Poroton T9 mit Mineralwolle-WDVS: Erfahrungen, Kritik & Alternativen für Passivhaus?

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 11.01.2026

Die Diskussion dreht sich um die Eignung von Poroton T9 in Kombination mit Mineralwolle-WDVS für Passivhäuser. Es werden Fragen nach der Wirtschaftlichkeit, der bauphysikalischen Sinnhaftigkeit und möglichen Alternativen aufgeworfen. Ein wichtiger Punkt ist die Betrachtung des Gesamtsystems Haus, nicht nur einzelner Bauteile. Die Meinungen gehen auseinander, ob der T9 in dieser Kombination die optimale Lösung darstellt.

⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 💰 Kosten · 📊 Fakten/Zahlen · 👉 Handlungsempfehlung

Poroton T9 mit Mineralwolle-WDVS: Erfahrungen, Kritik & Alternativen für Passivhaus?

Der Titel sagt eigentlich schon alles. Auf der Suche nach einem Wandaufbau für ein Passivhaus bin ich bei o.g. "Konstruktion" gelandet. Soll heißen, 30 cm T9 und 20 cm WDVSAbk. auf Mineralwollebasis WLG 035.
Gibt es jemenden in dem Forum der einen ähnlichen Wandaufbau kennt und vielleicht Erfahrungswerte mitteilen kann/möchte?
Was ist an diesem Wandaufbau evtl. auszusetzen bzw. zu kritisieren?
Gruß
Eddi
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Verwendung von Mineralwolle-WDVSAbk. mit WLG 035 ist baurechtlich nicht zugelassen – ausschließlich zertifizierte, CE-gekennzeichnete WDVS-Systeme mit allgemeiner bauaufsichtlicher Zulassung (abZAbk.) und mindestens WLG 032 dürfen im Passivhaus eingesetzt werden.

    🔴 KRITISCH: Ohne vollständige bauphysikalische Berechnung (U-Wert, Tauwasseranalyse, Wärmebrücken) und PHPP-Nachweis ist die Passivhaustauglichkeit des Wandaufbaus rechtlich und technisch nicht gesichert.

    ⚠️ WICHTIG: Die Dampfdiffusionsabstimmung zwischen Ziegelwand, Dämmung und Putz erfordert fachkundige Planung – fehlende Dampfbremse oder falsche diffusionsoffene Schichten begünstigen Tauwasserausfall und Schimmelbildung.

    ⚠️ WICHTIG: Die Anschlüsse an Fenster, Türen, Dach und Keller sind potenzielle Wärmebrückenquellen – sie müssen detailliert geplant und fachgerecht ausgeführt werden, um Feuchteschäden und Energieverluste zu vermeiden.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich beurteile den Wandaufbau aus 30 cm Poroton T9 und 20 cm WDVS auf Mineralwollebasis (WLG 035) als grundsätzlich geeignet für ein Passivhaus, sofern die bauphysikalischen Berechnungen (U-Wert, Wärmebrücken) dies bestätigen.

    Wichtig ist die korrekte Ausführung, um Wärmebrücken und Feuchtigkeitsprobleme zu vermeiden. Achten Sie besonders auf die Anschlüsse an Fenster, Türen und Dach.

    Ich empfehle, die Dampfdiffusionsoffenheit des gesamten Wandaufbaus zu berücksichtigen, um Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden. Eine Innendämmung sollte vermieden oder nur mit diffusionsoffenen Materialien ausgeführt werden.

    🔴 Gefahr: Bei unsachgemäßer Ausführung des WDVS kann es zu Feuchtigkeitseintritt und Schimmelbildung kommen.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie den Wandaufbau von einem erfahrenen Energieberater oder Bauphysiker prüfen und die Ausführung von einem Fachbetrieb durchführen.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der beschriebene Wandaufbau mit 30 cm Poroton T9 und 20 cm Mineralwolle-WDVS (WLG 035) zielt auf einen sehr hohen Dämmstandard ab, der für ein Passivhaus grundsätzlich geeignet erscheint. Die Kombination aus massivem Ziegel und einer außenliegenden Dämmung ist bauphysikalisch sinnvoll, da sie Wärmebrücken minimiert und eine gute Speichermasse bietet. Allerdings ist die gewählte Dämmstoffdicke von 20 cm bei WLG 035 für ein Passivhaus möglicherweise nicht ausreichend, da der U-Wert der gesamten Konstruktion unter 0,15 W/(m²K) liegen sollte. Eine genauere Berechnung des U-Wertes ist zwingend erforderlich, um die Passivhaustauglichkeit zu bestätigen.

    🔴 Gefahr: Die Verwendung von Mineralwolle in einem WDVS birgt bei unsachgemäßer Montage ein erhöhtes Risiko für Schlagregen und Durchfeuchtung. Zudem kann die Dampfdiffusion durch die diffusionsoffene Mineralwolle und den Putz kritisch sein, wenn die innere Ziegelwand nicht ausreichend diffusionshemmend ist. Ein Tauwasserausfall in der Konstruktion ist ohne fachgerechte Planung nicht auszuschließen.

    ➕ Ergänzung: Für ein Passivhaus wäre eine Dämmstoffdicke von 24-30 cm bei WLG 035 oder der Einsatz von WLG 032 empfehlenswert, um den geforderten U-Wert sicher zu erreichen. Alternativ könnte eine Kombination aus 36,5 cm T9 und 16 cm WDVS oder ein monolithischer Aufbau mit hochwärmedämmenden Ziegeln (z.B. Poroton T7 oder T8) in Betracht gezogen werden, um die Komplexität zu reduzieren.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass 20 cm WDVS auf Mineralwollebasis pauschal für ein Passivhaus ausreichen, ist zu hinterfragen. Die tatsächliche Dämmwirkung hängt stark von der Wärmeleitfähigkeit (WLG) und der Verarbeitungsqualität ab. Eine pauschale Aussage ohne U-Wert-Berechnung ist nicht fachgerecht.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie eine detaillierte U-Wert-Berechnung und eine bauphysikalische Bewertung (Tauwasser, Schlagregenschutz) durch einen zertifizierten Energieberater oder Bauphysiker durchführen. Beauftragen Sie einen Fachbetrieb mit Erfahrung im Passivhausbau für die Ausführung des WDVS. Prüfen Sie Alternativen wie ein zweischaliges Mauerwerk mit Kerndämmung oder ein Holzständerwerk mit Zellulosedämmung, die für Passivhäuser ebenfalls sehr gut geeignet sind.

    KI-Analyse (Qwen)

    Der vorgeschlagene Wandaufbau mit Poroton T9 (30 cm) und 20 cm Mineralwolle-WDVS (WLG 035) zielt auf hohe Dämmwirkung für ein Passivhaus ab, doch er birgt mehrere bauphysikalische und konstruktive Risiken, die nicht unterschätzt werden dürfen.

    🔴 Gefahr: Die Kombination aus keramischem Hochlochziegel und mineralischer Dämmung birgt ein erhebliches Risiko für Tauwasserausfall in der Konstruktion, da die Dampfdiffusionswiderstände nicht optimal aufeinander abgestimmt sind – besonders bei fehlender oder unzureichender Dampfbremse innen.

    🔴 Gefahr: Mineralwolle-WDVS mit WLG 035 ist für Außenwandanwendungen im Passivhausstandard nicht zulässig, da sie nicht die erforderliche Druckfestigkeit, Witterungsbeständigkeit und Langzeitstabilität aufweist – zulässig sind nur speziell geprüfte WDVS-Systeme mit WLG 032 oder besser, die baurechtlich zugelassen und werkseitig abgedichtet sind.

    ⚠️ Korrektur: Poroton T9 allein erreicht mit ca. λ = 0,09–0,10 W/(mK) keine ausreichende Wärmeleitfähigkeit für Passivhaus-Wandkonstruktionen ohne zusätzliche Dämmung – doch die 20 cm Mineralwolle außen sind kein standardkonformes WDVS, sondern ein nicht zugelassenes, bauphysikalisch riskantes Hybridkonstrukt.

    ➕ Ergänzung: Ein zulässiges Passivhaus-WDVS erfordert eine vollflächige, fugenlose Verklebung, mechanische Befestigung mit geeigneten Dübeln, eine armierte Putzschicht mit alkali-beständigem Gewebe und eine diffusionsoffene, wasserdampfdurchlässige Außenputzschicht – alles nicht gewährleistet bei einer reinen Mineralwolle-Aufdopplung.

    ➕ Ergänzung: Alternativen wie Vakuumdämmplatten (VIP), hochverdichtete Holzfaserplatten (WLG 032–035) oder zertifizierte Mineralwolle-WDVS-Systeme mit CE-Kennzeichnung und allgemeiner bauaufsichtlicher Zulassung (abZ) wären fachlich tragfähiger – jedoch stets unter Einhaltung der EnEVAbk./EBV und Passivhaus-Richtlinien (PHPP-Berechnung zwingend).

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie vor Planung oder Ausführung unbedingt einen zertifizierten Energieberater nach DINAbk. 18599 und einen bauphysikalisch erfahrenen Sachverständigen für Wärmedämm-Verbundsysteme – eine individuelle, rechnerisch nachgewiesene und baurechtlich abgesicherte Konstruktion ist zwingend erforderlich, um Schäden und Nachbesserungen zu vermeiden.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bestätigen das hohe Risiko von Feuchtigkeitseintrag und Schimmelbildung bei unsachgemäßer WDVS-Ausführung.
    • Alle drei fordern eine fachkundige bauphysikalische Prüfung durch zertifizierten Energieberater oder Bauphysiker sowie die Ausführung durch einen spezialisierten Fachbetrieb.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI bewertet den Aufbau als „grundsätzlich geeignet“, solange Berechnungen positiv ausfallen; DeepSeek und Qwen lehnen diese pauschale Einschätzung kritisch ab – DeepSeek fordert konkrete U-Wert-Unterschreitung von 0,15 W/(m²K), Qwen betont die fehlende baurechtliche Zulassung der Mineralwolle-Aufdopplung.

    ➕ Ergänzung:

    • DeepSeek nennt konkrete Alternativen (36,5 cm T9 + 16 cm WDVS, monolithischer Aufbau mit T7/T8, Holzständerwerk mit Zellulose) und korrigiert die Wärmeleitfähigkeitsannahme.
    • Qwen ergänzt technische Zulassungsanforderungen (CEAbk.-Kennzeichnung, abZ), verweist auf fehlende Druckfestigkeit/Witterungsbeständigkeit und listet fachgerechte WDVS-Komponenten (armierter Putz, alkali-beständiges Gewebe, fugenlose Verklebung).

    ❌ Widerspruch:

    • Qwen stellt klar: „Mineralwolle-WDVS mit WLG 035 ist nicht zulässig“ – GoogleAI und DeepSeek erwähnen zwar das Risiko, aber nicht die Rechtsverletzung durch fehlende Zulassung. Qwens Aussage ist im Sinne des Vorsichtsprinzips und der Baurechtskonformität maßgeblich.

    👉 Empfehlung:

    • Die sicherste und rechtskonforme Linie folgt Qwens Einschätzung: Kein Einsatz von nicht-zugelassenen WDVS-Konstruktionen, unbedingte Verwendung nur zertifizierter Systeme mit abZ und PHPP-Beleg.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    Thema Status KI-Konsens
    Passivhaustauglichkeit des Aufbaus ⚠️ Abwägung Grundsätzlich möglich, aber nur bei U-Wert < 0,15 W/(m²K), nachgewiesen via PHPP – mit 20 cm WLG 035 allein nicht zuverlässig erreichbar (DeepSeek, Qwen); GoogleAI bleibt vorsichtig optimistisch unter Vorbehalt.
    Baurechtliche Zulassung des WDVS ❌ Widerspruch Qwen: Klare Nicht-Zulassung – Mineralwolle-WDVS mit WLG 035 ist nicht CE-gekennzeichnet und ohne abZ baurechtlich unzulässig. GoogleAI und DeepSeek thematisieren Risiken, aber nicht die Rechtsverletzung. Qwens Standpunkt gilt nach Vorsichtsprinzip als maßgeblich.
    Tauwasserrisiko & Feuchteschäden ✅ Konsens Alle Modelle warnen vor erhöhtem Tauwasserausfall bei fehlender Dampfbremse, falscher Diffusionsabstimmung oder unsachgemäßer Ausführung – besonders an Anschlussstellen.
    Fachliche Durchführung ✅ Konsens Einheitliche Forderung nach zertifiziertem Energieberater (DIN 18599), Bauphysiker und Fachbetrieb mit Passivhaus-Erfahrung – keine Eigenplanung oder Laienausführung.
    Alternativen ➕ Ergänzung DeepSeek: T9 mit größerer Dicke, monolithische Hochleistungsziegel (T7/T8), Holzständerwerk. Qwen: VIP, hochverdichtete Holzfaserplatten, zertifizierte Mineralwolle-WDVS-Systeme mit WLG 032. GoogleAI nennt keine Alternativen.

    👉 Handlungsempfehlung: Keine Ausführung ohne vorherige, rechnerisch nachgewiesene und baurechtlich abgesicherte Konstruktion – ausschließlich zertifizierte WDVS-Systeme mit abZ und WLG ≤ 032 verwenden; PHPP-Berechnung und Bauphysik-Gutachten sind zwingende Voraussetzungen.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    Kategorie Risiko / Chance Auswirkung
    🔴 Risiko Nicht-zugelassene WDVS-Ausführung mit Mineralwolle WLG 035 Rechtsunsicherheit, Bauverbot, Rückbauzwang, Haftungsrisiko für Planer und Bauherr
    🔴 Risiko Tauwasserausfall durch falsche Dampfdiffusionsabstimmung Langfristige Bauteilschädigung, Schimmelbildung, Gesundheitsrisiken, Sanierungskosten bis zu 50.000 €
    🔴 Risiko Unzureichender U-Wert trotz „höherer“ Dämmdicke Verfehlung des Passivhausstandards, höhere Heizkosten, geringere Fördermittelberechtigung, Wertminderung
    🔴 Risiko Unfachmäßige Anschlussdetails (Fenster, Dach, Keller) Massive Wärmebrücken, Kondensatbildung, mikrobiologische Belastung, Bauschäden an angrenzenden Bauteilen
    🔴 Risiko Fehlende oder unzureichende Schlagregendichtigkeit der WDVS-Oberfläche Eindringen von Feuchtigkeit in die Dämmung, Dämmwertverlust, Frostschäden, Verlust der Langzeitstabilität
    ✅ Chance Verwendung zertifizierter, hochleistungsfähiger WDVS-Systeme (z. B. Holzfaser WLG 032) Einhaltung des Passivhausstandards mit Nachweis, Fördermittelanspruch, hoher Werterhalt, behagliches Raumklima
    ✅ Chance Monolithischer Aufbau mit Poroton T7/T8 Reduzierte Komplexität, keine WDVS-Anschlussprobleme, hohe Wärmespeicherfähigkeit, geringere Ausführungsfehlerquote
    ✅ Chance PHPP-optimierte Planung mit Wärmebrückenminimierung Realistische Energiebilanz, hohe Planungssicherheit, zukunftsfähige Gebäudehülle, einfache Zertifizierung
    ✅ Chance Einbindung eines zertifizierten Energieberaters bereits in der ersten Planungsphase Frühzeitige Risikoerkennung, Kosteneinsparung durch Vermeidung von Nachbesserungen, rechtssichere Dokumentation
    ✅ Chance Systematische Nutzung von Fördermitteln (KfW, BAFA) Finanzielle Entlastung bis zu 35 % der Investitionskosten, schnelle Amortisation, zusätzliche Beratungsförderung

    Orientierungshilfen

    1. Baurechtliche Prüfung vorab: Fordern Sie von Ihrem Planer die Vorlage einer allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung (abZ) für das WDVS-System ein – keine Verwendung ohne CE-Kennzeichnung und Nachweis der Passivhaus-Tauglichkeit gemäß PHPP.
    2. PHPP- und Bauphysik-Gutachten beauftragen: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Energieberater (DIN 18599) mit einer vollständigen PHPP-Berechnung sowie einem Tauwassergutachten – ohne diese ist kein Bauantrag möglich.
    3. WDVS-System wechseln: Verzichten Sie auf „Selbstbau-Mineralwolle-WDVS“ – entscheiden Sie sich stattdessen für zertifizierte, diffusionsoffene Holzfaser-WDVS-Systeme (WLG 032) mit vollflächiger Verklebung, armiertem Putz und alkali-beständigem Gewebe.
    4. Anschlussdetails separat planen: Lassen Sie alle Anschlüsse (Fenster, Balkon, Dach, Keller) einzeln bauphysikalisch berechnen und mit detaillierten Ausführungsplänen absegnen – nicht als Standarddetails übernehmen.
    5. Planungsunterlagen sammeln: Sammeln Sie alle Nachweise: abZ, CE-Deklaration, Prüfberichte zur Witterungsbeständigkeit, PHPP-Ergebnis, Bauphysik-Gutachten – für Bauaufsicht, Förderstelle und spätere Zertifizierung.
    6. Fachbetrieb mit Passivhaus-Zertifizierung beauftragen: Prüfen Sie die Qualifikation des WDVS-Verlegers – ausschließlich Firmen mit Nachweis über mindestens 3 zertifizierte Passivhaus-WDVS-Ausführungen in den letzten 2 Jahren beauftragen.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Poroton T9
    Ein hochwärmedämmender Mauerziegel, der für energieeffizientes Bauen verwendet wird. Er zeichnet sich durch eine geringe Wärmeleitfähigkeit aus. Verwandte Begriffe: Mauerziegel, Wärmedämmziegel, Hochlochziegel.
    WDVS
    Wärmedämmverbundsystem, eine Außendämmung für Gebäude. Es besteht aus Dämmplatten, Armierungsschicht und Oberputz. Verwandte Begriffe: Fassadendämmung, Außendämmung, Wärmedämmung.
    Mineralwolle
    Ein Dämmstoff aus Glas- oder Steinwolle mit guten Wärme- und Schallschutzeigenschaften. Er ist nicht brennbar. Verwandte Begriffe: Glaswolle, Steinwolle, Dämmstoff.
    WLG
    Wärmeleitgruppe, ein Maß für die Wärmeleitfähigkeit eines Dämmstoffs. Je kleiner die Zahl, desto besser die Dämmwirkung. Verwandte Begriffe: Wärmeleitfähigkeit, Dämmwirkung, U-Wert.
    Passivhaus
    Ein Gebäude, das ohne konventionelle Heizung und Kühlung auskommt. Es zeichnet sich durch eine sehr gute Wärmedämmung, dichte Gebäudehülle und kontrollierte Lüftung aus. Verwandte Begriffe: Energieeffizienzhaus, Niedrigenergiehaus, Nullenergiehaus.
    Dampfdiffusionsoffenheit
    Die Fähigkeit eines Baustoffs, Feuchtigkeit durchzulassen. Wichtig, um Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden. Verwandte Begriffe: Wasserdampfdiffusion, Feuchtigkeitstransport, Schimmelbildung.
    Wärmebrücke
    Bereiche in der Gebäudehülle, an denen Wärme schneller abgeleitet wird. Kann zu höheren Heizkosten und Schimmel führen. Verwandte Begriffe: Wärmeableitung, Kondensation, Schimmel.

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was ist ein Poroton T9 Stein?
      Poroton T9 ist ein hochwärmedämmender Mauerziegel, der aufgrund seiner geringen Wärmeleitfähigkeit für den Bau von energieeffizienten Häusern eingesetzt wird. Er ermöglicht schlankere Wandaufbauten bei gleichzeitig guter Wärmedämmung.
    2. Was bedeutet WDVS?
      WDVS steht für Wärmedämmverbundsystem. Es handelt sich um eine Außendämmung von Gebäuden, bei der Dämmplatten auf die Fassade geklebt und/oder gedübelt werden. Anschließend wird eine Armierungsschicht und ein Oberputz aufgebracht.
    3. Was ist Mineralwolle?
      Mineralwolle ist ein Dämmstoff, der aus Glas- oder Steinwolle hergestellt wird. Sie zeichnet sich durch gute Wärmedämm- und Schallschutzeigenschaften aus und ist nicht brennbar.
    4. Was bedeutet WLG 035?
      WLG steht für Wärmeleitgruppe. Die Zahl 035 gibt die Wärmeleitfähigkeit des Dämmstoffs an. Je kleiner die Zahl, desto besser die Dämmwirkung.
    5. Warum ist Dampfdiffusionsoffenheit wichtig?
      Dampfdiffusionsoffenheit bedeutet, dass Feuchtigkeit aus dem Inneren des Gebäudes durch die Bauteile nach außen transportiert werden kann. Dies ist wichtig, um Feuchtigkeitsschäden und Schimmelbildung zu vermeiden.
    6. Welche Alternativen gibt es zum WDVS mit Mineralwolle?
      Alternativen sind WDVS mit anderen Dämmstoffen wie Holzfaser, Polystyrol (EPS) oder Polyurethan (PURAbk.). Auch eine hinterlüftete Fassade mit Dämmung ist eine Option.
    7. Wie finde ich einen erfahrenen Energieberater?
      Energieberater finden Sie über die Energieeffizienz-Expertenliste der Deutschen Energie-Agentur (dena) oder über die Architekten- und Ingenieurkammern der Länder.
    8. Was sind Wärmebrücken?
      Wärmebrücken sind Bereiche in der Gebäudehülle, an denen Wärme schneller nach außen abgeleitet wird als in den umliegenden Bauteilen. Sie können zu höheren Heizkosten und Schimmelbildung führen.

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  2. Poroton T9: Keine KS-Alternative – Zu teuer & ineffizient

    Flisch
    nich Fisch nicht Fleisch
    nur teuer + dumm
    warum nicht KS?
  3. Poroton vs. KS: Preisvergleich & Alternativen mit Dämmstärke

    Vielleicht weil ...
    KS im Augenblick teurer als Poroton ist?
    Fragt sich nur, wie lange noch?
    An sonsten, warum nicht. Fragt sich nur ob Poroton 24 oder 17,5 mit etwas mehr Dämmstärke nicht erheblich preiswerter ist.
    Bei PS wäre ich mir da sicher, bei MW habe ich keine aktuellen Preise.
  4. WDVS mit Mineralwolle: U-Wert-Probleme bei KS-Einsatz?

    Eine kurze Antwort zu den beiden Äußerungen ...
    gebe ich gerne. Vorweg aber danke für die schnelle Antwort.
    @JDB
    ich möchte kein WDVSAbk. aus PS. Mineralwollebasis ist da eine interessante Alternative. Gibt es nach meinen Recherchen aber nur bis 20 cm Stärke in der Ausführung WLG 035. Mit KS ist aus diesem Grunde der angestrebte U-Wert der Wand nicht realisierbar.
    @Herrn Dühlmeyer
    In der Tat ist Poroton bedingt durch die augenblickliche Preissituation bei KS eine "Alternative". Unabhängig davon sehe ich bei den T9 noch andere Vorteile. Jede "Alternative" zu dem angegebenen Wandaufbau ist trotzdem herzlich willkommen.
    Wie bereits oben erwähnt, möchte ich kein WDVS aus PS. Mineralwolle hat zudem den Vorteil, dass es bei der Glaser-Berechnung zu keine Schwierigkeiten kommt. Ein anderer Poroton-Stein in einer anderen Stärke führt wieder dazu, dass der angestrebte U-Wert von ca. 0,1 nicht erreicht wird.
    Sollte jemand der Herren aber einen Hersteller von Dämmplatten auf Mineralwollebasis kennen der Stärken von mehr als 20 cm anbietet, so wäre ich für einen kleinen Tipp dankbar. Dann wäre es nämlich auch möglich, andere Aufbauten zu diskutieren.
    Gruß
    Eddi
  5. Mineralwolle-Dämmung: Reduzierung der Mauerwerksstärke sinnvoll?

    Auf die Schnelle ...
    Werter Fragesteller
    kann ich nicht sagen, ob MW > 20 cm hergestellt wird. Aber mal ein Gegenargument. Die Hauptdämmlast trägt das MW System. Ohne nachgerechnet zu haben, sehe ich keine signifikante Verschlechterung des Wertes bei Reduzierung des Mauerwerks auf 24 cm. Aber das gesparte Geld könnte in andere Komponenten wie hochdämmende Leibungssysteme zur Fenstermontage, höherwertige Verglasung, BDTest usw. investiert werden. Entscheidend ist nicht der Wert der einzelnen Bauteile, sondern wie gut die Schwachstellen verhindert werden, also das Gesamtergebnis ausfällt.
  6. WDVS-Kombination: Sinnvolle Wandkonstruktion vs. U-Wert-Optimierung

    Man opfert dem U-Wert nicht eine sinnvolle Konstruktion.
    Einzige "Daseinsberechtigung" für den teuren T9 o.ä. :
    Man hat außen eine durchgehende Ziegelschale und keine weitere Dämmung.
    Sie benötigen die Ziegelschale außen nicht, denn der U-Wert muss noch deutlich verbessert werden. Sie wollen ein WDVSAbk.. Ergo muss man nicht diesen Krampf mit der Wand machen.
    Trennen Sie Dämmung und Statik/Schallschutz, lassen Sie die Wand Wand sein.
    Wenn ich sehe, was Sie vorhaben (teurer T9 + teures WDVS) scheinen Sie ja "gut betucht" zu sein, aber Ihr Vorschlag grenzt schon an Dekadenz. *geldausdemfensterwerf*
  7. Passivhaus mit T9 & WDVS: Kritische Dämmbild-Betrachtung

    na klar ..
    ... ist irgendwo Schicht im Schacht.
    mit bautheologisch versperrten dämmbild passivierts sich schlecht
    und "ks+20" führt sicher nicht zum Passivhaus.
    "t9+20" mag reichen  -  bei solchen Ideen reicht's mir auch.
    zu unausgegoren der Wunsch, um ernsthaft diskutiert sein zu wollen.
    die nächsten logischen Schritte: Zwischen- und Aufsparrendämmung (Zwischensparrendämmung, Aufsparrendämmung),
    perimeter+Innendämmung, 2-iso-Fenster als Kastenfenster: mach ma 😉
  8. OT: Passivhaus-Heizung durch Iso-Fenster-Kopplung – MDR-Bericht

    OT @ MLS
    Such mal bei MDR unter "Einfach Genial".
    Ich glaub', es war die Sendung vom letzten Dienstag.
    Da wurden 2 Iso-Fenster zum Kostenfenster (Tippfehler, aber passt gut) gekoppelt als Heizung angepriesen. Ernsthaft, da wurde behauptet, Passivhaus + diese Fenster funktionieren als Heizung. äußeren Flügel zu, inneren gekippt und schon wird's warm im Haus. ;-D. Oder nach RüBe rotfl!
  9. Alternative Wandaufbauten: Stahlbeton mit Holz & Zellulosedämmung

    @eddi ...
    @eddi also T9 plus WDVSAbk. schießt meiner Meinung nach am Ziel vorbei (siehe Vorredner). Neben der wichtigen (und hier in der Diskussion) bisher kaum beachteten Tatsache, dass man eigentlich das "Gesamtsystem" Haus betrachten sollte.
    Aber du hast nach Alternativen gefragt:
    Eine Stahlbetonkonstruktion ("einfach nur Stützen  -  Decke") wie ein Bürogebäude, darauf außenseitig eine Holzkonstruktion mit ca. 40 cm Dämmung (u-Wert Wand = 0,11). Gibt es hierzu auch was im Internet, einfach mal unter

    Gruß

  10. Diskussions-Kritik: Konstruktive Beiträge vs. unsachliche Aussagen

    Ich denke das Thema sollte nicht weiter besprochen werden ...
    und hiermit enden!
    Ich habe höfflich um Erfahrungswerte und Kritik gebeten. Kritik heißt für mich aber konstruktiv! Aussagen wie "teuer + dumm", "Dekadenz" oder ".. ist irgendwo Schicht im Schacht" gehen an der Sache vorbei und haben mit der eigentlichen Frage nichts mehr zu tun.
    Eddi
  11. Poroton T9: Ungeeignet für Unterkonstruktion bei WDVS-Stärke?

    "mmmh"
    für gewöhnlich bin ich derjenige der stets auf den T9 pocht ... "aber" hier ist der T9 Perlen für die Säue (Spruch geklaut) ... bei der Stärke braucht ich für die Unterkonstruktion Masse ... und dafür ist der T9 hinsichtlich Rohdichte ned so recht geeignet ... "wenn" aber des Geld gar keine Rolle spielt "warum" ned gleich 2* Poroton T9 sprich 60 cm T9-Wand und herkömmlich verputzt ... "auch" diese Ausführung wär ned neu (!)
  12. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 11.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 11.01.2026

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Poroton T9 mit Mineralwolle-WDVSAbk.: Erfahrungen & Alternativen im Passivhausbau

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Eignung von Poroton T9 in Kombination mit Mineralwolle-WDVS für Passivhäuser. Es werden Fragen nach der Wirtschaftlichkeit, der bauphysikalischen Sinnhaftigkeit und möglichen Alternativen aufgeworfen. Ein wichtiger Punkt ist die Betrachtung des Gesamtsystems Haus, nicht nur einzelner Bauteile. Die Meinungen gehen auseinander, ob der T9 in dieser Kombination die optimale Lösung darstellt.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Einige Nutzer kritisieren die Kombination aus Poroton T9 und WDVS als unwirtschaftlich und bauphysikalisch nicht optimal, wie in WDVS-Kombination: Sinnvolle Wandkonstruktion vs. U-Wert-Optimierung deutlich wird. Es wird angemerkt, dass die Vorteile des T9 (Ziegelschale) durch das WDVS zunichte gemacht werden.

    ✅ Zusatzinfo: Alternativ werden Wandaufbauten mit KS-Stein oder Stahlbeton in Kombination mit anderen Dämmstoffen wie Holzfaser oder Zellulose vorgeschlagen. Diese Alternativen könnten in Bezug auf Kosten, Nachhaltigkeit und bauphysikalische Eigenschaften Vorteile bieten, wie im Beitrag Alternative Wandaufbauten: Stahlbeton mit Holz & Zellulosedämmung erläutert.

    💰 Kosten: Die Wirtschaftlichkeit der verschiedenen Wandaufbauten wird diskutiert. KS-Stein kann im Augenblick teurer sein als Poroton, aber es wird darauf hingewiesen, dass sich dies ändern kann. Es ist wichtig, die Gesamtkosten inklusive Dämmung und Montage zu berücksichtigen.

    📊 Fakten/Zahlen: Der U-Wert der Wand ist ein zentraler Faktor bei der Planung eines Passivhauses. Es wird diskutiert, ob der angestrebte U-Wert mit den verschiedenen Wandaufbauten erreicht werden kann. Die Stärke der Dämmung und die Wärmeleitfähigkeit (WLG) der Dämmstoffe spielen dabei eine wichtige Rolle.

    👉 Handlungsempfehlung: Es wird empfohlen, das Gesamtsystem Haus zu betrachten und nicht nur einzelne Bauteile zu optimieren. Eine umfassende Planung unter Berücksichtigung der bauphysikalischen Eigenschaften, der Kosten und der Nachhaltigkeit ist entscheidend. Weitere Informationen zu alternativen Wandaufbauten finden Sie im Beitrag Alternative Wandaufbauten: Stahlbeton mit Holz & Zellulosedämmung.

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