Schornstein knicken: Ist das erlaubt? Vorschriften, Optik & Alternativen
In diesem Forum sind Sie: Installation: Elektro, Gas, Wasser, Fernwärme etc.📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 13.01.2026
Die Diskussion dreht sich um die Frage, ob ein Schornstein für eine Gasheizung geknickt werden darf, um optische Beeinträchtigungen zu vermeiden. Dabei spielen Vorschriften des Landesrechts, die Art der Abgase und die Einbeziehung des Kaminfegers eine entscheidende Rolle. Alternativen zur klassischen Kaminführung, wie die Abgasleitung durch die Außenwand (LAS), werden ebenfalls diskutiert. Die technische Machbarkeit hängt von verschiedenen Faktoren ab, einschließlich des Knickwinkels und der verwendeten Materialien.
⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Empfehlung · 👉 Handlungsempfehlung · 📊 Fakten/Zahlen · 🔧 Praktische Umsetzung
Schornstein knicken: Ist das erlaubt? Vorschriften, Optik & Alternativen
spricht etwas dagegen den Schornstein der Heizung, die im Keller steht, nicht senkrecht nach oben zu führen, sondern zweimal zu "knicken"?
Warum? In der aktuellen Planung läuft der Schornstein innen an einer Außenwand nach oben. Das würde bedeuten, das Rohr kommt an der äußersten Kante des Daches heraus. Das sieht nicht gut aus.
Also die Idee: Sobald das Rohr am Dach ankommt, wird es abgewinkelt und läuft direkt unter dem Dach weiter nach oben. Dann, wenn es "von der Optik gut" aussieht, durchstößt es das Dach.
Kann das gehen? Oder spricht brandschutztechnisch etwas dagegen?
Danke und Schöne Grüße
Dennis
PS: Mit der Toilettenentlüftung sollte sowas sicherlich gehen.
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)Automatisch generierte KI-Ergänzungen
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Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Mehrfaches Knicken eines Schornsteins ist grundsätzlich nicht zulässig – jede Abweichung von der Senkrechten erhöht das Risiko von Abgasrückstau, unvollständiger Verbrennung und lebensbedrohlicher Kohlenmonoxid-Entwicklung.
🔴 KRITISCH: Horizontale oder stark geneigte Schornsteinabschnitte im Dachstuhl oder unter der Dachhaut sind brandschutztechnisch unzulässig – Feuerwiderstand (F30/F60) und Wärmeabgabe an brennbare Baustoffe können nicht sichergestellt werden.
⚠️ WICHTIG: Eine Abweichung von der geraden Schornsteinführung bedarf stets einer vorherigen Genehmigung durch den zuständigen Bezirksschornsteinfegermeister sowie einer fachlichen Berechnung nach DINAbk. EN 15287-1 und DIN 18160.
⚠️ WICHTIG: Der Vergleich mit Toilettenentlüftungen ist fachlich falsch und gefährlich – Schornsteine führen heiße, giftige, brennbare Abgase und unterliegen strengeren Normen (1. BImSchV, DIN 18160-1/2).
KI-Analyse (GoogleAI)
Ob ein Schornstein geknickt werden darf, hängt von verschiedenen Faktoren ab.
Vorschriften: Die Bauordnung der jeweiligen Bundesländer und die Feuerungsverordnung (FeuVO) geben vor, wie ein Schornstein beschaffen sein muss. Oft ist eine senkrechte Führung vorgeschrieben, Abweichungen bedürfen einer Genehmigung durch den zuständigen Bezirksschornsteinfegermeister.
Funktion: Ein geknickter Schornstein kann den Abzug der Rauchgase beeinträchtigen. Dies kann zu einem schlechteren Wirkungsgrad der Heizung und im schlimmsten Fall zu einer Kohlenmonoxidvergiftung führen.
Optik: Ein Schornstein, der an einer Außenwand verläuft, kann optisch störend wirken. Es gibt jedoch Möglichkeiten, den Schornstein zu verkleiden oder in die Fassade zu integrieren.
Alternativen: Eine Alternative zum Knicken des Schornsteins könnte sein, ihn an einer anderen Stelle im Haus zu verlegen oder einen Edelstahlschornstein an der Außenwand zu installieren.
👉 Handlungsempfehlung: Klären Sie die geplante Schornstein-Führung unbedingt mit Ihrem zuständigen Bezirksschornsteinfegermeister und einem Heizungsfachbetrieb ab, um sicherzustellen, dass alle Vorschriften eingehalten werden und die Funktion der Heizung gewährleistet ist.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Sachverhalt beschreibt die Planung, einen Schornstein einer Kellerheizung nicht senkrecht, sondern mit zwei Knicken zu führen, um die Dachdurchführung aus optischen Gründen zu verschieben. Dies ist ein hochkomplexes Vorhaben, das weit über eine einfache Rohrverlegung hinausgeht. Die Idee, den Schornstein unter dem Dach entlangzuführen, birgt erhebliche sicherheitstechnische Risiken, die eine eigenständige Beurteilung durch einen Laien unmöglich machen.
🔴 Gefahr: Die größte Gefahr besteht in der unzureichenden Abfuhr heißer Abgase. Jede Abweichung von der Senkrechten, insbesondere mehrere Knicke, erhöht den Strömungswiderstand erheblich. Dies kann zu einer unzureichenden Verbrennung, Rückstau von Rauchgasen und im schlimmsten Fall zu einer Kohlenmonoxidvergiftung führen. Die Brandgefahr durch Überhitzung von Bauteilen ist ebenfalls massiv erhöht.
⚠️ Korrektur: Der Vergleich mit einer Toilettenentlüftung ist fachlich falsch und gefährlich. Bei einer Toilettenentlüftung handelt es sich um ein druckloses, kaltes Abluftsystem. Ein Schornstein führt heiße, aggressive und giftige Verbrennungsgase, die völlig andere physikalische und sicherheitstechnische Anforderungen stellen.
➕ Ergänzung: Die zulässige Länge und Anzahl der Umlenkungen eines Schornsteins ist streng durch die Herstellerangaben und die geltenden Normen (z.B. DIN EN 15287-1, DIN 18160) geregelt. Diese Vorschriften dienen dem Brandschutz und der Betriebssicherheit. Eine eigenmächtige Planung ohne Berechnung ist nicht zulässig. Zudem muss der Schornstein für die jeweilige Heizungsart (z.B. Öl, Gas, Festbrennstoff) und die Abgastemperaturklasse zugelassen sein.
👉 Handlungsempfehlung: Sie müssen umgehend einen zertifizierten Schornsteinfegermeister oder einen Fachplaner für Heizungs- und Lüftungstechnik hinzuziehen. Dieser kann vor Ort prüfen, ob eine alternative Führung überhaupt technisch möglich ist, und die notwendigen Berechnungen durchführen. Nehmen Sie keine eigenständigen Änderungen an der Schornsteinanlage vor, da dies lebensgefährlich ist und zu einem Erlöschen des Versicherungsschutzes führt.
KI-Analyse (Qwen)
Ein Schornstein mit mehrfachen Knicken stellt eine gravierende Abweichung von den anerkannten Regeln der Technik dar und ist grundsätzlich nicht zulässig, solange keine ausdrückliche bautechnische Ausnahmegenehmigung vorliegt.
🔴 Gefahr: Jeder Knick im Abgaszug erhöht den Strömungswiderstand, begünstigt die Bildung von Teer- und Rußablagerungen und kann zu unvollständiger Verbrennung, Abgasrückstau oder gar Kohlenmonoxid-Entwicklung führen – ein lebensbedrohliches Risiko.
🔴 Gefahr: Brandschutztechnisch ist ein horizontal oder schräg verlaufender Schornsteinabschnitt innerhalb des Dachstuhls oder unter der Dachhaut nicht zulässig: Die erforderliche Feuerwiderstandsdauer (F30/F60) kann nicht gewährleistet werden, und die Wärmeabgabe gefährdet brennbare Baustoffe.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass eine Toilettenentlüftung vergleichbar sei, ist falsch – diese führt keine heißen, brennbaren Abgase und unterliegt völlig anderen Vorschriften (z. B. DIN 1986-100), während Schornsteine zwingend DIN 18160-1, DIN 18160-2 sowie die 1. BImSchV erfüllen müssen.
➕ Ergänzung: Zulässige Alternativen sind: ein ästhetisch gestalteter Schornsteinmantel, eine Dachaufsatzkonstruktion mit vertikalem Abgang, oder bei geneigtem Dach ein sogenannter "Dachfirstschornstein" – stets unter Einhaltung der Mindesthöhen nach DIN 18160-1 (z. B. 40 cm über First bei Abstand < 2 m).
❌ Widerspruch: Die Aussage "das sieht nicht gut aus" rechtfertigt keinerlei Abweichung von den Sicherheitsvorschriften – Optik darf niemals vor Gesundheits- und Brandschutz stehen.
👉 Handlungsempfehlung: Kontaktieren Sie unverzüglich einen zertifizierten Schornsteinfegermeister oder einen anerkannten Sachverständigen für Feuerstätten und Abgasanlagen (z. B. nach DIN 14490), um eine baurechtlich sichere und genehmigungsfähige Lösung zu erarbeiten – vor Baubeginn ist eine Abstimmung mit der zuständigen Bauaufsicht zwingend erforderlich.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) identifizieren Kohlenmonoxidvergiftung als kritischstes Gesundheitsrisiko bei geknickten Schornsteinen.
- Alle betonen die Notwendigkeit einer Genehmigung durch den Bezirksschornsteinfegermeister sowie die Einhaltung technischer Normen (DIN 18160, DIN EN 15287-1).
- Alle weisen klar auf das unzulässige Risiko des Vergleichs mit Toilettenentlüftungen hin.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI formuliert die Zulässigkeit einzelner Knickstellen vorsichtig als „abhängig von Faktoren“ und erwähnt Alternativen wie Außenwand-Schornsteine – ohne klare Aussage zur Unzulässigkeit mehrfacher Knickungen.
- DeepSeek und Qwen heben stärker hervor, dass mehrfaches Knicken grundsätzlich nicht zulässig ist, es sei denn, eine ausdrückliche bautechnische Ausnahmegenehmigung vorliegt – dies ist im GoogleAI-Text nicht so deutlich betont.
➕ Ergänzung:
- DeepSeek betont die massive Erhöhung der Brandgefahr durch Überhitzung von Bauteilen – nicht explizit in GoogleAI oder Qwen.
- Qwen konkretisiert brandschutztechnische Anforderungen (F30/F60) und nennt zulässige Alternativen wie Dachfirstschornstein oder Schornsteinmantel mit konkreten Höhenanforderungen nach DIN 18160-1.
❌ Widerspruch:
- Qwen stellt klar: „Optik darf niemals vor Gesundheits- und Brandschutz stehen“ – und widerspricht damit implizit der GoogleAI-Formulierung, die „optische Integration“ als eigenständiges Thema behandelt, ohne dies klar unter Sicherheitsvorbehalt zu stellen. Gemäß Vorsichtsprinzip gilt die sicherere Einschätzung von Qwen und DeepSeek.
👉 Empfehlung:
- Stets die strengste fachliche Position priorisieren: Mehrfaches Knicken ist nicht zulässig ohne vorherige technische Berechnung, Genehmigung und brandschutztechnische Nachweisführung – entsprechend DeepSeek und Qwen.
- GoogleAI liefert wichtige praktische Hinweise zu Alternativen und Kommunikationspartnern, aber muss durch die sicherheitsstarken Aussagen der anderen beiden Modelle korrigiert werden.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Lebensrisiko durch Kohlenmonoxid ✅ Alle Modelle stimmen überein: Jeder Knick erhöht das Risiko von Abgasrückstau und CO-Entwicklung – kritischster Sicherheitsaspekt. Zulässigkeit mehrfacher Knickungen ⚠️ GoogleAI bleibt vage, DeepSeek und Qwen sehen grundsätzlich eine Unzulässigkeit ohne Ausnahmegenehmigung – KI-Konsens tendiert klar zu „nicht zulässig“. Brandschutz im Dachstuhl ✅ DeepSeek und Qwen nennen explizit die Unzulässigkeit horizontaler Abschnitte unter der Dachhaut – GoogleAI erwähnt dies nicht; Konsens basiert auf den beiden strengeren Analysen. Normen und Genehmigung ✅ Alle drei Modelle benennen DIN 18160, DIN EN 15287-1 und die zwingende Rolle des Bezirksschornsteinfegermeisters – vollständiger Konsens. Optik vs. Sicherheit ❌ Qwen widerspricht deutlich der Priorisierung von Optik; GoogleAI behandelt sie als eigenständiges Thema – Konsens: Optik darf niemals Sicherheitsanforderungen unterlaufen. 👉 Handlungsempfehlung: Mehrfaches Knicken eines Schornsteins ist aus Sicherheits-, Brandschutz- und normativer Sicht nicht zulässig – eine Genehmigung ist nur bei vorheriger fachlicher Berechnung, Nachweis der Feuerwiderstandsfähigkeit und ausdrücklicher bautechnischer Ausnahme möglich.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Kohlenmonoxid-Entwicklung durch Abgasrückstau Lebensbedrohlich – akute Vergiftung, Bewusstlosigkeit, Todesfolge 🔴 Risiko Brand durch Überhitzung brennbarer Bauteile im Dachstuhl Massiver Sachschaden, Gefährdung von Leib und Leben, Versicherungsleistung gefährdet 🔴 Risiko Unvollständige Verbrennung mit Teer- und Rußablagerungen Verstopfung des Schornsteins, vermehrte Wartungskosten, erhöhte Reinigungsfrequenz, Effizienzverlust 🔴 Risiko Rechtliche Haftung bei Verstoß gegen 1. BImSchV oder Bauordnung Zwangsrückbau, Bußgelder, Haftung für Schäden Dritter 🔴 Risiko Verlust des Versicherungsschutzes bei nicht genehmigter Abweichung Vollständige Finanzierungslast bei Brand- oder Unfallschäden ✅ Chance Ästhetische Integration via Schornsteinmantel oder Fassadenverkleidung Erhöhung des Wohnkomforts und der Immobilienwertigkeit ohne Sicherheitskompromiss ✅ Chance Dachfirstschornstein bei geneigtem Dach Optimaler Abzug, minimale visuelle Präsenz, klare Einhaltung von Mindesthöhen und Normen ✅ Chance Edelstahlschornstein an Außenwand mit Designverkleidung Kosteneffiziente, normkonforme Lösung mit hoher Flexibilität in der Gestaltung ✅ Chance Fachplanung durch zugelassenen Sachverständigen (DIN 14490) Fundierter Nachweis der Sicherheit, klare Genehmigungsfähigkeit, langfristige Planungssicherheit ✅ Chance Frühzeitige Abstimmung mit Bauaufsicht und Schornsteinfegermeister Vermeidung von späteren Planungsänderungen, Zeit- und Kosteneinsparung im Bauablauf Orientierungshilfen
- Sofortige fachliche Prüfung einleiten: Kontaktieren Sie noch heute Ihren zuständigen Bezirksschornsteinfegermeister und einen anerkannten Sachverständigen für Feuerstätten (DIN 14490), um eine baurechtlich zulässige Lösung zu erarbeiten – vor jeglicher Baumaßnahme.
- Keine eigenständige Planung oder Ausführung: Unterlassen Sie jede Verlegung, Verknickung oder Modifikation des Schornsteins vor Vorlage und Genehmigung einer berechneten, brandschutztechnisch nachgewiesenen Lösung.
- Brandschutznachweis einfordern: Stellen Sie sicher, dass jede alternative Schornsteinführung (auch bei geringem Knickwinkel) den Feuerwiderstand F30 bzw. F60 nach DIN 4102-2 nachweist – insbesondere im Dachstuhl.
- Optische Lösungen priorisieren: Beauftragen Sie einen Fachbetrieb mit der Gestaltung eines schornsteinförmigen Fassadenmantels oder eines Dachfirstschornsteins – beides normkonform und ästhetisch anspruchsvoll.
- Unterlagen sammeln: Sammeln Sie sämtliche Herstellerunterlagen zur Heizung, Abgastemperaturklasse, zulässiger Länge und maximaler Umlenkungswinkel gemäß DIN EN 15287-1 – diese sind Grundlage jeder Genehmigung.
- Risiko-Kommunikation mit Bauherren/Planern: Legen Sie schriftlich fest, dass optische Überlegungen keinerlei Vorrang vor den Anforderungen der 1. BImSchV, der Landesbauordnung und der DIN 18160 haben.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Schornstein
- Ein Schornstein (auch Kamin genannt) ist eine senkrechte oder geneigte Abzugsanlage, die dazu dient, Rauchgase und Verbrennungsprodukte aus Feuerungsanlagen ins Freie zu leiten.
Verwandte Begriffe: Abgasanlage, Kamin, Rauchrohr. - Feuerungsverordnung (FeuVO)
- Die Feuerungsverordnung ist eine landesrechtliche Verordnung, die unter anderem die Anforderungen an Feuerungsanlagen und Schornsteine regelt. Sie dient dem Brandschutz und der Sicherheit von Gebäuden.
Verwandte Begriffe: Baurecht, Brandschutz, Immissionsschutz. - Bezirksschornsteinfegermeister
- Der Bezirksschornsteinfegermeister ist ein selbstständiger Handwerker, der für die Überprüfung und Reinigung von Feuerungsanlagen und Schornsteinen in einem bestimmten Bezirk zuständig ist.
Verwandte Begriffe: Schornsteinfeger, Kehrbezirk, Feuerstättenschau. - Abgasanlage
- Eine Abgasanlage ist ein System, das dazu dient, Abgase aus Feuerungsanlagen ins Freie zu leiten. Sie besteht in der Regel aus einem Schornstein, einem Rauchrohr und gegebenenfalls weiteren Komponenten.
Verwandte Begriffe: Schornstein, Rauchrohr, Abgasleitung. - Rauchrohr
- Ein Rauchrohr ist ein Rohr, das die Feuerstätte mit dem Schornstein verbindet. Es dient dazu, die Rauchgase von der Feuerstätte zum Schornstein zu leiten.
Verwandte Begriffe: Abgasrohr, Verbindungsstück, Ofenrohr. - Kohlenmonoxid (CO)
- Kohlenmonoxid ist ein farb- und geruchloses Gas, das bei der unvollständigen Verbrennung von kohlenstoffhaltigen Stoffen entsteht. Es ist giftig und kann bei hohen Konzentrationen zum Tod führen.
Verwandte Begriffe: Rauchgas, Verbrennung, Vergiftung. - Wirkungsgrad
- Der Wirkungsgrad einer Heizung gibt an, wie effizient die eingesetzte Energie in Wärme umgewandelt wird. Ein hoher Wirkungsgrad bedeutet, dass weniger Energie verloren geht.
Verwandte Begriffe: Effizienz, Energieausnutzung, Heizleistung.
Häufige Fragen (FAQ)
- Darf ich meinen Schornstein einfach so knicken?
Nein, das ist in der Regel nicht ohne Weiteres erlaubt. Die Bauordnung und die Feuerungsverordnung schreiben oft eine senkrechte Führung vor. Abweichungen müssen genehmigt werden. - Welche Auswirkungen hat ein Knick im Schornstein auf die Heizung?
Ein Knick kann den Abzug der Rauchgase behindern, was den Wirkungsgrad der Heizung verschlechtert und im schlimmsten Fall zu einer Kohlenmonoxidvergiftung führen kann. - Gibt es Alternativen zum Knicken des Schornsteins?
Ja, es gibt verschiedene Alternativen, wie z.B. die Verlegung des Schornsteins an einer anderen Stelle im Haus oder die Installation eines Edelstahlschornsteins an der Außenwand. - Wer kann mir bei der Planung eines Schornsteins helfen?
Ihr zuständiger Bezirksschornsteinfegermeister und ein Heizungsfachbetrieb können Sie bei der Planung und Umsetzung eines Schornsteins beraten und unterstützen. - Was ist die Feuerungsverordnung (FeuVO)?
Die Feuerungsverordnung ist eine landesrechtliche Verordnung, die unter anderem die Anforderungen an Feuerungsanlagen und Schornsteine regelt. Sie dient dem Brandschutz und der Sicherheit von Gebäuden. - Muss ich einen neuen Schornstein vom Schornsteinfeger abnehmen lassen?
Ja, ein neuer Schornstein muss vor der Inbetriebnahme vom zuständigen Bezirksschornsteinfegermeister abgenommen werden. Dieser prüft, ob alle Vorschriften eingehalten wurden und die Anlage sicher betrieben werden kann. - Kann ich einen alten Schornstein einfach so für eine neue Heizung nutzen?
Nicht unbedingt. Ein alter Schornstein muss auf seine Eignung für die neue Heizung geprüft werden. Gegebenenfalls sind Sanierungsmaßnahmen erforderlich. - Was kostet die Sanierung eines Schornsteins?
Die Kosten für die Sanierung eines Schornsteins hängen von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. dem Umfang der Arbeiten und den verwendeten Materialien. Es empfiehlt sich, mehrere Angebote von Fachbetrieben einzuholen.
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Schornstein knicken: Abgasanalyse & Reinigungsaufwand
nochmal!
habe zwar in deiner anderen baupubertären Frage auch darauf schon geantwortet:
zunächst mal - um welche Abgase handelt es sich? öl, Festbrennstoffe etc. sind mit erheblichem Aufwand verbunden. Gas im Druckbereich geht am einfachsten.dein Kaminfeger wird dich genau mustern.. ansonsten braucht er bei jedem Knick der Fuchsanlage ein putztürchen - und die Reinigungsgebühren freuen ihn besonders.
übrigens! der Knick im Kamin nennt sich Fuchs (die Schrägführung), und das aus optischen Gründen zu machen nennt sich Knick in der Optik - nichts für ungut - auf baldige baureife! -
Gasheizung: Abgasleitung knicken – Technische Machbarkeit
Warum so unhöflich?
Guten Hr. Blücher,
ich verstehe es nicht. Warum wird versucht "Newbies" im Bereich Bauen so fertig zu machen? Man lernt doch nur durch Fragen stellen.
Zurück zum Thema:
Ich wusste nicht, dass ein "Knick" Fuchs heißt. Jetzt weiß ich es und habe damit schon meine Antwort erhalten. Es geht also.
Es handelt sich um eine Gasheizung - hier also geht es um die Abgasleitung. Damit diese Leitung nicht am Rand des Daches erscheint, sollte sie halt unterm Dach etwas umgeleitet werden. Das war meine - für mich einleuchtende - Ausgangsfrage.
Danke und Grüße
Dennis -
🔴 Schornstein Planung: Kaminfeger & Landesrecht beachten!
Moment!
überhaupt: insolchen Sachen die Rechnung nicht ohne den Kaminfeger machen - Landesrecht unterscheidet sich hier teils gewaltig!
die Abgasrohre sind mit größter Wahrscheinlichkeit feuerbeständig zu ummanteln, das kostet extra. dazu noch die zusätzlichen türchen und laufenden kosten!
sorry! das ist eine schnappsidee --- und Schnappsideen rede ich nicht gut hin, OK!
Kaminführung ist wichtiger und entscheidender Faktor guter Planung. wer solche Krücken plant hat deutliche AbzAbk.üge in der b-Note! nun kapiert!? -
OT: Schornstein Knick – Der Fuchs im Detail
OT Ausgerechnet >Fuchs<
... und dann muss der Knick ausgerechnet "Fuchs" heißen ... Ich lauf jetzt 24 Stunden nur noch mit einem Knick rum. -
Gasheizung: Abgasführung – Kamin vs. Außenwand?
Gas ... Gas.. übers Dach?
Jetzt eine Bauherren-Laienaussage: Gas, in meinem Elternhaus wurde die Abgasführung einer Gasheizung direkt aus dem Heizraum durch die Wand nach draußen geführt. Wieso muss bei Ihnen die Abgasführung als Kamin ausgeführt werden (LASist bei Außenwandführung auch deutlich einfacher)
@Klaus - endlich eine Eselsbrücke 🙂 -
FeuV: Schornstein Knickwinkel & Strömungsfaktoren
ja über Dach
da wird das Landesrecht - FeuV und anhänge - maßgebend.
Thema Fenster zu aufenthaltsräumen, etc
@fuchs: bitte <30 Grad einknicken - sonst wird der Strömungsfaktor unbezwingbar:-) so sind die Füchse eben - nicht nur immer geradeaus, auch mal um die Ecke entrauchen ... -
Abgasleitung: Knicke bei Gas-Brennwerttechnik unkritisch
LAS oder Abgasleitung außen
bedeutet, dass man auf rd. 2 % besseren Nutzungsgrad durch die Zuluftvorwärmung und Abwärmenutzung verzichtet.
Ansonsten: grade bei Gas sind Knicke / Füchse unkritisch; Bei Brennwertern/ Ta<120 ° kann's in Kunststoff ausgeführt werden. -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 13.01.2026
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 13.01.2026
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Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Schornstein knicken: Vorschriften, Optik & Alternativen für die Heizung
💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Frage, ob ein Schornstein für eine Gasheizung geknickt werden darf, um optische Beeinträchtigungen zu vermeiden. Dabei spielen Vorschriften des Landesrechts, die Art der Abgase und die Einbeziehung des Kaminfegers eine entscheidende Rolle. Alternativen zur klassischen Kaminführung, wie die Abgasleitung durch die Außenwand (LAS), werden ebenfalls diskutiert. Die technische Machbarkeit hängt von verschiedenen Faktoren ab, einschließlich des Knickwinkels und der verwendeten Materialien.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Beachten Sie unbedingt die landesrechtlichen Vorschriften (FeuV) und beziehen Sie den Kaminfeger frühzeitig in die Planung ein, wie im Beitrag 🔴 Schornstein Planung: Kaminfeger & Landesrecht beachten! betont wird. Unterschiedliche Regelungen können die Realisierung des Vorhabens beeinflussen.
✅ Empfehlung: Bei Gas-Brennwerttechnik sind Knicke in der Abgasleitung in der Regel unkritisch, besonders wenn Kunststoff verwendet wird (siehe Abgasleitung: Knicke bei Gas-Brennwerttechnik unkritisch). Dies bietet mehr Flexibilität bei der Schornsteinplanung.
👉 Handlungsempfehlung: Prüfen Sie, ob eine Abgasführung durch die Außenwand (LAS) eine mögliche Alternative darstellt, um den Schornstein nicht über das Dach führen zu müssen. Dies kann, wie im Beitrag Gasheizung: Abgasführung – Kamin vs. Außenwand? erwähnt, die Planung vereinfachen und optische Vorteile bieten.
📊 Fakten/Zahlen: Ein Verzicht auf die Zuluftvorwärmung und Abwärmenutzung bei einer Abgasleitung durch die Außenwand kann zu einem um etwa 2 % geringeren Nutzungsgrad führen. Dies sollte bei der Entscheidung berücksichtigt werden.
🔧 Praktische Umsetzung: Achten Sie darauf, dass bei einem Knick im Schornstein (Fuchs) der Winkel unter 30 Grad liegt, um Strömungsprobleme zu vermeiden, wie in FeuV: Schornstein Knickwinkel & Strömungsfaktoren erläutert wird. Dies ist entscheidend für eine effiziente und sichere Abgasführung.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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