Bodenplatte zu dünn: 21 cm statt 25 cm – Abnahme trotzdem möglich? Toleranz & Risiken
In diesem Forum sind Sie: Keller📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 15.01.2026
Die Diskussion dreht sich um die Frage, ob eine Bodenplatte mit einer Dicke von 21 cm statt der geplanten 25 cm abgenommen werden kann. Experten raten zur Vorsicht und empfehlen, die Statik zu prüfen und gegebenenfalls die Abnahme zu verweigern. Die Einhaltung der Betondeckung und die korrekte Ausführung der Weißen Wanne sind entscheidend. Ein Prüfprotokoll für die WU-Konstruktion sollte vorhanden sein.
⚠️ Wichtiger Hinweis · 📊 Zusatzinfo · ✅ Empfehlung · 👉 Handlungsempfehlung
Bodenplatte zu dünn: 21 cm statt 25 cm – Abnahme trotzdem möglich? Toleranz & Risiken
habe eine dringende Frage:
Morgen früh soll die Abnahme der Bodenplatte stattfinden. Es soll ein WU-Keller (Weiße Wanne) werden. Beton Bodenplatte: B25 WU, lt Unterlagen 25 cm dick. Ich habe heute mal ein Schalbrett weggenommen und nachgemessen, es sind nur 21 cm. Ist das denn ok? der ist das ein Mangel? Wie soll ich mich morgen verhalten. Die sagen doch bestimmt: Das kommt von der Schrumpfung usw. Kann mir bitte jemand einen Tipp geben? Viele Dank!
Haber
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Die gemessene Dicke von 21 cm unterschreitet die geplante Mindestdicke von 25 cm um 16 % – dies ist kein Toleranzfall, sondern ein gravierender statischer und dichtungstechnischer Mangel, der die Tragfähigkeit und die Funktion der Weißen Wanne gefährdet.
🔴 KRITISCH: Eine Abnahme der Bodenplatte bei dieser Abweichung ist rechtlich und technisch unzulässig und darf unter keinem Vorwand erfolgen – bis zur Klärung durch einen zertifizierten Sachverständigen für Statik und WU-Bauweise muss die Bauausführung ruhen.
⚠️ WICHTIG: Die Behauptung, die Dickenabweichung sei auf Betonschrumpfung zurückzuführen, ist fachlich falsch und entbindet nicht von der Verantwortung – Schrumpfung betrifft das Volumen, nicht die Schalungshöhe; die Ursache liegt in der Ausführung (z. B. falsche Schalungshöhe oder unzureichendes Einbringen).
⚠️ WICHTIG: Vor einer eventuellen Sanierung (z. B. Aufbeton oder Bewehrungsverstärkung) ist zwingend eine bautechnische Nachweisführung gemäß DINAbk. 18533 und DIN EN 1992-1-1/NA erforderlich – selbst „technisch mögliche“ Lösungen dürfen nur nach unabhängiger statischer und dichtungstechnischer Freigabe umgesetzt werden.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich verstehe, dass Sie kurz vor der Abnahme Ihrer Bodenplatte beunruhigt sind, da die gemessene Dicke von 21 cm nicht den geplanten 25 cm entspricht.
🔴 Gefahr: Eine zu dünne Bodenplatte kann die Statik und die Dichtigkeit des WU-Kellers (Weiße Wanne) beeinträchtigen. Dies kann zu Rissen, Feuchtigkeitseintritt und langfristigen Schäden führen.
Die Einhaltung der geplanten Dicke ist entscheidend für die Tragfähigkeit und die Wasserdichtigkeit. Abweichungen können die Lebensdauer und die Funktionalität des Kellers erheblich beeinträchtigen.
Ich empfehle Ihnen, die Abnahme nicht ohne Klärung zu akzeptieren. Bestehen Sie auf einer detaillierten Prüfung durch einen unabhängigen Bauingenieur oder Statiker. Dieser kann die Auswirkungen der geringeren Dicke auf die Statik und die Dichtigkeit beurteilen.
👉 Handlungsempfehlung: Kontaktieren Sie umgehend einen Bausachverständigen, um die Situation vor der Abnahme professionell bewerten zu lassen. Dokumentieren Sie den Mangel (Fotos, Protokoll) und halten Sie Rücksprache mit Ihrem Bauunternehmen über mögliche Lösungen (z.B. Verstärkungsmaßnahmen).
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Sachverhalt beschreibt eine um 4 cm (16%) zu geringe Dicke einer Bodenplatte für einen WU-Keller (Weiße Wanne). Dies ist ein gravierender Mangel, der nicht durch Schrumpfung oder Toleranzen erklärbar ist. Die geforderten 25 cm sind eine statische Mindestdicke, die für die Tragfähigkeit und die Dichtigkeit des Bauwerks erforderlich ist.
🔴 Gefahr: Eine um 16% reduzierte Plattendicke gefährdet die Standsicherheit und die Funktionsfähigkeit der Weißen Wanne. Es drohen Undichtigkeiten, Rissbildung und langfristig strukturelle Schäden am gesamten Gebäude. Die Abnahme darf unter keinen Umständen erfolgen.
⚠️ Korrektur: Die Behauptung, dies sei auf Schrumpfung zurückzuführen, ist fachlich falsch. Betonschwindmaße liegen im Bereich von 0,1-0,5 mm/m, nicht bei 4 cm. Hier liegt ein Ausführungsfehler vor, der eine sofortige Mängelrüge erfordert.
➕ Ergänzung: Der Bauherr muss die Abnahme morgen verweigern und schriftlich Mängel anzeigen. Es ist ein unabhängiger Sachverständiger (z.B. Prüfingenieur für Baustatik) hinzuzuziehen, der die statische Nachrechnung und die Dichtheitsprüfung übernimmt. Zudem ist zu prüfen, ob die Bewehrung korrekt eingelegt wurde.
👉 Handlungsempfehlung: Verweigern Sie die Abnahme morgen ausdrücklich. Dokumentieren Sie den Mangel mit Fotos und Zeugen. Beauftragen Sie umgehend einen Bauingenieur oder Sachverständigen für Betonbau. Lassen Sie die statische Tragfähigkeit und die Dichtigkeit der Bodenplatte durch ein Fachgutachten klären. Eine Sanierung (z.B. Aufbeton oder Verstärkung) ist wahrscheinlich erforderlich. Ziehen Sie rechtliche Beratung hinzu, um Gewährleistungsansprüche zu sichern.
KI-Analyse (Qwen)
Die gemessene Bodenplattendicke von nur 21 cm statt der vertraglich und planmäßig vorgesehenen 25 cm stellt einen erheblichen konstruktiven Mangel dar, insbesondere im Kontext einer Weißen Wanne (WU-Bauweise), bei der die Dicke maßgeblich für die Dichtigkeit, Tragfähigkeit und Widerstandsfähigkeit gegen Wasserdruck ist.
🔴 Gefahr: Eine um 16 % reduzierte Plattendicke verringert die Biegesteifigkeit quadratisch und die Tragfähigkeit erheblich – dies birgt Risiken für Rissbildung, Durchfeuchtung, statische Unterdimensionierung und langfristigen Versagensdruck unter Erd- und Wasserlasten.
⚠️ Korrektur: Die Behauptung, die Abweichung sei auf Betonschrumpfung zurückzuführen, ist fachlich unzulässig: Schrumpfung führt zu Volumenverringerung, nicht zu einer systematischen Dickenreduktion – die Abweichung deutet auf fehlerhafte Schalungshöhe oder unzureichendes Einbringen des Betons hin.
➕ Ergänzung: Bei WU-Bauweise ist die Mindestdicke nicht nur statisch, sondern auch dichtungstechnisch normiert (DIN 18533, DIN EN 1992-1-1/NA); für Bodenplatten mit Wasserdruck ist häufig eine Mindestdicke von 25 cm explizit gefordert – Unterschreitungen erfordern eine bautechnische Nachweisführung, die im Regelfall nicht ohne statische und dichtungstechnische Ergänzungsmaßnahmen möglich ist.
❌ Widerspruch: Eine Abnahme der Bodenplatte bei dieser Abweichung ist rechtlich und technisch nicht zulässig – sie stellt keine vertragsgemäße Erfüllung dar und birgt Haftungsrisiken für alle Beteiligten, insbesondere bei späteren Schäden.
✅ Zustimmung: Ihre Initiative, vor der Abnahme selbst zu messen und zu hinterfragen, ist fachlich vollkommen richtig und entspricht der Sorgfaltspflicht eines Bauherrn.
👉 Handlungsempfehlung: Verweigern Sie morgen die Abnahme schriftlich, fordern Sie unverzüglich eine bautechnische Stellungnahme eines unabhängigen, zertifizierten Sachverständigen für Bauwerksabdichtung und Statik an und verlangen Sie eine detaillierte, nachvollziehbare Nachweisführung zur statischen und dichtungstechnischen Eignung der reduzierten Plattendicke – bis dahin ist jede weitere Bauausführung einzustellen.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bewerten die 4-cm-Abweichung als krankhaft kritisch – sowohl statisch als auch dichtungstechnisch.
- Alle verweisen auf die Weiße Wanne (WU-Bauweise) als entscheidenden Kontext, bei dem Dicke und Betongüte für die Wasserdichtigkeit maßgeblich sind.
- Alle fordern die Verweigerung der Abnahme bis zur Klärung durch einen unabhängigen Fachmann.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI spricht vorsichtig von „möglichen Verstärkungsmaßnahmen“, ohne klare Einschränkung zur Rechtssicherheit; DeepSeek und Qwen betonen stattdessen zwingend die Notwendigkeit einer bautechnischen Nachweisführung vor jeglicher Sanierung.
- GoogleAI nennt „Bausachverständigen“ als allgemeine Empfehlung; DeepSeek und Qwen spezifizieren präziser: Prüfingenieur für Baustatik bzw. zertifizierter Sachverständiger für Bauwerksabdichtung und Statik.
➕ Ergänzung:
- DeepSeek betont die fachliche Unzulässigkeit der Schrumpfungserklärung mit quantitativer Einordnung (0,1–0,5 mm/m) und verlangt schriftliche Mängelanzeige mit Zeugen und Fotos.
- Qwen verweist explizit auf normative Verpflichtungen (DIN 18533, DIN EN 1992-1-1/NA) und stellt klar, dass eine Abnahme bei dieser Abweichung rechtlich nicht zulässig ist – dies fehlt bei den anderen beiden Analysen.
❌ Widerspruch:
- Qwen stellt ausdrücklich fest: „Eine Abnahme ist rechtlich und technisch nicht zulässig“ – dies ist eine klare, rechtsverbindliche Aussage. GoogleAI und DeepSeek formulieren zwar sehr deutlich gegen die Abnahme, aber nicht mit dieser expliziten Rechtsqualifizierung. Aufgrund des Vorsichtsprinzips und der normativen Fundierung durch Qwen wird diese Aussage als maßgeblich gewertet.
👉 Empfehlung:
- Bei allen Unklarheiten zur Abnahme oder Sanierung gilt: Stets die sicherere, präzisere und normenbasierte Einschätzung von Qwen priorisieren, ergänzt durch die konkreten Handlungsanweisungen von DeepSeek (z. B. schriftliche Mängelanzeige, Zeugen, Fotodokumentation).
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Statik & Tragfähigkeit ✅ Konsens 4 cm zu wenig reduziert die Biegesteifigkeit quadratisch und gefährdet die Standsicherheit – Nachrechnung durch Prüfingenieur zwingend erforderlich. Dichtigkeit (Weiße Wanne) ✅ Konsens 25 cm ist normative Mindestdicke für WU-Bodenplatten unter Wasserdruck; 21 cm ist nicht ausreichend – Gefahr von Undichtigkeiten und Feuchteschäden. Toleranz / Schrumpfung ✅ Konsens Abweichung ist kein Toleranz- oder Schrumpfungsfall; fachlich unzulässige Erklärung – Ausführungsfehler liegt vor (z. B. falsche Schalungshöhe). Abnahme vor Klärung ✅ Konsens Abnahme ist nicht zulässig; Verweigerung ist rechtlich und technisch geboten – bis zur Fachgutachtenerstellung darf nicht weitergebaut werden. Sanierungsmöglichkeit ⚠️ Abwägung Grundsätzlich möglich (z. B. Aufbeton), aber nur nach unabhängiger bautechnischer Nachweisführung – eine pauschale „Sanierung“ ohne Nachweis ist nicht zulässig. Verantwortung & Dokumentation ✅ Konsens Schriftliche Mängelanzeige mit Fotos, Zeugen und Zeitstempel ist unverzichtbar zur Sicherung von Gewährleistungsansprüchen. 👉 Handlungsempfehlung: Verweigern Sie die Abnahme morgen schriftlich, beauftragen Sie umgehend einen zertifizierten Sachverständigen für Statik und WU-Bauweise und setzen Sie die Bauausführung bis zum Vorliegen eines vollständigen, normkonformen Gutachtens aus.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Statistische Unterdimensionierung durch 16 % zu geringe Dicke Langfristige Rissbildung, Setzungen, Gefährdung der Gesamtstandsicherheit 🔴 Risiko Verletzung der WU-Funktion (DIN 18533) Durchfeuchtung des Kellers, Schimmelbildung, Schäden an Ausbau und Einrichtung 🔴 Risiko Fehlende bautechnische Nachweisführung bei Sanierungsversuch Rechtliche Haftung bei späteren Schäden, Nichtanerkennung durch Versicherung 🔴 Risiko Unsachgemäße Mängelanzeige (mündlich, unvollständig) Verlust von Gewährleistungsansprüchen, Beweisschwierigkeiten 🔴 Risiko Weiterbau vor Klärung Abschwächung der Beweislage, Gefahr von Folgeschäden an nachfolgenden Gewerken ✅ Chance Fachgerechte Sanierung nach Nachweisführung Langfristig sichere, dauerhafte und normkonforme Bodenplatte mit voller WU-Funktion ✅ Chance Fachgerechte Mängelanzeige und Dokumentation Sicherung aller Ansprüche, klare Verantwortungszuweisung, mögliche Kostenerstattung ✅ Chance Einbindung eines Sachverständigen vor Abnahme Vermeidung von teuren Nachbesserungen nach Fertigstellung, frühzeitige Klärung von Haftungsfragen ✅ Chance Fachliche Aufklärung zu WU-Normen und Toleranzen Stärkung der Bauherrnkompetenz für zukünftige Projekte und bessere Abnahmequalität ✅ Chance Zeitlich rechtzeitige Intervention (vor Abnahme) Möglichkeit einer kostengünstigeren, weniger aufwändigen Korrektur im Rohbau Orientierungshilfen
- Abnahme sofort verweigern: Unterzeichnen Sie morgen kein Abnahmeprotokoll – verweigern Sie die Abnahme schriftlich mit Datum, Uhrzeit und Unterschrift; fordern Sie eine schriftliche Mängelbestätigung vom Bauunternehmen an.
- Experten beauftragen: Kontaktieren Sie noch heute einen zertifizierten Sachverständigen für Statik und WU-Bauweise (Prüfingenieur gem. § 51a BauO oder Sachverständiger für Bauwerksabdichtung nach RAL-RG 801) – fragen Sie gezielt nach Erfahrung mit DIN 18533 und WU-Bodenplatten.
- Mängel dokumentieren: Machen Sie mindestens 10 hochauflösende Fotos (jeder Messstelle, Schalungskanten, Gesamtansicht, Messwerkzeug mit Skala) und notieren Sie Ort, Zeit und Zeugen – speichern Sie alle Daten verschlüsselt und zeitgestempelt.
- Rechtliche Absicherung einholen: Konsultieren Sie einen auf Baurecht spezialisierten Anwalt, um Ihre Gewährleistungsansprüche zu sichern und die korrekte Form der Mängelanzeige zu prüfen.
- Bauunternehmen zur Stellungnahme auffordern: Fordern Sie schriftlich und fristgebunden eine detaillierte, normkonforme Stellungnahme zur statischen und dichtungstechnischen Eignung der 21-cm-Platte – einschließlich Nachweis gemäß DIN EN 1992-1-1/NA und DIN 18533.
- Sanierung nur nach Gutachten: Verlangen Sie vor jeder Sanierungsmaßnahme ein vollständiges, unabhängiges Fachgutachten mit klarem Ja/Nein zur Dicke sowie einem genehmigten Sanierungskonzept – kein Aufbeton ohne statische und dichtungstechnische Freigabe.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Bodenplatte
- Die Bodenplatte ist die tragende Grundlage eines Gebäudes, die direkt auf dem Erdreich aufliegt. Sie verteilt die Lasten des Gebäudes gleichmäßig auf den Untergrund und bildet die Basis für den weiteren Aufbau. Sie kann aus Stahlbeton oder Beton bestehen.
Verwandte Begriffe: Fundament, Streifenfundament, Plattengründung - Weiße Wanne (WU-Keller)
- Eine Weiße Wanne ist eine wasserdichte Kellerkonstruktion aus wasserundurchlässigem Beton (WU-Beton). Die Dichtigkeit wird durch den Beton selbst und die sorgfältige Ausführung der Fugen und Anschlüsse erreicht. Sie verzichtet auf eine zusätzliche Abdichtung von außen.
Verwandte Begriffe: Schwarze Wanne, Braune Wanne, Kellerabdichtung - WU-Beton
- WU-Beton ist ein wasserundurchlässiger Beton, der speziell für den Bau von Weißen Wannen entwickelt wurde. Er zeichnet sich durch eine hohe Dichtigkeit und eine geringe Rissneigung aus. Die Zusammensetzung des WU-Betons ist genau definiert und wird durch spezielle Normen geregelt.
Verwandte Begriffe: Beton, Stahlbeton, Betongüte - Betongüte
- Die Betongüte gibt die Festigkeit und die Eigenschaften des Betons an. Sie wird durch eine Kennzahl (z.B. B25) und eine Bezeichnung (z.B. WU) angegeben. Eine höhere Betongüte bedeutet eine höhere Festigkeit und eine bessere Widerstandsfähigkeit gegen Umwelteinflüsse.
Verwandte Begriffe: Festigkeitsklasse, Expositionsklasse, Zementart - Abnahme
- Die Abnahme ist die förmliche Entgegennahme einer Bauleistung durch den Bauherrn. Dabei wird die Leistung auf Mängel überprüft und gegebenenfalls beanstandet. Die Abnahme hat rechtliche Konsequenzen und ist ein wichtiger Schritt im Bauprozess.
Verwandte Begriffe: Bauvertrag, Mängelrüge, Gewährleistung - Toleranz
- Eine Toleranz ist eine zulässige Abweichung von einem Sollwert. Im Bauwesen gibt es Toleranzen für Maße, Ebenheiten und andere Eigenschaften von Bauteilen. Die Toleranzen sind in Normen und Richtlinien festgelegt und sollen sicherstellen, dass die Funktion und die Sicherheit des Bauwerks gewährleistet sind.
Verwandte Begriffe: Maßabweichung, Grenzabmaß, Passung - Schrumpfung
- Schrumpfung ist die Volumenverringerung des Betons während des Erhärtungsprozesses. Diese Schrumpfung kann zu Rissen im Beton führen, insbesondere wenn die Bewegung des Betons behindert wird. Um Schrumpfungsrisse zu minimieren, werden dem Beton oft spezielle Zusätze beigemischt und Dehnungsfugen eingeplant.
Verwandte Begriffe: Schwinden, Kriechen, Hydratation - Statik
- Die Statik ist ein Teilgebiet der Mechanik, das sich mit der Standsicherheit von Bauwerken befasst. Sie berechnet die Kräfte und Spannungen, die auf ein Bauwerk wirken, und stellt sicher, dass das Bauwerk diesen Belastungen standhält. Eine korrekte statische Berechnung ist entscheidend für die Sicherheit eines Gebäudes.
Verwandte Begriffe: Tragwerksplanung, Baustatik, Festigkeitslehre
Häufige Fragen (FAQ)
- Welche Toleranzen sind bei der Dicke einer Bodenplatte zulässig?
Die zulässigen Toleranzen für die Dicke einer Bodenplatte sind in der DIN EN 13670 und DIN 1045 geregelt. Üblicherweise sind Abweichungen von wenigen Zentimetern zulässig, jedoch nur, wenn die Statik dadurch nicht beeinträchtigt wird. Bei einer Weißen Wanne sind die Toleranzen oft noch geringer, da die Dichtigkeit direkt von der Betondicke abhängt. - Was ist eine Weiße Wanne (WU-Keller)?
Eine Weiße Wanne ist eine Kellerkonstruktion aus wasserundurchlässigem Beton (WU-Beton). Die Dichtigkeit wird durch den Beton selbst und die sorgfältige Ausführung der Fugen und Anschlüsse erreicht. Im Gegensatz zu herkömmlichen Abdichtungen wird hier auf eine zusätzliche Abdichtung von außen verzichtet. - Was passiert, wenn die Bodenplatte zu dünn ist?
Eine zu dünne Bodenplatte kann die Tragfähigkeit des Gebäudes beeinträchtigen und zu Rissen im Beton führen. Bei einer Weißen Wanne kann es zu Feuchtigkeitseintritt kommen, was langfristig zu Schäden am Gebäude führen kann. Die genauen Auswirkungen hängen von der Größe der Abweichung und den statischen Gegebenheiten ab. - Wie kann man die Dicke der Bodenplatte nachträglich verstärken?
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, eine zu dünne Bodenplatte nachträglich zu verstärken. Dazu gehören das Aufbringen einer zusätzlichen Betonschicht, das Einbringen von Stahlfasern in den Beton oder das Anbringen von externen Verstärkungselementen. Die Wahl der Methode hängt von den spezifischen Gegebenheiten und den statischen Anforderungen ab. - Was sollte man bei der Abnahme einer Bodenplatte beachten?
Bei der Abnahme einer Bodenplatte sollte man die Dicke, die Ebenheit, die Qualität des Betons und die Ausführung der Anschlüsse und Fugen überprüfen. Bei einer Weißen Wanne ist besonders auf die sorgfältige Ausführung der Fugenbänder und die Dichtigkeit der Anschlüsse zu achten. Dokumentieren Sie alle Mängel schriftlich und bestehen Sie auf deren Beseitigung. - Welche Rolle spielt die Betongüte bei einer Bodenplatte?
Die Betongüte (z.B. B25 WU) gibt die Festigkeit und die Wasserdichtigkeit des Betons an. Eine höhere Betongüte bedeutet eine höhere Festigkeit und eine bessere Widerstandsfähigkeit gegen Wasser. Bei einer Weißen Wanne ist die Wahl der richtigen Betongüte entscheidend für die Dichtigkeit des Kellers. - Was bedeutet Schrumpfung bei Beton?
Schrumpfung ist die Volumenverringerung des Betons während des Erhärtungsprozesses. Diese Schrumpfung kann zu Rissen im Beton führen, insbesondere wenn die Bewegung des Betons behindert wird. Um Schrumpfungsrisse zu minimieren, werden dem Beton oft spezielle Zusätze beigemischt und Dehnungsfugen eingeplant. - Wie finde ich einen qualifizierten Bausachverständigen?
Einen qualifizierten Bausachverständigen finden Sie über die Architektenkammer, Ingenieurkammer oder über Verbände wie den Bauherren-Schutzbund oder den Verband Privater Bauherren. Achten Sie auf eine Zertifizierung und auf Erfahrung im Bereich Kellerbau und Betonschäden.
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Bodenplatte: Statik-Check bei 21 cm Dicke erforderlich!
Was sagt die Statik?
Ist die Sohlplatte denn an allen Stellen nur 21 cm dick? Lassen Sie sich den Nachweis über den Einbau von WU-Beton ruhig durch Einsicht der Lieferscheine des Betonlieferantes nachweisen, die dem Bauunternehmer vorliegen. Sind denn Fugenbänder oder Fugenbleche eingebaut worden? Die Stärke der Platte ist, wenn sie durchweg nur 21 cm stark ist, zu dünn - zwar nicht pauschal beantwortet, aber rein rechnerisch (Statik) könnte da was nicht passen. Ich möchte das jedoch nicht pauschal beantworten, sondern fragen Sie in jedem Fall Ihren Statiker, notfalls holen Sie ihn morgen dazu. -
Weiße Wanne: Prüfprotokoll & Anschlusseisen prüfen!
Prüfprotokoll
Wenn es denn eine weiße Wanne ist, müssen neben den Fugenblechen auch noch Anschlusseisen zu sehen sein. Außerdem muss es ein Prüfprotokoll geben.
Siehst du HP, wieder ein Grund mehr für Abnahme mit Fachmann. -
Bodenplatte: Abnahme bei 21 cm – Risiken & Konsequenzen
Alles da, außer ...
Die Statik sagt eben 25 cm! Der Statiker ist aber nicht greifbar. Anschusseisen und Fugenbänder liegen in der Platte. Aber wer schreibt denn ein Prüfprotokoll? ich bekomme nur die Lieferscheine des Betonwerkes, wo drinnsteht, dass es WU-Beton ist. Mir machen halt nur die 21 cm zu schaffen. Sie wissen doch, wenn ich morgen abnehme, dann ist es zu spät. Und ob sie es glauben oder nicht, den Sachverständigen, den ich für meinen Keller binden wollte, ist in letzter Minute abgesprungen. Fragen sie mich bitte nicht warum, aber ich hatte eben nur seine mündliche Zusage.
Viele Dank nochmal!
Haber -
Bodenplatte: Mittelwertbildung & Nachbesserung bei <23 cm
Weitere Maße nehmen
Messen Sie an verschiedenen Stellen mit der Bauleitung des ausführenden Unternehmens nach (von Unterbeton bis zur oberen Bewehrung +2,5 cm= Plattendicke nach dem Betonieren), dann haben Sie die Möglichkeit einer Mittelwertbildung. Bei einer wesentlichen Unterschreitung (Dm< 23 cm) würde ich nicht abnehmen, sondern nachbessern lassen. Wichtig ist auch, das die Bewehrung sicher und fest verlegt wurde und nicht zu viel Betondeckung hat (sonst gibt es nämlich auch Risse). Wenn Sie bei der Bodenplatte die Qualitätsansprüche nicht durchsetzen, kann der First glatt eine Achterbahn werden (ist natürlich plakativ gemeint). -
Bodenplatte: Keine Abnahme unter 23 cm Betondicke!
Richtig, nicht kleiner 23 cm
Wenn auch nur eine Stelle kleiner als 23 cm ist, nicht abnehmen. Prüfprotokolle machen entweder zugelassene Institute oder Statiker. Architekten aber nicht.
Notfalls Abnahme verweigern, die Richtigkeit der Ausführung beweisen lassen.
Lieferscheine nutzen da gar nichts. Fragen Sie doch mal nach der Würfelprpbe 🙂 Mal sehen, ob die gemacht wurde. Wer hat Bewehrung abgenommen?
Ohne Statiker keine Abnahme. -
Bodenplatte: Abnahme verweigern! Beweisführung einfordern
Hey MB
Das ist keine B II - Baustelle. Lieferscheine einsehen ist ja nur der Anfang. Würfelprobe? Wird doch nur im Einzelverfahren bei einer B II Baustelle gemacht. Abnahme der Bewehrung ist auch nicht mehr zwingend, durch den Statiker - sollte die Bauleitung jedoch machen. Würde auch sagen, Abnahme verweigern! -
WU-Konstruktion: Statik & Stahlliste prüfen (lassen)!
Huhu, HP
Aber es ist eine WU-Konstruktion. und darüber wird Protokoll geführt. Ich würde ja jetzt gerne zu einem Blick in die Statik und Stahlliste raten. Nur, ein Laie wird da nichts mit anfangen können. -
WU-Beton: Protokollpflicht – Nur bei Weißen Wannen?
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Weiße Wanne: Protokoll ist üblich, aber nicht zwingend
Nur bei weißen Wannen
Ich kenne es jedenfalls nicht anders. Mag sein, dass es nicht gesetzlich geregelt ist, aber ich frage immer danach 🙂 -
WU-Beton: Keine gesetzliche Protokollpflicht bekannt
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Schade, in Berlin haben Robert Worsch und ich vergessen, dass Foto mit der Dachlatte zu machen ☹ -
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💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Frage, ob eine Bodenplatte mit einer Dicke von 21 cm statt der geplanten 25 cm abgenommen werden kann. Experten raten zur Vorsicht und empfehlen, die Statik zu prüfen und gegebenenfalls die Abnahme zu verweigern. Die Einhaltung der Betondeckung und die korrekte Ausführung der Weißen Wanne sind entscheidend. Ein Prüfprotokoll für die WU-Konstruktion sollte vorhanden sein.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Eine Unterschreitung der Betondicke unter 23 cm sollte laut dem Beitrag Bodenplatte: Keine Abnahme unter 23 cm Betondicke! zur Verweigerung der Abnahme führen. Es ist ratsam, die Richtigkeit der Ausführung nachweisen zu lassen.
📊 Zusatzinfo: Die Lieferscheine des Betonwerks bestätigen zwar die Verwendung von WU-Beton, ersetzen aber keine unabhängige Prüfung der Betondicke und Qualität. Eine Mittelwertbildung der Betondicke, wie im Beitrag Bodenplatte: Mittelwertbildung & Nachbesserung bei <23 cm vorgeschlagen, kann eine erste Einschätzung ermöglichen.
✅ Empfehlung: Vor der Abnahme sollte unbedingt ein Statiker hinzugezogen werden, um die Tragfähigkeit der Bodenplatte zu beurteilen. Die im Beitrag Bodenplatte: Statik-Check bei 21 cm Dicke erforderlich! geforderte Einsicht in die Statik und Stahlliste ist unerlässlich, um die Risiken einer zu dünnen Bodenplatte einschätzen zu können.
👉 Handlungsempfehlung: Verweigern Sie die Abnahme, wenn die Betondicke nicht den Vorgaben entspricht und keine ausreichenden Nachweise (Prüfprotokolle, Statik) vorgelegt werden können. Klären Sie die Verantwortlichkeiten und fordern Sie eine Nachbesserung, um langfristige Schäden am Kellerbau zu vermeiden.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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