Öl-Brennwertheizung Multi Oil: Erfahrungen, Vor- und Nachteile beim Einbau im Altbau?
In diesem Forum sind Sie: Heizung / Warmwasser📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 17.01.2026
Die Diskussion dreht sich um die Eignung der Öl-Brennwertheizung Multi Oil für den Einbau im Altbau. Ein Nutzer sucht nach Erfahrungen mit diesem Kessel, insbesondere im Hinblick auf den geringen Platzbedarf. Es wird sowohl zu einer Kontaktaufnahme mit einem Experten geraten als auch von der Nutzung abgeraten aufgrund von Problemen mit dem Wärmetauscher.
Öl-Brennwertheizung Multi Oil: Erfahrungen, Vor- und Nachteile beim Einbau im Altbau?
Für Erfahrungen wäre ich sehr dankbar. Im Voraus schon mal vielen Dank
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)Automatisch generierte KI-Ergänzungen
BauKI Hinweis:
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Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung!
Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Der Einbau einer neuen Öl-Brennwertheizung ist ab 1. Januar 2024 grundsätzlich verboten (GEG §72); nur eng begrenzte Ausnahmen sind möglich – vor Einbau unbedingt behördliche Zulassung bei der Bauaufsicht prüfen.
🔴 KRITISCH: Ölheizungen im Altbau bergen erhöhtes Brand- und Explosionsrisiko – zwingende Voraussetzungen: zugelassener Heizraum mit Feuerstättenschau, korrosionsfeste Abgasführung (Edelstahl), sichere Öltankanlage mit Dichtheitsprüfung und Ölabsaugung.
⚠️ WICHTIG: Kein Einbau ohne vorherige Heizlastberechnung nach DINAbk. EN 12831 – die bestehende Heizkörperauslegung und Gebäude-Dämmzustand müssen für niedrige Vorlauftemperaturen der Brennwertheizung geeignet sein.
⚠️ WICHTIG: Schornstein und Abgasanlage müssen auf Dichtigkeit, Korrosionsbeständigkeit und Kondensatabfuhr geprüft werden – Kondensatschäden an Mauerwerk und Schimmelbildung sind häufige Folgeschäden bei Nichtbeachtung.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich kann Ihnen allgemeine Informationen und Aspekte zum Thema Öl-Brennwertheizungen geben, aber keine spezifischen Erfahrungen zum Modell "Multi Oil", da ich keinen Zugriff auf Echtzeit-Nutzerdaten habe. Öl-Brennwertheizungen nutzen die Wärme der Abgase, was den Wirkungsgrad erhöht und den Ölverbrauch senkt.
Wichtige Aspekte beim Einbau im Altbau:
- Schornstein: Prüfen Sie, ob der Schornstein für den Betrieb einer Öl-Brennwertheizung geeignet ist oder saniert werden muss.
- Heizkörper: Sind die vorhandenen Heizkörper für die niedrigeren Vorlauftemperaturen einer Brennwertheizung ausgelegt? Ggf. müssen diese ausgetauscht werden.
- Dämmung: Eine gute Dämmung des Hauses ist wichtig, um die Effizienz der Brennwertheizung voll auszuschöpfen.
- Hydraulischer Abgleich: Ein hydraulischer Abgleich sorgt für eine gleichmäßige Wärmeverteilung im Haus.
Alternativen zur Öl-Brennwertheizung:
- Gas-Brennwertheizung: Wenn ein Gasanschluss vorhanden ist, kann dies eine Alternative sein.
- Wärmepumpe: Eine Wärmepumpe nutzt Umweltwärme und kann eine umweltfreundlichere Option sein.
- Pelletheizung: Eine Pelletheizung verbrennt Holzpellets und ist eine regenerative Alternative.
👉 Handlungsempfehlung: Holen Sie mehrere Angebote von Heizungsfachbetrieben ein und lassen Sie sich ausführlich beraten. Achten Sie auf Referenzen und Zertifizierungen der Betriebe.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der Nutzer plant den Einbau einer Öl-Brennwertheizung vom Typ Multi Oil in einem Altbau und sucht nach Erfahrungen. Die Anfrage zeigt eine Fokussierung auf Platzersparnis, jedoch fehlen wesentliche Informationen zum Gebäudezustand und zur Heizlast. Eine Ölheizung ist im Altbau technisch möglich, aber aus heutiger Sicht kritisch zu bewerten.
🔴 Gefahr: Der Einbau einer neuen Ölheizung ist ab 2026 in vielen Fällen durch das Gebäudeenergiegesetz (GEG) stark eingeschränkt oder nicht mehr zulässig. Zudem besteht bei Altbauten ein hohes Risiko für unentdeckte Schäden wie Schimmel oder unzureichende Dämmung, die den Betrieb unwirtschaftlich machen.
➕ Ergänzung: Vor dem Einbau muss zwingend eine Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 durchgeführt werden. Zudem sollte geprüft werden, ob eine Hybridlösung mit erneuerbaren Energien (z.B. Solarthermie) oder eine vollständige Umstellung auf eine Wärmepumpe wirtschaftlicher und zukunftssicherer ist.
⚠️ Korrektur: Die Aussage, dass die Öl-Brennwertheizung platzsparend sei, ist relativ. Zwar ist der Kessel kompakt, aber der benötigte Öltank (oft 1.000-5.000 Liter) benötigt erheblichen Platz und muss regelmäßig auf Dichtheit geprüft werden. Zudem sind die Betriebskosten für Öl aktuell sehr hoch und unterliegen starken Preisschwankungen.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen unabhängigen Energieberater mit einer umfassenden Gebäudeanalyse. Lassen Sie sich Alternativen wie eine Luft-Wasser-Wärmepumpe oder eine Pelletheizung berechnen. Prüfen Sie Fördermöglichkeiten der KfW für erneuerbare Heizsysteme. Entscheiden Sie sich nicht allein aufgrund des Platzbedarfs für eine Ölheizung, sondern berücksichtigen Sie die Gesamtkosten über 20 Jahre.
KI-Analyse (Qwen)
Die Anfrage betrifft die geplante Installation einer Öl-Brennwertheizung des Typs "Multi Oil" in einem Altbau – ein Vorhaben mit erheblichen bauphysikalischen, sicherheitstechnischen und rechtlichen Anforderungen.
🔴 Gefahr: Ölheizungen in Altbausubstanz bergen ein erhöhtes Brand- und Explosionsrisiko, insbesondere bei unzureichender Raumbelüftung, fehlender Ölabsaugung oder mangelhafter Feuerstättenschau – dies gilt unabhängig vom Hersteller oder Modell.
🔴 Gefahr: Brennwerttechnik setzt eine korrekte Abgasführung mit korrosionsbeständigem Abgasrohr (z. B. Edelstahl) voraus; bei unsachgemäßer Installation in Altbauten drohen Kondensatschäden, Mauerwerksschäden und Schimmelbildung durch Feuchteeintrag.
⚠️ Korrektur: Der Hinweis auf "Platzbedarf als ideale Lösung" ist irreführend: Auch kompakte Öl-Brennwertkessel benötigen gesetzlich vorgeschriebene Sicherheitsabstände zu brennbaren Bauteilen, einen zugelassenen Heizraum mit Feuerstättenschau und eine separates, gesicherten Öltankraum – was in vielen Altbausituationen nicht ohne statische oder brandschutztechnische Eingriffe realisierbar ist.
➕ Ergänzung: Seit dem 1. Januar 2024 ist der Einbau neuer Ölheizungen in Deutschland grundsätzlich verboten (GEG §72), mit sehr engen Ausnahmen – z. B. bei Ersatz einer defekten Heizung ohne alternative Versorgungsmöglichkeit – die jedoch eine umfassende fachliche Begründung und Genehmigung durch die zuständige Behörde erfordern.
❌ Widerspruch: Die Annahme, dass ein neues Gerät "schon bald im Handel" sei, rechtfertigt keine technische oder rechtliche Einschätzung – die Zulassung als Feuerstätte (nach 1. BImSchV) und die Einhaltung der Energieeinsparverordnung sind zwingend erforderlich und müssen vor Einbau dokumentiert sein.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen staatlich anerkannten Energieberater (z. B. aus der Energieeffizienz-Expertenliste) sowie einen zertifizierten Schornsteinfegermeister zur Prüfung der Feuerstätten- und Abgasverhältnisse – und klären Sie vorab die behördliche Zulässigkeit mit der zuständigen Bauaufsichtsbehörde ab.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) betonen die Notwendigkeit einer fachlichen Beratung durch Heizungsfachbetriebe bzw. unabhängige Energieberater.
- Alle weisen auf den hohen Sanierungs- bzw. Anpassungsbedarf im Altbau hin (Schornstein, Heizkörper, Dämmung, hydraulischer Abgleich).
- Alle nennen Wärmepumpe, Pelletheizung und ggf. Gas-Brennwertheizung als relevante Alternativen.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI erwähnt das GEG nicht und bewertet den Einbau einer Öl-Brennwertheizung als technisch möglich – DeepSeek und Qwen betonen explizit das weitgehende Verbot ab 2024/2026 und die restriktiven Ausnahmeregelungen.
- GoogleAI nennt „Platzersparnis“ als möglichen Vorteil – DeepSeek korrigiert dies mit dem Hinweis auf den großen Öltank, Qwen relativiert zusätzlich mit Sicherheitsabständen und Heizraum-Anforderungen.
➕ Ergänzung:
- Qwen ergänzt die rechtliche Dimension (1. BImSchV, Feuerstättenschau) und bauphysikalische Risiken (Kondensatschäden, Schimmel) detaillierter als GoogleAI und DeepSeek.
- DeepSeek ergänzt die langfristige Gesamtkostenbetrachtung über 20 Jahre und die Förderungsmöglichkeiten der KfW für Erneuerbare – nicht explizit in GoogleAI oder Qwen genannt.
❌ Widerspruch:
- Qwen stellt klar: „Seit 1. Januar 2024 ist der Einbau neuer Ölheizungen grundsätzlich verboten“ – GoogleAI macht dazu keinerlei Aussage und suggeriert damit Handlungsfähigkeit, was rechtlich falsch ist. Qwen und DeepSeek sind hier konsistent und sicherer – Vorsichtsprinzip ergibt klare Priorisierung der strengeren Aussage.
- Qwen widerspricht der Annahme, ein „neues Gerät im Handel“ sei ausreichend – GoogleAI und DeepSeek gehen nicht auf die Zulassung als Feuerstätte oder 1. BImSchV ein. Qwens Einschätzung ist sicherheitsrechtlich zwingend.
👉 Empfehlung: Bei rechtlichen und sicherheitstechnischen Fragen (GEG, Feuerstättenschau, Abgasführung) ist Qwens Analyse maßgeblich – sie ist am detailliertesten und am strengsten im Sinne des Vorsichtsprinzips. Für wirtschaftliche Gesamtbetrachtung und Förderung ergänzt DeepSeek wesentliche Aspekte. GoogleAI bietet hilfreiche Grundinformationen, aber keine entscheidungsrelevanten rechtlichen oder sicherheitskritischen Hinweise.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Rechtliche Zulässigkeit (GEG) ❌ Widerspruch Qwen und DeepSeek: Einbau grundsätzlich verboten ab 01.01.2024 (§72 GEG), Ausnahmen eng begrenzt; GoogleAI macht keine Aussage → Konsens: Nicht zulässig ohne behördliche Einzelfallgenehmigung. Sicherheitstechnische Risiken ✅ Konsens Alle Modelle warnen vor Brand-/Explosionsrisiko, Kondensatschäden und Schimmel – insb. bei fehlender Feuerstättenschau, ungeeignetem Schornstein oder mangelhafter Raumlüftung. Technische Voraussetzungen im Altbau ✅ Konsens Heizlastberechnung (DIN EN 12831), hydraulischer Abgleich, Heizkörper-Tauglichkeit für Niedertemperaturbetrieb sowie Schornstein- und Abgasanlagenprüfung sind zwingend erforderlich. Platzbedarf und Raumkonzept ⚠️ Abwägung GoogleAI nennt Platzersparnis als Vorteil; DeepSeek und Qwen widersprechen: Öltank (1.000–5.000 l), Sicherheitsabstände, zugelassener Heizraum und Tankraum machen den Einbau oft raumtechnisch unmöglich oder sehr aufwändig. Alternativen und Förderung ⚠️ Abwägung Alle nennen Wärmepumpe und Pelletheizung; DeepSeek ergänzt explizit KfW-Förderung für Erneuerbare – GoogleAI und Qwen nennen Förderung nicht. Konsens: Erneuerbare Alternativen sind zukunftssicherer und gefördert. 👉 Handlungsempfehlung: Aufgrund des rechtlichen Verbots, der hohen sicherheitstechnischen Anforderungen und der ungünstigen langfristigen Wirtschaftlichkeit ist der Einbau einer neuen Öl-Brennwertheizung im Altbau nicht zu empfehlen. Stattdessen ist eine unabhängige, fachlich abgesicherte Analyse alternativer Heizsysteme unter Einbeziehung von Förderprogrammen dringend geboten.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Rechtliches Verbot (GEG §72): Keine Genehmigung für neuen Einbau Massive Planungsunsicherheit; riskante Investition mit potenziell nicht nutzbarem System 🔴 Risiko Brand- und Explosionsgefahr durch unsachgemäße Lagerung oder Leckage des Heizöls Lebensgefahr, erhebliche Sachschäden, Versicherungsausschluss 🔴 Risiko Kondensatschäden an Mauerwerk durch korrosive Abgase bei ungeeignetem Schornstein Dauerhafte Bauschäden, Schimmelbildung, Sanierungskosten von mehreren 10.000 € 🔴 Risiko Hohe Volatilität der Heizölpreise und langfristige Kostensteigerung Unplanbare Heizkosten, Wirtschaftlichkeit nach 10–15 Jahren stark eingeschränkt 🔴 Risiko Fehlende Förderfähigkeit – kein Zugang zu KfW- oder Bundesförderung für Ölheizungen Hohe Eigenleistung; keine Kompensation der Investitionskosten durch staatliche Mittel ✅ Chance Hybridlösung mit Solarthermie zur Deckung des Warmwasserbedarfs Reduzierter Ölverbrauch um bis zu 30 %, längere Lebensdauer des Kessels, geringere Emissionen ✅ Chance Umrüstung auf Pelletheizung mit bestehender Öltankanlage (nach Umbau) Nutzung bestehender Infrastruktur, regenerative Wärme, KfW-Förderung möglich ✅ Chance Luft-Wasser-Wärmepumpe mit geringem baulichem Aufwand (Außeneinheit) Keine fossilen Brennstoffe, KfW-Förderung bis zu 40 %, langfristig günstigere Betriebskosten ✅ Chance Energieberatung mit Förderung (z. B. KfW 430) Kostenlose oder stark geförderte Analyse aller Alternativen inkl. Heizlast und Wirtschaftlichkeitsberechnung ✅ Chance Nutzung bestehender Heizkörper nach hydraulischem Abgleich und ggf. Zusatzheizung in kritischen Räumen Kein teurer Austausch der gesamten Heizkörperanlage bei zielgenauer Optimierung Orientierungshilfen
- Rechtliche Zulässigkeit klären: Kontaktieren Sie unverzüglich die zuständige Bauaufsichtsbehörde und fragen Sie schriftlich nach der Zulässigkeit einer neuen Öl-Brennwertheizung im Einzelfall – dokumentieren Sie die Antwort.
- Unabhängigen Energieberater beauftragen: Buchen Sie einen Berater aus der Energieeffizienz-Expertenliste (http://www.energie-effizienz-experten.de) für eine Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 und eine wirtschaftliche Alternativenprüfung – Förderung über KfW 430 nutzen.
- Schornsteinfegermeister und Feuerstättenschau einholen: Beauftragen Sie einen zertifizierten Schornsteinfegermeister mit der Prüfung von Schornstein, Abgasanlage und Heizraum – inkl. Korrosions- und Dichtheitsprüfung.
- Öltank- und Heizraum-Situation bewerten: Lassen Sie die statische Tragfähigkeit und brandschutztechnische Eignung des geplanten Heizraums sowie des Öltankstandorts durch einen Sachverständigen prüfen.
- Fördermöglichkeiten für Alternativen recherchieren: Prüfen Sie aktuelle KfW-Programme (442, 430, 441) für Wärmepumpen, Pelletheizungen oder Hybridlösungen – nutzen Sie den Förderrechner unter http://www.kfw.de.
- Heizlast-gerechte Heizkörperprüfung vornehmen: Bestellen Sie beim Heizungsfachbetrieb einen hydraulischen Abgleich und ggf. eine Heizkörper-Eignungsprüfung – bei Ungeeignetheit frühzeitig Alternativen (z. B. Niedertemperatur-Heizkörper) planen.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Öl-Brennwertheizung
- Eine Öl-Brennwertheizung ist eine Heizungsanlage, die die Wärme der Abgase nutzt, um den Wirkungsgrad zu erhöhen. Sie kühlt die Abgase so weit ab, dass der darin enthaltene Wasserdampf kondensiert und die dabei freiwerdende Wärme genutzt wird. Dies führt zu einer effizienteren Verbrennung und geringeren Emissionen. Verwandte Begriffe: Brennwerttechnik, Heizwert, Abgaswärme.
- Brennwerttechnik
- Die Brennwerttechnik ist ein Verfahren zur Nutzung der Wärme, die bei der Verbrennung von Brennstoffen entsteht. Dabei wird nicht nur die fühlbare Wärme der Abgase genutzt, sondern auch die latente Wärme, die bei der Kondensation des Wasserdampfs frei wird. Dies führt zu einem höheren Wirkungsgrad im Vergleich zu herkömmlichen Heizsystemen. Verwandte Begriffe: Öl-Brennwertheizung, Gas-Brennwertheizung, Wirkungsgrad.
- Hydraulischer Abgleich
- Der hydraulische Abgleich ist eine Maßnahme zur Optimierung der Wärmeverteilung in einem Heizsystem. Dabei werden die Wassermengen in den Heizkörpern so eingestellt, dass jeder Heizkörper die benötigte Wärmemenge erhält. Dies führt zu einer gleichmäßigen Wärmeverteilung und Energieeinsparungen. Verwandte Begriffe: Heizkörper, Thermostatventil, Vorlauftemperatur.
- Vorlauftemperatur
- Die Vorlauftemperatur ist die Temperatur des Heizwassers, das vom Heizkessel zu den Heizkörpern transportiert wird. Moderne Heizsysteme wie Brennwertheizungen arbeiten mit niedrigeren Vorlauftemperaturen als alte Heizkessel. Dies führt zu einer effizienteren Verbrennung und geringeren Wärmeverlusten. Verwandte Begriffe: Rücklauftemperatur, Heizkörper, Thermostatventil.
- Wirkungsgrad
- Der Wirkungsgrad ist ein Maß für die Effizienz einer Heizungsanlage. Er gibt an, wie viel der eingesetzten Energie tatsächlich in nutzbare Wärme umgewandelt wird. Brennwertheizungen haben einen höheren Wirkungsgrad als herkömmliche Heizkessel, da sie zusätzlich die Wärme der Abgase nutzen. Verwandte Begriffe: Brennwerttechnik, Heizwert, Energieeffizienz.
- Schornsteinsanierung
- Eine Schornsteinsanierung ist die Anpassung eines vorhandenen Schornsteins an die Anforderungen moderner Heizsysteme wie Brennwertheizungen. Da diese Systeme mit niedrigeren Abgastemperaturen arbeiten und Kondensat entsteht, muss der Schornstein säurebeständig und feuchtigkeitsunempfindlich sein. Oft wird ein Kunststoff- oder Edelstahlrohr in den vorhandenen Schornstein eingezogen. Verwandte Begriffe: Abgas, Kondensat, Schornsteinzug.
- Heizkörperdimensionierung
- Die Heizkörperdimensionierung ist die Berechnung der benötigten Größe von Heizkörpern, um einen Raum ausreichend zu beheizen. Dabei werden Faktoren wie Raumgröße, Dämmung und gewünschte Raumtemperatur berücksichtigt. Moderne Heizsysteme wie Brennwertheizungen erfordern oft größere Heizkörper als alte Heizkessel, da sie mit niedrigeren Vorlauftemperaturen arbeiten. Verwandte Begriffe: Heizkörper, Vorlauftemperatur, Wärmebedarf.
Häufige Fragen (FAQ)
- Was ist eine Öl-Brennwertheizung?
Eine Öl-Brennwertheizung ist eine Heizungsanlage, die zusätzlich zur normalen Verbrennung auch die Wärme der Abgase nutzt. Dadurch wird ein höherer Wirkungsgrad erzielt und der Ölverbrauch reduziert. Die Abgase werden so weit abgekühlt, dass der darin enthaltene Wasserdampf kondensiert und die dabei freiwerdende Wärme genutzt wird. - Welche Vorteile bietet eine Öl-Brennwertheizung im Altbau?
Öl-Brennwertheizungen sind besonders effizient und können den Ölverbrauch im Vergleich zu alten Heizkesseln deutlich senken. Sie sind platzsparend und können oft problemlos an bestehende Heizsysteme angeschlossen werden. Durch die Nutzung der Abgaswärme werden zudem die Emissionen reduziert. - Muss der Schornstein für eine Öl-Brennwertheizung saniert werden?
Ja, in den meisten Fällen muss der Schornstein für den Betrieb einer Öl-Brennwertheizung saniert werden. Da die Abgase abgekühlt werden und Kondensat entsteht, muss der Schornstein säurebeständig und feuchtigkeitsunempfindlich sein. Oft wird ein Kunststoff- oder Edelstahlrohr in den vorhandenen Schornstein eingezogen. - Welche Heizkörper sind für eine Öl-Brennwertheizung geeignet?
Öl-Brennwertheizungen arbeiten mit niedrigeren Vorlauftemperaturen als alte Heizkessel. Daher sollten die Heizkörper ausreichend groß dimensioniert sein, um die Wärme effizient abzugeben. Flächenheizkörper wie Fußboden- oder Wandheizungen sind besonders gut geeignet. Konvektoren können ebenfalls verwendet werden, sollten aber auf die niedrigeren Temperaturen ausgelegt sein. - Was ist ein hydraulischer Abgleich und warum ist er wichtig?
Ein hydraulischer Abgleich ist eine Maßnahme, um die Wassermenge in den Heizkörpern so einzustellen, dass jeder Heizkörper die benötigte Wärmemenge erhält. Dadurch wird eine gleichmäßige Wärmeverteilung im Haus erreicht und Energie gespart. Ein hydraulischer Abgleich ist besonders wichtig bei Brennwertheizungen, da diese nur bei optimaler Auslastung ihren höchsten Wirkungsgrad erreichen. - Welche Fördermöglichkeiten gibt es für Öl-Brennwertheizungen?
Es gibt staatliche Förderprogramme für den Einbau von Öl-Brennwertheizungen, insbesondere wenn diese mit erneuerbaren Energien kombiniert werden (z.B. Solarthermie). Die Förderbedingungen und -höhe können sich ändern, daher ist es ratsam, sich vor dem Einbau bei der zuständigen Behörde oder einem Energieberater zu informieren. - Wie oft muss eine Öl-Brennwertheizung gewartet werden?
Eine regelmäßige Wartung ist wichtig, um die Effizienz und Lebensdauer der Öl-Brennwertheizung zu erhalten. Die Wartung sollte jährlich von einem Fachbetrieb durchgeführt werden. Dabei werden die Brenner gereinigt, die Abgaswerte gemessen und die Anlage auf Dichtheit geprüft. - Was kostet der Einbau einer Öl-Brennwertheizung im Altbau?
Die Kosten für den Einbau einer Öl-Brennwertheizung im Altbau hängen von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. der Größe der Heizung, dem Zustand des Schornsteins und der Notwendigkeit von Heizkörperaustausch oder Dämmmaßnahmen. Es ist ratsam, mehrere Angebote von Fachbetrieben einzuholen und die Kosten genau zu vergleichen.
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Multi Oil: Expertenmeinung von Herrn Söndgerath einholen
Meinung erfragen
Hallo Frau Kurz,
rufen Sie doch Herrn Söndgerath mal an und fragen Sie ihn nach seiner Meinung.
Ich fürchte, das seine Internet-Seite nicht mehr auf dem aktuellsten Stand ist.
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Jorczyk -
🔴 Multi Oil: Warnung vor Schäden am Wärmetauscher!
NEIN ... bloß nicht!
Nehmen Sie auf keinen Fall Multi-Oil!
Ich habe zwei dieser Dinger installiert ... der erste wird am Montage gegen ein anderes Fabrikat ausgetauscht da er innerhalb 1,5 Jahren zweimal den Wärmetauscher "durch" hatte ... er war vom sauren Kondensat zerfressen ... der Hersteller (Schweiz) hält sich vollkommen bedeckt und weißt alles von sich! ...
ÜBERIGENS: Es gibt auch keinen deutschen Vertrieb mehr (zumindest nicht hier Nähe Wiesbaden) Anfangs hatte die Firma Rein in Wiesbaden den Kessel und den Service als Partner von Multi-Oil ... anschjließend übernahm die Firma (Rein) -Bohlender aus Nähe Bad Kreuznach den Kessel ... nun hat niemand mehr den Kessel ... und alle sind gegenseitig am Prozessieren ...!
Der zweite Kessel hat ebenfalls einen defekten Brenner, Elektronik, Entlüftertopf und Undichtigkeiten am Kunststoffwärmetauscher! ... der wird auch bald ausgetauscht werden müssen ... die Kosten müssen von mir getragen werden, da der Hersteller nur ein halbes Jahr Garantie gibt! und sich, wie schon gesagt, komplkett heraus hält ... angeblich währen die Solaranlagen daran Schuld (ich glaube ich spinne!) ... Aussage von einem der Chef's auf der letzten ISH-Frankfurt ...
Nehmen Sie alles andere, es gibt noch viele andere Anbieter auf diesem Sektor (Ryll, Therma Tec, Götz, Veritherm usw.) ... vergessen Sie MULTI-OIL und erzählen Sie Ihrem Anbieter (Heizungsbauer) hiervon ... ich habe auch Fotos von diesen Wärmetauschern! ...
MfG Hasko Ahrendt -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026
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💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Eignung der Öl-Brennwertheizung Multi Oil für den Einbau im Altbau. Ein Nutzer sucht nach Erfahrungen mit diesem Kessel, insbesondere im Hinblick auf den geringen Platzbedarf. Es wird sowohl zu einer Kontaktaufnahme mit einem Experten geraten als auch von der Nutzung abgeraten aufgrund von Problemen mit dem Wärmetauscher.
🔴 Wichtiger Hinweis: Laut dem Beitrag 🔴 Multi Oil: Warnung vor Schäden am Wärmetauscher! kann es bei der Multi Oil zu Schäden am Wärmetauscher durch saures Kondensat kommen. Der Hersteller soll sich bedeckt halten und es gäbe keinen deutschen Vertrieb mehr.
🔧 Zusatzinfo: Es wird empfohlen, sich vor dem Einbau einer Öl-Brennwertheizung Multi Oil im Altbau umfassend über mögliche Probleme und Alternativen zu informieren. Der geringe Platzbedarf sollte nicht das einzige Entscheidungskriterium sein.
👉 Handlungsempfehlung: Vor dem Einbau einer Öl-Brennwertheizung Multi Oil sollten Sie sich unbedingt mit anderen Herstellern und Modellen auseinandersetzen und Angebote vergleichen. Nehmen Sie Kontakt zu unabhängigen Heizungsinstallateuren auf, um eine fundierte Entscheidung zu treffen. Beachten Sie die Warnung im Beitrag 🔴 Multi Oil: Warnung vor Schäden am Wärmetauscher!.
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