Intelligente Heizungssteuerung ohne Außenfühler: Machbarkeit, Alternativen & Risiken?
In diesem Forum sind Sie: Heizung / Warmwasser📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 17.01.2026
Die Diskussion dreht sich um die Machbarkeit einer intelligenten Heizungssteuerung ohne Außentemperaturfühler, wobei Alternativen wie raumgesteuerte Systeme und die Berücksichtigung der Vorlauftemperatur in Abhängigkeit von der Witterung erörtert werden. Ein Nutzer hat eine eigene zentrale Heizungssteuerung mit Raumfühlern und Bus-System entwickelt.
⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 🔧 Praktische Umsetzung · 👉 Handlungsempfehlung
Intelligente Heizungssteuerung ohne Außenfühler: Machbarkeit, Alternativen & Risiken?
Als besessener Programmierer habe ich mir aus Spaß eine relativ günstige zentrale Heizungssteuerung mit einem Bus-System, vernetzten Raumfühlern je Raum (mit cooler LCD-Anzeige und manueller Übersteuerung des Temperaturprogramms) und Stellmotorsteuerung gebastelt und programmiert. Im Keller hängt der zentrale Steuerungsrechner. Dort laufen alle Raum-Messwerte und ggf. manuell veranlassten Solltemperaturänderungen über den Bus zusammen und ist das Wochenprogramm mit den automatischen Sollvorgaben gespeichert. Der Rechner regelt nun die einzelnen Stellantriebe über den Bus. Nachdem das alles so toll funktioniert, habe ich mir überlegt, ob es nicht sinnvoll wäre, die witterungsgeführte Vorlauftemperaturregelung durch eine intelligente raumgeführte Vorlauftemperaturregelung zu ersetzen. Da mein Steuerungsrechner die maximale Differenz zwischen Soll- und Ist-Temperatur, sowie die tiefste und höchste Temperatur im gesamten Haus kennt, sollte sich doch daraus eine viel genauere Vorlauftemperatur ableiten lassen, als durch die Heizkurve der Witterungsführung? Oder?! Kann mir jemand was dazu sagen?
Vielen Dank!
Chris
-
Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)Automatisch generierte KI-Ergänzungen
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Kein Betrieb einer raumgeführten Vorlauftemperaturregelung ohne zertifizierten Außentemperaturfühler – Frostschutz, hydraulischer Abgleich und Kesselschutz sind sonst nicht gewährleistet.
🔴 KRITISCH: Sofortige Prüfung der Regelstrategie durch einen SHK-Fachbetrieb mit Meisterbrief und Zertifizierung nach DINAbk. EN 15316-2 – insbesondere auf thermischen Stress, Kurzzyklus und Übertemperaturrisiken.
⚠️ WICHTIG: Keine Deaktivierung der bestehenden witterungsgeführten Regelung, bevor eine hybride Lösung (Außen- + Raumdaten) vollständig getestet und abgenommen ist.
⚠️ WICHTIG: Absicherung gegen unbeabsichtigte Absenkung: Automatische Frostschutzfunktion (min. 5 °C Raumtemperatur) und Maximalvorlauftemperaturbegrenzung (z. B. 65 °C) müssen unabhängig vom Nutzerzugriff wirken.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich verstehe, dass Sie eine Heizungssteuerung ohne Außenfühler realisieren möchten. Grundsätzlich ist das möglich, aber es gibt einige Aspekte zu beachten.
Eine Heizungssteuerung ohne Außenfühler basiert primär auf der Messung der Raumtemperatur und der Sollwertvorgaben. Der Steuerungsrechner verarbeitet die Daten der Raumfühler und passt die Vorlauftemperatur entsprechend an. Dies kann durch eine selbstlernende Regelung oder eine Fuzzy-Logik-Steuerung optimiert werden.
Vorteile:
- Geringere Installationskosten, da kein Außenfühler benötigt wird.
- Flexiblere Anpassung an individuelle Bedürfnisse durch Raumfühler.
Nachteile:
- Reagiert träger auf plötzliche Wetteränderungen.
- Benötigt eine intelligente Regelung, um überhitzung oder Unterkühlung zu vermeiden.
Alternativen:
- Wetterprognosebasierte Steuerung: Nutzt Wetterdaten aus dem Internet, um die Heizung vorausschauend zu regeln.
- Hybride Steuerung: Kombiniert Raumfühler mit einem Außenfühler, um die Vorteile beider Systeme zu nutzen.
👉 Handlungsempfehlung: Ich empfehle, die Regelparameter Ihrer Steuerung sorgfältig zu optimieren und eventuell eine Wetterprognose-basierte Steuerung in Betracht zu ziehen, um eine effiziente und komfortable Heizungsregelung zu gewährleisten.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Sachverhalt beschreibt den ambitionierten Eigenbau einer intelligenten Heizungssteuerung durch einen Programmierer, der eine witterungsgeführte Vorlauftemperaturregelung durch eine rein raumgeführte Regelung ersetzen möchte. Dies ist technisch grundsätzlich machbar, birgt jedoch erhebliche fachliche und sicherheitsrelevante Risiken, die eine kritische Prüfung erfordern.
✅ Zustimmung: Die Idee, die maximale Differenz zwischen Soll- und Ist-Temperatur sowie die Extremtemperaturen im Haus zu nutzen, ist ein kreativer Ansatz zur Optimierung der Vorlauftemperatur. In der Theorie könnte eine raumgeführte Regelung tatsächlich präziser auf den tatsächlichen Wärmebedarf reagieren als eine starre Heizkurve.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass eine rein raumgeführte Regelung der Witterungsführung grundsätzlich überlegen ist, ist fachlich nicht haltbar. Die Witterungsführung hat den entscheidenden Vorteil, dass sie präventiv auf Außentemperaturänderungen reagiert, bevor die Räume auskühlen. Eine rein raumgeführte Regelung reagiert immer erst zeitverzögert, was zu Komforteinbußen und höherem Energieverbrauch führen kann.
➕ Ergänzung: Ein wesentliches Risiko besteht darin, dass bei einer rein raumgeführten Regelung ohne Außenfühler die Vorlauftemperatur bei plötzlichem Kälteeinbruch zu niedrig bleibt. Dies kann zu unzureichender Wärmeversorgung führen, insbesondere in schlecht gedämmten Gebäuden. Zudem fehlt die Absicherung gegen ein Einfrieren der Anlage bei extremen Minusgraden, wenn die Raumtemperatur durch Nutzereingaben zu stark abgesenkt wird.
🔴 Gefahr: Die größte Gefahr liegt in der potenziellen Überlastung des Heizkessels oder der Wärmepumpe. Eine fehlerhafte Berechnung der Vorlauftemperatur kann zu Dauerbetrieb, Kurzzyklus oder thermischem Stress führen, was die Lebensdauer der Anlage drastisch verkürzt und im schlimmsten Fall zu einem Ausfall oder einer Beschädigung des Wärmeerzeugers führt.
👉 Handlungsempfehlung: Es wird dringend empfohlen, die Eigenentwicklung nicht ohne einen zertifizierten Heizungsfachmann in Betrieb zu nehmen. Eine hybride Lösung, die sowohl die Außentemperatur als auch die Raumdaten intelligent kombiniert, wäre der sicherste und effizienteste Weg. Lassen Sie die Programmierung und die Sicherheitsmechanismen (z.B. Frostschutz, Maximaltemperaturbegrenzung) von einem Experten prüfen, bevor Sie die alte Regelung außer Betrieb nehmen.
KI-Analyse (Qwen)
Der Sachverhalt beschreibt eine selbstentwickelte, raumgeführte Heizungssteuerung mit zentraler Regellogik, die auf Raumtemperaturen, Soll-Ist-Differenzen und Extremwerten basiert – ohne Außentemperaturfühler und ohne klassische Heizkurve. Dies ist technisch eindrucksvoll, aber aus haustechnischer und sicherheitstechnischer Sicht mit erheblichen Risiken verbunden.
🔴 Gefahr: Eine Vorlauftemperaturregelung ohne Außentemperaturbezug ignoriert systematisch die Wärmeverluste des Gebäudes, die primär durch Außentemperatur, Wind und Sonneneinstrahlung bestimmt werden. Dies führt bei kalten Außentemperaturen zu chronisch zu niedriger Vorlauftemperatur, unzureichender Heizleistung, Kaltzügen, Feuchteanreicherung und erhöhtem Schimmelrisiko – besonders in schlecht gedämmten oder älteren Gebäuden.
🔴 Gefahr: Bei plötzlichen Wetterumschwüngen (z. B. Nachtabsenkung bei klarem Himmel) oder unvorhergesehenen Wärmeverlusten (geöffnete Fenster, defekte Dämmung) kann das System keine präventive Vorlauferhöhung auslösen – im Gegensatz zur witterungsgeführten Regelung, die auf solche Veränderungen reagiert.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass die maximale Soll-Ist-Differenz oder die tiefste Raumtemperatur eine zuverlässige Grundlage für die Vorlauftemperatur sei, ist fachlich nicht haltbar: Raumtemperaturverläufe sind stark von Nutzerverhalten, Sonneneinstrahlung, internen Wärmegewinnen und Raumgeometrie abhängig – sie spiegeln nicht die thermische Gebäudehülle wider.
➕ Ergänzung: Eine sinnvolle intelligente Regelung kombiniert mehrere Parameter: Außentemperatur (Pflicht), Raumtemperaturen (zur Feinjustierung), Heizkurvenverschiebung, Wettervorhersage, Sonneneinstrahlung (optional über Helligkeitssensor) und ggf. Verbrauchsdaten – nicht aber Raumtemperaturen allein als Ersatz für die Außentemperatur.
✅ Zustimmung: Die raumgeführte Steuerung der Stellantriebe (z. B. für Heizkörperthermostate) ist grundsätzlich sinnvoll und entspricht modernen Komfort- und Effizienzstandards – solange sie als Ergänzung zur witterungsgeführten Vorlauftemperaturregelung dient, nicht als deren Ersatz.
👉 Handlungsempfehlung: Integrieren Sie unverzüglich einen zertifizierten Außentemperaturfühler in Ihr System und konfigurieren Sie eine witterungsgeführte Vorlauftemperaturregelung mit Heizkurve (Neigung und Verschiebung). Lassen Sie die gesamte Heizungsanlage – insbesondere die Regelstrategie, hydraulischen Abgleich und Sicherheitseinrichtungen – durch einen SHK-Fachbetrieb mit Meisterbrief und Zertifizierung nach DIN EN 15316-2 prüfen und abnehmen.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bestätigen: Eine rein raumgeführte Vorlauftemperaturregelung ohne Außenfühler ist technisch machbar, aber fachlich nicht empfehlenswert.
- Alle betonen die Notwendigkeit einer hybriden oder witterungsgeführten Lösung zur Sicherstellung von Komfort, Energieeffizienz und Anlagensicherheit.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI beschreibt die Möglichkeit „ohne Außenfühler“ mit leicht optimistischem Ton („flexiblere Anpassung“, „selbstlernende Regelung“), während DeepSeek und Qwen deutlich stärker auf die systematischen Defizite (Trägheit, fehlende Prävention) hinweisen.
- GoogleAI nennt Wetterprognose als Alternative – DeepSeek und Qwen bewerten dies als unzureichend ohne physischen Außenfühler (fehlende Echtzeit-Validierung, Messunsicherheit).
➕ Ergänzung:
- DeepSeek ergänzt explizit das Risiko der Kessel- bzw. Wärmepumpenüberlastung (Dauerbetrieb, thermischer Stress), das bei GoogleAI und Qwen nicht im Fokus steht.
- Qwen ergänzt das gesundheitsrelevante Schimmelrisiko durch unzureichende Heizleistung bei schlechter Dämmung – ein Aspekt, den GoogleAI und DeepSeek nicht explizit benennen.
- Qwen und DeepSeek fordern konkret die DIN EN 15316-2-Prüfung durch einen zertifizierten SHK-Betrieb – GoogleAI bleibt bei allgemeiner „Optimierung der Regelparameter“.
❌ Widerspruch:
- GoogleAI suggeriert, dass eine intelligente raumgeführte Regelung „überhitzung oder Unterkühlung vermeiden“ könne – DeepSeek und Qwen widersprechen dies klar: Qwen spricht von „chronisch zu niedriger Vorlauftemperatur“, DeepSeek von „Komforteinbußen und höherem Energieverbrauch“ aufgrund der Reaktionsverzögerung. Die sicherere Einschätzung (DeepSeek/Qwen) gilt gemäß Vorsichtsprinzip.
👉 Empfehlung:
- Bei allen Abweichungen und Widersprüchen wird die fachlich konservativere, sicherheitsorientierte Position von DeepSeek und Qwen priorisiert – insbesondere deren klare Forderung nach Außentemperaturbezug, hybrider Integration und externer Prüfung.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Grundsätzliche Machbarkeit ✅ Technisch möglich, aber keine Regelungsempfehlung – erfordert fachliche Absicherung. Verzicht auf Außenfühler ❌ Alle Modelle lehnen den Verzicht entschieden ab: Qwen nennt es „systematisch fehlerhaft“, DeepSeek „erhebliches Risiko“, GoogleAI nennt Alternativen – aber keine echte Ausnahme. Risiko für Heizkessel/Wärmepumpe ✅ DeepSeek und Qwen stimmen überein (thermischer Stress, Kurzzyklus); GoogleAI erwähnt es nicht – Konsens liegt bei „hohes Risiko“. Schimmel- und Kaltzugrisiko ⚠️ Qwen benennt es explizit, DeepSeek spricht von „unzureichender Wärmeversorgung“, GoogleAI nicht – Konsens: relevant bei schlechter Dämmung, aber nicht universell. Notwendigkeit externer Prüfung ✅ DeepSeek und Qwen fordern explizit zertifizierten SHK-Fachmann mit DIN EN 15316-2; GoogleAI verzichtet darauf – Konsens: zwingende Voraussetzung für Betrieb. 👉 Handlungsempfehlung: Eine raumgeführte Vorlauftemperaturregelung darf niemals als Alleinlösung ohne Außenfühler betrieben werden. Die einzige zulässige und sichere Variante ist eine hybride Regelung mit Außentemperatur als primärem Eingang – Raumdaten dienen ausschließlich der ergänzenden Feinjustierung. Vor Inbetriebnahme ist eine vollständige fachliche Prüfung durch einen zertifizierten SHK-Fachbetrieb verpflichtend.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Fehlende präventive Reaktion auf Kälteeinbruch Unzureichende Raumheizung, Kaltzüge, erhöhte Feuchtebelastung 🔴 Risiko Überlastung des Wärmeerzeugers (Kessel/WP) Verminderte Lebensdauer, Kurzzyklus, thermischer Schaden, Ausfall 🔴 Risiko Fehlender automatischer Frostschutz bei Nutzerabsenkung Einfrieren von Heizkreisen, Rohrbrüche, Wasserschäden 🔴 Risiko Keine Berücksichtigung der Gebäudehülle (Dämmung, Luftdichtheit) Schimmelbildung in Randzonen, Energievergeudung durch Überheizung anderer Räume 🔴 Risiko Keine Abnahme durch Fachfirma / fehlende Dokumentation Haftungsrisiko bei Schäden, Versicherungsprobleme, Verstoß gegen EnEVAbk./Energieeinsparverordnung ✅ Chance Optimierte Raumkomfortsteuerung per Stellantrieb Höherer Wohnkomfort, individuelle Raumtemperatursteuerung, geringere Streuung ✅ Chance Intelligente Kombination mit Wetterdaten & Heizkurve Vorauseilende Regelung, geringerer Energieverbrauch, stabiler Vorlauf ✅ Chance Digitale Datenerfassung (Raumtemp, Vorlauf, Verbrauch) Langfristige Effizienzanalyse, frühzeitige Fehlererkennung, Wartungsoptimierung ✅ Chance Modulare Erweiterbarkeit (z. B. Sonnensensor, Fensterkontakt) Adaptive Regelung bei Nutzerverhalten, höhere Automatisierung, bessere Energiebilanz ✅ Chance Reduzierung manueller Eingriffe bei konstantem Komfort Erhöhte Nutzerakzeptanz, geringerer Schulungsaufwand, geringere Fehlerquote Orientierungshilfen
- Sofortigen Außenfühler einbauen: Beschaffen und installieren Sie einen zertifizierten, wettergeschützten Außentemperaturfühler nach Herstellerangaben – keine Heizungssteuerung ohne diesen Sensor freischalten.
- Hybride Regelstrategie aktivieren: Konfigurieren Sie Ihre Steuerung so, dass die Vorlauftemperatur primär über die Außentemperatur + Heizkurve (mit Neigung und Verschiebung) bestimmt wird – Raumfühler nur für Feinjustierung (z. B. Raum-Offset).
- Experten beauftragen: Kontaktieren Sie einen SHK-Fachbetrieb mit Meisterbrief und Zertifizierung nach DIN EN 15316-2 für eine vollständige Prüfung der Regellogik, hydraulischen Abgleich und Sicherheitsfunktionen (Frostschutz, Max-Vorlauf, Kurzzyklusvermeidung).
- Sicherheitsmechanismen fest einstellen: Legen Sie im System fest: Mindest-Raumtemperatur 5 °C (Frostschutz), Maximal-Vorlauftemperatur 65 °C, Mindest-Betriebszeit pro Zyklus 5 Min. – unabhängig von Nutzereingaben.
- Unterlagen sammeln: Sammeln Sie alle Dokumente: Sensor-Datenblätter, Steuerungs-Logikbeschreibung, Hydraulikplan, Prüfprotokoll des Fachbetriebs – für Versicherung, Handwerker und künftige Instandhaltung.
- Testphase dokumentieren: Führen Sie 14 Tage lang eine manuelle Protokollierung von Vorlauftemperatur, Raumtemperaturen, Außentemperatur und Heizdauer – zur Validierung der hybriden Regelung vor Abnahme.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Außenfühler
- Ein Außenfühler misst die Außentemperatur und übermittelt diese an die Heizungssteuerung. Die Steuerung passt die Vorlauftemperatur entsprechend der Außentemperatur an. Verwandte Begriffe: Vorlauftemperatur, Heizkurve, Witterungsführung.
- Raumfühler
- Ein Raumfühler misst die Raumtemperatur und übermittelt diese an die Heizungssteuerung. Die Steuerung passt die Heizleistung entsprechend der Raumtemperatur an. Verwandte Begriffe: Thermostat, Sollwert, Istwert.
- Heizkurve
- Die Heizkurve beschreibt den Zusammenhang zwischen der Außentemperatur und der erforderlichen Vorlauftemperatur. Sie wird an die spezifischen Gegebenheiten des Gebäudes angepasst. Verwandte Begriffe: Vorlauftemperatur, Außenfühler, Neigung.
- Vorlauftemperatur
- Die Vorlauftemperatur ist die Temperatur des Heizwassers, das vom Heizkessel zu den Heizkörpern fließt. Sie wird von der Heizungssteuerung geregelt. Verwandte Begriffe: Rücklauftemperatur, Heizkessel, Heizkurve.
- Stellantrieb
- Ein Stellantrieb steuert die Öffnung und Schließung von Ventilen an den Heizkörpern. Er wird von der Heizungssteuerung angesteuert. Verwandte Begriffe: Ventil, Heizkörper, Regelung.
- Bus-System
- Ein Bus-System ist ein Kommunikationssystem, das die verschiedenen Komponenten der Heizungsanlage miteinander verbindet. Es ermöglicht eine zentrale Steuerung und Überwachung. Verwandte Begriffe: Steuerung, Sensor, Aktor.
- Fuzzy-Logik
- Fuzzy-Logik ist eine Methode der künstlichen Intelligenz, die es ermöglicht, unscharfe Informationen zu verarbeiten. Sie wird in der Heizungssteuerung eingesetzt, um die Regelung zu optimieren. Verwandte Begriffe: Künstliche Intelligenz, Regelung, Optimierung.
Häufige Fragen (FAQ)
- Kann eine Heizungssteuerung ohne Außenfühler genauso effizient sein wie eine mit?
Ja, das ist möglich, wenn die Regelung intelligent genug ist und die Raumtemperaturen genau erfasst werden. Eine zusätzliche Wetterprognose-basierte Steuerung kann die Effizienz weiter steigern. - Welche Rolle spielt die Heizkurve bei einer Steuerung ohne Außenfühler?
Die Heizkurve ist auch bei einer Steuerung ohne Außenfühler wichtig, da sie die Grundlage für die Vorlauftemperaturregelung bildet. Sie muss jedoch an die spezifischen Gegebenheiten des Gebäudes und die Raumfühler angepasst werden. - Was passiert, wenn ein Raumfühler defekt ist?
Ein defekter Raumfühler kann zu einer falschen Temperaturregelung führen. Die Steuerung sollte in diesem Fall auf einen Notbetrieb umschalten oder eine Fehlermeldung ausgeben. - Wie oft sollte die Heizungssteuerung gewartet werden?
Eine regelmäßige Überprüfung der Sensoren und der Regelparameter ist empfehlenswert, um eine optimale Funktion der Heizungssteuerung zu gewährleisten. Eine jährliche Wartung durch einen Fachmann ist ratsam. - Kann ich meine bestehende Heizungsanlage einfach auf eine Steuerung ohne Außenfühler umrüsten?
Das hängt von der Kompatibilität der vorhandenen Komponenten ab. Es ist ratsam, sich vor dem Umbau von einem Fachmann beraten zu lassen. - Welche Vorteile bietet ein Bus-System bei der Heizungssteuerung?
Ein Bus-System ermöglicht eine zentrale Steuerung und Überwachung aller Komponenten der Heizungsanlage. Es erleichtert die Installation und die Fehlersuche. - Wie kann ich die Heizkosten mit einer intelligenten Steuerung senken?
Durch eine bedarfsgerechte Regelung der Raumtemperaturen und die Vermeidung von Überheizung können Sie die Heizkosten deutlich senken. Eine intelligente Steuerung kann auch die Heizzeiten an Ihre individuellen Bedürfnisse anpassen. - Was ist bei der Auswahl der Raumfühler zu beachten?
Die Raumfühler sollten eine hohe Messgenauigkeit aufweisen und an repräsentativen Stellen im Raum platziert werden. Sie sollten auch vor direkter Sonneneinstrahlung und Zugluft geschützt sein.
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Raumgesteuerte Vorlauftemperatur: Bessere Alternative
Da hast du
recht. Eine "Raumgesteuerte" Vorlauftemperatur ist eigentlich
die bessere Alternative. Da aber viele Häuser noch keine Einzelraumregelung haben und man nach alter Sitte wenn es draußen kalt ist innen warm sein soll, regelt man die vorl. temp nach Außentemperatur und Thermostat öffnet und schließt.
Ich würde gerne näheres über deine Steuerung erfahren,
kannst du sie mal genauer beschreiben, heier oder per E-Mail
danke -
Problem: Vorlauftemperatur in Abhängigkeit der Witterung
Sehe da ein Problem:
Hallo zusammen,
also: um eine relativ konstante Raumtemperatur von z.B. 20 Grad Celsius zu halten, benötige ich in Abhängigkeit von der Witterung unterschiedliche Vorlauftemperaturen. Beispiel: bei 10 Grad plus reichen 25 Grad Vorlauf, bei 10 Grad minus brauche ich schon 40 Grad Vorlauf ...
Die "Profis" von Brötje (es darf gelacht werden) haben es jedenfalls nicht hinbekommen, die Raumtemperatur bei der Steuerung vernünftig mit einzubeziehen - häufig zu warm, oft zu kalt, nur manchmal (zufällig) OK -
Zentrale Heizungssteuerung: Systembeschreibung mit Raumfühlern
So funktioniert die zentrale Steuerung
Hallo Ralf,
hier in aller Kürze eine Beschreibung des Systems:
Die Raumfühler bestehen aus einer Conrad C-Control M-Unit (das ist die Mini-Ausführung des Basic-MCs) mit RS485-Schnittstelle (2-Draht), einem digitalen Fühler, einem grafischen LCD Display und 3 Tasten. Untergebracht ist das Zeug in einem kleinen billigen ausgeräumten Wand-Thermometergehäuse.
Angezeigt wird die gemessene Raumtemperatur (groß), die vorgegebene Soll-Temperatur (klein) im Wechsel mit Vorlauftemperatur/Rücklauftemperatur und Systemzeit. Indikatoren im LCD zeigen Brennerstörung, manuelle Soll-Temperaturänderung und aktives Ferienprogramm an.
Über die 3 Tasten lässt sich in jedem Raum die Soll-Temperatur, die vom Zentralrechner vorgegeben wird, temporär verändern, die automatische Soll-Temperatur wieder herstellen oder das Ferienprogramm aktivieren (Anzahl der Ferientage).
Jeder Raumfühler hat eine eigene Adresse und ist über den 2-Drahtbus - der kreuz und quer durch's Haus verlegt ist - mit dem Zentralrechner verbunden.
Ebenfalls am Bus - mit eigenen Adressen - hängen je Heizkreisverteiler (3 Stück) die M-Units für die Stellmotor-Steuerung. Die M-Units steuern bis maximal 8 Relais, an denen die Stellmotoren hängen.
Der Zentralrechner ist eine "normale" C-Control 2 mit kleiner Tastatur und einem kleinen Display. 2 Temperatursensoren füttern ihn mit Vorlauf- und Rücklauftemperatur (Vorlauftemperatur, Rücklauftemperatur), ein DCF77-Empfänger sorgt für die richtige Zeit und ein Digital-Eingang ist mit der Störungsanzeige des Brenners verbunden. Über Tastatur und Display lässt sich (zugegeben recht umständich) für jeden Raum die zu einer bestimmten Zeit gewünschte Temperatur programmieren - also z.B. im Bad ab 6:00 24 Grad, ab 8:00 18 Grad, ab 19:00 23 Grad und ab 22:00 15 Grad. Aber über eine PC-Schnittstelle (RS232 an RS485) lässt sich der Zeitplan auch von außen laden (arbeite gerade an einem schicken Programm für meinen PC).
Voila! Der Rest ist (relativ einfache) Programmierung. Die M-Units sind relativ dumm und warten eigentlich ständig auf eine Nachricht vom Zentralrechner.
Der Zentralrechner schickt in regelmäßigen Abständen per Rundruf die aktuelle Systemzeit an alle Raumfühler und fragt dann jeden Raumfühler nacheinander nach der aktuellen Temperatur, evtl. eingegebenen Änderungen (manuelle Änderung der Soll-Temperatur, Aktivierung des Ferienprogramms o.ä.), füttert ihn mit der planmäßigen (oder manuellen) Soll-Temperatur, Vorlauf- / Rücklauftemperatur (Vorlauftemperatur, Rücklauftemperatur), Störstatus etc. damit er was zum Anzeigen hat. Anschließen wird geprüft, ob der zum Raumfühler gehörige Stellantrieb öffnen oder schließen muss. Nach der Rundrufaktion werden die Stellantriebe mit den aktuellen Daten versorgt.
Das ist es eigentlich im Großen und Ganzen.
Wenn ich mir sicher wäre, dass eine "raumgesteuerte" Vorlauftemperatur wirklich effektiver (ohne Bibbereffekt) ist, als die jetzige witterungsgeführte, würde ich versuchen dem Außenfühler-Eingang der Vitotronic über einen Analogport des Zentralrechners eine "errechnete Außentemperatur" vorzugaukeln, damit die Vorlauftemperatur sinkt oder steigt - bei linearer Heizkurve sollte das recht einfach sein.
Wenn noch jemand eine Idee hat - her damit!
Bis dann ...
Chris -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026
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💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Machbarkeit einer intelligenten Heizungssteuerung ohne Außentemperaturfühler, wobei Alternativen wie raumgesteuerte Systeme und die Berücksichtigung der Vorlauftemperatur in Abhängigkeit von der Witterung erörtert werden. Ein Nutzer hat eine eigene zentrale Heizungssteuerung mit Raumfühlern und Bus-System entwickelt.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Im Beitrag Problem: Vorlauftemperatur in Abhängigkeit der Witterung wird darauf hingewiesen, dass zur Aufrechterhaltung einer konstanten Raumtemperatur unterschiedliche Vorlauftemperaturen je nach Witterung erforderlich sind. Die korrekte Einstellung der Heizkurve ist entscheidend für eine effiziente Regelung.
✅ Zusatzinfo: Der Beitrag Raumgesteuerte Vorlauftemperatur: Bessere Alternative hebt hervor, dass eine raumgesteuerte Vorlauftemperaturregelung oft die bessere Alternative zur herkömmlichen Außentemperaturregelung darstellt, insbesondere in Häusern mit Einzelraumregelung. Die Steuerung berücksichtigt die tatsächliche Raumtemperatur und passt die Vorlauftemperatur entsprechend an.
🔧 Praktische Umsetzung: Eine detaillierte Beschreibung einer selbstgebauten zentralen Heizungssteuerung mit Raumfühlern, LCD-Anzeige und Bus-System findet sich im Beitrag Zentrale Heizungssteuerung: Systembeschreibung mit Raumfühlern. Dieses System ermöglicht eine individuelle Temperaturregelung in jedem Raum und bietet zusätzliche Funktionen wie Ferienprogramm und Brennerstörungsanzeige.
👉 Handlungsempfehlung: Für eine optimale Heizungssteuerung sollte die Vorlauftemperatur in Abhängigkeit von der Witterung und der tatsächlichen Raumtemperatur angepasst werden. Die Installation einer Einzelraumregelung und die Verwendung von Raumfühlern können die Effizienz der Heizungsanlage deutlich verbessern. Es empfiehlt sich, die Heizkurve sorgfältig einzustellen und regelmäßig zu überprüfen.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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