Einbauarmatur undicht: Ursachen, Risiken & Wer haftet für den Wasserschaden?

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 13.01.2026

Bei einer undichten Einbauarmatur im Fertighaus ist die Ursachenforschung entscheidend für die Klärung der Haftung. Selbstdichtende Stopfen mit Gummiring können anfällig für Beschädigungen sein. Die Verantwortlichkeit liegt oft beim Installateur, Bauträger oder dem Hersteller der Armatur, abhängig von der Fehlerursache. Eine schnelle Beseitigung des Wasserschadens ist wichtig, um Folgeschäden im Holzständerwerk zu vermeiden.

⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 👉 Handlungsempfehlung

Einbauarmatur undicht: Ursachen, Risiken & Wer haftet für den Wasserschaden?

Hallo,

wir haben dieses Jahr in Hamburg eine Fertighaus / Holzständerwerk gebaut. Einzug war am 2.9.16. nach 5 Tagen haben wir eine kleine Leckage im HWR festgestellt. Erster Besuch vom Klempner vergebens, er hat nichts gefunden. 12.9. wurde es schlimmer, die abgehängte Decke war an einer Steller nass. Gestern wurde dann erneut gesucht. An 3 Stellen wurde die Decke geöffnet. Die Schadstelle wurde dann letztendlich an der Einbaumischarmatur gefunden. Marke Herzbach, diese stellte ich bauseits zur Verfügung. Es stellte sich heraus, dass eine Gummidichtung defekt war. Und nun zu den Problemen bzw. Fragen.

Noch zur Information: die Blindstopfen wurden "einfach" verschraubt, ohne Hanf oder Teflonband Was ist bei solchen Installationen Standard? , müssen bei solchen Gewinden nicht generell Hanf oder ähnliches verwendet werden oder reicht es völlig aus den Stopfen mit einem o-Ring aus Gummi zu verschrauben?

Der Bauleiter vertritt den Standpunkt, er würde nicht Haften, weil ich bauseits die Armatur gestellt habe und es sich um einen defekten Blindstopfen (defektes Material) handelt.

Wer haftet für den entstandenen Schaden: Bauleiter, Klempner, Herzbach, oder wir selber?

Erschwerend kommt noch hinzu, dass ein gleiches Bad im EGAbk. gebaut wurde, hier besteht dann ja auch die Gefahr einer Leckage, wenn hier der Blindstopfen auf gleicher Weise verbaut wurde.

Vielen Dank für Eure Hilfe/Antworten Gruß

Anhang:

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  • Name:
  • Frank
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

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    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Sofortige Druckprüfung und thermografische Inspektion aller identischen Gewindeverbindungen – insbesondere im EGAbk.-Bad – zur Vermeidung weiterer unentdeckter Leckagen.

    🔴 KRITISCH: Feuchtemessung im Holzständerwerk und in allen betroffenen bauphysikalisch sensiblen Bereichen (abgehängte Decke, Wandanschlüsse) durch zertifizierten Sachverständigen (ZVSHK/BVS) zur Abschätzung von Schimmelrisiko und statischer Beeinträchtigung.

    ⚠️ WICHTIG: Keine weitere Inbetriebnahme von Sanitärinstallationen mit Blindstopfen ohne zusätzliche Gewindedichtung (Hanf/Dichtpaste oder Teflonband) – auch bei vorhandenem O-Ring, gemäß DINAbk. 2852 und DVGW W 545.

    ⚠️ WICHTIG: Sicherstellung der CEAbk.-Konformität und Vorlage der Montageanleitung sowie Prüfzertifikate für alle bauseits gestellten Armaturen (z. B. Herzbach) vor weiterer Verwendung.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Hallo,

    Eine Leckage an einer Einbauarmatur kurz nach dem Einzug in ein neues Fertighaus ist sehr ärgerlich. Ich empfehle, systematisch vorzugehen, um die Ursache zu finden und Folgeschäden zu minimieren.

    Mögliche Ursachen für die Undichtigkeit:

    • Materialfehler der Armatur: Trotz Qualitätsmarke kann ein Defekt vorliegen.
    • Falsche Abdichtung: Hanf, Teflonband oder Gummidichtungen wurden nicht korrekt angebracht.
    • Beschädigung bei der Installation: Unsachgemäße Montage kann zu Haarrissen oder Verspannungen führen.
    • Undichte Blindstopfen: Diese müssen fachgerecht abgedichtet sein.

    🔴 Gefahr: Unentdeckte Leckagen können zu erheblichen Wasserschäden im Holzständerwerk führen, was Schimmelbildung und statische Probleme zur Folge haben kann.

    Zur Haftung:

    • Klempner: Wenn die Installation mangelhaft war, haftet der Klempner für den Schaden.
    • Hersteller der Armatur: Bei einem Materialfehler haftet der Hersteller im Rahmen der Gewährleistung.
    • Bauleiter: Wenn er die Installation überwacht hat und Fehler hätte erkennen müssen, kann er mithaften.

    👉 Handlungsempfehlung: Dokumentieren Sie den Schaden (Fotos, Protokolle), kontaktieren Sie umgehend einen unabhängigen Sachverständigen für Wasserschäden und ziehen Sie ggf. einen Anwalt für Baurecht hinzu.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der vorliegende Fall beschreibt eine Leckage an einer Einbauarmatur in einem Neubau, die durch einen defekten Blindstopfen mit fehlerhafter Gummidichtung verursacht wurde. Die Installation erfolgte ohne Hanf oder Teflonband, was auf eine unsachgemäße Montage hindeutet. Die Haftungsfrage ist komplex, da mehrere Parteien involviert sind: der Bauleiter, der Installateur, der Hersteller der Armatur und der Bauherr selbst.

    🔴 Gefahr: Die größte Gefahr besteht in einem erneuten Wasserschaden, insbesondere im zweiten Bad, wo die gleiche fehlerhafte Installation vorliegen könnte. Ein unentdeckter Schaden an der Holzständerkonstruktion kann zu massiven Feuchteschäden und Schimmelbildung führen, was die Bausubstanz gefährdet.

    ⚠️ Korrektur: Die Aussage des Bauleiters, er hafte nicht, ist rechtlich nicht haltbar. Der Bauleiter trägt die Verantwortung für die ordnungsgemäße Ausführung der Gewerke, einschließlich der Kontrolle der fachgerechten Montage durch den Installateur. Die bloße Bereitstellung der Armatur durch den Bauherrn entbindet ihn nicht von dieser Pflicht.

    ➕ Ergänzung: Entscheidend ist die Frage, ob der Blindstopfen werkseitig mit einer Dichtung ausgestattet war oder ob der Installateur diese hätte anbringen müssen. Bei Gewindeverbindungen ist in der Regel Teflonband oder Hanf vorgeschrieben, es sei denn, der Hersteller schreibt ausdrücklich eine andere Methode vor. Die Verwendung eines O-Rings allein ist oft unzureichend.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen unabhängigen Bausachverständigen, der die Schadensursache dokumentiert und die Haftungsfrage klärt. Lassen Sie das zweite Bad sofort auf die gleiche Fehlerquelle überprüfen. Dokumentieren Sie alle Schäden und Kommunikation mit den Beteiligten. Wenden Sie sich an Ihre Bauherren-Rechtsschutzversicherung und fordern Sie den Bauleiter schriftlich zur Mängelbeseitigung und Schadensregulierung auf. Ziehen Sie in Erwägung, den Hersteller Herzbach über den möglichen Materialfehler zu informieren.

    KI-Analyse (Qwen)

    Der Sachverhalt beschreibt eine Wasserschadenssituation in einem neu errichteten Fertighaus, ausgelöst durch eine defekte Gummidichtung an einer bauseits gestellten Einbaumischarmatur (Marke Herzbach), wobei zudem Blindstopfen ohne zusätzliche Dichtung (kein Hanf, kein Teflonband) verschraubt wurden – trotz fehlender O-Ringe an den Stopfen selbst.

    🔴 Gefahr: Die fehlende fachgerechte Gewindedichtung stellt ein gravierendes, unmittelbares Leckrisiko dar – insbesondere bei Druckbelastung im Sanitärnetz. Auch die Verwendung einer bauseits gestellten Armatur ohne Nachweis der CE-Konformität, Prüfzertifikate oder fachgerechter Montageanleitung birgt erhebliche Sicherheits- und Haftungsrisiken.

    🔴 Gefahr: Der bereits eingetretene Wasserschaden in der abgehängten Decke deutet auf Feuchteeintrag in Bauteile hin, der zu Schimmelbildung, Holzschädigung (Fäulnis, Schädlingsbefall) und langfristiger Statikbeeinträchtigung führen kann – besonders kritisch in Holzständerwerken mit geringer Speicherkapazität für Feuchte.

    ⚠️ Korrektur: Es ist nicht Standard, Blindstopfen 'einfach' zu verschrauben: Gewindeverbindungen im Sanitärbereich erfordern nach DIN 2852 und DVGW-Arbeitsblatt W 545 grundsätzlich eine zusätzliche Dichtung (Hanf mit Dichtpaste, Teflonband oder geeignete Dichtmassen), selbst bei vorhandenen O-Ringen – da diese allein bei Gewindeverbindungen nicht ausreichend gegen Druck- und Vibrationsbeanspruchung absichern.

    ➕ Ergänzung: Die Gefahr ist nicht auf das betroffene Bad beschränkt: Bei identischer Montage im EG-Bad besteht ein hohes Risiko für einen weiteren Schaden – eine sofortige, nicht-invasive Prüfung (z. B. Druckprüfung, thermografische Inspektion) aller entsprechenden Verbindungen ist dringend geboten.

    ❌ Widerspruch: Der Bauleiter kann sich nicht pauschal von der Haftung freisprechen: Als verantwortliche Bauleitung trägt er die Aufsichtspflicht für fachgerechte Ausführung – auch bei bauseits gestellten Materialien. Die Montage erfolgte unter seiner Verantwortung; ein Verstoß gegen die anerkannten Regeln der Technik (z. B. DIN 1988, DVGW) begründet zivilrechtliche Haftung.

    ✅ Zustimmung: Die Annahme, dass Herzbach bei nachweislich werkseitig defekter Dichtung haften könnte, ist grundsätzlich zutreffend – allerdings nur bei Vorliegen eines Herstellungsfehlers und nicht bei Montagefehlern oder unsachgemäßer Lagerung.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Sachverständigen für Schäden an Gebäuden (z. B. nach ZVSHK oder BVS) zur umfassenden Schadensdokumentation, Feuchtemessung, Ursachenanalyse und Prüfung aller identischen Verbindungen – insbesondere im EG-Bad. Halten Sie sämtliche Originalverpackungen, Montageanleitungen und Kommunikationsprotokolle für die spätere Haftungsabklärung bereit.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung: Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) identifizieren die größte Gefahr in der Gefährdung des Holzständerwerks durch Feuchteeintrag – mit Folgen für Schimmelbildung, Holzschädigung und Statik. Alle fordern eine unabhängige Sachverständigenbegutachtung.

    ✅ Übereinstimmung: Einigkeit besteht in der Notwendigkeit einer umgehenden Dokumentation (Fotos, Protokolle, Verpackungen) und der Einbindung der Bauherren-Rechtsschutzversicherung sowie der Klärung der Haftung zwischen Installateur, Bauleiter und Hersteller.

    ⚠️ Abweichung: GoogleAI nennt „Materialfehler der Armatur“ als mögliche Ursache, ohne explizit die bauseits gestellte Komponente zu hinterfragen; DeepSeek und Qwen heben explizit die besondere Risikolage bei bauseits gestelltem Material (ohne CE-Nachweis, fehlende Montageanleitung) hervor.

    ➕ Ergänzung: Qwen liefert die präzisesten technischen Referenzen (DIN 2852, DVGW W 545, DIN 1988) und betont die Unzulängigkeit eines O-Rings allein bei Gewindeverbindungen – eine Detailtiefe, die GoogleAI und DeepSeek nicht erreichen.

    ❌ Widerspruch: GoogleAI suggeriert, der Bauleiter könne „möglicherweise“ mithaften, falls er Fehler hätte erkennen müssen; DeepSeek und Qwen widersprechen dies klar und konsequent: Der Bauleiter trägt nach allgemeiner Rechtsauffassung und anerkannten Regeln der Technik eine unverzichtbare Aufsichtspflicht – sein Verweis auf fehlende Haftung ist rechtlich unhaltbar. Die sicherere, vorsorgliche Einschätzung (DeepSeek/Qwen) wird priorisiert.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Statik- und Schimmelrisiko durch WassereintragAlle drei KI-Modelle stimmen überein: Unkontrollierter Feuchteeintrag in Holzständerwerk birgt unmittelbare Gefahr für Bausubstanz und Gesundheit – dringender Sachverständiger-Einsatz erforderlich.
    Haftung des BauleitersGoogleAI formuliert vorsichtig ("kann mithaften"); DeepSeek und Qwen widersprechen klar und einhellig: Der Bauleiter haftet aufgrund seiner gesetzlichen und vertraglichen Aufsichtspflicht – Vorsichtsprinzip ergibt klare Haftungszuweisung.
    Dichtungstechnik bei BlindstopfenAlle Modelle betonen, dass Blindstopfen nicht „einfach“ verschraubt werden dürfen. Qwen liefert die detaillierteste Normgrundlage; GoogleAI und DeepSeek bestätigen die Notwendigkeit einer zusätzlichen Gewindedichtung (Hanf/Teflon).
    Dringlichkeit der Prüfung weiterer BäderEinigkeit besteht: Das EG-Bad weist identische Installationsbedingungen auf – sofortige nicht-invasive Prüfung (Drucktest/Thermografie) ist unverzichtbar.
    Relevanz der CE-Konformität bauseits gestellter Armaturen⚠️GoogleAI erwähnt „Qualitätsmarke“, aber nicht die CE-Pflicht; DeepSeek weist auf Herstellerfehler hin; Qwen betont explizit die zwingende Erfordernis von CE-Kennzeichnung, Prüfzertifikaten und Montageanleitung – Konsens liegt bei „hohem Risiko bei Fehlen dieser Unterlagen“.

    👉 Handlungsempfehlung: Handeln Sie sofort nach dem Vorsichtsprinzip: Beauftragen Sie einen zertifizierten Sachverständigen (ZVSHK/BVS) für eine umfassende Schadensanalyse, dokumentieren Sie alle Sachverhalte lückenlos, prüfen Sie das EG-Bad systematisch und fordern Sie den Bauleiter schriftlich zur Mängelbeseitigung und Haftungsübernahme auf – ohne Vorleistung oder Zustimmung zu pauschalen Aussagen.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoUnentdeckte Leckage im EG-Bad mit identischer MontageMassiver Wasserschaden im Holzständerwerk, notwendige Sanierung, hohe Kosten, langfristige Wertminderung
    🔴 RisikoFehlende CE-Konformität und Prüfdokumentation der bauseits gestellten ArmaturRechtliche Haftungsbarriere bei Herstelleranspruch, Versicherungsleistung möglicherweise verweigert
    🔴 RisikoVerzögerung der Feuchtemessung im HolzständerwerkUnbemerkte Schimmelentwicklung, Gesundheitsgefährdung der Bewohner, irreversible Holzschädigung
    🔴 RisikoAbschluss der Bauabnahme ohne Klärung der MängelVerlust der Gewährleistungsansprüche, faktische Haftungsübernahme durch Bauherr
    🔴 RisikoUnzureichende Dokumentation (Fotos, Protokolle, Verpackungen)Unmöglichkeit einer klaren Haftungszuweisung, Ausschluss von Schadensersatz
    ✅ ChanceFrühzeitige, systematische Dokumentation und PrüfungEffektive Schadensbegrenzung, klare Haftungszuweisung, mögliche vollständige Kostenerstattung durch Verursacher
    ✅ ChanceNutzung der Bauherren-RechtsschutzversicherungKostenfreie Rechtsberatung und -durchsetzung, professionelle Unterstützung bei Verhandlungen
    ✅ ChanceEinheitliche Fehlerquelle bei allen BlindstopfenMögliche pauschale Sanierung aller betroffenen Verbindungen im Rahmen der Mängelbeseitigung
    ✅ ChanceTechnische Aufklärung durch SachverständigenberichtStichhaltiger Nachweis für Schiedsverfahren oder Gericht, Vermeidung langwieriger Streitigkeiten
    ✅ ChancePräventive Normkonformität (DIN/DVGW) als VerhandlungsmasseDruckmittel gegenüber Bauleitung und Installateur, klare Nachweisbarkeit von Verstößen

    Orientierungshilfen

    1. Feuchtemessung beauftragen: Kontaktieren Sie unverzüglich einen zertifizierten Sachverständigen (ZVSHK oder BVS) für eine Feuchtemessung im gesamten betroffenen Bereich – insbesondere im Holzständerwerk hinter der abgehängten Decke und an allen Wandanschlüssen.
    2. Druckprüfung durchführen: Vereinbaren Sie mit dem Sachverständigen oder einem unabhängigen Installateur eine vollständige Druckprüfung aller Sanitärleitungen im EG-Bad – mit Fokus auf alle Blindstopfenverbindungen.
    3. Dokumentation sichern: Sammeln Sie sämtliche Originalverpackungen, Montageanleitungen, CE-Kennzeichnungen und schriftliche Kommunikation mit Bauleiter, Installateur und Hersteller Herzbach – inkl. Zeitstempel und vollständiger Absenderangaben.
    4. Haftung schriftlich einfordern: Senden Sie einen formellen, eingeschriebenen Brief an den Bauleiter mit der Aufforderung zur unverzüglichen Mängelbeseitigung und schriftlichen Übernahme der Haftung für alle Folgeschäden – unter Bezugnahme auf DIN 1988 und DVGW W 545.
    5. Rechtsschutz aktivieren: Wenden Sie sich umgehend an Ihre Bauherren-Rechtsschutzversicherung – reichen Sie alle Unterlagen ein und beantragen Sie die Übernahme der Kosten für Sachverständigen- und Rechtsberatung.
    6. CE- und Prüfdokumente anfordern: Fordern Sie schriftlich von der Bauleitung den Nachweis der CE-Konformität, der DVGW-Zulassung und einer gültigen Montageanleitung für alle bauseits gestellten Herzbach-Armaturen.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Einbauarmatur
    Eine Armatur, die in die Wand oder den Waschtisch eingebaut wird, sodass nur die Bedienelemente sichtbar sind.
    Verwandte Begriffe: Unterputzarmatur, Aufputzarmatur, Mischbatterie
    Holzständerwerk
    Eine Bauweise, bei der die tragende Struktur aus Holzständern besteht. Die Zwischenräume werden mit Dämmmaterial gefüllt.
    Verwandte Begriffe: Fertighaus, Holzrahmenbau, Skelettbau
    Leckage
    Eine ungewollte Austritt von Flüssigkeit oder Gas aus einem System.
    Verwandte Begriffe: Undichtigkeit, Wasserschaden, Rohrbruch
    Wasserschaden
    Ein Schaden, der durch austretendes Wasser verursacht wird.
    Verwandte Begriffe: Feuchtigkeitsschaden, Rohrbruch, Überschwemmung
    Blindstopfen
    Ein Verschlussstopfen für ungenutzte Anschlüsse an Armaturen oder Rohrleitungen.
    Verwandte Begriffe: Verschlusskappe, Endstopfen, Dichtstopfen
    Gewährleistung
    Die gesetzliche Verpflichtung des Verkäufers, für Mängel an der Ware einzustehen.
    Verwandte Begriffe: Garantie, Mängelhaftung, Sachmangel
    Dichtung
    Ein Bauteil, das dazu dient, das Austreten von Flüssigkeiten oder Gasen zu verhindern.
    Verwandte Begriffe: O-Ring, Dichtungsring, Flachdichtung

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was tun bei einer Leckage an der Einbauarmatur?
      Zuerst Wasser abstellen, Schaden dokumentieren (Fotos), Fachmann (Sanitärinstallateur) rufen und Ursache feststellen lassen. Bei größerem Schaden einen Bausachverständigen hinzuziehen.
    2. Wer haftet für den Wasserschaden?
      Das hängt von der Ursache ab. Bei Installationsfehlern haftet der Installateur, bei Materialfehlern der Hersteller. Der Bauleiter kann mithaften, wenn er seine Aufsichtspflicht verletzt hat. Eine Gebäudeversicherung deckt in der Regel Wasserschäden ab, aber die genauen Bedingungen sind zu prüfen.
    3. Wie kann man Folgeschäden vermeiden?
      Schnell handeln! Je schneller die Ursache behoben und die Feuchtigkeit beseitigt wird, desto geringer das Risiko von Schimmelbildung und weiteren Schäden am Gebäude. Trocknungsgeräte können helfen, die Feuchtigkeit zu reduzieren.
    4. Welche Rolle spielt die Gebäudeversicherung?
      Die Gebäudeversicherung deckt in der Regel Schäden durch Leitungswasser ab. Es ist wichtig, den Schaden umgehend der Versicherung zu melden und alle notwendigen Unterlagen (Fotos, Gutachten) einzureichen. Die Versicherung wird dann den Schaden begutachten und ggf. einen Gutachter beauftragen.
    5. Was ist ein Holzständerwerk?
      Ein Holzständerwerk ist eine Bauweise, bei der die tragende Struktur des Hauses aus Holz besteht. Die Zwischenräume werden oft mit Dämmmaterial gefüllt. Diese Bauweise ist anfällig für Wasserschäden, da Holz bei Feuchtigkeit quellen und schimmeln kann.
    6. Wie erkenne ich Schimmelbildung?
      Schimmel zeigt sich oft durch dunkle Flecken an Wänden oder Decken, begleitet von einem muffigen Geruch. Bei Verdacht auf Schimmel sollte man einen Fachmann zur Analyse und Beseitigung hinzuziehen.
    7. Was sind Blindstopfen?
      Blindstopfen verschließen ungenutzte Anschlüsse an Armaturen oder Rohrleitungen. Sie müssen fachgerecht abgedichtet sein, um Undichtigkeiten zu vermeiden.
    8. Was bedeutet Gewährleistung?
      Die Gewährleistung ist die gesetzliche Verpflichtung des Verkäufers oder Herstellers, für Mängel an der Ware einzustehen, die bereits zum Zeitpunkt des Verkaufs bestanden haben. Die Gewährleistungsfrist beträgt in der Regel zwei Jahre.

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  2. Haftung bei Armaturdefekt: Wer zahlt für den Wasserschaden?

    Foto von wiki

    Deswegen hat der Blindstopfen den Gummiring
    dass man kein Hanf oder Teflonband braucht. Sie haben die Armatur und den Blindstopfen zur Verfügung gestellt, damit haftet der Installateur nicht für die Armatur. Er haftet natürlich für eine einwandfreie Ausführung. Aber Sie werden ihm nicht beweisen können, dass er den Stopfen falsch montiert hat. (vermutlich war er nicht sorgfältig genug, aber das ist Spekulatiion)

    Damit ist er aus dem Schneider.

    Sie werden die Suche und die Beseitigung der Schäden auch noch bezahlen müssen.

    Hätten Sie eine Armatur vom Bauträger genommen, in der Regel mit dem Zusatz: Grohe oder gleichwertig, hätten Sie vermutlich eine Armatur aus China bekommen.

  3. Selbstdichtender Stopfen: Ursachen für Leckage am Gummiring

    Foto von

    Moin Frank, zu Deinem Stopfen, dieser fällt ...
    Moin Frank, zu Deinem Stopfen, dieser fällt Moin Frank,

    zu Deinem Stopfen, dieser fällt unter die "Rubrik" selbstdichtend durch den Gummiring ist auch nicht unüblich trifft man auch bei den Heizkörpern an.

    Frage ist wobei wurde der Gummiring beschädigt wenn die Armatur neu war dürfte man davon ausgehen, dass der auch fit ist ... wenn nicht sollte das eigentlich einen Monteur auffallen denn bevor aus einem Gewinde Wasser sprudelt muss der Gummiring aber schon richtig einen weg haben ...

    Ist das der Stopfen auf dem Bild der undicht ist? Wenn Du den Stopfen noch hast kann man den ja checken ob er defekt ist indem man den Stopfen in eine Prüfvorrichtung steckt und abdrückt. (Gewindefittig + Rohr + Kompressoranschluss/Pumpe)

    Wenn Du nichts zur Hand hast können wir das hier auch machen kostet Dich auch nichts außer das Porto wir sind hier Sachverständige und Gutachter für Technische Gebäudeausrüstung wir würden den Stopfen mal unter die Lupe nehmen ...

    Step 2 wenn der Stopfen dicht hält unter der Druckprobe ist der auch nicht defekt Frage? was hat dann den Schaden verursacht ...

    Aber hierzu würde ich mir erstmal Gedanken machen wenn der Stopfen dicht hält.

    Hinzu kommt es bleibt ja dann nicht bei den bisher entstandenen Kosten für die Lokalisierung, sondern es kommen ja noch Kosten für die Wiederherstellung der Wand hinzu.

    Klar das der Klempner und Bauleiter erstmal abwinken ist ja Ihre Kohle aber wenn eine Leckage sichtbar ist kann man als Handwerker gucken sagen da finde ich nichts und wieder abhauen.

    • - Armutszeugnis --

    Der letzte der die Rübe hinhalten könnte wäre der Hersteller aber nur wenn es ein Materialfehler ist ...

    Kannst Du Deine Bilder mal im original senden [email protected] ich wollte mir die mal genauer ansehen.

  4. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 13.01.2026
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    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 13.01.2026

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    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut Haftung bei Armaturdefekt: Wer zahlt für den Wasserschaden? haftet der Installateur primär für die einwandfreie Ausführung der Sanitärinstallation, nicht für Materialfehler der Armatur selbst.

    ✅ Zusatzinfo: Selbstdichtende Stopfen mit Gummiring sind üblich, wie in Selbstdichtender Stopfen: Ursachen für Leckage am Gummiring beschrieben, aber anfällig für Beschädigungen beim Einbau. Eine sorgfältige Prüfung ist ratsam.

    👉 Handlungsempfehlung: Bei einer Leckage sollte umgehend ein Fachmann hinzugezogen werden, um die Ursache zu identifizieren und den Wasserschaden zu beheben. Die Dokumentation des Schadens und der Installation ist wichtig für die Klärung der Haftungsfrage. Prüfen Sie, ob der Gummiring des Stopfens beschädigt ist, wie im Beitrag Selbstdichtender Stopfen: Ursachen für Leckage am Gummiring erläutert.

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