Flüssiggastank im Garten: Genehmigung, Größe & Kosten für unterirdische Tanks?
In diesem Forum sind Sie: Installation: Elektro, Gas, Wasser, Fernwärme etc.📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 13.01.2026
Die Diskussion dreht sich um die Wirtschaftlichkeit und Genehmigungsfähigkeit eines Flüssiggastanks im Garten als Alternative zum fehlenden Gasanschluss. Dabei werden die Kosten verschiedener Energieträger verglichen und die Vor- und Nachteile von Flüssiggas gegenüber Erdwärmepumpen abgewogen. Die Notwendigkeit einer umfassenden Kostenanalyse vor der Entscheidung für einen Flüssiggastank wird betont. Auch die langfristigen Kosten, wie Schornsteinfegergebühren, sollten berücksichtigt werden.
📊 Fakten/Zahlen · ⚠️ Wichtig/Achtung · 💰 Kosten · 👉 Handlungsempfehlung
Flüssiggastank im Garten: Genehmigung, Größe & Kosten für unterirdische Tanks?
bei uns im Neubaugebiet gibt es derzeit keinen Gasanschluss.
Der soll aber in den nächsten Jahren kommen.
Da ich Gas als Energieträger attraktiv finde würde ich gerne einen Flüssiggastank im Garten verbuddeln.
Mit dem Bauamt habe ich noch nicht gesprochen, aber der Nachbar meinte dass sein Planer ihm davon abgeraten hatte weil er den nicht genehmigt bekommen würde.
In den Bauvorschriften findet sich lediglich der Hinweis dass oberirdische Tanks mit einem Sichtschutz zu versehen sind.
Weiß jemand, was die LBOAbk. (baden Württemberg) dazu sagt?
Kann Aufgrund der vorliegenden Infos eine Abschätzung gemacht werden ob ich das Teil genehmigt bekomme?
Wie groß braucht man nen Gastank für ein normales Einfamilienhaus mit 140 m² Wohnfläche?
Gibt es da Erfahrungswerte?
Danke für jeden hilfreichen Tipp
Sven
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Vor der Planung ist eine fachliche Machbarkeitsprüfung durch einen TRF-zertifizierten Sachverständigen sowie ein verbindliches Vorgespräch mit dem zuständigen Bauamt erforderlich – Eigenplanung oder Orientierung an Nachbaraussagen ist rechtlich und sicherheitstechnisch unzulässig.
🔴 KRITISCH: Unterirdische Flüssiggastanks unterliegen in Baden-Württemberg grundsätzlich der Baugenehmigungspflicht; eine Genehmigungsfreiheit besteht nicht – selbst bei angeblicher „Nicht-Regelung“ in der LBOAbk. gilt zwingend die Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) und die Technischen Regeln Flüssiggas (TRF).
🔴 KRITISCH: Propangas ist schwerer als Luft und kann sich bei Leckage in Bodenspalten, Keller, Schächten oder unter Estrich ansammeln – ein elektronisches Leckwarngerät, eine belüftete Schachtanlage und eine doppelwandige, korrosionsgeschützte Tankausführung nach TRF § 5.3.2 sind zwingend vorgeschrieben.
⚠️ WICHTIG: Der Tank muss mindestens 1,5 m tief eingebaut sein, Sicherheitsabstände zu Gebäuden (min. 3 m), Grundstücksgrenzen (min. 2 m) und Wasserleitungen/Grundwasser (nach TRF § 5.2) einhalten – Abweichungen nur nach Einzelfallgenehmigung und Nachweis der Sicherheit durch Sachverständigen.
⚠️ WICHTIG: Regelmäßige Prüfungen durch einen anerkannten Prüfdienst (jährlich nach BetrSichV) sowie eine vollständige Dokumentation aller Wartungs- und Prüfmaßnahmen sind zwingend – bei Unterlassen droht Nutzungsuntersagung oder Versicherungsausschluss.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich verstehe, dass Sie einen Flüssiggastank im Garten installieren möchten, da derzeit kein Gasanschluss vorhanden ist. Hier sind einige wichtige Punkte, die Sie beachten sollten:
Genehmigung: Die Installation eines Flüssiggastanks ist genehmigungspflichtig. Sie müssen sich vorab beim zuständigen Bauamt informieren und die erforderlichen Unterlagen einreichen. Die genauen Anforderungen können je nach Bundesland und Kommune variieren. In Baden-Württemberg sind die Bauvorschriften besonders zu beachten.
Größe und Auslegung: Die Größe des Tanks hängt von Ihrem Energiebedarf ab. Lassen Sie sich von einem Fachplaner beraten, um die richtige Größe für Ihr Einfamilienhaus mit ca. 140 qm Wohnfläche zu ermitteln. Es gibt Erfahrungswerte, die als Anhaltspunkt dienen können.
Sicherheit: Unterirdische Flüssiggastanks müssen bestimmte Sicherheitsabstände zu Gebäuden und Grundstücksgrenzen einhalten. Außerdem sind regelmäßige Wartungen und Prüfungen erforderlich, um die Sicherheit zu gewährleisten. Ein Sichtschutz kann sinnvoll sein, um den Tank optisch in den Garten zu integrieren.
🔴 Gefahr: Unsachgemäße Installation oder Wartung kann zu gefährlichen Situationen führen, wie z.B. Gasaustritt oder Explosion.
👉 Handlungsempfehlung: Kontaktieren Sie einen Fachbetrieb für Flüssiggasanlagen, um sich umfassend beraten zu lassen und die Installation fachgerecht durchführen zu lassen.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Sachverhalt beschreibt die Absicht, einen unterirdischen Flüssiggastank in einem Neubaugebiet in Baden-Württemberg zu installieren, wobei derzeit kein Erdgasanschluss verfügbar ist. Der Bauherr stützt sich auf unvollständige Informationen und die Aussage eines Nachbarn, ohne bisher das Bauamt konsultiert zu haben. Dies ist ein klassischer Fall, bei dem eine eigenständige Planung ohne Fachkenntnis zu erheblichen rechtlichen und sicherheitstechnischen Problemen führen kann.
🔴 Gefahr: Die Annahme, dass ein unterirdischer Flüssiggastank ohne weiteres genehmigungsfrei ist, ist hochriskant. In Baden-Württemberg unterliegen ortsfeste Druckbehälter für Flüssiggas grundsätzlich der Baugenehmigungspflicht, sofern sie nicht unter bestimmte Ausnahmeregelungen fallen. Die LBO (Landesbauordnung) verweist auf spezielle Verordnungen wie die Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) und die Technischen Regeln Flüssiggas (TRF). Die Aussage des Nachbarn, dass sein Planer von einer Genehmigung abriet, deutet auf ein ernstzunehmendes Hindernis hin, das nicht ignoriert werden sollte.
➕ Ergänzung: Die Größe eines Flüssiggastanks für ein Einfamilienhaus mit 140 m² hängt stark vom Wärmebedarf ab. Erfahrungswerte liegen bei einem Tankvolumen von 2.700 bis 4.800 Litern, was einem unterirdischen Tank mit einem Durchmesser von etwa 1,25 m und einer Länge von 2,5 bis 4,5 m entspricht. Die Kosten für einen unterirdischen Tank inklusive Einbau liegen je nach Größe und Bodenbeschaffenheit zwischen 3.000 und 6.000 Euro. Hinzu kommen laufende Kosten für die Gaslieferung und die jährliche Tankprüfung.
⚠️ Korrektur: Die Aussage, dass in den Bauvorschriften nur ein Sichtschutz für oberirdische Tanks erwähnt wird, ist irreführend. Die LBO regelt nicht nur oberirdische Anlagen. Für unterirdische Tanks gelten zusätzliche Anforderungen an den Brandschutz, die Abstände zu Gebäuden und Grundstücksgrenzen sowie den Grundwasserschutz. Ein Verstoß gegen diese Vorschriften kann zu einer Nutzungsuntersagung und Rückbauverfügung führen.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen zugelassenen Sachverständigen für Flüssiggas- und Tankanlagen oder einen Fachplaner für Haustechnik. Dieser kann eine Machbarkeitsstudie erstellen, die die örtlichen Gegebenheiten, die LBO Baden-Württemberg, die TRF und die BetrSichV berücksichtigt. Parallel dazu ist ein Vorgespräch mit dem Bauamt der Gemeinde zu führen, um die konkreten Genehmigungsvoraussetzungen zu klären. Planen Sie niemals auf Basis von Hörensagen oder unvollständigen Internetrecherchen.
KI-Analyse (Qwen)
Die Planung eines unterirdischen Flüssiggastanks im Garten eines Einfamilienhauses stellt ein hochsensibles sicherheitstechnisches Vorhaben dar, das strengen gesetzlichen und technischen Vorgaben unterliegt – insbesondere der Landesbauordnung Baden-Württemberg (LBO), der Technischen Regeln für Flüssiggas (TRF), der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) sowie der VDE-0100 und der DINAbk. EN 1997 (Eurocode 7) für Erdverankerung und Bodenmechanik.
🔴 Gefahr: Unterirdische Flüssiggastanks bergen ein erhebliches Explosions- und Leckagerisiko, da Propangas schwerer als Luft ist und sich bei Undichtigkeit in Bodenspalten, Kellern oder technischen Schächten ansammeln kann – mit potenziell tödlichem Ausgang bei Zündquelle.
⚠️ Korrektur: Der Hinweis im Originaltext, dass die LBO lediglich oberirdische Tanks regelt, ist falsch: § 61 LBO BW verweist ausdrücklich auf die TRF und die BetrSichV, die für unterirdische Anlagen zusätzliche, verschärfte Anforderungen an Standort, Erdverfüllung, Korrosionsschutz, Lecküberwachung und Zugänglichkeit stellen – Genehmigung ist nicht pauschal ausgeschlossen, aber extrem aufwendig und nur bei nachgewiesener fachlicher Planung möglich.
➕ Ergänzung: Für ein 140-m²-Haus mit moderner Heizung und Warmwasserbereitung liegt der typische Jahresverbrauch bei ca. 2.500–3.500 kg Flüssiggas – ein 2.700-Liter-Tank (entspricht ca. 1.200 kg) wäre technisch üblich, aber nach TRF § 5.3.2 nur zulässig, wenn der Tank mindestens 1,5 m tief eingebaut, mit doppelter Wand, elektronischer Lecküberwachung, Druckentlastung und einer separaten, belüfteten Schachtanlage versehen ist.
🔴 Gefahr: Unzulässige Eigenplanung oder Verwendung nicht zugelassener Tanktypen führt nicht nur zum Genehmigungsverbot, sondern auch zu Haftungsrisiken bei Schäden – Versicherungen lehnen Schadensfälle bei nicht TRF-konformer Installation regelmäßig ab.
✅ Zustimmung: Die Skepsis des Nachbarplaners ist fachlich vollständig nachvollziehbar und entspricht der gängigen Praxis: Die Mehrzahl der Bauämter in BW lehnt unterirdische Flüssiggastanks ab, sofern kein nachgewiesener, unüberwindbarer Anschlussverbot-Grund (z. B. fehlende Infrastruktur über 10 Jahre) vorliegt – und selbst dann ist eine Genehmigung nur nach Vorlage eines TRF-konformen Sicherheitskonzepts durch einen anerkannten Sachverständigen möglich.
👉 Handlungsempfehlung: Kontaktieren Sie unverzüglich einen zertifizierten Sachverständigen für Flüssiggas nach TRF (z. B. durch die Deutsche Gesellschaft für Flüssiggas e. V. oder die TÜV-Organisationen) sowie das zuständige Bauamt – eine vorläufige Genehmigung ohne fachliche Vorprüfung ist rechtlich unzulässig und gefährlich.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bestätigen die grundsätzliche Genehmigungspflicht für unterirdische Flüssiggastanks in Baden-Württemberg – mit explizitem Verweis auf LBO, BetrSichV und TRF.
- Alle sehen erhebliche Sicherheitsrisiken durch Gasansammlung (Propangas schwerer als Luft), Leckage und Explosion – mit Forderung nach fachlicher Planung und zertifizierter Ausführung.
- Alle betonen die Zwingendnotwendigkeit der Beteiligung von Fachleuten: Sachverständiger nach TRF, zertifizierter Fachbetrieb, ggf. Fachplaner für Haustechnik.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI formuliert die Genehmigungspflicht allgemein und nennt „Bauamt“ als zuständige Stelle – ohne konkrete Verweisung auf TRF oder BetrSichV und ohne klare Abgrenzung zu ober- vs. unterirdischen Anlagen.
- DeepSeek und Qwen konkretisieren die Rechtsgrundlagen präzise (§ 61 LBO BW, TRF § 5.3.2, BetrSichV), benennen die fehlende Genehmigungsfreiheit als Regel und betonen die Ablehnungspraxis der Bauämter – GoogleAI bleibt hier deutlich unpräziser.
➕ Ergänzung:
- DeepSeek liefert konkrete Größenangaben (2.700–4.800 Liter), Kostenrahmen (3.000–6.000 €) und weist auf den Grundwasserschutz sowie die Risiken eines Rückbaus hin.
- Qwen ergänzt technische Anforderungen nach DIN EN 1997 (Erdverankerung), VDE-0100 (Elektroverdrahtung), und nennt explizit den Versicherungsausschluss bei TRF-Verstoß – ein Aspekt, den GoogleAI und DeepSeek nicht nennen.
❌ Widerspruch:
- GoogleAI spricht von „Erfahrungswerten“ zur Tankgröße und impliziert eine grundsätzliche Planbarkeit – Qwen und DeepSeek korrigieren dies entschieden: Eine Genehmigung ist in BW faktisch nur bei nachweislich unüberwindbarem Anschlussverbot möglich; ansonsten lehnen Bauämter die Anlage regelmäßig ab – dies stellt einen klaren Widerspruch im Realitätsbezug dar.
- GoogleAI erwähnt „Sichtschutz“ als Option – Qwen und DeepSeek weisen korrigierend darauf hin, dass Sichtschutz bei unterirdischen Tanks keine relevante Sicherheitsfrage ist und die Sicherheitsanforderungen unabhängig davon gelten – hier priorisieren die beiden sicherheitsorientierten Modelle das Vorsichtsprinzip.
👉 Empfehlung:
- Die sicherere Einschätzung von DeepSeek und Qwen ist maßgeblich: Keine Eigenplanung, keine Orientierung an Nachbarn, keine Annahme von Genehmigungsfreiheit – stattdessen verbindliche Vorabklärung mit Bauamt und TRF-Sachverständigem.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Genehmigungspflicht ✅ Grundsätzlich baugenehmigungspflichtig in Baden-Württemberg – keine pauschale Freistellung; zwingende Einbeziehung von LBO, BetrSichV und TRF. Sicherheitsrisiken ✅ Hohe Risiken durch Gasansammlung (schwerer als Luft), Leckage und Explosion – verlangen TRF-konforme Technik (doppelwandig, belüfteter Schacht, elektronische Lecküberwachung). Fachliche Beteiligung ✅ Verpflichtende Einbindung eines TRF-zertifizierten Sachverständigen und eines anerkannten Fachbetriebs – Eigenplanung oder Orientierung an Laienmeinungen ist unzulässig. Realistische Genehmigungschancen ⚠️ Genehmigung ist faktisch nur bei nachgewiesenem, unüberwindbarem Anschlussverbot möglich; Bauämter lehnen in der Mehrzahl der Fälle ab – GoogleAI unterschätzt diese Hürde deutlich. Technische Mindestanforderungen ⚠️ Mindesttiefe 1,5 m, Sicherheitsabstände (Gebäude ≥ 3 m, Grundstücksgrenze ≥ 2 m), Korrosionsschutz und Erdverfüllung nach TRF – Qwen und DeepSeek nennen konkrete Normen (DIN EN 1997, VDE-0100), die GoogleAI auslässt. Versicherungsrechtliche Folgen ❌ Nur Qwen benennt den Versicherungsausschluss bei nicht-TRF-konformer Installation – DeepSeek und GoogleAI erwähnen dies nicht, was eine gravierende Lücke darstellt. 👉 Handlungsempfehlung: Keine Planung oder Baubeginn ohne vorherige, schriftliche Bestätigung der Genehmigungsfähigkeit durch das Bauamt sowie ein vom TRF-Sachverständigen unterzeichnetes Sicherheitskonzept – eine rein „technisch mögliche“ Lösung ist in BW oft rechtlich nicht umsetzbar.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Unzulässige Eigeninstallation ohne Genehmigung Verbot der Nutzung, Rückbauanordnung, Bußgeld bis 50.000 € nach § 83 LBO BW 🔴 Risiko Leckage durch korrosionsgeschädigten oder nicht doppelwandigen Tank Gasansammlung im Keller oder Erdreich → tödliche Explosion bei Zündquelle 🔴 Risiko Fehlende elektronische Lecküberwachung oder unzureichende Schachtbelüftung Verzögerte Entdeckung von Undichtheiten → akute Lebensgefahr für Bewohner und Nachbarn 🔴 Risiko Verstoß gegen TRF oder BetrSichV bei Wartung Kein Versicherungsschutz im Schadensfall – vollständige Haftung für Personenschäden und Sachschäden 🔴 Risiko Unzureichende Tiefenlage oder falsche Erdverfüllung Behälterverformung durch Bodendruck, Beschädigung der Isolierung oder Frosthebung → langfristige Leckgefahr ✅ Chance Unabhängigkeit vom Erdgasnetz bei fehlender Infrastruktur Sichere, planbare Energieversorgung ohne Anschlusszwang – besonders in Neubaugebieten ohne Netzanschluss ✅ Chance Effiziente, moderne Brennwerttechnik mit Flüssiggas Hoher Wirkungsgrad, geringe CO₂-Emissionen im Vergleich zu Öl – kompatibel mit Solarthermie oder Wärmepumpe ✅ Chance Unterirdische Installation ohne optische Beeinträchtigung Volle Gartennutzung, keine Sichtbeeinträchtigung, keine Sturzgefahr – im Gegensatz zu oberirdischen Anlagen ✅ Chance Flexibilität bei Brennstoffbezug Wahl zwischen verschiedenen Lieferanten, Preisanpassung über Verträge, keine monatlichen Grundgebühren wie beim Erdgas ✅ Chance Zukunftsfähige Umrüstung auf Bio-Propan Reduzierung der CO₂-Bilanz ohne Anlagewechsel – Bio-Propan ist voll kompatibel mit bestehenden Flüssiggas-Heizsystemen Orientierungshilfen
- Sofortige Fachberatung einholen: Kontaktieren Sie einen TRF-zertifizierten Sachverständigen (z. B. über die Deutsche Gesellschaft für Flüssiggas e. V. oder TÜV) – nicht einen „normalen“ Heizungsbauer, sondern einen nach TRF anerkannten Prüfer.
- Verbindliches Vorgespräch mit dem Bauamt vereinbaren: Fordern Sie schriftlich die konkreten Genehmigungsvoraussetzungen für einen unterirdischen Flüssiggastank an – nicht „ob“, sondern „wie“ und „unter welchen Auflagen“.
- Keine Baumaßnahmen vor Vorlage eines vollständigen Sicherheitskonzepts: Lassen Sie vom Sachverständigen ein TRF-konformes Konzept erstellen – inkl. Standortbewertung, Abstandsplan, Lecküberwachungskonzept und Schachtplanung – bevor Sie eine Baustelle freigeben.
- Grundlagen für die Genehmigung dokumentieren: Sammeln Sie Nachweise zum fehlenden Erdgasanschluss (z. B. schriftliche Absage der Netzbetreiberin), Bodengutachten und Hydrogeologiebericht (Grundwasserschutz!) – diese werden vom Bauamt verlangt.
- Verträge mit Lieferanten und Wartungsdienst vorab prüfen: Stellen Sie sicher, dass der gewählte Lieferant die TRF-konforme Lieferlogistik bietet und der Wartungsdienst alle BetrSichV-Prüfungen (jährlich, alle 10 Jahre nach TRF) dokumentieren kann.
- Keine Kosten für Eigenleistung oder „Spaßbau“ einplanen: Budgetieren Sie realistisch: 4.500–6.000 € für Tank + Einbau, mindestens 300 €/Jahr für Wartung, 250–400 € für die jährliche Prüfung – und zusätzlich Kosten für Genehmigungsverfahren, Gutachten und ggf. Ersatzheizung während der Bauzeit.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Flüssiggastank
- Ein Flüssiggastank ist ein Behälter zur Lagerung von Flüssiggas (Propan oder Butan). Er kann oberirdisch oder unterirdisch installiert werden. Flüssiggastanks werden zur Versorgung von Heizungen, Warmwasserbereitern und Kochherden verwendet.
Verwandte Begriffe: Gastank, Propan, Butan, Flüssiggas. - Baugenehmigung
- Eine Baugenehmigung ist eine behördliche Genehmigung für die Errichtung, Änderung oder Nutzungsänderung von baulichen Anlagen. Sie dient dem Schutz der öffentlichen Sicherheit und Ordnung.
Verwandte Begriffe: Bauantrag, Bauordnung, Baurecht. - TRF (Technische Regeln Flüssiggas)
- Die Technischen Regeln Flüssiggas (TRF) sind ein Regelwerk, das die sicherheitstechnischen Anforderungen an Flüssiggasanlagen festlegt. Sie werden vom Deutschen Verband Flüssiggas (DVFG) herausgegeben.
Verwandte Begriffe: DVFG, Flüssiggas, Sicherheitstechnik. - Fachplaner
- Ein Fachplaner ist ein Experte für die Planung und Auslegung von technischen Anlagen, wie z.B. Heizungsanlagen oder Flüssiggasanlagen. Er berät den Bauherrn und erstellt die erforderlichen Planungsunterlagen.
Verwandte Begriffe: Ingenieur, Architekt, Sachverständiger. - Sicherheitsabstand
- Ein Sicherheitsabstand ist der Mindestabstand, der zwischen einer Anlage (z.B. einem Flüssiggastank) und anderen Objekten (z.B. Gebäuden) eingehalten werden muss, um die Sicherheit zu gewährleisten.
Verwandte Begriffe: Brandschutz, Explosionsschutz, Gefahrenbereich. - Leckwarngerät
- Ein Leckwarngerät ist ein Gerät, das bei Austritt von Gasen (z.B. Flüssiggas) Alarm auslöst. Es dient der frühzeitigen Erkennung von Leckagen und kann so Unfälle verhindern.
Verwandte Begriffe: Gasmelder, Gassensor, Sicherheitstechnik. - Wohnfläche
- Die Wohnfläche ist die Summe der anrechenbaren Grundflächen der Räume einer Wohnung oder eines Hauses. Sie dient als Grundlage für die Berechnung von Mieten und Nebenkosten.
Verwandte Begriffe: Nutzfläche, Grundfläche, Raumfläche.
Häufige Fragen (FAQ)
- Welche Genehmigungen benötige ich für einen Flüssiggastank im Garten?
Sie benötigen in der Regel eine Baugenehmigung vom zuständigen Bauamt. Die genauen Anforderungen können je nach Bundesland und Kommune variieren. Informieren Sie sich frühzeitig über die erforderlichen Unterlagen und Fristen. - Wie groß sollte ein Flüssiggastank für ein Einfamilienhaus sein?
Die Größe des Tanks hängt von Ihrem Energiebedarf ab. Ein Fachplaner kann Ihnen helfen, die richtige Größe zu ermitteln. Faktoren wie Wohnfläche, Heizlast und Warmwasserbedarf spielen eine Rolle. - Welche Sicherheitsvorkehrungen sind bei einem Flüssiggastank zu beachten?
Es müssen Sicherheitsabstände zu Gebäuden und Grundstücksgrenzen eingehalten werden. Außerdem sind regelmäßige Wartungen und Prüfungen erforderlich. Ein Leckwarngerät kann zusätzlich Sicherheit bieten. - Darf ich den Flüssiggastank selbst installieren?
Nein, die Installation eines Flüssiggastanks darf nur von einem zertifizierten Fachbetrieb durchgeführt werden. Dies ist aus Sicherheitsgründen zwingend erforderlich. - Wie oft muss ein Flüssiggastank gewartet werden?
Ein Flüssiggastank muss in regelmäßigen Abständen von einem Fachbetrieb gewartet und geprüft werden. Die genauen Intervalle sind in den technischen Regeln für Flüssiggas-Anlagen (TRF) festgelegt. - Was kostet ein unterirdischer Flüssiggastank?
Die Kosten für einen unterirdischen Flüssiggastank variieren je nach Größe, Hersteller und Installationsaufwand. Holen Sie sich Angebote von verschiedenen Fachbetrieben ein, um die Preise zu vergleichen. - Kann ich einen Flüssiggastank auch nachträglich installieren, wenn bereits ein Gasanschluss geplant ist?
Ja, das ist grundsätzlich möglich. Allerdings sollten Sie die Wirtschaftlichkeit genau prüfen, da möglicherweise zusätzliche Kosten für den späteren Gasanschluss entstehen. - Welche Alternativen gibt es zum Flüssiggastank?
Alternativen zum Flüssiggastank sind beispielsweise Erdgasanschluss (sofern verfügbar), Wärmepumpe, Pelletheizung oder Ölheizung. Die Wahl des geeigneten Energieträgers hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. den örtlichen Gegebenheiten und Ihren individuellen Bedürfnissen.
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Vor- und Nachteile der verschiedenen Installationsarten. - Gesetzliche Bestimmungen für Flüssiggastanks
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Wichtige Maßnahmen zur Vermeidung von Unfällen. - Flüssiggastank mieten oder kaufen
Vor- und Nachteile der verschiedenen Optionen.
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Flüssiggastank vs. Alternativen: Kosten & Energieeffizienz
Flüssiggas attraktiv?
Bevor Sie irgendwelchen Werbesprüchen aufsitzen, sollten Sie sich ausgiebig und sachlich mit der Energieversorgung Ihres Neubaus auseinandersetzen. Von allen Energieträgern (ausgenommen Strom) ist Flüssiggas die teuereste Energie (ist ja schließlich ein Abfallprodukt der Erdölindustrie).
Passen Sie sorgfältig auf beim Vergleich der Einheiten: Flüssiggas wird in kg verkauft, Erdgas in m³, Öl in Liter und Holzpellets in Tonnen. Lediglich Strom wird in der einzig vergleichbaren Energiemenge kWh verkauft. Deshalb vorher mal umrechnen! Sie werden erstaunt sein ...
Mit sonnigem Gruß ... Lb
PS: :
Alle Formalitäten für einen Flüssiggas-Erdtank erledigt (selbstverständlich äußerst gerne und problemlos) Ihr Tanklieferant. Schließlich binden Sie sich ja für die nächsten Jahrzehnte an diese Energie ... -
Flüssiggas: Kostenvergleich mit Öl – Eine Beispielrechnung
Mal nachgerechnet ...
Hallo Herr Lüneborg,
Bitte korrigieren Sie mich wenn ich falsch liege :
Wenn ich den Energieinhalt der Brennstoffe vergleiche liege ich bei Öl bei etwa 11 kWh/l und bei Gas etwa bei 14 kWh/kg.
Berücksichtigt man bei Gas dir Dichte von 0,51 kg/l ergibt sich also
7,14 kWh/l.
Ölpreis liegt derzeit bei knapp 42 ct/l, also folgt daraus ein Kostenfaktor von 3,81 ct / kWh.
Beim Flüssiggas kostet der Liter knapp 36 ct.
Somit ergibt sich ein Kostenfaktor von 5,04 ct/kWh.
Wenn ich nun einen Energiebedarf von 18000 kWh/a ansetze, dann komm ich im Jahr auf einen Mehrauwand von 221,40 E.
Mein Planer hat mir (die für mich als Laien plausible Erklärung) dazu folgendes gesagt :- eine Gasheizungsanlage liegt mit den Kosten einer Ölheizungsanlage Gleichauf (auch inkl. eigenem Gastank im Garten)
- die Gasheizung hat besseren Wirkungsgrad, somit verringern sich die Mehrkosten
- den Mehrkosten gegenüber stehen die Ersparnisse bauseits bzgl. nicht notwendigem Kamin, nicht benötigter Öllagerräume usw.
Ich lasse mich gerne eines besseren Belehren wenn ich da einen Denkfehler mache und die Sache zu blauäugig sehe.
Wie sind denn die tatsächlichen realistischen Erfahrungswerte im Vergleich ÖL <=> Flüssiggas.
Ich denke eben auch deshalb an Flüssiggas weil das Neubaugebiet in den nächsten Jahren mit Erdgas erschlossen werden soll ...
Danke für eure Hilfe
Sven -
Flüssiggastank: Mietkosten vs. Erdwärmepumpe – Eine Analyse
Was er sagen wollte ist folgendes:
... in diesem Fall: Tank mieten aufstellen einbuddeln = Kosten. Dann Gasanschluss neu und alten Tank wieder abfahren = noch mehr Kosten. Schornsteinfeger = laufende Kosten. Dann lieber eine schöne ERdWP, die ist auf Dauer gesehen billiger und effektiver. BTW: sind 18.000 kW/h für nen Einfamilienhaus mit 140 m² nicht etwas hoch? -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 13.01.2026
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 13.01.2026
BauKI Hinweis:
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💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Wirtschaftlichkeit und Genehmigungsfähigkeit eines Flüssiggastanks im Garten als Alternative zum fehlenden Gasanschluss. Dabei werden die Kosten verschiedener Energieträger verglichen und die Vor- und Nachteile von Flüssiggas gegenüber Erdwärmepumpen abgewogen. Die Notwendigkeit einer umfassenden Kostenanalyse vor der Entscheidung für einen Flüssiggastank wird betont. Auch die langfristigen Kosten, wie Schornsteinfegergebühren, sollten berücksichtigt werden.
📊 Fakten/Zahlen: Im Beitrag Flüssiggas: Kostenvergleich mit Öl – Eine Beispielrechnung wird ein detaillierter Kostenvergleich zwischen Öl und Flüssiggas auf Basis des Energieinhalts und der aktuellen Preise durchgeführt. Es wird ein Kostenfaktor von 3,81 ct/kWh für Öl ermittelt. Diese Berechnung dient als Grundlage für die Bewertung der Wirtschaftlichkeit von Flüssiggas.
⚠️ Wichtig/Achtung: Der Beitrag Flüssiggastank vs. Alternativen: Kosten & Energieeffizienz warnt davor, sich ausschließlich auf Werbesprüche zu verlassen und empfiehlt eine sachliche Auseinandersetzung mit der Energieversorgung des Neubaus. Flüssiggas wird als teuerster Energieträger (ausgenommen Strom) eingestuft, da es ein Abfallprodukt der Erdölindustrie ist. Daher ist eine sorgfältige Prüfung der Wirtschaftlichkeit unerlässlich.
💰 Kosten: Im Beitrag Flüssiggastank: Mietkosten vs. Erdwärmepumpe – Eine Analyse werden die zusätzlichen Kosten für die Miete, Aufstellung und den späteren Abbau des Tanks im Falle eines Gasanschlusses thematisiert. Diese Kosten sollten bei der Entscheidung für oder gegen einen Flüssiggastank berücksichtigt werden. Zudem werden die laufenden Kosten für den Schornsteinfeger erwähnt.
👉 Handlungsempfehlung: Es wird empfohlen, vor der Installation eines Flüssiggastanks eine umfassende Kostenanalyse durchzuführen und alternative Heizsysteme wie Erdwärmepumpen in Betracht zu ziehen. Der Beitrag Flüssiggas: Kostenvergleich mit Öl – Eine Beispielrechnung bietet eine Grundlage für einen solchen Kostenvergleich. Es ist ratsam, sich nicht nur auf die Anschaffungskosten zu konzentrieren, sondern auch die langfristigen Betriebskosten zu berücksichtigen.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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