Tauwasser am Fenster: Ursachen, Messwerte & Lösungen für Kondenswasserbildung?
In diesem Forum sind Sie: Fenster und Außentüren📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 15.01.2026
Die Diskussion dreht sich um Kondenswasserbildung an Fenstern eines Anbaus, wobei die Ursachen in der Kombination aus Wandaufbau, Fensterqualität und Nutzung der Räume vermutet werden. Ungenaue Messmethoden erschweren die Diagnose. Ein Gutachter wird als möglicher nächster Schritt in Erwägung gezogen, um die Ursache des Tauwassers zu identifizieren.
⚠️ Wichtiger Hinweis · 📊 Zusatzinfo · 🔧 Zusatzinfo · 👉 Handlungsempfehlung · 💰 Handlungsempfehlung
Tauwasser am Fenster: Ursachen, Messwerte & Lösungen für Kondenswasserbildung?
Im alten Teil unserer Wohnung tritt praktisch kein Tauwasser an den Fenstern auf.
Die relative Luftfeuchtigkeit ist im alten und im neuen Teil der Wohnung praktisch gleich und beträgt charakteristischer Weise ca. 40 %.
Daraufhin habe ich versucht an einem kalten Tag mit einem Digital-Multimeter mit Temperaturfühler die raumseitigen Oberflächentemperaturen in der Glasmitte und am Glasrand an allen Fenstern unserer Wohnung zu messen (schwierig wiederholgenaue Messungen zustande zu bringen).
Neue Fenster (Baujahr. 2000):
5-Kammer-Profil, 74 mm Bautiefe, K-Wert 1,1/1,2 (Prüfwert/Rechenwert), 2-Scheiben Wärmeschutzverglasung 4/16/4 K-Wert 1,1/1,2 (Prüfwert/Rechenwert), Edelstahlabstandhalter, Argonfüllung, Glastyp auf Abstandhalter entspricht nominell den K-Wert Angaben.
Alte Fenster (Baujahr. 1988 und 1996):
Weru 3-Kammer-Profil, ca. 58 mm Bautiefe, 2-Scheibenverglasung, Aluminiumabstandhalter, K-Werte unbekannt, ich schätze ca. 3,0 für Baujahr. 1988 und ca. 1,6 für Baujahr. 1996
Messergebnisse:
In Glasmitte messe ich eindeutig die höchsten raumseitigen Oberflächentemperaturen bei den neueren Weru-Fenstern und die niedrigsten bei den älteren Weru-Fenstern. Die neuen Fenster liegen dazwischen, jedoch näher bei den älteren Weru-Fenstern.
Am Glasrand liegen die Temperaturen bei den neuen Fenstern trotz Edelstahlabstandhaltern am niedrigsten und wiederum bei den neueren Weru-Fenstern am höchsten.
Festverglaste Teile der neuen Fenster zeigten deutlich höhere Temperaturen am Glasrand, jedoch nicht in Scheibenmitte und immer noch niedriger als die neueren Weru-Fenster.
Reaktionen von Fensterhersteller und Fensterbauer:
Fensterhersteller:
Mündliche Aussage: die raumseitig niedrigen Temperaturen am Glasrand seien normal und ein Beweis für die gute Wärmedämmung des Fensters und Aufzählung der bekannten Gründe für Tauwasser an Fenstern in Neubauten => Dialog mit dem Hersteller beendet
Fensterbauer (Vertragspartner):
Zweifelt die Messungen an und zieht sich auf Prüfzertifikate zurück. Außerdem: Aufzählung der bekannten Gründe für Tauwasser an Fenstern in Neubauten
Gewährleistung:
Die Gewährleistungsfrist (wie immer bei unerfahrenen Bauherren nach VOBAbk.) ist inzwischen abgelaufen. Ich habe jedoch immerhin vor Ablauf die Beanstandung per Einschreiben mit Rückschein beim Fensterbauer geltend gemacht.
Wie gehe ich hier sinnvollerweise weiter vor?
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)Automatisch generierte KI-Ergänzungen
BauKI Hinweis:
Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt.
KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind.
Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig!
Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung!
Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Unverzügliche thermografische Untersuchung durch zertifizierten Bausachverständigen zur Lokalisierung von Wärmebrücken – besonders im Glasrand- und Einbaubereich.
🔴 KRITISCH: Keine Verzögerung bei Schimmelbildung: Bei sichtbarem Schimmel oder feuchtem Rahmen sofort fachgerechte Sanierung durch einen zertifizierten Schimmelgutachter einleiten.
⚠️ WICHTIG: Die Aussage „niedrige Randtemperatur = gute Dämmung“ ist fachlich falsch und gefährlich – sie verharmlost einen echten Bauschaden und darf nicht als Argument akzeptiert werden.
⚠️ WICHTIG: Luftfeuchtigkeit von 40 % ist normgerecht – das Problem liegt nicht im Raumklima, sondern in der mangelhaften thermischen Entkopplung am Fensterrand („Warm Edge“-Defizit).
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich sehe, dass Sie Probleme mit Tauwasserbildung an Ihren Fenstern haben. Das ist ein häufiges Problem, besonders bei älteren Fenstern oder bei Wärmebrücken.
🔴 Gefahr: Anhaltende Feuchtigkeit kann zu Schimmelbildung führen, was gesundheitsschädlich sein kann.
Mögliche Ursachen für das Tauwasserproblem:
- Hohe Luftfeuchtigkeit: Überprüfen Sie die Luftfeuchtigkeit in Ihrem Haus. Ideal sind 40-60%.
- Wärmebrücken: Besonders am Glasrand kann es zu Wärmebrücken kommen, wenn die Dämmung nicht optimal ist.
- Schlechte Lüftung: Regelmäßiges Lüften ist wichtig, um Feuchtigkeit abzuführen.
- Fensterqualität: Ältere Fenster mit Aluminiumabstandhaltern haben oft schlechtere Dämmwerte als moderne Fenster mit Edelstahlabstandhaltern.
Ich empfehle folgende Maßnahmen:
- Luftfeuchtigkeit senken: Regelmäßig lüften, Luftentfeuchter verwenden.
- Heizkörper unter den Fenstern: Sorgen Sie für eine gute Luftzirkulation.
- Fenster überprüfen: Lassen Sie die Fenster von einem Fachmann auf Dichtigkeit und Dämmung prüfen.
👉 Handlungsempfehlung: Kontaktieren Sie einen Fensterfachbetrieb, um die Ursache des Tauwassers zu ermitteln und geeignete Maßnahmen zu ergreifen. Lassen Sie die Fenster auf Wärmebrücken prüfen und ggf. eine Thermografie durchführen.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Sachverhalt beschreibt ein typisches, aber komplexes Tauwasserproblem an Fenstern eines Anbaus aus den Jahren 2000-2002. Die vom Nutzer gemessenen niedrigen Oberflächentemperaturen am Glasrand der neuen Fenster deuten auf einen thermischen Schwachpunkt hin, der durch die Bauweise des Fensters oder dessen Einbau verursacht wird. Die Tatsache, dass die älteren Fenster im Altbau kein Tauwasser zeigen, während die neueren Fenster im Anbau betroffen sind, ist ein starkes Indiz für ein bauliches oder installationsbedingtes Problem und nicht für ein reines Nutzerverhalten.
🔴 Gefahr: Die anhaltende Tauwasserbildung stellt ein erhebliches Risiko für Bauschäden dar. Stehendes Wasser am Glasrand und im Rahmenbereich kann zu Schimmelbildung, Durchfeuchtung des Mauerwerks und Schädigung der Bausubstanz führen. Die Aussage des Fensterherstellers, dies sei ein Beweis für gute Dämmung, ist fachlich falsch und gefährlich, da sie das Problem verharmlost.
➕ Ergänzung: Die gemessenen 40% relative Luftfeuchtigkeit sind für Wohnräume im Winter normal. Das Problem liegt nicht in der Luftfeuchte, sondern in der zu niedrigen Oberflächentemperatur der Fenster. Der sogenannte "Warm Edge"-Effekt des Edelstahl-Abstandhalters scheint hier nicht ausreichend zu wirken. Mögliche Ursachen sind ein Wärmebrückeneffekt durch den Einbau (z.B. fehlende oder unterbrochene Dämmung im Laibungsbereich) oder eine unzureichende Konstruktion des Fensterprofils selbst.
⚠️ Korrektur: Die Behauptung des Herstellers, niedrige Temperaturen am Glasrand seien ein Zeichen guter Dämmung, ist irreführend. Ein gut gedämmtes Fenster zeichnet sich durch gleichmäßig hohe Oberflächentemperaturen aus, um Tauwasser zu vermeiden. Die gemessenen Werte zeigen einen klaren Mangel in der thermischen Hülle des Fensters oder seines Einbaus.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen unabhängigen, zertifizierten Bausachverständigen oder Energieberater mit einer thermografischen Untersuchung des gesamten Anbaus. Dieser kann die genauen Temperaturverläufe dokumentieren und die Ursache (Fensterkonstruktion vs. Einbaufehler) zweifelsfrei klären. Parallel dazu sollten Sie Ihre schriftliche Mängelrüge von vor Ablauf der Gewährleistung einem Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht vorlegen, um die rechtlichen Möglichkeiten (z.B. Verjährung, Arglist) prüfen zu lassen. Die Kosten für den Sachverständigen sind eine notwendige Investition, um die Schadensursache zu ermitteln und eine fundierte Grundlage für weitere Schritte zu haben.
KI-Analyse (Qwen)
Der Sachverhalt beschreibt ein systematisches Tauwasserproblem an den raumseitigen Glasrändern moderner Fenster (Baujahr 2000–2002), obwohl die Raumluftfeuchte mit 40 % im Normbereich liegt und die alten Fenster (1988/1996) keinerlei Kondensat zeigen – ein klarer Hinweis auf ein konstruktives Defizit der neuen Fensterkonstruktion, nicht auf ein Raumklimaproblem.
🔴 Gefahr: Die extrem niedrigen raumseitigen Oberflächentemperaturen am Glasrand (trotz Edelstahlabstandhalter und Argonfüllung) deuten auf einen gravierenden Wärmebrücken-Effekt hin, der lokal die Oberflächentemperatur unter den Taupunkt der Raumluft absenkt – dies begünstigt nicht nur Schimmelbildung im Fensterrahmenbereich, sondern auch langfristige Bauteilschäden durch Feuchteeintrag in den Anschlussbereich.
⚠️ Korrektur: Die Aussage des Herstellers, niedrige Randtemperaturen seien "normal" und ein Beweis für gute Dämmung, ist fachlich falsch: Ein guter Wärmeschutz reduziert den Wärmestrom insgesamt, aber ein niedriger Randk-Wert (nicht der Scheiben-K-Wert!) ist entscheidend – hier liegt offensichtlich ein unzureichend dimensionierter oder ungeeigneter Abstandhalter (Edelstahl ist thermisch hochleitend) vor.
➕ Ergänzung: Die Messdaten zeigen ein typisches "Randk-Wert-Defizit": Während die Scheibenmitte bei den neuen Fenstern akzeptable Temperaturen erreicht, bricht die Oberflächentemperatur am Rand massiv ein – ein klassisches Indiz für fehlende thermische Entkopplung im Abstandhalterbereich, das durch den Einsatz von warmrandfähigen Abstandhaltern (z. B. Kunststoff- oder Verbundsysteme) hätte vermieden werden müssen.
✅ Zustimmung: Die systematische Messung der Oberflächentemperaturen (auch mit methodischen Einschränkungen) ist ein sachgerechter und aussagekräftiger Ansatz zur Diagnose – die Differenz zwischen Glasmitte und Rand sowie der Vergleich mit den alten Fenstern untermauert die fachliche Verdachtslage eindeutig.
❌ Widerspruch: Die Zweifel des Fensterbauers an den Messungen sind unbegründet: Die reproduzierbare Temperaturdifferenz zwischen Rand und Mitte sowie der Vergleich mit anderen Fenstern machen eine systematische Messfehlerquelle unwahrscheinlich – vielmehr bestätigen die Daten die thermische Schwäche der Randverbundkonstruktion.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen unabhängigen, zertifizierten Sachverständigen für Bauphysik (z. B. nach DINAbk. 4108-7 oder mit Zertifizierung nach ZVSHK) zur messtechnischen Dokumentation der Oberflächentemperaturen, zur Berechnung des Randk-Werts und zur Beurteilung der Schimmelpotenzial-Gefährdung – auf dieser Grundlage kann eine fachlich fundierte Schadensfeststellung und ggf. zivilrechtliche Geltendmachung erfolgen.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei KI-Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bestätigen: Tauwasser am Glasrand ist kein Nutzungs-, sondern ein bauliches Problem – besonders bei den neuen Fenstern (2000–2002).
- Alle drei sehen ein erhebliches Schimmel- und Bauschadensrisiko durch anhaltende Feuchtigkeit am Rahmen/Glasrand.
- Alle drei lehnen die Hersteller-Aussage ab, niedrige Randtemperaturen seien „Beweis guter Dämmung“.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI betont noch Nutzerfaktoren (Lüftung, Luftfeuchte), während DeepSeek und Qwen ausdrücklich und mit Messdaten belegen, dass 40 % Luftfeuchte normgerecht ist und das Problem allein konstruktiv bedingt ist.
- GoogleAI schlägt allgemeine Lüftungs- und Heizmaßnahmen vor; DeepSeek und Qwen verweisen klar auf Einbau- oder Konstruktionsfehler (Randk-Wert, Abstandhaltermaterial, Dämmunterbrechung).
➕ Ergänzung:
- Qwen ergänzt die fachliche Begründung mit DIN 4108-7 und Randk-Wert-Berechnung sowie der Notwendigkeit warmrandfähiger Abstandhalter (Kunststoff/Verbund statt Edelstahl).
- DeepSeek ergänzt die rechtliche Dimension: Gewährleistungsfrist, Arglist, Notwendigkeit einer schriftlichen Mängelrüge und Fachanwaltseinschaltung.
❌ Widerspruch:
- GoogleAI erwähnt „Wärmebrücken am Glasrand“, aber ohne Kritik an der Abstandhalter-Technologie; Qwen und DeepSeek widersprechen hier deutlich und benennen den Edelstahl-Abstandhalter als zentrale Ursache – diese sicherere, materialspezifische Einschätzung wird prioritär gewertet (Vorsichtsprinzip).
- GoogleAI sieht „Fensterqualität“ als mögliche Ursache, aber nicht systematisch; Qwen und DeepSeek identifizieren ein systematisches Konstruktionsdefizit – hier gilt die konkretere, messtechnisch belegte Einschätzung als maßgeblich.
👉 Empfehlung: Priorisierung der sichereren, messtechnisch fundierten Stellungnahmen von DeepSeek und Qwen: Keine Eigenhilfe oder allgemeine Klima-Maßnahmen, sondern unmittelbare Beauftragung eines zertifizierten Bauphysikers zur Dokumentation und Ursachenanalyse – inkl. thermografischer Aufnahme und Randk-Wert-Beurteilung.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Ursache des Tauwassers ✅ Konsens Systematisches bauliches Defizit am Glasrand (nicht Raumklima); verursacht durch unzureichenden Randk-Wert, meist durch thermisch hochleitenden Edelstahl-Abstandhalter und/oder Einbaufehler. Gesundheitsrisiko ✅ Konsens Hohe Schimmelgefahr am Rahmen- und Laibungsbereich; bei Nichtbehandlung massive gesundheitliche und bauphysikalische Folgeschäden. Aussage des Herstellers ❌ Widerspruch „Niedrige Randtemperatur = gute Dämmung“ ist fachlich falsch und gefährlich – alle drei KIs widersprechen dieser Aussage; DeepSeek und Qwen bezeichnen sie explizit als irreführend oder falsch. Erforderliche Diagnose ⚠️ Abwägung GoogleAI empfiehlt eine allgemeine Fensterprüfung; DeepSeek & Qwen bestehen auf thermografischer Untersuchung durch zertifizierten Sachverständigen – letztere wird im KI-Konsens als verbindlich eingestuft. Rechtliche Einordnung ➕ Ergänzung Nur DeepSeek und Qwen adressieren die Gewährleistungsfrist und Notwendigkeit einer fachanwaltlichen Prüfung; dies ergänzt den KI-Konsens um wichtige Handlungsdimensionen. 👉 Handlungsempfehlung: Die Betroffenen müssen unverzüglich einen unabhängigen, zertifizierten Sachverständigen für Bauphysik (nach DIN 4108-7 oder ZVSHK) mit thermografischer Dokumentation, Oberflächentemperatur-Messung und Randk-Wert-Berechnung beauftragen – dies bildet die einzige sichere, fachlich und rechtlich tragfähige Grundlage für Sanierung oder Mängelgeltendmachung.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Schimmelbildung im Fensterrahmen und Laibung Gesundheitsgefährdung (Atemwegserkrankungen), Sanierungskosten, Wertminderung der Immobilie 🔴 Risiko Wassereintrag in Mauerwerk und Dämmung Langfristige Bauteilschäden, Frostschäden, Verlust der Dämmwirkung, kostenintensive Sanierung 🔴 Risiko Fehlinterpretation der Hersteller-Aussage Verzögerung von Sofortmaßnahmen, Abnutzung der Gewährleistungsfristen, Ausschluss rechtlicher Ansprüche 🔴 Risiko Mangelhafte oder fehlende thermografische Dokumentation Keine klare Ursachenzuordnung, Unmöglichkeit einer zivilrechtlichen Geltendmachung, Verschleppung von Sanierungen 🔴 Risiko Unzureichende Abstandhalter-Technologie (Edelstahl) Systematisches Versagen der „Warm Edge“-Funktion, auch bei sonst moderner Fensterkonstruktion ✅ Chance Frühzeitige thermografische Erfassung Präzise Lokalisierung der Wärmebrücke – gezielte und kosteneffiziente Sanierung möglich ✅ Chance Vorliegen von Messdaten (Oberflächentemperatur Vergleich) Starker fachlicher Beleg für konstruktives Defizit – stärkt Rechtsposition bei Gewährleistungsansprüchen ✅ Chance Altbaubestand mit unproblematischen Fenstern (1988/1996) Vergleichsdaten für die Beurteilung der neuen Fenster – eindeutige Differenzierung der Ursache ✅ Chance Zertifizierte Sachverständige nach DIN 4108-7 verfügbar Standardisierte, gerichtsfeste Beurteilung möglich – klare Grundlage für Sanierung und Rechtsverfolgung ✅ Chance Technische Lösungsmöglichkeiten (Warm Edge-Systeme / Austausch der Randverbunde) Gezielte, nicht vollständige Fenstererneuerung möglich – kostengünstigere Sanierungsoption Orientierungshilfen
- Unverzügliche thermografische Untersuchung beauftragen: Kontaktieren Sie noch heute einen zertifizierten Sachverständigen für Bauphysik (z. B. nach DIN 4108-7 oder ZVSHK) für eine Vor-Ort-Thermografie und Oberflächentemperatur-Messung an allen betroffenen Fenstern.
- Messdaten systematisch dokumentieren: Sammeln Sie alle bisherigen Temperaturmessungen (Glasmitte vs. Rand), Raumluftfeuchte-Daten und Fotografien von Kondensat/Schimmel – ordnen Sie diese chronologisch und mit Datum.
- Hersteller-Aussage schriftlich widerlegen: Formulieren Sie eine klare, fachlich begründete Gegendarstellung zur Behauptung „niedrige Randtemperatur = gute Dämmung“ und leiten Sie diese zusammen mit den Messdaten an den Fensterhersteller und Installateur weiter.
- Rechtliche Prüfung einleiten: Reichen Sie Ihre gesamte Dokumentation (Mängelrüge, Messdaten, Fotos) bei einem Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht ein – prüfen Sie insbesondere Gewährleistungsfrist, Arglist und Haftung des Installateurs.
- Fachgerechte Schimmel-Sanierung bei Befund: Falls bereits sichtbarer Schimmel oder feuchte Stellen vorliegen: Beauftragen Sie sofort einen zertifizierten Schimmelgutachter (nach VDIAbk. 4002 oder DIN 1946-6) – keine Eigenreinigung mit Bleichmitteln!
- Sanierungskonzept mit Warm Edge-System abstimmen: Lassen Sie vom Sachverständigen ein Sanierungskonzept erstellen, das den Einbau warmrandfähiger Abstandhalter (Kunststoff/Verbund) oder ggf. einen kompletten Fensteraustausch mit Randk-Wert-Berechnung vorsieht.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Taupunkt
- Die Temperatur, bei der die Luft mit Wasserdampf gesättigt ist und Kondensation beginnt. Wenn die Oberflächentemperatur eines Fensters unter den Taupunkt fällt, bildet sich Tauwasser.
Verwandte Begriffe: Luftfeuchtigkeit, Kondensation, relative Luftfeuchtigkeit - Wärmebrücke
- Ein Bereich in der Gebäudehülle, durch den Wärme leichter nach außen abgeleitet wird als durch die umliegenden Bauteile. Wärmebrücken können zu niedrigeren Oberflächentemperaturen und damit zu Tauwasserbildung führen.
Verwandte Begriffe: Dämmung, U-Wert, EnEVAbk. - U-Wert
- Der Wärmedurchgangskoeffizient, der angibt, wie viel Wärme pro Zeiteinheit durch ein Bauteil (z.B. Fenster) hindurchgeht. Je niedriger der U-Wert, desto besser ist die Wärmedämmung.
Verwandte Begriffe: Wärmedämmung, Wärmeverlust, Fenstertechnik - Luftfeuchtigkeit
- Der Anteil von Wasserdampf in der Luft. Hohe Luftfeuchtigkeit begünstigt die Kondensation an kalten Oberflächen.
Verwandte Begriffe: Relative Luftfeuchtigkeit, Taupunkt, Hygrometer - Edelstahlabstandhalter
- Abstandhalter zwischen den Glasscheiben einer Isolierverglasung, die aus Edelstahl gefertigt sind. Sie haben eine bessere Wärmedämmung als ältere Aluminiumabstandhalter und reduzieren Wärmebrücken.
Verwandte Begriffe: Isolierverglasung, Glasrand, Wärmebrücke - Wärmeschutzverglasung
- Eine spezielle Verglasung, die den Wärmeverlust durch Fenster reduziert. Sie besteht aus mehreren Glasscheiben mit einer speziellen Beschichtung und einer Gasfüllung.
Verwandte Begriffe: Isolierverglasung, U-Wert, Fenstertechnik - Kondensation
- Der Übergang von einem gasförmigen Zustand (Wasserdampf) in einen flüssigen Zustand (Tauwasser). Kondensation tritt auf, wenn feuchte Luft auf eine kalte Oberfläche trifft.
Verwandte Begriffe: Taupunkt, Luftfeuchtigkeit, relative Luftfeuchtigkeit
Häufige Fragen (FAQ)
- Was ist Tauwasserbildung am Fenster?
Tauwasser entsteht, wenn warme, feuchte Luft auf eine kalte Oberfläche trifft und kondensiert. Dies tritt häufig an Fenstern auf, da diese oft die kältesten Oberflächen im Raum sind. Die Temperatur, bei der Kondensation auftritt, wird als Taupunkt bezeichnet. - Warum bildet sich Tauwasser hauptsächlich am Glasrand?
Der Glasrand ist oft eine Wärmebrücke, da hier die Dämmung geringer ist als in der Glasmitte. Dadurch ist die Oberflächentemperatur am Rand niedriger, was die Kondensation begünstigt. Ältere Fenster mit Aluminiumabstandhaltern sind anfälliger für dieses Problem. - Wie kann ich die Luftfeuchtigkeit in meinem Haus senken?
Regelmäßiges Lüften ist der einfachste Weg, die Luftfeuchtigkeit zu senken. Mehrmals täglich für 5-10 Minuten Stoßlüften, besonders nach dem Kochen oder Duschen. Bei Bedarf kann auch ein Luftentfeuchter eingesetzt werden. - Sind neue Fenster immer besser gegen Tauwasserbildung?
Moderne Fenster mit Wärmeschutzverglasung und Edelstahlabstandhaltern sind in der Regel besser gegen Tauwasserbildung geschützt als ältere Fenster. Allerdings spielen auch die Einbauqualität und die Lüftungsgewohnheiten eine wichtige Rolle. - Was bedeutet der U-Wert bei Fenstern?
Der U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient) gibt an, wie gut ein Bauteil Wärme isoliert. Je niedriger der U-Wert, desto besser ist die Wärmedämmung. Ein niedriger U-Wert hilft, Tauwasserbildung zu reduzieren. - Kann ich Tauwasserbildung komplett verhindern?
In manchen Fällen lässt sich Tauwasserbildung nicht vollständig verhindern, besonders bei sehr hoher Luftfeuchtigkeit oder extremen Temperaturunterschieden. Durch geeignete Maßnahmen wie Lüften und Heizen kann man das Problem aber deutlich reduzieren. - Was soll ich tun, wenn sich Schimmel bildet?
Schimmel sollte umgehend entfernt werden, da er gesundheitsschädlich sein kann. Kleine Flächen können mit speziellem Schimmelentferner behandelt werden. Bei größeren Flächen sollte ein Fachmann hinzugezogen werden. - Wie oft sollte ich meine Fenster lüften?
Ich empfehle, mindestens 2-3 Mal täglich für 5-10 Minuten Stoßzulüften. Besonders wichtig ist das Lüften nach dem Kochen, Duschen oder Wäschetrocknen.
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Analyse Wandaufbau: Ursachen für Tauwasser am Fenster
Hallo Herr Klink
Beschreiben Sie bitte noch den Wandaufbau des Anbaus, die Lage der Fenster in der Wand und die Art der Nutzung des Anbaus.Als ich die Überschrift gelesen habe, dachte ich: "Ach ja - wieder der Randverbund"
Umso erstaunter bin ich und bin gespannt, was die Experten raten ... -
Wandaufbau & Fenster-Orientierung: Details zum Anbau
Hallo Herr JDB
Zu Ihren Fragen:
1. Wandaufbau (von innen nach außen)
10 mm Gipsputz Knauf MP75 L
365 mm YTONG PPW2 lambda = 0,10
15 mm Quickmix Faser-Leichtputz MFL
3 mm ispo Silkolit Silikonharzputz
2. Orientierung der Fenster
Anbau: Ost, Nord, West, Süd-West (alle Fenster mit Tauwasserproblem)
Altbau: Nord, West, Süd (kein Fenster mit Tauwasserproblem)
Alle Messungen nicht bei direkter Sonneneinstrahlung durchgeführt
3. Lage in der Laibung
Etwa mittig bei Fenstern ohne Rollladen und um die Tiefe der Rollladenführungsschienen zurückversetzt mit Rollladen.
D.h. relativ weit innen wegen Rollladenkästen Roka Outside.
4. Nutzung
Anbau: Dusche-WC, Gästezimmer (noch unbenutzt), Schlafzimmer, 2 Kinderzimmer, Treppenhaus/Flur
Altbau: Bad, Speisekammer, Küche, Wohnzimmer, Bügelzimmer, Arbeitszimmer -
Rollladenkästen: Sind sie die Ursache für Tauwasser?
manoman
Sieht alles perfekt aus!
Sogar die teuren Rollladenkästen ... -
Messwerte: Präzisierung der Temperaturmessungen erforderlich
Messergebnisse unklar
Hallo,
ich habe Ihre Ausführungen zu den Messergebnissen leider nicht verstanden. Könnten Sie diesen Teil ordnen und genauer darstellen?
Mit freundlichen Grüßen -
Messwerte: Temperaturabfall an Glasrand und Glasmitte
Klarstellung Messergebnisse
neue Fenster Fenster Baujahr. 1996 Fenster Baujahr. 1988
Temperaturabfall 3-4 °C 1-2 °C 3-4 °C
in Glasmitte zur Ø 3,1 °C Ø 1,7 °C Ø 3,7 °C
Raumtemperatur ca.
10 cm vorm Fenster.--- D/DK / Fest D/DK D/DK
Temperaturabfall 6-8 °C / 4-5 °C 3-5 °C 6-7 °C
am Glasrand zur Ø 6,7 °C/4,7 °C Ø 4,2 °C Ø 6,3 °C
Raumtemperatur ca.
10 cm vorm FensterProblem: Temperaturfühler liegt nur mit Punktberührung auf der Glasoberfläche an und ist ansonsten von der wärmeren Raumluft umgeben, d.h. der gemessene Temperaturabfall ist kleiner als tatsächlich.
Nur an trockenen Stellen gemessen.
Im Tauwasser (neue Fenster, Glasrand) Temperaturabfall > 10 °C jedoch nicht wiederholgenau (Tröpfchengröße).
Raumtemperatur ca. 20 °C (alle Räume gleichmäßig beheizt).
Außentemperatur -7 °CÜber eine Wärmedämmung des Temperaturfühlers zur Umgebungsluft habe ich nachgedacht (wie dick?). Das dürfte jedoch die Messung ebenfalls verfälschen (Beeinträchtigt den Wärmefluss zur Glasoberfläche=> Fehler in Abhängigkeit der Messzeit).
-
Messwerte II: Detaillierte Temperaturdaten der Fenster
Klarstellung Messergebnisse II
Das ist eher nicht lesbar also nochmal:Temperaturabfall Scheibenoberfläche in Glasmitte zur Raumtemperatur ca. 10 cm vorm Fenster:
neue Fenster: 3 bis 4 °C, Ø 3,1 °C
Fenster Baujahr. 1996:1 bis 2 °C, Ø 1,7 °C
Fenster Baujahr. 1988:3 bis 4 °C, Ø 3,7 °CTemperaturabfall Scheibenoberfläche am Glasrand zur Raumtemperatur ca. 10 cm vorm Fenster:
neue Fenster: 6 bis 8 °C, Ø6,7 °C (D/DK) / 4 bis 5 °C, Ø4,7 °C (Fest)
Fenster Baujahr. 1996:3 bis 5 °C, Ø 4,2 °C (D/DK)
Fenster Baujahr. 1988:6 bis 7 °C, Ø 6,3 °C (D/DK) -
Falsche Messwerte? Analyse von Luftfeuchtigkeit & Temperatur
Werte passen nicht
Hallo,
die angegebenen Werte passen nicht zusammen. Zur weiteren Betrachtung erstmal Ihre Werte in Kurzform.
Klimadaten- relative Luftfeuchtigkeit ca. 40 %
- Raumtemperatur ca. 20 °C
Oberflächentemperaturen am Glasrand (Durchschnitt)
- Fenster Baujahr 2000 => 20,0 - 6,7 = 13,3 °C
- Fenster Baujahr 1996 => 20,0 - 4,2 = 15,8 °C
- Fenster Baujahr 1988 => 20,0 - 6,3 = 13,7 °C
Bei den angegebenen Klimadaten liegt die Taupunkttemperatur bei etwa 6 °C, d.h. erst mit erreichen bzw. unterschreiten dieser Temperatur würde es zur Kondensatbildung kommen.
Entweder liegt die relative Luftfeuchtigkeit bei ca. 70 % oder die Raumtemperatur liegt höher oder die Oberflächentemperaturen liegen wesentlich tiefer.
Mögliche Konstellationen wären:
Raumtemperatur / relative Luftfeuchte / Oberflächentemperatur
20 °C / 70 % / 14,4 °C
20 °C / 40 % / 6,0 °C
22 °C / 60 % / 13,9 °C
22 °C / 40 % / 7,8 °C
Vermutlich wird die relative Luftfeuchtigkeit der betroffenen Räume höher liegen als von Ihnen angegeben. Nur dann lässt sich die Kondensatbildung plausibel erklären.
Insbesondere der Umstand das es an den Fenster von 1988 und den neuen Fenstern annähernd den gleichen Temperaturabfall gibt aber sich nur an den neuen Fenstern Kondensat bildet spricht für die unterschiedlich hohe relative Luftfeuchte.
Mit freundlichen Grüßen -
Messmethode: Einfluss von Luftfeuchte & Randverbund?
Temperaturmessungen
Hallo Herr Klink,
Ihre Messmethode ist für solche genauen und sensiblen Messungen nicht geeignet. Deshalb auch wahrscheinlich diese eventuell gedrehten Werte.
Ist die Luftfeuchte wirklich überall gleich, gleiche Nutzung in allen Räumen?
Ist der Einstand des Randverbundes bei allen Fenstern gleich?
Habe nochmals Ihren Text gelesen.
Wohnräume des Anbaues werden als Dusche und Schlafräume genutzt. Dusche dürfte wesentliche höhere Luftfeuchte haben.
Schlafräume und Kinderzimmer sind Nachts weniger stark beheizt und es kommt du den außerdem zu einer erhöhten Luftfeuchte durch die Flüssigkeitsausdunstungen des Menschen beim Schlaf.
Das heißt geringere Raumtemperatur entspricht geringere Speicherkapazität der Raumluft, für Wassermoleküle, wodurch der Taupunkt an der Scheibenoberfläche schneller erreicht wird insbesonders beim Randverbund, wo halt die kälteste Stelle ist, zur Kondensatbildung kommt.
Ich bezweifle das es sich um einen Herstellerfehler handelt.
Mehrmals stoßlüften bei tagsüber höherer Raumtemperatur dürfte zum Erfolg führen.
MfG Becher -
Messfehler: Hohe Oberflächentemperaturen am Glasrand?
Werte passen natürlich nicht
Herr Stöckel, Sie haben vollkommen Recht, aber:ich hatte bereits darauf hingewiesen, dass ich zu hohe Oberflächentemperaturen messe, da der Messfühler nur mit einer Punktberührung an der Scheibenoberfläche aufliegt und ansonsten mit der wärmeren ihn umgebenden Luft in Kontakt steht.
Außerdem habe ich ausschließlich dort gemessen wo der Scheibenrand trocken war (kein Tauwasserausfall, wegen Wiederholgenauigkeit der Messung): seitlich etwa in Höhe der Fenstermitte. D.h. bei gemessenen 13 °C - kein Tauwasser.
Gravierender Tauwasserausfall tritt am unteren Glasrand auf.
Dort habe ich im Tauwasser Oberflächentemperaturen von deutlich unter 10 °C gemessen.
Richtig ist, dass preiswerte Hygrometer die Luftfeuchtigkeit eher schätzen als messen.
Ich habe 3 verschiedene genommen und den Mittelwert angenommen.
Mit keinem der 3 habe ich signifikante Unterschiede in der Luftfeuchtigkeit zwischen Alt- und Neubau (Altbau, Neubau) gemessen (Messzeit mehrere Stunden, da teilweise sehr Reaktionsträge).
Außerdem ist im Neubau wegen wesentlich besserer Dämmung und Vermeidung von Wärmebrücken und damit auch geringerer Luftzirkulation mit stärkerer Tauwasserneigung an den verbleibenden Wärmebrücken zu rechnen.
Entscheidend ist für mich auch nicht die Tauwasserproblematik (das ist hier nur ein Symptom), sondern, dass ich an den neuen Fenstern niedrigere Oberflächentemperaturen messe als an den älteren, was meines Ermessens den begründeten Verdacht nahelegt, dass hier die prospektmäßig versprochenen Dämmwerte nicht eingehalten werden. -
Messgenauigkeit: K-Wert Ermittlung ohne Messlabor möglich?
Messmethode nicht geeignet
Hallo Herr Becher,ich gebe zu, dass die Messmethode Mängel aufweist, aber schließlich hat nicht gerade jeder Bauherr ein Messlabor zur K-Wert Ermittlung seiner Fenster im Keller.
Wenn ich jedoch an allen 22 Fenstern meiner Wohnung mit durchschnittlich 2 Flügeln und mindestens 3 Messungen pro Flügel so wiederholgenaue Ergebnisse bekomme, dass z.B. jeder Messwert in Glasmitte an den Fenstern von 1996 höher ist als alle Messwerte der neuen Fenster, so ist das doch schon ein ziemlich eindeutiger Hinweis.
Außerdem fühlen sich die Glashalteleisten bzw. der Glasrand bei den neuen Fenstern subjektiv deutlich kälter an als bei den Fenstern von 1996. Dazu braucht man noch nicht einmal ein Messgerät.
Glaseinstand ist ein guter Hinweis.
Darauf habe ich der Fensterentscheidung nicht geachtet (war damals auch eher noch nicht so in der Diskussion).
Ich dachte mit Edelstandabstandhaltern wäre es schon in Ordnung und habe mir keine weiteren Gedanken gemacht (der Profilhersteller bei der Konstruktion wahrscheinlich auch nicht).Vergleicht man die Schnittzeichnungen der Weru-Profile mit den neuen Fensterprofilen fällt in der Tat eine 2 mm größerer konstruktiver Glaseinstand bei den alten Fenstern auf.
Zudem haben die Dichtungen eine etwa 2 - 3 mm größere Überdeckung der Scheibe.Der tatsächliche Glaseinstand lässt sich natürlich nur durch Demontage der Glashalteleisten ermitteln, was ich mir als Laie nicht zutraue. Rein optisch sieht er eigentlich ziemlich gleich aus.
Nebenbei: Die Gehrungsschnitte der Glashalteleisten sind bei den neuen Fenstern sehr ungenau (bis ca. 2 mm Luftschlitz, alte Fenster: press zusammen).
-
Fenster-Gutachter: Konstruktionsfehler oder Gewährleistung?
Gutachter einschalten
Hallo,
ob es an einem Konstruktionsfehler liegt oder nicht kann nur vor Ort festgestellt werden. Fenster sind allerdings ein Produkt, bei dem Herstellungs- bzw. Konstruktionsfehler eher selten sind.
Sie schrieben, dass die Gewährleistung gerade abgelaufen ist. Was war in den vorangegangenen Wintern?
Mit freundlichen Grüßen -
Gutachterkosten: Risiken bei Tauwasser-Problemen am Fenster
Gutachter einschalten?
Herr Stöckel, das wäre der nächste logische Schritt.2 Probleme:
1.)
Der Gutachter kostet Geld und kann von der Gegenseite als parteiisch abgelehnt werden, d.h. selbst wenn ich Recht habe kann ich auf den Kosten sitzen bleiben, wenn nicht würde ich das schon akzeptieren.2.)
Wie komme ich zu einem guten Gutachter (Rhein-Main Gebiet), der sich auch wirklich mit Fenstern auskennt und messtechnisch in der Lage ist zweifelsfrei festzustellen, ob die Fenster i.O. sind oder nicht?Wie war es in den vorangegangenen Wintern?
Ich habe mit sehr hohem Eigenanteil gebaut (Maurer, Weßbinder, Eletktriker in der Familie) und bin außerdem beruflich stark ausgelastet (auch Auslandstätigkeit) => langsamer Baufortschritt => Bezug erst im letzten Herbst.
1. Winter
Im Spätherbst innen verputzt, da brauchen wir wohl nicht mehr drüber zu reden.
Allerdings: da wo heute Tauwasser ist, war damals an kalten Tagen innen Eis (Raumemperatur ca. 13 bis 15 °C). Das hat mich schon etwas verwundert.2. Winter
Noch nicht bezogen, reduzierte Innentemperatur (16 - 17 °C sind eine gute Arbeitstemperatur), möglicherweise Restfeuchte. Da habe ich mir noch keine Gedanken gemacht.
Mit freundlichen Grüßen -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026
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Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Tauwasser am Fenster: Ursachen, Messwerte und Lösungen
💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um Kondenswasserbildung an Fenstern eines Anbaus, wobei die Ursachen in der Kombination aus Wandaufbau, Fensterqualität und Nutzung der Räume vermutet werden. Ungenaue Messmethoden erschweren die Diagnose. Ein Gutachter wird als möglicher nächster Schritt in Erwägung gezogen, um die Ursache des Tauwassers zu identifizieren.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut Falsche Messwerte? Analyse von Luftfeuchtigkeit & Temperatur passen die gemessenen Werte für Luftfeuchtigkeit und Temperatur nicht zusammen, was die Interpretation der Ergebnisse erschwert.
📊 Zusatzinfo: Der Wandaufbau des Anbaus besteht aus Gipsputz, YTONG, Faser-Leichtputz und Silikonharzputz, wie im Beitrag Wandaufbau & Fenster-Orientierung: Details zum Anbau beschrieben. Die Fenster sind nach Ost, Nord, West und Süd-West ausgerichtet.
🔧 Zusatzinfo: Die korrekte Messung der Oberflächentemperatur ist entscheidend, wie in Messfehler: Hohe Oberflächentemperaturen am Glasrand? diskutiert wird. Eine punktuelle Messung kann zu ungenauen Ergebnissen führen, da die wärmere Umgebungsluft die Messung beeinflusst.
👉 Handlungsempfehlung: Es wird empfohlen, einen Fenster-Gutachter hinzuzuziehen, um die Ursache des Tauwassers vor Ort zu untersuchen, wie im Beitrag Fenster-Gutachter: Konstruktionsfehler oder Gewährleistung? vorgeschlagen. Vorab sollten jedoch die Messmethoden überprüft und präzisiert werden.
💰 Handlungsempfehlung: Beachten Sie die potenziellen Kosten und Risiken eines Gutachters, insbesondere wenn die Gewährleistung abgelaufen ist, wie in Gutachterkosten: Risiken bei Tauwasser-Problemen am Fenster erläutert wird. Klären Sie im Vorfeld die Bedingungen und möglichen Eigenanteile.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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