Junkers Therme 11kW für Neubau RMH: Leistung ausreichend für 110m² Wohnfläche?

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 17.01.2026

Die Diskussion dreht sich um die Frage, ob eine Junkers Therme mit 11kW Nennleistung für ein neu gebautes Reihenmittelhaus (RMH) mit 110m² Wohnfläche ausreichend ist. Ein wichtiger Aspekt ist die Warmwasserbereitung über einen Speicher ST120 E. Ein Nutzer berichtet von einem Upgrade auf 18kW und einen größeren Speicher, um mehr Leistung zu erhalten. Die benötigte Warmwassermenge hängt stark vom individuellen Verbrauch ab.

⚠️ Wichtiger Hinweis · 💰 Zusatzinfo · 📊 Fakten/Zahlen · 🔧 Praktische Umsetzung · 👉 Handlungsempfehlung

Junkers Therme 11kW für Neubau RMH: Leistung ausreichend für 110m² Wohnfläche?

Wir möchten in ein neu gebautes RMH einziehen. Keller, 2 Vollgeschosse, ausgebauter Dachboden. 110 m² Wohnfläche, 200 m² Nutzfläche. Auch im Keller und Dach sollen Heizkörper vorhanden sein. Reicht die Therme vom Typ Junkers mit 11 kW Nennleistung aus? Die Warmwasserbereitung soll über einen Speicher ST120 E erfolgen.
Mit freundlichen Grüßen
Sven Schulz
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  • Sven Schulz
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

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    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Keine Inbetriebnahme ohne normgerechte Heizlastberechnung nach DINAbk. EN 12831-1 durch zertifizierten Fachbetrieb – insbesondere wegen beheiztem Keller und Dachboden.

    🔴 KRITISCH: Warmwasserbereitung mit ST120 E-Speicher ist bei 11 kW Nennleistung risikobehaftet – hohe Wahrscheinlichkeit für unzureichende Warmwassermengen oder lange Aufheizzeiten bei gleichzeitigem Heizbetrieb.

    ⚠️ WICHTIG: Überdimensionierung birgt Risiken: häufiges Takten, reduzierte Lebensdauer, erhöhter Brennstoffverbrauch – Modulationsfähigkeit der Junkers 7/11-5 AE unbedingt prüfen lassen.

    ⚠️ WICHTIG: Die Nutzfläche von 200 m² inkl. Keller und Dachboden lässt eine effektive Heizlast von bis zu 10 kW erwarten – 11 kW ist möglicherweise knapp oder unzureichend, nicht pauschal „ausreichend“.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich beurteile die Junkers 7/11-5 AE Therme mit 11 kW Nennleistung für ein neu gebautes Reihenmittelhaus (RMH) mit 110 m² Wohnfläche und 200 m² Nutzfläche als potenziell nicht ausreichend.

    Eine pauschale Aussage ist ohne detaillierte Heizlastberechnung jedoch nicht möglich. Die Heizlast hängt von Faktoren wie der Dämmung des Hauses, der Fensterqualität, der Anzahl der Außenwände und der geografischen Lage ab. Da auch im Keller und Dachboden Heizkörper vorhanden sein sollen, erhöht sich der Wärmebedarf zusätzlich.

    Ich empfehle, eine professionelle Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 durchführen zu lassen. Diese berücksichtigt alle relevanten Faktoren und ermittelt den tatsächlichen Wärmebedarf des Hauses. Anhand dieser Berechnung kann dann die passende Heizleistung der Therme bestimmt werden.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie eine Heizlastberechnung von einem Heizungsfachbetrieb durchführen, um die optimale Heizleistung für Ihr Haus zu ermitteln.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der vorliegende Sachverhalt betrifft die Auslegung einer Junkers Therme mit 11 kW Nennleistung für einen Neubau eines RMH mit 110 m² Wohnfläche und 200 m² Nutzfläche. Die Heizlastberechnung ist für Neubauten nach GEG 2024 entscheidend, da moderne Gebäude oft eine geringere Heizlast aufweisen als Altbauten. Eine 11 kW Therme könnte für die reine Raumheizung bei guter Dämmung ausreichend sein, jedoch ist die Warmwasserbereitung über einen ST120 E Speicher kritisch zu prüfen.

    🔴 Gefahr: Die Warmwasserbereitung mit einem 120 Liter Speicher kann bei einer 11 kW Therme zu langen Aufheizzeiten führen. Bei gleichzeitigem Heizbetrieb im Winter könnte die Leistung nicht ausreichen, um beide Anforderungen zu decken. Dies birgt das Risiko von Komforteinbußen wie kaltem Wasser oder unzureichender Raumtemperatur.

    ➕ Ergänzung: Die Nutzfläche von 200 m² umfasst Keller und Dachboden, die beheizt werden sollen. Dies erhöht den tatsächlichen Wärmebedarf erheblich. Eine detaillierte Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 ist zwingend erforderlich, um die tatsächliche Leistungsanforderung zu ermitteln. Zudem sollte die Junkers Therme auf ihre Modulationsfähigkeit geprüft werden, da eine Überdimensionierung zu Takten und Effizienzverlusten führt.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass 11 kW pauschal für 110 m² Wohnfläche ausreichen, ist irreführend. Die Heizlast hängt von der Gebäudedämmung, Fensterqualität und Lüftungsanlage ab. Bei einem Neubau nach GEG-Standard liegt die spezifische Heizlast oft bei 30-50 W/m², was für 110 m² etwa 3,3-5,5 kW ergibt. Die 11 kW wären dann überdimensioniert, es sei denn, die Warmwasserbereitung erfordert zusätzliche Leistung.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen zertifizierten Energieberater oder Heizungsfachbetrieb mit einer normgerechten Heizlastberechnung. Lassen Sie die Junkers Therme auf ihre Eignung für den kombinierten Heiz- und Warmwasserbetrieb prüfen. Erwägen Sie eine modulierende Therme mit höherer Leistungsspanne oder eine separate Warmwasserbereitung, um Komfort und Effizienz sicherzustellen.

    KI-Analyse (Qwen)

    Die Frage nach der Ausreichung einer 11-kW-Junkers-Therme für ein neu errichtetes Reihenmittelhaus mit 110 m² Wohnfläche und 200 m² Nutzfläche erfordert eine differenzierte Betrachtung unter Einbeziehung der Gebäudehülle, der Heizlast und der Anlagenauslegung.

    🔴 Gefahr: Eine zu kleine Heizleistung führt nicht nur zu unzureichender Raumtemperatur, sondern auch zu häufigem Kurzzyklusbetrieb, erhöhtem Verschleiß, ineffizientem Brennstoffverbrauch und potenziell beschleunigter Alterung der Heizungsanlage — besonders kritisch bei modernen Niedertemperatur- oder Brennwertsystemen.

    ⚠️ Korrektur: Die Nennleistung einer Heizung darf nicht pauschal anhand der Wohnfläche bemessen werden; entscheidend ist die berechnete Heizlast (in kW), die sich aus Wärmedämmstandard, Fensterflächen, Lüftungsverhalten, Raumhöhen und der Anzahl der beheizten Geschosse ergibt — hier insbesondere Keller und ausgebauter Dachboden, die zusätzliche Heizlast verursachen.

    ➕ Ergänzung: Für ein energetisch modernes Neubau-RMH (z. B. KfW 55- oder 40-Standard) liegt die typische Heizlast bei ca. 30–50 W/m² Wohnfläche — das entspricht 3,3–5,5 kW für 110 m². Allerdings erhöht sich die erforderliche Leistung deutlich, wenn der Keller und der Dachboden mit beheizt werden, da diese Bereiche oft schlechter gedämmt sind und größere Hüllflächen aufweisen.

    ✅ Zustimmung: Die Kombination mit einem 120-Liter-Warmwasserspeicher (ST120 E) ist grundsätzlich sinnvoll und entspricht der üblichen Auslegung für 2–3 Personen, solange die Therme über eine ausreichende Warmwasserleistung (z. B. >12 kW bei 35 K Temperaturdifferenz) verfügt — dies ist bei vielen 11-kW-Modellen jedoch knapp oder nicht gegeben.

    ❌ Widerspruch: Die Annahme, dass 11 kW für 110 m² ausreichend seien, ist ohne Heizlastberechnung nicht haltbar — insbesondere bei vollständiger Beheizung aller Geschosse inkl. Dachboden und Keller, wo die effektive Heizlast leicht 8–10 kW überschreiten kann, besonders bei nicht optimaler Dämmung oder hohen Raumhöhen.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen zertifizierten Energieberater oder Heizungsfachbetrieb mit der Erstellung einer normgerechten Heizlastberechnung nach DIN EN 12831-1. Erst auf dieser Basis lässt sich prüfen, ob die 11-kW-Therme ausreichend dimensioniert ist — alternativ ist ggf. ein Modell mit höherer Modulationsbreite oder eine 14–16-kW-Variante zu prüfen.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) fordern zwingend eine Heizlastberechnung nach DIN EN 12831-1 – keine pauschale Leistungsabschätzung anhand der Wohnfläche allein.
    • Alle betonen die kritische Relevanz der beheizten Keller- und Dachbodenebene für die Gesamtheizlast.
    • Alle warnen vor Fehlauslegung durch pauschale kW/m²-Regeln (z. B. „11 kW für 110 m²“) und verweisen auf Dämmstandard, Fenster, Lüftung.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI sieht die 11 kW als „potenziell nicht ausreichend“, bleibt aber vorsichtig formuliert; DeepSeek und Qwen gehen konkreter auf die Gefahr der Unterdimensionierung bei Warmwasser + Heizbetrieb ein.
    • DeepSeek betont die GEG 2024-Relevanz und die Modulationsfähigkeit – GoogleAI erwähnt dies nicht, Qwen thematisiert Takten/Lebensdauer, aber nicht explizit GEG.

    ➕ Ergänzung:

    • Qwen ergänzt die Gefahr des Kurzzyklusbetriebs bei Unterdimensionierung – besonders kritisch für Brennwerttechnik; GoogleAI und DeepSeek fokussieren stärker auf Komfortverlust, nicht auf Anlagenschäden.
    • DeepSeek und Qwen spezifizieren die typische Heizlast für Neubauten (30–50 W/m²) – GoogleAI nennt keine Zahlenwerte.

    ❌ Widerspruch:

    • Qwen widerspricht der Annahme „11 kW reichen für 110 m²“ explizit mit „❌ Widerspruch“ und verweist auf mögliche Heizlast von 8–10 kW bei vollständiger Beheizung; GoogleAI formuliert lediglich „potenziell nicht ausreichend“, ohne klare Absage – die sicherere Einschätzung (Qwen) wird priorisiert.

    👉 Empfehlung:

    • Alle drei Modelle einigen sich auf die zwingende Beauftragung eines zertifizierten Energieberaters oder Heizungsfachbetriebs. Qwen und DeepSeek gehen darüber hinaus und fordern zusätzlich die Prüfung der Warmwasserleistung (z. B. bei ΔT = 35 K) und gegebenenfalls eine separate Warmwasserbereitung oder höhere Leistungsklasse (14–16 kW). Diese sicherere, präventive Empfehlung gilt als maßgeblich.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Heizlastberechnung erforderlichAlle drei KI-Modelle stimmen überein: Normgerechte Berechnung nach DIN EN 12831-1 ist zwingend – ohne sie ist keine Aussage zur Leistungsangemessenheit möglich.
    11 kW reichen pauschal für 110 m²?Alle Modelle widersprechen dieser Annahme entschieden – Qwen nennt sie explizit „nicht haltbar“, DeepSeek und GoogleAI relativieren sie stark; Vorsichtsprinzip: Aussage ist falsch.
    Auswirkung von Keller & DachbodenEinheitliche Einschätzung: Beheizte Keller- und Dachbodenebene erhöhen den Wärmebedarf deutlich – oft entscheidend für die Gesamtleistung.
    Warmwasserbereitung mit ST120 E⚠️DeepSeek und Qwen warnen vor Leistungsengpass bei gleichzeitigem Heiz- und Warmwasserbetrieb; GoogleAI erwähnt Warmwasser nicht – Konsens: Prüfung der Warmwasserleistung ist zwingend, 11 kW ist kritisch eng.
    Risiko durch Über-/UnterdimensionierungAlle drei warnen: Unterdimensionierung → Komfortverlust, Takten, Anlagenschäden; Überdimensionierung → Ineffizienz, Verschleiß. Modulationsfähigkeit der Therme ist entscheidend.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen zertifizierten Heizungsfachbetrieb mit einer vollständigen Heizlastberechnung nach DIN EN 12831-1, die Keller und Dachboden explizit einbezieht, und prüfen Sie zusätzlich die Warmwasserleistung der Junkers 7/11-5 AE bei ΔT = 35 K – ggf. ist eine 14-kW-Variante oder ein separates Warmwassersystem notwendig.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoUnterdimensionierung bei kombiniertem Heiz- und WarmwasserbetriebKalter Wasserkomfort, unzureichende Raumtemperatur im Winter, mögliche Systemüberlastung und Ausfälle
    🔴 RisikoFehlende normgerechte HeizlastberechnungRechtliche Unzulässigkeit der Anlage nach GEG 2024, Ablehnung der Übergabeprotokolle, Haftungsrisiken
    🔴 RisikoKurzzyklusbetrieb durch falsche DimensionierungErhöhter Verschleiß der Brennwerttherme, verkürzte Lebensdauer, höhere Wartungskosten
    🔴 RisikoUnzureichende Dämmung im Keller/Dachboden bei Annahme „110 m² reichen aus“Massiver Wärmeverlust, nicht erreichbare Solltemperaturen, unnötig hoher Energieverbrauch
    🔴 RisikoKeine Prüfung der Modulationsfähigkeit der ThermeIneffizienter Teillastbetrieb, höhere Brennstoffkosten, erhöhte Emissionen
    ✅ ChanceProfessionelle Heizlastberechnung als Grundlage für optimale AuslegungLangfristig niedrigere Betriebskosten, maximaler Komfort, volle GEG-Konformität und Förderfähigkeit
    ✅ ChanceFrühzeitige Prüfung der WarmwasserleistungMöglichkeit, bei Bedarf auf ein leistungsstarkes Modell oder Hybridlösung (z. B. Frischwasserstation) umzusteigen – ohne Nachrüstungskosten
    ✅ ChanceNutzung der Modulationsbreite der Junkers 7/11-5 AE bei korrekter DimensionierungHohe Effizienz im Teillastbetrieb, leises Betriebsverhalten, geringe Abgasverluste
    ✅ ChanceIntegration in zukunftsfähige Heizungsarchitektur (z. B. Hybrid mit Solarthermie)Vorbereitung auf spätere Erweiterungen, höhere Unabhängigkeit von Gaspreisen, bessere Klimabilanz
    ✅ ChanceErstellung eines Energieausweises auf Basis der HeizlastberechnungErfüllung gesetzlicher Pflicht, höhere Verkaufswertsteigerung des Hauses, klare Basis für energetische Verbesserungen

    Orientierungshilfen

    1. Heizlastberechnung unverzüglich in Auftrag geben: Beauftragen Sie einen zertifizierten Heizungsfachbetrieb oder Energieberater mit einer vollständigen Heizlastberechnung nach DIN EN 12831-1 – Keller und Dachboden müssen darin als beheizte Räume ausgewiesen sein.
    2. Warmwasserleistung der Therme prüfen lassen: Fordern Sie vom Fachbetrieb die Angabe der Warmwasserleistung bei ΔT = 35 K (z. B. 10 °C–45 °C) – bei Werten unter 12 kW ist die 11-kW-Therme für den ST120 E nicht ausreichend.
    3. Modulationsdaten der Junkers 7/11-5 AE einholen: Fordern Sie vom Hersteller oder Fachhändler das Datenblatt an – prüfen Sie die minimale Modulationsleistung (z. B. 2,8 kW) und ob diese unter der berechneten Teillast liegt.
    4. Alternative Geräte vergleichen: Lassen Sie vom Fachbetrieb mindestens drei Alternativen prüfen – z. B. Junkers 7/14-5 AE, ein modulierendes Gerät mit breiterer Leistungsspanne oder eine Kombination aus kleiner Therme + elektrischem Schnellheizer im Speicher.
    5. Unterlagen für GEG-Nachweis sammeln: Speichern Sie alle Berechnungen, Leistungsdatenblätter und Bestätigungen – sie sind zwingend für die Übergabe, Übergabeprotokolle und den Energieausweis.
    6. Planung der Keller-Dämmung überprüfen: Stellen Sie sicher, dass die Kellerdecke und Kellerwände mindestens dem KfW 55-Standard entsprechen – andernfalls muss die Heizlast neu berechnet werden.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Heizlastberechnung
    Die Heizlastberechnung ist ein Verfahren zur Ermittlung des Wärmebedarfs eines Gebäudes unter Berücksichtigung verschiedener Faktoren wie Dämmung, Fenster und Klima. Sie dient als Grundlage für die Dimensionierung der Heizungsanlage. Verwandte Begriffe: Wärmebedarf, DIN EN 12831, Heizleistung.
    Nennleistung
    Die Nennleistung ist die maximale Leistung, die ein Gerät unter definierten Bedingungen abgeben kann. Bei einer Therme gibt sie an, wie viel Wärme sie maximal erzeugen kann. Verwandte Begriffe: Heizleistung, Wärmeleistung, Leistungsaufnahme.
    Wohnfläche
    Die Wohnfläche ist die Summe der anrechenbaren Grundflächen der Räume einer Wohnung. Sie wird zur Berechnung von Mietpreisen und Nebenkosten verwendet. Verwandte Begriffe: Nutzfläche, Grundfläche, Wohnraum.
    Nutzfläche
    Die Nutzfläche umfasst alle nutzbaren Flächen eines Gebäudes, einschließlich Wohnfläche, Keller, Dachboden und Garagen. Sie dient zur Berechnung von Gebäudekosten und zur Planung von Gebäuden. Verwandte Begriffe: Wohnfläche, Grundfläche, Verkehrsfläche.
    Therme
    Eine Therme ist ein Gerät zur Erzeugung von Wärme, meist durch Verbrennung von Gas oder Öl. Sie wird zur Beheizung von Gebäuden und zur Warmwasserbereitung eingesetzt. Verwandte Begriffe: Heizkessel, Heizung, Brennwerttherme.
    DIN EN 12831
    Die DIN EN 12831 ist eine europäische Norm, die das Verfahren zur Berechnung der Heizlast von Gebäuden festlegt. Sie dient als Grundlage für die Auslegung von Heizungsanlagen. Verwandte Begriffe: Heizlastberechnung, Wärmebedarf, Norm.
    Reihenmittelhaus (RMH)
    Ein Reihenmittelhaus ist ein Haus, das Teil einer Reihe von gleichartigen Häusern ist und an beiden Seiten an ein anderes Haus angrenzt. Es hat in der Regel eine geringere Außenfläche als ein freistehendes Haus. Verwandte Begriffe: Reihenhaus, Endreihenhaus, Doppelhaushälfte.

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was ist eine Heizlastberechnung?
      Die Heizlastberechnung ist ein Verfahren zur Ermittlung des Wärmebedarfs eines Gebäudes. Sie berücksichtigt Faktoren wie die Größe des Gebäudes, die Dämmung, die Fensterqualität, die geografische Lage und die Nutzung des Gebäudes. Die Heizlastberechnung ist die Grundlage für die Auslegung der Heizungsanlage.
    2. Warum ist eine Heizlastberechnung wichtig?
      Eine korrekte Heizlastberechnung ist wichtig, um sicherzustellen, dass die Heizungsanlage ausreichend dimensioniert ist, um das Gebäude auch bei kalten Außentemperaturen ausreichend zu beheizen. Eine zu kleine Heizungsanlage führt zu unzureichender Beheizung und höheren Heizkosten. Eine zu große Heizungsanlage ist ineffizient und verursacht ebenfalls höhere Kosten.
    3. Welche Norm regelt die Heizlastberechnung?
      Die Heizlastberechnung wird in Deutschland nach der DIN EN 12831 durchgeführt. Diese Norm legt die Berechnungsgrundlagen und die zu berücksichtigenden Faktoren fest.
    4. Was beeinflusst die Heizlast eines Gebäudes?
      Die Heizlast eines Gebäudes wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst, darunter die Größe des Gebäudes, die Dämmung der Gebäudehülle (Wände, Dach, Fenster), die Art der Fensterverglasung, die Lüftungsgewohnheiten, die Anzahl der Bewohner und deren Wärmebedarf, die geografische Lage und die Ausrichtung des Gebäudes.
    5. Was bedeutet Nennleistung bei einer Therme?
      Die Nennleistung einer Therme gibt an, wie viel Wärme die Therme maximal pro Zeiteinheit erzeugen kann. Sie wird in Kilowatt (kW) angegeben. Die Nennleistung sollte ausreichend sein, um den Wärmebedarf des Gebäudes zu decken.
    6. Was ist der Unterschied zwischen Wohnfläche und Nutzfläche?
      Die Wohnfläche ist die Summe der anrechenbaren Grundflächen der Räume, die ausschließlich zu einer Wohnung gehören. Die Nutzfläche umfasst alle nutzbaren Flächen eines Gebäudes, einschließlich Keller, Dachboden und Garagen.
    7. Wie wirkt sich die Warmwasserbereitung auf die benötigte Heizleistung aus?
      Die Warmwasserbereitung erhöht den Wärmebedarf und muss bei der Auslegung der Therme berücksichtigt werden. Je nach Warmwasserbedarf (Anzahl der Personen, Nutzungsgewohnheiten) kann ein zusätzlicher Leistungsbedarf entstehen.
    8. Was ist bei der Installation von Heizkörpern im Keller und Dachboden zu beachten?
      Bei der Installation von Heizkörpern im Keller und Dachboden ist darauf zu achten, dass diese Räume ausreichend gedämmt sind, um Wärmeverluste zu minimieren. Zudem sollte die Heizleistung der Heizkörper an den Wärmebedarf der jeweiligen Räume angepasst werden.

    Verwandte Themen

    • Heizlastberechnung selbst durchführen
      Informationen und Tools zur groben Abschätzung des Wärmebedarfs.
    • Dämmung verbessern
      Tipps zur Reduzierung des Wärmeverlusts und Senkung der Heizkosten.
    • Vergleich verschiedener Heizsysteme
      Vor- und Nachteile von Gas-, Öl-, Pellet- und Wärmepumpenheizungen.
    • Fördermöglichkeiten für Heizungsanlagen
      Überblick über staatliche Zuschüsse und Kredite für energieeffiziente Heizungen.
    • Hydraulischer Abgleich
      Optimierung der Heizungsanlage für eine gleichmäßige Wärmeverteilung.
  2. Thermenleistung: 18kW vs. 11kW – Speichergröße beachten!

    sollten wir auch bekommen,
    haben dann aber auf 18 kW und 160 l Speicher umgeschwenkt. War nur unwesentlich teuer, bietet aber dafür auch mehr Leistung. Ausreichend wird das schon sein (die 11 kW), 18 kW stellen die Heizleistung schneller zur Verfügung. Mit dem Warmwasserspeicher sollten Sie überlegen, wieviel Wasser Sie so verbrauchen wollen. Duschen, baden, spülen, wie viele Personen? Mir wären 120 l bei einer fast 300 l fassende Badewanne definitiv zu wenig.
    • Name:
    • Carsten
  3. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026

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    Junkers Therme: 11kW Leistung für 110m² RMH ausreichend?

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Frage, ob eine Junkers Therme mit 11kW Nennleistung für ein neu gebautes Reihenmittelhaus (RMH) mit 110m² Wohnfläche ausreichend ist. Ein wichtiger Aspekt ist die Warmwasserbereitung über einen Speicher ST120 E. Ein Nutzer berichtet von einem Upgrade auf 18kW und einen größeren Speicher, um mehr Leistung zu erhalten. Die benötigte Warmwassermenge hängt stark vom individuellen Verbrauch ab.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Bei der Wahl der Thermenleistung sollte nicht nur die Wohnfläche, sondern auch die beheizte Nutzfläche im Keller und Dachboden berücksichtigt werden. Wie im Beitrag Thermenleistung: 18kW vs. 11kW – Speichergröße beachten! erwähnt, kann ein Upgrade auf eine höhere Leistung sinnvoll sein, um die Heizleistung schneller zur Verfügung zu stellen.

    💰 Zusatzinfo: Die Kosten für eine größere Therme und einen größeren Warmwasserspeicher sind oft nur unwesentlich höher, bieten aber deutliche Vorteile in Bezug auf Leistung und Komfort. Es lohnt sich, die Mehrkosten im Verhältnis zum potenziellen Nutzen abzuwägen.

    📊 Fakten/Zahlen: Die Junkers Therme 7/11-5 AE hat eine Nennleistung von 11kW. Der Warmwasserspeicher ST120 E hat ein Volumen von 120 Litern. Die Wohnfläche beträgt 110m², die Nutzfläche 200m².

    🔧 Praktische Umsetzung: Vor der endgültigen Entscheidung sollte eine Heizlastberechnung durchgeführt werden, um den tatsächlichen Wärmebedarf des Hauses zu ermitteln. Dies hilft, die optimale Thermenleistung und Speichergröße zu bestimmen.

    👉 Handlungsempfehlung: Es wird empfohlen, den individuellen Warmwasserbedarf zu analysieren und gegebenenfalls einen größeren Warmwasserspeicher in Betracht zu ziehen. Eine Beratung durch einen Fachmann für Heizungstechnik ist ratsam, um die optimale Lösung für das RMH zu finden.

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