Der Architekt versicherte uns bei der Planung, dass die Dachanschlüsse, so wie sie vorher waren, wieder hergestellt würden.
Unser Dach schloss mit den Ziegel und einem Bleianschluss an der Hauswand der Nachbarn ab. Darüber war an der rechten Hauswand ca. 8 cm dick eine Dämmung des Nachbarn, die wir ihm vor einigen Jahren erlaubt haben (s. Fotos).
Nun heißt es auf einmal vom Architekten, dass wir dem Nachbarn durch die Dacherhöhung 15 cm Dämmung in der Höhe weggenommen haben. Die müssten wir wiedergeben. Deshalb darf unser Dach mit seinen Ziegeln nicht mehr an die Hauswand grenzen, sondern muss in Höhe der Holzkonstruktion, die die Dämmung des Nachbarn begrenzte, aufhören. Dahinter käme die Dämmung bis zur Hauswand.
Und um unser Dach an die Hauswand des Nachbarn angrenzen zu dürfen - was dem Zustand vor Sanierungsbeginn entsprechen würde -, brauchen wir laut Architekt außerdem auf einmal die schriftliche Genehmigung des Nachbarn. Der Architekt behauptet, er wisse nicht, ob unser Dach mal bis an die Hauswand ging, obwohl man das am alten Dachanschluss des anderen Nachbarn deutlich sehen kann.
Mir gefällt es nicht, dass wir unser separates Dach auf einmal aufgeben sollen. Das war nicht vereinbart.
Gibt es eine Möglichkeit, unser Dach so wieder an den Nachbarn angrenzen zu lassen, dass es wieder separat wird und dennoch für ausreichend Dämmung zu sorgen, sodass Temperaturbrücken verhindert werden?

