Kürzlich haben wir an den Innenwänden vor allem in den Ecken und bis circa 0,5 Meter über Fußbodenhöhe zunächst ein paar Schimmelflecken (rund, verteilt, bis circa 2-3 cm Durchmesser) auf der Raufasertapete bemerkt.
Den Schimmel haben wir entfernt (mit Schimmelmittel), dabei aber heute festgestellt, dass die Wände im unteren Bereich/ bis circa 0,5 Meter ab Bodenhöhe nass bzw. sehr feucht sind, die Tapete schiebt teilweise "Wellen". Habe ein Stück von der Tapete entfernt, dahinter ist wohl eine Gipsplatte, die ebenfalls feucht ist.
Zur Wohnung:
- Mehrfamilienhaus im Dachgeschoss,
- Baujahr circa 1950-60, wurde laut Vermieter vor circa 1996 isoliert, unter Tapete vermutlich Gipsplatten,
- Kunststoff-Fenster (keinerlei Feuchtigkeit und Nässe an den Fenstern sichtbar) ,
- Heizung: Gas-Zentral (es wurde und wird jeden Tag 2 x Mal stoßgelüftet), es stehen keine! Möbel vor den feuchten Wänden,
- bei den feuchten Innenwänden handelt es sich auch um Außenwände
Zur Frage:
Wir erwägen, bevor wir uns mit dem Vermieter auseinander setzten bzw. die Wohnung komplett neu tapezieren, zunächst selbst ein Gutachten zu beauftragen, um die Ursache zu klären.
Wir gehen davon aus, dass es nicht am Lüftungsverhalten liegt, weil die betreffenden Räume von uns in der Regel täglich 2 x stoßgelüftet und beheizt wurden/werden.
Gibt es hierfür die Möglichkeit, im Raum Stuttgart einen geeigneten neutralen Gutachter zu beauftragen, wie lange dauert so was circa und was würde so ein Gutachten circa kosten?
Wir freuen uns über jeden Hinweis dazu, vielen Dank für Ihre Hilfe,