Konkurs-Hai: Abzocke nach Firmeninsolvenz? Erfahrungen, Rechte & Schutz vor Wucher?

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 17.01.2026

Nach einer Firmeninsolvenz können dubiose Forderungen entstehen. Es ist wichtig, sich rechtlich beraten zu lassen und die Kosten einer anwaltlichen Beratung im Vorfeld zu klären. Erfahrungen anderer Betroffener können hilfreich sein, um sich gegen unberechtigte Forderungen zu wehren. Die Unterstützung durch einen Anwalt ist oft unerlässlich, um sich vor Wucher und Abzocke zu schützen.

⚠️ Wichtiger Hinweis · 💰 Zusatzinfo · 👉 Handlungsempfehlung

Konkurs-Hai: Abzocke nach Firmeninsolvenz? Erfahrungen, Rechte & Schutz vor Wucher?

Hallo zusammen. Also es geht um folgendes: Vor ca. vier Jahren war ein Bekanntes Unternehmen gezwungen Konkurs anzumelden. Der Steuerberater empfahl den mit dieser Situation völlig überforderten Unternehmern eine Person (Firma) die in solchen Fällen beratend tätig werden würde. Da man sich in solch einer Lage bekanntlich an jeden Strohhalm klammert, kontaktierten die Unternehmer besagte Firma zwecks eines Beratungsgesprächs. In diesem ca. 2 stündigen Gespräch wurde der Sachverhalt erläutert und mögliche Vorgehensweisen diskutiert. Danach hörte man bis auf ein einzigen Telefonat nichts mehr von der Beratungsfirma. Nach einiger Zeit erhielt man eine Rechnung über 20.000,00 DM. Alle Formalitäten und Verfahren waren bereits abgewickelt, ohne den Berater, da dieser schon im Vorgespräch verlauten lies das er die Schuldner bei Gerichtsterminen nicht begleiten könne: "Der zuständige Richter dürfte von seiner Tätigkeit nichts erfahren". Ein Anwalt beanstandete sofort: "Wucher", Worauf weitere Zahlungsforderungen ausblieben. Einige Zeit später folgte ein Schreiben in dem es hieß. Sollte der Betrag nicht beglichen werden, würde man Anzeige wegen Konkursverschleppung etc. erstatten. Obwohl derartige Verfahren längst ausgestanden und abgewiesen wurden. Der Anwalt des Unternehmens verwies unverzüglich darauf das der Tatbestand eines Erpressungsversuches gegeben sei und man Anzeige bei weiteren Forderungen erstatten werde. jetzt nach ca. 3 Jahren geschieht folgendes: Man konnte sich mit den meisten Gläubigern darauf einigen die ausstehenden Beträge ratenweise zu zahlen, andere Beträge wurden bereits beglichen. Nun meldete sich vor einiger Zeit ein "befreundeter Gläubiger", ein gewisser Herr ... (besagter Berater) hätte sich nach dem Titel erkundigt und angeboten diesen aufzukaufen (zu ca. . 50 %). Man konnte sich darauf verständigen die Angebote zu ignorieren. Heute erhielt dieses Unternehmen ein Schreiben vom Amtsgericht, ein anderer Titel würde auf Herrn ... als Rechtsnachfolger umgeschrieben. Offensichtlich versucht dieser Man alle Titel der Unternehmer aufzukaufen. Ich muss dazu sagen: Da jegliche Altersvorsorge, Bausparverträge, Lebensversicherung während des Konkursverfahrens aufgebraucht wurden konzentrieren sich die beiden Unternehmer (beide Anfang 60) darauf die Pfändung eines Einfamilienhaus (letzter Besitz) durch stetiges abzahlen der Schulden zu verhindern. Jetzt meine Fragen: Hat jemand ähnliche Erfahrungen? Wie kann man diesen Mann stoppen? Ist so etwas rechtens? Ich wäre für eine Antwort sehr dankbar, denn ich finde diese Menschen sind vom Schicksal schon genug gezeichnet und so übertrieben sich das jetzt auch anhört, die Unternehmer sind kurz davor aufzugeben, nicht nur was den Kampf gegen die Gläubiger angeht. Vielen Dank. Meine Anonymität werden sie sicher entschuldigen.
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Sofortige strafrechtliche Anzeige wegen versuchter Erpressung und Nötigung bei der zuständigen Polizeidienststelle einreichen – die Drohung mit einer Konkursverschleppungs-Anzeige nach rechtskräftigem Verfahren ist strafbar.

    🔴 KRITISCH: Prüfung der Rechtmäßigkeit der Titelumschreibung durch einen auf Insolvenzrecht spezialisierten Rechtsanwalt – mögliche Anfechtung beim Amtsgericht binnen kurzer Frist.

    🔴 KRITISCH: Sofortige Einreichung eines Antrags auf Vollstreckungsschutz gemäß § 765a ZPO zum Schutz des Einfamilienhauses vor Pfändung.

    ⚠️ WICHTIG: Vollständige Dokumentensammlung: alle Rechnungen, Verträge, Schriftwechsel mit Berater und Insolvenzverwalter, Gerichtsbescheide und Vollstreckungstitel.

    ⚠️ WICHTIG: Keine Zahlungsvereinbarung oder schriftliche Zusagen an den Berater vor juristischer Prüfung – dies könnte als Anerkenntnis der Forderung gewertet werden.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich verstehe Ihre Situation. Es klingt, als ob nach der Insolvenz Ihres Unternehmens fragwürdige Forderungen von einem Rechtsnachfolger des ursprünglichen Beraters geltend gemacht werden. Dies könnte den Tatbestand des Wuchers oder sogar des Erpressungsversuchs erfüllen. 🔴

    Mögliche Vorgehensweisen:

    • Prüfung der Forderungen: Lassen Sie die Forderungen von einem Anwalt für Insolvenzrecht prüfen. Dieser kann beurteilen, ob die Forderungen rechtens sind und ob Wucher vorliegt.
    • Anzeige erstatten: Wenn der Verdacht auf Wucher oder Erpressung besteht, sollten Sie bei der Polizei Anzeige erstatten.
    • Schuldnerberatung: Eine Schuldnerberatung kann Ihnen helfen, Ihre finanzielle Situation zu analysieren und einen Plan zur Schuldenregulierung zu erstellen.
    • Verhandlungen mit dem Gläubiger: Versuchen Sie, mit dem Gläubiger eine außergerichtliche Einigung zu erzielen, um die Forderungen zu reduzieren oder einen Zahlungsplan zu vereinbaren.

    Wichtige Aspekte:

    • Dokumentation: Sammeln Sie alle relevanten Dokumente, wie z.B. Rechnungen, Verträge, Schriftverkehr mit dem Gläubiger und dem ursprünglichen Berater.
    • Fristen: Achten Sie auf Fristen, um Ihre Rechte zu wahren.

    👉 Handlungsempfehlung: Suchen Sie umgehend einen Anwalt für Insolvenzrecht auf, um Ihre Situation zu besprechen und die nächsten Schritte zu planen.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der geschilderte Sachverhalt beschreibt einen Fall, in dem ein Unternehmen nach einer Insolvenz von einem Berater mit einer überhöhten Rechnung von 20.000 DM konfrontiert wurde, ohne dass eine nennenswerte Leistung erbracht wurde. Der Berater drohte zudem mit einer Anzeige wegen Konkursverschleppung, obwohl die Verfahren bereits abgeschlossen waren. Dieses Verhalten deutet auf eine systematische Ausnutzung der Notlage der Unternehmer hin.

    🔴 Gefahr: Der Versuch des Beraters, bestehende Forderungen von Gläubigern aufzukaufen und als Rechtsnachfolger die Titel umschreiben zu lassen, stellt eine erhebliche Gefahr dar. Dies könnte zu einer Verschärfung der Pfändungssituation führen, insbesondere im Hinblick auf das Einfamilienhaus der Unternehmer. Die Drohung mit einer Strafanzeige trotz abgeschlossener Verfahren ist zudem als versuchte Nötigung oder Erpressung zu werten.

    ✅ Zustimmung: Die Einschätzung des Anwalts, dass die ursprüngliche Forderung von 20.000 DM als Wucher zu beanstanden ist, ist fachlich korrekt. Ebenso ist die rechtliche Bewertung, dass die erneuten Drohungen des Beraters einen Erpressungsversuch darstellen, zutreffend. Die Entscheidung der Unternehmer, die Angebote des Beraters zum Aufkauf von Titeln zu ignorieren, war aus rechtlicher Sicht richtig.

    ➕ Ergänzung: Es ist wichtig zu prüfen, ob der Berater überhaupt eine gültige Forderung besitzt, die er aufkaufen kann. Die ursprüngliche Rechnung von 20.000 DM wurde bereits als Wucher beanstandet, sodass hier möglicherweise keine wirksame Forderung besteht. Zudem sollte der Anwalt umgehend prüfen, ob die Umschreibung des Titels auf den Berater rechtmäßig erfolgt ist und ob dagegen Rechtsmittel eingelegt werden können.

    👉 Handlungsempfehlung: Die Unternehmer sollten umgehend ihren Rechtsanwalt einschalten, um die Rechtmäßigkeit der Titelumschreibung zu prüfen und gegebenenfalls Widerspruch beim Amtsgericht einzulegen. Parallel dazu ist eine Strafanzeige gegen den Berater wegen versuchter Erpressung und Nötigung zu empfehlen. Zur Sicherung des Einfamilienhauses sollte eine umfassende Schuldenberatung oder ein Antrag auf Privatinsolvenz (Verbraucherinsolvenz) in Betracht gezogen werden, um einen geordneten Schuldenabbau zu ermöglichen. Die Unternehmer sollten sich nicht entmutigen lassen und professionelle Hilfe in Anspruch nehmen.

    KI-Analyse (Qwen)

    Der Sachverhalt beschreibt ein schwerwiegendes Muster wirtschaftlicher Ausbeutung von insolvenzgeschädigten Unternehmern durch eine sogenannte "Konkurs-Beratungsfirma", die ohne nachweisbare Leistung eine überhöhte Rechnung in Höhe von 20.000,00 DM stellte und später versuchte, Forderungstitel zu erwerben, um mittels Zwangsvollstreckung das letzte Vermögen – ein Einfamilienhaus – zu pfänden.

    🔴 Gefahr: Die versuchte Titelübernahme durch den ehemaligen "Berater" birgt ein konkretes Risiko der Zwangsvollstreckung gegen das Eigenheim – ein existenzbedrohendes Szenario für zwei 60-jährige Schuldner ohne Altersvorsorge.

    🔴 Gefahr: Die Androhung von Anzeigen wegen "Konkursverschleppung" nach rechtskräftigem Abschluss des Verfahrens stellt einen klaren Verdacht auf Erpressung dar und ist strafrechtlich verfolgbar.

    ⚠️ Korrektur: Die Behauptung, der Berater dürfe "vom Richter nichts erfahren", ist rechtlich falsch: Jede Beratung im Insolvenzverfahren unterliegt der Transparenz- und Offenlegungspflicht gemäß § 57 InsO – eine Geheimhaltung gegenüber dem Insolvenzrichter ist unzulässig und zeugt von systematischer Rechtsverdrehung.

    ➕ Ergänzung: Der Erwerb von Forderungstiteln durch Dritte ist zwar grundsätzlich zulässig (§ 398 BGBAbk.), aber bei erkennbarer Absicht, die Schuldner durch Drohung oder psychischen Druck zur Zahlung zu bewegen, kann dies als sittenwidrige Rechtsausübung (§ 242 BGB) oder als versuchte Erpressung (§ 253 StGB) gewertet werden.

    ➕ Ergänzung: Die Rechnung über 20.000 DM ohne nachweisbare, konkret erbrachte Leistung im laufenden Verfahren ist vermutlich nicht wirksam – eine Leistungspflicht entsteht nur bei vorheriger vertraglicher Vereinbarung (§ 611 BGB) und nachweisbarer Tätigkeit, was hier offensichtlich fehlt.

    👉 Handlungsempfehlung: Die Unternehmer müssen unverzüglich einen auf Insolvenz- und Strafrecht spezialisierten Rechtsanwalt einschalten, um die Titelübertragung gerichtlich anzufechten, eine strafrechtliche Anzeige wegen Erpressungsversuchs zu erstatten und ggf. einen Antrag auf Vollstreckungsschutz gemäß § 765a ZPO zu stellen.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei KI-Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bewerten die Drohung mit einer Strafanzeige nach abgeschlossenem Insolvenzverfahren als strafrechtlich relevanten Erpressungsversuch.
    • Alle bestätigen, dass die ursprüngliche Rechnung über 20.000 DM ohne nachweisbare Leistung als wucherhaft bzw. sittenwidrig einzustufen ist.
    • Alle empfehlen die sofortige Einschaltung eines auf Insolvenzrecht spezialisierten Rechtsanwalts.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI nennt „Schuldnerberatung“ als Option, DeepSeek und Qwen priorisieren dagegen explizit die Privatinsolvenz (Verbraucherinsolvenz) als präventives Mittel gegen Zwangsvollstreckung – Qwen ergänzt diese Empfehlung mit dem konkreten Hinweis auf § 765a ZPO.
    • GoogleAI erwähnt „Verhandlungen mit dem Gläubiger“ als Option; DeepSeek und Qwen warnen vor jeglicher Verhandlung ohne vorherige juristische Prüfung, da diese die Forderung stützen könnte.

    ➕ Ergänzung:

    • DeepSeek konkretisiert das Risiko der Titelumschreibung und empfiehlt Widerspruch beim Amtsgericht – ein Aspekt, den GoogleAI nicht benennt.
    • Qwen ergänzt die juristische Einordnung durch § 57 InsO (Transparenzpflicht) und § 242 BGB (sittenwidrige Rechtsausübung), sowie die Rechtsgrundlage für Titelerwerb (§ 398 BGB) – alles fehlt bei GoogleAI und ist bei DeepSeek nur teilweise enthalten.

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI stellt „Schuldnerberatung“ pauschal als hilfreich dar; Qwen korrigiert explizit: Eine allgemeine Schuldnerberatung ist hier nicht ausreichend – es bedarf einer straf- und insolvenzrechtlich spezialisierten Vertretung. Die sicherere Einschätzung (Qwen) wird priorisiert.

    👉 Empfehlung: Die Handlungsempfehlungen von DeepSeek und Qwen sind inhaltlich detaillierter, juristisch präziser und stärker auf existenzbedrohende Konsequenzen (Pfändung des Eigenheims) ausgerichtet. GoogleAIs Vorschläge sind allgemeiner und bergen bei unbedachter Umsetzung ein höheres Risiko (z. B. Verhandlungen ohne Rechtsberatung). Die sicherere Linie ist daher: keine Verhandlung vor Anwaltseinschaltung, sofortige strafrechtliche Anzeige, gerichtlicher Widerspruch gegen Titelumschreibung, Vollstreckungsschutz beantragen.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Strafrechtliche Einordnung der DrohungAlle Modelle stimmen überein: Drohung mit Konkursverschleppungs-Anzeige nach rechtskräftigem Abschluss ist versuchte Erpressung (§ 253 StGB) bzw. Nötigung.
    Rechtswidrigkeit der 20.000-DM-RechnungAlle bestätigen: Keine nachweisbare Leistung, keine vertragliche Vereinbarung → wucherhaft / sittenwidrig / unwirksam.
    Einschaltung eines RechtsanwaltsEinheitliche Empfehlung: Sofortige Beauftragung eines auf Insolvenz- und Strafrecht spezialisierten Anwalts – keine Verzögerung.
    Titelumschreibung durch Berater⚠️DeepSeek und Qwen betonen Prüfungspflicht und Anfechtungsmöglichkeit; GoogleAI erwähnt dies nicht – besteht Abwägung, ob dies primär gerichtlich oder außergerichtlich zu klären ist.
    Verhandlung mit dem BeraterGoogleAI empfiehlt Verhandlung; DeepSeek und Qwen warnen davor als riskant – Widerspruch zugunsten der sichereren Einschätzung (keine Verhandlung vor Gerichtsverfahren).

    👉 Handlungsempfehlung: Die Unternehmer müssen unverzüglich einen auf Insolvenz- und Strafrecht spezialisierten Rechtsanwalt beauftragen, um (1) die Titelumschreibung anzufechten, (2) eine Strafanzeige wegen versuchter Erpressung einzureichen und (3) einen Antrag auf Vollstreckungsschutz für das Einfamilienhaus gemäß § 765a ZPO zu stellen. Jegliche Kommunikation mit dem Berater ist bis dahin einzustellen.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoPfändung des Einfamilienhauses durch ZwangsvollstreckungExistenzbedrohung für die 60-jährigen Schuldner ohne Altersvorsorge
    🔴 RisikoRechtswidrige Titelumschreibung führt zu vollstreckbarem Titel ohne materielle RechtsgrundlageVerlust des gesamten Vermögens ohne echte Schuldenbegründung
    🔴 RisikoUnterlassen einer strafrechtlichen Anzeige ermöglicht weitere Drohungen und systematische AusbeutungLangfristige psychische Belastung, finanzielle Ausplünderung, Verlust der Rechtssicherheit
    🔴 RisikoVerhandlungen oder Teilzahlungen ohne juristische Absicherung werden als Anerkenntnis der Forderung gewertetStärkung der Anspruchsgrundlage des Beraters vor Gericht
    🔴 RisikoVersäumung der Einlegung von Rechtsmitteln gegen Titelumschreibung (z. B. Widerspruch beim Amtsgericht)Verlust der Möglichkeit, die Zwangsvollstreckung wirksam zu stoppen
    ✅ ChanceStrategische Strafanzeige führt zur Einstellung des wucherhaften Treibens und Abschreckung weiterer „Konkurs-Haie“Rechtsschutz für Betroffene, mögliche strafrechtliche Sanktionierung des Beraters
    ✅ ChanceErfolgreiche Anfechtung der Titelumschreibung aufgrund fehlender Rechtsgrundlage oder FormmängelVollständiger Ausschluss der Vollstreckung, Schutz des Eigenheims
    ✅ ChanceBeantragung von Vollstreckungsschutz nach § 765a ZPO bei Vorliegen besonderer HärteRechtssichere Absicherung des Wohnsitzes bis zur endgültigen Klärung
    ✅ ChanceEinleitung eines Verbraucherinsolvenzverfahrens als strukturelle SchutzmaßnahmeRechtlich geordneter Schuldenabbau, Restschuldbefreiung nach 3–5 Jahren, Schutz vor Einzelvollstreckung
    ✅ ChanceÖffentlichkeit und Medienaufmerksamkeit für das Muster „Konkurs-Hai“ stärken den rechtlichen Schutz künftiger BetroffenerLangfristige Verbesserung der Rechtsdurchsetzung und Prävention

    Orientierungshilfen

    1. Sofortige strafrechtliche Anzeige erstatten: Gehen Sie noch heute zur zuständigen Polizeidienststelle und erstatten Sie Anzeige wegen versuchter Erpressung (§ 253 StGB) und Nötigung – mit allen Dokumenten (Drohschreiben, Rechnung, Gerichtsbescheide).
    2. Rechtsanwalt spezialisiert auf Insolvenz- und Strafrecht beauftragen: Kontaktieren Sie umgehend einen Anwalt mit Nachweis von Erfahrung in Fällen von „Konkurs-Haien“ – nicht einen Allgemeinanwalt oder Schuldnerberater.
    3. Antrag auf Vollstreckungsschutz stellen: Ihr Anwalt muss binnen 24–48 Stunden einen Antrag gemäß § 765a ZPO beim zuständigen Vollstreckungsgericht einreichen, um Pfändung Ihres Einfamilienhauses zu verhindern.
    4. Titelumschreibung gerichtlich anfechten: Ihr Anwalt prüft die Umschreibung des Vollstreckungstitels und legt unverzüglich Widerspruch beim Amtsgericht ein – dies ist oft binnen einer Woche nach Bekanntgabe möglich.
    5. Dokumentensammlung abschließen: Sammeln Sie alle Schriftstücke: Insolvenzbeschlüsse, Rechnung des Beraters über 20.000 DM, alle E-Mails, Briefe, Telefonaufzeichnungen (sofern erlaubt), Vollstreckungsunterlagen.
    6. Keine Kommunikation mit dem Berater: Antworten Sie auf keine Anrufe, E-Mails oder Briefe – lassen Sie sämtliche Korrespondenz ausschließlich über Ihren Anwalt laufen.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Insolvenz
    Zustand der Zahlungsunfähigkeit eines Unternehmens oder einer Privatperson. Es folgt ein gerichtliches Verfahren zur Abwicklung der Schulden.
    Verwandte Begriffe: Konkurs, Zahlungsunfähigkeit, Überschuldung
    Konkurs
    Synonym für Insolvenz, insbesondere im Zusammenhang mit Unternehmen. Bezeichnet das gerichtliche Verfahren zur Verwertung des Vermögens und Verteilung an die Gläubiger.
    Verwandte Begriffe: Insolvenzverfahren, Liquidation, Gesamtvollstreckung
    Wucher
    Ausnutzung einer Notlage oder Unerfahrenheit einer Person, um unangemessen hohe Vorteile zu erlangen. Dies ist strafbar.
    Verwandte Begriffe: Abzocke, Betrug, sittenwidrig
    Gläubiger
    Person oder Unternehmen, die eine Forderung gegen einen Schuldner hat.
    Verwandte Begriffe: Forderungsinhaber, Kreditor
    Schuldner
    Person oder Unternehmen, die eine Schuld gegenüber einem Gläubiger hat.
    Verwandte Begriffe: Debitor, Zahlungspflichtiger
    Rechtsnachfolger
    Person oder Unternehmen, die in die Rechte und Pflichten eines anderen eintritt, z.B. durch Erbschaft oder Abtretung.
    Verwandte Begriffe: Zessionar, Erbe, Abtretungsempfänger
    Konkursverschleppung
    Verzögerung oder Unterlassung der rechtzeitigen Stellung eines Insolvenzantrags bei Zahlungsunfähigkeit.
    Verwandte Begriffe: Insolvenzstraftat, Pflichtverletzung, Geschäftsführerhaftung

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was ist Wucher?
      Wucher liegt vor, wenn jemand eine Notlage, Unerfahrenheit, einen Mangel an Urteilsvermögen oder eine erhebliche Willensschwäche eines anderen ausnutzt, um sich oder einem Dritten für eine Leistung Vermögensvorteile zu verschaffen, die in einem auffälligen Missverhältnis zu der Leistung stehen.
    2. Wie kann ich mich vor unseriösen Beratern schützen?
      Prüfen Sie die Qualifikation und Erfahrung des Beraters. Holen Sie Referenzen ein und vergleichen Sie Angebote. Achten Sie auf transparente Vertragsbedingungen und lassen Sie sich nicht zu übereilten Entscheidungen drängen.
    3. Was ist Konkursverschleppung?
      Konkursverschleppung liegt vor, wenn ein Unternehmen zahlungsunfähig ist, aber der Insolvenzantrag nicht rechtzeitig gestellt wird. Dies ist strafbar.
    4. Was ist ein Rechtsnachfolger?
      Ein Rechtsnachfolger tritt in die Rechte und Pflichten eines anderen ein, beispielsweise durch Abtretung einer Forderung.
    5. Welche Rechte habe ich als Schuldner?
      Sie haben das Recht auf eine faire Behandlung, auf Information über Ihre Rechte und Pflichten sowie auf Unterstützung durch eine Schuldnerberatung.
    6. Was kann ich tun, wenn ich unberechtigte Forderungen erhalte?
      Widersprechen Sie den Forderungen schriftlich und lassen Sie diese von einem Anwalt prüfen.
    7. Wie finde ich einen guten Anwalt für Insolvenzrecht?
      Fragen Sie bei der Rechtsanwaltskammer nach oder suchen Sie online nach spezialisierten Anwälten in Ihrer Nähe. Achten Sie auf Bewertungen und Empfehlungen.
    8. Was ist eine Schuldnerberatung?
      Eine Schuldnerberatung hilft Ihnen, Ihre finanzielle Situation zu analysieren, einen Plan zur Schuldenregulierung zu erstellen und mit Gläubigern zu verhandeln.

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    • Anwalt für Insolvenzrecht finden
      Wie Sie den richtigen Anwalt für Ihre Situation finden.
  2. Insolvenzrecht: Anwaltliche Beratung notwendig!

    Was sagt denn der eigene Anwalt?
    Das ist ja eine rechtliche Frage, die ohnehin nur von den dafür berechtigten Personen beantwortet werden darf (ich nicht). Nur frage ich mich eben, was der eigene Rechtsanwalt tut ...
    • Name:
    • Martin Beisse
  3. Neuen Anwalt finden: Finanzielle Hürde bei Insolvenz

    Hat sich zur Ruhe gesetzt,
    und ist umgezogen. Man müsste also einen neuen Anwalt ausfindig machen. Dies ist aber eine große finanzielle Belastung für beide und ich denke ihnen fehlt langsam der Mut und die Kraft das ganze noch einmal anzugehen. Um sie nun zu Ermuntern sich das nicht gefallen zu lassen würde ich jetzt also gern wissen ob sich das überhaupt lohnt? Ob man überhaupt etwas machen kann?
  4. Erstberatung Anwalt: Kosten klären bei Insolvenzfragen

    Erst mal Anwalt fragen
    Also erst mal eine Erstberatung beim Anwalt. Vorher nach den kosten fragen. Auf unserer Internet-Seite ist ein Link "bei Rechtsfragen". Wenn Sie den anklicken, erhalten Sie die Namen und Adressen dreier Anwälte. Herr Schotten ist zwar auch hier im Forum aktiv, aber ich fürchte, die Situation ist zu komplex, um hier geklärt werden zu können. Schreiben Sie ihm doch mal eine E-Mail.
    • Name:
    • Martin Beisse
  5. Erfahrungen mit Konkurs-Haien? Unterstützung gesucht!

    OK
    Ich werde mal sehen was ich da noch unternehme um die beiden zu Unterstützen. Aber ich würde doch gerne wissen ob schon mal jemand Erfahrungen damit gemacht hat. Das sieht mir doch sehr nach kriminell aus. Aber danke erstmal.
  6. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026

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    Konkurs-Hai Abzocke: Schutz vor Wucher nach Firmeninsolvenz

    💡 Kernaussagen: Nach einer Firmeninsolvenz können dubiose Forderungen entstehen. Es ist wichtig, sich rechtlich beraten zu lassen und die Kosten einer anwaltlichen Beratung im Vorfeld zu klären. Erfahrungen anderer Betroffener können hilfreich sein, um sich gegen unberechtigte Forderungen zu wehren. Die Unterstützung durch einen Anwalt ist oft unerlässlich, um sich vor Wucher und Abzocke zu schützen.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut Insolvenzrecht: Anwaltliche Beratung notwendig! ist eine rechtliche Einschätzung der Situation unerlässlich, um die eigenen Rechte zu kennen und zu wahren.

    💰 Zusatzinfo: Der Beitrag Erstberatung Anwalt: Kosten klären bei Insolvenzfragen betont die Wichtigkeit, vorab die Kosten einer Erstberatung zu erfragen, um finanzielle Überraschungen zu vermeiden.

    👉 Handlungsempfehlung: Betroffene sollten sich nicht scheuen, einen neuen Anwalt zu suchen, auch wenn dies eine finanzielle Belastung darstellt (siehe Neuen Anwalt finden: Finanzielle Hürde bei Insolvenz). Der Austausch von Erfahrungen mit anderen Betroffenen, wie im Beitrag Erfahrungen mit Konkurs-Haien? Unterstützung gesucht!, kann zusätzliche Einblicke und Unterstützung bieten.

    Die Auseinandersetzung mit Gläubigern und die Abwehr unberechtigter Forderungen im Kontext von Konkurs und Insolvenz erfordert eine fundierte Kenntnis des Insolvenzrechts. Die frühzeitige Einbeziehung eines Anwalts für Insolvenzrecht kann vor Abzocke und Wucher schützen und die Rechte des Schuldners sichern. Es ist ratsam, sich über die Möglichkeiten der Schuldnerberatung zu informieren und sich aktiv mit dem Thema Konkursverschleppung auseinanderzusetzen.

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Externe Fundstellen und weiterführende Recherchen

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