bisher war ich immer davon ausgegangen und hatte es auch so hier im Forum gelesen, dass der "Treibhauseffekt/Wärmegewinn" bei Wärmeschutzverglasungen wie in folgendem Link (
1. Die kurzwellige Strahlung (300-3000 nm) des Sonnenlichts durchdringt das Glas.
2. An Baukörpern erfolgt Umwandlung in langwellige Strahlung (ca. 7000nm) = Wärmestrahlung
3. Für langwellige Strahlung (Wärmestrahlung) ist Glas undurchlässig und es entsteht der Treibhauseffekt/Wärmegewinn
Letzte Woche waren wir auf einer Baumesse, da sagte der "Fachmann" vom Hersteller eines Wandheizungsystems:
"Wand- / Flächenheizungen sind für Räume mit großen verglaten Flächen nicht geeignet, da Wärmestrahen nahezu ungehindert durch Glas durch geht".
Da kann doch nur eines von stimmen, oder? Was ist richtig?
Etwas verwirrt, dass ein anderer Wandheizungsanbieter ehrlich zugaben, davon keine Ahnung zu haben, fragte ich dann noch den "Fachmann" einer Energieagentur, die Städte und Gemeinden bei Energieeinsparungskonzepten berät. Nach langem "rumeiern" zeigte er sich als "Dämmfetischist" (je mehr desto besser) und meinte, dass Glasflächen eben größere Transmissionswärmeverluste haben, als gut gedämmte Wandflächen ... zu Wärmeeverlusten durch Leitung, Konvektion, Strahlung bei Wärmedämmgläsern konnte er leider nichts sagen ... ;-(
Tja, was soll man da nun von halten? Stimmen die physikalische Infos auf der angegebenen Internet-Seite oder ist das nur Werbung des Glasherstellers?
Ganz lieben Dank für Eure Meinungen
Viele Grüße aus dem tiefsten Winter
Martin

