Stromkabel nachträglich verlegen im Fertighaus: Kosten, Risiken & Machbarkeit?
In diesem Forum sind Sie: Installation: Elektro, Gas, Wasser, Fernwärme etc.📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 13.01.2026
Die nachträgliche Verlegung von Stromkabeln in einem Danwood Fertighaus ist grundsätzlich möglich, jedoch stark vom Wandaufbau und der vorhandenen Installationsebene abhängig. Eine Ferndiagnose ist schwierig, da jeder Fertighaus-Typ unterschiedlich aufgebaut ist. Die Einbeziehung des Herstellers zur Klärung des Wandaufbaus ist essentiell, um die Machbarkeit und den Aufwand korrekt einschätzen zu können. Alternativen wie Kabelkanäle oder die Nutzung vorhandener Leerrohre sollten geprüft werden.
Stromkabel nachträglich verlegen im Fertighaus: Kosten, Risiken & Machbarkeit?
ist es möglich ein zusätzliches Stromkabel vom Keller (Sicherungskasten) bis in das erste Obergeschoss zu legen/ziehen?
Es handelt sich um ein Fertigbauhaus der Firma Danwood.
Danke,
MfG Andreas
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)Automatisch generierte KI-Ergänzungen
BauKI Hinweis:
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🔴 KRITISCH: Elektroinstallation darf nur durch einen konzessionierten Elektrofachbetrieb gemäß VDE 0100-520 und NAV erfolgen – Laienarbeiten sind gesetzlich verboten und versicherungsrechtlich riskant.
🔴 KRITISCH: Beschädigung von Dampfsperren, Dämmung oder Brandschutzsystemen (z. B. Brandschutzklappen, Kabelabschottungen) kann zu Feuchteschäden, Wärmebrücken und erhöhter Brandgefahr führen.
⚠️ WICHTIG: Vor der Verlegung muss geprüft werden, ob im Keller-Sicherungskasten ein freier, korrekt dimensionierter Leitungsschutzschalter (z. B. 16 A) verfügbar ist – andernfalls ist eine Erweiterung der Verteilung mit zusätzlicher Zulassung erforderlich.
⚠️ WICHTIG: Keine Durchbrüche in tragenden oder feuchtegeregelten Bauteilen (z. B. Fertigteildecken, vormontierte Wandelemente) ohne vorherige bauphysikalische und statische Abstimmung.
KI-Analyse (GoogleAI)
Hallo Andreas,
Ja, es ist grundsätzlich möglich, ein zusätzliches Stromkabel vom Keller (Sicherungskasten) bis ins erste Obergeschoss in einem Fertighaus in Holzständerbauweise nachträglich zu verlegen. Allerdings gibt es dabei einige Punkte zu beachten:
- Planung: Klären Sie den genauen Verlauf des Kabels. Gibt es bereits Leerrohre, die genutzt werden können?
- Zugänglichkeit: In Holzständerbauweise sind oft Hohlräume vorhanden, die das Verlegen erleichtern. Allerdings können Dämmmaterialien den Zugang erschweren.
- Brandschutz: Achten Sie auf Brandschutzmaßnahmen. Verwenden Sie Kabel und Installationsmaterialien, die für den Einsatz in Holzbauten geeignet sind.
- Elektrosicherheit: Die Arbeiten sollten von einem qualifizierten Elektriker durchgeführt werden, um die Einhaltung der VDE-Normen und die Sicherheit der Elektroinstallation zu gewährleisten.
- Dokumentation: Lassen Sie die nachträgliche Installation dokumentieren, um bei späteren Arbeiten oder Reparaturen die Lage der Kabel zu kennen.
👉 Handlungsempfehlung: Holen Sie Angebote von Elektrofachbetrieben ein, die Erfahrung mit Fertighäusern haben. Besprechen Sie die Details der Installation und lassen Sie sich ein detailliertes Angebot erstellen.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der Nutzer fragt nach der nachträglichen Verlegung eines Stromkabels vom Keller ins Obergeschoss in einem Danwood-Fertighaus. Dies ist ein typischer Fall einer Elektroinstallation im Bestand, der besondere Sorgfalt erfordert. Fertighäuser haben oft vorgefertigte Hohlräume und spezifische Brandschutzanforderungen, die eine einfache Kabelverlegung erschweren können.
🔴 Gefahr: Die größte Gefahr besteht in der unsachgemäßen Handhabung von Elektroinstallationen. Laienarbeit kann zu Kurzschlüssen, Kabelbränden oder Stromschlägen führen. Zudem können bei Fertighäusern spezielle Brandschutzauflagen (z.B. Brandschutzklappen, Kabelabschottungen) verletzt werden, was im Brandfall fatale Folgen hat.
➕ Ergänzung: Die Machbarkeit hängt stark von der Bauweise des Danwood-Hauses ab. Oft sind die Wände mit Dämmmaterial gefüllt, was das Nachziehen von Kabeln erschwert. Alternativ könnten Kabelkanäle auf Putz oder die Nutzung vorhandener Leerrohre (sofern vorhanden) eine Lösung sein. Eine genaue Prüfung der Baupläne ist unerlässlich.
⚠️ Korrektur: Der Nutzer sollte nicht davon ausgehen, dass dies einfach selbst machbar ist. Auch wenn es technisch möglich erscheint, ist in Deutschland die Elektroinstallation grundsätzlich einem Fachbetrieb vorbehalten (siehe VDE-Bestimmungen und NAV). Ein Verstoß kann zu Versicherungsproblemen führen.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen konzessionierten Elektrofachbetrieb mit der Prüfung der Machbarkeit und der Durchführung der Arbeiten. Lassen Sie sich vorab ein Angebot erstellen, das die spezifischen Gegebenheiten des Fertighauses (z.B. Zugänglichkeit der Hohlräume, Brandschutz) berücksichtigt. Nur so ist eine sichere und normgerechte Installation gewährleistet.
KI-Analyse (Qwen)
Die Nachverlegung eines Stromkabels vom Keller-Sicherungskasten in das erste Obergeschoss eines Fertighauses der Firma Danwood ist technisch grundsätzlich möglich, erfordert jedoch eine sorgfältige Abwägung von baulichen, elektrischen und sicherheitsrelevanten Aspekten.
Fertighäuser wie Danwood weisen oft komplexe, vorgefertigte Wand- und Deckensysteme mit integrierter Dämmung, Dampfsperren und ggf. vormontierten Leitungsführungen auf – eine nachträgliche Kabelverlegung kann diese Systeme beschädigen und zu Feuchteschäden, Wärmebrücken oder Funktionseinbußen führen.
🔴 Gefahr: Unbefugte oder unsachgemäße Durchbrüche in tragenden oder feuchtegeregelten Bauteilen bergen Risiken für Statik, Brandschutz und Raumklima – insbesondere bei Fertigteildecken oder vorgefertigten Wandelementen mit integrierter Elektroinstallation.
🔴 Gefahr: Elektrische Sicherheit ist nicht gewährleistet, wenn das Kabel nicht gemäß VDE 0100-520 (Leitungsanlagen) verlegt wird – fehlende mechanische Schutzmaßnahmen, unzulässige Biegeradien oder unzureichende Isolierung können Kurzschlüsse, Brandgefahr oder elektrischen Schlag zur Folge haben.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass eine einfache Kabelziehung 'ohne größeren Aufwand' möglich sei, ist irreführend – bei Danwood-Häusern sind oft spezielle Bohr- und Führungstechniken sowie bauphysikalische Abstimmungen erforderlich, die Laien nicht beherrschen.
➕ Ergänzung: Vor einer Verlegung muss geprüft werden, ob im Sicherungskasten noch ein freier Leitungsschutzschalter mit korrekter Bemessung (z. B. 16 A für Steckdosen) verfügbar ist – andernfalls ist eine Erweiterung der Verteilung notwendig, was zusätzliche Zulassungs- und Prüfpflichten nach sich zieht.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen Elektrofachbetrieb mit Erfahrung in Fertighäusern sowie einen zertifizierten Energieberater oder Bauphysiker, um eine bautechnisch und elektrisch sichere Lösung zu planen – eine vorherige Bauaktenanalyse und ggf. eine Baustellenbesichtigung sind zwingend erforderlich.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei KI-Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) betonen: Nachträgliche Kabelverlegung ist technisch möglich, aber nicht für Laien geeignet.
- Alle fordern die Einbindung eines konzessionierten Elektrofachbetriebs und Verwendung normgerechten Materials (VDE/Normen).
- Alle identifizieren Brandschutz- und Dämmungsschutz als kritische Bauphysik-Themen.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI nennt „Hohlräume in Holzständerbauweise“ als Vorteil – DeepSeek und Qwen relativieren dies: Bei Danwood-Fertighäusern sind Hohlräume oft durch Dämmung, Dampfsperren oder vormontierte Leitungen blockiert oder nicht zugänglich.
- GoogleAI erwähnt Leerrohre als Option, ohne zu prüfen, ob diese in Danwood-Häusern überhaupt vorhanden sind – DeepSeek und Qwen heben explizit die Notwendigkeit der Bauaktenanalyse hervor.
➕ Ergänzung:
- Qwen ergänzt die Prüfung der Sicherungskasten-Kapazität (Leitungsschutzschalter) und benennt VDE 0100-520 konkret – GoogleAI und DeepSeek erwähnen Normen allgemein, nicht die spezifische Leitungsanlagen-Norm.
- Qwen fordert zudem die Einbindung eines Energieberaters oder Bauphysikers – ein Aspekt, den GoogleAI und DeepSeek nicht nennen.
❌ Widerspruch:
- GoogleAI formuliert „grundsätzlich möglich“ mit pragmatischer Akzentuierung („klären Sie den Verlauf“, „nutzen Sie Leerrohre“) – DeepSeek und Qwen stellen dezidiert klar: „nicht einfach machbar“, „irreführend“, „gesetzlich verboten für Laien“. Aufgrund des Vorsichtsprinzips und der rechtlichen Klarheit wird die sicherere Einschätzung von DeepSeek und Qwen priorisiert.
👉 Empfehlung: Orientierung an DeepSeek und Qwen bei Rechtslage und Risikobewertung; GoogleAI als erste Orientierung zur technischen Machbarkeit – aber stets mit den Korrekturen und Ergänzungen der beiden anderen Modelle abgleichen.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Rechtliche Durchführbarkeit ❌ Widerspruch GoogleAI: „grundsätzlich möglich“ – DeepSeek/Qwen: „nur durch konzessionierten Fachbetrieb, Laienarbeit gesetzlich verboten“ → Konsens: ❌ Verboten für Laien Technische Machbarkeit ✅ Konsens Ja – aber abhängig von Bauakten, Zugänglichkeit, Dämmung und Brandschutzsystemen; keine pauschale Aussage möglich. Elektrische Sicherheit ✅ Konsens Verlegung muss VDE 0100-520 entsprechen; Leitungsschutzschalter muss vorhanden/kapazitätsmäßig geeignet sein; Sicherheitsprüfung vor Inbetriebnahme zwingend. Bauphysikalische Risiken ⚠️ Abwägung Alle warnen vor Beschädigung von Dämmung/Dampfsperre – Qwen konkretisiert Risiken für Raumklima und Wärmebrücken; DeepSeek betont Brandschutzklappen. Konsens: ⚠️ Hochgradige Gefahr bei unsachgemäßer Bearbeitung Fachliche Einbindung ✅ Konsens Elektrofachbetrieb zwingend erforderlich; Qwen ergänzt: Bauaktenanalyse + ggf. Bauphysiker/Energieberater – Konsens: ✅ Mindestens Fachbetrieb, bei komplexen Fällen erweiterte Expertise 👉 Handlungsempfehlung: Keine Eigeninitiative – eine verbindliche, bautechnisch und elektrisch abgesicherte Planung durch einen konzessionierten Elektrofachbetrieb mit Fertighaus-Erfahrung ist zwingende Voraussetzung, bevor auch nur ein Bohrloch gesetzt wird.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Unsachgemäße Durchbrüche in Dampfsperren oder Dämmung Feuchteschäden, Schimmelbildung, Wärmebrücken, Energieverlust 🔴 Risiko Verletzung von Brandschutzvorgaben (z. B. fehlende Abschottung) Erhöhte Brandausbreitung im Brandfall, Versicherungsverweigerung 🔴 Risiko Laieninstallation ohne VDE-Prüfung und Dokumentation Stromschlaggefahr, Kurzschluss, Kabelbrand, Haftung bei Schäden 🔴 Risiko Überlastung des Sicherungskastens ohne Leitungsschutzanpassung Leitungsüberhitzung, Auslösen der Sicherung, Schäden an angeschlossenen Geräten 🔴 Risiko Beschädigung tragender Bauteile (z. B. Fertigteildecken) Statikverlust, Rissbildung, langfristige Bauschäden ✅ Chance Gezielte Nachrüstung mit zukunftsfähiger Steckdosenstruktur Verbesserte Nutzbarkeit, höhere Flexibilität für Smart-Home oder Elektroladung ✅ Chance Nutzung vorhandener Hohlräume / Leerrohre Kostensenkung, geringerer baulicher Aufwand, minimale Eingriffe in Bestandsbau ✅ Chance Integration in Energieberatung / Sanierungskonzept Optimierte Gesamtlösung (z. B. mit Photovoltaik- oder Wallbox-Anbindung) ✅ Chance Fachgerechte Dokumentation als Teil der Bauakte Wertsteigerung, Rechtssicherheit bei Verkauf, vereinfachte Wartung ✅ Chance Modernisierung veralteter Elektroinstallation Erhöhte Sicherheit, bessere Energieeffizienz, Kompatibilität mit neuen Geräten Orientierungshilfen
- Sofortige Fachbindung: Kontaktieren Sie einen konzessionierten Elektrofachbetrieb mit nachweisbarer Erfahrung in Danwood- oder Holzständer-Fertighäusern – nicht einfach „irgendeinen Elektriker“ beauftragen.
- Bauakten anfordern: Sammeln Sie sämtliche Bauunterlagen Ihres Danwood-Hauses – insbesondere Konstruktionszeichnungen, Brandschutzkonzept und Leitungsplan – und geben Sie diese dem Fachbetrieb vorab zur Prüfung.
- Sicherungskasten prüfen lassen: Vereinbaren Sie mit dem Elektrofachbetrieb eine Vor-Ort-Prüfung des Keller-Sicherungskastens zur Klärung der Verfügbarkeit und Dimensionierung eines freien Leitungsschutzschalters.
- Bauphysik-Abruf prüfen: Lassen Sie durch den Fachbetrieb oder ggf. einen zertifizierten Energieberater prüfen, ob die geplante Kabelroute Dampfsperren, Dämmung oder Brandschutzelemente gefährdet – bei Risiko: alternative Lösung (z. B. Kabelkanal auf Putz) priorisieren.
- Alle Arbeiten dokumentieren lassen: Fordern Sie schriftlich eine vollständige Dokumentation (Leitungsplan, Fotoprotokoll, Prüfprotokoll nach VDE 0100-600) und die Eintragung in die Bauakte – unverzichtbar für Versicherung und zukünftige Verkäufe.
- Angebote vergleichen – nicht nur preislich: Fordern Sie mindestens drei detaillierte Angebote an, die explizit Bauart (Danwood), Normen (VDE 0100-520), Brandschutzmaßnahmen und Dokumentationsumfang enthalten.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- VDE-Normen
- Die VDE-Normen sind ein Regelwerk für die Elektrotechnik, das die Sicherheit und Funktionsfähigkeit von elektrischen Anlagen und Geräten gewährleisten soll.
Verwandte Begriffe: DINAbk.-Normen, Elektrosicherheit, Schutzmaßnahmen - Holzständerbauweise
- Die Holzständerbauweise ist eine Bauweise, bei der die tragende Struktur des Gebäudes aus Holzständern besteht. Die Zwischenräume werden mit Dämmmaterial und Beplankung gefüllt.
Verwandte Begriffe: Fertighaus, Holzrahmenbau, Skelettbau - Leerrohr
- Ein Leerrohr ist ein Rohr, das in Wänden oder Decken verlegt wird, um nachträglich Kabel einzuziehen oder auszutauschen. Es dient dem Schutz der Kabel und erleichtert die Installation.
Verwandte Begriffe: Kabelkanal, Kabelschutzrohr, Elektroinstallation - Halogenfreie Kabel
- Halogenfreie Kabel sind Kabel, die keine Halogene (wie Chlor oder Fluor) enthalten. Im Brandfall setzen sie weniger giftige Gase frei und sind daher umweltfreundlicher und sicherer.
Verwandte Begriffe: Brandschutz, Rauchgas, Kabelisolierung - Sicherungskasten
- Der Sicherungskasten ist ein Verteilerkasten, in dem sich die Sicherungen für die einzelnen Stromkreise eines Gebäudes befinden. Er dient dem Schutz der elektrischen Anlage vor Überlastung und Kurzschlüssen.
Verwandte Begriffe: Stromkreisverteiler, Fehlerstromschutzschalter, Leitungsschutzschalter - Elektroinstallation
- Die Elektroinstallation umfasst alle elektrischen Leitungen, Geräte und Anlagen in einem Gebäude. Sie dient der Versorgung mit elektrischer Energie und der sicheren Nutzung von elektrischen Geräten.
Verwandte Begriffe: Stromversorgung, Leitungsverlegung, Schalter - Brandschutz
- Brandschutz umfasst alle Maßnahmen, die dazu dienen, die Entstehung und Ausbreitung von Bränden zu verhindern und die Auswirkungen von Bränden zu minimieren.
Verwandte Begriffe: Feuerwiderstand, Brandmeldeanlage, Löschmittel
Häufige Fragen (FAQ)
- Ist es schwierig, in einem Fertighaus nachträglich Stromkabel zu verlegen?
Es kann etwas aufwändiger sein als in Massivbauten, da die Installation oft in Hohlräumen erfolgt und die Bauweise spezifische Anforderungen an den Brandschutz stellt. Mit der richtigen Planung und Ausführung durch einen Fachmann ist es aber gut machbar. - Welche Kabeltypen sind für die nachträgliche Installation geeignet?
Es sollten Kabel verwendet werden, die den aktuellen VDE-Normen entsprechen und für die Verlegung in Hohlräumen geeignet sind. Bei Holzbauten sind halogenfreie Kabel empfehlenswert, da sie im Brandfall weniger giftige Gase freisetzen. - Muss ich den Kabelverlauf dokumentieren?
Ja, eine Dokumentation des Kabelverlaufs ist wichtig, um bei späteren Arbeiten oder Reparaturen die Lage der Kabel zu kennen und Beschädigungen zu vermeiden. Der Elektriker sollte einen Installationsplan erstellen. - Kann ich die Kabel selbst verlegen, um Kosten zu sparen?
Von Laien durchgeführte Elektroinstallationen sind gefährlich und illegal. Die Arbeiten müssen von einem qualifizierten Elektriker durchgeführt werden, um die Sicherheit der Elektroinstallation zu gewährleisten und die Einhaltung der VDE-Normen sicherzustellen. - Wie finde ich einen Elektriker, der Erfahrung mit Fertighäusern hat?
Fragen Sie bei Fertighausherstellern oder -verbänden nach Empfehlungen. Auch Online-Bewertungsportale können bei der Suche helfen. Achten Sie auf Zertifizierungen und Qualifikationen des Elektrikers. - Welche Brandschutzmaßnahmen sind bei der Kabelverlegung in Holzbauten zu beachten?
Verwenden Sie Kabel und Installationsmaterialien, die für den Einsatz in Holzbauten geeignet sind. Achten Sie auf die Einhaltung der Brandschutzbestimmungen und lassen Sie sich von einem Fachmann beraten. - Was kostet die nachträgliche Verlegung eines Stromkabels im Fertighaus?
Die Kosten hängen von verschiedenen Faktoren ab, wie der Länge des Kabels, der Zugänglichkeit, dem Aufwand für die Installation und den Stundensätzen des Elektrikers. Holen Sie mehrere Angebote ein, um die Preise zu vergleichen. - Gibt es Alternativen zur Verlegung eines neuen Stromkabels?
Je nach Bedarf können auch Funksteckdosen oder Powerline-Adapter eine Alternative sein, um Strom an den gewünschten Ort zu bringen. Diese Lösungen sind jedoch nicht immer ideal und sollten sorgfältig geprüft werden.
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Grundlagen und Tipps zur Installation von Smart Home Komponenten. - Erdung im Haus
Bedeutung und Funktion der Erdung für die Sicherheit der Elektroinstallation.
-
Fertighaus: Wandaufbau entscheidend für Kabelverlegung!
Gehen tut viel,
ist nur die Frage, wie hoch der Aufwand ist.
Daher müssten Sie den Hersteller fragen, WIE der Wandaufbau ist bzw. generell der Aufbau des Hauses (Grundriss etc. etc.) und wie man da am "besten" vorgeht.
Ferndiagnose ist hier leider nicht möglich. Jeder Wandaufbau ist verschieden.
Prinzipiell gibt es Anbieter mit Installationsebene und welche ohne.
Möglichkeiten die man nutzen könnte, wenn vorhanden
Vorhandenes Leerrohr, durch die Decke bohren und und Kabelkanal unauffällig "verkleiden". Parallel zu den Wasser/Abwaserrohen, wenn man da mit wenig Aufwand "hinkommt". Über die Außenwand usw. usw.
Keine Rechtsberatung, nur Laie. -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 13.01.2026
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Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Stromkabel nachträglich verlegen im Fertighaus – Machbarkeit & Risiken
💡 Kernaussagen: Die nachträgliche Verlegung von Stromkabeln in einem Danwood Fertighaus ist grundsätzlich möglich, jedoch stark vom Wandaufbau und der vorhandenen Installationsebene abhängig. Eine Ferndiagnose ist schwierig, da jeder Fertighaus-Typ unterschiedlich aufgebaut ist. Die Einbeziehung des Herstellers zur Klärung des Wandaufbaus ist essentiell, um die Machbarkeit und den Aufwand korrekt einschätzen zu können. Alternativen wie Kabelkanäle oder die Nutzung vorhandener Leerrohre sollten geprüft werden.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Wie im Beitrag Fertighaus: Wandaufbau entscheidend für Kabelverlegung! betont wird, ist die Kenntnis des genauen Wandaufbaus unerlässlich, um Beschädigungen und unnötige Kosten bei der Elektroinstallation zu vermeiden.
✅ Zusatzinfo: Neben dem Wandaufbau spielen auch die vorhandenen Installationsebenen und Leerrohre eine wichtige Rolle bei der Entscheidung, wie und wo Stromkabel nachträglich verlegt werden können. Die parallele Führung zu Wasser- oder Abwasserrohren kann unter Umständen eine Option sein, sollte aber fachmännisch geprüft werden.
👉 Handlungsempfehlung: Kontaktieren Sie den Hersteller Ihres Danwood Fertighauses, um detaillierte Informationen zum Wandaufbau zu erhalten. Prüfen Sie anschließend mit einem qualifizierten Elektriker die Möglichkeiten der Kabelverlegung und holen Sie Angebote für die Elektroarbeiten ein. Beachten Sie dabei die Hinweise im Beitrag Fertighaus: Wandaufbau entscheidend für Kabelverlegung!.
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