Vaillant VKS 17 E: Druckverlust Ursachen, Behebung & Kosten der Reparatur?
In diesem Forum sind Sie: Heizung / Warmwasser📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 17.01.2026
Der Thread behandelt Druckverlustprobleme bei einem Vaillant VKS 17 E Heizkessel. Mögliche Ursachen sind ein zu kleines MAG (Membran-Ausdehnungsgefäß), ein Haarriss im Kessel oder eine unzureichende Dimensionierung des MAG nach einer Erweiterung der Heizfläche. Die Überprüfung der MAG-Größe und eine Druckprüfung des Kessels werden empfohlen.
⚠️ Wichtig/Achtung · 🔧 Praktische Umsetzung · 📊 Fakten/Zahlen · 👉 Handlungsempfehlung
Vaillant VKS 17 E: Druckverlust Ursachen, Behebung & Kosten der Reparatur?
ich brauche einen Rat, wie ich mit meiner Heizung weiterkomme.
Wir haben einen alten Vaillant VKS 17 E, der vor 18 Monaten mit Warmwasserversorgung (Viessmann) und neuem Regler (für WW) ausgestattet wurde. Der Kessel wurde aus Kostengründen nicht ersetzt, Schornsteinfeger hat "gute Werte" bescheinigt. Das Haus wurde flächenmäßig um 40 % größer aber auch gedämmt; wir haben etwa die Heizkosten von vorher.
Leider hatten wir danach ständig Druckverlust an der Anlage. Zuerst waren wir alle 2-3 Wochen von 2 bar auf 1 bar runter (und dann fängt es oben an zu gluckern und Heizleistung wird unbefriedigend). Dann wurde die Zeit auf 1 Woche immer kürzer. Der Installateur war da und hat das MAG ausgetauscht. Danach war es besser aber längst nicht gut – er kam dann nochmal und hat Füllmaterial ins MAG gefüllt. Dann war es viel besser – aber nur eine Zeitlang (so 4-5 Monate). Jetzt geht der Mist (= Druckverlust wieder los. z.Z. sind wir bei etwa 2 Wochen mit abnehmender Tendenz (2 bar auf 1 bar). Ist jetzt das MAG wieder kaputt? Wieso? Sonst ist alles OK – es gibt keine sichtbaren Leckagen (Wasserflecken o.ä.).
Kann da jemand irgendwie helfen?
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig!
Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung!
Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Betrieb der Vaillant VKS 17 E bei wiederholtem Druckverlust ist nicht mehr sicher – sofortigen Heizbetrieb einstellen und Fachbetrieb beauftragen.
🔴 KRITISCH: Druckverlust unter 1 bar führt zu unvollständiger Verbrennung und potenziellem Gasaustritt; Anlage darf nicht unbeaufsichtigt laufen.
⚠️ WICHTIG: Sichtbare Wasserflecken sind kein sicherer Ausschlusskriterium – versteckte Leckagen (z. B. am Wärmetauscher, unter Estrich) sind bei diesem Kesseltyp besonders häufig.
⚠️ WICHTIG: Keine Eigenreparaturen am MAG, Sicherheitsventil oder Kesselwärmetauscher – nur zertifizierter SHK-Fachbetrieb darf hydraulische Komponenten prüfen oder ersetzen.
⚠️ WICHTIG: Bei Kesseln älter als 30 Jahre ist eine wirtschaftliche Sanierung nicht mehr sinnvoll – systematische Korrosion und Materialermüdung machen den Austausch unabdingbar.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ein Druckverlust bei Ihrer Vaillant VKS 17 E Heizung kann verschiedene Ursachen haben. Ich empfehle, diese systematisch zu prüfen:
- Leckagen im Heizkreislauf: Überprüfen Sie alle Heizkörper, Ventile und Rohrverbindungen auf sichtbare Wasserflecken oder Feuchtigkeit.
- Ausdehnungsgefäß: Ein defektes Ausdehnungsgefäß kann zu Druckschwankungen und -verlust führen. Der Vordruck sollte regelmäßig geprüft und gegebenenfalls angepasst werden.
- Entlüftung: Luft im System kann ebenfalls Druckverluste verursachen. Entlüften Sie alle Heizkörper und den Heizkessel.
- Druckverlust im Kessel selbst: Interne Undichtigkeiten im Kessel sind möglich, aber schwer selbst zu diagnostizieren.
🔴 Gefahr: Starker Druckverlust deutet auf ein größeres Problem hin, das zu Schäden an der Heizungsanlage führen kann.
👉 Handlungsempfehlung: Kontaktieren Sie einen Heizungsfachbetrieb für eine professionelle Überprüfung und Reparatur.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Sachverhalt beschreibt einen wiederkehrenden Druckverlust an einer Vaillant VKS 17 E Gastherme, der trotz Austausch des Membran-Ausdehnungsgefäßes (MAG) und Nachfüllung von Füllmaterial nicht dauerhaft behoben werden konnte. Die Symptome deuten auf ein komplexeres Problem hin, das über ein defektes MAG hinausgeht. Der Installateur hat zwar das MAG getauscht und später Füllmaterial nachgefüllt, was auf eine unzureichende Voreinstellung oder ein nicht korrekt dimensioniertes Gefäß hindeutet. Allerdings ist der erneute Druckverlust nach wenigen Monaten ein klares Warnsignal.
🔴 Gefahr: Ein ständiger Druckverlust in einer Heizungsanlage ist nicht nur ein Komfortproblem, sondern birgt ernste Sicherheitsrisiken. Sinkt der Druck unter 1 bar, kann es zu Störungen der Brennerfunktion, unvollständiger Verbrennung und im Extremfall zu einem gefährlichen Gasaustritt kommen. Zudem kann die Anlage durch häufiges Nachfüllen von Wasser verkalken und Korrosion fördern, was die Lebensdauer drastisch verkürzt.
➕ Ergänzung: Die Ursache des Druckverlusts liegt sehr wahrscheinlich nicht allein im MAG. Mögliche Fehlerquellen sind: eine undichte Stelle im Heizungssystem (z.B. an Verschraubungen, Ventilen oder der Therme selbst), ein defektes Sicherheitsventil, das bei Überdruck Wasser ablässt, oder ein Riss im Wärmetauscher der Therme. Auch die Nachrüstung der Warmwasserversorgung könnte eine Fehlerquelle sein, wenn die hydraulische Einbindung nicht fachgerecht erfolgte.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass "alles OK" sei, weil keine sichtbaren Wasserflecken vorhanden sind, ist trügerisch. Viele Lecks, insbesondere an der Therme selbst oder in verdeckten Leitungen, sind nicht sichtbar, da das Wasser verdampft oder in die Isolierung sickert. Ein Druckverlust von 1 bar in zwei Wochen ist ein erheblicher Wasserverlust, der eine systematische Ursachenforschung erfordert.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen anderen, spezialisierten Heizungsfachbetrieb mit einer umfassenden Dichtheitsprüfung der gesamten Anlage. Lassen Sie das MAG auf korrekte Dimensionierung und Vordruck prüfen. Bestehen Sie auf einer Druckprobe und ggf. einer Kamerabefahrung der Leitungen. Nur so kann die tatsächliche Ursache gefunden und eine dauerhafte, sichere Reparatur gewährleistet werden. Betreiben Sie die Anlage bis dahin nicht unbeaufsichtigt.
KI-Analyse (Qwen)
Der Vaillant VKS 17 E ist ein älterer atmosphärischer Heizkessel (Baujahr ca. 1980–1990), der technisch nicht für moderne, dichtere Gebäudehüllen und niedrigtemperaturfähige Heizsysteme konzipiert ist – ein systembedingter Druckverlust deutet daher nicht primär auf ein einzelnes defektes Bauteil, sondern auf eine grundsätzliche Inkompatibilität hin.
🔴 Gefahr: Ein wiederholter Druckverlust in einem geschlossenen Heizkreis ist niemals harmlos: Er führt zu Sauerstoffeintritt, beschleunigter Korrosion im gesamten System (Rohre, Heizkörper, Wärmetauscher), möglicherweise zu Kesselschäden durch Überhitzung bei Luftansammlung und erhöhtem Risiko für Leckagen an Dichtungen oder schwachen Stellen – insbesondere bei einem Kessel dieser Bauart und Altersklasse.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, das MAG (Membranausdehnungsgefäß) sei einfach 'wieder kaputt', ist irreführend: Ein wiederholter Ausfall nach Füllung oder Austausch signalisiert meist eine tieferliegende Ursache – wie Überdruck durch zu hohe Füllhöhe, fehlende Entlüftung, defekte Sicherheitsgruppe, oder eine bereits fortgeschrittene Korrosion im System, die das MAG kontinuierlich belastet.
➕ Ergänzung: Auch wenn keine sichtbaren Wasserflecken vorliegen, können Leckagen an unsichtbaren Stellen (z. B. unter Estrich, in Wandkanälen, am Kesselwärmetauscher oder an alten Armaturen) vorliegen – insbesondere bei Kesseln mit über 30 Jahren Betriebszeit, bei denen Materialermüdung und Mikrorisse häufig sind.
❌ Widerspruch: Die Aussage des Schornsteinfegers, der Kessel habe 'gute Werte', bezieht sich ausschließlich auf Abgaswerte und Verbrennung – sie sagt nichts über die Integrität des Wasserführenden Teils, den Zustand des MAG, der Sicherheitsgruppe oder der gesamten Heizungsanlage aus. Eine Abgasprüfung ersetzt keine hydraulische Systemdiagnose.
✅ Zustimmung: Die Entscheidung, den Kessel nicht sofort zu ersetzen, war unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten nachvollziehbar – doch die nachfolgenden Symptome zeigen klar, dass die Anlage an ihre technische Lebensgrenze gestoßen ist und ein wirtschaftlicher Weiterbetrieb nicht mehr gegeben ist.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen zertifizierten Heizungsfachbetrieb mit einer vollständigen Systemdiagnose – inkl. Druckhaltetest (mindestens 24 h), Überprüfung des MAG-Vordrucks, der Sicherheitsgruppe, des Kesselwärmetauschers auf Undichtigkeit und einer Korrosionsanalyse des Heizwassers; eine Sanierung des bestehenden Systems ist nicht mehr sinnvoll – planen Sie den Austausch gegen einen modernen, kondensierenden Heizkessel mit integrierter Hydraulik und digitaler Regelung.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) identifizieren den wiederholten Druckverlust als krankhaftes Symptom mit ernsthaften Sicherheitsrisiken – keiner stuft es als „harmlos“ oder „rein komfortbezogen“ ein.
- Alle fordern eine professionelle Fachprüfung durch einen SHK-Fachbetrieb, keiner empfiehlt Eigenreparaturen oder weiteren Betrieb ohne Klärung.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI nennt primär oberflächennahe Ursachen (Leckagen, Entlüftung, MAG), ohne Alters- oder Systemkompatibilitätsaspekte zu berücksichtigen.
- DeepSeek betont die Notwendigkeit einer Druckprobe mit Kamerabefahrung bei verdeckten Leitungen – geht damit über GoogleAI hinaus.
- Qwen stellt klar, dass die VKS 17 E grundsätzlich nicht für moderne Anlagenkonzepte geeignet ist – eine Perspektive, die bei GoogleAI und DeepSeek fehlt.
➕ Ergänzung:
- DeepSeek nennt spezifisch das Sicherheitsventil und mögliche Risse im Wärmetauscher als kritische Fehlerquellen – nicht im GoogleAI-Report.
- Qwen ergänzt die Korrosionsanalyse des Heizwassers und die Abgasprüfung vs. hydraulische Diagnose als entscheidende Unterscheidung – wichtiger Hinweis zur Fehlinterpretation von Schornsteinfeger-Befunden.
❌ Widerspruch:
- Qwen widerspricht explizit der Annahme des Schornsteinfegers („gute Werte“), die GoogleAI und DeepSeek nicht thematisieren – Qwen betont, dass Abgaswerte nichts über die Dichtheit des Wasserführenden Teils aussagen. Sicherheitspriorisierung: Qwens Einschätzung gilt – hydraulische Integrität ist unabhängige, nicht abgasbasierte Prüfgröße.
👉 Empfehlung:
- Die sicherste, vorsichtsorientierte Bewertung stammt von Qwen (Lebensalter, Systeminkompatibilität, Korrosionsrisiko) kombiniert mit der praxisorientierten Diagnosetiefe von DeepSeek (Druckprobe, Kamerabefahrung, Wärmetauscherprüfung). GoogleAI liefert eine gut verständliche, aber zu oberflächliche Erstorientierung.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Kritikalität des Druckverlusts ✅ Konsens Kein „technisches Nebenproblem“ – wiederholter Druckverlust ist ein Sicherheitsalarm mit potenziellem Gasrisiko, Korrosion und Kesselschäden. Ursachenanalyse ⚠️ Abwägung Leckagen (sichtbar/unsichtbar), Sicherheitsventil, MAG-Fehlfunktion und Wärmetauscherriss sind alle plausible Ursachen – alle KI-Modelle nennen mindestens drei, Qwen und DeepSeek jeweils spezifischere Verdachtsorte. Diagnosemethodik ⚠️ Abwägung GoogleAI reicht visuelle Prüfung + Entlüftung; DeepSeek fordert Druckprobe + Kamerabefahrung; Qwen verlangt zusätzlich Heizwasser-Analyse und vollständige Sicherheitsgruppenprüfung – KI-Konsens: Oberflächenprüfung ist unzureichend. Kesselalter & Sanierungsfähigkeit ❌ Widerspruch GoogleAI erwähnt Alter nicht; DeepSeek bezieht Alter implizit ein („Materialermüdung“); Qwen erklärt explizit, dass ein wirtschaftlicher Weiterbetrieb nicht mehr gegeben ist – die sicherere, vorsorgliche Einschätzung (Qwen) ist maßgeblich. Fachliche Durchführung ✅ Konsens Keine Eigenreparaturen – ausschließlich zertifizierter SHK-Fachbetrieb mit Nachweis für gasbetriebene Heizkessel darf prüfen, instandsetzen oder austauschen. 👉 Handlungsempfehlung: Der Druckverlust ist ein definitives Warnsignal für eine tiefgreifende Systemkrise – die Vaillant VKS 17 E ist nach über 30 Jahren Betriebszeit nicht mehr sicher oder wirtschaftlich zu sanieren. Priorität ist die unverzügliche Abschaltung und Auftrag einer vollständigen hydraulischen Systemdiagnose mit klarem Ziel: geordneter Austausch gegen einen modernen kondensierenden Heizkessel.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Unvollständige Verbrennung durch Druckverlust → Kohlenmonoxid-Entwicklung Lebensbedrohlich; akute Intoxikationsgefahr für Bewohner 🔴 Risiko Verstecktes Leck (z. B. Wärmetauscher, unter Estrich) → Wasserschaden & Bauwerksschäden Hohe Folgekosten, Bauschäden, Versicherungsprobleme 🔴 Risiko Sauerstoffeintrag durch Nachfüllen → beschleunigte Korrosion im gesamten Heizkreislauf Früher Ausfall von Heizkörpern, Rohren, Pumpe – Systemkaskade 🔴 Risiko Weiterbetrieb trotz defektem MAG oder Sicherheitsventil → Überdruckexplosion oder unkontrollierter Wasserverlust Personen- und Sachschäden, Brandrisiko durch Wasserkontakt mit Elektrik 🔴 Risiko Unterlassene Systemdiagnose → falsche Reparatur (z. B. nur MAG-Austausch) → wiederholter Ausfall mit steigendem Schadenaufwand Finanzieller Fehlinvestition, Verzögerung der endgültigen Lösung ✅ Chance Geplanter Kesseltausch → Einbau moderner, digital geregelter Heizung mit höherer Effizienz Langfristige Energiekosteneinsparung bis zu 30 %, geringere CO₂-Belastung ✅ Chance Nutzung des Austauschs zur hydraulischen Optimierung (z. B. Niedertemperatur-Heizkörper, Pufferspeicher) Verbesserte Wohngesundheit, höhere Komfortstabilität, Flexibilität für erneuerbare Erzeugung ✅ Chance Aufnahme in staatliche Förderprogramme (z. B. BEGAbk.-EM) bei systemgerechtem Austausch Finanzielle Entlastung bis zu 40 % der Investitionskosten ✅ Chance Vollständige Systemreinigung & Wasserbehandlung im Zuge des Austauschs Verlängerung der Lebensdauer aller Komponenten, Reduktion von Störungen ✅ Chance Integration von Smart-Home-Heizungssteuerung und Fernwartung Proaktive Fehlererkennung, geringere Wartungskosten, erhöhte Nutzerkontrolle Orientierungshilfen
- Heizbetrieb sofort einstellen: Schalten Sie die Vaillant VKS 17 E vollständig ab – weder Heiz- noch Warmwasserfunktion nutzen, bis eine Fachfirma die Anlage freigibt.
- Experten beauftragen: Kontaktieren Sie umgehend einen zertifizierten SHK-Fachbetrieb mit Nachweis für gasbetriebene Heizkessel – teilen Sie ihm alle Symptome (Druckverlust-Häufigkeit, vorherige Reparaturen, Alter des Kessels) schriftlich mit.
- Druckprobe verlangen: Bestehen Sie auf einer mindestens 24-stündigen Druckhaltetest mit dokumentierter Messung – inkl. Prüfung des MAG-Vordrucks, Sicherheitsventils und Wärmetauschers auf Undichtigkeit.
- Heizwasser-Analyse einholen: Fordern Sie zusätzlich eine Laboranalyse des Heizwassers auf Korrosionsparameter (pH-Wert, Leitfähigkeit, Eisenanteil) – ein entscheidender Indikator für Systemalter und Sanierungsfähigkeit.
- Förderberatung einholen: Kontaktieren Sie noch vor der Fachfirmenbeauftragung die zuständige Energieagentur oder ein BEG-EM-zertifiziertes Energieberatungsunternehmen zur Prüfung der Förderfähigkeit Ihres Kesseltausches.
- Unterlagen sammeln: Sammeln Sie alle vorhandenen Unterlagen: Kessel-Datenblatt, letzte Abgasprüfprotokolle, Reparaturberichte, Heizwasseranalysen (sofern vorhanden) und gegebenenfalls die Original-Bauunterlagen der Heizungsanlage.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Druckverlust
- Druckverlust bezeichnet den Abfall des Wasserdrucks in einem geschlossenen System, wie beispielsweise einer Heizungsanlage. Er kann durch Leckagen, Luft im System oder defekte Komponenten verursacht werden. Ein konstanter Druckverlust deutet auf ein Problem hin, das behoben werden muss.
Verwandte Begriffe: Wasserdruck, Ausdehnungsgefäß, Leckage. - Ausdehnungsgefäß
- Das Ausdehnungsgefäß dient dazu, die Volumenänderungen des Heizungswassers aufgrund von Temperaturänderungen aufzunehmen. Es hält den Druck im System konstant und verhindert Schäden durch Überdruck. Ein defektes Ausdehnungsgefäß kann zu Druckschwankungen und -verlust führen.
Verwandte Begriffe: Druckhaltung, Vordruck, Membran. - Heizkreislauf
- Der Heizkreislauf ist ein geschlossenes System, in dem das Heizungswasser zirkuliert, um Wärme von der Wärmequelle (z.B. Heizkessel) zu den Heizkörpern zu transportieren und wieder zurück. Leckagen oder Verstopfungen im Heizkreislauf können zu Druckverlust und Leistungseinbußen führen.
Verwandte Begriffe: Heizkörper, Pumpe, Rohrleitung. - Leckage
- Eine Leckage ist eine ungewollte Austrittsstelle von Flüssigkeit oder Gas aus einem geschlossenen System. In einer Heizungsanlage kann eine Leckage zu Druckverlust und Wasserschäden führen. Leckagen können an Rohrverbindungen, Ventilen oder am Heizkessel selbst auftreten.
Verwandte Begriffe: Undichtigkeit, Wasserschaden, Korrosion. - Entlüftung
- Die Entlüftung ist der Vorgang, bei dem Luft aus einem Heizsystem entfernt wird. Luft im System kann zu Geräuschen, verminderter Heizleistung und Druckverlust führen. Heizkörper und der Heizkessel sollten regelmäßig entlüftet werden.
Verwandte Begriffe: Luftblase, Heizkörperventil, Entlüftungsschlüssel. - Vordruck
- Der Vordruck ist der Druck, der im Ausdehnungsgefäß herrscht, bevor das Heizsystem befüllt wird. Er muss auf das jeweilige Heizsystem abgestimmt sein, um eine optimale Funktion des Ausdehnungsgefäßes zu gewährleisten. Ein falscher Vordruck kann zu Druckschwankungen und -verlust führen.
Verwandte Begriffe: Ausdehnungsgefäß, Druckhaltung, Manometer. - Heizkessel
- Der Heizkessel ist das Herzstück der Heizungsanlage. Hier wird die Wärme erzeugt, die dann über den Heizkreislauf zu den Heizkörpern transportiert wird. Ein defekter Heizkessel kann zu Druckverlust, Leistungseinbußen und im schlimmsten Fall zum Ausfall der Heizung führen.
Verwandte Begriffe: Wärmeerzeuger, Brenner, Verbrennung.
Häufige Fragen (FAQ)
- Was bedeutet Druckverlust in der Heizung?
Druckverlust bedeutet, dass der Wasserdruck im Heizkreislauf sinkt. Dies kann durch Leckagen, ein defektes Ausdehnungsgefäß oder Luft im System verursacht werden. Ein konstanter Druckverlust deutet auf ein Problem hin, das behoben werden muss, um die Effizienz und Sicherheit der Heizungsanlage zu gewährleisten. - Wie oft muss ich den Druck in meiner Heizung prüfen?
Ich empfehle, den Druck mindestens einmal im Monat zu prüfen. Bei häufigem Druckverlust sollte die Anlage öfter kontrolliert werden, um die Ursache zu finden und Folgeschäden zu vermeiden. Ein stabiler Druck ist wichtig für eine optimale Heizleistung. - Kann ich den Druckverlust selbst beheben?
Kleinere Ursachen wie das Nachfüllen von Wasser oder das Entlüften der Heizkörper können Sie selbst beheben. Bei größeren Problemen wie Leckagen oder einem defekten Ausdehnungsgefäß ist es ratsam, einen Fachmann zu kontaktieren. Unsachgemäße Reparaturen können zu weiteren Schäden führen. - Was kostet die Reparatur eines Druckverlusts?
Die Kosten für die Reparatur hängen von der Ursache und dem Umfang des Schadens ab. Kleinere Reparaturen wie das Abdichten einer undichten Stelle können wenige hundert Euro kosten, während der Austausch eines defekten Ausdehnungsgefäßes oder die Reparatur eines Kessels teurer sein kann. Ein Kostenvoranschlag vom Fachmann ist empfehlenswert. - Wie erkenne ich ein defektes Ausdehnungsgefäß?
Ein defektes Ausdehnungsgefäß führt oft zu starken Druckschwankungen im Heizsystem. Der Druck steigt bei Erwärmung stark an und fällt bei Abkühlung schnell ab. Ein Klopftest kann auch Aufschluss geben: Klingt das Gefäß hohl, ist es wahrscheinlich defekt. - Was passiert, wenn ich den Druckverlust ignoriere?
Das Ignorieren von Druckverlust kann zu schwerwiegenden Problemen führen. Die Heizleistung kann sinken, die Heizung kann überhitzen, und es können Schäden an Bauteilen wie Pumpen und Ventilen entstehen. Im schlimmsten Fall kann es zu einem Ausfall der Heizungsanlage kommen. - Wie kann ich Leckagen in der Heizung finden?
Überprüfen Sie alle Heizkörper, Ventile, Rohrverbindungen und den Heizkessel auf sichtbare Wasserflecken oder Feuchtigkeit. Achten Sie auch auf Kalkablagerungen, die auf frühere Leckagen hindeuten können. Bei schwer auffindbaren Leckagen kann ein Fachmann eine Druckprüfung durchführen. - Welche Rolle spielt der Schornsteinfeger bei Druckverlust?
Der Schornsteinfeger überprüft die Abgaswerte und die Sicherheit der Heizungsanlage. Er kann zwar keinen direkten Druckverlust feststellen, aber er kann auf andere Probleme hinweisen, die indirekt mit dem Druckverlust zusammenhängen könnten, wie z.B. eine ineffiziente Verbrennung oder Schäden am Kessel.
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Vaillant VKS 17 E: MAG-Größe & Heizkörperanzahl prüfen!
Wie alt ist er denn, Ihr VKS?
Weitere Frage: Wieviel Liter Inhalt hat denn das MAG? Ist es ein in den Kessel eingebautes MAG von Vaillant, oder steht es im Heizraum?
Bei der Flächenvergrößerung Ihres Hauses sind doch auch mehr Heizkörper hinzugekommen? Ist danach eine Vergrößerung des MAG erfolgt?
Es kann auch ohne Weiteres in dem alten Gusskessel ein Haarriss sein, durch den Wasser in das heiße Kesselinnere austritt und verdampft ... Vielleicht mal eine Druckprobe bei abgekühltem Kessel machen lassen. Aber vorher MAG und Sicherheitsventil abstopfen!
Bitte mehr Infos.
Mit sonnigem Gruß ... Lb -
Vaillant VKS 17 E: Standard MAG – Dimensionierung entscheidend!
Hallo Danke für die Antwort Das MAG ist ...
Hallo, Danke für die Antwort.
Das MAG ist das Standard MAG im Kessel eingebaut, der im Keller steht - wieviel Liter kann ich nur schätzen, vielleicht 5 l (?). Der höchste Heizkörper ist ca. 7 m über dem Kessel.
Beim Anbau sind 4 Heizkörper dazu gekommen (85 auf 140 m² aber auch gedämmt worden).
Es ist nichts am MAG gemacht worden, es ist sogar das baugleiche wieder eingebaut worden, nachdem es ja wie oben erwähnt kaputt war (gemäß Installateur).
Mhm - merkwürdig
Mit dem Haarriss im Kessel wäre natürlich doof. Sollte das der Installateur erst mal machen (den Drucktest?)?
Danke Stefan Schneider -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026
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💡 Kernaussagen: Der Thread behandelt Druckverlustprobleme bei einem Vaillant VKS 17 E Heizkessel. Mögliche Ursachen sind ein zu kleines MAG (Membran-Ausdehnungsgefäß), ein Haarriss im Kessel oder eine unzureichende Dimensionierung des MAG nach einer Erweiterung der Heizfläche. Die Überprüfung der MAG-Größe und eine Druckprüfung des Kessels werden empfohlen.
⚠️ Wichtig/Achtung: Laut Vaillant VKS 17 E: MAG-Größe & Heizkörperanzahl prüfen! ist die korrekte Dimensionierung des MAG entscheidend, besonders nach einer Vergrößerung der Heizfläche. Ein zu kleines MAG kann zu Druckverlust führen.
🔧 Praktische Umsetzung: Überprüfen Sie die Größe des vorhandenen MAG und vergleichen Sie diese mit den Anforderungen der erweiterten Heizungsanlage. Ein Austausch des MAG gegen ein größeres Modell könnte das Problem beheben. Beachten Sie den Beitrag Vaillant VKS 17 E: Standard MAG – Dimensionierung entscheidend! für weitere Details.
📊 Fakten/Zahlen: Die Heizfläche wurde um 40% vergrößert, was eine Anpassung des MAG erforderlich machen könnte. Das vorhandene MAG hat möglicherweise nur ein Volumen von ca. 5 Litern.
👉 Handlungsempfehlung: Führen Sie eine Druckprüfung des Kessels durch, um einen Haarriss auszuschließen. Lassen Sie die Dimensionierung des MAG von einem Fachmann überprüfen und gegebenenfalls anpassen. Die Ursachenforschung sollte systematisch erfolgen, um unnötige Reparaturkosten zu vermeiden.
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