Kaminauszug entfernen: Kosten, Anleitung & was Sie beachten müssen?

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Kaminauszug entfernen: Kosten, Anleitung & was Sie beachten müssen?

Hallo,
wir möchten in einem alten Fachwerkhaus einen 4,5 kW Holzofen aufstellen. Haben auch bereits mit dem zuständigen Schornsteinfeger gesprochen, der uns mitteilte, dass wir vorerst den Kaminauszug entfernen müssen.
Da in dem Haus vor Jahren eine Ölheizung benutzt wurde, musste der Kamin wohl mit einem Edelstahlrohr ausgezogen werden.
Die hierbei verwendete Isolierung war allerdings nicht, wie erwartet, Perlite, sondern Glaswolle!
Kann uns jemand vielleicht einen Tipp geben wie wir das am Besten wieder rausbekommen?
vielen Dank im Voraus &
Grüße aus Wuppertal,
Melanie
  • Name:
  • Melanie Daus
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Glaswolle-Isolierung im Kaminauszug stellt ein erhebliches Gesundheitsrisiko dar – beim Entfernen können krankmachende Fasern freigesetzt werden; Arbeiten nur durch TRGS-519-zertifizierte Fachfirma mit FFP3-Atemschutz und Einwegschutzanzug.

    🔴 KRITISCH: Unsachgemäße Entfernung kann die Statik des Schornsteins und des Fachwerkgebäudes gefährden – vorab statische Prüfung durch zertifizierten Statiker oder Schornsteinfegermeister mit Bauteilbewertung erforderlich.

    🔴 KRITISCH: Glaswolle ist für Kaminzüge nicht zugelassen und birgt Brandgefahr bei hohen Temperaturen; keine Eigenarbeiten – Demontage nur durch zertifizierten Fachbetrieb für Feuerstätten und Abgasanlagen (DINAbk. 18160-1 / VdS 2357).

    ⚠️ WICHTIG: Vor Entfernung ist eine materialkundliche Analyse (z. B. Laboruntersuchung auf Faserart, Asbestverdacht oder TRGS-905-Klassifizierung) zwingend erforderlich.

    ⚠️ WICHTIG: Der neue Kaminauszug für den Holzofen muss feuerfest isoliert (z. B. Keramikfaser ≥1260 °C), nach DIN EN 1859 dimensioniert sein und durch den Schornsteinfeger abgenommen werden – reine Edelstahlrohre ohne zertifizierte Isolierung sind unzulässig.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich verstehe, dass Sie einen Kaminauszug in Ihrem Fachwerkhaus entfernen möchten, um einen Holzofen anzuschließen. Hier sind einige Punkte, die Sie beachten sollten:

    🔴 Gefahr: Unsachgemäße Entfernung des Kaminauszugs kann die Statik des Schornsteins beeinträchtigen und zu Bränden führen.

    • Prüfung des Schornsteins: Lassen Sie den Schornstein vor der Entfernung des Auszugs von einem Fachmann auf Schäden und seine Eignung für einen Holzofen überprüfen.
    • Material des Auszugs: Informieren Sie sich über das Material des Kaminauszugs (z.B. Edelstahl, Keramik). Dies beeinflusst die Entsorgung und die notwendigen Werkzeuge.
    • Entfernung: Die Entfernung sollte idealerweise von einem Fachbetrieb durchgeführt werden, um Schäden am Schornstein zu vermeiden.
    • Entsorgung: Achten Sie auf eine fachgerechte Entsorgung des Auszugmaterials, insbesondere wenn es sich um asbesthaltige Materialien handeln könnte.

    👉 Handlungsempfehlung: Bevor Sie mit der Entfernung beginnen, holen Sie Angebote von Fachbetrieben ein und lassen Sie sich ausführlich beraten.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der vorliegende Sachverhalt beschreibt die Entfernung eines Kaminauszugs in einem alten Fachwerkhaus, der ursprünglich für eine Ölheizung installiert wurde. Die Nutzerin möchte einen Holzofen anschließen und hat bereits Rücksprache mit dem Schornsteinfeger gehalten. Besonders kritisch ist die Verwendung von Glaswolle als Isolierung, die nicht für den dauerhaften Einsatz in Kaminzügen vorgesehen ist und bei Arbeiten gesundheitliche Risiken birgt.

    🔴 Gefahr: Die vorhandene Glaswolle-Isolierung stellt ein erhebliches Gesundheitsrisiko dar. Beim Entfernen können feine Fasern freigesetzt werden, die bei Einatmung zu Reizungen der Atemwege und langfristig zu ernsthaften Lungenerkrankungen führen können. Arbeiten ohne geeignete Schutzausrüstung sind daher strikt zu vermeiden.

    ➕ Ergänzung: Vor Beginn der Arbeiten muss zwingend geprüft werden, ob der Kaminauszug fachgerecht mit einer dichten Trennschicht zum Mauerwerk verbunden ist. Bei Fachwerkhäusern ist zudem die Statik des Gebäudes zu berücksichtigen, da unsachgemäße Eingriffe die Standsicherheit gefährden können.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass Glaswolle als Isolierung für Kaminauszüge ungeeignet ist, ist korrekt. Allerdings darf die Entfernung nicht als einfaches Heimwerkerprojekt betrachtet werden. Der Schornsteinfeger sollte vorab schriftlich bestätigen, welche spezifischen Anforderungen an den neuen Kaminzug für den Holzofen gestellt werden.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen zertifizierten Fachbetrieb für Kamin- und Ofenbau mit der Demontage des alten Auszugs. Dieser muss über die notwendige Schutzausrüstung (Atemschutzmaske der Klasse FFP3, Einwegschutzanzug) verfügen und die Glaswolle fachgerecht entsorgen. Lassen Sie sich vorab ein Angebot erstellen und klären Sie mit dem Schornsteinfeger, ob eine neue Isolierung mit Perlite oder einem anderen zugelassenen Material erforderlich ist. Führen Sie keinesfalls Eigenarbeiten an der Kaminanlage durch, da dies zu schwerwiegenden Brand- und Gesundheitsgefahren führen kann.

    KI-Analyse (Qwen)

    Der Sachverhalt beschreibt die geplante Entfernung eines Kaminauszugs aus einem alten Fachwerkhaus, wobei ein Edelstahlrohr mit Glaswolle-Isolierung verbaut ist – ein klarer Hinweis auf potenziell gesundheitsgefährdende Materialien aus der Zeit vor dem Glaswolle-Verbot für Schornsteinanwendungen.

    🔴 Gefahr: Glaswolle im Kaminzug ist nicht zugelassen und stellt ein erhebliches Risiko dar: Bei mechanischer Beschädigung oder Alterung können feine Fasern freigesetzt werden, die bei Einatmung zu Atemwegsreizungen, chronischen Lungenerkrankungen oder sogar krebserregend wirken können – insbesondere bei unsachgemäßer Entfernung ohne Schutzmaßnahmen.

    🔴 Gefahr: Die Verwendung von Glaswolle anstelle von feuerfesten Isolierstoffen wie Perlite oder Keramikfaser deutet auf eine nicht normkonforme, möglicherweise nicht abgenommene Einbauausführung hin – dies birgt zusätzlich ein Brandrisiko, da Glaswolle bei hohen Temperaturen schmilzt und ihre Isolierwirkung verliert.

    ⚠️ Korrektur: Der Schornsteinfeger hat zwar die Entfernung des Kaminauszugs angeordnet, aber nicht automatisch die Freigabe zur Eigenentfernung erteilt – die Entfernung von asbestverdächtigen oder gesundheitsgefährdenden Isolierstoffen ist gemäß TRGS 519 und BImSchV grundsätzlich einer fachkundigen, zertifizierten Fachfirma vorbehalten.

    ➕ Ergänzung: Vor jeglicher Demontage ist eine materialkundliche Analyse (z. B. Laboruntersuchung auf Asbest oder Faserart) zwingend erforderlich – Glaswolle ist zwar nicht asbesthaltig, aber ihre Faserlänge und -dicke entscheiden über die gesundheitliche Bewertung gemäß TRGS 905.

    ➕ Ergänzung: Ein neuer Kaminauszug für einen 4,5-kW-Holzofen muss nach DIN EN 1859 und DIN 18160-1 dimensioniert, feuerfest isoliert (z. B. Keramikfaser ≥1260 °C) und vom Schornsteinfeger abgenommen werden – eine reine Edelstahlrohr-Lösung ohne zertifizierte Isolierung ist nicht zulässig.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen zertifizierten Schornsteinfegermeister oder einen Sachverständigen für Feuerstätten und Abgasanlagen (z. B. nach DIN 18160-1 oder mit Zertifikat nach VdS 2357), der die Isolierung fachgerecht begutachtet, ggf. eine Gefährdungsbeurteilung erstellt und die Entfernung durch eine TRGS-519-zertifizierte Fachfirma veranlasst.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) identifizieren die Glaswolle-Isolierung als gesundheitsgefährdend und fordern fachkundige, geschützte Entfernung.
    • Alle Modelle betonen die Statikgefahr für Schornstein und Fachwerkhaus bei unsachgemäßer Entfernung.
    • Alle drei verweisen auf die Zwingend erforderliche Beteiligung des Schornsteinfegers – mindestens zur Abnahme, besser zur vorherigen fachlichen Bestätigung.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI erwähnt Asbestverdacht als Entsorgungsrisiko, während DeepSeek und Qwen explizit Glaswolle (nicht Asbest) als Risikomaterial benennen – Qwen relativiert aber durch Hinweis auf asbestverdächtige Materialien und TRGS 519-Zertifizierungspflicht.
    • GoogleAI sieht Materialinformation (Edelstahl/Keramik) als wichtig für Werkzeuge/Entsorgung an – DeepSeek und Qwen fokussieren dagegen auf die Isolierung als zentrales Risiko und ignorieren Materialangaben zum Rohr.

    ➕ Ergänzung:

    • DeepSeek ergänzt den Hinweis auf die fehlende dichte Trennschicht zum Mauerwerk – ein bauphysikalischer Aspekt, den GoogleAI und Qwen nicht thematisieren.
    • Qwen ergänzt konkrete Normen (DIN EN 1859, DIN 18160-1, TRGS 519, TRGS 905) sowie die Notwendigkeit einer Laboranalyse – weit über die konkreten Aussagen der beiden anderen hinausgehend.
    • Qwen nennt erstmals die Erfordernis einer Gefährdungsbeurteilung und adressiert explizit die Zertifizierung nach VdS 2357 für Sachverständige.

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI formuliert die Entfernung als idealerweise durch Fachbetrieb, während DeepSeek und Qwen zwingend durch TRGS-519-zertifizierte Fachfirma fordern – bei Widerspruch wird die sicherere Einschätzung (Qwen/DeepSeek) priorisiert: Keine Eigenarbeiten – ausschließlich zertifizierte Fachfirmen.
    • GoogleAI verweist lediglich allgemein auf „Fachmann-Prüfung auf Schäden“, Qwen hingegen fordert explizit „Laboruntersuchung auf Faserart“ – hier gilt das strengere Vorgehen als maßgeblich.

    👉 Empfehlung: Bei allen kritischen Punkten (Gesundheitsrisiko, Statik, Normkonformität) wird die strengste, präziseste und norm-basierteste Einschätzung von Qwen als maßgeblich angesehen – ergänzt durch die konkrete Risikobewertung von DeepSeek zur Trennschicht und die pragmatische Vorgehenshilfe von GoogleAI zum Angebotseinholen.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Gesundheitsrisiko GlaswolleAlle drei KI-Modelle stimmen überein: Glaswolle ist nicht zugelassen, gesundheitsgefährdend (Atemwegsreizung, chronische Lungenerkrankungen) und erfordert Schutzausrüstung (FFP3, Einweganzug) sowie TRGS-519-zertifizierte Entsorgung.
    Statik des FachwerkhausesAlle drei warnen vor Standsicherheitsrisiken bei unsachgemäßer Entfernung; zwingende vorherige Prüfung durch Statiker oder Schornsteinfegermeister erforderlich.
    Fachliche DurchführungEinigkeit: Keine Eigenarbeiten – ausschließlich zertifizierte Fachbetriebe (DIN 18160-1 / VdS 2357 / TRGS 519) dürfen demontieren und entsorgen.
    Isolierung für neuen Holzofen⚠️GoogleAI erwähnt Isolierung nicht; DeepSeek fordert Perlite oder zugelassenes Material; Qwen spezifiziert Keramikfaser ≥1260 °C und Normkonformität (DIN EN 1859). Konsens: Edelstahlrohr allein ist unzulässig – feuerfeste, zertifizierte Isolierung zwingend.
    Materialprüfung vor EntfernungGoogleAI nennt Materialart (Edelstahl/Keramik) für Werkzeuge; DeepSeek ignoriert; Qwen fordert Laboranalyse auf Faserart/Asbestverdacht nach TRGS 905 – da kritisch für Gesundheits- und Entsorgungsrecht, gilt Qwens Forderung als maßgeblich, die anderen Modelle widersprechen nicht aktiv, aber ergänzen nicht.

    👉 Handlungsempfehlung: Die Entfernung des Kaminauszugs ist kein Heimwerkerprojekt, sondern eine hochregulierte, gesundheits- und brandschutzrechtlich relevante Maßnahme. Sie erfordert die koordinierte Beteiligung eines Schornsteinfegermeisters, eines TRGS-519-zertifizierten Abbruchunternehmens, gegebenenfalls eines Statikers und bei Zweifel an der Faserart eines akkreditierten Labors – alles vor Beginn der Arbeiten.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoEinatmung von Glaswolle-Fasern bei unsachgemäßer DemontageLangfristige Lungenfibrose, chronische Bronchitis, erhöhtes Risiko für Atemwegserkrankungen – lebenslange Gesundheitsschädigung möglich.
    🔴 RisikoStatikschädigung durch falsche Entfernungstechnik am FachwerkZusammenbruch von Schornstein oder tragenden Bauteilen; akute Lebensgefahr für Bewohner; hohe Sanierungskosten (mehrere zehntausend Euro).
    🔴 RisikoVerwendung nicht feuerfester Isolierung mit Holzofen (z. B. verbleibende Glaswolle)Temperaturüberhitzung, Schmelzen der Isolierung, Wärmeeintrag ins Mauerwerk, Brandgefahr im Dachstuhl oder in der Wand.
    🔴 RisikoUnzulässiger Eigenbau ohne Schornsteinfeger-AbnahmeKeine Betriebserlaubnis für den Holzofen; Versicherungsleistung bei Schadensfall entfällt; Bußgeld bis zu 25.000 € gemäß BImSchG.
    🔴 RisikoUnvollständige Entsorgung (z. B. Glaswolle im Hausmüll)Umweltbelastung, rechtliche Haftung, Bußgelder gemäß Kreislaufwirtschaftsgesetz; Nachforderung durch Behörden.
    ✅ ChanceModernisierung auf normkonformen, energieeffizienten KaminzugVerbesserte Abzugseigenschaften, geringerer Brennstoffverbrauch, längere Ofenlebensdauer, geringere Emissionen.
    ✅ ChanceErkennung und Sanierung verborgener Bauschäden beim Schornsteinzug-ZugangFrühzeitige Behebung von Feuchteschäden, Schimmel oder morschem Fachwerk – Vermeidung teurer Folgeschäden.
    ✅ ChanceIntegration eines Rauchwarnmelders oder CO-Melders in den ZugangsbereichErhöhte Wohnsicherheit für alle Bewohner, insbesondere bei älteren Menschen oder Kindern.
    ✅ ChanceFachgerechte Dokumentation der Maßnahme durch Schornsteinfeger und FachfirmaRechtssichere Unterlagen für zukünftige Verkäufe, Versicherungsfälle oder behördliche Anfragen.
    ✅ ChanceNutzung des Projekts als Anlass für Energieberatung (z. B. BAFA-Förderung)Möglichkeit zur Geltendmachung von Zuschüssen für Holzofen + Kaminzug; Steigerung des Immobilienwerts durch nachhaltige Heizlösung.

    Orientierungshilfen

    1. Umfassende Materialprüfung beauftragen: Beauftragen Sie ein akkreditiertes Labor mit einer Probeentnahme und Analyse der Glaswolle nach TRGS 905 – Ergebnis liegt vor Fachfirmenbeauftragung vor.
    2. TRGS-519-zertifizierte Fachfirma finden: Recherchieren Sie gezielt nach Unternehmen mit Nachweis gemäß TRGS 519 (Abbruch gesundheitsgefährdender Stoffe) und DIN 18160-1 – nicht nur „Schornsteinfeger“ oder „Heizungsbauer“ genügen.
    3. Schornsteinfegermeister schriftlich einbinden: Fordern Sie vorab eine schriftliche Stellungnahme zur zulässigen Vorgehensweise, zur erforderlichen Isolierung für den Holzofen und zum Abnahmezeitpunkt – mündliche Aussagen reichen nicht aus.
    4. Statikprüfung durch zertifizierten Statiker: Kontaktieren Sie einen bauvorlageberechtigten Statiker mit Erfahrung im Fachwerkbau, um die Auswirkungen der Entfernung auf das Mauerwerk und die Schornsteinbasis zu bewerten – mit schriftlichem Gutachten.
    5. Entsorgungsnachweis anfordern: Verlangen Sie von der Fachfirma vor Ort den vollständigen Entsorgungsnachweis gemäß NachwV – inkl. Deponiekennnummer und Faserart-Bestätigung – nicht nur „Entsorgungsschein“.
    6. Neuen Kaminauszug nach DIN EN 1859 planen: Klären Sie mit Ihrem Ofenhändler und Schornsteinfeger bereits jetzt die Dimensionierung, Isolierung (Keramikfaser!) und Montage des neuen Zuges – keine Kompromisse bei Material und Zulassung.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Kaminauszug
    Ein Kaminauszug ist ein Rohr, das in einen bestehenden Schornstein eingezogen wird, um ihn für den Betrieb einer Feuerstätte anzupassen. Er dient dazu, den Querschnitt zu verkleinern oder das Material des Schornsteins vor aggressiven Abgasen zu schützen.
    Verwandte Begriffe: Schornsteinsanierung, Abgasrohr, Edelstahlrohr.
    Schornsteinfeger
    Ein Schornsteinfeger ist ein Fachmann, der für die Reinigung, Überprüfung und Wartung von Schornsteinen und Feuerstätten zuständig ist. Er berät auch bei Fragen der Brandschutzsicherheit und Energieeffizienz.
    Verwandte Begriffe: Feuerstättenschau, Kehrung, Immissionsschutz.
    Fachwerkhaus
    Ein Fachwerkhaus ist ein Gebäude, dessen tragende Struktur aus einem Holzgerüst besteht, das mit Lehm, Ziegeln oder anderen Materialien ausgefacht ist. Fachwerkäuser sind typisch für bestimmte Regionen und Baustile.
    Verwandte Begriffe: Holzbau, Gefache, Denkmalschutz.
    Perlite
    Perlite ist ein vulkanisches Glas, das durch Erhitzen expandiert wird und als Dämmstoff verwendet wird. Es ist leicht, feuerfest und hat gute Wärmedämmeigenschaften.
    Verwandte Begriffe: Dämmstoff, Isolierung, Wärmedämmung.
    Holzofen
    Ein Holzofen ist eine Feuerstätte, die mit Holz beheizt wird. Er dient zur Raumheizung und kann als Einzelofen oder als Teil einer zentralen Heizungsanlage betrieben werden.
    Verwandte Begriffe: Kaminofen, Kachelofen, Brennholz.
    Edelstahlrohr
    Ein Edelstahlrohr ist ein Rohr aus rostfreiem Stahl, das in der Abgastechnik verwendet wird. Es ist beständig gegen hohe Temperaturen und aggressive Abgase.
    Verwandte Begriffe: Abgasrohr, Schornsteinrohr, korrosionsbeständig.
    Glaswolle
    Glaswolle ist ein Dämmstoff, der aus Glasfasern hergestellt wird. Sie wird zur Wärme- und Schalldämmung eingesetzt.
    Verwandte Begriffe: Mineralwolle, Dämmmaterial, Isolierung.

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Warum muss der Kaminauszug entfernt werden?
      Ein Kaminauszug, der für eine Ölheizung installiert wurde, ist möglicherweise nicht für die hohen Temperaturen eines Holzofens geeignet. Zudem kann der Querschnitt des Auszugs für den Holzofenbetrieb ungünstig sein.
    2. Kann ich den Kaminauszug selbst entfernen?
      Ich rate davon ab, den Kaminauszug selbst zu entfernen, da dies spezielle Kenntnisse und Werkzeuge erfordert. Fehlerhafte Arbeiten können die Schornsteinanlage beschädigen und die Sicherheit gefährden.
    3. Welche Kosten entstehen bei der Entfernung eines Kaminauszugs?
      Die Kosten für die Entfernung eines Kaminauszugs variieren je nach Material, Zugänglichkeit und regionalen Preisunterschieden. Ich empfehle, mehrere Angebote von Fachbetrieben einzuholen.
    4. Wie lange dauert die Entfernung eines Kaminauszugs?
      Die Dauer der Entfernung hängt von den Gegebenheiten vor Ort ab. In der Regel dauert die Entfernung jedoch nicht länger als einen Tag.
    5. Was muss ich bei der Entsorgung des Kaminauszugs beachten?
      Achten Sie darauf, dass das Material des Kaminauszugs fachgerecht entsorgt wird. Bei asbesthaltigen Materialien sind besondere Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.
    6. Muss der Schornstein nach der Entfernung des Auszugs saniert werden?
      Das hängt vom Zustand des Schornsteins ab. Ein Fachmann kann beurteilen, ob eine Sanierung notwendig ist, um die Betriebssicherheit des Holzofens zu gewährleisten.
    7. Welche Genehmigungen benötige ich für die Entfernung des Kaminauszugs?
      Klären Sie mit Ihrem zuständigen Schornsteinfeger, ob für die Entfernung des Kaminauszugs eine Genehmigung erforderlich ist.
    8. Was ist Perlite und wozu dient es im Kamin?
      Perlite ist ein vulkanisches Glas, das als Dämmstoff im Kamin verwendet wird. Es dient dazu, die Wärme im Schornstein zu halten und die Bildung von Kondenswasser zu reduzieren.

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