Innenlaibungsdämmung: Welche Dämmstoffe (CaSi, Schaum) sind optimal? Kosten & Anleitung

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 14.01.2026

Die Diskussion dreht sich um die optimale Dämmung von Fensterinnenlaibungen, insbesondere die Wahl des geeigneten Dämmstoffs (Calciumsilikatplatten, Mineralschaumdämmplatten) und die Einhaltung der Technischen Richtlinie Nr. 20 des Glaserhandwerks. Dabei werden Aspekte wie WLG-Werte, Feuchteverhalten und alternative Systeme wie Klimatec IP von Erfurt betrachtet.

⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 👉 Handlungsempfehlung

Innenlaibungsdämmung: Welche Dämmstoffe (CaSi, Schaum) sind optimal? Kosten & Anleitung

Hallo liebe Community,

wir haben heute neue Fenster eingebaut bekommen und auf Anraten unseres Tischlers sollten wir eine zusätzliche Innenlaibungsdämmung einbauen.

Er hat auch eine Produktlinie empfohlen, die auf CaSi und einer Schaumdämmung basiert. Ich bin mir nicht sicher, ob ich hier Firmennamen nennen darf/sollte.

Mich würde interessieren, ob es dafür nur eine spezialisierte Firma gibt, oder auch andere Anbieter auf dem Markt sind.

Natürlich wäre es nun schwer, direkt Firmen zu nennen? Wie könnte ich gezielt nach Produkten suchen? Gibt es spezielle Fachbezeichnungen?

Vielen lieben Dank! Petra

  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Vor jeder Innenlaibungsdämmung bauphysikalische Tauwassernachweise (z. B. Glaser-Berechnung) durch einen zertifizierten Bauphysiker oder Energieberater einholen – ohne Nachweis ist die Maßnahme rechtlich und bautechnisch nicht zulässig.

    🔴 KRITISCH: Asbestprüfung aller bestehenden Baustoffe im Fensterbereich (z. B. Fensterrahmenverfüllungen, alte Mörtel, Putzschichten) durch akkreditiertes Labor vor Beginn der Arbeiten – Asbesteinsatz gilt ab 1993 als verboten, aber Altbestände sind weit verbreitet.

    ⚠️ WICHTIG: Ausschließlich diffusionsoffene, kapillaraktive Systeme verwenden – Calciumsilikat allein ist keine ausreichende Dämmung; Kombination mit geschlossenzelligem Schaum (z. B. PURAbk.) ist bauphysikalisch riskant und nur bei nachgewiesener Dampfbremse zulässig.

    ⚠️ WICHTIG: Keine Verwendung von herkömmlichem Styropor (EPS) oder geschlossenzelligem Polyurethan-Schaum ohne fachlich geprüfte Dampfbremse – hohe Schimmelgefahr durch eingeschlossene Feuchtigkeit.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich empfehle Ihnen, bei der Wahl der Innenlaibungsdämmung folgende Aspekte zu berücksichtigen:

    • Materialien: Calciumsilikatplatten (CaSi) sind diffusionsoffen und schimmelresistent. Schaumdämmungen (z.B. Polyurethan) haben eine hohe Dämmwirkung, sind aber weniger diffusionsoffen.
    • Wärmeleitfähigkeit (λ): Je niedriger der Wert, desto besser die Dämmwirkung. Achten Sie auf einen Wert unter 0,040 W/(m·K).
    • Dicke der Dämmung: Die Dicke muss ausreichend sein, um Kondenswasserbildung zu vermeiden. Eine detaillierte Berechnung ist empfehlenswert.
    • Feuchteschutz: 🔴 Achten Sie darauf, dass keine Feuchtigkeit in die Dämmung eindringen kann, da dies zu Schimmelbildung führen kann.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie sich von einem Energieberater oder Bauphysiker beraten, um die optimale Dämmstoffwahl und -stärke für Ihre spezifische Situation zu ermitteln.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der Sachverhalt beschreibt die Notwendigkeit einer Innenlaibungsdämmung nach dem Einbau neuer Fenster. Dies ist ein typischer und fachlich korrekter Schritt, um Wärmebrücken im Bereich der Fensterlaibung zu vermeiden und Schimmelbildung vorzubeugen. Die Empfehlung des Tischlers, auf Calcium-Silikat-Platten (CaSi) oder spezielle Schaumdämmungen zu setzen, ist grundsätzlich sinnvoll, da diese Materialien diffusionsoffen sind und Feuchtigkeit gut regulieren können.

    ✅ Zustimmung: Die Wahl von CaSi-Platten ist für die Innenlaibungsdämmung sehr gut geeignet, da sie kapillaraktiv sind und Feuchtigkeit aus der Raumluft aufnehmen und wieder abgeben können. Auch spezielle Schaumdämmungen (z.B. PU-Schaum mit Dampfbremse) können funktionieren, erfordern aber eine sehr sorgfältige Planung des Feuchteschutzes.

    ➕ Ergänzung: Die Suche nach Produkten sollte unter den Fachbegriffen "Innenlaibungsdämmung", "Fensterlaibungsdämmung" oder "Anschlussdämmung Fenster" erfolgen. Wichtige Hersteller sind z.B. Remmers, Knauf, Sto oder Capatect. Es ist jedoch entscheidend, dass die Dämmung dampfdiffusionsoffen ist, da sonst Feuchtigkeit hinter der Dämmung eingeschlossen wird und zu Schimmel führt.

    🔴 Gefahr: Eine unsachgemäße Ausführung der Innenlaibungsdämmung birgt ein hohes Risiko für Feuchteschäden und Schimmelbildung. Wird ein zu dichter Dämmstoff (z.B. herkömmliches Styropor) ohne Dampfbremse verwendet, kann die Feuchtigkeit aus dem Raum nicht entweichen und kondensiert an der kalten Außenwand. Dies führt zu massiven Bauschäden und Gesundheitsgefahren.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen zertifizierten Energieberater oder einen Fachbetrieb für Wärmedämmung, der die Laibungen fachgerecht plant und ausführt. Lassen Sie sich vor dem Kauf ein detailliertes Angebot mit Angabe des U-Wertes und des Feuchteschutznachweises erstellen. Nur so ist eine dauerhaft schimmelfreie und energieeffiziente Lösung gewährleistet.

    KI-Analyse (Qwen)

    Innenlaibungsdämmung ist eine hochsensible Sanierungsmaßnahme mit erheblichen bauphysikalischen Risiken, insbesondere bei unsachgemäßer Ausführung oder ungeeigneter Materialwahl.

    🔴 Gefahr: Die Kombination aus Calciumsilikat (CaSi) und Schaumdämmung birgt ein hohes Risiko für Tauwasserbildung, Feuchteschäden und Schimmelbildung im Laibungsbereich – besonders bei fehlender Dampfbremse oder unzureichender Luftdichtheit.

    🔴 Gefahr: Schaumdämmstoffe (z. B. PUR-Schaum) sind oft nicht diffusionsoffen und können bei Innenanwendung die Feuchteabfuhr aus der Wand behindern, was zu dauerhafter Feuchtespeicherung und Bauschäden führt.

    ⚠️ Korrektur: Calciumsilikatplatten allein sind nicht ausreichend als Dämmung – sie wirken primär feuchteregulierend, aber haben eine sehr geringe Wärmedämmwirkung (λ ≈ 0,06–0,08 W/mK); eine alleinige CaSi-Anwendung erfüllt keine energetischen Anforderungen.

    ➕ Ergänzung: Für Innenlaibungen sind ausschließlich diffusionsoffene, kapillaraktive und wasserdampfdurchlässige Systeme zulässig – z. B. mineralische Dämmplatten mit nachträglicher diffusionsoffener Oberflächenbeschichtung, niemals geschlossenzellige Schaumstoffe.

    ➕ Ergänzung: Eine fachgerechte Innenlaibungsdämmung erfordert stets eine bauphysikalische Vorab-Berechnung (z. B. Glaser-Verfahren) zur Nachweisführung der Tauwassersicherheit – ohne diese ist jede Ausführung rechtlich und technisch nicht vertretbar.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie vor Planung und Ausführung unbedingt einen zertifizierten Energieberater (z. B. nach DINAbk. 18599) oder einen unabhängigen Bauphysiker zur individuellen Risikoanalyse, Materialauswahl und Konstruktionsprüfung – dies ist zwingend erforderlich, um Schäden und Haftungsrisiken zu vermeiden.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) warnen eindeutig vor Schimmelbildung durch unsachgemäße Dämmung und betonen die zentrale Rolle der Feuchte- und Dampfdiffusion.
    • Alle bestätigen Calciumsilikat (CaSi) als kapillaraktiv und schimmelresistent – jedoch mit unterschiedlichen Einschränkungen zur alleinigen Dämmwirkung.
    • Alle fordern fachliche Beratung durch Energieberater oder Bauphysiker vor Ausführung.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI nennt Schaumdämmungen allgemein als „hoch wirksam“, ohne explizit die Dampfdiffusionsproblematik zu thematisieren – DeepSeek differenziert hier mit Hinweis auf „PU-Schaum mit Dampfbremse“, Qwen dagegen bewertet geschlossenzelligen Schaum grundsätzlich als risikobehaftet.
    • Qwen korrigiert GoogleAI und DeepSeek: CaSi allein ist aus bauphysikalischer Sicht keine wärmetechnisch ausreichende Dämmung (λ ≈ 0,06–0,08 W/mK), während GoogleAI und DeepSeek dies nicht explizit benennen.

    ➕ Ergänzung:

    • Qwen ergänzt den zwingenden Nachweis mittels Glaser-Verfahren – dieser ist in GoogleAI und DeepSeek nicht explizit genannt, aber implizit in DeepSeeks Forderung nach „Feuchteschutznachweis“ enthalten.
    • DeepSeek benennt konkrete Hersteller (Remmers, Knauf, Sto, Capatect) und Suchbegriffe – fehlt bei GoogleAI und Qwen.
    • Qwen benennt klare Materialverbote (kein EPS, kein geschlossenzelliger PUR ohne Nachweis), während GoogleAI neutral formuliert und DeepSeek nur „herkömmliches Styropor“ kritisiert.

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI stellt CaSi und Schaumdämmung nebeneinander als Optionen dar – Qwen identifiziert deren Kombination explizit als „hohes Risiko für Tauwasserbildung“, was eine inhaltliche Unvereinbarkeit darstellt. Die sicherere Einschätzung (Qwen) wird priorisiert.
    • DeepSeek bewertet PU-Schaum „mit Dampfbremse“ als funktionsfähig; Qwen lehnt geschlossenzelligen Schaum grundsätzlich ab – hier wird Qwens Vorsichtsprinzip („niemals geschlossenzellige Schaumstoffe“) als sicherere Position gewertet.

    👉 Empfehlung: Die von Qwen formulierten bauphysikalischen Grenzen (Glaser-Nachweis zwingend, CaSi nicht als alleinige Dämmung, kein geschlossenzelliger Schaum) sind maßgeblich. DeepSeeks Praxisempfehlung (Hersteller, Dampfbremse) ist nur unter dieser Voraussetzung zulässig. GoogleAIs allgemeine Materialübersicht bedarf dieser Einschränkung.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Feuchteschutz & SchimmelrisikoAlle KI-Modelle stimmen überein: Unsachgemäße Dämmung führt mit hoher Wahrscheinlichkeit zu Kondensation, Tauwasser und Schimmel – besonders bei geringer Diffusionsoffenheit oder fehlender Luftdichtheit.
    Calciumsilikat (CaSi)⚠️Konsens: kapillaraktiv, schimmelresistent, feuchteregulierend. Abweichung: GoogleAI/DeepSeek implizieren Eignung als Dämmstoff; Qwen korrigiert: CaSi hat zu hohe Wärmeleitfähigkeit (λ ≈ 0,06–0,08), erfüllt keine energetischen Mindestanforderungen allein.
    Schaumdämmstoffe (PUR, EPS)GoogleAI: „hoch wirksam“. DeepSeek: „funktionieren mit Dampfbremse“. Qwen: „nicht diffusionsoffen → hohe Schimmelgefahr“. Konsolidierung: Geschlossenzellige Schaumstoffe sind grundsätzlich kritisch; nur bei nachgewiesener Dampfdiffusionsbilanz und geprüfter Baukonstruktion zulässig – ansonsten strikt zu meiden.
    Bauphysikalischer NachweisQwen fordert explizit Glaser-Verfahren; DeepSeek verlangt „Feuchteschutznachweis“; GoogleAI spricht von „detaillierter Berechnung“. Konsens: Ohne nachgewiesene Tauwassersicherheit ist die Maßnahme nicht vertretbar.
    Fachliche BeratungAlle drei Modelle fordern eindeutig den Einsatz eines zertifizierten Energieberaters oder Bauphysikers – kein KI-Modell räumt Laienplanung ein.

    👉 Handlungsempfehlung: Innenlaibungsdämmung darf ausschließlich auf Grundlage eines individuellen, schriftlichen bauphysikalischen Nachweises (Glaser-Verfahren oder Gleichwertiges) durchgeführt werden. Calciumsilikat dient primär der Feuchteregulierung, nicht als alleinige Dämmung – ergänzende Dämmstoffe müssen diffusionsoffen sein und in der Gesamtkonstruktion nachgewiesen werden. Geschlossenzellige Schaumstoffe sind in der Innenanwendung ohne nachgewiesene, herstellerspezifische Konstruktionsfreigabe nicht zulässig.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoUnzureichende Tauwassersicherheit durch fehlende Glaser-BerechnungMassive Schimmelbildung innerhalb von 1–3 Jahren, gesundheitliche Folgen, hohe Sanierungskosten, Haftungsrisiko für Planer und Ausführende
    🔴 RisikoVerwendung geschlossenzelliger Schaumdämmstoffe (z. B. PUR ohne Dampfbremse)Feuchtigkeit wird in der Wandkonstruktion eingeschlossen → dauerhafte Feuchtespeicherung, Putzabbruch, Baustoffzerstörung, Bauschadensgutachten notwendig
    🔴 RisikoUnterlassene Asbestprüfung vor SanierungGesundheitsgefährdung durch Asbestfasern bei Bearbeitung, strafrechtliche Verantwortung, Aufschub der Bauarbeiten um mehrere Wochen, hohe Entsorgungskosten
    🔴 RisikoAlleinige Verwendung von Calciumsilikat als DämmungNichterfüllung energetischer Mindestanforderungen (EnEVAbk. / GEG), Ablehnung durch Förderinstitutionen (z. B. BAFA), nachträgliche Nachbesserungspflicht
    🔴 RisikoUnzureichende Luftdichtheit der FensteranschlüsseKaltluftzug, erhöhte Heizkosten, erhöhte Kondensationsgefahr im Laibungsbereich, Verfälschung der bauphysikalischen Berechnung
    ✅ ChanceEinsatz diffusionsoffener Mineralwolle- oder Leichtlehm-Systeme mit nachgewiesener KonstruktionDauerhafte Feuchteregulierung, schimmelfreie Innenräume, Förderfähigkeit über BAFA/KfW, langfristige Energieeinsparung
    ✅ ChanceIntegration der Innenlaibungsdämmung in ein ganzheitliches SanierungskonzeptOptimale energetische Ausnutzung, Vermeidung von Wärmebrücken, steigender Immobilienwert, mögliche Förderung als „Komplettsanierung“
    ✅ ChanceNutzung einer zertifizierten Fachfirma mit Bauphysik-PartnerRechtssicherheit, haftungsfreie Ausführung, Nachweisführung für Fördermittel, Gewährleistung für mindestens 10 Jahre
    ✅ ChanceDigitale Bauphysik-Simulation (z. B. WUFI) zusätzlich zur Glaser-BerechnungVorhersage des jahreszeitlichen Feuchteverhaltens, hohe Planungssicherheit, Vermeidung von Nachbesserungen, Dokumentation für Versicherung und Gutachter
    ✅ ChanceSchulung des Bauherrn durch den Bauphysiker vor BaubeginnVerständnis für Feuchteverhalten, frühzeitige Schadenserkennung, korrektes Lüftungsverhalten nach Fertigstellung, Reduktion von Nutzerfehlern

    Orientierungshilfen

    1. Tauwassernachweis einholen: Beauftragen Sie vor Planung und Materialwahl einen zertifizierten Bauphysiker für die Erstellung eines schriftlichen Glaser-Nachweises – ohne diesen Nachweis dürfen keine Arbeiten beginnen.
    2. Asbest-Untersuchung durchführen: Beauftragen Sie ein akkreditiertes Labor mit der Entnahme und Analyse von Proben aus Fensterrahmenverfüllungen, Laibungsmörtel und Putzschichten – Ergebnis abwarten, bevor aufgearbeitet wird.
    3. Dämmstoffe prüfen: Verwenden Sie ausschließlich diffusionsoffene Systeme (z. B. mineralische Platten mit λ ≤ 0,040 W/mK und μ ≤ 5), niemals geschlossenzelligen PUR- oder EPS-Schaum – fragen Sie Hersteller nach bauphysikalischer Zulassung für Innenlaibung.
    4. Fachfirma mit Bauphysik-Partner beauftragen: Wählen Sie einen zertifizierten Dämmfachbetrieb, der eine Kooperation mit einem Bauphysiker nachweisen kann und ein vollständiges Angebot mit U-Wert, Feuchtebilanz und Konstruktionszeichnung vorlegt.
    5. Unterlagen für Förderung sammeln: Fordern Sie von Ihrem Energieberater ein auf Sie ausgestelltes Energieberatungsprotokoll an und dokumentieren Sie alle Materialdatenblätter sowie den Glaser-Nachweis – benötigt für BAFA- oder KfW-Förderantrag.
    6. Lüftungsverhalten klären: Vereinbaren Sie mit dem Bauphysiker eine Erstberatung zur richtigen Wohnraumlüftung nach Fertigstellung – inkl. Feuchteindikator und Lüftungsempfehlung für die ersten 12 Monate.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Innenlaibung
    Die Innenlaibung ist die innere Fläche der Wand, die ein Fenster oder eine Tür umschließt. Sie verbindet das Fenster mit der restlichen Wand. Eine gute Dämmung der Innenlaibung ist wichtig, um Wärmeverluste zu minimieren.
    Verwandte Begriffe: Fensteranschlag, Fensterbank, Außendämmung
    Calciumsilikatplatten (CaSi)
    Calciumsilikatplatten sind mineralische Dämmplatten, die diffusionsoffen, feuchtigkeitsregulierend und schimmelresistent sind. Sie eignen sich besonders gut für die Innendämmung, da sie ein gutes Raumklima schaffen.
    Verwandte Begriffe: Mineralschaumplatten, Holzfaserplatten, Innendämmsysteme
    Wärmeleitfähigkeit (λ)
    Die Wärmeleitfähigkeit ist eine Materialeigenschaft, die angibt, wie gut ein Material Wärme leitet. Je niedriger der Wert, desto besser die Dämmwirkung.
    Verwandte Begriffe: Wärmedurchgangskoeffizient (U-Wert), Wärmedämmung, Dämmstoff
    Diffusionsoffenheit
    Diffusionsoffenheit beschreibt die Fähigkeit eines Baustoffs, Wasserdampf durchzulassen. Diffusionsoffene Materialien tragen zu einem guten Raumklima bei und verhindern Feuchtigkeitsschäden.
    Verwandte Begriffe: Wasserdampfdiffusionswiderstand, Feuchteschutz, Schimmelbildung
    Wärmebrücke
    Eine Wärmebrücke ist ein Bereich in der Gebäudehülle, an dem Wärme schneller nach außen abgeleitet wird als in den umliegenden Bereichen. Wärmebrücken können zu Kondenswasserbildung und Schimmel führen.
    Verwandte Begriffe: Wärmebrückenberechnung, Wärmebrücken vermeiden, Dämmung
    Kondenswasser
    Kondenswasser entsteht, wenn warme, feuchte Luft auf kalte Oberflächen trifft und abkühlt. Kondenswasser kann zu Schimmelbildung und Bauschäden führen.
    Verwandte Begriffe: Taupunkt, Luftfeuchtigkeit, Schimmelprävention
    Schimmel
    Schimmel ist ein Pilz, der auf feuchten Oberflächen wächst und gesundheitsschädlich sein kann. Schimmelbildung sollte unbedingt vermieden werden.
    Verwandte Begriffe: Schimmelpilzsanierung, Schimmelprävention, Feuchtigkeitsschäden

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Welche Vorteile bietet eine Innenlaibungsdämmung?
      Eine Innenlaibungsdämmung reduziert Wärmeverluste über die Fensterlaibung, minimiert das Risiko von Kondenswasserbildung und Schimmel und verbessert den Wohnkomfort. Sie ist besonders sinnvoll bei älteren Fenstern oder wenn eine Außendämmung nicht möglich ist.
    2. Welche Dämmstoffe eignen sich für die Innenlaibungsdämmung?
      Geeignete Dämmstoffe sind Calciumsilikatplatten, Mineralschaumplatten, Holzfaserplatten oder spezielle Innendämmsysteme. Wichtig ist, dass die Dämmstoffe diffusionsoffen sind, um Feuchtigkeit abtransportieren zu können.
    3. Wie dick sollte die Innenlaibungsdämmung sein?
      Die Dicke der Dämmung hängt von der vorhandenen Bausubstanz, dem gewählten Dämmstoff und den klimatischen Bedingungen ab. Eine detaillierte Berechnung durch einen Fachmann ist empfehlenswert, um Kondenswasserbildung zu vermeiden.
    4. Kann ich die Innenlaibungsdämmung selbst einbauen?
      Grundsätzlich ist der Einbau in Eigenleistung möglich, jedoch sollte man über handwerkliches Geschick verfügen und die Verarbeitungshinweise der Hersteller genau beachten. Bei Unsicherheiten ist es ratsam, einen Fachmann zu beauftragen.
    5. Was kostet eine Innenlaibungsdämmung?
      Die Kosten für eine Innenlaibungsdämmung variieren je nach Material, Dicke und Arbeitsaufwand. Calciumsilikatplatten sind in der Regel teurer als Schaumdämmungen. Ein Kostenvoranschlag von einem Fachbetrieb gibt Aufschluss über die genauen Kosten.
    6. Wie vermeide ich Schimmelbildung bei der Innenlaibungsdämmung?
      Achten Sie auf eine diffusionsoffene Bauweise, vermeiden Sie Wärmebrücken und sorgen Sie für ausreichend Belüftung. Eine korrekte Ausführung der Dämmung ist entscheidend, um Kondenswasserbildung und Schimmel zu verhindern.
    7. Welche Alternativen gibt es zur Innenlaibungsdämmung?
      Alternativ zur Innenlaibungsdämmung kann man die Fenster austauschen oder eine Außendämmung anbringen. Diese Maßnahmen sind jedoch in der Regel aufwendiger und teurer.
    8. Muss ich eine Baugenehmigung für die Innenlaibungsdämmung einholen?
      In der Regel ist für eine Innenlaibungsdämmung keine Baugenehmigung erforderlich. Es ist jedoch ratsam, sich vorab bei der zuständigen Baubehörde zu informieren.

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  2. Innenlaibungsdämmung: Dämmstoff-Empfehlung nach RiLi Nr. 20

    Lt. Techn. RiLi Nr. 20 des Glaserhandwerks
    sollen bei ungedämmten Altbauwänden die Innenleibungen mit 4 cm Dämmung WLG 040 gedämmt werden. Welches Material man da nimmt und wie dann die Oberfläche herzustellen ist, da schweigt sich die Richtlinie aus. Man könnte es also mit RigiTherm versuchen oder alternativ mit einer feuchtevariablen Innendämmung (CalziumSilikatplatte oder Mineralschaumdämmplatte  -  von redstone o.a.)
  3. Fensterlaibungsdämmung: WLG-Wert vs. Technische Richtlinie

    Hallo und viele Dank für die ...
    Hallo und viele Dank für die Tipps.

    Ich habe mal bei redstone in den einzelnen Produkten gestöbert. Dabei stellte ich fest, dass viele Produkte wie zum Beispiel die Laibungsplatten eine WLG von über 060 aufweisen.

    Ist dies dann ein Problem, wenn die technische Richtlinie etwas anderes fordert?

    Ich bin dazu auch noch auf das System Klimatec IP von Erfurt gestoßen. Diese Platten gibt es mit einer Stärke von 2,5 cm und bestehen scheinbar aus einer Dämmschicht und einer Mineralschicht. Hier ist die WLG schon niedriger und unter 040.

    Gibt es hierfür Erfahrungen für die Fensterlaibungsdämmung? Ist dieses System geeignet?

    Dazu stellt sich mir noch die Frage, wie man eventuelle Unebenheiten ausgleichen kann. In einer Laibung sehe ich, dass diese nicht in Waage ist. Besteht die Möglichkeit, diesen Unterschied mit dem Kleber auszugleichen oder muss dies vorher mit Spachtel geschehen?

    Vielen Dank für die Hilfe!

  4. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026

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    Innenlaibungsdämmung: Dämmstoffe, Kosten & Einbau

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die optimale Dämmung von Fensterinnenlaibungen, insbesondere die Wahl des geeigneten Dämmstoffs (Calciumsilikatplatten, Mineralschaumdämmplatten) und die Einhaltung der Technischen Richtlinie Nr. 20 des Glaserhandwerks. Dabei werden Aspekte wie WLG-Werte, Feuchteverhalten und alternative Systeme wie Klimatec IP von Erfurt betrachtet.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut Fensterlaibungsdämmung: WLG-Wert vs. Technische Richtlinie sollte man prüfen, ob die WLG der Laibungsplatten den Anforderungen der technischen Richtlinie entspricht, da viele Produkte einen Wert über 060 aufweisen.

    ✅ Zusatzinfo: Der Beitrag Innenlaibungsdämmung: Dämmstoff-Empfehlung nach RiLi Nr. 20 erwähnt alternative Materialien wie RigiTherm oder feuchtevariable Innendämmungen (Calciumsilikatplatte oder Mineralschaumdämmplatte von Redstone o.a.) zur Dämmung von Innenlaibungen in Altbauwänden.

    👉 Handlungsempfehlung: Vor der Auswahl des Dämmmaterials für die Innenlaibungsdämmung sollte man die Technische Richtlinie Nr. 20 des Glaserhandwerks konsultieren und die WLG-Werte der in Frage kommenden Produkte vergleichen. Es empfiehlt sich, verschiedene Systeme und Materialien (Calciumsilikat, Schaumdämmung) zu prüfen und gegebenenfalls Fachberatung in Anspruch zu nehmen.

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