Wintergarten temperieren: Fußbodenheizung mit Bodenkanalheizung oder Wandheizung? Erfahrungen, Kosten

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 07.01.2026

Die Diskussion dreht sich um die optimale Temperierung eines Wintergartens, wobei Fußbodenheizung in Kombination mit Bodenkanalheizung oder Wandheizung in Betracht gezogen wird. Der U-Wert der Verglasung spielt eine entscheidende Rolle für die Temperatur an der Glasoberfläche. Der Coanda-Effekt wird als Möglichkeit zur Reduzierung von Kältestrahlung diskutiert. Viele Planer vernachlässigen das Thema Heizung bei Wintergärten.

⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 🔧 Praktische Umsetzung · 👉 Handlungsempfehlung

Wintergarten temperieren: Fußbodenheizung mit Bodenkanalheizung oder Wandheizung? Erfahrungen, Kosten

Hallo liebe Forumsteilnehmer,
wir stehen vor der Entscheidung, ob wir in unseren geplanten Wintergarten (thermisch nicht vom Wohnraum getrennt) eine Kombination aus Fußbodenheizung mit a) Bodenkanalheizung oder b) Wandheizung einbauen sollen?
Die Theorie:
a) aufsteigender Wärmeschleier, der die Kältestrahlung (laut Variotherm gibt's das ...) der Scheiben abschirmt.
b) gleichmäßige Strahlungswärme in Wohnzimmer und Wiga mit niedriger Lufttemperatur und geringer Konvektion.
Bei unserem Wiga habe ich die Befürchtung, dass bei a) der Coanda-Effekt teils nicht funktioniert, da im Giebel durchgängig ein 18 cm tiefes Board vorgesehen ist. Hier besteht m.E. die Gefahr, dass evtl. auftretendes Kondensat nicht "abgelüftet" werden kann.
Wir haben in BAU.DE irgendwo gelesen, dass bei eingebauten Wandheizungen die Oberflächentemperatur von verglasten Flächen nahezu der Raumlufttemperatur entsprechen würde. Und "Wärmeschutzglas" für Wärmestrahlung, also für langwellige Strahlung über 3000nm nahezu undurchlässig ist?
Es wäre jetzt natürlich noch gut zu wissen, wie die Energieverteilung / Wellenlänge von "Strahlungsheizsystemen" (Wand- / Fußbodenheizung (Wandheizung, Fußbodenheizung)) ist:
nahes Infrarot (800-5.000nm) ,
mittleres Infrarot (5.000-7000nm) ,
fernes Infrarot (7.000-20.000nm)?
Hat damit Jemand Erfahrungen?
Ganz herzlichen Dank für und viele Grüße
Martin
  • Name:
  • Herr MarPoe
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme

    Sicherheitshinweise: Wintergarten: Fußbodenheizung + Bodenkanal vs. Wandheizung

    🔴 Gefahr: Bei unsachgemäßer Installation von Heizsystemen besteht Brandgefahr.

    KI-Analyse (GoogleAI): Wintergarten: Fußbodenheizung + Bodenkanal vs. Wandheizung

    Ich beurteile die Fragestellung zur Temperierung eines Wintergartens mit großen Glasflächen als relevant. Die Kombination aus Fußbodenheizung und entweder Bodenkanal- oder Wandheizung ist ein gängiger Ansatz, um Kältestrahlung entgegenzuwirken und ein behagliches Raumklima zu schaffen.

    Bodenkanalheizung: Diese erzeugt einen aufsteigenden Wärmeschleier vor den Glasflächen, der die Kältestrahlung reduziert. Die Wärme wird primär durch Konvektion abgegeben.

    Wandheizung: Diese gibt Wärme hauptsächlich als Strahlungswärme ab, was als besonders angenehm empfunden wird. Sie kann ebenfalls dazu beitragen, Kondensatbildung an den Scheiben zu reduzieren, da die Oberflächentemperatur der Wand erhöht wird.

    🔴 Gefahr: Unzureichende Dimensionierung der Heizsysteme kann zu Kondensatbildung und Schimmelbildung führen, insbesondere in schlecht belüfteten Bereichen.

    Ich empfehle, bei der Planung die spezifischen Gegebenheiten des Wintergartens (Größe, Ausrichtung, Verglasung) sowie die individuellen Präferenzen bezüglich des Raumklimas zu berücksichtigen. Eine detaillierte Heizlastberechnung ist unerlässlich.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie sich von einem Heizungsfachbetrieb beraten, um die optimale Kombination und Dimensionierung der Heizsysteme für Ihren Wintergarten zu ermitteln.

    KI-Analyse (DeepSeek): Wintergarten: Fußbodenheizung + Bodenkanal vs. Wandheizung

    Der Nutzer plant einen Wintergarten ohne thermische Trennung zum Wohnraum und erwägt eine Kombination aus Fußbodenheizung mit Bodenkanalheizung oder Wandheizung. Die fachliche Diskussion umfasst physikalische Effekte wie Coanda-Effekt, Kältestrahlung und Infrarot-Wellenlängen, was auf eine fundierte, aber teilweise unsichere Planung hindeutet.

    ✅ Zustimmung: Die Bedenken bezüglich des Coanda-Effekts bei einem durchgehenden Board im Giebel sind berechtigt. Ein 18 cm tiefes Board kann die Luftführung stören und die Wirksamkeit der Bodenkanalheizung beeinträchtigen, was zu unzureichender Beheizung und potenziellen Kondensationsproblemen führen kann.

    ⚠️ Korrektur: Die Aussage, dass Wandheizungen die Oberflächentemperatur von verglasten Flächen nahe der Raumlufttemperatur bringen, ist irreführend. Wandheizungen erhöhen die Oberflächentemperatur der Wände, nicht direkt der Fenster. Die Behauptung, dass Wärmeschutzglas für langwellige Strahlung über 3000 nm nahezu undurchlässig ist, ist physikalisch korrekt, aber für die Praxis eines Wintergartens mit großen Glasflächen nur bedingt relevant, da die Wärmeverluste durch Konvektion und Leitung dominieren.

    ➕ Ergänzung: Entscheidend ist die fehlende thermische Trennung zum Wohnraum. Ein Wintergarten ohne diese Trennung ist faktisch ein erweiterter Wohnraum und unterliegt strengen Dämm- und Heizlastanforderungen. Die Diskussion um Infrarot-Wellenlängen ist für die Praxis weniger relevant als die korrekte Berechnung der Heizlast, der U-Werte der Verglasung und der Vermeidung von Wärmebrücken. Eine Bodenkanalheizung kann bei guter Planung effektiv sein, birgt aber ein hohes Risiko für Kondensatbildung an den Scheiben, wenn die Luftführung nicht perfekt auf die Geometrie abgestimmt ist.

    🔴 Gefahr: Die größte Gefahr besteht in der unzureichenden Beheizung und der daraus resultierenden Tauwasserbildung an den Glasflächen. Kondensat kann zu Schimmelbildung, Schäden an der Bausubstanz und einem ungesunden Raumklima führen. Die Wahl des Heizsystems muss daher primär auf die Vermeidung von Kältebrücken und die Sicherstellung einer ausreichenden Oberflächentemperatur der Verglasung abzielen.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen zertifizierten Energieberater oder Fachplaner für Gebäudetechnik mit der Erstellung einer detaillierten Heizlastberechnung nach DINAbk. EN 12831. Lassen Sie die spezifischen Gegebenheiten Ihres Wintergartens (Ausrichtung, Verglasung, Giebelgeometrie) vor Ort begutachten. Nur so kann eine fundierte Entscheidung zwischen Bodenkanal- und Wandheizung getroffen werden, die sowohl Behaglichkeit als auch Bauschadensfreiheit gewährleistet. Verlassen Sie sich nicht auf allgemeine Forenbeiträge, sondern auf eine individuelle Fachplanung.

    KI-Analyse (Qwen): Wintergarten: Fußbodenheizung + Bodenkanal vs. Wandheizung

    Der Sachverhalt beschreibt die Planung einer Heizungsanlage für einen thermisch nicht vom Wohnraum getrennten Wintergarten, wobei zwei Varianten diskutiert werden: Fußbodenheizung kombiniert mit Bodenkanalheizung oder mit Wandheizung. Die zentralen technischen Überlegungen betreffen Strahlungswärme, Kondensatbildung, Coanda-Effekt und die physikalische Durchlässigkeit von Wärmeschutzglas für verschiedene Infrarotwellenlängen.

    🔴 Gefahr: Die Befürchtung bezüglich Kondensatbildung im Giebelbereich ist hochgradig ernst zu nehmen: Ein 18 cm tiefes Board behindert die Luftzirkulation und kann zu dauerhafter Feuchteansammlung führen – insbesondere bei unzureichender Entlüftung oder fehlender Dampfbremse. Dies begünstigt Schimmelbildung und Bauteilschäden, ohne dass dies optisch erkennbar ist.

    🔴 Gefahr: Die Annahme, dass Wärmeschutzglas "nahezu undurchlässig" für langwellige Strahlung sei, ist physikalisch irreführend: Low-E-Beschichtungen reflektieren zwar langwellige Wärmestrahlung (Ferninfrarot), aber nicht vollständig – und sie haben keinerlei Wirkung auf Konvektion oder Kondensatbildung an der Scheibe. Eine falsche Interpretation dieser Eigenschaft kann zu unzureichender Heizleistung und damit zu dauerhaften Kondensationsrisiken führen.

    ⚠️ Korrektur: Der Begriff "Wärmeschutzglas für Wärmestrahlung" ist technisch unzulässig – Wärmeschutzglas (Low-E-Glas) reduziert den Wärmetransfer durch Strahlung, aber nicht selektiv nach Wellenlänge; es wirkt primär im Bereich 5.000–50.000 nm (Ferninfrarot), nicht im nahen oder mittleren IR. Die von der Fragestellung genannten Wellenlängenbereiche sind zudem nicht repräsentativ für konventionelle Flächenheizungen, die typischerweise im Ferninfrarot (7.000–15.000 nm) emittieren.

    ➕ Ergänzung: Für Wintergärten ist eine hybride Heizstrategie sinnvoll: Eine Fußbodenheizung als Grundlast mit gezielter Zusatzheizung (z. B. vertikale Heizregister entlang der Glasflächen) zur Kompensation der Kältestrahlung – nicht aber reine Wandheizung, die bei hohen Glasanteilen oft unzureichend ist, da sie keine gezielte Abschirmung der Scheibenoberfläche bietet.

    ➕ Ergänzung: Die thermische Trennung vom Wohnraum ist zwar nicht geplant, doch eine raumlufttechnische Trennung (z. B. durch Steuerung von Zu- und Abluft) ist zur Vermeidung von Feuchteüberschuss und Schimmelrisiko zwingend erforderlich – insbesondere bei hoher Luftfeuchte im Wohnbereich.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen zertifizierten Energieberater (z. B. nach DIN 18599 oder mit Energieeffizienz-Experten-Liste) sowie einen Bauphysiker zur detaillierten Feuchtesimulation (z. B. mit WUFI) und zur Auslegung der Heizlast unter Berücksichtigung der spezifischen Geometrie, der Glasqualität und der Lüftungskonzeption – bevor die Heizungsplanung abgeschlossen wird.

    📖 Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Fußbodenheizung
    Ein Heizsystem, bei dem Heizrohre unter dem Fußboden verlegt sind, um den Raum von unten zu erwärmen.
    Verwandte Begriffe: Flächenheizung, Niedertemperaturheizung, Wärmeverteilung
    Wandheizung
    Ein Heizsystem, bei dem Heizrohre in der Wand verlegt sind, um den Raum durch Strahlungswärme zu erwärmen.
    Verwandte Begriffe: Flächenheizung, Strahlungsheizung, Infrarot
    Bodenkanalheizung
    Ein Heizsystem, bei dem Heizkörper in einem Kanal im Boden vor großen Fensterflächen installiert sind, um Kältestrahlung zu reduzieren.
    Verwandte Begriffe: Konvektionsheizung, Wärmeschleier, Fensterheizung
    Kältestrahlung
    Die Abgabe von Wärmeenergie von kalten Oberflächen (z.B. Fenster) an den Körper, was als unangenehm empfunden wird.
    Verwandte Begriffe: Wärmeverlust, Strahlungswärme, Behaglichkeit
    Konvektion
    Die Wärmeübertragung durch die Bewegung von Flüssigkeiten oder Gasen (z.B. warme Luft steigt auf).
    Verwandte Begriffe: Wärmeleitung, Strahlung, Luftzirkulation
    Strahlungswärme
    Die Wärmeübertragung durch elektromagnetische Wellen, die Objekte und Personen direkt erwärmen.
    Verwandte Begriffe: Infrarotstrahlung, Wärmestrahlung, Behaglichkeit
    Coanda-Effekt
    Das Phänomen, dass ein Fluid (z.B. Luft) dazu neigt, einer Oberfläche zu folgen, anstatt sich frei auszubreiten.
    Verwandte Begriffe: Strömungsmechanik, Luftverteilung, Heizungseffizienz

    ❓ Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was ist der Unterschied zwischen Konvektions- und Strahlungswärme?
      Konvektionswärme erwärmt die Luft, die sich dann im Raum verteilt. Strahlungswärme erwärmt direkt die Objekte und Personen im Raum, ähnlich wie die Sonne.
    2. Welche Vorteile bietet eine Fußbodenheizung in Kombination mit einer Wandheizung?
      Die Fußbodenheizung sorgt für eine Grundwärme, während die Wandheizung die Strahlungswärme liefert, die als besonders angenehm empfunden wird. Diese Kombination kann eine gleichmäßige Temperaturverteilung im Raum gewährleisten.
    3. Wie beeinflusst die Verglasung des Wintergartens die Wahl des Heizsystems?
      Moderne Wärmeschutzverglasungen reduzieren den Wärmeverlust, können aber dennoch Kältestrahlung abgeben. Die Wahl des Heizsystems sollte auf die spezifischen Eigenschaften der Verglasung abgestimmt sein.
    4. Was ist bei der Installation einer Bodenkanalheizung zu beachten?
      Bodenkanalheizungen müssen regelmäßig gereinigt werden, um Staubansammlungen zu vermeiden. Zudem ist auf eine ausreichende Belüftung des Kanals zu achten.
    5. Kann eine Wandheizung auch nachträglich installiert werden?
      Ja, es gibt verschiedene Systeme für die nachträgliche Installation von Wandheizungen, z.B. Trockenbausysteme oder Putzsysteme.
    6. Wie hoch sind die Betriebskosten einer Fußbodenheizung in Kombination mit einer Wandheizung?
      Die Betriebskosten hängen von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. der Größe des Wintergartens, der Dämmung, den Energiepreisen und dem individuellen Heizverhalten. Eine genaue Berechnung ist empfehlenswert.
    7. Welche Rolle spielt die Raumluftfeuchtigkeit bei der Temperierung des Wintergartens?
      Eine zu hohe Raumluftfeuchtigkeit kann zu Kondensatbildung an den Scheiben führen. Eine kontrollierte Lüftung ist wichtig, um die Feuchtigkeit zu regulieren.
    8. Was ist der Coanda-Effekt und wie beeinflusst er die Heizung?
      Der Coanda-Effekt beschreibt das Phänomen, dass ein Fluid (z.B. warme Luft) dazu neigt, einer Oberfläche zu folgen. Bei der Heizung kann dies dazu führen, dass die warme Luft an der Decke entlangströmt, anstatt sich gleichmäßig im Raum zu verteilen.

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      Maßnahmen zur Reduzierung von Kondenswasser an den Scheiben.
  2. Wintergarten: Glasart, Bauweise & Lüftung – Checkliste

    fragen ..
    statt Antworten (coanda? *grübel*):
    1. glasart, z.B. U-Wert?
    2. Bauweise (massiv, leicht)
    3. Lüftungsanlage?
    4. Größe der Glasflächen?
    5. Raumhöhe?
  3. Wintergarten: Details zu Baujahr, Wandaufbau & U-Wert

    Hier die Details
    Herzlichen Dank für die schnelle Antwort, da will ich mit Details nicht geizen ... :
    Wohnzimmer:
    7,70 m x 3,90 m (2,45 m hoch) erbaut 1956/57, zwei Außenmauern aus Hohlblocksteinen mit Verteilschichten aus Vollziegel, verputzt, innen Rigips mit glaube 1,5 cm Styropor (aus den 70igern), Gesamtdicke rd. 40 cm,
    Innenwände 11,5er Ziegel,
    voll unterkellert, Stahlbetondecken, auf der Außenseite mit 1/2 Stein abgemauert. Soll bis zum Rohbau / Rohdecke zurückgebaut werden.
    Maueröffnung zum Wintergarten:
    rd. 3,0 m breit und 2,10 m hoch, verbleiben ca. 11 m² geschlossenen Wandfläche für Wandheizung
    Wintergarten:
    L/B/H: 7,00 m x 4,50 m x 2,30/3,50 m (Traufe/First)
    mit der Giebelseite zum Wohnhaus angebaut,
    Wohnräume im darunterliegenden UGAbk.,
    Holz- / Aluwintergarten mit Wärmeschutzglas (alles U-Wert 1,1 W/m²K) mit Thermix-Randverbund (teils mit zusätzl. 6 mm VSG).
    Dachentlüfter Bene DL900 (max. 10-facher Luftwechsel pro Std.) mit automatischen Zuluftöffnungen.
    kplt. Dach- und Vertikalverschattung
    Ich hoffe, ich habe nichts vergessen und danke schon mal im Voraus ganz, ganz herzlich für jeden Tipp bei der Entscheidungsfindung!
    Viele Grüße
    Martin
    • Name:
    • Herr MarPoe
  4. Erklärung: Warmluftschleier gegen Kältestrahlung im Wintergarten

    Habe doch noch was vergessen: Erklärung Conda-Effekt
    Hallo Markus L. Sollacher,
    ich hatte noch die Erklärung zum Conda-Effekt vergessen. Ist nicht mein geistiger Erguss (Kältestrahlung), sondern habe ich von den I-Netseiten von Variotherm und steht mit gleichem Funktionsprizip auch bei Bodenkanalheizungen:

    "Die Funktion eines Schleiers ist klar: Er schirmt ab. Genau das tut auch der Warmluftschleier, der von Variotherm Heizleisten erzeugt wird. Dieser Warmluftschleier wird von den Heizleisten binnen kürzester Zeit entlang kalter Wände aufgebaut.
    Dadurch wird die Kältestrahlung der Wände abgeschirmt, gleichzeitig werden die Wände erwärmt.
    Heizung nicht in Betrieb. Temperatur:
    Wandoberfläche: +15 °C,
    Fenster innen +8 °C.
    Nach 5 Minuten Betrieb:
    Heizelement heizt, Wärmeschleier wärmt,
    Wandoberfläche hat bereits ca. +18 °C.
    Nach 15 Minuten Betrieb:
    Wandoberflächentemperatur bis Fensterbrüstung + 23 °C, Fensteroberfläche +12 °C.
    Nach 30 Minuten Betrieb:
    Gesamte Wandoberfläche ca. +23 °C,
    Fensterglas +14 °C,
    Fensterrahmen +16 °C.
    Wenn die Kältestrahlung der Wände wegfällt, stellt sich bei den Menschen im jeweiligen Raum ein Gefühl der Behaglichkeit ein. Die erwärmten Wände geben langwellige, infrarote Strahlungswärme ab, die den Raum erwärmt. Strahlungswärme ist besonders angenehm, da sie  -  so wie die Sonnenwärme  -  der körpereigenen Wärme entspricht. Strahlungswärme ist die traditionelle Form der Wärme, wie sie auch von Kachelöfen abgegeben wird. Sie ist gesund und natürlich!
    Der Coanda-Effekt. Die physikalische Voraussetzung für die Wirkung der Heizleisten:
    Zu Beginn unseres Jahrhunderts entdeckte der Physiker Henri Conada, dass sich warme, aufsteigende Luft immer entlang von Flächen (z.B. kalte Außenwände) nach oben bewegt. Aufgrund dieses physikalischen Gesetzes funktionieren unsere Heizleisten so herrvorragend.
    Heizleisten haben Dank des Coanda-Effekts auch noch eine weitere positive Eigenschaft: Da beim Heizen sehr wenig Luftbewegung erzeugt wird, hat das nur eine äußerst geringe Staubumwälzung zur Folge. Eine Wohltat für die Atemwege!
    Coanda-Effekt:
    Die Luft wird erwärmt und bildet entlang der kalten Wände einen Warmluftschleier.
    Die Kältestrahlung der Wände wird abgeschirmt.
    Die Wände erwärmen sich und geben Strahlungswärme ab.

    Zitat Ende.
    Mich würde natürlich jetzt interessieren, ob dieser Conda-Effekt auch funktioniert, wenn auf ganzer Breite ein 18 cm tiefes Board den Luftstrom behindert. Wie lange braucht der Luftstrom, um danach wieder an der Scheibe lang zu streichen. Wie groß ist also der Teil der Scheibe sich nicht im Luftstrom befindet.
    Dafür muss es doch sicherlich eine Formel geben bzw. Erfahrungswerte ob das im Wintergarten gut geht?
    Ferner interessiert es mich, ob eine Flächenheizung (Kombination aus Fußboden- und Wandheizung (Fußbodenheizung, Wandheizung)) für diese Wohnzimmer-Wintergartenprojekt genügend Wärmestrahlung produzieren kann, dass kein "Kältegefühl" aufkommt? Breitet sich Wärmestrahlung linear/rechtwinkelig von der Strahlungsquelle (Wand/Fußboden) aus oder auch schräg?
    Viele Grüße
    Martin

    • Name:
    • Herr MarPoe
  5. Wintergarten: Temperatur am Glas – U-Wert entscheidend!

    empirie:
    in den mir bekannten wintergärten mit "Normalverglasung" sind Heizleisten.
    rechn. Begründung: bei Innentemperatur =21 °, Außentemperatur =-10 ° und u-Glas=1,1 beträgt
    die Temperatur innen am Glas weniger als 17 ° .. ned so toll!
    bei 0,8 er-Glas immerhin schon knapp 18 ° .. aber immer noch ned so toll.
    natürlich kann man die Raumtemperatur auf 24 ° anheben  -  dann hat man bei 1,1er Glas
    wenigstens schon etwas über 19 ° .. soweit meine Erklärung ohne coanda  -  coanda
    kenn ich nicht.
    bei großen Glasflächen würde ich mir überlegen, 2-Scheiben -Verglasung mit
    möglichst gutem U-Wert, mit warmer Kante, niedriger emissivität und vielleicht auch
    Kryptonfüllung zu nehmen ...
    und jetzt sind hoffentlich Wiga-Bauer und Glaser aufgewacht .. 🙂
  6. Wintergarten-Heizung: Planer vernachlässigen oft Konzepte

    Offenbar noch nicht aufgewacht ...
    Offenbar noch nicht aufgewacht sind die Wiga-Bauer und glaser;-) Wobei ich bei den Planungen unseres Vorhabens immer wieder gemerkt habe, dass sich die WintergartengartenBauer und Glasonkels beim Thema Beheizung lieber ausklinken ... ;-(Mit Be- und Entlüftung (Belüftung, Entlüftung) sowie Beschattung kennen sich manche ja richtig gut aus, aber bei Heizungskonzepten leider offenbar nicht ...
    Daher wundert es nicht, dass zur Verhinderung von Kondensatausfall an den Scheiben nur das Prinzip des Ablüftens (Luftfeuchtigkeit absenken) genutzt wird.
    Meiner Überlegung liegt zugrunde, dass es zu keinem Kondensatausfall kommt, wenn die Wandtemperatur (hier Glasoberfläche) höher ist als die Raumlufttemperatur. Und wenn es stimmt, dass Glas für Wärmestrahlung nahezu undurchlässig ist und sich durch Fußboden- und Wandheizung (Fußbodenheizung, Wandheizung) die Oberflächentemperatur des Glases über die der Luft erhöht, wäre das ja das richtige Heizungskonzept. Nur stimmen diese Theorien, wie z.B. unter dem Link

    Bodenkanalheizungen arbeiten ja konvektiv und das Prinzip der "wohligen Wärmestrahlung" funktioniert m.E. ja nur, wenn es zu mögl. wenig Luftbewegungen kommt, die den menschlichen Körper ja wieder abkühlt. Oder täuscht sich da meiner einer?
    Viele Grüße
    Martin
    PS: Glas scheint ja wirklich ein geheimnisvoller Werkstoff zu sein ...

    • Name:
    • Herr MarPoe
  7. Coanda-Effekt: Erklärung und Anwendung im Wintergarten

    Foto von Jochen Ebel, Dipl.-Physiker

    Coanda-Effekt
    Es wurde nur der Coanda-Effekt benannt, aber die Erklärung nicht so richtig.

    Bewegte Luft hat einen Unterdruck gegenüber dem Staudruck zu Folge. Das führt zum Ansaugen aus der Umgebung. Der bewegte Luftstrom hat zwei Seiten: eine zum Raum hin und eine zur Wand. Da sich die Wand nicht bewegen kann, wird durch das Saugen nicht die Wand zur Seite gesaugt, sondern die Luftströmung an die Wand. (Genaugenommen drückt die Zimmerluft die Luftströmung an die Wand). Auf der anderen Seite wird Zimmerluft in die Luftströmung hineingesaugt und mischt sich mit der strömenden Luft. (Auch der Impuls der angesaugten Luft drückt die Strömung an die Wand).

    Dieser Coanda-Effekt hat durch das Ansaugen der Zimmerluft bei Luftaustritt parallel zur Wand (z.B. Auslassventile bei kontrollierter Lüftung) auch noch einen Staubeffekt: Der Staubring um die Auslassventile kommt aus dem Staub in der angesaugten Zimmerluft und nicht aus dem Luftstrom der Lüftungsanlage, denn dort ist der Staub weggefiltert.

    Noch eine Bemerkung: wenn die Zimmerluft zwischen Strömung und Wand eintreten kann, fehlt der Unterdruck zum Wirksamwerden des Coanda-Effekts.

  8. Coanda-Effekt: Abstand Luftaustritt zur Wand im Wintergarten

    Ab welcher Entfernung klappt der Coanda-Effekt nicht mehr?
    Wie weit darf daher die Luftaustrittsöffnung max. von der Wand entfernt sein, dass keine Rumluft zwischen Strömung und Wand eintreten kann?
    Inwieweit ist z.B. bei einer Glaswand durch die im Luftstrom befindlichen Riegel (waagrechtverlaufende Hölzer) von 8 bzw. 16 cm Tiefe noch der Coandaeffekt möglich?
    Viele Grüße
    Martin
    • Name:
    • Herr MarPoe
  9. Muss ich leider passen.

    Foto von

    Muss ich leider passen.
  10. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 07.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 07.01.2026

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Wintergarten temperieren: Heizsysteme im Vergleich

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die optimale Temperierung eines Wintergartens, wobei Fußbodenheizung in Kombination mit Bodenkanalheizung oder Wandheizung in Betracht gezogen wird. Der U-Wert der Verglasung spielt eine entscheidende Rolle für die Temperatur an der Glasoberfläche. Der Coanda-Effekt wird als Möglichkeit zur Reduzierung von Kältestrahlung diskutiert. Viele Planer vernachlässigen das Thema Heizung bei Wintergärten.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut Wintergarten: Temperatur am Glas – U-Wert entscheidend! ist der U-Wert der Verglasung entscheidend für die Temperatur an der Glasoberfläche. Bei Normalverglasung kann diese unter 17°C fallen, was unangenehm ist.

    ✅ Zusatzinfo: Der Beitrag Erklärung: Warmluftschleier gegen Kältestrahlung im Wintergarten erläutert den Warmluftschleier als Prinzip zur Abschirmung von Kältestrahlung, wie er von Variotherm Heizleisten erzeugt wird.

    🔧 Praktische Umsetzung: Die Checkliste im Beitrag Wintergarten: Glasart, Bauweise & Lüftung – Checkliste gibt wichtige Anhaltspunkte für die Planung der Wintergarten-Temperierung. Die Details zu Baujahr, Wandaufbau und U-Wert im Beitrag Wintergarten: Details zu Baujahr, Wandaufbau & U-Wert liefern wichtige Grundlagen für die Berechnung des Wärmebedarfs.

    👉 Handlungsempfehlung: Prüfen Sie den U-Wert Ihrer Wintergartenverglasung und wählen Sie ein Heizsystem, das die Kältestrahlung effektiv reduziert. Beachten Sie die Hinweise zum Coanda-Effekt im Beitrag Coanda-Effekt: Abstand Luftaustritt zur Wand im Wintergarten, um eine optimale Luftströmung zu gewährleisten. Ziehen Sie einen Heizungsfachmann hinzu, der Erfahrung mit Wintergärten hat.

    Die Diskussion zeigt, dass die Temperierung von Wintergärten ein komplexes Thema ist, das eine sorgfältige Planung und die Berücksichtigung verschiedener Faktoren erfordert. Die Kombination aus Fußbodenheizung und Wand- oder Bodenkanalheizung kann eine effektive Lösung sein, um ein angenehmes Raumklima zu schaffen und Kältestrahlung zu minimieren. Die Wahl des richtigen Heizsystems hängt jedoch von den individuellen Gegebenheiten des Wintergartens ab.

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