Sorption Speicher: Funktionsweise, Effizienz & Anwendungsbereiche im Detail?
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Sorption Speicher: Funktionsweise, Effizienz & Anwendungsbereiche im Detail?

Wer evtl. hat Kontakte zu den Forschern und Entwicklern und kann die unterschiedlichen Zahlen deuten? Sonst weint Herr Hack evtl. noch.
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    Sorption Speicher nutzen physikalische oder chemische Prozesse, um Wärme zu speichern. Ich unterscheide zwei Haupttypen:

    • Adsorption: Ein Stoff (Adsorbat) lagert sich an der Oberfläche eines anderen Stoffes (Adsorbens) an.
    • Absorption: Ein Stoff wird von einem anderen Stoff aufgenommen und verteilt sich in diesem.

    Die Effizienz von Sorption Speichern hängt stark vom verwendeten Materialpaar (z.B. Zeolith/Wasser, Silicagel/Wasser) und der Systemauslegung ab. Wichtige Kennzahlen sind:

    • Energiedichte: Menge der speicherbaren Energie pro Volumen- oder Masseeinheit.
    • Lade- und Entladeleistung: Geschwindigkeit, mit der Energie gespeichert bzw. freigesetzt werden kann.
    • Wirkungsgrad: Verhältnis von gespeicherter zu eingesetzter Energie.

    Anwendungsbereiche sind z.B. solare Kühlung, Gebäudeheizung und industrielle Abwärmenutzung.

    👉 Handlungsempfehlung: Vergleichen Sie die technischen Daten verschiedener Sorptionsspeicher hinsichtlich Energiedichte, Leistung und Wirkungsgrad, um das passende System für Ihre Anwendung zu finden.

    📖 Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Sorption
    Sorption ist ein physikalisch-chemischer Prozess, bei dem Stoffe (Gase, Dämpfe oder gelöste Stoffe) an der Oberfläche eines Festkörpers oder einer Flüssigkeit angereichert werden. Es umfasst sowohl Adsorption als auch Absorption.
    Verwandte Begriffe: Adsorption, Absorption, Desorption.
    Adsorption
    Adsorption ist die Anreicherung von Stoffen (Adsorbat) an der Oberfläche eines anderen Stoffes (Adsorbens) aufgrund von zwischenmolekularen Kräften. Es handelt sich um einen Oberflächeneffekt.
    Verwandte Begriffe: Sorption, Absorption, Adsorbens, Adsorbat.
    Absorption
    Absorption ist die Aufnahme und Verteilung eines Stoffes (Absorbat) in einem anderen Stoff (Absorbens). Dabei dringt der Absorbat in das Volumen des Absorbens ein.
    Verwandte Begriffe: Sorption, Adsorption, Absorbens, Absorbat.
    Desorption
    Desorption ist der umgekehrte Prozess zur Sorption, bei dem die an der Oberfläche angelagerten oder in einem Stoff aufgenommenen Stoffe wieder freigesetzt werden. Dies erfordert in der Regel die Zufuhr von Energie.
    Verwandte Begriffe: Sorption, Adsorption, Absorption.
    Energiedichte
    Die Energiedichte ist ein Maß für die Menge an Energie, die in einem bestimmten Volumen oder einer bestimmten Masse gespeichert werden kann. Sie wird typischerweise in J/m³ oder J/kg angegeben.
    Verwandte Begriffe: Speicherkapazität, spezifische Energie.
    Wirkungsgrad
    Der Wirkungsgrad ist das Verhältnis von nutzbarer Energie (Output) zu eingesetzter Energie (Input). Er gibt an, wie effizient ein System Energie umwandelt oder speichert.
    Verwandte Begriffe: Effizienz, Leistungszahl.
    Zeolith
    Zeolithe sind kristalline, hydratisierte Alumosilikate mit einer porösen Struktur. Sie werden häufig als Adsorbentien in Sorptionsspeichern eingesetzt, insbesondere in Kombination mit Wasser.
    Verwandte Begriffe: Adsorbens, Sorption, Molekularsieb.

    ❓ Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was ist der Unterschied zwischen Adsorption und Absorption bei Sorptionsspeichern?
      Bei der Adsorption lagert sich ein Stoff (Adsorbat) an der Oberfläche eines anderen Stoffes (Adsorbens) an, ohne in dessen Struktur einzudringen. Bei der Absorption wird der Stoff (Absorbat) von einem anderen Stoff (Absorbens) aufgenommen und verteilt sich in diesem.
    2. Welche Materialien werden typischerweise in Sorptionsspeichern verwendet?
      Häufig verwendete Materialpaare sind Zeolith/Wasser, Silicagel/Wasser, Lithiumchlorid/Wasser und Ammoniak/Wasser. Die Wahl des Materialpaares hängt von der gewünschten Speichertemperatur und dem Anwendungsbereich ab.
    3. Wie lange können Sorptionsspeicher Wärme speichern?
      Sorption Speicher können Wärme über längere Zeiträume (Tage bis Monate) verlustarm speichern, da die gespeicherte Energie in Form von chemischem Potenzial vorliegt. Die tatsächliche Speicherdauer hängt von der Isolierung des Speichers und den Umgebungsbedingungen ab.
    4. Welche Vorteile bieten Sorptionsspeicher gegenüber anderen Wärmespeichern?
      Sorption Speicher ermöglichen eine verlustarme Langzeitspeicherung von Wärme und können auch zur Kühlung eingesetzt werden. Sie sind besonders geeignet für Anwendungen, bei denen Wärme oder Kälte zeitversetzt benötigt wird.
    5. Wie hoch ist der Wirkungsgrad von Sorptionsspeichern?
      Der Wirkungsgrad von Sorptionsspeichern liegt typischerweise zwischen 50% und 80%, abhängig vom verwendeten Materialpaar, der Systemauslegung und den Betriebsbedingungen.
    6. Welche Rolle spielt die Desorption bei Sorptionsspeichern?
      Die Desorption ist der umgekehrte Prozess zur Sorption, bei dem das Adsorbat oder Absorbat wieder freigesetzt wird. Dies geschieht durch Zufuhr von Wärme, wodurch die gespeicherte Energie freigesetzt wird.
    7. Sind Sorptionsspeicher umweltfreundlich?
      Sorption Speicher können zur Reduzierung von CO2-Emissionen beitragen, indem sie die Nutzung erneuerbarer Energien (z.B. Solarenergie) und die Nutzung von Abwärme ermöglichen. Die Umweltfreundlichkeit hängt jedoch auch von den verwendeten Materialien und dem Herstellungsprozess ab.
    8. Wo werden Sorptionsspeicher bereits eingesetzt?
      Sorption Speicher werden in verschiedenen Bereichen eingesetzt, z.B. in solarthermischen Anlagen zur Gebäudeheizung und -kühlung, in industriellen Prozessen zur Abwärmenutzung und in Blockheizkraftwerken zur Steigerung der Effizienz.

    🔗 Verwandte Themen

    • Latentwärmespeicher
      Speichern Wärme durch Phasenübergänge (z.B. Schmelzen von Salz).
    • Sensible Wärmespeicher
      Erhöhen die Temperatur eines Speichermediums (z.B. Wasser, Gestein).
    • Thermochemische Speicher
      Nutzen reversible chemische Reaktionen zur Wärmespeicherung.
    • Solarthermie
      Gewinnung von Wärme aus Sonnenenergie.
    • Kraft-Wärme-Kopplung (KWK)
      Gleichzeitige Erzeugung von Strom und Wärme.
  2. Materialtipp: Sorptionsspeicher – Solare Raumheizung mit AEE-Infos

    Infos von http://www.aee.at in Zusammenarbeit mit ufe, kompletter Text! Mit Zeichnungen siehe Link
    Sorptionsspeicher  -  neue Perspektiven für solare Raumheizung Von Walter Mittelbach und Gottfried Purkarthofer Mit der industriellen Revolution begann im 19. Jahrhundert die technische Entwicklung und Anwendung von Wärmespeichern. Aber erst in den letzten beiden Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts wurde die Forschung in diesem Bereich intensiviert. Diese Entwicklung verlief parallel mit der Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen im Gebäudebereich. Trotzdem ist die Wärmespeicherung, vor allem über lange Zeiträume hinweg, wie dies bei der Nutzung von thermischer Solarenergie zur Raumheizung erforderlich ist, ein noch nicht vollständig gelöstes technisches Problem. Dass es möglich ist, Wärme in großen Wasserspeichern  -  für ein Einfamilienhaus sind rund 60 bis 80 m³ Speichervolumen nötig  -  vom Sommer bis zum Winter zu speichern und die Raumwärme- und Brauchwasserbereitung ausschließlich mit Sonnenenergie durchzuführen, haben einige in den vergangenen Jahren realisierte Anlagen gezeigt. Diese Demonstrationsanlagen sind von Bedeutung um einerseits zu beweisen, dass die saisonale Speicherung realisierbar ist und andererseits um die Umsetzungsprobleme aufzuzeigen und so der Forschung im Speicherbereich weitere Impulse zu geben. Aus ökonomischer Sicht sind diese Systeme aber nicht breit umsetzbar. Aus diesem Grund wurde bereits 1995 von der Firma UFE Solar GmbH zusammen mit dem Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE) mit der Entwicklung eines geeigneten Langzeitspeichers auf der Basis der Feststoffsorption (Silikagel) für die saisonale Wärmespeicherung von Solaren Raumheizungssystemen begonnen. Eine kontinuierliche Fortsetzung der Forschung erfolgt durch das von der Europäischen Kommission geförderte Projekt "HYDES". Dieses Projekt hat die Fokussierung der ersten Forschungsergebnisse, die Weiterführung des Materialscreenings bezüglich des Speichermaterials, die Entwicklung der Speicher und der Hydrauliksysteme, das Erstellen von Simulationswerkzeugen sowie die Installation und Vermessung erster Testanlagen in Deutschland, Finnland und Österreich zum Ziel. Grundprinzip des Sorptionsspeichers Bei der thermochemischen Wärmespeicherung, die dem Sorptionsspeichersystem zu Grunde liegt, erfolgt die Wärmeumsetzung auf Basis einer reversiblen chemischen Reaktion Das Grundprinzip des Sorptionsspeichers wird in Abbildung 1 dargestellt. Abbildung 1: Grundprinzip des Sorptionsspeichers. Die Wärmespeicherung basiert auf einer reversiblen chemischen Reaktion, bei der Wärme umgesetzt wird. Für die Langzeitspeicherung solarer Wärme stellt sich das System der thermochemischen Wärmespeicherung auf der Basis der Adsorption von Wasserdampf in den Poren von Silikagel als technisch durchführbarer Lösungsansatz heraus. Dieses System hat folgende Vorteile: Neben der hohen Verfügbarkeit und der physiologischen Unbedenklichkeit hat Wasser eine sehr hohe Verdampfungsenthalpie, was zu hohen Energiedichten führt. Kondensiert man Wasser bei einer Temperatur von 50 °C wird eine Wärmemenge von etwa 650 kWh/m³ frei. Da bei der Adsorption von Wasserdampf an der Oberfläche des Silikagels ein Phasenübergang zwischen gasförmiger und flüssiger Phase stattfindet, setzt sich die freiwerdende Adsorptionsenthalpie aus der Kondensationsenthalpie und Anteilen, die aus den Bindungskräften der Oberfläche herrühren, zusammen. In Abbildung 2 sieht man die Befüllung der Speicher mit Silikagel. Abbildung 2: Silikagel besteht hauptsächlich aus SiO2 (Quarz) und hat Aufgrund des Herstellungsprozesses eine innere Oberfläche von 300 bis 800 m²/g. Aufgabe des Materials ist eine möglichst hohe Wassermenge adsorptiv zu binden. Dies wird in Silikagelen erreicht. Silikagele sind stark poröse, glasartige Substanzen, die in einem speziellen Verfahren aus wässriger Kieselsäure hergestellt werden. Das Material besteht hauptsächlich aus SiO2, ist also chemisch identisch mit Quarz, hat aber Aufgrund des Herstellungsprozesses eine hohe innere Oberfläche von 300 bis 800 m²/g, an der Wasserdampf adsorbiert wird. Das nutzbare Adsorptionsvolumen beträgt typischerweise zwischen 25 und über 30 % des Schüttungsvolumens. Systemkonzept Das Ziel des Konzepts für die solare Raumheizung basierend auf dem Sorptionsspeicher ist ein Gesamtsystem zu entwickeln, das die konventionelle Heizung vollständig ersetzt. Voraussetzung dafür ist ein geringer Heizenergiebedarf, weshalb nur Gebäude in moderner Niedrigenergiebauweise  -  Heizenergiebedarf < 50 kWh/m² und Jahr  -  als Einsatzbereich in Frage kommen. Darüber hinaus muss ein Niedertemperaturwärmeabgabesystem wie Wand- oder Fußbodenheizung (Wandheizung, Fußbodenheizung) vorhanden sein. Die Systementwicklung des Sorptionsspeichers wurde in mehreren Stufen durchgeführt. Den ersten Untersuchungen an einem Speicher im Technikumsmaßstab mit einem Adsorbervolumen von ca. 80 Litern /1/ folgte als nächster Schritt die Installation einer ersten Pilotanlage im Solarhaus Freiburg des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme (ISE). Diese Anlage besteht aus zwei Adsorber- und einem Kondensatbehälter. Die drei Behälter haben ein Volumen von je 400 Litern und sind mit verschiedenen Wärmetauschern ausgerüstet, um möglichst breite Erfahrungen für die Konstruktion der Adsorber zu gewinnen. Die Behälter wurden mit einem Standardsilikagel und zwei verschiedenen neuentwickelten Sorptionsmaterialien, die erstmals in dieser Größenordnung technisch untersucht wurden, befüllt. Die Entwicklung sowie die Fertigung der Sorptionsspeicher erfolgt durch den Industriepartner AUSTRIA EMAIL AGAbk. in Knittelfeld. Basierend auf den Erkenntnissen aus den Messungen am Solarhaus Freiburg, wurden Prototypen mit einem Nenninhalt von 1,2 m³ je Sorptionsspeichermodul entwickelt, die in ersten Feldtests in Deutschland (UFE Solar GmbH), Finnland (SOLPROS A.Y.) und Österreich (AEE-Arbeitsgemeinschaft ERNEUERBARE Energie) untersucht werden. Der Schwerpunkt der Testanlagen in Deutschland und Österreich liegt in der Einbindung in ein teilsolares Raumheizungssystem mit hohem solaren Deckungsanteil. In Finnland liegt der Schwerpunkt in der Einbindung in ein Fernwärmenetz. Testanlage in Gleisdorf Die Testanlage in Österreich wird im Versuchsraum der AEE-Gleisdorf installiert und versorgt eine Wohnung der Niedrigenergiehaussiedlung SUNDAYS. Der Heizwärmebedarf der 88 m² große Wohnung liegt bei 33 kWh/m² und Jahr. Der Warmwasserverbrauch für den zwei Personenhaushalt beträgt 25 kWh/m² und Jahr. Abbildung 3: Die Wohnung links außen wird mit dem Sorptionsspeicher wärmeversorgt. Die Kollektorfläche des Wohnhauses hat 20 m² und versorgt die Testanlage mit Solarenergie. Die Testanlage besteht aus einer thermischen Solaranlage mit 20 m² Kollektorfläche, zwei Sorptionsspeichern und einem Kondensatbehälter mit einem Volumen von je 1.250 Litern (siehe Abbildungen 3 und 4). Der Warmwasserspeicher hat ein Volumen von 300 Litern. Die Verbindung zwischen Wohnobjekt und Versuchsraum erfolgt mittels Mikrofernwärmenetz. Im Sommer und während der Übergangszeit, wenn die Solarstrahlung entsprechend hoch ist, werden die Sorptionsspeicher von der Solaranlage in Abhängigkeit des Beladungszustandes einzeln, seriell oder parallel beladen. Ebenso wird der Warmwasserspeicher im Sommer durch die Solaranlage beladen. Bei der Trocknung des Silikagels  -  Ladung des Sorptionsspeichers  -  fällt Wasserdampf an, der durch die drei folgenden Wärmesenken kondensiert und im Kondensatbehälter für die Verdampfung  -  Entladung des Sorptionsspeichers  -  bevorratet wird. Diese Wärmesenken sind: Boiler Regenwasserspeicher Kollektorfläche Mit der anfallenden Kondensationsenergie beim Laden des Sorptionsspeichers wird der Kaltwasservorlauf im Boiler vorgewärmt. Ist die Temperatur im Boiler zu hoch, erfolgt die Kondensation über die Senke Regenwasserspeicher. Eine weitere Variante ist die Rückkühlung der Kondensationswärme über die Kollektorfläche in der Nacht. Zu Beginn und Ende der Heizperiode wird solar geheizt, wobei der Sorptionsspeicher analog zum Wasserspeicher als sensibler Puffer genutzt wird, ohne sorptiv entladen zu werden. Die Wärmekapazität entspricht in diesem Fall in etwa 1/4 eines Wasserspeichers. Das Brauchwasser wird weiterhin durch die Solaranlage erwärmt. Bei Objekten mit hohen passiven Solarerträgen wird bei solarer Einstrahlung beinahe keine Heizenergie benötigt, sodass die sensible Wärme aus den Sorptionsspeichern in der Nacht in das Heizungssystem abgegeben werden kann. Abbildung 4: Hydraulikkonzept der Testanlage in Gleisdorf. Zwei Sorptionsspeicher mit je 1.250 Liter Speichervolumen sind installiert. Sorptionsspeicher und Kondensatbehälter haben je 1.200 Liter. Der Warmwasserspeicher hat ein Volumen von 300 Liter. Kann der Heizwärmebedarf nicht mehr durch sensible Pufferung gedeckt werden, wird der Speicher sorptiv entladen. Als Niedertemperaturquelle dient in diesem Fall primär die Solaranlage. Wenn die notwendige Verdampfungstemperatur durch die Solaranlage nicht mehr aufgebracht werden kann, wird bei der Testanlage über einen Durchlauferhitzer Verdampfungswärme zugeführt. Um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten, muss eine Notheizung vorhanden sein. Dies kann z.B. durch einen offenen Holzkamin, Strom oder einen Kleinstflüssiggasbrenner erfolgen. Im Falle der Testanlage wird die Versorgungssicherheit ebenfalls durch den Durchlauferhitzer gewährleistet. Die Testanlage wurde Anfang September in Betrieb genommen. In der ersten Testphase werden Speicherbelade- und Entladeversuche durchgeführt, um die 1.250 Liter Speicher zu charakterisieren. In weitere Folge werden Tests mit den verschiedenen Wärmequellen (Solaranlage und Nachheizung), Wärmesenken für die Kondensation sowie den Wärmesenken Heizung und Warmwasserspeicher durchgeführt. Während dieser Tests wird die Wohnung noch nicht wärmeversorgt, da die Versorgungssicherheit nicht gewährleistet werden kann. Dies geschieht in der dritten Testphase, wenn erste Ergebnisse aus den umfangreichen vorangegangenen Tests ausgewertet sind und erste Regelkonzepte automatisiert umgesetzt werden können. Bei der Versuchsanlage werden alle Energieströme und relevanten Temperaturen sowie die globalen Wetterdaten erfasst. Die Ergebnisse der Tests sind die wesentlichen Voraussetzungen für die Entwicklung einer Regelung und die Optimierung des Speichersystems. Eckdaten des Projektes Status: Laufzeit: 1.7.1998 bis 30.6.2001 Auftraggeber: Europäische Kommission, Generaldirektion XII, Science, Research and Development, Projekt im Rahmen des JOULE III Programms Bundesministerium für Wissenschaft und Verkehr Projektpartner: UFE Solar GmbH, Eberswalde, Deutschland (Gesamtprojektkoordination) AEE-Arbeitsgemeinschaft ERNEUERBARE Energie, Gleisdorf, Österreich AUSTRIA EMAIL AG, Knittelfeld, Österreich Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme, Freiburg, Deutschland SOLPROS A.Y., Helsinki, Finnland Literatur: Mittelbach W., Henning H. -M., 1998, Sorptionsspeicher  -  Saisonale Energiespeicherung mit hohen Energiedichten, Tagungsbericht Gleisdorf Solar 1998 Dipl. Phys. Walter Mittelbach ist Gesamtprojektleiter des EU-Projektes "HYDES". Mitarbeiter bei UFE Solar GmbH im Büro Berlin, Deutschland. Dipl. -Ing. Gottfried Purkarthofer ist Projektleiter des Projektes "HYDES". Mitarbeiter der AEE, LO-Steiermark, Österreich.

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  3. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026
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    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026

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    Sorption Speicher: Funktionsweise, Effizienz & Anwendungsbereiche

    💡 Kernaussagen: Der Thread diskutiert die Funktionsweise, Effizienz und Anwendungsbereiche von Sorptionsspeichern, insbesondere im Kontext der solaren Raumheizung. Es werden verschiedene Aspekte der Wärme- und Energiespeicherung beleuchtet, von historischen Entwicklungen bis zu modernen Anwendungen. Der Fokus liegt auf der Nutzung von Sorption zur effizienten Speicherung thermischer Energie und deren Einsatz in Gebäuden.

    📊 Fakten/Zahlen: Der Beitrag Materialtipp: Sorptionsspeicher – Solare Raumheizung mit AEE-Infos liefert detaillierte Informationen und Zeichnungen zur Funktionsweise von Sorptionsspeichern, basierend auf einer Veröffentlichung von Walter Mittelbach und Gottfried Purkarthofer. Diese Informationen bieten Einblicke in die Effizienz und die potenziellen Anwendungsbereiche der Technologie.

    🔧 Praktische Umsetzung: Die Diskussion berührt die praktische Anwendung von Sorptionsspeichern in Einfamilienhäusern und die Herausforderungen bei der Speicherung von Wärme über längere Zeiträume (Sommer/Winter). Die Informationen aus dem Beitrag Materialtipp: Sorptionsspeicher – Solare Raumheizung mit AEE-Infos können als Grundlage für die Planung und Umsetzung von solaren Raumheizungssystemen dienen.

    👉 Handlungsempfehlung: Für ein tieferes Verständnis der Sorption Speicher Technologie wird empfohlen, die im Beitrag Materialtipp: Sorptionsspeicher – Solare Raumheizung mit AEE-Infos verlinkten Ressourcen zu konsultieren und die dort präsentierten Informationen zur solaren Raumheizung zu prüfen. Dies ermöglicht eine fundierte Bewertung der Potenziale und Herausforderungen dieser Technologie im Bereich der Energiespeicher.

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