wir haben im Dezember 2025 ein Zenker Fertighaus aus dem Jahr 1967 gekauft. Nach dem Einzug stellten wir fest, dass unsere Kleidung einen muffigen Geruch annimmt, was bei der Besichtigung nicht der Fall war. Eine baubiologische Untersuchung ergab erhöhte Werte für Formaldehyd, Chloranisole und Lindan.
Der Geruch ist im gesamten Erdgeschoss präsent, im Obergeschoss weniger stark. Die Messungen wurden im Januar 2026 im Ankleidezimmer durchgeführt. Als mögliche Quellen wurden Dämmstoffe und Spanplatten identifiziert. Dach und Heizung wurden vom Vorbesitzer erneuert.
Aktuell lüften wir nur auf Kipp, da wir noch nicht im Haus wohnen. Bisher wurden keine weiteren Maßnahmen zur Geruchs- oder Schadstoffreduktion ergriffen. Baupläne sind vorhanden, eine Feuchtigkeitsmessung wurde jedoch nicht durchgeführt.
Wir bitten um Ihre Erfahrungen und Ratschläge, welche Schritte wir nun unternehmen sollten, um die Schadstoffbelastung zu reduzieren und den muffigen Geruch zu beseitigen.
Vielen Dank für Ihre Hilfe und Unterstützung!
Antworten auf Rückfragen
- Können Sie bitte genauere Angaben zu den von der Baubiologin festgestellten Werten für Formaldehyd, Chloranisole und Lindan machen (z.B. gemessene Konzentrationen in µg/m³)?
Deutlich erhöhte Werte bei Formaldehyd, Chloranisolen und lindan - Wann genau (Datum) wurden die Messungen durchgeführt und unter welchen Bedingungen (z.B. Raumtemperatur, Lüftungsverhalten vor der Messung)?
Im Januar 2026 im ankleidezimmer - Welche spezifischen Bereiche oder Räume im Haus waren von den Messungen betroffen und wo traten die muffigen Gerüche primär auf?
Im kompletten EGAbk. ist der Geruch. OGAbk. ist nicht so betroffen - Wurden die Messungen von einem zertifizierten Institut oder einer anerkannten baubiologischen Messstelle durchgeführt?
Von einer baubiologin - Welche Baumaterialien oder Einrichtungsgegenstände wurden im Haus identifiziert, die als Quelle für Formaldehyd, Chloranisole oder Lindan in Frage kommen könnten (z.B. alte Dämmstoffe, Holzschutzmittel, Möbel)?
Dämmstoffe und spanplatten - Gab es vor dem Kauf des Hauses Sanierungs- oder Umbaumaßnahmen, die möglicherweise zur Freisetzung dieser Schadstoffe beigetragen haben könnten?
Dach und Heizung wurden vom Vorbesitzer erneuert - Wie wird aktuell im Haus gelüftet (z.B. Fensterlüftung, Lüftungsanlage, Häufigkeit, Dauer)?
Aktuell alles auf Kipp. Wir leben derzeit nicht da - Welche Maßnahmen wurden bisher unternommen, um den muffigen Geruch zu beseitigen oder die Schadstoffbelastung zu reduzieren?
Bisher noch nichts außer lüften - Gibt es Informationen über die Art der Dämmung und die verbauten Materialien im Zenker Fertighaus von 1967?
Baupläne sind vorhanden - Wurde eine Feuchtigkeitsmessung durchgeführt, um mögliche Ursachen für den muffigen Geruch auszuschließen oder zu identifizieren?
Nein
