- Stahlheizkessel Fa. Capito mit 100 l Inhalt, Warmwasserwärmetauscher emailliert, Baujahr. 1984
- 120 m² beheizte Fläche, Vorlauftemperatur. bei 0 °C Außentemperatur ca. 50 °C, Kesseltemperatur 60-70 °C (Schalthysterese )
- Ausdehnungsgefäß 18 l Inhalt sieht recht neu aus, Ventil an der Unterseite, Anschluss am Kessel von Oben, Vordruck nicht bekannt (der Zettel am Ventil wurde nicht ausgefüllt )
Während der Renovierung in 11/00 wurde die Anlage teilentleert und 2 zus. Heizkörper im Obergeschoss installiert und wieder gefüllt. Seit 2 Wochen ist ein Druckanstieg im Heizkreislauf zu beobachten von 1,2 Bar auf 2,4 Bar ohne das Wasser nachgefüllt wurde. Um ein öffnen des Überdruckventils zu vermeiden habe ich gestern 2 l Wasser aus einem Heizkörperentlüfter ablaufen lassen, der Druck fiel nicht linear im System, sondern Anfangs mit 0,1 Bar je 150 ml, dann weniger. Die 2 l brachten eine Druckminderung von 2,4 Bar auf 1,65 Bar. Das abgelassene Wasser perlte leicht und gaste aus, Farbe: erst klar und leicht trüb durch feinste Gasbläschen zus. kleine gut sichtbare Gasbläschen, bei stärkerer Entnahme schwarze Färbung mit Trübung durch feinste Gasbläschen. Nach 2 Minuten waren die Gasbläschen verschwunden. Nun meine Fragen:
- Welche Ursachen kommen für den Druckanstieg in Betracht?
- Kann der Vordruck im Ausdehnungsgefäß auch bei gefüllter Anlage geprüft werden?
- Besteht evtl. ein Leck im Wärmetauscher zur Trinkwassererwärmung/wie kann dies ausgeschlossen werden?
- Welcher Vordruck sollte eingestellt werden (ca. 6,5 m vom Kesselmanometer zum obersten Heizkörper )?
- Welche Lebensdauer erreichen Stahlheizkessel wie meiner?
Ich hoffe Ihr könnt mir Tipps geben, Danke im Voraus!