Im Rahmen einer Hausübung an der Fachhochschule Hamburg ist ein 3 l-Liter-Haus nach KfW60 Förderung zu bemessen. Als Vorlage dient ein Einfamilienhaus ohne Gauben und Erker. Die Außenmaße betragen 9,885 x 8,49 Meter bei einer Dachneigung von 45 ° (Ve=460 m³). Das Haus ist also relativ Kompakt und bietet ein gesundes A/V Verhältnis. Zusätzlich zu hohen U-Werte für die Wärmeübertragende Fläche ist eine Lüftungsanlage erforderlich. Die Kennzahlen der Lüftungs- und Heizanlage entnehme ich der DINAbk. 4701-10 Anhang C.
Trotz dieser Lüftungsanlage habe ich jedoch erhebliche Schwierigkeiten den geforderten Jahres-Primärenergiebedarf von Qp''= 60 kWh/ (m2a) zu erreichen. (trotz genauen Wärmebrückenansatz, Blower-Door-Test, etc.)
Meines Erachtens liegt die Problematik in den Tabellenwerten der o.g. DIN.
Dabei frage ich mich z.B. :
- unter welchen Voraussetzungen ich die Aagenluftwechselzahl n [1/h] von 0,4 1/h auf Beispielsweise 0,51/h erhöhen kann. (Tab. C. 2-3a der DIN 4701-10)
- Warum in der DIN nur eine Wärmerückgewinnung von 60 % bis max. 80 % möglich ist, wobei mir ein Lüftungsanlagenhersteller 95 % versprechen kann. (ebenfalls Tab. C. 2-3a der DIN 4701-10)
- Ob es möglich ist Die Anlagenaufwandszahl ep auf Grund von Erfahrungswerten aus der Industrie manuell anzugeben, um den Jahres-Primärenergiebedarf auf diese Weise zu berechnen.
- Was bedeutet eine Randdämmunf der Sohle waagerecht oder senkrecht 2 m?
Als Berechnungsverfahren habe ich das Monatsbilanzverfahren gewählt. Ich benutze die Excel-Tabellen der Fa. Kalksand, die auf Grundlage der DIN 4701-10 funktionieren.
Ich möchte mich im Voraus für Hilfreiche Tipps zur baldigen Beendigung meiner Hausübung bei allen Beteiligten bedanken.