soweit ich gesehen habe, wurde das Thema "Pappdocken" hier zum letzten Mal ca. 2004 diskutiert - vielleicht gibt es ja inzwischen ein paar neue Erkenntnisse ...
Wir haben ein altes Bauernhaus gekauft (ca. 1880), das in den 90er Jahren neu eingedeckt wurde.
Die Dachsparren sind uralt - nach Auskunft aller Fachleute aber noch in Ordnung. Die Dachlatten sind neu. Die Dachpfannen liegen in Pappdocken (nicht einzelne Streifen zwischen den Pfannen, sondern ganz eingehüllt).
Und diese Pappdocken-Schicht ist nun an mehreren Stellen beschädigt: Z.T. von den Dachlatten abgerutscht, z.T. Faust große Löcher.
Regen kommt nicht durch, aber bei Schnee mit Wind (gibt"s hier im Norden des öfteren) darf ich auf dem Dachboden Schnee fegen.
Langfristig träumen wir von einer richtigen Sanierung: Pappdocken runter und von außen Neuaufbau des Daches mit Folie und vermutlich neuen Pfannen, da die (recht neuen) alten wohl zum Teil mit den Pappdocken völlig verklebt sind und im Firstbereich (Krüppelwalmdach) ja auch vermörtelt worden ist.
Das ist im Bereich von ca. 20 - 30.000 € - sagt mein Dachdecker.
Kurzfristig muss aber was gemacht werden: Bisher habe ich nur gehört: Pappdocken lassen sich nicht reparieren. Es gäbe zwar den einen oder anderen Kleber, aber das wäre alles Schrott.
Hat jemand da eine Idee (oder 20.000 € übrig)?
Danke schon mal für euer Nachdenken ...
Gruß
Sigbert Helle, Preten in Niedersachsen [email protected]
Auf der Webseite gibt"s ein Foto von der Dacheindeckung, ansonsten kann ich natürlich noch welche nachliefern.
