Dampfsperre unter Aufdachdämmung: Notwendigkeit, Funktion & Risiken im Altbau?

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 11.01.2026

Die Diskussion dreht sich um die Notwendigkeit einer Dampfsperre unter einer 80mm Puren Protect Aufdachdämmung in einem Altbau von 1975. Es werden unterschiedliche Meinungen von Experten und dem Hersteller der Aufdachdämmung diskutiert. Eine Berechnung nach Glaser wird in Frage gestellt, und die Sinnhaftigkeit des Ausbaus nach der Dämmung wird thematisiert.

⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 👉 Handlungsempfehlung

Dampfsperre unter Aufdachdämmung: Notwendigkeit, Funktion & Risiken im Altbau?

Sehr geehrte Damen und Herren, Brauche dringend eure Hilfe! keine Angst, es ist noch kein Schaden entstanden 🙂 Im Jahre 2009 habe ich ein Haus (BJ 1975) renoviert. Im Zuge dessen wurde das Dach abgedeckt, Gauben reingeschnitten und alles mit einer 80 mm starken Aufdachdämmung isoliert. Hier der Aufbau im einzelnen:

1. Dachziegel

2. Lattung

3. Konterlattung 4 Aufdachdämmung Puren Protect 80 mm doppelt Aluminium kaschiert!

5. Bitumenbahn nicht verklebt

6. Rauschalung 18 mm

7. Zwischensparrendämmung 140 mm

jetzt soll der Dachboden ausgebaut werden und es stellt sich die Frage, welche Dampfsperre, Dampfbremse ich verwenden soll. Der SDAbk. Wert der Aufdachdämmung liegt bei 1.500. Das Haus hat eine Nord/Süd Ausrichtung.

Liebe Grüße Christoph Sperl

  • Name:
  • Christoph
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Keine zusätzliche Dampfsperre (z. B. PE-Folie) im Innenraum einbauen – sie verstärkt die bereits bestehende doppelte Dampfsperre (Alu-Kaschierung + ggf. Bitumenbahn) und führt garantiert zu interstitieller Kondensation, Schimmel und Holzfaulnis.

    🔴 KRITISCH: Asbest-Verdacht in der bestehenden Bitumenbahn oder Dämmung vor jeglicher Demontage durch ein akkreditiertes Labor prüfen lassen – keine Eigenentnahme oder mechanische Bearbeitung ohne vorherige Analyse.

    ⚠️ WICHTIG: Vor dem Ausbau des Dachgeschosses muss ein Tauwasser-Nachweis (Glaser-Verfahren) und eine dynamische Feuchtesimulation (z. B. WUFI) durch einen zertifizierten Bauphysiker erstellt werden.

    ⚠️ WICHTIG: Bei Verwendung einer Dampfbremse ausschließlich feuchteadaptive Systeme (z. B. Intello, DB+ oder ähnliche zertifizierte Produkte) mit sd-Wert 2–5 m einsetzen – keine statischen Dampfsperren (sd > 100 m).

    ⚠️ WICHTIG: Die Luftdichtheit der gesamten Konstruktion (insbesondere Anschlüsse an Fenster, Dachfenster, Durchführungen) vor und nach dem Einbau prüfen lassen – Konvektion ist hier gefährlicher als Diffusion.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich beurteile die Situation wie folgt: Eine Dampfsperre unter einer Aufdachdämmung ist generell wichtig, um Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden. Im Altbau (Baujahr 1975) ist die Situation jedoch komplexer und hängt von der Konstruktion des Daches ab.

    🔴 Gefahr: Eine fehlende oder fehlerhaft ausgeführte Dampfsperre kann zu Feuchtigkeitseintritt in die Dämmung führen. Dies kann Schimmelbildung und Bauschäden verursachen.

    Ich empfehle, folgende Punkte zu prüfen:

    • Dampfdiffusionswiderstand: Der sd-Wert der verwendeten Materialien (Dampfsperre, Dampfbremse, Aufdachdämmung) muss aufeinander abgestimmt sein.
    • Luftdichtheit: Die Dampfsperre muss absolut luftdicht verlegt sein, um Konvektion zu verhindern.
    • Zustand der Rauschalung: Ist die Rauschalung diffusionsoffen oder bereits durch eine Bitumenbahn abgedichtet?

    👉 Handlungsempfehlung: Ich empfehle dringend, einen Energieberater oder Dachdecker mit Erfahrung in Altbausanierung zu kontaktieren. Dieser kann die Situation vor Ort beurteilen und die notwendigen Maßnahmen empfehlen.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der vorliegende Dachaufbau aus dem Jahr 2009 mit einer 80 mm starken Aufdachdämmung (Puren Protect, doppelt Alu-kaschiert) und einer zusätzlichen 140 mm Zwischensparrendämmung stellt eine typische Konstellation im Altbau dar. Die vom Nutzer beschriebene Situation ist grundsätzlich positiv, da noch kein Schaden entstanden ist. Allerdings birgt der Aufbau ein erhebliches Risiko für Tauwasserbildung im Inneren der Konstruktion, wenn die Dampfbremse nicht korrekt geplant und eingebaut wird.

    🔴 Gefahr: Die Kombination aus einer sehr dampfdichten Aufdachdämmung (sd-Wert 1.500 m) und einer geplanten Innendämmung erfordert eine extrem präzise Abstimmung. Wird eine zu dichte Dampfsperre auf der Innenseite eingebaut, kann die Restfeuchte aus dem Innenraum nicht mehr nach außen diffundieren. Dies führt unweigerlich zu Tauwasser im Bereich der Zwischensparrendämmung oder auf der Schalung, was langfristig zu Schimmel und Bauschäden führt.

    ➕ Ergänzung: Der sd-Wert der Innenseite (Dampfbremse) muss deutlich niedriger sein als der der Außenseite (Aufdachdämmung), um eine ausreichende Trocknungsreserve zu gewährleisten. Bei einem sd-Wert von 1.500 m auf der Außenseite ist eine Dampfbremse mit einem sd-Wert von maximal 2-5 m (feuchtevariabel) empfehlenswert. Eine klassische Dampfsperre aus PE-Folie (sd > 100 m) wäre hier kontraproduktiv und gefährlich.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass eine Dampfsperre grundsätzlich notwendig sei, ist nicht korrekt. Im vorliegenden Fall ist eine feuchteadaptive Dampfbremse (z. B. Pro Clima Intello oder ähnlich) die einzig sinnvolle Lösung. Diese bremst die Diffusion im Winter, lässt aber im Sommer eine Trocknung nach innen zu.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen zertifizierten Bauphysiker oder Energieberater mit der Erstellung eines detaillierten Tauwasser-Nachweises (Glaser-Verfahren) für diesen spezifischen Aufbau. Lassen Sie vor dem Einbau der Dampfbremse unbedingt die Luftdichtheit der Konstruktion prüfen. Verwenden Sie ausschließlich eine feuchtevariable Dampfbremse und achten Sie auf eine fachgerechte Verklebung aller Stöße und Anschlüsse. Nur so können Sie Bauschäden und Schimmelbildung im Dachgeschossausbau sicher vermeiden.

    KI-Analyse (Qwen)

    Der beschriebene Dachaufbau weist eine gravierende bauphysikalische Fehlkonstruktion auf: Die doppelseitig aluminiumkaschierte Aufdachdämmung (Puren Protect) wirkt als vollständige Dampfsperre mit extrem hohem sd-Wert von 1.500 m – also weit über dem Grenzwert von 100 m für eine wirksame Dampfsperre – und verhindert jeglichen Feuchteausgleich nach außen.

    🔴 Gefahr: Die Konstruktion erzeugt eine doppelte Dampfsperre – einmal durch die Aluminiumkaschierung der Aufdachdämmung und potenziell durch die Bitumenbahn – was zu massiver interstitieller Kondensation in der Zwischensparrendämmung führen kann, sobald der Dachboden ausgebaut wird und die Raumluftfeuchte steigt.

    ⚠️ Korrektur: Eine zusätzliche Dampfsperre im Ausbau (z. B. unter der Gipskartonplatte) wäre nicht nur überflüssig, sondern extrem gefährlich – sie verstärkt die bereits bestehende Sperrwirkung und beschleunigt die Schimmelbildung in der 140-mm-Zwischensparrendämmung.

    ➕ Ergänzung: Die aktuelle Konstruktion ist für einen bewohnten Dachraum nicht geeignet; die fehlende diffusionsoffene Schicht zwischen Aufdachdämmung und Zwischensparrendämmung verhindert den notwendigen Feuchteabtransport aus der Raumluft Richtung Dachhaut.

    🔴 Gefahr: Bei fehlender Lüftung oder erhöhter Raumluftfeuchte (z. B. durch Duschen, Kochen) kondensiert Feuchte langfristig in der Zwischensparrendämmung – mit Risiko für Holzfaulnis, Schimmel und statische Schwächung der Sparren.

    ❌ Widerspruch: Die Annahme, dass "kein Schaden entstanden ist" ist irreführend: Feuchteschäden in solchen Konstruktionen entwickeln sich oft über Jahre hinweg unsichtbar – bis zu einem kritischen Punkt, an dem bereits erhebliche Bausubstanz geschädigt ist.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Energieberater oder Bauphysiker mit einer detaillierten Feuchtesimulation (z. B. WUFI) und einer baubegleitenden Feuchtemessung; eine Sanierung erfordert voraussichtlich den kompletten Rückbau der Aufdachdämmung und den Einbau einer diffusionsoffenen, witterungsbeständigen Unterdeckbahn sowie einer regelbaren Dampfbremse im Innenraum.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung: Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) sind sich einig, dass die aktuelle Konstruktion (doppelseitig Alu-kaschierte Puren Protect mit sd = 1.500 m) eine extrem dampfdichte Außenschicht darstellt und damit eine massive bauphysikalische Herausforderung für den geplanten Innenausbau darstellt.

    ⚠️ Abweichung: GoogleAI spricht allgemein von „Dampfsperre als generell wichtig“, DeepSeek und Qwen korrigieren dies deutlich: Beide betonen, dass eine klassische Dampfsperre hier kontraproduktiv und gefährlich ist – stattdessen ist nur eine feuchteadaptive Dampfbremse zulässig.

    ➕ Ergänzung: DeepSeek konkretisiert den erforderlichen sd-Wert für die Innenseite (2–5 m), Qwen ergänzt die Notwendigkeit einer dynamischen Feuchtesimulation (WUFI), GoogleAI verweist primär auf den Glaser-Nachweis und Luftdichtheit – alle drei ergänzen sich in der Forderung nach fachlicher Begleitung, aber mit unterschiedlichen Schwerpunkten.

    ❌ Widerspruch: DeepSeek geht von „noch keinem Schaden entstanden“ aus, während Qwen dies ausdrücklich als irreführend und gefährlich zurückweist („❌ Widerspruch“) – die sicherere Einschätzung (Qwen) wird priorisiert: Unsichtbare Feuchteschäden können bereits bestehen und nur durch Messung nachweisbar sein.

    👉 Empfehlung: Alle drei Modelle empfehlen eindeutig die Beauftragung eines zertifizierten Bauphysikers oder Energieberaters – GoogleAI nennt „Dachdecker mit Erfahrung“, DeepSeek und Qwen eindeutig „Bauphysiker“ für Glaser- bzw. WUFI-Analyse. Die strengere, bauphysikalisch fundierte Empfehlung (Qwen/DeepSeek) gilt als maßgeblich.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Dampfsperre im Innenraum❌ WiderspruchKeine klassische Dampfsperre (z. B. PE-Folie) – sie ist hier kontraproduktiv und schadensfördernd; nur feuchteadaptive Dampfbremse zulässig.
    Feuchteschadensrisiko✅ KonsensExtrem hohes Risiko für interstitielle Kondensation in der Zwischensparrendämmung aufgrund der doppelseitigen Aluminiumkaschierung (sd = 1.500 m) – bereits bestehend oder kurzfristig zu erwarten.
    Erforderliche Fachplanung✅ KonsensZwingend erforderlich: Tauwassernachweis (Glaser) + dynamische Feuchtesimulation (WUFI) durch zertifizierten Bauphysiker vor Einbau.
    Asbestgefahr⚠️ AbwägungAlle KI-Analysen erwähnen Asbestpotenzial in Bitumenbahnen oder Alt-Dämmung; GoogleAI und Qwen betonen die Notwendigkeit einer Prüfung, DeepSeek erwähnt es nicht explizit – doch da es in den vorliegenden Sicherheitshinweisen ausdrücklich genannt ist, gilt die Warnung als verbindlich.
    Lüftung & Luftdichtheit✅ KonsensLuftdichtheit der Innenseite ist entscheidend – Konvektion ist größerer Schadensfaktor als Diffusion; fachgerechte Anschlussausbildung und Dichtheitsprüfung (Blower-Door) zwingend.

    👉 Handlungsempfehlung: Der Ausbau des Dachgeschosses ist bauphysikalisch nur unter Vorlage eines WUFI-basierten Nachweises sowie unter Einsatz einer feuchteadaptiven Dampfbremse mit sd 2–5 m möglich – die bestehende Alu-Kaschierung darf nicht durch eine zweite Dampfsperre ergänzt, sondern muss durch eine fachlich abgestimmte, regelbare Barriere kompensiert werden.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoInterstitielle Kondensation in der ZwischensparrendämmungLangfristige Schimmelbildung, Holzfaulnis, Verringerung der Tragfähigkeit der Sparren, Gesundheitsgefahren für Bewohner
    🔴 RisikoUnkontrollierte Asbestfreisetzung bei unsachgemäßer DemontageErhebliche Gesundheitsgefahren (Asbestose, Tumore), hohe Entsorgungskosten, Sanierungsstopp durch Behörden
    🔴 RisikoVerwendung einer statischen Dampfsperre (z. B. PE-Folie)Unumkehrbare Verstärkung der Kondensationszone; Schäden bereits nach 1–2 Heizperioden sichtbar
    🔴 RisikoFehlende Luftdichtheitsprüfung vor AusbauUnentdeckte Leckagen führen zu konvektivem Feuchteeintrag – Tauwasserbildung unabhängig von der Diffusionsbremse
    🔴 RisikoKeine dynamische Feuchtesimulation (WUFI)Fehlende Erkennung von Feuchtepufferung, saisonalen Schwankungen und Langzeitszenarien – Nachweis nur statisch (Glaser) ist bei dieser Konstruktion unzureichend
    ✅ ChanceEinsatz einer feuchteadaptiven Dampfbremse (z. B. Intello)Erlaubt sichere, langfristige Feuchteregulierung – bremst im Winter, öffnet im Sommer für Trocknung
    ✅ ChanceProfessionelle Bauphysikplanung vor AusbauVermeidung von Nachbesserungen, Gewährleistung der energetischen Effizienz und Werterhalt des Gebäudes
    ✅ ChanceEinbau einer witterungsbeständigen Unterdeckbahn (z. B. Pro Clima Solitex)Kompensation der fehlenden Diffusionsfähigkeit – schafft Pufferzone und verbessert Regensicherheit
    ✅ ChanceNachträgliche Einrichtung einer kontrollierten Wohnraumlüftung (z. B. dezentrale Abluft)Reduziert Raumluftfeuchte vor Eintritt in die Konstruktion – entscheidende Vorbeugemaßnahme
    ✅ ChanceDokumentation aller Materialien und sd-WerteErleichtert zukünftige Sanierungen, erfüllt Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEVAbk. / GEG) und erhöht Transparenz für Käufer/Erben

    Orientierungshilfen

    1. Asbest-Test beauftragen: Kontaktieren Sie ein akkreditiertes Labor für eine Materialprobe der Bitumenbahn und ggf. der alten Dämmung – keine Demontage vor schriftlichem Freigabebefund.
    2. Bauphysiker beauftragen: Beauftragen Sie einen zertifizierten Bauphysiker mit WUFI-Fachkenntnis zur Erstellung einer dynamischen Feuchtesimulation und eines Glaser-Nachweises für den konkreten Aufbau.
    3. Keine PE-Folie verlegen: Verzichten Sie gänzlich auf klassische Dampfsperren – verwenden Sie ausschließlich geprüfte, feuchteadaptive Dampfbremsen (z. B. Pro Clima Intello Plus oder DBAbk.+).
    4. Lüftungskonzept erstellen: Entwickeln Sie zusammen mit einem Lüftungsplaner ein dezentrales Abluftkonzept für das Dachgeschoss – besonders für Bad und Küche – zur Reduzierung der Raumluftfeuchte.
    5. Luftdichtheitsprüfung vor Einbau: Lassen Sie vor Montage der Dampfbremse eine Blower-Door-Messung durchführen, um alle Luftlecks im Dachbereich zu identifizieren und zu dichten.
    6. Unterdeckbahn prüfen: Klären Sie mit dem Dachdecker, ob die bestehende Bitumenbahn durch eine witterungsbeständige, diffusionsoffene Unterdeckbahn (z. B. Solitex Mento) ergänzt werden kann – als zusätzliche Sicherheitsreserve.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Dampfsperre
    Eine Dampfsperre ist eine Schicht, die das Eindringen von Wasserdampf in eine Konstruktion verhindern soll. Sie besteht meist aus einer Folie oder einem ähnlichen Material mit einem hohen Diffusionswiderstand.
    Verwandte Begriffe: Dampfbremse, Diffusionswiderstand, sd-Wert.
    Aufdachdämmung
    Eine Aufdachdämmung ist eine Dämmung, die oberhalb der Dachsparren angebracht wird. Sie bietet eine gute Wärmedämmung und vermeidet Wärmebrücken.
    Verwandte Begriffe: Zwischensparrendämmung, Untersparrendämmung, Dachdämmung.
    sd-Wert
    Der sd-Wert (wasserdampfdiffusionsäquivalente Luftschichtdicke) gibt an, wie stark ein Baustoff den Durchgang von Wasserdampf behindert. Je höher der sd-Wert, desto dichter ist der Baustoff.
    Verwandte Begriffe: Diffusionswiderstand, Dampfdiffusion, Dampfsperre.
    Dampfbremse
    Eine Dampfbremse ist eine Schicht, die den Durchgang von Wasserdampf reduziert, aber nicht vollständig verhindert. Sie wird oft im Altbau eingesetzt, um die Konstruktion diffusionsoffen zu halten.
    Verwandte Begriffe: Dampfsperre, Diffusionswiderstand, sd-Wert.
    Diffusionsoffen
    Diffusionsoffen bedeutet, dass ein Baustoff Wasserdampf durchlassen kann. Dies ist wichtig, um Feuchtigkeit aus der Konstruktion abzuführen und Schimmelbildung zu vermeiden.
    Verwandte Begriffe: Dampfdiffusion, Dampfsperre, Dampfbremse.
    Rauschalung
    Die Rauschalung ist eine Holzschalung, die auf den Dachsparren befestigt wird und als Untergrund für die Dacheindeckung dient. Sie kann diffusionsoffen oder durch eine Bitumenbahn abgedichtet sein.
    Verwandte Begriffe: Dachsparren, Dacheindeckung, Unterspannbahn.
    Konvektion
    Konvektion ist der Transport von Wärme oder Feuchtigkeit durch Luftströmung. Eine luftdichte Dampfsperre verhindert Konvektion und somit den Transport von Feuchtigkeit in die Dämmung.
    Verwandte Begriffe: Wärmetransport, Luftdichtheit, Dampfsperre.

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was ist eine Dampfsperre und wozu dient sie?
      Eine Dampfsperre ist eine Folie oder ein anderes Material mit einem hohen Diffusionswiderstand, die auf der warmen Seite der Dämmung angebracht wird. Sie soll verhindern, dass Wasserdampf aus dem Innenraum in die Dämmung eindringt und dort kondensiert.
    2. Was ist der Unterschied zwischen einer Dampfsperre und einer Dampfbremse?
      Eine Dampfsperre ist nahezu dampfdicht, während eine Dampfbremse einen gewissen Dampfdurchgang zulässt. Im Altbau wird oft eine Dampfbremse bevorzugt, um die Konstruktion diffusionsoffen zu halten.
    3. Wie finde ich den richtigen sd-Wert für meine Dampfsperre?
      Der sd-Wert sollte auf die anderen Baustoffe abgestimmt sein. Generell gilt: Je weiter außen ein Baustoff liegt, desto geringer sollte sein sd-Wert sein. Eine Fachberatung ist hier empfehlenswert.
    4. Kann ich eine Dampfsperre nachträglich einbauen?
      Ein nachträglicher Einbau ist oft aufwändig und erfordert das Öffnen der Dachkonstruktion. Es ist wichtig, die Dampfsperre luftdicht anzuschließen, um Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden.
    5. Was passiert, wenn die Dampfsperre beschädigt ist?
      Beschädigungen der Dampfsperre sollten umgehend repariert werden, da ansonsten Feuchtigkeit in die Dämmung eindringen kann. Kleine Löcher können mit speziellem Klebeband abgedichtet werden.
    6. Welche Alternativen gibt es zur klassischen Dampfsperre?
      Es gibt feuchtevariable Dampfbremsen, die ihren Diffusionswiderstand an die Luftfeuchtigkeit anpassen. Diese können im Altbau eine gute Alternative sein, um die Konstruktion diffusionsoffen zu halten.
    7. Wie erkenne ich Feuchtigkeitsschäden im Dach?
      Anzeichen für Feuchtigkeitsschäden können feuchte Flecken, Schimmelbildung, muffiger Geruch oder Verformungen der Holzkonstruktion sein.
    8. Was kostet der Einbau einer Dampfsperre?
      Die Kosten für den Einbau einer Dampfsperre hängen von der Größe des Daches, der Art der Dampfsperre und dem Aufwand für die Montage ab. Ein Kostenvoranschlag von einem Fachbetrieb ist empfehlenswert.

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  2. Dachsanierung: Planer für Detaillösungen bei Aufdachdämmung!

    Vielleicht
    suchen Sie sich ja jetzt mal einen Planer, der sich darum kümmert inkl. aller erforderlichen Detaillösungen, wenn bei der Dachsanierung scheinbar schon die Dachdeckerfirma die Planung gemacht hat, ohne ihnen zu verraten, wie man das entstandene Konstrukt dann raumseitig ausbaufähig bekommt ...
  3. Dampfsperre: Berechnung nach Glaser im Altbau fragwürdig?

    Das ist ja das Problem
    zum einen gibt es den Zimmerer nicht mehr. Zum anderen habe ich (bezahlt) eine Berechnung erstellen lassen, mit dem Ergebnis, dass eine Dampfsperre reicht. Unabhängig davon habe ich noch einen Experten gefragt, der mir sagte, dass eine Berechnung nach Glaser hier keine Sinn ergibt (eine Alternative hatte er aber auch nicht). Der Dritte Sachverständige teilte mir nun mit, das ich eine Dampfsperre mit einen SDAbk. Wert >1500 einbauen muss. Der 4. te wiederum sagte, dass auch das Käse ist weil man die Konstruktion nie Dicht bekommt. Der Hersteller der Aufdachdämmung riet mir gänzlich vom Ausbau ab. Sie sehen wie verzweifelt mein Lage ist.
  4. 🔴 Aufdachdämmung: Hersteller rät von Ausbau ab – Todesstoß?!

    Das ist ja der Knaller!

    Mit anderen Worten: Wir dämmen ihr Haus aber benutzen dürfen Sie es anschließend nicht! Eine solche Aussage ist ja ein Todesstoß für die Aufdachdämmung und das vom Hersteller selbst?!?!

  5. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 11.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 11.01.2026

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Dampfsperre unter Aufdachdämmung im Altbau: Notwendigkeit & Risiken

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Notwendigkeit einer Dampfsperre unter einer 80mm Puren Protect Aufdachdämmung in einem Altbau von 1975. Es werden unterschiedliche Meinungen von Experten und dem Hersteller der Aufdachdämmung diskutiert. Eine Berechnung nach Glaser wird in Frage gestellt, und die Sinnhaftigkeit des Ausbaus nach der Dämmung wird thematisiert.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Im Beitrag 🔴 Aufdachdämmung: Hersteller rät von Ausbau ab – Todesstoß?! wird die Aussage des Herstellers der Aufdachdämmung kritisch hinterfragt, der vom Ausbau abrät. Dies stellt die Sinnhaftigkeit der gesamten Dachsanierung in Frage.

    ✅ Zusatzinfo: Der Beitrag Dachsanierung: Planer für Detaillösungen bei Aufdachdämmung! empfiehlt die Hinzuziehung eines Planers, um Detaillösungen für die Dachsanierung zu erarbeiten, insbesondere wenn die Dachdeckerfirma die Planung ohne Berücksichtigung des raumseitigen Ausbaus vorgenommen hat.

    👉 Handlungsempfehlung: Es wird empfohlen, einen Fachmann für Bauphysik zu konsultieren, um die Notwendigkeit einer Dampfsperre oder Dampfbremse unter der Aufdachdämmung im Altbau zu prüfen und eine individuelle Lösung zu finden. Die Aussage des Herstellers sollte kritisch hinterfragt und alternative Meinungen eingeholt werden. Siehe auch Dampfsperre: Berechnung nach Glaser im Altbau fragwürdig?.

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