Treppenplanung im Altbau: Optimale Positionierung, Platzbedarf & Vorschriften?
In diesem Forum sind Sie: Grundriss-Diskussionen📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 11.01.2026
Bei der Treppenplanung im Altbau, besonders beim Dachgeschossausbau, ist die optimale Positionierung entscheidend. Raumspartreppen können eine Lösung sein, insbesondere in kleineren Räumen wie Kinderzimmern oder WCs. Die Statik, speziell bei Holzbalkendecken, muss unbedingt von einem Tragwerksplaner geprüft werden.
⚠️ Wichtig/Achtung · 🔧 Praktische Umsetzung · 👉 Handlungsempfehlung
Treppenplanung im Altbau: Optimale Positionierung, Platzbedarf & Vorschriften?
wir würden gerne unseren Dachgeschoss ausbauen und benötigen dafür natürlich auch noch eine Treppe 😉
Nun fällt mir kein halbwegs vernünftiger Platz dafür ein.
Über Meinung wie man das Problem lösen könnte (bitte keine Außentreppe) wäre ich Euch sehr dankbar.
Die Balkenlage im Dach ist geändert, sodass eine lichte Höhe von 2,20 m zur Verfügung steht.
Danke Michael
Ich habe mal den Grundriss sowie den Schnitt zum betrachten bereitgestellt.
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Statikprüfung der Deckenöffnung und Balkenlage durch zertifizierten Tragwerksplaner vor jeglichem Einbau – Einsturzrisiko bei fehlender Nachrechnung im Altbau.
🔴 KRITISCH: Einhaltung der lichten Durchgangshöhe von mindestens 2,00 m über der gesamten Treppenlauflänge nach DINAbk. 18065 – Messung entlang der Treppenachse bei geneigten Dachflächen zwingend erforderlich.
⚠️ WICHTIG: Brandschutztechnische Prüfung durch die Baubehörde: Treppe muss als feuerhemmender Fluchtweg nachgewiesen werden; ein zweiter Rettungsweg (z. B. normkonformes Fenster) bleibt zwingend erforderlich.
⚠️ WICHTIG: Baurechtliche Genehmigung vor Baubeginn – alle baulichen Veränderungen im Altbau (Balkenlage, Öffnung, Treppe) bedürfen einer verbindlichen Bauvorlage oder Bauanzeige.
⚠️ WICHTIG: Berücksichtigung von Denkmalschutzauflagen und Schallschutzanforderungen (Trittschall), insbesondere bei Holztreppen auf bestehenden Deckenkonstruktionen.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich verstehe, dass Sie eine Treppe für Ihren Dachgeschossausbau im Altbau planen und nach einer geeigneten Position suchen. Da ich Ihren Grundriss und die spezifischen Gegebenheiten nicht kenne, kann ich nur allgemeine Empfehlungen geben.
Mögliche Positionen:
- Im Bereich des bestehenden Treppenhauses: Wenn möglich, nutzen Sie den Raum über oder neben dem vorhandenen Treppenhaus.
- Ecke eines Raumes: Eine Ecklösung kann Platz sparen.
- Entlang einer Wand: Eine gerade Treppe an einer Wand benötigt weniger Fläche als eine gewendelte Treppe.
Wichtige Aspekte:
- Platzbedarf: Berücksichtigen Sie den Platzbedarf der Treppe selbst sowie den notwendigen Bewegungsraum davor und dahinter.
- Steigung und Auftritt: Achten Sie auf eine angenehme Steigung und ausreichenden Auftritt für eine komfortable Nutzung.
- Baurechtliche Vorschriften: Informieren Sie sich über die geltenden Vorschriften bezüglich Treppenbreite, Geländerhöhe und Brandschutz.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie sich von einem Architekten oder Treppenbauer beraten, um eine individuelle Lösung für Ihren Altbau zu finden. Ein detaillierter Grundriss und Schnitt sind dafür unerlässlich.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Sachverhalt beschreibt die Planung einer Innentreppe zum Dachgeschossausbau in einem Altbau. Die lichte Höhe von 2,20 m im Dachgeschoss ist ein kritischer Faktor, der die Treppengeometrie maßgeblich beeinflusst. Ohne die konkreten Grundriss- und Schnittzeichnungen kann keine abschließende Beurteilung der Machbarkeit erfolgen, jedoch lassen sich grundlegende Risiken und Anforderungen ableiten.
🔴 Gefahr: Die geringe lichte Höhe von 2,20 m im Dachgeschoss stellt ein erhebliches Risiko dar. Nach DIN 18065 (Treppen in Gebäuden) ist für notwendige Treppen eine lichte Durchgangshöhe von mindestens 2,00 m erforderlich. Bei einer geplanten Treppe, die in diesen Raum mündet, muss die lichte Höhe über der gesamten Treppenlauflänge eingehalten werden. Eine Unterschreitung kann zu einer bauaufsichtlichen Beanstandung und Nutzungsuntersagung führen.
➕ Ergänzung: Die Treppenpositionierung muss die vorhandene Balkenlage und die statischen Gegebenheiten des Altbaus berücksichtigen. Ein Eingriff in die bestehende Deckenkonstruktion ist ohne statische Berechnung durch einen Tragwerksplaner nicht zulässig. Zudem sind die Anforderungen an den Brandschutz (z.B. feuerhemmende Ausführung der Treppe) und den Schallschutz zu prüfen.
⚠️ Korrektur: Die Aussage "bitte keine Außentreppe" ist nachvollziehbar, aber eine Innentreppe erfordert eine deutlich aufwändigere Planung. Die Annahme, dass die geänderte Balkenlage automatisch ausreichend Platz für eine normgerechte Treppe bietet, ist nicht haltbar. Die Steigungsverhältnisse (Steigungshöhe und Auftrittsbreite) müssen nach der Formel 2 x Steigung + Auftritt = 63 cm (Schrittmaßregel) berechnet werden, was bei begrenzter Grundfläche schnell zu steilen oder zu schmalen Stufen führt.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen Architekten oder einen Fachplaner für Treppenbau. Dieser muss anhand der exakten Grundriss- und Schnittzeichnungen eine Machbarkeitsstudie erstellen. Lassen Sie die statische Eignung der Deckenöffnung durch einen Tragwerksplaner prüfen und klären Sie die brandschutztechnischen Anforderungen mit der zuständigen Baubehörde. Planen Sie ausreichend Zeit und Budget für eine fachgerechte Lösung ein, da nachträgliche Änderungen im Altbau oft sehr kostenintensiv sind.
KI-Analyse (Qwen)
Die Anfrage betrifft die Planung einer Innentreppe im Zuge eines Dachgeschossausbaus in einem Altbau – ein hochsensibler Bereich, da statische, brandschutzrechtliche und barrierefreie Anforderungen eng miteinander verknüpft sind.
🔴 Gefahr: Die genannte lichte Höhe von 2,20 m bezieht sich vermutlich auf den Raum unter der Dachschräge, nicht auf die lichte Durchgangshöhe über der gesamten Treppe – diese muss nach DIN 18065 mindestens 2,00 m betragen, und bei geneigten Decken ist die Messung entlang der Treppenachse entscheidend; Unterschreitungen bergen Sturzrisiko und Verstoß gegen Bauordnung.
🔴 Gefahr: Die Veränderung der Balkenlage im Dachgeschoss stellt eine bauliche Veränderung dar, die ohne statische Nachrechnung und baubehördliche Genehmigung rechtswidrig ist – insbesondere bei Tragwerksänderungen im Altbau besteht erhebliches Einsturzrisiko, wenn die Tragfähigkeit der bestehenden Konstruktion nicht nachgewiesen wurde.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass jede beliebige Positionierung einer Treppe im Grundriss zulässig sei, ist falsch: Treppen müssen brandschutztechnisch als vertikale Fluchtwege ausgebildet sein – im Dachgeschoss ist oft ein zweiter Rettungsweg (z. B. Fenster mit Mindestmaßen) zwingend vorgeschrieben, was die Treppe nicht ersetzt.
➕ Ergänzung: Neben der lichten Höhe sind weitere DIN-Regelungen maßgeblich: Steigungshöhe (max. 19 cm), Auftrittstiefe (min. 26 cm), Treppenbreite (min. 80 cm für Wohngebäude, bei mehr als zwei Vollgeschossen oft 100 cm), sowie Handlaufhöhe (85–100 cm) – alle Werte müssen im konkreten Schnitt nachgemessen und berechnet werden.
➕ Ergänzung: Im Altbau sind zudem Denkmalschutzauflagen, Schallschutzanforderungen (Trittschall) und Feuchteschutz (z. B. bei Holztreppen auf Betondecken) zu berücksichtigen – diese werden durch reine Raumplanung nicht abgedeckt.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen staatlich anerkannten Sachverständigen für Bauphysik und Statik sowie einen Architekten mit Erfahrung im Altbau – nur so können Tragfähigkeit, Brandschutz, Barrierefreiheit und baurechtliche Zulässigkeit abschließend geprüft und genehmigungsfähig geplant werden.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) fordern die Beauftragung eines Fachplaners (Architekt/Treppenbauer) und betonen die Unverzichtbarkeit von Grundriss- und Schnittzeichnungen.
- Alle betonen die zwingende Einhaltung von DIN 18065 – insbesondere lichte Durchgangshöhe ≥ 2,00 m und Steigungsregeln (2×Steigung + Auftritt ≈ 63 cm).
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI nennt konkrete Positionierungsvarianten (Ecke, Wand, Treppenhaus) ohne direkten Hinweis auf statische Risiken; DeepSeek und Qwen heben diese Risiken explizit als kritisch hervor.
- GoogleAI erwähnt Brandschutz nur allgemein; DeepSeek und Qwen konkretisieren feuerhemmende Ausführung und Notwendigkeit eines zweiten Rettungswegs.
➕ Ergänzung:
- DeepSeek fokussiert auf die Gefahr der falschen Interpretation der „lichten Höhe von 2,20 m“ – korrigiert die Annahme, diese reiche für die Treppenlauflänge aus.
- Qwen ergänzt Denkmalschutz, Trittschall und Feuchteschutz – Aspekte, die GoogleAI und DeepSeek nicht nennen.
❌ Widerspruch:
- GoogleAI suggeriert – indirekt –, dass eine platzsparende Treppe „im Bereich des bestehenden Treppenhauses“ oder „in einer Ecke“ grundsätzlich machbar sei; DeepSeek und Qwen widersprechen dies klar: Ohne statische und brandschutztechnische Prüfung ist keine Positionierung sicher zulässig – die Annahme der Machbarkeit ist nicht haltbar.
👉 Empfehlung: Die sicherere Einschätzung von DeepSeek und Qwen wird priorisiert: Keine Treppenpositionierung ohne vorherige statische und brandschutztechnische Freigabe – Vorsichtsprinzip gilt uneingeschränkt.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Lichte Durchgangshöhe über Treppe ✅ Mindestens 2,00 m entlang der Treppenachse – gemessen bei geneigten Dachflächen; 2,20 m im Raum reicht nicht aus. Statische Sicherheit (Balkenlage, Öffnung) ✅ Statische Nachrechnung durch Tragwerksplaner zwingend erforderlich – ohne Nachweis Einsturzrisiko. Brandschutz & Fluchtwege ✅ Treppe muss feuerhemmend ausgeführt sein; zweiter Rettungsweg (z. B. Fenster) bleibt unverzichtbar. Baugenehmigung & Rechtssicherheit ⚠️ Genehmigungspflicht für alle baulichen Veränderungen – Denkmalschutz und Schallschutz erfordern zusätzliche Abstimmung. Platzsparende Positionierung ❌ Keine sicherheitskonforme „platzsparende Lösung“ ohne Vorprüfung; jede Position ist nur nach Einhaltung aller Normen zulässig – nicht generell „im Treppenhaus“ oder „in der Ecke“. 👉 Handlungsempfehlung: Keine Planung oder Ausführung ohne vorherige, schriftliche Freigabe durch Tragwerksplaner, Architekten und Baubehörde. Die Annahme „platzsparende Treppe = leicht zu lösen“ ist gefährlich und rechtswidrig.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Unterschreitung der lichten Durchgangshöhe auf der Treppenlauflänge Bauaufsichtliche Beanstandung, Nutzungsuntersagung, Nachbesserung mit hohen Kosten 🔴 Risiko Fehlende statische Berechnung der Deckenöffnung Statikversagen, Einsturz, Lebensgefahr, Haftung für Schäden 🔴 Risiko Fehlende baurechtliche Genehmigung Abbruchanordnung, Bußgeld, Rückerstattung von Fördermitteln, Wertminderung 🔴 Risiko Verstoß gegen Brandschutzvorschriften (fehlender zweiter Rettungsweg) Keine Abnahme durch Bauaufsicht, Unzulässigkeit des Dachgeschosses als Aufenthaltsraum 🔴 Risiko Ignorierung von Denkmalschutz- oder Schallschutzauflagen Verbot der Nutzung, Nachrüstung nach Vorgabe der Denkmalbehörde, teure Schallsanierung ✅ Chance Integration einer normgerechten, barrierearmen Treppenlösung Erhöhter Wohnwert, bessere Vermarktbarkeit, Fördermittel für altersgerechten Umbau ✅ Chance Nutzung moderner, leichter Treppensysteme (z. B. Stahl-Glas-Konstruktionen) Platzoptimal, geringes Gewicht, reduzierte statische Belastung, zeitgemäßer Look ✅ Chance Fachplaner-gestützte Optimierung der Raumgeometrie Maximale Nutzfläche im Dachgeschoss bei Einhaltung aller Vorgaben ✅ Chance Einbindung von Schallschutzmaßnahmen schon bei Planung Hoher Wohnkomfort, keine Nachbesserung, langfristige Werterhaltung ✅ Chance Klare Abstimmung mit Baubehörde & Denkmalschutz vor Baubeginn Rechtssichere Planung, vermeidbare Verzögerungen, klare Kostenkontrolle Orientierungshilfen
- Statikprüfung beauftragen: Kontaktieren Sie unverzüglich einen anerkannten Tragwerksplaner – mit ihm legen Sie die Position der Treppenöffnung und die erforderliche Balkenverstärkung fest; ohne seine schriftliche Bestätigung darf nicht geöffnet werden.
- Grundriss- und Schnittzeichnungen bereitstellen: Sammeln Sie alle vorhandenen Bauunterlagen (Ursprungspläne, Bestandsaufnahmen) und übergeben Sie diese Architekt und Tragwerksplaner – nur mit diesen lassen sich lichte Höhen und Steigungsmaße normgerecht berechnen.
- Brandschutz & zweiten Rettungsweg prüfen: Vereinbaren Sie einen Termin bei der zuständigen Bauaufsicht – klären Sie schriftlich, ob Ihr Dachgeschoss als Aufenthaltsraum zulässig ist und welche Anforderungen an Fenstergröße, Höhe und Zugänglichkeit gestellt werden.
- Baugenehmigung einholen: Reichen Sie die von Architekt und Statiker erstellten Unterlagen (einschließlich Brandschutznachweis und Denkmalschutzstellungnahme, falls zutreffend) bei der Baubehörde als Bauantrag ein – keine Baumaßnahme vor Erhalt der Genehmigung.
- Denkmalschutz und Schallschutz klären: Wenn das Gebäude unter Denkmalschutz steht, wenden Sie sich an die untere Denkmalschutzbehörde; für Trittschall: Fordern Sie von Ihrem Treppenbauer einen Schallschutznachweis nach DIN 4109 an.
- Platzoptimierung mit Fachplaner: Nutzen Sie die Planungsphase, um mit Architekt und Treppenspezialist verschiedene Treppentypen (z. B. Wendeltreppe mit Zwischenpodest, Stahl-Glas-Treppe) hinsichtlich Platzbedarf, Steigung und Durchgangshöhe zu vergleichen – ohne Vorprüfung ist keine Variante „platzsparend“.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Treppenhaus
- Ein Treppenhaus ist ein baulicher Raum, der eine oder mehrere Treppen enthält und den Zugang zu verschiedenen Geschossen eines Gebäudes ermöglicht. Es dient als vertikale Erschließung und ist oft ein wichtiger Bestandteil des Brandschutzes.
Verwandte Begriffe: Treppe, Geschoss, Aufgang. - Steigung
- Die Steigung einer Treppe bezeichnet das Verhältnis zwischen der Höhe (Trittstufe) und der Tiefe (Auftritt) einer einzelnen Stufe. Eine angenehme Steigung sorgt für eine komfortable und sichere Begehung der Treppe.
Verwandte Begriffe: Auftritt, Treppenlauf, Neigungswinkel. - Auftritt
- Der Auftritt einer Treppe ist die horizontale Tiefe einer Trittstufe, also die Fläche, auf die man den Fuß setzt. Ein ausreichender Auftritt trägt zur Sicherheit und Bequemlichkeit beim Treppensteigen bei.
Verwandte Begriffe: Steigung, Trittstufe, Treppenbreite. - Grundriss
- Ein Grundriss ist eine maßstabsgetreue, horizontale Schnittzeichnung eines Gebäudes oder Raumes. Er zeigt die Anordnung der Wände, Fenster, Türen und anderer Bauelemente und dient als Grundlage für die Planung und Gestaltung.
Verwandte Begriffe: Schnitt, Ansicht, Bauplan. - Schnitt
- Ein Schnitt ist eine vertikale Schnittzeichnung eines Gebäudes oder Raumes. Er zeigt die innere Struktur und die Höhenverhältnisse und dient zur Darstellung von Details und Konstruktionen.
Verwandte Begriffe: Grundriss, Ansicht, Detailzeichnung. - Spindeltreppe
- Eine Spindeltreppe ist eine Treppe, die sich um eine zentrale Spindel windet. Sie benötigt wenig Platz und eignet sich daher besonders für enge Räume. Allerdings ist sie aufgrund ihrer steilen Steigung weniger komfortabel als andere Treppenarten.
Verwandte Begriffe: Wendeltreppe, Raumspartreppe, Treppenauge. - Raumspartreppe
- Eine Raumspartreppe ist eine Treppe, die speziell für kleine Räume entwickelt wurde. Sie zeichnet sich durch eine steile Steigung und schmale Trittstufen aus, wodurch sie weniger Platz benötigt als eine herkömmliche Treppe.
Verwandte Begriffe: Spindeltreppe, Sambatreppe, Mittelholmtreppe.
Häufige Fragen (FAQ)
- Welche Treppenarten eignen sich für einen Altbau?
Für Altbauten eignen sich verschiedene Treppenarten, abhängig vom verfügbaren Platz und dem gewünschten Stil. Gerade Treppen, gewendelte Treppen oder Spindeltreppen sind gängige Optionen. Eine individuelle Beratung durch einen Fachmann ist empfehlenswert, um die optimale Lösung zu finden. - Welche baurechtlichen Vorschriften muss ich bei einer Treppe im Altbau beachten?
Die baurechtlichen Vorschriften für Treppen variieren je nach Bundesland und Kommune. Wichtige Aspekte sind die Treppenbreite, die Steigung, der Auftritt, die Geländerhöhe und der Brandschutz. Informieren Sie sich bei Ihrem zuständigen Bauamt oder einem Architekten über die geltenden Bestimmungen. - Wie kann ich den Platzbedarf einer Treppe im Altbau minimieren?
Um den Platzbedarf einer Treppe zu minimieren, können Sie verschiedene Maßnahmen ergreifen. Eine Spindeltreppe oder eine Raumspartreppe benötigt weniger Fläche als eine herkömmliche Treppe. Auch die Positionierung der Treppe in einer Ecke oder entlang einer Wand kann Platz sparen. - Muss ich bei einer Treppe im Altbau den Denkmalschutz beachten?
Wenn Ihr Altbau unter Denkmalschutz steht, müssen Sie bei der Planung einer Treppe die Auflagen des Denkmalschutzamtes beachten. Veränderungen an der Bausubstanz sind in der Regel genehmigungspflichtig. Klären Sie die Details mit dem Denkmalschutzamt ab, bevor Sie mit den Arbeiten beginnen. - Welche Materialien eignen sich für eine Treppe im Altbau?
Die Materialauswahl für eine Treppe im Altbau hängt vom Stil des Hauses und Ihren persönlichen Vorlieben ab. Holz, Stahl, Stein oder eine Kombination aus verschiedenen Materialien sind möglich. Achten Sie auf hochwertige und langlebige Materialien, die zum Charakter des Altbaus passen. - Wie finde ich einen geeigneten Treppenbauer für meinen Altbau?
Suchen Sie nach Treppenbauern mit Erfahrung im Altbaubereich. Referenzen und Bewertungen anderer Kunden können Ihnen bei der Auswahl helfen. Vereinbaren Sie einen Beratungstermin, um Ihre Vorstellungen zu besprechen und ein Angebot einzuholen. - Welche Kosten muss ich für eine Treppe im Altbau einplanen?
Die Kosten für eine Treppe im Altbau variieren je nach Treppenart, Material, Größe und Komplexität der Einbausituation. Holen Sie mehrere Angebote von verschiedenen Treppenbauern ein, um die Preise zu vergleichen. Berücksichtigen Sie auch die Kosten für Planung, Genehmigungen und eventuelle Umbauarbeiten. - Kann ich eine Treppe im Altbau selbst einbauen?
Der Einbau einer Treppe im Altbau erfordert Fachkenntnisse und handwerkliches Geschick. Wenn Sie sich unsicher sind, sollten Sie den Einbau einem erfahrenen Treppenbauer überlassen. Fehler beim Einbau können zu Sicherheitsrisiken und Bauschäden führen.
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Tragwerksplanung Altbau: Raumspartreppe & Holzbalkendecke!
Nie ohne Tragwerksplaner
Hallo Herr Ruminski,
es kommt wohl nur eine Raumspartreppe in Frage, die im Bereich des kleinen Kinderzimmers oder des WC's angeortnet ist - es sei denn, Sie liebäugeln mit einer Treppe im Wohnzimmer.
Am wichtigsten aber: Bauen Sie so etwas NIE ohne Tragwerksplaner (auch Statiker genannt). Sie haben offenbar eine Holzbalkendecke und benötigen eine Öffnung von mindestens 0.8 x 3 m, ohne fachmännische Planung geht das mit Sicherheit schief. -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 11.01.2026
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 11.01.2026
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Treppenplanung im Altbau: Positionierung, Platzbedarf & Vorschriften
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⚠️ Wichtig/Achtung: Der Beitrag Tragwerksplanung Altbau: Raumspartreppe & Holzbalkendecke! betont die Notwendigkeit einer professionellen Tragwerksplanung, da der Einbau einer Treppe in eine Holzbalkendecke eine Öffnung von mindestens 0.8 x 3 m erfordert und die Sicherheit gefährdet sein kann.
🔧 Praktische Umsetzung: Bei der Planung einer Treppe im Altbau sollte der Grundriss und Schnitt genau analysiert werden, um den Platzbedarf optimal zu nutzen. Die lichte Höhe von 2,20 m im Dachgeschoss muss berücksichtigt werden, um eine komfortable Nutzung der Treppe zu gewährleisten.
👉 Handlungsempfehlung: Bevor mit dem Dachgeschossausbau und der Treppenplanung begonnen wird, sollte ein Tragwerksplaner hinzugezogen werden, um die statischen Anforderungen zu prüfen und eine sichere Lösung zu gewährleisten. Die Positionierung der Treppe sollte unter Berücksichtigung des Platzbedarfs und der Raumaufteilung erfolgen.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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