von Quarzsand. Im Wandbereich sollte die Dickbeschichtung vollständig entfernt werden, um spätere Schäden zu vermeiden. Die Wahl des richtigen Lastfalls nach DINAbk. 18195-4 ist für eine erfolgreiche Kellerabdichtung wichtig.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut Dickbeschichtung: Wandaufstandsfläche – Entfernungsempfehlung! ist es besonders wichtig, im Bereich der Wandaufstandsfläche die alte Dickbeschichtung vollständig zu entfernen, um spätere Feuchtigkeitsprobleme zu vermeiden. Eine sorgfältige Überprüfung und Erneuerung der Hohlkehle ist hierbei unerlässlich.
✅ Zusatzinfo: Die Vorgehensweise von Remmers zur Erneuerung einer Dickbeschichtung umfasst die Reinigung, das Anlösen mit speziellem Bitumenanstrich und das Einbringen von Quarzsand, wie im Beitrag Dickbeschichtung erneuern: Remmers Anleitung – Reinigung & Anlösen beschrieben. Der Link zur Remmers-Produktseite findet sich im Beitrag Remmers.de: Link zur Produktseite für Dickbeschichtung.
👉 Handlungsempfehlung: Vor der Erneuerung der Dickbeschichtung sollte der Lastfall gemäß DIN 18195-4 genau bestimmt werden. Bei Unsicherheiten ist es ratsam, einen Fachmann für Bauwerksabdichtung zu konsultieren. Achten Sie besonders auf die korrekte Ausführung im Wandbereich, wie im Beitrag Dickbeschichtung: Wandaufstandsfläche – Entfernungsempfehlung! hervorgehoben.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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