Baufinanzierung mit Bausparvertrag: Vor- und Nachteile des Modells? Erfahrungen?

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 16.01.2026

Die Diskussion dreht sich um die Vor- und Nachteile einer Baufinanzierung in Kombination mit einem Bausparvertrag. Dabei werden alternative Finanzierungsmodelle, die Bedeutung von Eigenkapital und Sicherheiten sowie die Konditionen verschiedener Anbieter beleuchtet. Ein wichtiger Aspekt ist der Vergleich zwischen Annuitätendarlehen und Bausparverträgen hinsichtlich Zinsbelastung und Tilgung. Abschließend wird das Angebot eines Finanzierers erwartet, um eine fundierte Entscheidung treffen zu können.

⚠️ Wichtiger Hinweis · 💰 Kosten · 👉 Handlungsempfehlung · ✅ Zustimmung/Empfohlen

Baufinanzierung mit Bausparvertrag: Vor- und Nachteile des Modells? Erfahrungen?

Folgendes Finanzierungsmodell soll uns in der
kommenden Woche von einem Finanzierer vorgestellt
werden:
Gesamtkosten Neubau (inkl. Grundstück, Erschl. Kosten etc.)
ca. 167.000 E
  • ca. 25.000 E "Eigenkapital" durch Vorfinanzierung der Eigenheimzulage

ca. 142.000 E zu finanzieren.
Die Zinsen der 142 T € sollen zunächst mit 5,7 % eff. bezahlt
werden, die Tilgung (1 %) soll in einen BSV fließen, der später
den Bankkredit ablöst.
Mir ist hier völlig schleierhaft, wie lange die Laufzeit einer
solchen Finanzierung tatsächlich sein soll. M.E. muss ein BSV zu
50 % angespart sein um zugeteilt werden zu können (i.d.F. 83 T E).
Wie funktioniert diese Finanzierung?
Wie lange zahlt man i.d.R. an einer solchen Finanzierung?
Wer hat Erfahrungen mit diesem Modell?
Ich möchte bei dem avisierten Gespräch mit dem Finanzierer
nicht "all zu dusselig" aussehen und bitte daher um freundliche
Unterstützung.

  • Name:
  • T. Kurt
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Keine Vertragsbindung ohne vorherige schriftliche Vorlage eines vollständigen Tilgungsplans mit Gesamtkostenüberblick (Zinsen, BSV-Gebühren, Bauspardarlehenskonditionen) und Zuteilungsprognose.

    🔴 KRITISCH: Die Annahme „Tilgung fließt in den Bausparvertrag“ ist rechtlich und technisch falsch – es handelt sich um zwei getrennte Verträge mit separater monatlicher Belastung; doppelte Kostenbelastung führt zu dramatisch höherer Gesamtbelastung.

    ⚠️ WICHTIG: Eigenheimzulage ist seit 2024 stark eingeschränkt: Nur für Neubauten mit hohem energetischem Standard (KfW-Effizienzhaus 40 oder besser) und unter Einkommensgrenzen – nicht automatisch verfügbar.

    ⚠️ WICHTIG: Bei einer anfänglichen Tilgung von nur 1 % bei 5,7 % Effektivzins dauert die Tilgung des Bankdarlehens realistisch 35–45 Jahre – ohne Zuteilung des BSV entsteht ein nicht abrechenbares Zinsrisiko.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich verstehe, dass Sie ein Finanzierungsmodell mit einem Bausparvertrag zur Tilgung eines Bankdarlehens in Betracht ziehen. Dieses Modell kann Vor- und Nachteile haben.

    Vorteile:

    • Zinsabsicherung: Sie sichern sich die heutigen Zinsen für die Zukunft.
    • Flexibilität: Bausparverträge bieten oft flexible Tilgungsmöglichkeiten.

    Nachteile:

    • Kosten: Bausparverträge verursachen Abschlussgebühren und Kontoführungsgebühren.
    • Rendite: Die Rendite von Bausparverträgen ist oft geringer als bei anderen Anlageformen.
    • Zuteilung: Die Zuteilung des Bausparvertrags kann dauern, wodurch sich die Tilgung des Bankdarlehens verzögert.

    👉 Handlungsempfehlung: Vergleichen Sie die Gesamtkosten des Finanzierungsmodells mit anderen Optionen und lassen Sie sich von einem unabhängigen Finanzberater beraten.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der beschriebene Sachverhalt betrifft ein kombiniertes Finanzierungsmodell aus einem Bankdarlehen und einem Bausparvertrag (BSV). Der Fragesteller zeigt zu Recht Verunsicherung über die Funktionsweise und Laufzeit dieses Modells. Die Grundidee ist, dass die monatliche Tilgung des Bankdarlehens in einen Bausparvertrag fließt, der später zur Ablösung des Restschuld eingesetzt wird. Dieses Modell ist in der Praxis bekannt, aber oft komplex und nicht immer vorteilhaft.

    ✅ Zustimmung: Die Einschätzung des Fragestellers, dass ein BSV in der Regel zu 50% angespart sein muss, um zugeteilt zu werden, ist grundsätzlich korrekt. Bei einer Bausparsumme von 83.000 Euro müssten also rund 41.500 Euro angespart werden, bevor das Bauspardarlehen ausgezahlt wird. Die Verwirrung über die Laufzeit ist ebenfalls berechtigt, da diese stark von der Höhe der Einzahlungen in den BSV abhängt.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass die Tilgung von 1% in den BSV fließt, ist irreführend. In der Praxis wird die monatliche Rate (Zins + Tilgung) des Bankdarlehens gezahlt, und parallel dazu wird ein separater Betrag in den BSV eingezahlt. Die Tilgung des Bankdarlehens selbst beträgt oft 0%, da die Restschuld erst durch den BSV getilgt wird. Dies führt zu einer sehr langen Laufzeit des Bankdarlehens, bis der BSV zugeteilt wird.

    ➕ Ergänzung: Ein entscheidender Nachteil dieses Modells ist die doppelte Kostenbelastung: Während der Ansparphase fallen sowohl Zinsen für das Bankdarlehen (5,7% effektiv) als auch Abschluss- und Verwaltungskosten für den BSV an. Zudem ist die Zinsentwicklung unsicher: Der BSV sichert zwar einen niedrigen Darlehenszins für die Zukunft, aber die aktuellen Zinsen von 5,7% sind hoch. Bei sinkenden Marktzinsen könnte ein reines Annuitätendarlehen günstiger sein.

    🔴 Gefahr: Die größte Gefahr liegt in der langen und intransparenten Laufzeit. Bei einer anfänglichen Tilgung von 1% auf das Bankdarlehen und einer parallelen Ansparung des BSV kann die Gesamtlaufzeit leicht 25 bis 30 Jahre oder mehr betragen. Zudem besteht das Risiko, dass der BSV nicht rechtzeitig zugeteilt wird, wenn die Sparbeiträge zu niedrig sind, was zu einer Verlängerung der teuren Bankfinanzierung führt.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie sich vom Finanzierer einen detaillierten Tilgungsplan vorlegen, der die monatlichen Gesamtbelastungen, die Laufzeit bis zur Zuteilung des BSV und die Gesamtkosten (Zinsen + BSV-Kosten) über die gesamte Laufzeit transparent darstellt. Vergleichen Sie dieses Modell unbedingt mit einem klassischen Annuitätendarlehen mit einer Tilgung von 2-3%. Holen Sie zudem ein zweites, unabhängiges Angebot von einem anderen Kreditinstitut oder einem unabhängigen Finanzberater ein, bevor Sie sich binden.

    KI-Analyse (Qwen)

    Das beschriebene Finanzierungsmodell kombiniert einen Annuitätendarlehensvertrag mit einer Bausparfinanzierung, wobei die Tilgungsraten des Darlehens in einen Bausparvertrag (BSV) fließen sollen, um diesen später zur Ablösung des Kredits einzusetzen — ein sogenanntes "Bauspar-Darlehen-Modell" oder "Tilgungs-Bauspar-Modell".

    🔴 Gefahr: Bei einer effektiven Darlehenszinsbelastung von 5,7 % und nur 1 % Tilgung liegt die jährliche Belastung bei ca. 8.100 €, wovon lediglich 1.420 € tatsächlich tilgen — die restlichen 6.680 € sind reine Zinslast. Dies führt zu einer extrem langen Gesamtlaufzeit (realistisch 35–45 Jahre), da der BSV bei 50 % Anspargrad (ca. 83.500 €) zwar zugeteilt wird, aber die Auszahlungssumme meist deutlich unter der Restschuld liegt und zudem Zinsen für die Bausparsumme separat zu zahlen sind.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass ein BSV "automatisch" den Kredit ablöst, ist irreführend: Die Bausparsumme wird nur ausgezahlt, wenn der Vertrag zuteilungsreif ist — und selbst dann muss ein zusätzliches Darlehen (Bauspardarlehen) aufgenommen werden, das wiederum verzinst und getilgt werden muss; es handelt sich also nicht um eine Tilgung, sondern um eine Umschuldung mit neuen Risiken.

    ➕ Ergänzung: Die Vorfinanzierung der Eigenheimzulage ist zeitlich befristet und muss innerhalb von 3 Jahren nach Zuteilung des BSV abgerufen werden — bei Verzögerung droht der Verlust des Zuschusses. Zudem ist die Zulage seit 2024 nur noch für bestimmte Einkommensgruppen und energetisch hochwertige Neubauten verfügbar.

    ❌ Widerspruch: Die Aussage "die Tilgung fließt in den BSV" ist fachlich unzutreffend: Tilgungsraten eines Bankdarlehens können nicht direkt in einen Bausparvertrag eingezahlt werden — vielmehr erfolgt eine separate monatliche Einzahlung in den BSV, die ggf. aus dem Darlehensbetrag finanziert wird, was die Gesamtbelastung erhöht.

    ✅ Zustimmung: Die kritische Frage nach der realistischen Laufzeit ist vollkommen berechtigt — bei 1 % Tilgung und 5,7 % Zinsen verlängert sich die Tilgungsphase massiv, und die Gesamtkosten (Zins- und Nebenkosten) steigen dramatisch im Vergleich zu einer klassischen Annuitätentilgung mit 2–3 %.

    👉 Handlungsempfehlung: Fordern Sie vom Finanzierer ein vollständiges, schriftliches Finanzierungsmodell mit detaillierter Tilgungsplanung, Zuteilungsprognose, Bauspardarlehenskonditionen und Gesamtkostenvergleich (inkl. aller Zinsen, Gebühren und Zulagenbedingungen); lassen Sie das Angebot vor Vertragsabschluss unbedingt durch einen unabhängigen, zertifizierten Finanzierungsexperten oder Verbraucherzentrale prüfen.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bestätigen: Bausparvertrag und Bankdarlehen sind getrennte Verträge; es erfolgt keine automatische Tilgung durch den BSV.
    • Alle warnen vor der langen Gesamtlaufzeit bei niedriger Tilgung (1 %) und hohem Zinssatz (5,7 %).
    • Alle betonen die Notwendigkeit eines unabhängigen, externen Finanzierungsexperten oder einer Verbraucherzentrale zur Prüfung vor Vertragsabschluss.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI nennt „Zinsabsicherung“ als Vorteil – DeepSeek und Qwen relativieren dies stark: Der gesicherte Bauspardarlehenszins nützt nichts, wenn der Bankkredit erst nach 30+ Jahren abgelöst wird und bis dahin hohe Zinslast entsteht.
    • GoogleAI erwähnt „Flexibilität“ – DeepSeek und Qwen widersprechen implizit: Die Bindung an feste Sparbeiträge und Zuteilungsregeln reduziert Flexibilität massiv.

    ➕ Ergänzung:

    • DeepSeek ergänzt das Risiko der doppelten Kostenbelastung (Bankzins + BSV-Gebühren) und weist auf die intransparente Laufzeit bis Zuteilung hin.
    • Qwen ergänzt explizit die Konditionen der Eigenheimzulage (Frist: 3 Jahre nach Zuteilung; Gültigkeit seit 2024 nur für bestimmte Neubauten) und klärt fachlich: „Tilgung fließt nicht in den BSV“ – es ist eine separate Einzahlung.

    ❌ Widerspruch:

    • Qwen vs. GoogleAI/DeepSeek: Qwen stellt die Aussage „Tilgung fließt in den BSV“ ausdrücklich als fachlich unzutreffend dar (❌ Widerspruch), während GoogleAI dies stillschweigend in der Modellbeschreibung voraussetzt und DeepSeek es als „irreführend“ charakterisiert – die sicherere, rechtlich korrekte Position ist die von Qwen.

    👉 Empfehlung: Die strengere, fachlich präzise Einschätzung von Qwen wird priorisiert (Vorsichtsprinzip): Keine Annahme einer direkten Tilgung; klare Trennung der Verträge; Vertragsabschluss erst nach Vorlage aller schriftlichen Simulationsdaten.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    Thema Status KI-Konsens
    Vertragsstruktur (Bankdarlehen & BSV) Getrennte Verträge – keine automatische Tilgung; monatliche Einzahlung in BSV ist separat und nicht identisch mit der Tilgung des Darlehens.
    Gesamtlaufzeit bei 1 % Tilgung & 5,7 % Zins Realistisch 35–45 Jahre – deutlich länger als bei klassischer Finanzierung (2–3 % Tilgung).
    Zuteilungsbedingung (50 % Anspargrad) Korrekt: Für Zuteilung eines BSV mit 83.000 € Bausparsumme sind ca. 41.500 € anzusparen – aber Zuteilung ≠ sofortige Ablösung der Restschuld.
    Zins- und Kostenrisiko ⚠️ Hohe Zinslast während der Ansparphase (5,7 %) + BSV-Gebühren + Bauspardarlehenszinsen nach Zuteilung = Gesamtkostenrisiko stark erhöht.
    Eigenheimzulage ⚠️ Seit 2024 nur unter engen Voraussetzungen (Neubau, KfW-Effizienzhaus 40, Einkommensgrenzen); Frist von 3 Jahren nach Zuteilung ist bindend.
    Fachliche Beratungspflicht Unbedingte Notwendigkeit einer unabhängigen, schriftlichen Prüfung durch zertifizierten Finanzierungsexperten oder Verbraucherzentrale vor Vertragsabschluss.

    👉 Handlungsempfehlung: Verzichten Sie auf dieses Modell, sofern kein vollständiges, schriftliches, nachvollziehbares Finanzierungsmodell mit detailliertem Tilgungsplan, Zuteilungsprognose und Gesamtkostenvergleich vorliegt – und selbst dann nur nach unabhängiger fachlicher Prüfung.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    Kategorie Risiko / Chance Auswirkung
    🔴 Risiko Extrem lange Laufzeit (35–45 Jahre) bei 1 % Tilgung Massive Zinsbelastung, verzögerte Schuldenfreiheit, hohe Lebenszyklusunsicherheit.
    🔴 Risiko Fehlende Zuteilung des BSV bei zu geringen Einzahlungen oder Zinsänderungen Bankdarlehen läuft weiter – keine Ablösungsmöglichkeit; Verschuldung bleibt bestehen.
    🔴 Risiko Doppelte Kostenbelastung (Bankzins + BSV-Gebühren + Bauspardarlehenszins) Erhebliche Mehrbelastung gegenüber klassischem Annuitätendarlehen; geringere Tilgungseffizienz.
    🔴 Risiko Verlust der Eigenheimzulage durch verpasste Frist (3 Jahre nach Zuteilung) oder Nichterfüllung der Voraussetzungen Finanzieller Nachteil bis zu 10.000 €; keine Nachholung möglich.
    🔴 Risiko Fehlende Transparenz bei Laufzeit- und Kostenprognose durch Finanzierer Unberechenbare Gesamtbelastung, Risiko der Vertragsbindung ohne adäquate Grundlage.
    ✅ Chance Zinssicherung für das Bauspardarlehen bei späterer Auszahlung Mögliche Kosteneinsparung bei steigenden Marktzinsen – nur nutzbar, wenn BSV tatsächlich zuteilungsreif wird.
    ✅ Chance Steuervorteile durch Bausparvertrag (ggf. bei Riester-BSV) Moderate Entlastung im Alter – aber nur bei zusätzlicher Riester-Vertragserfüllung, nicht automatisch gegeben.
    ✅ Chance Diszipliniertes Sparen durch feste monatliche Einzahlung Positive Verhaltenswirkung – jedoch bei fehlender Zuteilung ohne sachlichen Nutzen für die Immobilienfinanzierung.
    ✅ Chance Möglichkeit der Teilfinanzierung bei zertifiziertem Energiespar-Neubau Gezielte Fördermittel-Nutzung (z. B. KfW-Kredite) – aber nur parallel, nicht als Ersatz für das BSV-Modell.
    ✅ Chance Aufbau von Kapital im Bausparvertrag unabhängig vom Darlehen Ergänzende Vermögensbildung – allerdings mit geringer Verzinsung und langem Bindungszeitraum.

    Orientierungshilfen

    1. Vertragsbindung unterlassen: Unterzeichnen Sie keinerlei Verträge, bevor Ihnen ein vollständiges, schriftliches Finanzierungsmodell mit detaillierter Tilgungsplanung, Zuteilungsprognose und Gesamtkostenrechnung vorliegt.
    2. Unabhängige Prüfung beauftragen: Kontaktieren Sie die Verbraucherzentrale oder einen zertifizierten Finanzierungsexperten (z. B. Mitglied im Bundesverband Finanzberatung e. V.) zur kostenfreien oder pauschalpreisbasierten Prüfung des Angebots.
    3. Alternativen vergleichen: Fordern Sie mindestens zwei vergleichbare Angebote für ein klassisches Annuitätendarlehen mit 2–3 % Tilgung und optionaler Sondertilgungsmöglichkeit bei mindestens zwei unabhängigen Banken an.
    4. Unterlagen sammeln: Sammeln Sie alle Dokumente zum Bausparvertrag (Konditionenblatt, Prospekt, Zuteilungsbedingungen), zum Bankdarlehen (Effektivzins, Tilgungssatz, Sondertilgungsregelung) sowie zum Eigenheimzulage-Antrag (Förderzusage, Einkommensnachweis, Energieausweis).
    5. Rechtliche Klärung einholen: Lassen Sie prüfen, ob die Formulierung „Tilgung fließt in den BSV“ im Vertragsentwurf oder in der Beratung rechtlich zulässig ist – ggf. ist dies ein Grund für Widerruf oder Beratungsfehlerklage.
    6. Zulage-Anspruch prüfen: Stellen Sie vor Vertragsabschluss fest, ob Ihr Bauvorhaben die Voraussetzungen für die Eigenheimzulage (KfW-Effizienzhaus 40, Einkommensgrenzen, Fristen) erfüllt – andernfalls ist ein zulagenorientiertes BSV-Modell sinnlos.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Bausparvertrag
    Ein Vertrag zur Ansparung von Kapital und späterer Inanspruchnahme eines zinsgünstigen Darlehens für wohnwirtschaftliche Zwecke.
    Verwandte Begriffe: Bausparsumme, Ansparrate, Bauspardarlehen.
    Tilgung
    Die regelmäßige Rückzahlung eines Kredits, üblicherweise in Form von monatlichen Raten.
    Verwandte Begriffe: Annuität, Tilgungssatz, Sondertilgung.
    Annuität
    Eine gleichbleibende Rate zur Tilgung eines Kredits, die sich aus Zins- und Tilgungsanteil zusammensetzt.
    Verwandte Begriffe: Zinsbindung, Sollzins, Effektivzins.
    Eigenkapital
    Das eigene Vermögen, das zur Finanzierung eines Vorhabens eingesetzt wird.
    Verwandte Begriffe: Beleihungswert, Fremdkapital, Eigenheimzulage.
    Zuteilung
    Der Zeitpunkt, an dem ein Bausparvertrag die Voraussetzungen für die Auszahlung des Bauspardarlehens erfüllt.
    Verwandte Begriffe: Mindestsparguthaben, Bewertungszahl, Wartezeit.
    Finanzierer
    Ein Unternehmen oder eine Person, die Kapital für ein Vorhaben bereitstellt.
    Verwandte Begriffe: Kreditgeber, Bank, Bausparkasse.
    Sollzinsbindung
    Der Zeitraum, in dem der Zinssatz für ein Darlehen festgeschrieben ist.
    Verwandte Begriffe: Zinsfestschreibung, Forward-Darlehen, Anschlussfinanzierung.

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was ist ein Bausparvertrag?
      Ein Bausparvertrag ist ein Vertrag zwischen einer Bausparkasse und einem Bausparer. Der Bausparer zahlt regelmäßig Beiträge ein und erhält nach einer bestimmten Zeit ein zinsgünstiges Darlehen für wohnwirtschaftliche Zwecke.
    2. Wie funktioniert die Tilgung eines Bankdarlehens durch einen Bausparvertrag?
      Während der Laufzeit des Bankdarlehens zahlen Sie Zinsen und leisten Ansparungen in den Bausparvertrag. Nach Zuteilung des Bausparvertrags wird das Bankdarlehen durch die Bausparsumme (Ansparguthaben + Bauspardarlehen) abgelöst.
    3. Welche Kosten entstehen bei einem Bausparvertrag?
      Die Kosten umfassen Abschlussgebühren (ca. 1% der Bausparsumme), Kontoführungsgebühren und ggf. weitere Gebühren.
    4. Was bedeutet Zuteilung eines Bausparvertrags?
      Die Zuteilung bedeutet, dass der Bausparvertrag die vereinbarte Ansparsumme erreicht hat und der Bausparer Anspruch auf das Bauspardarlehen hat.
    5. Welche Alternativen gibt es zur Tilgung durch einen Bausparvertrag?
      Alternativen sind z.B. eine klassische Annuitätentilgung, Sondertilgungen oder eine Kombination aus verschiedenen Tilgungsformen.
    6. Was ist eine Vorfinanzierung der Eigenheimzulage?
      Die Eigenheimzulage wurde früher vom Staat gewährt. Eine Vorfinanzierung bedeutet, dass die erwartete Zulage bereits vorab als Eigenkapital angerechnet wird.
    7. Was ist bei der Wahl des Finanzierers zu beachten?
      Achten Sie auf die Konditionen (Zinsen, Gebühren), die Flexibilität und die Seriosität des Finanzierers. Vergleichen Sie Angebote von verschiedenen Anbietern.
    8. Welche Rolle spielt das Eigenkapital bei der Baufinanzierung?
      Je mehr Eigenkapital Sie einbringen, desto geringer ist das benötigte Darlehen und desto günstiger sind in der Regel die Konditionen.

    Verwandte Themen

    • Forward-Darlehen
      Sichern Sie sich günstige Zinsen für die Zukunft.
    • Sondertilgung
      Zusätzliche Tilgungszahlungen zur schnelleren Rückzahlung des Kredits.
    • KfW-Förderprogramme
      Staatliche Unterstützung für energieeffizientes Bauen und Sanieren.
    • Umschuldung
      Wechsel zu einem günstigeren Kreditgeber.
    • Budgetplanung für den Hausbau
      Erstellen Sie eine detaillierte Kostenaufstellung.
  2. Baufinanzierung: Annuitätendarlehen vs. Bausparvertrag – Vergleich!

    klingt nicht gerade sinnvoll ...
    klingt nicht gerade sinnvoll Sie zahlen so doch eine sehr lange Zeit Zinsen auf den hohen Anfangsbetrag! Bei einem "normalen" Annuitätendarlehen zahlen Sie Zinsen und gleichzeitig Tilgung. So verringern Sie die Restschuld und somit die Zinsbelastung. Im Laufe der Zeit sinkt die Zinsbelastung und der Tilgungsanteil steigt.
    In Ihrem Modell zahlen Sie 5,7 % Zinsen für eine sehr lange Zeit, denn mit den restlichen 1 % (ca. 120 € im Monat) sparen Sie nicht sehr viel an. Bis Sie damit den Kredit ablösen, das dauert!
    Vergleichen Sie die Gesamtkosten doch mal mit einem Annuitätendarlehen!
    Übrigens, so ganz ohne Eigenkapital mit eine voll verplanten Eigenheimzulage wollen Sie ein vergleichsweise günstiges [billiges] Haus bauen. Da sollen dann auch noch die Erschließungskosten drin sein ... Und die Nebenkosten (Notar etc..)? Was ist mit einer Reserve für Unvorhergesehenes?
    Unvorhergesehenes ist eigentlich das falsche Wort, denn es ist vorhersehbar das diese Kosten auf Sie zukommen!
    • Name:
    • ANDRE
  3. Baufinanzierung: Geringes Eigenkapital – Lösungsmöglichkeiten

    Ja, aber ...
    Ja, aber das Angebot beinhaltet bereits die angesprochenen Kosten, einschließlich der Erschließungskosten, Hausanschluss, Notar, Architekt, Bauanträge sowie eine Rücklage von € 9000 für die spätere Straßenerstellung (oder wie das heißt), usw. etc. pp.
    Das Problem bei diesem Modell scheint offensichtlich unser geringes Eigenkapital zu sein. Daran ist jedoch mittel - bis langfristig nichts zu ändern. Darüber hinaus können wir mit unserer derzeitigen Wohnsituation (Mietwohnung mit 4 Zimmern und 94,5 m²) bei 3 Kindern auch nicht mehr lange zur Miete in dieser Wohnung bleiben. Da aber der Mietspiegel in diesem Bereich sehr hoch ist, würde uns eine passende Wohnung ebenso viel kosten wie die monatl. Annuität.
    Ein Annuitätendarlehen ist für uns nur schwer zu bekommen (so die bisherige Aussage des Finanzierers), angeblich stehen auch keine Mittel der Kfw für unseren Fall zur Verfügung.
    Dennoch Danke für den Beitrag.
  4. Baufinanzierung: Angebote von Banken einholen – Vergleich!

    Sprechen Sie mal mit ein paar Banken!
    Irgendwelche Sicherheiten müssen Sie doch bieten können. Der Finanzierer beschafft das Geld ja auch nicht mit Hinweis auf Ihre treublauen Augen, sondern weil Sie etwas zu bieten haben.
    Haben Sie denn schon Gespräche mit Ihrer Hausbank und einigen Konkurrenzinstituten geführt?
  5. Baufinanzierung: Sicherheit Beamter – Vorteile & Alternativen

    Sicherheiten ...
    Sicherheiten die wohl größte Sicherheit die ich bieten kann ist mein "Beamter auf Lebenszeit". Auch haben wir schon mal (allerdings bei einer Gebrauchtimmobilie) eine andere Finanzierungsvariante gehabt. Damals bin ich allerdings aus
    der Sache rechtzeitig ausgestiegen, da keine Sondertilgungen
    möglich waren und somit ein nicht zu vertretender Zinsverlust
    entstanden wäre. Ich werde außerdem zurzeit das Gefühl nicht los, dass uns der Finanzierer diese Variante vor allem deswegen anbieten will, weil er eine nicht unerhebliche Provsion für diesen Abschluss erhält.
    Dennoch: Ich habe immer noch nicht verstanden, wie diese Finanzierungsvariante tatsächlich abläuft. Ich habe auch versucht das ganze einmal durchzurechnen, danach spare ich auf die Zuteilung des BSV ca. 50 Jahre (?) an. Das kann doch nicht
    sein! Ich brauche erst einmal Grundlagenwissen bzw. ein richtiges Rechenmodell für diese Art der Finanzierung.
    Auf unsere Hausbank brauchen wir jedenfalls nicht hoffen,
    was uns dort geraten wurde entbehrt jeglicher Grundlage:
    Zunächst wurde uns gesagt 350.000 (damals noch) DM, kein Problem.
    Jedoch hatten wir damals noch ein Kleindarlehen. Also haben
    wir uns unter Trennung von unseren Ersparnissen nunmehr
    "entschuldet" uns nun sagt uns die Hausbank "sie können
    nur noch 150.000 € bekommen". Darüber hinaus wurde uns geraten
    Landesfördermittel in Anspruch zu nehmen. Die sind zwar anfangs
    günstig, jedoch beginnt die "echte" Rückzahlung erst im 17. Jahr
    der Laufzeit!
    Es ist schon ziemlich merkwürdig. Was ist zu tun?
    Annuitätendarlehen wäre uns auch am liebsten, jedoch gewinnen
    wir z. Zt. den Eindruck, die Banken "wollen" nicht.
    Das wird wohl am fehlenden EKAbk. liegen. Jedoch noch einmal
    wiederholt: In diesem Landkreis adäquat mieten (und damit
    meine ich keinen Palast, sondern nur eine bewohnbare Miet-Wohnung oder eine kleines Haus mit 5 Zimmern) kostet uns ca.
    800-900 @ (natürlich kalt). Dann kann ich auch Annuität bezahlen.
    Weiterhin Danke für die Meldungen.
  6. Baufinanzierung: Laufzeit & monatliche Belastung – Details

    Also,
    die Finanzierung läuft ca. 28 Jahre (nageln sie mich jetzt bitte nicht auf den Pfennig/Monat fest, da ich Ihr Institut und die Tarife nicht kenne)
    Der mtl. Aufwand dürfte bei ca. 816 € liegen.
    Eine 50 %ige Ansparung ist bei den meisten nicht mehr nötig. Die neuen Tarife sind da wesentlich variabler.
    Die zweite Zinsperiode habe ich mit 8 % angesetzt und dann ergibt sich ein Gesamtaufwand von ca. 320.000 €.
    Das sind nur ca. Werte! Berechnet nach Tarifen, die ich kenne. Ihre Zahlen können natürlich davon abweichen.
  7. BHW Bausparvertrag: Alternativen zur reinen Bausparfinanzierung

    Foto von Joachim Kaehler

    Institut
    bei der jetzigen Konstellation dürfte das Institut das bhw sein.
    Finanzierungsform 10 / 10 Variante.
    wenn es das bhw ist, muss es nicht zwingend eine Finanzierung mit bsv bleiben, die finanzieren auch Tilgungshypotheken und Fondsfinanzierungen mit eigenen Fonds.
    das bhw spricht aber grundsätzlich gegen kfw oder LAKRA, denn das macht viel Arbeit und bringt nicht den verdienst.
    wenn sie Infos zum bhw Modell möchten, schreiben sie mich an, ich kenne das ziemlich gut.
    meines Erachtens viel zu teuer für den Kunden, aber durch die geringe mtl. Belastung immer wieder gern genommen, obwohl der Gesamtaufwand jenseits von gut und böse liegt.
  8. Baufinanzierung: Finanzierer-Angebot – Ergebnisse folgen!

    mal schauen ...
    mal schauen ich werde mir nun erst einmal anhören, was der Finanzierer
    tatsächlich anbieten will. Ich teile dann umgehend meine
    neuen Erkenntnisse mit. Bis dahin allen die geantwortet haben, herzlichen Dank
  9. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 16.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 16.01.2026

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Baufinanzierung mit Bausparvertrag: Vor- und Nachteile

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Vor- und Nachteile einer Baufinanzierung in Kombination mit einem Bausparvertrag. Dabei werden alternative Finanzierungsmodelle, die Bedeutung von Eigenkapital und Sicherheiten sowie die Konditionen verschiedener Anbieter beleuchtet. Ein wichtiger Aspekt ist der Vergleich zwischen Annuitätendarlehen und Bausparverträgen hinsichtlich Zinsbelastung und Tilgung. Abschließend wird das Angebot eines Finanzierers erwartet, um eine fundierte Entscheidung treffen zu können.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Im Beitrag Baufinanzierung: Annuitätendarlehen vs. Bausparvertrag – Vergleich! wird darauf hingewiesen, dass eine lange Zinszahlung auf einen hohen Anfangsbetrag bei einem Bausparvertrag nachteilig sein kann im Vergleich zu einem Annuitätendarlehen, bei dem die Zinsbelastung durch die Tilgung sinkt.

    💰 Kosten: Die monatliche Belastung für die Finanzierung wird im Beitrag Baufinanzierung: Laufzeit & monatliche Belastung – Details auf ca. 816 € geschätzt, wobei die genauen Werte von den individuellen Tarifen abhängen.

    👉 Handlungsempfehlung: Es wird empfohlen, Angebote von verschiedenen Banken einzuholen und zu vergleichen (siehe Baufinanzierung: Angebote von Banken einholen – Vergleich!). Zudem sollte man sich über alternative Finanzierungsmodelle informieren, wie im Beitrag BHW Bausparvertrag: Alternativen zur reinen Bausparfinanzierung angedeutet.

    ✅ Zustimmung/Empfohlen: Die Sicherheit eines Beamtenstatus kann bei der Baufinanzierung von Vorteil sein, wie im Beitrag Baufinanzierung: Sicherheit Beamter – Vorteile & Alternativen erwähnt wird. Es ist jedoch wichtig, auch andere Sicherheiten und das Eigenkapital zu berücksichtigen.

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